[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Pflege von
Geschirrspülmaschinen, welches als Wirkstoffe entweder säurebasiert einen Anteil eines
in wässrigem Medium sauren (pH < 7) Stoffes und wenigstens ein anionisches Tensid
oder alkalisch einen in wässrigem Medium basischen (pH > 7) Stoff enthält.
[0002] Aus der
DE-A-42 33 696 ist ein Formkörper zur Pflege unbeladener Geschirrspülmaschinen, enthaltend Zitronensäure,
bekannt. Die Formkörper sind mit einer Paraffinschicht umhüllt, welcher einen Schmelzbereich
von 46-48°C besitzt.
[0003] Aus der
DE-A-100 51 566 ist ein Reinigungsmittelformkörper bekannt, der zur Verhinderung von Kalkablagerungen
bzw. zur Kalkentfernung eingesetzt werden kann und eine Säure im in fester Form enthält,
wobei auch noch anionische Tenside vorhanden sein können. Auch sieht die dortige Lehre
eine allseitige Beschichtung der Formkörper vor, wobei die Herstellung durch trockenes
Vermischen der Bestandteile und anschließendes Verpressen zu Tabletten erfolgt.
[0004] Grundsätzlich sind zwei Wirksysteme für die Pflegemittel üblich:
- 1. ein säurebasiertes Wirksystem mit einem Anteil anionischer Tenside und
- 2. ein alkalisches Wirksystem.
[0005] Während ersteres hauptsächlich gegen Kalkablagerungen wirkt, entfaltet das zweite
eine Wirkung hauptsächlich gegen Fette und Essensreste im Maschinensumpf.
[0006] Alle diese Pflegemittel wirken optimal nur im warmen Spülgang der Maschine. Die Pflegewirkung
wird sehr stark verringert, wenn das Pflegemittel bereits in der Kaltwasser-Spülphase
der Maschine vor Beginn des warmen Spülganges ausgespült wird.
[0007] Die Praxis hat gezeigt, daß dies bei Pulvern und Tabletten vergleichsweise häufig
passiert, weil viele Verbraucher die Gebrauchsanleitung falsch verstehen oder vor
der Anwendung gar nicht lesen.
[0008] Aus diesem Grunde haben sich flüssige Maschinenpflegemittel in Plastikflaschen durchgesetzt,
die mit einem Wachspropfen verschlossen sind.
[0009] Der Wachspropfen schmilzt nicht im kalten Vorspülgang der Maschine, sondern wird
erst vom warmen Wasser des Hauptspülganges geschmolzen, so daß das Pflegemittel zuverlässig
zum richtigen Zeitpunkt des Waschganges austritt. Dieses System ist anwendungstechnisch
sehr gut und führt zu guten Ergebnissen, aber es ist sehr teuer in der Herstellung
und ökologisch bedenklich, weil eine Flasche jeweils nur für einen Pflegevorgang verwendet
werden kann.
[0010] Die vorliegende Erfindung hat das Ziel, ein Verfahren zur Herstellung eines Mittels
zur Pflege von Geschirrspülmaschinen, das bei geringeren Betriebskosten ein Mittel
liefert, das genau so sicher in der Anwendung ist, wie die bekannten Flaschen mit
Wachsverschluß.
[0011] Dieses Ziel wird durch das Verfahren nach Anspruch 1 gelöst.
[0012] Die Erfindung besteht in der grundlegenden Idee, die Wirkstoffe in Tabletten zu pressen
und anschließend mit einem wasserdichten Material, welches sich bei Temperaturen oberhalb
von 40°C, vorzugsweise 45°C von der Tablette ablöst, zu beschichten. Die angegebene
Mindesttemperatur liegt dabei in dem Bereich der Temperaturen, bei denen herkömmliche
Geschirrspülmaschinen ihren Warmspülgang ausführen (in der Regel bei Temperaturen
von 50 bis 60°C). Entscheidend ist mit anderen Worten, daß die Schicht während des
Kaltspülganges an der Tablette haften bleibt und sich zu Beginn des Warmspülganges
sicher von der Tablette ablöst, damit diese ihre Pflegewirkung entfalten kann.
[0013] Derart beschichtete Tabletten bieten nicht nur die anwendungstechnischen Vorteile
des herkömmlichen Systems. Neben der reinen Materialersparnis durch den Wegfall der
Flasche ergibt sich zudem der Vorteil, daß Tablettenpressen um den Faktor 10 schneller
produzieren als vergleichbar teure Flaschenfüller und damit die Produktion effizienter
ist.
[0014] Die Tabletten können aus Wirkstoffen für beide bekannten Systeme, also säurebasiert
oder alkalisch, gepresst werden.
[0015] So können Tabletten mit einem säurebasierten Pflegesystem Pulver mit einem Anteil
an Zitronensäure (in Form eines Monohydrats oder Anhydrids) und anionischen Tensiden
sowie einem Bindemittel enthalten. Gegebenenfalls können anstelle bzw. neben der Zitronensäure
auch andere bzw. zusätzlich weitere Säuren enthalten sein. Üblicherweise wird Zitronensäure
jedoch den überwiegenden Teil (mehr als 80%) der enthaltenen Säuren ausmachen.
[0016] Auf dem alkalischen Wirksystem aufbauende Tabletten können Natriumcarbonat als alkalischen
Wirkstoff sowie Bindemittel zum Zusammenhalten der Tablette enthalten.
[0017] Tabletten beider Pflegesysteme werden in der Regel zusätzlich Sprengmittel enthalten.
[0018] Als Tablettengröße kommen bevorzugt Tabletten mit 80 bis 200g, vorzugsweise 100g,
Pulver in Betracht.
[0019] Die wasserdichte Schicht soll selbstverständlich eine Dicke aufweisen, die, so lange
die Schicht sich noch nicht auf- bzw. von der Tablette abgelöst hat, zuverlässig verhindert,
daß Wasser mit den in der Tablette verpreßten Pflegesubstanzen in Kontakt kommt. Allerdings
sollte auch darauf geachtet werden, daß die Schicht nicht zu dick wird. Zum einen
wird durch eine zu dicke Schicht der Vorgang des Auf- bzw. Ablösens der Schicht unnötig
verzögert, zum anderen kann, was schwerwiegender ist, das Material der Schicht sich
in der Geschirrspülmaschine bspw. in der Abwasserleitung niederschlagen und dieser
verstopfen. Als eine geeignete Dicke hat sich eine Dicke zwischen 0,5 mm und 1,5 mm,
vorzugsweise 1 mm herausgestellt.
[0020] Um einerseits die erforderliche Menge des Materials der wasserdichten Schicht gering
zu halten und auch die zu versiegelnde Oberfläche bei vorgegebenen Volumen der Tablette
klein zu halten, ist es von Vorteil, wenn die Tabletten in eine geometrische Form
mit geringem Verhältnis ihrer Oberfläche zu ihrem Volumen gepreßt werden. Den Idealfall
für eine solche geometrische Form stellt eine Kugel dar. Jedoch erfüllen auch quadratische
Formen, ovale Formen oder rechteckige Formen diese Forderung, sofern die letztgenannten
beiden Formen nicht zu flach ausgeführt werden.
[0021] Als wasserdichte Schicht wird eine Wachs- und/oder Stearinschicht bevorzugt. Wir
ein Wachs gewählt so sollte dies sinnvoller Weise so formuliert sein, daß es durch
die Umwälzpumpe in feine Tropfen zerschlagen wird, welche in dem heißen Wasser in
der Geschirrspülmaschine stabil sind. Wenn diese feinen Wachstropfen dann abkühlen,
bildet sich ein feines Granulat, welches im Abwasser problemlos ausgespült werden
kann, ohne daß die Gefahr eines Zusetzens bzw. Verstopfens der Abwasserleitung besteht.
Um dies zu erreichen, ist es von Vorteil, wenn das Wachs derart formuliert wird, daß
es im flüssigen Zustand schwerer als Wasser ist. So wird es auf jeden Fall von der
Umwälzpumpe der Geschirrspülmaschine angesaugt und zu feinen Tröpfchen zerschlagen.
[0022] Ist es nicht möglich, daß Wachs derart zu formulieren, treibt eine Wachslinse auf
der Wasseroberfläche im Maschinensumpf. Das herabtropfende Spülwasser zerschlägt in
diesem Fall nach und nach die Wachslinse und reißt Wachstropfen in die Umwälzpumpe
mit, so daß eine Emulsion erzeugt wird. Diese Emulsion kann durch geeignete Zusätze
in der Tablette gefördert werden. Insoweit bietet es sich an, sofern der Tablette
als Wirksubstanzen ohnehin Tenside beigegeben sind, diese so zu wählen, daß sie neben
der Maschinenreinigung auch die Emulsion des flüssigen Wachses fördern bzw. stabilisieren.
[0023] Die wasserdichte Schicht sollte mit Vorteil homogen und frei von Poren und Öffnungen
sein, weil sonst die Wirkstoffe schon im Kaltwasserspülgang ganz oder teilweise ausgewaschen
werden können. Hierzu kann es sinnvoll sein, die wasserdichte Schicht in zwei oder
mehr Schritten aufzutragen, um eine Bildung von Poren sicher zu unterbinden. Eine
erste Schicht aus dem wasserdichten Material bildet auf diese Weise eine Art Grundierung,
deren möglicherweise vorhandene Poren durch die weiteren Schichten verschlossen werden
können. Hierzu können während des Auftragens zwischen den einzelnen Beschichtungsschritten
Kühlabschnitte vorgesehen sein, um das im warmen Zustand aufgetragene Material der
wasserdichten Schicht zuverlässig zu erhärten.
[0024] Für die Herstellung der Beschichtung wird folgendes kostengünstiges Verfahren vorgeschlagen:
[0025] Es wird durch Wärmezufuhr das wasserdichte Material verflüssigt und in einem geeigneten
Behälter eine "Welle", das heißt eine nach oben gerichtete Ausbeulung der Oberfläche
des verflüssigten Materials erzeugt. Durch diese Welle werden dann die zu beschichtenden
Tabletten gezogen und zwar derart, daß sie in vertikaler Richtung über die Mitte hinaus
in das Material eintauchen und so beschichtet werden. Dieser Vorgang wird dann mit
um eine horizontale Achse um 180° gedrehter Tablette wiederholt, so daß eine vollständige
Beschichtung entsteht. Die Tabletten werden bei der Förderung durch die Welle in einem
in vertikaler Richtung oberhalb der Mitte liegenden Bereich ergriffen und an den Angriffspunkten
nicht mehr beschichtet. Die Förderung der Tabletten kann in zweckmäßiger Weise durch
Vakuumriemen geschehen, die die Tabletten im angesaugten Zustand durch die Materialwelle
fördern ohne diese selber zu berühren. Diese Lösung hat den Vorteil, daß man im Bereich
der Materialwelle auf Führungsschienen verzichten kann, die an der Grenzschicht zur
Materialwelle schnell verschmutzen, so daß Reste des Materials, bspw. Wachsreste,
in die nachfolgenden Maschinen mitgeschleppt werden, was nicht erwünscht ist. Als
kontinuierliches System hat die vorgeschlagene Lösung den Vorteil, daß die Verarbeitungsgeschwindigkeit
mit handelsüblichen Tablettenpressen mithalten kann, so daß insgesamt die Herstellung
sehr kostengünstig erfolgen kann.
[0026] Eine Möglichkeit die oben genannte Beschichtung auszuführen funktioniert folgendermaßen:
[0027] In einem geeigneten, heizbaren Behälter wird das Material für die wasserdichte Schicht,
bspw. flüssiges Wachs, mit Hilfe eines Propellers oder einer Umwälzpumpe vorzugsweise
unter einem 45° Winkel gegen eine wellenförmige Barriere gepumpt, so daß diese überströmt
wird. Auf diese Weise entsteht eine Materialwelle, durch welche die Tabletten zur
Beschichtung gefördert werden. Das System ist so dimensioniert, daß die Tabletten
im ersten Arbeitsgang zu mehr als 50 % ihrer Höhe mit dem Material beschichtet werden.
Danach werden die Tabletten in einer Wendel um 180° entlang Ihrer Längsachse gedreht
und in einer zweiten Welle erneut zu über 50% der Höhe mit dem Material beschichtet.
Auf diese Weise entsteht eine nahtlose wasserdichte Beschichtung mit dem wasserdichten
Material, bspw. eine Wachsschicht.
[0028] Die Materialwelle kann alternativ auch als "stehende" Welle durch Aufwärtspumpen
des flüssigen Materials aus einem Vorrat und Ausstoßen über eine geeignete Oberfläche
erzeugt werden.
[0029] Selbstverständlich können auch konventionelle Tauchbäder oder auch Dragierkessel
für die Beschichtung der Tabletten verwendet werden. Tauchbäder haben jedoch den Nachteil,
daß die Materialschicht zwangsläufig Öffnungen an den Stellen haben muß, an denen
die Tabletten auf dem Weg durch das Tauchbad geklemmt oder sonstwie gehalten werden.
Dragiersysteme bergen die Gefahr in sich, daß die Materialschicht, so z. B. die Wachsschicht,
porös oder inhomogen ausfällt oder im Dragierkessel mechanisch beschädigt wird. Die
Materialschicht soll idealerweise homogen, wasserdicht und damit frei von Poren und
Öffnungen ausfallen, weil sonst die Wirkstoffe schon im Kaltwasserspülgang ganz oder
teilweise ausgewaschen werden können.
[0030] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachfolgend anhand der beigefügten Figuren
beschrieben. In dieser Beschreibung werden weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung
offenbar.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine prinzipielle Darstellung einer , beschichteten Pflegemitteltablette,
- Fig. 2
- eine Prinzipdarstellung eines ersten möglichen Verfahrens zum Beschichten der Pflegemitteltablette,
- Fig. 3
- eine weitere Prinzipdarstellung des ersten Verfahrens zum Beschichten der Pflegemitteltablette.
- Fig. 4
- eine Prinzipdarstellung einer Abwandlung des Verfahrens zum Beschichten der Pflegemitteltablette
mittels einer stehenden Welle und
- Fig. 5
- einen Prinzipdarstellung einer alternativen Möglichkeit zur Erzeugung der stehenden
Welle des verflüssigten, wasserdichten Materials.
[0031] In Fig. 1 ist schematisch ein Pflegemittel zur Pflege von Geschirrspülmaschinen dargestellt.
Das Pflegemittel besteht aus zu einer Tablette 1 gepreßtem Pulver. Das Pulver kann
dabei je nach Wirkart zusammengesetzt sein aus einem in wässrigem Medium sauren Stoff
und Tensiden (säurebasisert) oder aus einem in wässrigem Medium alkalischen Stoff
(alkalisch). In beiden Fällen enthält das Pulver zweckmäßigerweise auch Bindemittel
zum Zusammenhalten der Tablette 1 sowie ein Sprengmittel zur Unterstützung des Auflösens
der Tablette und Freisetzens der Wirkstoffe.
[0032] Die Tablette 1 ist allseits mit einem wasserdichten Medium umgeben, im Falle des
Ausführungsbeispiels einer Schicht aus Wachs 2. In der Fig. 1 ist durch unterschiedliche
Richtungen der Schraffur angedeutet, daß die Beschichtung von zwei Seiten der Tablette
1 aufgetragen worden ist und sich in dem Bereich der sich kreuzenden Schraffuren überschneidet.
Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die Tablette 1 allseits geschlossen und porenfrei
von dem Wachs 2 umgeben ist.
[0033] Das Wachs 2 ist so gewählt, daß es den Temperaturen des Kaltspülganges herkömmlicher
Geschirrspülmaschinen standhält, bei der Temperatur des Warmspülganges herkömmlicher
Geschirrspülmaschinen jedoch schmilzt. Diese Temperaturen liegen oberhalb von 40°C,
in der Regel zwischen 50 und 60°C. Erst bei diesen Temperaturen kann das Pflegemittel
seine volle Wirksamkeit entfalten. Durch die Wachschicht wird das Pflegemittel vor
einem verfrühten Auslaugen im kalten Vorspülprogramm der Geschirrspülmaschine geschützt.
[0034] In Fig. 2 ist schematisch ein mögliches Verfahren zur Beschichtung der Tablette 1
mit Wachs 2 dargestellt. Flüssiges Wachs 20 wird in einer Beschichtungsvorrichtung
über eine Barriere 4 geleitet, so daß eine Welle 200 aus flüssigem Wachs 20 entsteht.
Oberhalb des Wachsstromes werden Tabletten 1 an einem Vakuumband 3 gehalten gefördert.
Der Abstand der Tabletten 1 zu dem Strom aus flüssigem Wachs 20 ist so gewählt, daß
die Tabletten 1 im Bereich der Welle 200 durch das flüssige Wachs 20 gezogen werden
und zwar mit mehr als 50% ihrer Höhe. So sind sie, wie in Fig. 2 links zu erkennen,
auf der Unterseite zu mehr als 50% mit Wachs 2 beschichtet.
[0035] In Fig. 3 ist schematisch dargestellt, wie die Tabletten 1 vollständig mit Wachs
2 beschichtet werden. Nachdem eine Tabletten 1 mit einer Seite eine erste Welle 200
aus flüssigem Wachs durchlaufen hat, wird sie um ihre Längsachse um 180° gedreht (gewendet)
und durchläuft eine zweite Welle 200 aus flüssigem Wachs 20, in der sie wieder um
mehr als 50%, diesmal von der anderen Seite, mit Wachs 2 beschichtet wird. So entsteht
eine allseits dichte Schicht aus Wachs 2 um die Tablette 1 aus sich im Mittelbereich
der Tablette 1 überlappenden Teilbeschichtungen. Dieses Überlappen ist in Fig. 3 durch
den schwarzen Streifen um die Mitte der Tablette 1 angedeutet.
[0036] Alternativen zur Erzeugung der Welle 200 sind in den Figuren 4 und 5 dargestellt.
Hierbei wird anstelle einer "fortlaufenden Welle", die durch Leiten eines Stromes
aus verflüssigtem Wachs 20 gegen die Barriere 4 erzeugt wird, eine "stehende Welle"
erzeugt, indem ein Strom aus flüssigem Wachs 2 senkrecht zu der und gegen die Oberfläche
des flüssigen Wachses 20 in dem Behälter gleitet wird.
[0037] In Figur 4 ist dargestellt, wie der Strom aus flüssigem Wachs 20 mittels einer Umwälzpumpe
5 in einer Leitung 6 senkrecht zur Oberfläche des flüssigen Wachses 20 geführt wird,
um die stehende Welle zu erzeugen. Dabei ist die Form der Leitung 6 an der Austrittsstelle
7 so gewählt, daß die Bildung einer Welle von geeigneter Form unterstützt wird. Die
Zirkulation des flüssigen Wachses 20 ist mit Pfeilen angedeutet. In der Figur ist
auch wieder dargestellt, wie die Tabletten 1 an einem Vakuumband 3 gehalten durch
die Welle 200 geführt und in dieser zu mehr als 50% ihrer Außenfläche mit Wachs 2
beschichtet werden.
[0038] In Figur 5 ist als eine Alternative zu der Umwälzpumpe 5 eine Zahnradpumpe 50 eingesetzt,
die im Wachstrog 8 arbeitet, um die Welle 200 zu erzeugen. Auch hier ist wieder die
Zirkulation des flüssigen Wachses 20 mit Pfeilen angedeutet, und es ist dargestellt,
wie die Tabletten 1 an einem Vakuumband 3 gefördert in der Welle 200 mit Wachs 2 beschichtet
werden.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Tablette
- 2
- Wachs
- 3
- Vakuumband
- 4
- Barriere
- 5
- Umwälzpumpe
- 6
- Leitung
- 7
- Austrittsstelle
- 8
- Wachstrog
- 20
- flüssiges Wachs
- 50
- Zahnradpumpe
- 200
- Welle
1. Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Pflege von Geschirrspülmaschinen mit folgenden
Schritten:
a) Vermengen der pulverförmigen Wirkstoffe mit gegebenenfalls weiteren Zusätzen zu
einer Wirkmischung,
b) Verpressen der Wirkmischung zu einer Tablette und
c) allseitiges Beschichten der Tablette mit einem wasserdichten Material, welches
sich bei Temperaturen von oberhalb 40°C, vorzugsweise 45°C, von der Tablette ablöst,
wobei zum allseitigen Beschichten der Tablette mit dem wasserdichten Material das
Material in einem Behälter verflüssigt wird und in dem Behälter eine über die umgebende
Oberfläche des verflüssigten Materials herausragende Welle aus dem verflüssigten Material
erzeugt wird, und wobei die Tablette so durch die Welle hindurchgeführt wird, dass
sie in vertikaler Richtung gesehen bis über die Mitte mit dem Material beschichtet
wird, und wobei die Tablette anschließend um eine horizontale Achse um 180° gewendet
und zum Erhalten einer durchgehenden Beschichtung erneut derart durch eine solche
Welle aus dem Material hindurchgeführt wird, dass sie in vertikaler Richtung über
die Mitte hinaus mit dem Material beschichtet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tablette an einem Vakuumband bzw. einem Vakuumriemen gehalten durch die Welle
gefördert werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle durch Anströmen, vorzugsweise unter einem Winkel von 45°, des verflüssigten
Materials gegen eine in dem Behälter angeordnete, geeignet geformte Barriere erzeugt
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle durch Erzeugen einer aufwärts gerichteten, senkrecht zur Oberfläche des
verflüssigten Materials gerichteten Strömung des verflüssigten Materials als "stehende"
Welle erzeugt wird.
1. Method for the manufacture of an agent for caring for dishwashers with the following
steps:
a) mixing the pulverulent agents with possibly further additives to form an active
mixture,
b) pressing the active mixture into a tablet and
c) all-round coating of the tablet with a watertight material, which is dissolved
from the tablet at temperatures above 40°C, preferably 45°C and for the all-round
coating of the tablet with the watertight material the latter is liquefied in a container
in which is produced a liquefied material wave projecting beyond the surrounding surface
of the liquefied material, the tablet being passed through the wave in such a way
that, considered vertically, it is coated with the material beyond the centre, and
where subsequently the tablet is turned about a horizontal axis by 180° and for obtaining
a continuous coating is again passed through such a wave of the material in such a
way that vertically it is coated over and beyond the centre with the material.
2. Method according to claim 1, characterized in that the tablet is conveyed through the wave held on a vacuum band or a vacuum belt.
3. Method according to one of the claims 1 or 2, characterized in that the wave is produced by the incident flow, preferably under an angle 45°, of the
liquefied material against a suitably shaped barrier placed in the container.
4. Method according to one of the claims 1 or 2, characterized in that the wave is produced as a "standing" wave by producing an upwardly directed liquefied
material flow perpendicular to the liquefied material surface.
1. Procédé destiné à la fabrication d'un produit d'entretien pour lave-vaisselle comportant
les étapes suivantes :
a) mélange des principes actifs sous forme de poudre avec le cas échéant d'autres
additifs pour former un mélange actif,
b) compression du mélange actif pour former une pastille et
c) revêtement de tous les côtés de la pastille avec un matériau étanche à l'eau, qui
se détache de la pastille lors de températures supérieures à 40 °C, de préférence
45 °C, dans lequel pour le revêtement de tous les côtés de la pastille avec le matériau
étanche à l'eau, le matériau est liquéfié dans un récipient et une vague dépassant
la surface environnante du matériau liquéfié est générée dans le récipient à partir
du matériau liquéfié, et dans lequel on fait passer la pastille à travers la vague
de telle manière que, vue dans le sens vertical, elle est revêtue de matériau au-delà
du milieu et dans lequel la pastille est ensuite tournée de 180° autour d'un axe horizontal
et pour l'obtention d'un revêtement continu, on la fait passer à nouveau à travers
une telle vague formée à partir du matériau de telle sorte que dans le sens vertical,
elle est revêtue de matériau au-delà du milieu.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pastille est transportée au niveau d'une bande à vide et/ou d'une courroie à vide
maintenue par la vague.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la vague est générée par afflux, de préférence suivant un angle de 45°, du matériau
liquéfié contre une barrière de forme adaptée, disposée dans le récipient.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la vague est générée sous forme de vague « stationnaire » par génération d'un flux
de matériau liquéfié dirigé vers le haut, perpendiculairement à la surface du matériau
liquéfié.