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(11) |
EP 1 529 928 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2009 Patentblatt 2009/04 |
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Anmeldetag: 21.07.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Umweltfreundlicher druckgasbetriebener Kreiskolbenmotor mit seinem thermodynamischen
Kreislaufprozess
Environmentally friendly compressed gas driven rotating piston engine with its thermodynamic
cycle process
Moteur écocompatible à piston rotatif actionné par un gas sous pression et son procédé
à cycle thermodynamique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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| (30) |
Priorität: |
04.11.2003 DE 10352520
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.05.2005 Patentblatt 2005/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Herrmann, Klaus |
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12355 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Herrmann, Klaus
12355 Berlin (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ludewig, Rita |
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Patentanwältin
Porschestrasse 16 70794 Sielmingen 70794 Sielmingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 527 882 US-A- 3 998 059 US-B1- 6 349 787
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DE-U- 20 214 283 US-A1- 2002 178 724
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor,
zum Betreiben von stationären oder mobilen Kraftmaschinen sowie von Druckluftwerkzeugen
und -geräten mittels Druckgas, bei dem in einem Kreislaufprozeß in einem kälteisolierten
Tank im kalten flüssigen Zustand gespeichert wird, wobei die Umweltwärme über die
Verdampfung des Arbeitsmediums im Tank einen Gasdruck erzeugt und das flüssige Arbeitsmedium
in einen Verdampfer geleitet und aus diesem im gasförmigen Zustand zur weiteren Erwärmung
in eine Expandereinheit mit einer Brenneinheit geführt und das gasförmige Arbeitsmedium
im Gegenstrom den ersten Rekuperator der Brenneinheit durchströmt und danach die Außenwände
des Erhitzers der Expandereinheit abkühlt, das aus der Expandereinheit austretende
Arbeitsmedium in einen Motor expandiert und überschüssiges Arbeitsmedium aus dem Motor
über eine Abgas- und Schalldämpfefeinheit in die Umwelt ausgestoßen wird.
[0002] Es ist bekannt, verdichtete Luft als Arbeitsmedium zum Betrieb von Druckluftwerkzeugen
und -geräten sowie für Kraftmaschinen zu benutzen. So gibt es Druckluft- und Druckgasmotoren,
die unter der Bezeichnung Rotationskolbenmotoren, Zahnradmotoren, Schraubenmotoren,
Flügelzellenmotoren und Druckluftturbinen bekannt sind. Die Drucklufttechnik gilt
als sehr robust, zuverlässig und kompakt. Auch zeichnen sich die Druckluft- und -gasantriebe,
bedingt durch die geringe Dichte von Luft und Gasen, durch ein sehr gutes Schnellstartverhalten
aus. Die kontinuierliche und unbegrenzte Verfügbarkeit der Arbeitsmedien Luft und
Gas aus der Atmosphäre und deren Speicherbarkeit machen die Druckluftspeichertechnik
interessant für Anwendungen zur Speicherung regenerativer Energien. So sind zum Beispiel
in der Stromversorgung bei Spitzenstrombedarf, Druckluftspeicher bekannt, die ein
Druckluftfluid einer Turbine zuführen, die über einen Generator Strom erzeugt. Die
Erzeugung von Druckluft mit konventionellen Anlagen ist sehr teuer, weil bei diesen
Verfahren hochwertige Elektroenergie in einem Verdichter in Druckluft umgewandelt
wird. Es ist auch bekannt, mit gespeicherter Druckluft, von etwa 200 bar Spannung
als Antriebsenergie, Fahrzeuge anzutreiben. Dabei handelt es sich um Speziallokomotiven
im, von Schlagwettern gefährdeten, Bergbau unter Tage. Diese Lokomotiven werden aus
einem besonderen Leitungsnetz mit Druckluft versorgt. Sie sind teuer und haben aufgrund
der begrenzten Aufnahmekapazität der Speicherbehälter für die Druckluft einen geringen
Aktionsradius, der einer Anwendung über Tage entgegensteht.
[0003] Es ist auch ein Fahrzeugantrieb bekannt, der sein Arbeitsmedium aus einem Speicher
für Druckluft bezieht und Personenkraftfahrzeuge antreibt. Dessen Aktionsradius soll
etwa 200 km betragen, wobei dafür 300 I Druckluft bei 300 bar benötigt werden sollen.
Zur Verbesserung des Aktionsradiuses ist vorgesehen, das Kraftfahrzeug zusätzlich
mit einem Benzintank auszurüsten, um außerhalb der Städte durch den Fahrer ein Umschalten
von Druckluftantrieb auf konventionellen Antrieb zu ermöglichen, um in dichtbesiedelten
Bereichen den Schadstoffausstoß von Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren erheblich
zu senken. Nachteil dieses Fahrzeugantriebs ist der hohe Strombedarf zur Erzeugung
von Druckluftspeichermasse von bis zu 65kw für 200 km Fahrstrecke. Außerdem ist teuere
Werkstofftechnik für den Motor erforderlich, um die Explosion (Verbrennungshitze)
und Expansion (Kälte) der Druckluft zu bewältigen und um ausreichende Standzeiten
für den Motor zu gewährleisten.
[0004] Bekannt ist auch ein Wasserdampfmotor, in dem das Arbeitsmedium Wasserdampf in einem
geschlossenen Arbeitskreislauf eingesetzt ist. Ein Verdampfer erhält dabei Arbeitsmedium
durch eine Verbrennungseinheit modernster Brennstoff- und Brennwerttechnik. Bei einer
schadstoffarmen Verbrennung verdampft das Wasser, wird in heißes Gas umgewandelt und
treibt einen Hubkolbenmotor mit einem Kurbelwellengetriebe an. Über einen Kondensator
wird der Wasserdampf wieder verflüssigt und in den Kreislauf zurückgeführt. Als Arbeitsmedium
kann Erdgas, Benzin, Diesel, oder Biodiesel eingesetzt werden. Nachteilig ist jedoch
der hohe Exergieverlust bei der Verdampfung von Arbeitsmedium und Brennstoffmedium
sowie der Energieaufwand für die Kurbelwelle des Motors mit zwei Totpunkten pro Arbeitsgang.
[0005] Aus dem Stand der Technik ist auch ein Heizgasmotor nach dem Stirling- Prinzip bekannt.
Dieser Motor benutzt als Arbeitsmedium Helium. Dieses System wird zum Beispiel als
dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung und als Wärmekraftkopplung erprobt. Es ist umweltfreundlicher
als der Verbrennungsmotor mit seiner Energie vernichtenden Technik und seinem Schadstoffausstoß.
Nachteilig ist jedoch der große Volumenbedarf der Anlage und die fehlende Dynamik
für den Fahrzeugantrieb.
[0006] Dem Stand der Technik ist auch die Brennstoffzellentechnik zuzuordnen. Diese Technik,
benötigt als Arbeitsmedium Wasserstoff. Dieser wird einerseits aus fossilen Brennstoffen
und andererseits aus Methanol erzeugt. Das Abgasprodukt ist Wassergas. Nachteile dieses
Verbrennungsverfahrens ist, daß Wasserstoff explosionsgefährlich ist und viel Primärenergie
verbraucht. Bei der Herstellung von Wasserstoff aus fossilen Brennstoffen entstehen
Umweltbelastungen und bei der Herstellung aus Methanol wird viel Biomasse verbraucht.
Das Abgasprodukt Wassergas ist ein Treibhausgas und beeinflußt das Umweltklima nachhaltig
negativ. Alle regenerativen Energiewandler haben den großen Nachteil, daß die Energiewandlung
großen Schwankungen unterliegen, die sich aus den natürlichen Gegebenheiten ergeben.
So müssen beispielsweise Windkraftwerke und fossile Kraftwerke zu einem weit überwiegenden
Anteil die erzeugte Energie als Regelungsenergie nutzen. Ist dies nicht möglich, so
wird die eigentlich aufgenommene bzw. umgewandelte Energie ungenutzt wieder in die
Umwelt entlassen.
[0007] Aus der
DE 199 11 321 A1 ist auch eine druckluftbetriebene Kraftmaschine bekannt, die das Arbeitsmedium Luft
in einem separaten durch Vakuum isolierten Tank im flüssigen Zustand speichert. Die
flüssige Luft wird in einem Verdampfer durch die Umweltwärme verdampft und dann in
einen Druckluftmotor expandiert. Zusätzlich werden die anfallenden mechanischen Energien
eines fahrenden Kraftfahrzeugs in Druckgas umgewandelt und in den Kreislauf zurückgeführt.
Nachteilig an dieser Lösung ist der hohe Bedarf an flüssiger Luft.
[0008] In dem Gebrauchsmuster
DE 201 15 657 U1 wird das gleiche System wie in der
DE 199 11 321 A1 mit einer zusätzlichen elektrischen und mechanischen Wärmequelle als Energiewandler
offenbart. Als Arbeitsmedium wird flüssige Luft oder Stickstoff angegeben. Nachteilig
an dieser Lösung ist der hohe Verbrauch an flüssiger Luft oder Stickstoff. Eine Reduzierung
des Verbrauchs durch eine zusätzliche Wärmequelle wird durch den Energieaufwand zur
Erzeugung der Arbeitsmedien wieder aufgebraucht. Auch die
DE 202 14 238 V1 offenbart eine Lösung, die das verwendete Arbeitsmedium zu 100% in den Motor befördert.
Die Lösung in Form eines offenen Kreislaufs erfordert zwar weniger technischen Aufwand,
aber dafür ein erhebliches Tankvolumen und viel Elektroenergie zur Herstellung der
flüssigen Luft oder des Stickstoffs.
[0009] Schließlich wird in der Druckschrift
US - A- 3 998 059 ein Kraftsystem zum Antrieb von beispielsweise Werkzeugmaschinen oder Fahrzeugen
vorgestellt. Die Erfindung offenbart ein Kraftsystem, das einen wärmeisolierten Lagerbehälter
umfaßt, der flüssiges Arbeitsmedium beispielsweise flüssigen Stickstoff speichert,
das flüssige Medium soll mit Hilfe einer Förderpumpe in den Arbeitskreislauf aber
zunächst in einen oder mehrere Verdampfer gepumpt und dort in ein gasförmiges Arbeitsmedium
umgewandelt werden, über einen oder mehrere Wärmetauscher soll das Arbeitsmedium auf
mindestens 200°C über die kritische Temperatur erhitzt, in einen Wärmespeicher geleitet
und weiter erwärmt werden. Die Lösung sieht auch vor, im Wärmespeicher aus Salzen
oder Salzgemischen durch deren Erwärmung und Verflüssigung Arbeitsmedium zu erzeugen.
Die Erwärmung soll aus der Wärme von Auspuffgasen oder durch Elektroenergie erfolgen.
[0010] Es war daher Aufgabe der Erfindung, den bekannten Druckluftantrieb zum Betreiben
stationärer und besonders mobiler Kraftmaschinen mittels Druckgas so weiterzuentwickeln,
daß erneuerbare und regenerative Energiequellen zu nutzen und deren Energieeffizienz
zu steigern ist, Verluste an überschüssigen Arbeitsmedium minimiert, keine Schadstoffe
erzeugt und die bisherigen Arbeitsmedien völlig durch den Einsatz von Druckluft und
Druckgas zu ersetzen sind. Dabei soll das aus erneuerbaren und regenerativen Energiequellen
hergestellte Arbeitsmedium außerhalb eines Zylinderraums erzeugt werden, im flüssigen
und gasförmigen Zustand zwischenzuspeichern und sofort wieder abrufbar sein sowie
in einem geschlossenen und in einem teilgeschlossenen Kreislaufprozeß genutzt werden
können.
[0011] Die Aufgabe wird durch ein Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor
entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0012] Besonders hervorzuheben ist, nach Anspruch 3, der konstruktive Aufbau der erfindungsgemäßen
Arbeitskolben der Kraftmaschine. Die halbkugelförmigen und senkrecht geteilten Arbeitskolben,
die auf der Expansionsseite eine doppelte Arbeitsfläche für das Arbeitsmedium aufweisen
und deren Halbkugelform sich an die Form des kugelförmigen Druckverteilers anpaßt,
hat nämlich zur Folge, daß sich die Arbeitsfläche der Arbeitskolben nochmals um das
1,5-fache einer planen Arbeitsfläche vergrößert.
[0013] Die erfindungsgemäßen Kolbenpaare sind, nach Anspruch 4, werden vorteilhaft mit mehreren
Dauer- oder Elektromagneten zusammengehalten, bis der Lavaldruck in der Diffusoreinheit
erreicht ist. Dabei fliegen die Kolbenpaare in einer Kreisbahn auseinander und die
Magnete ziehen nach dem Verschiebungsakt die Kolbenpaare wieder zusammen.
[0014] Hervorzuheben ist auch, daß, gemäß Anspruch 5, der Druckspeicherkessel über eine
erste Expansions- und Volumeneinheit mit der Mischkühlung der Expansionseinheit, über
die dritte druckgeregelte Leitung mit der Expandereinheit, über eine zweite Kupplung
und den ersten Verdichter mit. einem mechanischen Antriebsteil und über eine vierte
Leitung mit dem dritten Verdichter verbunden ist, wodurch alle in Arbeitsmedium umgewandelten
überschüssig erzeugten mechanischen, thermischen und kinetischen Energien im Druckspeicherkessel
zwischen zu lagern und von diesem in den Arbeitskreislauf abrufbar sind.
[0015] Durch den Aufbau des mechanischen Antriebsteils, gemäß Anspruch 6, mit einem Freilauf
einer Schwungscheibe, einer Kupplung mit einem ersten Getriebe und mindestens einer
Spiralfeder, das über eine zweite Kupplung den ersten Verdichter und über eine erste
Kupplung und einen Motor den dritten Verdichter mechanisch antreibt, durch den Freilauf
den Druckgaskreiskolbenmotor ohne Leerlauf arbeiten läßt und als Drehrichtungswandler
den oszillierend arbeitenden Kolbenpaaren eine Arbeitsdrehrichtung zuordnet, werden
alle bei einer Verzögerung anfallenden kurzzeitig auftretenden Massenträgheitsmomente
von mechanischer in thermische und potentielle Energien umgewandelt, über den Arbeitskreislauf
dem Druckgaskreiskolbenmotor als Arbeitsmedium zugeführt und von diesem wieder in
Nutzenergie umgewandelt. Mit Hilfe der Energieumwandlungseinheit, wird durch die Spiralfeder
potentielle Energie gespeichert und in Drehbewegung umgewandelt.
[0016] Von Vorteil ist auch, daß, nach Anspruch 7, gasförmiges Arbeitsmedium über die Expansionseinheit,
das dritte Volumenregelventil und ein folgendes Expansionsventil in eine Mischkühlung
einer Klimaeinheit leitbar ist, der Druckausgleich durch den Druckspeicherkessesl
oder den Tank herstellbar ist und über die zweite Expansions- und Volumeneinheit Räume
klimatisierbar sind, ohne daß der Druckgaskreiskolbenmotor arbeiten muß.
[0017] Eine weitere vorteilhafte Nutzung des Kaltluftmotorsystems ist, gemäß Anspruch 8,
gegeben, dadurch, daß flüssiges Arbeitsmedium aus dem kälteisolierten Tank mit Sauerstoff
angereichert über einen druckgesteuerten Regelkreis in einen Verdampfer einer Klimaeinheit
leitbar ist, wobei das verdampfte Arbeitsmedium aus dem Verdampfer der Klimaeinheit
in den Kühlkreislauf des zweiten Verdichters führbar und vorgewärmt in die Brenneinheit
zur angereicherten Verbrennung in den Arbeitskreislauf rückfühbar ist.
[0018] Außerdem kann das System, gemäß Anspruch 9 durch die Expandereinheit über eine erste
volumengesteuerte Regelstrecke mit einer Heizungseinheit verbunden werden, über die
Räume, beispielsweise der Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs, heizbar sind, ohne daß
der Druckgaskreiskolbenmotor arbeiten muß.
[0019] Besonders hervorzuheben ist, nach Anspruch 10, die Koppelung des Kaltluftmotorsystems
mit einer Photovoltaik- Anlage, aufweisend einen ersten Wechselrichter, einer Batterie
und einen zweiten Wechselrichter, die über den Motor und den dritten Verdichter, über
die zweite druckgeregelte Regelstrecke mit einer Gasverflüssigungsanlage, aufweisend
einen dritten Rekupoerrator, einen vierten Rekuperator, ein zweites Expansionsventil,
eine erste Rücklaufleitung und eine zweite Rücklaufleitung, verbunden ist. Auf diese
Weise kann Arbeitsmedium aus regenerativen Energiequellen der Umwelt hergestellt werden
und abgekühltes flüssiges Arbeitsmedium aus der Gasverflüssigungsanlage über das zweite
Expansionsventil im kälteisolierten Tank gespeichert und gasförmiges Arbeitsmedium
über die zweite Rücklaufleitung über eine druckgeregelte fünfte Leitung dem Druckspeicherkessel
und damit dem Arbeitskreislauf des Kaltluftmotorsystems direkt zuführt werden. Dadurch
ist der dritte Verdichter über die erste Kupplung und die zweite Kupplung anzutreiben,
wodurch auch gasförmiges Arbeitsmedium mit regenerativen Energiequellen verflüssigbar
ist, in Speichern lagerbar und dem Druckgaskreiskolbenmotor zuführbar ist, durch den
Energieformen wie Elektroenergie, Wärme, Kälte, Kraftstoff und mechanische Energie
erzeugbar sind.
[0020] Von Bedeutung ist es weiterhin, daß das Kaltluftmotorsystem, gemäß Anspruch 11, mit
dem Druckgaskreiskolbenmotor als geschlossener Kreislauf mit getrennten Fließprozessen
und Systemen betreibbar ist, was den Vorteil hat, daß der Arbeitskreislauf vom Kältekreislauf
systemdicht getrennt ist.
[0021] Schließlich kann das Kaltluftmototsystem, gemäß Anspruch 12, auch im teilgeschlossenen
Arbeitskreislauf Arbeitsmedium wie Luft und Stickstoff verarbeiten. Dabei kann über
eine Regeleinheit und den ersten Verdichter aus der Atmosphäre angesaugte Luft im
Druckspeicherkessel als Arbeitsmedium gelagert und im geschlossenen Arbeitskreislauf
Gase und Dämpfe wie Helium, Kohlendioxyd, Wasser, Ammoniak, Alkohole und organische
Kältemittel eingesetzt werden.
[0022] Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
Dabei zeigen die Zeichnungen in
- Fig.1
- eine Gesamtdarstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens und der Einrichtung zu dessen
Durchführung, untergliedert in Ausschnitt A, B und C,
- Fig.2
- Ausschnitt A von Fig.1,
- Fig.3
- Ausschnitt B von Fig.1,
- Fig.4
- Ausschnitt C von Fig.1.
[0023] In Fig.1 ist eine erfindungsgemäße Einrichtung zum Betreiben eines vorzugsweise mobilen
Druckgaskreiskolbenmotors, beispielsweise eines Kraftfahrzeugs, mittels Druckgas dargestellt.
Die Einrichtung weist beispielsweise einen kälteisolierten Tank 1, ein erstes Volumenregelventil
2, einen Verdampfer 3, eine Expansionseinheit 4, ein zweites Vollumenregelventil 5,
eine Entspannungsdüse 6, ein erstes Druckregelventil 7, ein zweites Druckregelventil
8, ein erstes Expansionsventil 9, eine erste Leitung 10, einen ersten Verdichter 11,
ein drittes Druckregelventil 12, und ein viertes Druckregelventil 13, einen Druckgasspeicherkessel
14, einen ersten und zweiten Rekuperator 15 und 16, eine Expandereinheit 17, eine
zweite Leitung 18, einen ersten Diffusor 19, einen ersten Druckverteiler 20, eine
Brennstoffeinheit 21, eine Druckregeleinheit 22, eine Volumenregeleinheit 23 eine
Impulseinheit 24, einen zweiten Druckverteiler 25, einen zweiten und dritten Diffusor
26, einen dritten kugelförmigen Druckverteiler 27, einen Motorzylinder 28, mindestens
ein Kolbenpaar 29 und 30, Motorwellen 31, 32, Magnete 33,
einen Druckgaskreiskolbenmotor 34, eine Abgas- und Schalldämpfereinheit 35, eine erste Düse 36, einen zweiten Verdichter
37, einen Kühlkreislauf 38, eine zweite Düse 39, einen Regelkreis 40, eine Heizungseinheit
41, eine erste Regelstrecke 42, ein drittes Volumenregelventil 43, eine Klimaeinheit
44, eine erste und zweite Expansion- und Volumeneinheit 45 und eine dritte Leitung
46 auf.
[0024] Das Arbeitsmedium wird vor der Zuführung in den Arbeitskreislauf, gemäß Fig.2 in
dem kälteisolierten Tank 1 im kalten, flüssigen Zustand gespeichert. Arbeitsmedium,
beispielsweise Flüssiggas, wird über das erste Volumenregelventil 2 in den Verdampfer
3 und von diesem über das erste Druckregelventil 7, das zweite Volumenregelventil
5 und die Entspannungsdüse 6 in eine Mischkühlung der Expansionseinheit 4 gedrückt.
Der Verdampfer 3 ist erfindungsgemäß systemdicht in die Expansionseinheit 4 integriert
und dient der Umwandlung des Flüssiggases in Druckgas. Das aus der Expansionseinheit
4 kommende, nunmehr gasförmige Arbeitsmedium wird über das erste Expansionsventil
9 und das zweite Druckregelventil 8 eingeregelt und über die erste Leitung 10, die
vorzugsweise eine Saugleitung ist, zum Verdichter 11 geführt.
[0025] Aus dem ersten Verdichter 11 wird, gemäß Fig.3, das Arbeitsmedium über das dritte
Druckregelventil 12 in den ersten und zweiten Rekuperator 15 und 16 geleitet, und
durchströmt im Gegenstrom der Rekuperatoren 15 und 16 die Brennereinheit 21, Der Verdichter
11 ist über das vierte Druckregelventil 13 mit dem Druckgasspeicherkessel 14 verbunden,
in den überschüssig erzeugtes gasförmiges Arbeitsmedium geleitet werden kann, Das
dritte Druckregelventil 12 ist über eine zweite Leitung 18 mit dem ersten Druckverteiler
20 und dem ersten Diffusor 19 und über diese mit der Expandereinheit 17 verbunden.
Durch diese Anordnung ist eine kontrollierte Zwangsströmung in Form Verdichtungsstöße
möglich, wodurch der Arbeitsdruck und die Betriebstemperatur des gasförmigen Arbeitsmediums
weiter ansteigen und sich das, über die Brenneinheit 21 und den Erhitzer der Expandereinheit
17, erwärmte Arbeitsmedium um ein mehrfaches seines Volumens ausdehnt. An die Expandereinheit
17 schließen sich erfindungsgemäß die Druck regeleinheit 22, die Volumen regeleinheit
23 und die Impuls regeleinheit 24 an, mit denen das gasförmige Arbeitsmedium nach
Druck, Volumen und Zeitimpuls steuerbar aus der Expandereinheit 17 abgegeben werden
kann. Die Druckregeleinheit 22, die Volumenregeleinheit 23 und die Impulseinheit 24
sind mit dem zweiten Druckverteiler 25 und dem zweiten und dritten Diffusor 26 verbunden,
die den Expansionskammern der Kraftmaschine 34, vorzugsweise eines Kreiskolbenmotors,
direkt gegenüberliegen. Das gasförmige Arbeitsmedium wird von dem zweiten Druckverteiler
25 über den zweiten und dritten Diffusor 26 in den dritten kugelförmigen Druckverteiler
27 geleitet, der fest mit dem Motorzylinder 28 verbunden ist. Im Impulsgegenstrom
gelangt das gasförmige Arbeitsmedium, Druckgas, in den Expansionsraum der Kraftmaschine
34. Durch den Impulsgegenstrom des Druckgases über den dritten kugelförmigen Druckverteiler
27 wird ein Verdichtungsstoß in Höhe des 1,3
2 - fachen der kinetischen, der thermischen und potentiellen Energie des Arbeitsdruckes
des zweiten und dritten Diffusors 26 erzeugt. Ein Kreiskolbenpaar 29, 30 ist fest
mit den Motorwellen 31 und 32 verbunden. Die Motorwellen verlaufen gasdicht unter
dem dritten kugelförmigen Druckverteiler 27 und nehmen zusammen mit dem Kolbenpaar
29, 30 die Expansionsenergie des Druckverteilers 27 auf. Die gesamte von dem Kolbenpaar
29, 30 aufgenommene Energie des Arbeitsmediums Druckgas wird nun mit großem Hebelarm
und ohne Totpunkt in mechanische Energie umgwandelt. Das, in den Zeichnungen nicht
näher dargestellte, Kolbenpaar 29, 30, ist vorzugsweise ein Kreiskolbenpaar und mittig
und senkrecht geteilt. Das Kolbenpaar 29, 30 verfügt durch diese Teilung über jeweils
zwei Arbeitsflächen, jeweils eine Exansionsfläche und eine Verschiebefläche, wodurch
insgesamt eine doppelte Arbeitsfläche zur Verfügung steht, die zusätzlich durch den
Verschiebevorgang bei der Expansion beidseitig 1,5- fach vergrößerbar ist.
Der Druckgaskreiskolbenmotor 34 ist außerdem mit mehreren Dauermagneten 33 ausgestattet. Nach jedem Verdichtungsstoß
des kugelförmigen Druckverteilers 27 wird bis zum Erreichen des Lavaldrucks des zweiten
und dritten Diffusors 26 und beim kreisförmigen Auseinanderfliegen das Kolbenpaar
29, 30 nach dem Verschiebungsvorgang wieder fest zusammengezogen. Die Expansionskammer
des Druckluftkreiskolbenmotors 34 mit dem parallel auf den Motorwellen 31, 32 laufenden Kolbenpaar 29, 30 ist über
die erste Düse 36 mit dem zweiten Verdichter 37 verbunden. Das Arbeitsmedium wird
von dem Kolbenpaar 29, 30
des Druckgaskreiskolbenmotors 34 auf die Saugseite des zweiten Verdichters 37 geschoben und über die erste Düse 36
in den zweiten Verdichter 37 geschoben und über die erste Düse 36 in den zweiten Verdichter
37 gedrückt.
[0026] Gemäß Fig.2 wird im zweiten Verdichter 37 das überschüssige Arbeitsmedium aus
dem Druckluftkreiskolbenmotor 34 wieder vorgespannt und über die zweite Düse 39 in die Mischkühlung der Expansionseinheit
4 gedrückt, von der es wieder direkt in den Kreislaufprozeß abgegeben wird oder über
die erste Expansions- und Volumeneinheit 45 in dem Druckgasspeicherkessel 14 gespeichert
und von dort wieder in den Kreislaufprozeß abgegeben. An
den Druckluftkreiskolbenmotor 34 ist, nach Fig.3, außerdem die Abgas- und Schalldämpfereinheit 35 angeschlossen, über
die zunächst der Teil des Arbeitsmediums, der den Druckluftkreiskolbenmotor 34 mit
einem Druck über 2 bar erreicht, mit einer Temperatur von ca. 7°C und ohne Schadstoffe
in die Umwelt ausgestoßen wird.
[0027] Mit dem im beschriebenen Kreislaufprozeß überschüssig anfallenden Arbeitsmedium kann,
nach Fig.2 und Fig.3, aus der Expandereinheit 17 über die erste Regelstrecke 42 die
Heizungseinheit 41 versorgt werden, wobei das aus der Heizungseinheit 41 zurückgeführte,
abgekühlte Arbeitsmedium wieder in die Expansionseinheit 4 rückführbar ist. Auch ist
überschüssiges Arbeitsmedium aus der Expandereinheit 17 über die dritte Leitung 46
in den Druckgasspeicherkessel 14 und aus diesem zur Wiederverwendung im Kreislaufprozeß
leitbar. Überschüssiges Arbeitsmedium aus dem Verdampfer 3 der Expansionseinheit 4
kann des weiteren über das dritte Ventil 43 und ein weiteres Expansionsventil in die
Klimaeinheit 44 geleitet werden, von wo das Arbeitsmedium einen Raum klimatisieren
kann. In der Klimaeinheit 44 überschüssig anfallendes Arbeitsmedium ist in den Kreißlaufprozeß
rückführbar.
[0028] Die erfindungsgemäße Einrichtung kann, nach Fig.3, mit Arbeitsmedium versorgt werden.
So ist die Brennstoffeinheit 21 mit Hilfe des Regelkreislaufes 40, mit dem eine geregelte
und kontrollierte Oxydation von Biomasse und eine schadstoffreie Verbrennung durchführbar
ist, zusätzlich mit Sauerstoff angereichertem, vorgewärmten Arbeitsmedium zu versorgen.
[0029] Bei leerer Expansionseinheit 4, kann die erfindungsgemäße Einrichtung, gemäß Fig.1,
des weiteren über eine Einheit 68, die aus einem Druckluftfilter und einer Saugleitung
gebildet ist, Luft aus der Atmosphäre ansaugen, über die erste Leitung 10 und den
ersten Verdichter 11 in den Druckluftspeicherkessel 14 leiten, dort in einem Abscheider
69 von Wasser und Schadstoffen befreit werden und als gasförmiges Arbeitsmedium über
eine erste Expansions- und Volumenregeleinheit 45 der Expansionseinheit 4 und somit
dem Kreislaufprozeß zugeführt werden.
[0030] Gemäß Fig.4 besteht eine weitere Möglichkeit der Herstellung von Arbeitsmedium aus
regenerativen Energiequellen der Umwelt über eine Photovoltaik- Anlage, die mit der
erfindungsgemäßen Einrichtung verbunden ist. Die Photovoltaik- Anlage weist beispielsweise
einen dritten Verdichter 47, eine druckgeregelte zweite Regelstrecke 48, einen dritten
Rekuperator 49, einen vierten Rekuperrator 50, ein zweites Expansionsventil 51 eine
erste Rücklaufleitung 52, eine zweite Rücklaufleitung 53, eine druckgeregelte fünfte
Leitung 54, einen ersten Wechselrichter 55, einen zweiten Wechselrichter 57, eine
Batterie 56, einen Motor 58 und eine mechanische Kupplung 59 auf. Über diesen Regelkreis
kann die erfindungsgemäße Einrichtung Arbeits-medium herstellen. Natürlich kann auch
aus Nachtstrom oder aus einer Brennstoffzelle flüssiges Gas hergestellt werden, zum
Beispiel während der Standzeit eines Kraftfahrzeugs in der Garage. Der erste Wechselrichter
55 wird aus einer der regenerativen Energiequellen gespeist. In der Batterie 56 wird
die Energie chemisch gespeichert und von dort über den zweiten Wechselrichter 57 geregelt.
Der Motor 58 treibt den dritten Verdichter 47 an. Über die erste mechanische Kupplung
59 kann der Motor auch den ersten Verdichter 11 antreiben. Das Arbeitsmedium wird,
nach Fig.1 und Fig.2, im dritten Verdichter 47 durch die Atmosphäre vorgekühlt. Das
trotzdem noch sehr warme Arbeitsmedium mit einer Temperatur von 340 K kann deshalb
beispielsweise durch das Kühlwasser der Heizungseinheit 41 weiter vorgekühlt werden,
durch den vierten Recuperator 50 geleitet und von der ersten Rücklaufleitung 52 weiter
auf ca. 110 K abgekühlt werden. Das so abgekühlte Arbeitsmedium wird über das zweite
Expansionsventil 51 zum Teil verflüssigt und in den Tank 1 geleitet. Der überschuß
an kalten Arbeitsmedium über die zweite Rücklaufleitung 53, eine dritte Rückschlagklappe,
das zweite Druckregelventil das erste Expansionsventil 9 in die Expansionseinheit
4 geregelt gefahren.
[0031] Aus Fig.3 ist ein mechanisches Antriebsteil 61 erkennbar, das mit der Kraftmaschine
34 verbunden ist. Das mechanische Antriebsteil 61 weist vorzugsweise einen Freilauf
62, eine Schwungscheibe 63, ein mechanische Energieumwandlungseinheit 65 mit einer
Kupplung 64, einem ersten Getriebe und einer oder mehreren Spiralfeder, ein zweites
Getriebe 66 und ein drittes Wechselgetriebe 67 auf. Bei Schubbetrieb oder Talfahrt
der Kraftmaschine 34 ist diese über den Freilauf 62 vom Getriebe und der Schwungscheibe
63 trennbar. Die Schwungscheibe 63 ist dann direkt mit der Energieumwandlungseinheit
65 und so mit dem ersten Getriebe und der Spiralfeder verbunden. Durch die Spiralfeder
wird potentielle Energie gespeichert und über das zweite Getriebe 66 in Drehbewegung
und somit in Fortbewegung umgewandelt. An der Kupplung 64 ist eine weitere mechanische
Kupplung 60 angeordnet.
[0032] Schließlich kann die erfindungsgemäße Einrichtung Helium, Kohlendioxyd, Wasser, Ammoniak,
Alkohole, umweltfreundliche organische Kältemittel und Kohlenwasserstoffe durch Oxydation
von Biomasse als Arbeitsmedium verarbeiten. Dazu wird die Kraftmaschine 34 über die
Abgas- und Schalldämpfereinheit 35 geschlossen und die Expansionseinheit 4 von Mischkühlung
auf zwei getrennte Systeme eingestellt. So kann eines der aufgeführten Arbeitsmedien
in einem geschlossenen Kreislaufprozeß genutzt werden. Die Nutzung von Luft und Stickstoff
als Arbeitsmedium ist nur als offener Kreislaufprozeß möglich.
[0033] Die beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahrensabläufe und beispielsweisen Einrichtungsbestandteile
sind selbstverständlich auch für stationäre Kraftmaschinen zur Energieversorgung von
Wohnhäusern, Fabriken etc. nutzbar.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
[0034]
- 1
- kälteisolierter Tank für flüssiges Gas,
- 2
- erstes Volumenregelventil,
- 3
- Verdampfer,
- 4
- Expansionseinheit mit Mischkühlung,
- 5
- zweites Volumenregelventil,
- 6
- Entspannungsdüse,
- 7
- erstes Druckregelventil,
- 8
- zweites Druckregelventil,
- 9
- erstes Expansionsventil,
- 10
- erste Leitung,
- 11
- erster Verdichter,
- 12
- drittes Druckregelventil,
- 13
- viertes Druckregelventil,
- 14
- Druckgasspeicherkessel,
- 15
- erster Rekuperator,
- 16
- zweiter Rekuperator,
- 17
- Expandereinheit,
- 18
- zweite Leitung,
- 19
- erster Diffusor,
- 20
- Druckverteiler,
- 21
- Brenneinheit,
- 22
- Druckregeleinheit,
- 23
- Volumenregeleinheit,
- 24
- Impulsregeleinheit,
- 25
- Verteiler,
- 26
- zweiter und dritter Diffusor,
- 27
- kugelförmiger Druckverteiler,
- 28
- Motorzylinder,
- 29
- Kolbenpaar,
- 30
- Kolbenpaar,
- 31
- Motorwelle,
- 32
- Motorwelle,
- 33
- Dauermagnete,
- 34
- Druckgaskreiselkolbenmotor,
- 35
- Abgas- und Schalldämpfereinheit,
- 36
- erste Düse,
- 37
- zweiter Verdichter,
- 38
- Kühlkreislauf,
- 39
- zweite Düse,
- 40
- Regelkreis, druckgsteuert,
- 41
- Heizungseinheit,
- 42
- erste Regelstrecke
- 43
- drittes Ventil,
- 44
- Klimaeinheit,
- 45
- erste Expansions- und Volumenregeleinheit,
- 46
- dritte Leitung, druckgeregelt,
- 47
- dritter Verdichter,
- 48
- zweite Regelstrecke, druckgeregelt,
- 49
- dritter Rekuperator,
- 50
- vierter Rekuperator,
- 51
- zweites Expansionsventil,
- 52
- erste Rücklaufleitung,
- 53
- zweite Rücklaufleitung,
- 54
- fünfte Leitung, druckgeregelt,
- 55
- erster Wechselrichter,
- 56
- Batterie,
- 57
- zweiter Wechselrichter,
- 58
- Motor,
- 59
- erste mechanische Kupplung,
- 60
- zweite Kupplung,
- 61
- mechanisches Antriebsteil,
- 62
- Freilauf,
- 63
- Schwungscheibe,
- 64
- Kupplung mit erstem Getriebe und mindestens einer Spiralfeder,
- 65
- Spiralfedern,
- 66
- zweites Getriebe,
- 67
- drittes Wechselgetriebe,
- 68
- Einheit, aus Druckluftfilter und Saugleitung
- 69
- Abscheider,
- 70
- vierte Leitung,
- 71
- zweite Expansions- und Volurnenregeleinheit.
1. Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor, bei dem das Arbeitsmedium
vor der Zuführung in den Arbeitskreislauf in einem kälteisolierten Tank (1) im kalten
flüssigen Zustand gespeichert wird, wobei die Umweltwärme über die Verdampfung des
Arbeitsmediums im Tank (1) einen Gasdruck erzeugt, der über ein zweites Druckregelventil
(8) als Betriebsdruck geregelt wird und das flüssige Arbeitsmedium durch diesen Betriebsdruck
über ein erstes Volumenregelventil (2) in einen Verdampfer (3) leitet und aus diesem
im gasförmigen Zustand über eine erste Leitung (10) durch einen ersten Verdichter
(11) und ein drittes Druckregelventil (12) über eine zweite Leitung (18) und einen
ersten und zweiten Rekuperator (15, 16) zur weiteren Erwärmung in eine Expandereinheit
(17) mit einer Brenneinheit (21) leitet, wobei das gasförmige Arbeitsmedium im Gegenstrom
den ersten Rekuperator (15) der Brenneinheit (21) durchströmt und danach die Außenwände
des Erhitzers der Expandereinheit (17) abkühlt, das aus der Expandereinheit (17) austretende
Arbeitsmedium in einen Motor expandiert und überschüssiges Arbeitsmedium aus dem Motor
über eine Abgas- und Schalldämpfereinheit in die Umwelt ausgestoßen wird, bei dem
der Verdampfer (3) systemdicht in eine Expansionseinheit (4) integriert ist und das
gasförmige Arbeitsmedium aus dem Verdampfer (3) über ein erstes Druckregelventil (7)
und ein zweites Volumenregelventil (5) über eine Entspannungsdüse (6) in eine Mischkühlung
der Expansionseinheit (4) drückbar ist, wobei die Kühlung des Arbeitsmediums in der
Mischkühlung der Expansionseinheit (4) isobar erfolgt und die Exergie des Arbeitsmediums
erhöht wird, bei dem eine parallele Leitung mit einem vierten Druckregelventil (13) mit Rückschlagklappe
den Verdichter (11) mit einem Druckgasspeicherkessel (14) und mit der zweiten Leitung
(18) über das dritte Druckregelventil (12) mit einem ersten Diffusor (19) und einem
Druckverteiler (20) sowie mit dem Erhitzer der Expandereinheit (17) verbindet, wobei in der Expandereinheit (17) eine kontrollierte Zwangsströmung des Arbeitsmediums,
in Form impulsierender Verdichtungsstöße, entsteht und Arbeitsdruck und Betriebstemperatur
ansteigen, bei dem gleichzeitig die Brenneinheit (21) das Arbeitsmedium über dem Erhitzer der Expandereinheit
(17) erwärmt, wobei sich das Arbeitsmedium um ein mehrfaches an Volumen ausdehnt,
bei dem der Expandereinheit (17) direkt eine
Druckregeleinheit (22), eine Volumenregeleinheit (23) und eine Impulsregeleinheit
(24) nachgeordnet ist, die über eine Rohrleitung mit einem Verteiler (25) und einem zweiten
und dritten Diffusor (26) verbunden sind und direkt dem Expansionsraum eines Druckgaskreiskolbenmotors
(34) gegenüber liegen, wobei das Arbeitsmedium vom Verteiler (25) in den zweiten und
dritten Diffusor (26) über einen kugelförmigen Druckverteiler (27) im Impulsgegenstrom
in den Expansionsraum des Druckgaskreiskolbenmotors (34) leitbar ist und der Impulsgegenstrom
des Arbeitsmediums über den kugelförmigen Druckverteiler (27) einen physikalischen
Verdichtungsstoß in Höhe des 1,69- fachen der kinetischen, thermischen und potentiellen
Energie des Arbeitsdruckes des zweiten und dritten Diffusors (26) erzeugt,
bei dem der Druckgaskreiskolbenmotor (34) einen Motorzylinder (28), Kolbenpaare (29, 30)
sowie Motorwellen (31, 32) aufweist, wobei die Kolbenpaare (29, 30) mit den Motorwellen
(31, 32) und der Motorzylinder (28) mit dem kugelförmige Druckverteiler (27) fest
verbunden sind,
bei dem die Motorwellen (31, 32) gasdicht unter dem kugelförmigen Druckverteiler (27) laufen,
wobei sie die Expansionsenergie aufnehmen und die gesamte, von den Kolbenpaaren (29,
30) aufgenommene, Energie des Arbeitsmediums ohne Totpunkt mit großem Hebelarm in
mechanische Energie umwandeln,
bei dem eine erste Düse (36) die Expansionskammer des Druckgaskreiskolbenmotors (34) mit
den gleichfalls auf den Motorwellen (31, 32) laufenden Kreiskolben eines zweiten Verdichters
(37) verbindet, wobei das Arbeitsmedium von den Kolbenpaaren (29, 30) des Druckgaskreiskolbenmotors
(34) auf die Saugseite der Kreiskolben des zweiten Verdichters (37) zu drücken ist
und der zweite Verdichter (37) das vorgespannte Arbeitsmedium über eine zweite Düse
(39) wieder in die Mischkühlung der Expansionseinheit (4) drückt, wodurch der Arbeitskreislauf
des Druckgaskreiskolbenmotors (34) zu schließen ist und
bei dem der Arbeitskreislauf über eine Abgas- und Schalldämpfereinheit (35) als teilgeschlossener
Kreislauf arbeitet, wenn ausreichend Arbeitsmedium im Kaltluftmotorsystem gespeichert
ist und der Druck auf der Saugseite des zweiten Verdichters (37) über 2 bar steigt.
2. Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckgaskreiskolbenmotor (34) mit 2 bis 12 Kolbenpaaren (29, 30) in einer Expansionsstufe
und mit der entsprechenden Anzahl Kolbenpaaren (29, 30) in einer zweiten und dritten
Expansionsstufe auszustatten ist, wobei jedem Kolbenpaar (29, 30) jeweils zwei kugelförmige
Druckverteiler (27) zugeordnet sein sollen.
3. Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenpaare (29, 30) halbkugelförmige und senkrecht geteilte Arbeitskolben sind,
die auf der Expansionsseite eine doppelte Arbeitsfläche für das Arbeitsmedium aufweisen
und deren Halbkugelform sich an die Form des kugelförmigen Druckverteilers (27) anpaßt,
wobei sich die Arbeitsfläche nochmals um das 1,5- fache einer planen Arbeitsfläche
vergrößert.
4. Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenpaare (29, 30) von mehreren Dauer- oder Elektromagneten (33) zusammengehalten
werden, bis der Lavaldruck in der Diffusoreinheit erreicht ist, wobei die Kolbenpaare
(29, 30) über den Lavaldruck in einer Kreisbahn auseinander fliegen und die Dauer-
oder Elektromagnete (33) die Kolbenpaare (29, 30) beim Verschiebungsakt wieder zusammen
ziehen.
5. Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckspeicherkessel über eine erste Expansions- und Volumeneinheit (45) mit der
Mischkühlung der Expansionseinheit (4), über die dritte druckgeregelte Leitung (46)
mit der Expandereinheit (17), über eine zweite Kupplung (60) und den ersten Verdichter
(11) mit einem mechanischen Antriebsteil (61) und über eine vierte Leitung (70) mit
dem dritten Verdichter (47) verbunden ist, wodurch alle in Arbeitsmedium umgewandelten
überschüssig erzeugten mechanischen, thermischen und kinetischen Energien im Druckspeicherkessel
(14) zwischen zu lagern und von diesem in den Arbeitskreislauf abrufbar sind.
6. Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanische Antriebsteil (61) einen Freilauf (62), eine Schwungscheibe (63),
eine Kupplung (64) mit einem ersten Getriebe und mindestens eine Spiralfeder (65)
aufweist, über eine zweite Kupplung (60) den ersten Verdichter (11) und über eine
erste Kupplung (59) und einen Motor (58) den dritten Verdichter (47) mechanisch antreibt,
durch den Freilauf (62) den Druckgaskreiskolbenmotor (34) ohne Leerlauf arbeiten läßt
und als Drehrichtungswandler den oszillierend arbeitenden Kolbenpaaren (29, 30) eine
Arbeitsdrehrichtung zuordnet, wobei alle bei einer Verzögerung anfallenden kurzzeitig
auftretenden Massenträgheitsmomente von mechanischer in thermische und potentielle
Energien umwandelbar, über den Arbeitskreislauf dem Druckgaskreiskolbenmotor (34)
als Arbeitsmedium zuführbar und von' diesem wieder in Nutzenergie wandelbar sind.
7. Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gasförmiges Arbeitsmedium über die Expansionseinheit (4), das dritte Volumenregelventil
(43) und ein folgendes Expansionsventil in eine Mischkühlung einer Klimaeinheit (44)
leitbar ist, der Druckausgleich durch den Druckspeicherkessesl (14) oder den Tank
(1) herstellbar ist und über die zweite Expansions- und Volumeneinheit (71) Räume
klimatisierbar sind, ohne daß der Druckgaskreiskolbenmotor (34) arbeiten muß.
8. Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß flüssiges Arbeitsmedium aus dem kälteisolierten Tank (1) mit Sauerstoff angereichert
über einen druckgesteuerten Regelkreis (40) in einen Verdampfer der Klimaeinheit (44)
leitbar ist, wobei das verdampfte Arbeitsmedium aus dem Verdampfer der Klimaeinheit
(44) in den Kühlkreislauf (38) des zweiten Verdichters (37) führbar und vorgewärmt
in die Brenneinheit (21) zur angereicherten Verbrennung in den Arbeitskreislauf rückfühbar
ist.
9. Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Expandereinheit (17) über eine erste volumengesteuerte Regelstrecke (42) mit
einer Heizungseinheit (41) verbunden ist, über die Räume heizbar sind, ohne daß der
Druckgaskreiskolbenmotor (34) arbeiten muß.
10. Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kaltluftmotorsystem mit einer Photovoltaik- Anlage, aufweisend einen ersten Wechselrichter
(55), einer Batterie (56) und einen zweiten Wechselrichter (57), gekoppelt ist, die
über den Motor (58) und den dritten Verdichter (47), über die zweite druckgeregelte
Regelstrecke (48) mit einer Gasverflüssigungsanlage, aufweisend einen dritten Rekupoerrator
(49), einen vierten Rekuperator (50), ein zweites Expansionsventil (51), eine erste
Rücklaufleitung (52) und eine zweite Rücklaufleitung (53), verbunden ist, wobei Arbeitsmedium
aus regenerativen Energiequellen der Umwelt herstellbar ist und abgekühltes flüssiges
Arbeitsmedium aus der Gasverflüssigungsanlage (49,50,51,52) über das zweite Expansionsventil
(51) im kälteisolierten Tank (1) zu speichern und gasförmiges Arbeitsmedium über die
zweite Rücklaufleitung (53) über eine druckgeregelte fünfte Leitung (54) dem Druckspeicherkessel
(14) und damit dem Arbeitskreislauf des Kaltluftmotorsystems direkt zuführbar ist
und wobei der dritte Verdichter (47) über die erste Kupplung (59) und die zweite Kupplung
(60) anzutreiben ist wodurch auch gasförmiges Arbeitsmedium mit regenerativen Energiequellen
verflüssigbar ist, in Speichern lagerbar und dem Druckgaskreiskolbenmotor (34) zuführbar
ist, durch den Energieformen wie Elektroenergie, Wärme, Kälte, Kraftstoff und mechanische
Energie erzeugbar sind.
11. Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kaltluftmotorsystem mit dem Druckgaskreiskolbenmotor (34) als geschlossener Kreislauf
mit getrennten Fließprozessen und Systemen betreibbar ist, wobei der Arbeitskreislauf
vom Kältekreislauf systemdicht getrennt ist.
12. Kaltluftmotorsystem mit einem Druckgaskreiskolbenmotor, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Arbeitsmedium im teilgeschlossenen Arbeitskreislauf Luft und Stickstoff einsetzbar
sind, wobei über eine Regeleinheit (68) und den ersten Verdichter (11) aus der Atmosphäre
angesaugte Luft im Druckspeicherkessel (14) als Arbeitsmedium lagerbar ist und im
geschlossenen Arbeitskreislauf Gase und Dämpfe wie Helium, Kohlendioxyd, Wasser, Ammoniak,
Alkohole und organische Kältemittel einsetzbar sind.
1. A cold-air-engine system having a pressurized-gas rotary-piston engine, wherein the
working medium is stored in the cold, liquid state in a thermally insulated tank (1)
prior to being fed to the working circuit, where ambient heat generates a gas pressure,
which is regulated at the working pressure by a second pressure-control valve (8),
by evaporating the working medium in the tank (1) and the liquid working medium is
conducted to an evaporator (3) by that working pressure via a first volume-control
valve (2) and conducted therefrom, in the gas phase, via a first line (10), through
a first compressor (11) and a third pressure-control valve (12), via a second line
(18) and first and second recuperators (15, 16) for further heating in an expander
unit (17) having a burner unit (21), whereby the gaseous working medium flows through
the first recuperator (15) on the burner unit (21) in counterflow mode and then cools
the outer walls of the heater on the expander unit (17), working medium exiting the
expansion unit (17) expands in an engine, and surplus working medium is ejected from
the engine to the ambient via an exhaust and silencer unit, wherein the evaporator
(3) is incorporated into an expansion unit (4) such that the entire subsystem is hermetically
sealed and the gaseous working medium exiting the evaporator (3) via a first pressure-control
valve (7) and a second volume-control valve (5) may be pressed into a mixed cooler
on the expansion unit (4) via a relief nozzle (6), where the cooling of the working
medium in the mixed cooler on the expansion unit (4) is isobaric and the working medium's
exergy is increased, wherein a parallel line is connected to a fourth pressure-control
valve (13), a check valve, the compressor (11), a pressurized-gas storage vessel,
and to the second line (18) via the third pressure-control valve (12), to a first
diffuser (19) and a pressure distributor (20), and to the heater on the expander unit
(17), where a controlled, forced flow in the form of pulsating, compressive shocks
arises and the working pressure and working temperature increase, wherein the burner
unit (21) simultaneously heats the working medium via the heater on the expander unit
(17), whereby the volume of the working medium increases by several times, wherein
the expander unit (17) immediately follows a pressure-regulation unit (22), a volume-regulation
unit (23), and a pulsation-regulation unit (24) that are connected to a distributor
(25) and the second and third diffusers (26) by a pipeline and situated immediately
opposite the expansion chamber of a pressurized-gas rotary-piston engine (34), whereby
the working medium coming from the distributor (25) on the second and third diffusers
(26) may be conducted into the expansion chamber of the pressurized-gas rotary-piston
engine (34) via a spherical pressure distributor (27) in pulsed-counterflow mode and
the pulsed counterflow of the working medium generates a compressive shock having
an amplitude 1.69-times the kinetic, thermal, and potential energy of the working
pressure of the second and third diffusers (26) via the spherical pressure distributor
(27), wherein the pressurized-gas rotary-piston engine (34) has a cylinder (28), a
pair of pistons (29, 30), and shafts (31, 32), where the pair of pistons (29, 30)
are firmly attached to the shafts (31, 32) and the cylinder (28) is firmly attached
to the spherical pressure distributor (27), wherein the shafts (31, 32) run, hermetically
sealed, beneath the spherical pressure distributor (27), whereby they take up the
expansion energy and convert the full extent of the energy of the working medium taken
up by the pair of pistons (29, 30) into mechanical energy, with a high degree of leverage
and no dead point, wherein a first nozzle (36) connects the expansion chamber of the
pressurized-gas rotary-piston engine (34) to the rotary pistons of a second compressor
(37) , which also run on the engine's shafts (31, 32), whereby the working medium
is to be forced to the induction side of the pistons of the second compressor (37)
by the pair of pistons (29, 30) of the pressurized-gas rotary engine (34) and the
second compressor (37) forces the prepressurized working medium back into the mixed
cooler of the expansion unit (4) via a second nozzle (39), whereby the working circuit
of the pressurized-gas rotary engine (34) is to be closed, and whereby the working
circuit functions as a partially closed circuit via an exhaust and silencer unit (35),
provided that sufficient working medium has been stored in the cold-air-engine system
and the pressure at the induction side of the second compressor (37) exceeds 2 bar.
2. A cold-air-engine system having a pressurized-gas rotary-piston engine according to
claim 1, wherein the pressurized-gas rotary engine (34) is equipped with two to twelve
pairs of pistons (29, 30) situated in an expansion stage and with the corresponding
number of piston pairs (29, 30) situated in second and third expansion stages, where
each and every piston pair (29, 30) should be coordinated to two spherical pressure
distributors (27).
3. A cold-air-engine system having a pressurized-gas rotary-piston engine according to
claim 1, wherein the pairs of pistons (29, 30) are hemispherical and vertically split
working pistons that have dual working surfaces for the working medium and whose hemispherical
shape conforms to the shape of the spherical pressure distributor (27), whereby the
area of their working surface is increased to 1.5-times that of a planar working surface.
4. A cold-air-engine system having a pressurized-gas rotary-piston engine according to
claim 1, wherein the pairs of pistons (29, 30) are held together by several permanent
magnets or electromagnets (33) until the Laval pressure in the diffuser unit is reached,
whereby the pairs of pistons (29, 30) will fly apart along a circular path due to
the Laval pressure and the permanent magnets or electromagnets (33) pull the pairs
of pistons (29, 30) back together during a displacement action.
5. A cold-air-engine system having a pressurized-gas rotary-piston engine according to
claim 1, wherein the pressure-accumulator vessel is connected to the mixed cooler
on the expansion unit (4) via a first expansion and volume unit (45), to the expander
unit (17) via the third pressure-regulated line (46), to a mechanical-drive section
(61) via a second coupler (60), and to the third compressor (47) via a fourth line
(70), whereby all surplus mechanical, thermal, and kinetic energy generated that has
been converted in the working medium is to be temporarily stored in the pressure-accumulator
vessel (14) and capable of being called up into the working circuit therefrom.
6. A cold-air-engine system having a pressurized-gas rotary-piston engine according to
claim 1, wherein the mechanical-drive section (61) has an freewheeling mechanism (62),
a flywheel (63), a clutch (64) coupling it to a first gearbox, and at least one helical
spring (65) and mechanically drives the third compressor (47) via a second clutch
(60) and a motor (58) via a first clutch (59), allows the pressurized-gas rotary-piston
engine (34) to run without idling via the freewheeling mechanism (62), as a direction-of-rotation
converter, assigns a direction of rotation to the pair of oscillatory pistons (29,
30), whereby all moments of inertia that briefly occur in the event of decelerations
are convertible from mechanical energy into thermal and potential energies that may
be supplied to the pressurized-gas rotary-piston engine (34) in the form of working
medium via the working circuit and converted into useful energy by the former.
7. A cold-air-engine system having a pressurized-gas rotary-piston engine according to
claim 1, wherein gaseous working medium may be conducted to the third volume-control
valve (43) and an expansion valve on a mixed cooler of an air-conditioning unit (44)
that follows it, pressure equalization may be generated by the pressure-accumulator
vessel (14) or the tank (1), and rooms may be air-conditioned by the second expansion
and volume unit (71), without need for running the pressurized-gas rotary-piston engine
(34).
8. A cold-air-engine system having a pressurized-gas rotary-piston engine according to
claim 1, wherein the liquid working medium coming from the thermally insulated tank
(1) that has been enriched with oxygen may be conducted to an evaporator on the air-conditioning
unit (44) via a pressure-regulated circuit (40), whereby the evaporated working medium
may be conducted out of the evaporator on the air-conditioning unit (44), into the
cooling circuit (38) of the second compressor (37), and returned to the working circuit
for enriched combustion, after having been preheated in the burner unit (21).
9. A cold-air-engine system having a pressurized-gas rotary-piston engine according to
claim 1, wherein the expander unit (17) is connected to a heater unit (41), which
may be used for heating rooms, via a first volume-controlled regulation stretch (42),
without need for running the pressurized-gas rotary-piston engine (34).
10. A cold-air-engine system having a pressurized-gas rotary-piston engine according to
claim 1, wherein the cold-air-engine system is coupled to a photovoltaic system having
a first inverter (55), a battery (56), and a second inverter (57) that are connected
to a gas-liquefaction system having a third recuperator (49), a fourth recuperator
(50), a second expansion valve (51), a first return line (52), and a second return
line (53) via the second pressure-regulated regulation stretch (48), where working
medium coming from renewable, environmental, energy sources may be generated and cooled,
liquid, working medium coming from the gas-liquefaction system (49, 50, 51, 52) via
the second expansion valve (51) is to be stored in the thermally insulated tank (1)
and gaseous working medium may be immediately conducted to the pressure-accumulator
vessel ((14) via the second return line (53) and a pressure-regulated, fifth line
(54), and thus to the cold-air-engine system's working circuit, and where the third
compressor (47) is to be driven via the first clutch (59) and the second clutch (60),
whereby gaseous working medium may also be liquefied using renewable energy sources,
stored in storage vessels, and conducted to the pressurized-gas rotary-piston engine
(34), which may be utilised to generate forms of energy, such as electrical energy,
heat, energy for running refrigeration equipment, fuels, and mechanical energy.
11. A cold-air-engine system having a pressurized-gas rotary-piston engine according to
claim 1, wherein the cold-air-engine system may be run jointly with the pressurized-gas
rotary-piston engine (34) as a closed circuit having distinct flow processes and systems,
where the working circuit is a sealed system that is hermetically isolated from the
refrigeration circuit.
12. A cold-air-engine system having a pressurized-gas rotary-piston engine according to
claim 1, wherein air and nitrogen may be employed as the working medium in the partially
closed working circuit, where air inducted from the atmosphere via a regulation unit
(68) and the first compressor (11) may be stored in the pressure-accumulator vessel
(14) as the working medium and gases and vapours, such as helium, carbon dioxide,
water, ammonia, alcohols, and organic refrigerants, may be employed in the closed
working circuit.
1. Système de moteur à air froid comprenant un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé,
dans lequel le milieu de travail - avant d'être amené dans le cycle de travail - est
stocké à l'état froid liquide dans un réservoir (1) isolé contre le froid, la chaleur
ambiante générant par l'évaporation du milieu de travail dans ledit réservoir (1)
une pression de gaz qui est réglée comme pression de service par le biais d'une seconde
vanne de régulation de pression (8) et qui conduit le milieu liquide de travail, par
cette pression de service, via une première vanne de réglage de volume (2) dans un
évaporateur (3) et depuis celui-ci, en état gazeux, via une première conduite (10),
à travers un premier compresseur (11) et une troisième vanne de régulation de pression
(12), via une deuxième conduite (18) et des premier et deuxième récupérateurs (15,
16), pour un chauffage supplémentaire, dans une unité d'expansion (17) comprenant
une unité de combustion (21), le milieu gazeux de travail traversant en contre-courant
le premier récupérateur (15) de l'unité de combustion (21) et refroidissant ensuite
les parois extérieures du réchauffeur de l'unité d'expansion (17), le milieu de travail
sortant de ladite unité d'expansion (17) se détendant dans un moteur et du milieu
de travail excédentaire étant évacué du moteur, via une unité d'échappement et d'amortissement
de bruit, dans l'environnement, dans lequel ledit évaporateur (3) est intégré à une unité d'expansion (4) de manière à avoir
un système étanche et le milieu gazeux de travail peut être poussé de l'évaporateur
(3), au moyen d'une première vanne de régulation de pression (7) et une deuxième vanne
de réglage de volume (5), via une tuyère de détente (6) dans un dispositif de refroidissement
de milieu mélangé de l'unité d'expansion (4), le refroidissement du milieu de travail
dans le dispositif de refroidissement de milieu mélangé de l'unité d'expansion (4)
se faisant de manière isobare et l'exergie du milieu de travail étant augmentée, dans lequel une conduite parallèle comprenant une quatrième vanne de régulation de pression (13)
à clapet antiretour relie ledit évaporateur (11) à un réservoir de stockage de gaz
comprimé (14) et la deuxième conduite (18) relie l'évaporateur (11) via la troisième
vanne de régulation de pression (12) à un premier diffuseur (19) et à un répartiteur
de pression (20) ainsi qu'au réchauffeur de ladite unité d'expansion (17), dans l'unité
d'expansion (17) étant produit un courant forcé contrôlé du milieu de travail sous
forme de chocs de compression impulsants, et la pression de travail et la température
de service augmentant, dans lequel, en même temps, ladite unité de combustion (21) échauffe le milieu de travail au-dessus
du réchauffeur de l'unité d'expansion (17), le volume du milieu de travail se dilatant
d'un multiple, dans lequel une unité de régulation de pression (22), une unité de réglage de volume (23) et
une unité de réglage d'impulsions (24) sont montées directement à la suite de ladite
unité d'expansion (17), celles-ci sont reliées via une conduite à un distributeur
(25) et à des deuxième et troisième diffuseurs (26) et sont situées directement en
regard de l'espace d'expansion d'un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé (34),
le milieu de travail pouvant être conduit en contre-courant impulsionnel, depuis ledit
distributeur (25) dans les deuxième et troisième diffuseurs (26), via un répartiteur
sphérique de pression (27), dans ledit espace d'expansion du moteur à pistons rotatifs
à gaz comprimé (34), et le contre-courant impulsionnel du milieu de travail générant
par ledit répartiteur sphérique de pression (27) un choc physique de compression qui
est égal à 1,69 fois l'énergie cinétique, thermique et potentielle de la pression
de travail des deuxième et troisième diffuseurs (26),
dans lequel ledit moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé (34) présente un cylindre de moteur
(28), des paires de pistons (29, 30) ainsi que des arbres de moteur (31, 32), lesdites
paires de pistons (29, 30) étant solidarisées aux arbres de moteur (31, 32) et ledit
cylindre de moteur (28) étant solidarisé au répartiteur sphérique de pression (27),
dans lequel les arbres de moteur (31, 32) s'étendent au-dessous du répartiteur sphérique de pression
(27) tout en étant étanches au gaz, lesdits arbres absorbant l'énergie d'expansion
et transformant l'ensemble de l'énergie du milieu de travail, absorbée par les paires
de piston (29, 30), sans point mort avec un grand bras de levier en énergie mécanique,
dans lequel une première tuyère (36) relie la chambre d'expansion du moteur à pistons rotatifs
à gaz comprimé (34) aux pistons rotatifs d'un deuxième compresseur (37), se déplaçant
également sur les arbres de moteur (31, 32), le milieu de travail pouvant être poussé
par les paires de pistons (29, 30) du moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé (34)
vers le côté d'aspiration des pistons rotatifs du deuxième compresseur (37), et le
deuxième compresseur (37) repoussant le milieu de travail sous pression via une deuxième
tuyère (39) dans le dispositif de refroidissement de milieu mélangé de l'unité d'expansion
(4), le cycle de travail du moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé (34) pouvant
ainsi être fermé, et
dans lequel le cycle de travail travaille par une unité d'échappement et d'amortissement de bruit
(35) en tant que cycle partiellement fermé lorsqu'une quantité suffisante de milieu
de travail est stockée dans le système de moteur à air froid et que la pression sur
le côté d'aspiration du deuxième compresseur (37) dépasse 2 bars.
2. Système de moteur à air froid comprenant un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé,
selon la revendication 1, caractérisé par le fait que ledit moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé (34) peut être équipé de 2 à 12 paires
de pistons (29, 30) dans un étage d'expansion ainsi que du nombre correspondant de
paires de pistons (29, 30) dans des deuxième et troisième étages d'expansion, respectivement
deux répartiteurs sphériques de pression (27) devant être associés à chacune des paires
de pistons (29, 30).
3. Système de moteur à air froid comprenant un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé,
selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les paires de pistons (29, 30) sont des pistons de travail hémisphériques et divisés
verticalement qui, sur le côté d'expansion, présentent une double surface de travail
pour le milieu de travail et dont la forme hémisphérique s'adapte à la forme du répartiteur
sphérique de pression (27), ladite surface de travail s'agrandissant encore de 1,5
fois une surface plane de travail.
4. Système de moteur à air froid comprenant un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé,
selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les paires de pistons (29, 30) sont maintenues ensemble par plusieurs aimants permanents
ou électro-aimants (33) jusqu'à ce que la pression de Laval soit atteinte dans ladite
unité diffuseur, dû à la pression de Laval lesdites paires de pistons (29, 30) se
dispersant sur une trajectoire circulaire et les aimants permanents ou électro-aimants
(33) rassemblant les paires de pistons (29, 30) lors de l'acte de déplacement.
5. Système de moteur à air froid comprenant un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé,
selon la revendication 1, caractérisé par le fait que ledit réservoir de stockage de gaz comprimé est relié par une première unité d'expansion
et de volume (45) au dispositif de refroidissement de milieu mélangé de l'unité d'expansion
(4), par la troisième conduite à pression réglée (46) à l'unité d'expansion (17),
par un deuxième accouplement (60) et par le premier compresseur (11) à une partie
mécanique d'entraînement (61) ainsi que par une quatrième conduite (70) au troisième
compresseur (47), toutes les énergies mécanique, thermique et cinétique produites
qui sont en excédent et transformées en milieu de travail pouvant ainsi être stockées
provisoirement dans ledit réservoir de stockage de gaz comprimé (14) et étant ainsi
disponibles sur celui-ci pour être amenées « sur appel » au cycle de travail.
6. Système de moteur à air froid comprenant un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé,
selon la revendication 1, caractérisé par le fait que ladite partie mécanique d'entraînement (61) présente une roue libre (62), un disque
volant (63), un accouplement (64) avec un premier engrenage et au moins un ressort
spiral (65), qu'elle entraîne mécaniquement ledit premier compresseur (11) via un
deuxième accouplement (60) ainsi que le troisième compresseur (47) via un premier
accouplement (59) et un moteur (58), qu'elle fait travailler sans marche à vide le
moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé (34) par l'intermédiaire de ladite roue libre
(62), et qu'elle associe, comme inverseur de sens de rotation, un sens de rotation
de travail aux paires de pistons travaillant de façon oscillante (29, 30), tous les
moments d'inertie de masse se produisant lors d'une décélération et se présentant
temporairement pouvant être transformés d'énergie mécanique en énergies thermique
et potentielle, pouvant être amenés en tant que milieu de travail, par le cycle de
travail, au moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé (34) et pouvant être retransformés
par celui-ci en énergie utile.
7. Système de moteur à air froid comprenant un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé,
selon la revendication 1, caractérisé par le fait que du milieu gazeux de travail peut être conduit via l'unité d'expansion (4), ladite
troisième vanne de réglage de volume (43) et une vanne suivante d'expansion dans un
dispositif de refroidissement de milieu mélangé d'une unité de conditionnement d'air
(44), la compensation de pression peut être réalisée par le réservoir de stockage
de gaz comprimé (14) ou le réservoir (1), et des espaces ou locaux peuvent être conditionnés
par l'intermédiaire de la deuxième unité d'expansion et de volume (71) sans que le
moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé (34) doive travailler.
8. Système de moteur à air froid comprenant un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé,
selon la revendication 1, caractérisé par le fait que du milieu liquide de travail peut être pris dans ledit réservoir isolé contre le
froid (1) et, enrichi d'oxygène, être conduit via une boucle d'asservissement à pression
réglée (40) dans un évaporateur de ladite unité de conditionnement d'air (44), le
milieu évaporé de travail pouvant être transporté de l'évaporateur de l'unité de conditionnement
d'air (44) dans le cycle de refroidissement (38) du deuxième compresseur (37) et peut
être ramené, en état préchauffé, à partir de l'unité de combustion (21), pour une
combustion enrichie, dans le cycle de travail.
9. Système de moteur à air froid comprenant un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé,
selon la revendication 1, caractérisé par le fait que ladite unité d'expansion (17) est reliée via un premier système asservi à volume
commandé (42) à une unité de chauffage (41) par l'intermédiaire de laquelle des espaces
ou locaux peuvent être chauffés sans que le moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé
(34) doive travailler.
10. Système de moteur à air froid comprenant un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé,
selon la revendication 1, caractérisé par le fait que ledit système de moteur à air froid est couplé à une installation photovoltaïque
comprenant un premier onduleur (55), une batterie (56) et un deuxième onduleur (57),
ladite installation photovoltaïque étant reliée via le moteur (58) et le troisième
compresseur (47), par le deuxième système asservi (48) à pression réglée, à une installation
de liquéfaction de gaz comprenant un troisième récupérateur (49), un quatrième récupérateur
(50), une deuxième vanne d'expansion (51), une première conduite de retour (52) et
une deuxième conduite de retour (53), du milieu de travail pouvant être produit à
partir de sources d'énergie régénératives de l'environnement et du milieu de travail
liquide refroidi en provenance de ladite installation de liquéfaction de gaz (49,
50, 51, 52) pouvant être stocké, via la deuxième vanne d'expansion (51), dans ledit
réservoir (1) isolé contre le froid, et du milieu gazeux de travail pouvant être amené
via la deuxième conduite de retour (53), par une cinquième conduite à pression réglée
(53), au réservoir de stockage de gaz comprimé (14) et pouvant ainsi être amené directement
au cycle de travail du système de moteur à air froid, et le troisième compresseur
(47) pouvant être entraîné par le premier accouplement (59) et par le deuxième accouplement
(60), aussi du milieu gazeux de travail produit à partir de sources d'énergie régénératives
pouvant ainsi être liquéfié, être stocké dans des réservoirs et être amené au moteur
à pistons rotatifs à gaz comprimé (34) qui est apte à générer des formes d'énergie
telles que l'énergie électrique, la chaleur, le froid, le carburant et l'énergie mécanique.
11. Système de moteur à air froid comprenant un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé,
selon la revendication 1, caractérisé par le fait que ledit système de moteur à air froid comprenant le moteur à pistons rotatifs à gaz
comprimé (34) peut être opéré en tant que circuit fermé avec des processus d'écoulement
et systèmes séparés, le cycle de travail étant séparé de manière étanche du cycle
frigorifique.
12. Système de moteur à air froid comprenant un moteur à pistons rotatifs à gaz comprimé,
selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le milieu de travail mis en oeuvre dans le cycle de travail partiellement fermé est
de l'air et de l'azote, de l'air aspiré de l'atmosphère par une unité de réglage (68)
et le premier compresseur (11) pouvant être stocké en tant que milieu de travail dans
ledit réservoir de stockage de gaz comprimé (14), et des gaz et vapeurs tels que l'hélium,
le dioxyde de carbone, l'eau, l'ammoniac, les alcools et les fluides frigorigènes
organiques pouvant être utilisés dans le cycle de travail fermé.
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