| (19) |
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(11) |
EP 1 529 883 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.12.2007 Patentblatt 2007/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.11.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Lärmschutzelement und Lärmschutzwand
Sound-damping wall and element therefor
Mur anti-bruit
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK
TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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HR LT LV |
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Priorität: |
04.11.2003 DE 20317180 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.05.2005 Patentblatt 2005/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Bongard GmbH & Co. KG |
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56412 Nentershausen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Brenner, Ralph
56154 Boppard (DE)
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| (74) |
Vertreter: Althaus, Arndt et al |
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Patentanwälte,
Buschhoff Hennicke Althaus
Postfach 19 04 08 50501 Köln 50501 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 843 045 CH-A- 672 932 DE-U- 29 609 237
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EP-A- 0 962 593 DE-A- 2 929 853
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Lärmschutzelement zur Errichtung von Lärmschutzwänden,
mit einem eine Vorderwand, eine Rückwand, eine obere Seitenwand und eine untere Seitenwand
aufweisenden Hohlkastenprofil, das aus mehreren, mittels einer Profilverbindung miteinander
verbundenen Profilblechen zusammengesetzt ist und in dessen Hohlraum ein im wesentlichen
von der unteren zur oberen Seitenwand aufragender und sich über die Länge des Hohlkastenprofils
symmetrisch zur Mittelebene zwischen Vorderwand und Rückwand erstreckender Schalldämmkörper
angeordnet oder anordbar ist. Die Erfindung betrifft ferner eine Lärmschutzwand, die
aus einer Mehrzahl entsprechender Lärmschutzelemente gebildet ist. Das bevorzugte
Anwendungsgebiet der erfindungsgemäßen Lärmschutzelemente betrifft hierbei z.B. Lärmschutzwände
an Hochgeschwindigkeitsbahnstrecken und Flughäfen.
[0002] Im Straßen- und Schienenbau ist es bekannt, den gesundheitsschädlichen Dauer-Geräuschpegel
von Straßen, Autobahnen, Bahngleisen und Hochgeschwindigkeitsbahngleisen durch den
Einsatz von Lärmschutzwänden zu minimieren. Die Lärmschutzwände werden hierbei aus
einzelnen Lärmschutzelementen errichtet, die vertikal- oder horizontalstehend miteinander
verbaut werden können und dabei, zumindest bei Montage in Horizontallage, zwischen
aufragenden und in einem Bodenfundament befestigten Stützen oder Pfosten mit I-Profil
verankert werden. Um eine lange Lebensdauer der Lärmschutzelemente zu gewährleisten,
bestehen die Profilbleche des Hohlkastenprofils vorzugsweise aus Aluminium und in
den Lärmschutzelementen kommen Schalldämmkörper ausreichender Dicke aus schallabsorbierenden
Materialien wie insbesondere Mineralfaserwolle zum Einsatz. Die der Lärmschutzquelle
zugewandte Fläche der Lärmschutzelemente ist häufig aus Gründen der besseren Schallbrechung
mit Aussparungen wie einem Lochmuster versehen.
[0003] Ein gattungsgemäßes Lärmschutzelement, welches aus insgesamt vier Profilblechen besteht,
von denen zwei als großformatige, rollgeformte Aluminiumformblech mit Sicken ausgeführt
sind und die Vorderwand und die Rückwand bilden, und zwei weitere als Strangpreßprofile
ausgeführt sind, welche im Montagezustand die obere und die untere Seitenwand bilden,
ist aus der
DE 296 09 237 U1 bekannt. Zur einfachen Montage dieses aus vier Profilblechen bestehenden Lärmschutzelementes
werden die Vorderwand bzw. Rückwand mit den beiden Seitenwänden jeweils mittels eines
wechselseitigen Hakenumgriffs mit schräggestellten Riegelflächen verbunden. Das gattungsgemäße
Lärmschutzelement ist mit vergleichsweise geringen Fertigungs- und Montagekosten herstellbar
und hat sich im Einsatz insbesondere an Straßen und herkömmlichen Bahnlinien bewährt.
Beim Einsatz des gattungsgemäßen Lärmschutzelementes an Hochgeschwindigkeitsstrecken
hat sich jedoch gezeigt, daß die Verbindung der großflächigen Formbleche mit den Seitenwänden
über den wechselseitigen Hakenumgriff den hohen Belastungen, die durch mit hoher Geschwindigkeit
vorbeifahrende Züge auf die Lärmschutzwände ausgeübt werden, nicht standhält.
[0004] Aus der ebenfalls gattungsgemäßen
DE 2 929 853 A1 ist ein Lärmschutzelement bekannt, welches aus zwei halbschalenförmigen Profilblechen
zusammengesetzt ist, deren die oberen und unteren Seitenwände bildenden Schenkel durch
Längafalze formschlüssig miteinander verbunden sind. Während einer der Schenkel etwa
90° zur Vorder- bzw. Rückwand abgewinkelt ist, verläuft der andere Schenkel im Anschluss
an ein ebenfalls um 90° abgewinkeltes Stück als trapezförmige Nase, damit benachbarte
Lärmschutzelemente bei der Bildung einer Lärmschutzwand direkt oder unter Zwischenlage
eines Dämmstreifens aneinander liegen können. Bei dem aus der
DE 2 929 853 A1 bekannten Lärmschutzelement ist das Hohlkastenprofil aus einem ersten und einem zweiten
halbschalenförmigen Profilblech zusammengesetzt ist, wobei das erste Profilblech einstückig
die Vorderwand sowie einen Teilabschnitt der unteren und einen Teilabschnitt der oberen
Seitenwand bildet, wobei das zweite Profilblech einstückig die Rückwand sowie einen
Teilabschnitt der unteren und einen Teilabschnitt der oberen Seitenwand bildet, und
wobei das erste und das zweite Profilblech an der oberen und an der unteren Seitenwand
jeweils auf Höhe der Mittelebene, durchgehend über die Länge des Hohlkastenprofils,
durch eine formschlüssige Profilverbindung miteinander verbunden sind.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Lärmschutzelement und eine Lärmschutzwand zu schaffen,
welche auch den extremen Belastungen an Hochgeschwindigkeitsbahnstrecken und bei ähnlichen
Anwendungsbereichen, bei denen hohe dynamische Druck- und Sogbelastungen auftreten,
standhalten und hierbei kostengünstig herstell- und montierbar sind.
[0006] Diese und weitere Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die formschlüssige
Profilverbindung mittels wenigstens eines zusätzlichen Arretierungsmittels gesichert
ist, wobei die Profilverbindung und die Arretierungsmittel auf Höhe der Mittelebene
des Lärmschutzelementes, mithin in einem Bereich angeordnet sind, der hinsichtlich
dynamischer Biegung und dynamischer Torsion eine neutrale Faser bzw, neutrale Ebene
des Lärmschutzelementes bildet. Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung führen die
geringe Standfestigkeit der gattungsgemäßen Lärmschutzelemente auf hohe dynamische
Belastungen zurück, die bei der Vorbeifahrt eines Hochgeschwindigkeitszuges auf die
Lärmschutzwand und damit auf die einzelnen Lärmschutzelemente der Lärmschutzwand ausgeübt
werden. Durch den erfindungsgemäßen Aufbau des Lärmschutzelementes mit im wesentlichen
nur zwei halbschalenförmigen Profilblechen, die mit einstückig an die Vorder- bzw.
Rückwand angeformten Teilabschnitten die beiden Seitenwänden bilden, wobei die Profilverbindung
zwischen den beiden halbschalenförmigen Profilblechen auf die Höhe bzw. den Bereich
der Mittelebene konzentriert ist, mithin in einem Bereich, der bezogen auf das Lärmschutzelement
hinsichtlich der dynamischen Biegung und dynamischen Torsion eine neutrale Faser bzw.
eine neutrale Ebene mit den relativ geringsten Beanspruchungen bildet, entsteht ein
insgesamt biegesteiferes Hohlkastenprofil. Gleichzeitig sind die eigentlichen Schwachstellen
des Hohlkastenprofils, nämlich die Profilverbindungen, im Bereich der geringsten Beanspruchung
angeordnet. Außerdem ist erfindungsgemäß die Profilverbindung mittels wenigstens eines
Arretierungsmittels gesichert, um selbst bei extremen dynamischen Belastungen Längsverachiebungen
oder andere Verschiebungen zwischen den beiden Blechen eicher zu verhindern. Um die
Belastungen, die auf das Arretierungsmittel einwirken, gering zu halten, ist das Arretierungsmittel
auf Höhe der Mittelebene, mithin wiederum im Bereich der neutralen Faser bzw. neutralen
Ebene des Lärmschutzelementes angeordnet.
[0007] Um auch höchsten, wechselnden dynamischen Sog- und Druckbeanspruchungen gerecht zu
werden, bestehen beide Profilbleche vorzugsweise aus Strangpreßprofilen, wobei die
Profilbleche vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung, insbesondere einer hochschwingfesten
bzw. hochschwingbelastbaren Aluminiumlegierung bestehen. Ein besonderer Vorteil von
Strangpreßprofilen ist, daß bereits beim Urformen die Fügeelemente für die Profilverbindung
beider Profilbleche bzw. Halbschalen ausgebildet werden können. Außerdem können bereits
beim Urformen beide Profilbleche mit entsprechend ihrer Beanspruchung angepaßten Zonen
unterschiedlicher Profildicke oder Profilkontur versehen werden. Die Erfindung sieht
hierbei insbesondere vor, daß beide Profilbleche eine identische Profilform aufweisen.
[0008] Das Arretierungsmittel kann Steckmittel umfassen. In bevorzugter Ausgestaltung bilden
allerdings Schraubmittel wie Befestigungschrauben das zusätzliche Arretierungsmittel
für die Profilverbindung.
[0009] Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel können beide Pofilbleche Halbschalen bilden
und für das Zusammenfügen der formschlüssigen Profilverbindung beider Profilbleche
können die beiden Profilbleche integral ein erstes Fügeelement und ein zweites Fügeelement
erhalten, die miteinander formschlüssig verriegelt werden können. Bei dieser Ausgestaltung
sind die Profilbleche mithin Halbschalen mit integral angeformten und die Profilverbindung
bildenden Fügeelementen. Für eine hinsichtlich der Belastungen günstige Fixierung
der Profilbleche aneinander ist es vorteilhaft, wenn bei der ersten erfindungsgemäßen
Ausgestaltung mit integrierten Fügeelementen jedes Profilblech bzw. jede Halbschale
für die Profilverbindung als erstes Fügeelement eine Hohlkammernut mit Hinterschnitt
an einem Teilabschnitt und als zweites Fügeelement einen formschlüssig in der Hohlkammernut
verankerbaren Profilabschnitt am anderen Teilabschnitt aufweist. Durch die Hohlkammernut
mit Hinterschnitt wird eine Fixierung der beiden Profilbleche in Querrichtung und
in Vertikalrichtung im Bereich der neutralen Mittelebene erreicht. Bei dieser Ausgestaltung
können vorzugsweise die Steck- oder Schraubmittel in zueinander fluchtende, die Fügeelemente,
insbesondere die Hohlkammernut oder deren Wandung sowie den Profilabschnitt zumindest
partiell durchgreifende Bohrungen oder Gewindebohrungen eingreifen. Zweckmä-βigerweise
kann dann mit den Arretiermitteln zugleich ein Stirnseitendeckel jeweils an den beiden
Stirnseiten des Lärmschutzelementes befestigt werden. Hierdurch wird der Hohlraum
des Kastenprofils gegenüber Schmutz- und Feuchtigkeitseintritt von den Stirnseiten
gestützt und es kann zugleich eine zusätzliche Versteifung des Lärmschutzelementes
erreicht werden. Der Profilabschnitt und die Hohlkammernut können insbesondere rechteckig
ausgebildet sein. Der Profilabschnitt kann insbesondere ein Blockprofil haben und
die Hohlkammernut bzw. deren Wandung kann ein Vierkantprofil aufweisen, mit dem das
Blockprofil an vier Seiten fast vollständig umschlossen ist, so daß die Profilverbindung
beide Profilbleche großflächig miteinander verbindet. Zweckmäßigerweise bildet das
erste Fügeelement bzw. der Profilabschnitt das Ende des einen Teilabschnitts jedes
Profilblechs und das zweite Fügeelement bzw. die Hohlkammernut oder ihre Wandung das
Ende des anderen Teilabschnitts, wobei sich vorteilhafterweise der Blockabschnitt
und die Hohlkammernut ausgehend von einem Zwischenschenkel des jeweiligen Teilabschnitts
nach oben und nach unten erstreckt. Weiter vorteilhaft bei der ersten erfindungsgemäßen
Ausgestaltung ist es, wenn sich an die Seitenränder der Vorder- und Rückwand jeweils
ein rechtwinklig zu diesen verlaufender Auflageschenkel als Teil der Seitenwände anschließt,
der über einen nach innen abgewinkelten Versatzschenkel in einen Zwischenschenkel
übergeht, an dessen Ende der Profilabschnitt oder die Hohlkammernut bzw. deren Wandung
ausgebildet ist. Hierdurch wird bei übereinander angeordneten Lärmschutzelementen
ein Zwischenraum zwischen zwei Lärmschutzelementen ausgebildet, in welchem ein zusätzliches
Dichtungselement angeordnet werden kann, um auch einen Lärmdurchtritt zwischen den
Lärmschutzelementen hindurch zu unterbinden.
[0010] Gemäß einer zweiten erfindungsgemäßen Ausgestaltung umfaßt die Profilverbindung an
beiden Seitenwänden einen im Hohlraum angeordneten Verbindungsprofilkörper, der mit
einer Nut versehen ist, die im Montagezustand der Profilbleche benachbart zur Seitenwand
liegt und dieser zugewandt ist und an der die Teilabschnitte der Seitenwände formschlüssig
festgelegt sind sowie mittels der Arretierungsmittel gesichert sind. Bei dieser zweiten
erfindungsgemäßen Ausführungsform ist die Profilverbindung mithin mehrteilig ausgeführt
und umfaßt einen Verbindungsprofilkörper, an dem die Profilbleche formschlüssig festgelegt
und mittels der vorzugsweise als Schrauben ausgeführten Arretierungsmittel gesichert
sind.
[0011] Bei der zweiten erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist besonders vorteilhaft, wenn die
Verbindungsprofilkörper aus extrudierten Strangpreßprofilkörpern, vorzugsweise aus
Aluminium, bestehen, so daß auch diese vergleichsweise kostengünstig herstellbar sind
und den hohen Belastungen standhalten können. Weiter vorzugsweise weist der Verbindungsprofilkörper
einen zentralen, auf der Mittelebene angeordneten und den Grund der Nut bildenden
Mittelsteg auf, in dem die Arretierungsmittel verankerbar bzw. verankert sind. Der
Mittelsteg hat vorzugsweise einen Vollprofilquerschnitt, so daß auch kräftig bemessene
Schrauben als Arretierungsmittel in den Mittelsteg einschraubbar sind. Eine besonders
vorteilhafte Steifigkeit des erfindungsgemäßen Lärmschutzelementes gemäß der zweiten
Ausgestaltung läßt sich erreichen, wenn der Verbindungsprofilkörper zu beiden Seiten
des Mittelstegs jeweils einen im Montagezustand bis an die Vorderwand und an die Rückwand
heranreichenden Hohlkammerabschnitt aufweist. Erstrecken sich dann sowohl der der
oberen Seitenwand als auch der der unteren Seitenwand zugeordnete Verbindungsprofilkörper
über die gesamte Länge des Lärmschutzelementes, wird eine zusätzliche Versteifung
der beiden großflächigen Vorder- und Rückwände zueinander in den Ecken der Lärmschutzelemente
erreicht.
[0012] Für die mehrteilige Profilverbindung ist besonders vorteilhaft, wenn die Teilabschnitte
der Seitenwände an ihren Enden vorzugsweise rechtwinklig abgewinkelte Kantenstege
aufweisen, die in die Nut einfassen. Die in die Nut einfassenden Kantenstege bewirken
hierbei den Formschluß der Profilverbindung zwischen den Profilblechen und dem Verbindungsprofilkörper
und damit auch zwischen den Profilblechen selbst. Besonders günstig ist, wenn sich
an die Seitenränder der Vorder- und Rückwand ein rechtwinklig zu diesen verlaufender
Auflageschenkel anschließt, der über einen nach innen abgewinkelten Versatzschenkel
in einen Zwischenschenkel übergeht, an dessen Enden die abgewinkelten Kanten ausgebildet
sind. Durch den über die Versatzschenkel erreichten Versatz der Zwischenschenkel entsteht
an beiden Seitenwänden ein Hohlraum, in welchem die Köpfe der die Arretierungsmittel
bildenden Schrauben und ggf. auch Dichtelemente angeordnet werden können, ohne daß
die stabile Auflage zweier übereinander angeordneter Lärmschutzelemente hierdurch
beeinträchtigt ist.
[0013] Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme für die formschlüssige und zusätzlich geklemmte
Arretierung der beiden Profilbleche am Verbindungsprofilkörper können wenigstens einigen
der Arretierungsmittel Klemmhülsen zugeordnet sein, die die Kantenstege aufweiten
und gegen die Nutseitenflanken verklemmen. Wegen der unter Umständen vorliegenden,
äußerst hohen dynamischen Belastungen kann hierzu die Nut mit Senkungen oder Aufweitungen
versehen sein, in die die Klemmhülsen sowie die mit diesen umgebogenen Abschnitte
der Kantenstege formschlüssig eingreifen. Diese Maßnahme sorgt sogleich dafür, daß
die beiden Profilbleche auch in Längsrichtung der Lärmschutzelemente formschlüssig
fixiert sind, da die Klemmhülsen die abgewinkelten Kanten im Bereich der Senkungen
bzw. Aufweitungen zusätzlich auf die Vorder- bzw. Rückwand zu verbiegen und am Verbindungsprofilkörper
verankern.
[0014] Weiter vorzugsweise können die Verbindungsprofilkörper an ihren den Nuten abgewandten
Unterseiten integral mit Stützstegen für die Positionierung und seitliche Abstützung
des Schalldämmkörpers versehen sein. Der Mittelsteg des Verbindungsprofilkörpers kann
angrenzend an dessen Unterseite mit einer schlüssellochartigen Profilaussparung od.dgl.
versehen sein. An der schlüssellochartigen Profilaussparung lassen sich dann Stirnseitendeckel
zu beiden Stirnseiten des Lärmschutzelementes befestigen, um den Hohlraum des Kastenprofils
gegenüber Schmutz- oder Feuchtigkeitseintritt zu schützen, wobei auch die Verbindung
der Stirnseitendeckel wiederum im Bereich der neutralen Faser angeordnet ist. Weiter
vorzugsweise können mit den Arretierungsmitteln Leisten an den Seitenwänden befestigt
sein, die mit Aufnahmen für Dichtelemente versehen sind, um auch zwischen den Lärmschutzelementen
eine Abdichtung zu erreichen. Mit den Leisten kann zugleich die zusätzliche Klemmarretierung
auf der gesamten Länge der Seitenwände ausgeübt werden.
[0015] Die Erfindung betrifft insbesondere auch eine Lärmschutzwand mit Lärmschutzelementen,
die wie vorstehend beschrieben ausgebildet sind. Besonders vorteilhaft ist, wenn bei
der Lärmschutzwand die Lärmschutzelemente stirnseitig an Pfosten mit I-Profil festgelegt
sind, wobei zwischen den Lärmschutzelementen und den Pfosten ein Gummilager oder Dichtelement
zur Schwingdämpfung angeordnet ist. Das unterste Lärmschutzelemente kann sich auch
auf einem Betonsockel abstützen, wobei zwischen der unteren Seitenwand des Lärmschutzelementes
und dem Betonsockel wenigstens ein vorzugsweise in der Leiste verankertes Dichtelement
angeordnet ist
[0016] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen.
In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- perspektivisch und stark vereinfacht eine Ansicht einer Lärmschutzwand mit horizontaler
Verbauung einzelner Lärmschutzelemente;
- Fig. 2
- einen Vertikalschnitt durch ein erfindungsgemäβes Lärmschutzelement gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht entlang III-III in Fig. 1;
- Fig. 4
- einen Vertikalschnitt durch ein erfindungsgemäβes Lärmschutzelement gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel;
- Fig. 5
- schematisch stark vereinfacht eine Draufsicht auf die Nut in den Seitenwänden beim
zweiten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 6
- eine Detailansicht entlang der Schnittlinie VI-VI in Fig. 5;
- Fig. 7
- eine Detailansicht von VII in Fig. 5;
- Fig. 8
- eine Detailansicht entlang der Schnittlinie VIII-VIII in Fig. 5;
- Fig. 9
- das auf einem Betonsockel abgestützte unterste Lärmschutzelement gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel; und
- Fig. 10
- einen Horizontalschnitt durch zwei an einem Pfosten festgelegte Lärmschutzelemente
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
[0017] Fig. 1 zeigt eine insgesamt mit 1 bezeichnete Lärmschutzwand, die aus mehreren Lärmschutzelementen
10 gebildet ist, die in Horizontalbauweise übereinander angeordnet sind. Die Lärmschutzelemente
10 sind jeweils an ihren Stirnenden in Pfosten 2 mit I-Profil befestigt, welche in
einem Bodenfundament 3 verankert sind. Die Lärmschutzelemente 10 bestehen jeweils
aus langgestreckten, selbsttragenden und zu einem Hohlkastenprofil zusammengesetzten
Strangpreßprofilblechen, wobei eine der großflächigen Wandseiten jedes Lärmschutzelementes
10 eine Vorderwand 4 bildet und der Lärmquelle, beispielsweise den Schienen einer
Hochgeschwindigkeitsgleisstrecke, zugewandt ist, während die der Lärmschutzquelle
abgewandte Seite die Rückwand 5 bildet. Sowohl die Vorder- als auch die Rückwand 4,5
können mit einem Lochmuster zur Schallbrechung versehen sein, wie dies im Prinzip
im Stand der Technik bekannt ist.
[0018] Der Aufbau eines erfindungsgemäßen Lärmschutzelementes 10 gemäß einem ersten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 erläutert. Jedes
Lärmschutzelement 10 besteht aus zwei identisch aufgebauten, als Strangpreßprofile
aus einer geeigneten Aluminiumlegierung hergestellten, halbschalenförmigen Profilblechen
11, 11' die jeweils eine großflächige Wandfläche 12 aufweisen, die entsprechend der
Orientierung des Lärmschutzelementes 10 die Vorderwand 4 bzw. die Rückwand 5 des Lärmschutzelementes
10 bildet. In den Fig. 2 und 3 ist jeweils die linke Wandfläche 12 als Vorderwand
4 und die rechte Wandfläche 12 als Rückwand 5 bezeichnet. Es ist jedoch ersichtlich,
daß Rückwand und Vorderwand auch jeweils von der anderen Wandfläche gebildet sein
könnten. Die Wandflächen 12 beider Profilbleche 11, 11' begrenzen zusammen mit einer
insgesamt mit 6 bezeichneten oberen Seitenwand sowie einer insgesamt mit 7 bezeichneten
unteren Seitenwand einen Hohlraum 8, in welchem ein Schalldämmkörper 9 angeordnet
ist, der in den Ausführungsbeispielen nach Fig. 2 und 3 aus einer Dämmwollplatte besteht.
Ausschließlich die beiden Profilblechhalbschalen 11, 11' bilden im dargestellten Montagezustand
mithin ein Hohlkastenprofil mit dem Hohlraum 8. Der Schalldämmkörper 9, die Vorderwand
4 und die Rückwand 5 sind symmetrisch zur Mittelebene M des Lärmschutzelementes 10
angeordnet. Die die Vorderwand 4 bzw. Rückwand 5 bildenden Wandflächen 12 beider Profilbleche
11, 11' gehen an den Seitenrändern einstückig in einen insgesamt mit 13A bzw. 13B
bezeichneten, beim Urformen der Profilbleche bereits ausgebildeten Teilabschnitt über,
wobei sich beide Teilabschnitte 13A, 13B jeweils bis zur Mittelebene M erstrecken.
Sowohl das halbschalenförmige Profilblech 11 als auch das halbschalenförmige Profilblech
11' ist jeweils an einem Seitenrand mit einem Teilabschnitt 13A und am anderen Seitenrand
mit einem Teilabschnitt 13B versehen, die auf Höhe der Mittelebene M formschlüssig
durch eine insgesamt mit 15 bezeichnete Profilverbindung miteinander verbunden sind.
Sowohl die obere als auch die untere Seitenwand 6, 7 wird mithin jeweils etwa zur
Hälfte von dem einen Teilabschnitt 13A und zur anderen Hälfte von dem anderen Teilabschnitt
13B gebildet. Die Profilverbindung 15 umfaßt hierbei einerseits einen Profilabschnitt
16 am freien Ende des Teilabschnitts 13A als erstes Fügeelement, der in eine das zweite
Fügeelement bildende Hohlkammernut 17, welche von der Wandung 18 umgeben ist, die
am freien Ende des Teilabschnitts 13B ausgebildet ist, formschlüssig eingreift. Der
blockförmige Profilabschnitt 16 ist hierbei einstückig an der Verlängerung eines Zwischenschenkels
19A des Teilabschnitts 13A und die Wandung 18, welche die Hohlkammernut 17 umgibt,
am freien Ende eines Zwischenschenkels 19B des Teilabschnitts 13B ausgebildet. Wie
insbesondere Fig. 3 gut erkennen läßt, erstreckt sich der Profilabschnitt 16 im wesentlichen
symmetrisch zu beiden Seiten der Mittelebene M und die Hohlkammernut 17 ist ebenfalls
symmetrisch um den Bereich der Mittelebene M herum ausgebildet. Dies minimiert die
auf die Fügestelle einwirkenden, dynamischen Kräfte, da die Mittelebene M hinsichtlich
der dynamischen Belastungen mit der neutralen Faser bzw. neutralen Ebene des horizontal
verbauten Lärmschutzelementes 10 zusammenfällt. Die Profilverbindung 15 zwischen den
Profilblechen 11, 11' bzw. den Teilabschnitten 13A, 13B wird durch Einschieben des
Profilabschnitts 16 in die Hohlkammernut 17 und eine Längsverschiebung der beiden
Profilbleche 11, 11' zueinander erreicht, die hierzu um 180° verdreht gegeneinander
gesetzt werden, bevor sie ineinandergeschoben werden.
[0019] Der Profilabschnitt 16 ist über einen Schenkelfortsatz 20 mit dem Zwischenschenkel
19A des Teilabschnitts 13A einstückig verbunden und die einstückig am Zwischenschenkel
19B angeformte Wandung 18 für die Hohlkammernut 17 weist in axialer Verlängerung des
Zwischenschenkels 19B eine Öffnung 21 auf, durch die der Schenkelfortsatz 20 hindurchgreift.
Die Hohlkammernut 17 erstreckt sich relativ zu der Öffnung 21 sowohl nach oben als
nach unten, so daß die Wandung 18 des Teilabschnitts 13B mit den beiden Begrenzungsschenkeln
22 und 23 der Öffnung 21 am Profilblech 11 eine Hinterschneidung für den Profilabschnitt
16 am Teilabschnitt 13A des anderen Profilblechs 11' bildet. Sowohl der Profilabschnitt
16 als auch die Hohlkammernut 17 haben im gezeigten Ausführungsbeispiel einen rechteckförmigen
Querschnitt.
[0020] Die Zwischenschenkel 19A bzw. 19B beider Profilbleche 11, 11' sind relativ zu Auflageschenkeln
14A bzw. 14B, welche im rechten Winkel zu den Wandflächen 12 verlaufen und sich unmittelbar
an die Seitenränder der Vorder- bzw. Rückwand 4, 5 anschließen, in den Hohlraum 8
hinein mittels der Zwischenschenkel 24A bzw. 24B zurückversetzt, so daß die oberen
und unteren Seitenwände 6, 7 zweier übereinander angeordneter Lärmschutzelemente 10
nur im Bereich der Auflageschenkel 14A, 14B und im Bereich eines Außenschenkels 25
der Wandung 18 der Hohlkammernut 17 aufeinander aufliegen. Beide Zwischenschenkel
19A, 19B sind, unmittelbar im Anschluß an die Versatzschenkel 24A bzw. 24B, mit einer
T-förmigen Aufnahmenut 27 versehen, welche von jeweils zwei integral an den Strangpreßprofilblechen
11 ausgebildeten L-förmigen Schenkeln 28, 29 begrenzt werden. Die Aufnahmenut 27 und
die L-förmigen Schenkel 28, 29 sind hierbei jeweils profilinnenseitig ausgebildet,
so daß sie sich bei den Lärmschutzelementen 10 im Hohlraum 8 befinden. In die T-förmigen
Aufnahmenuten 27 sind Stützleisten 40 eingeschoben, um den Schalldämmkörper 9 seitlich
abzustützen. Jeweils der mit dem Profilabschnitt 16 für die Profilverbindung 15 ausgebildete
Zwischenschenkel 19A ist ferner mit zwei integral und außenseitig an diesen angeformten
Winkelstegen 30, 31 versehen, mit welchen eine T-förmige Aufnahmekammer 32 begrenzt
ist, in welche eine Spreizdichtungsleiste 45 eingeschoben werden kann, welche eine
zusätzliche Schalldämmung zwischen den Seitenwänden 6, 7 der Lärmschutzelemente 10
übernimmt. Der Winkelsteg 31 ist derart am Zwischenschenkel 19A angeformt, daß er
im Montagezustand mit einem seiner Schenkelabschnitte parallel am Stegabschnitt 23
der Wandung 18 für die Hohlkammernut 17 anliegt, um in Längsrichtung der Lärmschutzelemente
die Profilverbindung 15 auch durch Kontaktreibung zu fixieren. In den Fig. 2 und 3
ist nicht dargestellt, daß die Profilverbindung 15 beim Lärmschutzelement 10 gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel zusätzlich zu dem Formschluß noch durch ein oder insbesondere
mehrere Arretiermittel gesichert sein kann, welche ebenfalls fluchtend zur neutralen
Faser des Lärmschutzelementes, mithin hier der Mittelebene M, angeordnet sind. Die
Arretiermittel können insbesondere aus einer Steck- oder Schraubverbindung bestehen,
welche beispielsweise den Außenschenkel der Wandung 18 der Hohlkammernut 17 durchfaßt
und in den Profilabschnitt 16 eingeschraubt oder eingesteckt ist. Mit den Arretiermitteln
kann dann sogleich ein nicht dargestellter Stirnseitendeckel befestigt werden, der
den Hohlraum des mit den Profilblechen 11, 11' gebildeten Hohlkastenprofils auch stirnseitig
verschließt.
[0021] Die Wandflächen 12 beider Profilbleche 11, 11' jedes Lärmschutzelementes 10 sind,
wie Fig. 2 zeigt, mit mehreren, beim Strangpressen der Profilbleche 11 urgeformten
Stabilisierungsstegen 35 versehen, welche sich über die gesamte Länge der Lärmschutzelemente
10 mit gleichbleibendem Querschnitt erstrecken und im wesentlichen eine Y-förmige
Kontur aufweisen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind beide Profilbleche 11, 11'
mit zwei jeweils um 1/3 der Gesamthöhe versetzt angeordneten Stabilisierungsstegen
35 versehen. Es versteht sich, daß in Abhängigkeit von den zu erwartenden dynamischen
Belastungen weitere Stabilisierungsstege 35 ggf. auch mit unterschiedlichen Geometrien
für die Längsrillen und die Stegfortsätze vorgesehen werden könnten. Die Lärmschutzelemente
weisen zu beiden Seiten der Profilverbindung 15 bzw. seitlich und unterhalb des Innenschenkels
34 jeweils einen Kanal 38, 39 auf, wobei der Kanal 38 zwischen dem Schenkel 28 und
dem Vertikalsteg der Wandung 18 verläuft und der zweite Kanal 39 zwischen dem Begrenzungsschenkel
22 und dem Schenkel 28 ausgebildet ist, während der Schalldämmkörper an den Stützleisten
40 und am Innenschenkel 34 aufgelagert ist.
[0022] Die Figuren 4 bis 10 zeigen ein zweites erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel für
ein Lärmschutzelement 100. Auch das Lärmschutzelement 100 besteht aus zwei identisch
geformten, als Strangpreßprofile aus einer geeigneten Aluminiumlegierung hergestellten,
halbschalenförmigen Profilblechen 111, 111', die wiederum jeweils eine großflächige
Wandfläche 112 aufweisen, die entsprechend der Orientierung des Lärmschutzelementes
100, wie in Fig. 4 angedeutet, die Vorderwand 104 bzw. Rückwand 105 bilden. Das die
Vorderwand, d.h. der Lärmquelle wie den Gleisen zugewandte Profilblech 111 kann gelocht
ausgeführt sein, wobei der Lochflächenanteil bezogen auf die gesamte Fläche der Vorderwand
104 etwa 27% ausmachen kann. Die Rückwand 105 der Lärmschutzelemente 100 ist vorzugsweise
ungelocht. Die Wandflächen 112 beider Profilbleche 111, 111' begrenzen zusammen mit
einer oberen Seitenwand 106 und einer unteren Seitenwand 107 einen Hohlraum 108, in
welchem ein geeigneter Schalldämmkörper 109 angeordnet ist, der, wie beim ersten Ausführungsbeispiel,
aus einer einzelnen Dämmwollplatte bestehen kann. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß
die beiden Profilblechhalbschalen 111, 111' mittels eines den Schalldämmkörper 109
abstützenden, im Hohlraum 108 des Hohlkastenprofils angeordneten und benachbart zu
der oberen bzw. unteren Seitenwand 106, 107 angeordneten Verbindungsprofilkörpers
160 nmiteinander zu dem Lärmschutzelement 100 verbunden sind. Die ausschließlich im
Bereich der Mittelebene M des Lärmschutzelementes 100 bewirkte formschlüssige Festlegung
der beiden Profilbleche 111, 111' an dem Verbindungsprofilkörper 160 ist in den Figuren
6 bis 8 mit Bezugszeichen 115 bezeichnet und wird nun unter Bezugnahme auf diese Figuren
näher erläutert.
[0023] Die Figuren 6 bis 8 zeigen jeweils einen Vertikalschnitt durch die Lärmschutzelemente
100 im Bereich der oberen Seitenwand 106 und des Verbindungsprofilkörpers 160. Zur
formschlüssigen Verbindung der beiden Profilbleche 111, 111' ist der Verbindungsprofilkörper
160 an seiner der Seitenwand 106 zugewandten und an deren Innenseite angrenzenden
Vorderseiten 161 mit einer Nut 162 versehen. An dieser Nut 162 werden die beiden Profilhalbschalen
111, 111' formschlüssig festgelegt und miteinander formschlüssig verbunden Beide Profilbleche
111, 111' gehen an beiden Seitenwänden 106 bzw. 107 integral in Teilabschnitte 113A
bzw. 113B über, wobei jeder der Teilabschnitte 113A, 113B zuerst einen an die vertikal
verlaufende Vorder- bzw. Rückwand anschließenden, rechtwinklig zu diesen ausgerichteten
Auflageschenkel 114A, 114B aufweist, der über einen nach innen abgewinkelten Versatzschenkel
124A bzw. 124B in einen wiederum senkrecht zu den Seitenwänden und parallel zu den
Auflageschenkeln 114A, 114B verlaufenden Zwischenschenkel 119A, 119B übergeht, an
dessen Enden nach innen abgewinkelte Kanten 116 bzw. Kantenstege ausgebildet sind.
Beide Kanten 116 an beiden Zwischenschenkeln 119A, 119B fassen, wie Fig. 7 besonders
deutlich zeigt, in die Nut 162 ein und liegen an den Seitenflanken 162' der Nut 162
an, so daß hierdurch beide Profilbleche 111, 111' formschlüssig im Bereich der Mittelebene
M miteinander verbunden sind. Diese formschlüssige Festlegung der beiden Profilbleche
111, 111' an der Nut 162 im Verbindungsprofilkörper 160 ist mittels Schraubverbindungen
170 bzw. 180 als zusätzliche Arretierung gesichert, wie noch erläutert werden wird.
[0024] Die Verbindungsprofilkörper 160 bestehen aus extrudierten Strangpreßprofilkörpern
aus Aluminium und umfassen einen vergleichsweise kräftig bemessenen, mit Vollmaterialquerschnitt
ausgeführten Mittelsteg 164, der auf der Mittelebene M des Lärmschutzelementes 100
angeordnet ist und den Grund der Nut 162 bildet. Der Verbindungsprofilkörper 160 erstreckt
sich zu beiden Seiten des Mittelstegs 164 mit einem Hohlkammerabschnitt 165, wobei
eine Unterwand 166 jedes Hohlkammerabschnitts 165 rechtwinklig abstehende Stützstege
167 zur seitlichen Abstützung der Dämmplatte 109 aufweist, die seitlichen Kammerseitenwände
168 innen an den Profilblechen 111 bzw. 111' anliegen und die an die Seitenwand 106
angrenzende Vorderwand 161 entsprechend der Formgebung der Seitenwand 106 abgewinkelte
Teilabschnitte mit einem Kammerversatzschenkel 169 aufweist. Der Verbindungsprofilkörper
160 liegt mithin im Bereich der oberen und unteren Enden der Lärmschutzelemente 100
formschlüssig an den Profilblechen 111, 111' an, wodurch eine zusätzliche Versteifung
des Lärmschutzelementes 100 erreicht wird. Der vergleichsweise breite, aus Vollmaterial
bestehende Mittelsteg 164 des Verbindungsprofilkörpers 160 ist derart bemessen, daß
Arretierschrauben 171 bzw. 181 in den Mittelsteg 164 eingeschraubt und dort verankert
werden können. Mit den Arretierschrauben 171 bzw. 181, die jeweils unterhalb des Schraubenkopfes
einen Teller 172 bzw. 182 oder Klemmring umfassen, wird jeweils eine Leiste 190 befestigt,
die sich im Montagzustand innerhalb der über die Versatzschenkel 124A, 124B und Zwischenschenkel
119A, 119B bewirkten Vertiefung in beiden Seitenwänden 106, 107 befindet. Die Rückfläche
der Leisten 190 wird durch Anziehen der Arretierschrauben 171 bzw. 181 gegen den Verbindungskörper
160 gezogen und verspannt, wodurch die Zwischenschenkel 119A, 119B beider Profilbleche
111, 111' zwischen der Leiste 190 und dem Verbindungsprofilkörper 160 eingeklemmt
werden. Mit dieser Maßnahme wird der formschlüssige Eingriff der Kanten 116 in die
Nut 162 des Verbindungsprofilkörpers 160 zusätzlich durch eine Klemmung der entsprechenden
Teilabschnitte 113A bzw. 113B der Profilbleche 111, 111' unterstützt. Beide Teilabschnitte
113A, 113B, die zusammen die obere bzw. untere Seitenwand 106, 107 jedes Lärmschutzelementes
100 bilden, sind mithin sowohl durch Formschluß als auch durch Klemmung arretiert,
wobei sich sowohl die Klemmung als auch der Formschluß insbesondere auf den Bereich
der Mittelebene M und damit den Bereich der geringsten dynamischen Belastungen konzentrieren.
[0025] Fig. 8 zeigt eine Ausführungsvariante für ein Arretiermittel 180, bei welchem die
Klemmung ausschließlich über die Klemmkräfte zwischen der Leiste 190 und dem Verbindungsprofilkörper
160 erreicht wird. Die Klemmschraube 181 liegt mit ihrem Klemmteller in einer Nutvertiefung
in der Leiste 190, durchfasst die Nut 162 im Verbindungsprofilkörper 160 und ist mit
ihrem Gewindeabschnitt in den Mittelsteg 164 eingeschraubt.
[0026] Die Figuren 6 und 7 zeigen eine besonders bevorzugte Ausgestaltung zur zusätzlichen
Klemmung und Arretierung der beiden Profilbleche 111, 111' in der Profilverbindung
115 mit dem Verbindungsprofilkörper 160. Als zusätzliche Sicherungsmaßnahme umfaßt
das in den Figuren 6 und 7 gezeigte Arretierungsmittel 170 eine Klemmhülse 175 aus
Edelstahl, welche in der Nut 162 angeordnet ist. In Fig. 5 ist verdeutlicht, daß die
Nut 162 in demjenigen Bereich, in welchem die Arretiermittel 170 mit den Klemmhülsen
175 angeordnet werden, eine Verbreiterung oder Aufweitung 176 der Nut 162 ausgebildet
ist. Die Aufweitung 176 der Nut 162 kann insbesondere durch eine Senkung oder Senkbohrung
erreicht werden, wobei diese Senkung in den Verbindungsprofilkörpern ausgebildet wird,
bevor diese innerhalb der Lärmschutzelemente 100 zur formschlüssigen Verbindung der
beiden Profilbleche 111, 111' eingeschoben werden. Die Klemmhülse 175 ist derart bemessen,
daß ihr Außenumfang im wesentlichen dem Durchmesser der Senkung 176 vermindert um
die zweifache Wandstärke der Profilbleche 111, 111' entspricht. Durch Anordnen der
Klemmhülsen 175 in der mit der Aufweitung 176 versehen Nut und Anziehen der in den
Mittelsteg 164 einfassenden Befestigungsschraube 171 werden jeweils die beiden in
Fig. 5 nur angedeuteten Kanten 116 an den Enden der beiden Teilabschnitte 113A, 113B
ebenfalls aufgeweitet und damit in die Aufweitung 176 hineingezogen. Diese zusätzlich,
vorspringende Profilierung der Kanten 116 legt die Profilbleche 111, 111' formschlüssig
hinsichtlich sämtlicher Kräfte in Längsrichtung der Lärmschutzelemente 100 fest, wobei
auch diese formschlüssige Verbindung noch durch die Klemmung mittels der Klemmhülse
175 sowie die zwischen der Leiste 190 und der Vorderwand 161 des Verbindungsprofilkörpers
wirkenden Klemmkräfte unterstützt und gesichert ist. Die zusätzliche Arretierung durch
partielles Aufweiten und Verbiegen der Kanten 116 sorgt für eine zusätzliche Festigkeit
des erfindungsgemäßen Lärmschutzelementes 100 gegenüber den dynamischen Belastungen
und Schwingungen, die bei der Vorbeifahrt eines Hochgeschwindigkeitszuges auftreten
können. Bei einem erfindungsgemäßen Lärmschutzelement 100 können hierbei auch ausschließlich
Arretiermittel 170 mit Klemmhülsen 175 zur Anwendung kommen.
[0027] Es wird nun wieder Bezug genommen auf die Figuren 4 sowie 9 und 10. Aus diesen Figuren
ist gut ersichtlich, daß in die Leisten 190, die mit den Arretierschrauben 181 jeweils
gegen einen Verbindungsprofilkörper 160 verspannt sind, zu beiden Seiten der den Schraubenkopf
der Schraube 181 aufnehmenden Nutvertiefung Aufnahmen 195 für O-förmige Dichtmittel
145 bzw. Dichtleisten ausgebildet sind. Jede Aufnahme 195 umfaßt eine nach außen weisende,
im Querschnitt halbrund gemuldete Rille 196, an der sich der O-förmige Abschnitt des
Dichtmittels 145 anlegen kann, sowie einen zum Boden bzw. Bodenscheitel der Rille
196 offenen Kanal 197, in welchem das Dichtmittel 145 mittels eines integral an dem
O-förmigen Abschnitt anschlie-βenden T-förmigen Abschnitt od.dgl. verankert werden
kann. Im Montagezustand zweier übereinander angeordneter Lärmschutzelemente 100, wie
in Fig. 4 dargestellt, legt sich dann das Dichtmittel mit dem O-förmigen Abschnitt
jeweils hälftig in die Rille 196 der einander gegenüberliegenden Leisten 190 an, wodurch
eine wirksame Abdichtung zwischen den Seitenwänden 106, 107 der Lämschutzelemente
erreicht wird. Die gleichen, in den Aufnahmen 195 der Leisten 190 verankerten Dichtmittel
145 können dazu verwendet werden, das unterste Lärmschutzelement 100 abgedichtet auf
einem Betonsockel 103 abzustützen.
[0028] Die Figuren 4 und 9 zeigen desweiteren, daß die Verbindungsprofilkörper 160 im Bereich
des die beiden Profilkammern 165 voneinander trennenden und der Arretierung der Arretiermittel
170 bzw. 180 dienenden Mittelstegs 164 nahe bzw. angrenzend an die Unterseite 166
mit einer schlüssellochartigen Profilaussparung 185 versehen sind. Diese Profilaussparung
185 dient dazu, an den beiden vertikal verlaufenden Stirnseiten jedes Lärmschutzelementes
100 auf einfache Weise einen Stirnseitendeckel 150 befestigen zu können, wie in Figur
10 dargestellt. Die in Figur 10 schematisch dargestellte Befestigungsschraube 151
zur Befestigung des Stirnseitendeckel 150 durchgreift diesen und fasst dann in die
schlüssellochartige Aussparung 185 des Mittelstegs 164 ein. Der Stirnseitendeckel
150 ist mit Hakenvorsprüngen 152 versehen, die die Dämmplatte 109 auch stirnseitig
positionieren und abstützen. Ferner umfassen die Stirnseitendeckel 150 sich an der
Außenseite der Profilbleche bzw. der Vorderwand 104 und Rückwand 105 anlegende Umschlagkanten
153, die mit weiteren Aufnahmen für geeignete Dichtmittel 155 versehen sind, die im
Montagzustand einer Lärmschutzwand zwischen den Profilstegen 2' der I-Profil-Pfosten
2 und den Vorder- und Rückwänden 104, 105 im Bereich der Stirnenden der Lärmschutzelemente
100 angeordnet sind, um auch das Auftreten von Schwingungen zu verhindern. Sämtliche
Dichtmittel können aus EPDM-Dichtungen oder anderen, geeigneten Dichtungen bestehen.
Ferner können die Profilbleche 111, 111' mit geeigneten Längsprofilierungen wie den
in Figur 4 gezeigten Längsprofilierungen 135 versehen sein, um eine zusätzliche Versteifung
zu erreichen.
[0029] Für den Fachmann ergeben sich aus der vorhergehenden Beschreibung zahlreiche Abweichungen,
die in den Schutzbereich der anhängenden Ansprüche fallen sollen. Die neutrale Faser
muß nicht zwingend mit der Mittelebene zusammenfallen. Für die Profilverbindung beim
ersten Ausführungsbeispiel können die beiden Teilabschnitte auch Fügeelemente mit
anderen Querschnitten wie z.B. schwalbenschwanzförmige Fügeelemente od.dgl. umfassen.
Der Schalldämmkörper kann aus beliebigen, geeigneten Materialien bestehen, wobei in
demselben Hohlkastenprofil durch die Verwendung anderer Stützleisten auch Schalldämmkörper
mit anderen Dicken eingesetzt werden können. Im Hohlraum der Lärmschutzelemente können
auch Schalldämmkörper angeordnet werden, welche zwei hochabsorbierende Dämmwollplatten
aufweisen, die sich beiderseits einer zentral auf der Mittelebene des Lärmschutzelementes
angeordneten Holzfaserzementplatte od.dgl. befinden. Die erfindungsgemäß ausgebildeten
Lärmschutzelemente und Lärmschutzwände können insbesondere an Bahnstrecken für Hochgeschwindigkeitszüge,
an Start- und Landebahnen für Flugzeuge und in weiteren Anwendungsbereichen zum Einsatz
kommen, an denen auf die Lärmschutzelemente und - wände hohe, dynamische Druck- und
Sogbelastungen einwirken.
1. Lärmschutzelement zur Errichtung von Lärmschutzwänden, mit einem eine Vorderwand (4;
104), eine Rückwand (5, 105), eine obere Seitenwand (6; 106) und eine untere Seitenwand
(7; 107) aufweisenden Hohlkastenprofil, das aus einem ersten und einem zweiten halbschalenförmigen,
Profilblech (11, 11'; 111, 111') zusammengesetzt ist und in dessen Hohlraum (8; 108)
ein vorzugsweise von der unteren zur oberen Seitenwand aufragender und sich über die
Länge des Hohlkastenprofils symmetrisch zur Mittelebene (M) zwischen Vorderwand (4;
104) und Rückwand (5; 105) erstreckender Schalldämmkörper (9; 109) angeordnet oder
anordbar ist, wobei das erste Profilblech (11;11) einstückig die Vorderwand (4; 104),
einen Teilabschnitt (13B; 113B) der unteren Seitenwand (7; 107) und einen Teilabschnitt
(13A; 113A) der oberen Seitenwand (6; 106) umfaßt, das zweite Profilblech (11'; 111')
einstückig die Rückwand (5;105), einen Teilabschnitt (13A; 113A) der unteren Seitenwand
(7; 107) und einen Teilabschnitt (13B; 113B) der oberen Seitenwand (6; 106) umfaßt,
und das erste und das zweite Profilblech (11, 11'; 111, 111') an der oberen und an
der unteren Seitenwand (6, 7; 106, 107) jeweils auf Höhe der Mittelebene (M) durch
eine formschlüssige Profilverbindung (15; 115) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssige Profilverbindung (15; 115) mittels wenigstens eines zusätzlichen
Arretierungsmittels (170, 180) gesichert ist, wobei die Profilverbindung (15; 115)
und die Arretierungsmittel auf Höhe der Mittelebene des Lärmschutzelements, (170,
180) mithin in einem Bereich angeordnet sind, der hinsichtlich dynamischer Biegung
und dynamischer Torsion eine neutrale Faser bzw. neutrale Ebene des Lärmschutzelementes
bildet.
2. Lärmschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Profilbleche (11, 11'; 111, 111')strangpreßprofile sind, wobei die Profilbleche
vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung, insbesondere einer hochschwingbelaatbaren
Aluminiumlegierung bestehen.
3. Lärmschutzelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Profilbleche (11, 11'; 111, 111') eine identische Profilform aufweisen.
4. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsmittel (170, 180) auf Höhe der Mittelebene (M) angeordnet sind und
ein Schraubmittel (171, 181) umfassen.
5. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Profilblech (11; 11') ein erstes Fügeelement (16) an dem einen Teilabschnitt
((13A) und ein zweites Fügelement (17) an dem anderen Teilabschnitt (13B) aufweist,
wobei vorzugsweise das erste Fügeelement für die Profilverbindung (15) aus einer Hohlkammernut
(17) mit Hinterschnitt und das zweite Fügelement aus einem formschlüssig in dieser
verankerbaren Profilabschnitt (16) besteht.
6. Lärmschutzelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Profilabschnitt (16) und die Hohlkammernut (17) rechteckig ausgebildet sind,
wobei vorzugsweise der Profilabschnitt (16) ein Blockprofil hat und die Hohlkammernut
(17) bzw. ihre Wandung (18) ein Vierkantprofil hat.
7. Lärmschutzelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Profilblech (11; 11') der Profilabschnitt (16) das Ende des Teilabschnitts
(13A) für die eine Seitenwand (6; 7) und die Hohlkammernut (17) bzw. deren Wandung
(18) das Ende des Teilabschnitts (13B) für die andere Seitenwand (7; 6) bildet.
8. Lärmschutzelement nach Anspruch 4 oder nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 5 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubmittel in zueinander fluchtend in beiden Fügeelementen ausgebildete Bohrungen
eingreift, insbesondere in Bohrungen eingreift, die die Hohlkammernut (17) oder deren
Wandung (18) und den Profilabschnitt (16) zumindest partiell durchgreifen.
9. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Seitenränder der Vorder- und Rückwand (4, 5) ein rechtwinklig zu diesen
verlaufender Auflageschenkel (14A; 14B) anschließt, der über einen nach innen abgewinkelten
Versatzschenkel (24A, 24B) in einen Zwischenechenkel (19A, 19B) übergeht, an dessen
Ende die Fügeelemente, insbesondere der Profilabschnitt (16) oder der Hohlkammerabschnitt
(17) bzw. deren Wandung (18), ausgebildet sind.
10. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilverbindung (115) an beiden Seitenwänden (106, 107) einen im Hohlraum (108)
angeordneten Verbindungsprofilkörper (160) umfaßt, der mit einer im Montagezustand
der benachbarten Seitenwand zugewandten Nut (162) versehen ist, an der die Teilabschnitte
(113A, 113B) der Seitenwände (106, 107) formschlüssig festgelegt und mittels der Arretierungsmittel
(170, 180) gesichert sind.
11. Lärmschutzelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Arretierungsmitteln (170, 180, 190) die Teilabschnitte partiell gegen den
Verbindungsprofilkörper (160) verklemmt sind und die Profilverbindung (115) zusätzlich
durch Klemmung gesichert ist.
12. Lärmschutzelement nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsprofilkörper (160) aus extrudierten Strangpreßprofilkörpern, vorzugsweise
aus Aluminium, bestehen.
13. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verbindungsprofilkörper (160) einen zentralen, auf der Mittelebene (M) angeordneten
und den Grund der Nut (162) bildenden Mittelsteg (164) aufweist, in dem die Arretierungsmittel
(170, 180) verankert oder verankerbar sind, wobei vorzugsweise der Verbindungsprofilkörper
(160) zu beiden Seiten des Mittelstegs (164) jeweils einen bis an die Vorderwand (104)
und die Rückwand (107) heranreichenden Hohlkammerabschnitt (165)aufweist.
14. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilabschnitte (113A, 113B) der Seitenwände an ihren Enden vorzugsweise rechtwinklig
abgewinkelte Kantenstege (116) aufweisen, die in die Nut (162) einfassen, wobei vorzugsweise
sich an die Seitenränder der Vorder- und Rückwand ein rechtwinklig zu diesen verlaufender
Auflageschenkel (114A, 114B) anschließt, der über einen nach innen abgewinkelten Versatzschenkel
(124A, 124B) in einen Zwischenschenkel (119A, 119B) übergeht, an dessen Enden die
abgewinkelten Kanten (116) ausgebildet sind.
15. Lärmschutzelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einigen der Arretierungsmittel (170) Klemmhülsen (175) zugeordnet sind,
die die Kantenstege (116) gegen die Nutseitenflanken (162') verklemmen, wobei vorzugsweise
die Nut (162) mit Senkungen oder Aufweitungen (176) versehen ist, in die die Klemmhülsen
(175) formschlüssig eingreifen.
16. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsprofilkörper (160) an ihren den Nuten (162) abgewandten Unterseiten
(166) integral mit Stützstegen (167) für die Positionierung und seitliche Abstützung
des Schalldämmkörpers (109) versehen sind.
17. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 14 und 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelsteg (164) des Verbindungsprofilkörpers (160) angrenzend an dessen Unterseite
mit einer schlüssellochartigen Profilaussparung (185) versehen ist.
18. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Arretierungsmitteln (170, 180) Leisten (190) an den Seitenwänden (106, 107)
befestigt sind, die mit Aufnahmen (195) für Dichtelemente (145) versehen sind, wobei
vorzugsweise die Aufnahmen (195) eine nach außen weisenden, im Querschnitt halbrund
gemuldete Rille (196) als Anlageabschnitt für das Dichtelement (145) und einen mit
Hinterschneidung ausgebildeten, zum Bodenscheitel der Rille (196) offenen Kanal (197)
als Verankerungsabschnitt für das Dichtelement (145) aufweist.
19. Lärmschutzwand für Bahnstrecken insbesondere von Hochgeschwindigkeitszügen oder andere
Anwendungsbereiche mit wechselnden Sog- und Druckbelastungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lärmschutzwand (1) aus übereinander angeordneten Lärmschutzelementen (10; 100)
nach einem der Ansprüche 1 bis 18 gebildet ist.
20. Lärmschutzwand nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Lärmschutzelemente stirnseitig an Pfosten (2) mit I-Profil festgelegt sind, wobei
zwischen den Lärmschutzelementen (10; 100) und den Pfosten (2) ein Gummilager oder
Dichtelemente (155) zur Schwingungsdämpfung angeordnet ist und/oder das unterste Lärmschutzelemente
(100) sich auf einem Betonsockel (103) abstützt, wobei zwischen der unteren Seitenwand
(107) des Lärmschutzelementes und dem Betonsockel (103) wenigstens ein vorzugsweise
in der Leiste (190) verankertes Dichtelement (145) angeordnet ist.
1. A noise protection element for putting up noise protection walls with a box girder
section having a front wall (4, 104), a rear wall (5, 105), an upper side wall (6,
106) and a lower side wall (7, 107), which is composed of a first and a second half-cup
shaped fitted metal sheet (11, 11', 111, 111') and in its cavity (8, 108) a noise
insulating body (9, 109) is arranged or arrangeable, preferably rising from said lower
to said upper side wall and extending symmetrically to the centre plane (M) across
the length of said box girder section between said front wall (4, 104) and said rear
wall (5, 105), said first fitted metal sheet (11, 11') comprising in one piece said
front wall (4, 104), a partial section (13B, 113B) of said lower side wall (7, 107),
a partial section (13A, 113A) of said upper side wall (6, 106), said second fitted
metal sheet (11', 11) comprising in one piece said rear wall (5, 105), a partial section
(13A, 113A) of said lower side wall (7, 107), and a partial section (13B, 113B) of
said upper side wall (6, 106), and said first and said second fitted metal sheet (11,
11', 111, 111') are connected to each other at said upper and at said lower side wall
(6, 7, 106, 107) on a level with said centre plane (M) by means of a form-fitting
connecting section (15, 115), characterized in that said form-fitting connecting section (15, 115) is secured by means of at least one
additional locking means (170, 180), said connecting section (15, 115) and said locking
means therefore being arranged on a level with said centre plane of said noise protection
element (170, 180) in an area forming a respective neutral fibre or a neutral plane of said noise protection
element concerning dynamic bending and dynamic torsion.
2. A noise protection element according to claim 1 characterized in that both fitted metal sheets (11, 11', 111, 111') are extruded sections, the fitted metal
sheets being preferably of an aluminium alloy, especially a of a highly cyclic-load
resistant aluminium alloy.
3. A noise protection element according to claims 1 or 2 characterized in that both fitted metal sheets (11,11', 111, 111') have an identical profile shape.
4. A noise protection element according to one of the claims 1 to 3 characterised in that said locking means (170, 180) are arranged on a level with said centre plane (M)
and comprise a screw means (171, 181).
5. A noise protection element according to one of the claims 1 to 4 characterised in that each fitted metal sheet (11, 11') has a first joining element (15) on said one partial
section (13A) and a second joining element (17) on said other partial section (13B),
said first joining element for said connecting section (15) preferably consisting
of a hollow chamber groove (17) with an undercut, and said second joining element
consisting of a section segment (16) that can be anchored into the latter.
6. A noise protection element according to claim 5 characterized in that said section segment (16) and said a hollow chamber groove (17) are formed rectangular,
said section segment (16) preferably having a block profile and said hollow chamber
groove (17) or its respective walls (18) having a square profile.
7. A noised protection element according to claim 5 or 6 characterized in that on each fitted metal sheet (11, 11') said section segment (16) forms the end of said
partial section (13A) of said side wall (6, 7) and said hollow chamber groove (17)
or its respective walls (18) form the end of said partial section (113B) of said other
side wall (7, 6).
8. A noise protection element according to claim 4 or according to claim 4 and one of
the claims 5 to 7 characterised in that a screw means engages in aligned boreholes formed in both joining elements, engages
especially in boreholes which at least partially reach through said hollow chamber
groove (17) or its walls (18) and said section (16).
9. A noise protection element according to one of the claims 6 to 8 characterised in that at said side edges of said front and rear walls (4, 5) a supporting leg (14A, 14B)
connects at a right angle, connecting to an offset leg (24A, 24B) bent inwards, connecting
to an intermediate leg (19A, 19B), at the ends of which said joining elements, especially
said section segment (16) or said hollow chamber section (17) or its respective walls
(18) are formed.
10. A noise protection element according to claims 1 to 4 characterised in that said connection section (115) comprises on both side walls (106, 107), arranged in
said hollow (106), a connecting section body (160) provided with a groove (162) facing
said adjacent side wall when being assembled, and to which said partial sections (113A,
113B) of said side walls (106, 107) are fixed form-fit and secured by said locking
means (170, 180).
11. A noise protection element according to claim 10 characterised in that with said locking means (170, 180, 190) said partial sections are partially clamped
against said connecting section body (160) and said connecting section (115) is additionally
secured by clamping.
12. A noise protection element according to claim 10 or 11 characterised in that said connecting section bodies (160) are made of extruded sections, preferably of
Aluminium.
13. A noise protection element according to one of the claims 10 to 12 characterised in that each of the connecting section bodies (160) has a centrical centre web (164) forming
the base of said groove (162) and being arranged along said centre plane (M) in which
said locking means (170, 180) are or can be anchored, where said connecting section
body (160) preferably has on both sides of the centre web (164) a hollow chamber section
(165) reaching to said front wall (104) and said rear wall (107).
14. A noise protection element according to one of the claims 10 to 13 characterised in that said partial sections (113A, 113B) of said side walls have at their ends edge webs
(116) bent at a right angle that engage in said grooves (162) where at said side edges
of said front and rear walls a supporting leg (114A, 114B) connects at a right angle,
connecting to an inward bent offset leg (24A, 24B), connecting to an intermediate
leg (19A, 19B), the ends of which form the bent edges (116).
15. A noise protection element according to claim 14 characterised in that to at least some of said locking means clamping sleeves (175) are allocated (170),
clamping said edge webs (116) against said side flanges of said groove (162'), said
groove (162) being preferably provided with sinkings or widenings (176), in which
said clamping sleeves (175) engage form-fit.
16. Noise protection element according to one of the claims 10 to 15 characterised in that said connecting section bodies (160) at their lower sides (166) turned away from
said grooves, (162) are provided with integral support webs (167) for positioning
and side support of said noise insulating body (109).
17. A noise protection element according to one of the claims 14 and 15 or 16 characterised in that the centre web (164) of the connecting section body (160) adjacent to its underside
is provided with a keyhole-type recess (185).
18. A noise protection element according to one of the claims 10 to 17 characterised that with said locking means (170, 180) rails (190) are attached to said side walls
(106, 107), being provided with retainers (195) for seal elements (145), said retainers
(195) preferably having an outwardly directed troughed channel (196) of a semicircular
cross-section and being an abutment for said seal element (145) and having a duct
(197) being formed with an undercut and being open towards the base vertex of said
channel (196) serving as an anchoring sector for said seal element (145).
19. A noise protection wall for railways especially for high-speed trains or other use
with alternating suction and pressure loads, characterised in that said noise protection wall (1) is formed by noise protection elements (10, 100) arranged
one above the other according to one of the claims 1 to 18.
20. A noise protection wall according to claim 19 characterised in that said noise protection elements at the face side are fixed to posts (2) with a an
I-section, a rubber seat or seal elements (155) for vibration dampening, being arranged
between said noise protection elements (10, 100) and said posts (2), and/or the lowest
noise protection element (100) resting on a concrete base (103), at least one seal
element (145) preferably being arranged anchored in said rail (190) between said lower
side wall (107) of said noise protection element and said concrete base (103).
1. Elément de protection contre le bruit pour ériger des parois de protection contre
le bruit, comprenant un profilé en caisson présentant une paroi avant (4 ; 104), une
paroi arrière (5 ; 105), une paroi latérale supérieure (6 ; 106) et une paroi latérale
inférieure (7 ; 107), lequel est composé d'une première et d'une seconde tôle profilée
en forme de demi-coque (11, 11' ; 111, 111') et dans la cavité (8 ; 108) duquel un
corps d'isolation acoustique (9 ; 109) qui, de préférence, fait saillie depuis la
paroi latérale inférieure vers la paroi latérale supérieure et s'étend au-delà de
la longueur du profilé en caisson symétriquement par rapport au plan médian (M) entre
la paroi avant (4 ; 104) et la paroi arrière (5 ; 105), est agencé ou peut être agencé,
sachant que la première tôle profilée (11, 11') comporte en un seul tenant la paroi
avant (4 ; 104), un tronçon partiel (13B ; 113B) de la paroi latérale inférieure (7
; 107) et un tronçon partiel (13A ; 113A) de la paroi latérale supérieure (6 ; 106),
sachant que la seconde tôle profilée (111, 111') comporte en un seul tenant la paroi
arrière (5 ; 105), un tronçon partiel (13A ; 113A) de la paroi latérale inférieure
(7 ; 107) et un tronçon partiel (13B ; 113B) de la paroi latérale supérieure (6 ;
106), et sachant que la première et la seconde tôle profilée (11, 11' ; 111, 111')
sont reliées entre elles au niveau de la paroi latérale supérieure et de la paroi
latérale inférieure (6, 7 ; 106, 107) respectivement à la hauteur du plan médian (M)
par une liaison de profilés à coopération de formes (15 ; 115), caractérisé en ce que la liaison de profilés à coopération de formes (15 ; 115) est assurée à l'aide d'au
moins un moyen de blocage supplémentaire (170, 180), sachant que la liaison de profilés
(15 ; 115) et les moyens de blocage (170, 180) sont agencés à la hauteur du plan médian
de l'élément de protection contre le bruit, par conséquent dans une zone qui forme
une fibre neutre ou un plan neutre de l'élément de protection contre le bruit en ce
qui concerne la flexion dynamique et la torsion dynamique.
2. Elément de protection contre le bruit selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux tôles profilées (11, 11' ; 111, 111') sont des profilés de filage, sachant
que les tôles profilées sont constituées de préférence d'un alliage d'aluminium, en
particulier d'un alliage d'aluminium pouvant être sollicité par de hautes vibrations.
3. Elément de protection contre le bruit selon l'une ou l'autre des revendications 1
et 2, caractérisé en ce que les deux tôles profilées (11, 11' ; 111, 111') présentent une forme profilée identique.
4. Elément de protection contre le bruit selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les moyens de blocage (170, 180) sont agencés à la hauteur du plan médian (M) et
comportent un moyen à visser (171, 181).
5. Elément de protection contre le bruit selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chaque tôle profilée (11 ; 11') présente un premier élément d'assemblage (16) sur
le un tronçon partiel (13A) et un second élément d'assemblage (17) sur l'autre tronçon
partiel (13B), sachant que, de préférence, le premier élément d'assemblage pour la
liaison de profilés (15) est constitué d'une gorge faisant cavité (17) avec contre-dépouille
et sachant que le second élément d'assemblage est constitué d'un tronçon profilé (16)
pouvant être ancré dans celle-ci par coopération de formes.
6. Elément de protection contre le bruit selon la revendication 5, caractérisé en ce que le tronçon profilé (16) et la gorge faisant cavité (17) sont réalisés avec une forme
rectangulaire, sachant que, de préférence, le tronçon profilé (16) a un profilé en
bloc et sachant que la gorge faisant cavité (17) ou sa paroi (18) a un profilé à quatre
pans.
7. Elément de protection contre le bruit selon l'une ou l'autre des revendications 5
et 6, caractérisé en ce que, pour chaque tôle profilée (11 ; 11'), le tronçon profilé (16) forme l'extrémité
du tronçon partiel (13A) pour la une paroi latérale (6 ; 7) et en ce que la gorge faisant cavité (17) ou sa paroi (18) forme l'extrémité du tronçon partiel
(13B) pour l'autre paroi latérale (7 ; 6).
8. Elément de protection contre le bruit selon la revendication 4, ou selon la revendication
4 et selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que le moyen à visser s'engage dans des perçages réalisés en alignement l'un par rapport
à l'autre et réalisés dans les deux éléments d'assemblage, en particulier en ce qu'il s'engage dans des perçages qui pénètrent au moins partiellement dans la gorge faisant
cavité (17) ou dans sa paroi (18) et dans le tronçon profilé (16).
9. Elément de protection contre le bruit selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce qu'une branche d'appui (14A ; 14B) s'étendant perpendiculairement aux bords latéraux
de la paroi avant et de la paroi arrière (4, 5) vient se raccorder à ceux-ci, laquelle
se transforme par l'intermédiaire d'une branche pliée vers l'intérieur et faisant
retrait (24A ; 24B) en une branche intermédiaire (19A, 19B) sur l'extrémité de laquelle
sont réalisés les éléments d'assemblage, en particulier le tronçon profilé (16) ou
le tronçon à cavité (17) ou sa paroi (18).
10. Elément de protection contre le bruit selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la liaison de profilés (115) comporte sur les deux parois latérales (106, 107) un
corps profilé de liaison (160) agencé dans la cavité (108), lequel est muni d'une
rainure (162) qui, dans l'état de montage, est tournée vers la paroi latérale adjacente
et sur laquelle les tronçons partiels (113A ; 113B) des parois latérales (106, 107)
sont fixés par coopération de formes et sont assurés à l'aide des moyens de blocage
(170, 180).
11. Elément de protection contre le bruit selon la revendication 10, caractérisé en ce que les tronçons partiels sont coincés en partie contre le corps profilé de liaison (160)
avec les moyens de blocage (170, 180, 190) et en ce que la liaison de profilés (115) est assurée en supplément par coincement.
12. Elément de protection contre le bruit selon l'une ou l'autre des revendications 10
et 11, caractérisé en ce que les corps profilés de liaison (160) sont constitués de corps profilés de filage extrudés,
de préférence en aluminium.
13. Elément de protection contre le bruit selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que chaque corps profilé de liaison (160) présente un montant médian (164) agencé sur
le plan médian (M) et formant le fond de la rainure (162), dans lequel les moyens
d'ancrage (170, 180) sont ancrés ou peuvent être ancrés, sachant que, de préférence,
le corps profilé de liaison (160) présente respectivement vers deux côtés du montant
médian (164) un tronçon faisant cavité (165) qui arrive jusque vers la paroi avant
(104) et la paroi arrière (107).
14. Elément de protection contre le bruit selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que les tronçons partiels (113A, 113B) des parois latérales présentent sur leurs extrémités
des montants à arête (116) coudés de préférence perpendiculairement, lesquels s'enchâssent
jusque dans la rainure (162), sachant que, de préférence, une branche d'appui (114A,
114B) s'étendant perpendiculairement aux bords latéraux de la paroi avant et de la
paroi arrière vient se raccorder à ceux-ci, laquelle se transforme par l'intermédiaire
d'une branche faisant retrait et pliée vers l'intérieur (124A, 124B) en une branche
intermédiaire (119A, 119B) sur les extrémités de laquelle sont réalisés les arêtes
pliées (116).
15. Elément de protection contre le bruit selon la revendication 14, caractérisé en ce que des douilles de blocage (175) sont attribuées au moins à quelques uns des moyens
de blocage (170), lesquelles coincent les montants à arête (116) contre les flancs
latéraux de rainure (162'), sachant que, de préférence, la rainure (162) est munie
de renfoncements ou d'élargissements (176) dans lesquels s'engagent les douilles de
blocage (175) par coopération de formes.
16. Elément de protection contre le bruit selon l'une des revendications 10 à 15, caractérisé en ce que les corps profilés de liaison (160) sont munis intégralement de montants d'appui
(167) sur leurs côtés inférieurs détournés des rainures (162) pour le positionnement
et le soutien latéral du corps d'isolation acoustique (109).
17. Elément de protection contre le bruit selon l'une des revendications 14 et 15 ou 16,
caractérisé en ce que le montant médian (164) du corps profilé de liaison (160) est muni d'un évidement
profilé à la manière d'un trou de clé qui est adjacent à son côté inférieur.
18. Elément de protection contre le bruit selon l'une des revendications 10 à 17, caractérisé en ce que des listeaux (190) sont fixés sur les parois latérales (106, 107) avec les moyens
de blocage (170, 180), lesquels sont munis de logements (195) pour des éléments d'étanchement
(145), sachant que, de préférence, les logements (195) présentent une cannelure excavée
(196) montrant vers l'extérieur et à section transversale demi-ronde comme tronçon
de contact pour l'élément d'étanchement (145) et un canal (197) réalisé avec une contre-dépouille
et ouvert vers le sommet du fond de la cannelure (196) comme tronçon d'ancrage pour
l'élément d'étanchement (145).
19. Paroi de protection contre le bruit pour des tronçons de voies ferrées, en particulier
des trains à haute vitesse ou d'autres domaines d'application sujets à des sollicitations
alternantes d'aspiration et de pression, caractérisée en ce que la paroi de protection contre le bruit (1) est formée d'éléments de protection contre
le bruit (10 ; 100) agencés l'un au-dessus de l'autre selon l'une des revendications
1 à 18.
20. Paroi de protection contre le bruit selon la revendication 19, caractérisée en ce que les éléments de protection contre le bruit sont fixés sur la face frontale sur des
poteaux (2) avec un profilé en I, sachant qu'un palier en caoutchouc ou un élément
d'étanchement (155) est agencé entre les éléments de protection contre le bruit (10
; 100) et le poteau (2) pour l'amortissement des oscillations et/ou que l'élément
de protection contre le bruit inférieur (100) s'appuie sur un socle en béton (103),
et sachant qu'au moins un élément d'étanchement (145) ancré de préférence dans le
listeau (190) est agencé entre la paroi latérale inférieure (107) de l'élément de
protection contre le bruit et le socle en béton (103).
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