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(11) |
EP 1 532 396 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.10.2007 Patentblatt 2007/43 |
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Anmeldetag: 22.08.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/009323 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/025181 (25.03.2004 Gazette 2004/13) |
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ROSTELEMENT FÜR EINEN ROST EINER ABFALLVERBRENNUNGSANLAGE
GRATE ELEMENT FOR A GRATE OF A WASTE COMBUSTION INSTALLATION
ELEMENT DE GRILLE DESTINE A UNE GRILLE D'UNE INSTALLATION D'INCINERATION DE DECHETS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK |
| (30) |
Priorität: |
29.08.2002 EP 02405738
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.05.2005 Patentblatt 2005/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Von Roll Umwelttechnik AG |
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8005 Zürich (CH) |
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Erfinder: |
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- BRENNWALD, Werner
CH-8413 Neftenbach (CH)
- WIDER, Manfred
CH-8610 Uster (CH)
- WEBER, Fritz
CH-8754 Netstal (CH)
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| (74) |
Vertreter: Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
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Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 265 041
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US-A- 4 170 183
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Rostelement für einen Rost einer Abfallverbrennungsanlage
mit mehreren hintereinander angeordneten Rostblockreihen.
[0002] Herkömmliche geneigte Vorschubroste für Abfallverbrennungsanlagen weisen Rostelemente
mit mehreren hintereinander angeordneten Rostblockreihen auf, wobei einer beweglichen
Rostblockreihe eine feststehende Rostblockreihe folgt. Die beweglichen Rostblockreihen
sind einem Rostwagen zugeordnet, durch den sie vor und zurück bewegt werden (
CH 585 372). Die Durchmischung und das Schüren des Abfalls erfolgt dabei in Transportrichtung.
[0003] Überdies ist aus dem Stand der Technik ein Rückschub-Rost bekannt der in einer Vielzahl
von Patenten beschrieben ist, wie zum Beispiel in
DE 525221 und
DE 1099117. Ein solcher Rückschubrost ist ein geneigter Rost mit abwechselnd festen und beweglichen
Rostblockreihen. Durch die Rostblöcke der beweglichen Rostblockreihen werden die unteren
Schichten des zu verbrennenden Abfalls zum Rostanfang hin geschoben, wobei sich die
oberen Schichten zum Rostende hin bewegen. Dadurch wird der Abfall gegen die Transportrichtung
weggedrückt, sodass der Abfall am Rostanfang aufgetürmt und durch die Schwerkraft
nach unten gefördert wird, was zum Teil durch unkontrolliertes Abrutschen passiert.
[0004] Ein weiteres in der Fachwelt weit verbreitetes Rostsystem sind die W+E Verbrennungsroste,
die beispielsweise in
M. Künzli, Rostfeuerungen zur Abfallverbrennung, Dieter O. Reimann (Hrsg.), Berlin:
EF-Verlag für Energie und Umwelttechnik, 1991, Seiten 1-17, beschrieben sind. Dabei wird durch gegenläufige Bewegung beweglicher Rostblockreihen,
die im Wechsel mit feststehenden Rostblockreihen angeordnet sind, nicht nur ein Vorwärtsschieben
des zu verbrennenden Abfalls erzielt, sondern ein kontinuierliches Schüren und Umwälzen.
[0005] In
EP 1 001 218 wird ein wassergekühlter Verbrennungsrost beschrieben, der aus einer Kombination
eines Vorschub- und eines Rückschubrostes besteht, wobei beide wassergekühlte Rostplatten
aufweisen, von denen mindestens jede zweite beweglich ausgeführt ist.
[0006] In
US 4,170,183 und in
FR 2 265 041 werden sogenannte Längsroste einer Abfallsverbrennungsanlage beschrieben. Unter einem
Längsrost wird ein Rost verstanden, der in Querrichtung, d.h. waagrecht zur Transportrichtung,
mehrere bewegliche und feststehende Längsbahnen aufweist, die sich über die gesamte
Länge des Rostes erstrecken. Eine Längsbahn weist dabei mehrere hintereinander angeordnete
Rostblöcke auf. Jeder feststehenden Längsbahn folgt eine bewegliche Längsbahn. Die
beschriebenen Längsroste weisen mehrere Balken auf, die die Bewegung der Längsbahnen
in Transportrichtung ermöglichen. Der Längsrost ist ein reines Förderaggregat und
ermöglicht nur einen unkontrollierten Transport des Abfalls. Da die Bewegung der Längsbahnen
über die gesamte Länge des Rostes geht, kann die Transportgeschwindigkeit und damit
die Betriebsbedingungen nicht in jeder Verbrennungszone unabhängig reguliert werden.
[0007] Ein Treppenrost setzt sich in Transportrichtung aus mehreren Rostelementen zusammen,
wobei in der Regel drei bis sechs Rostelemente hintereinander angeordnet sind. Ein
Treppenrost kann aus eins bis fünf Rostbahnen bestehen.
[0008] Jedes Rostelement weist mehrere, in Transportrichtung treppenartig hintereinander
angeordnete Rostblockreihen auf, wobei die Rostblockreihen feststehend oder bewegbar
sind. Das heisst, im Gegensatz zum Längsrost sind beim Treppenrost mit feststehenden
und beweglichen Rostblockreihen jeweils die Rostblockreihen und nicht Längsbahnen
beweglich. Eine Rostblockreihe wird jeweils durch mehrere, zum Beispiel 16 bis 30
Rostblöcke gebildet. Die Rostblöcke können wasser- oder luftgekühlt sein. Die Rostblöcke
sind nebeneinander an einem Blockhalterohr eingehängt und mittels einer Zugstange
miteinander verspannt. Jeder Rostblock weist einen Fuss auf, der auf der Oberfläche
des in Transportrichtung nachfolgenden Rostblockes aufliegt. Bei einer Vorwärtsbewegung
überstreicht damit der Fuss des aufliegenden Rostblockes die Oberfläche des darunter
liegenden Rostblockes in Transportrichtung.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Rostelement bereitzustellen, bei dem
der Abfall intensiv und kontinuierlich gemischt wird und die Förderung kontrolliert
stattfindet.
[0010] Die Aufgabe wird durch das Rostelement mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen beansprucht
und in der Beschreibung dargestellt.
[0011] Erfindungsgemäss ist ein erster Teil der Rostblöcke einer beweglichen Rostblockreihe
einem ersten Rostwagen zugeordnet und ein zweiter Teil der Rostblöcke ist einem zweiten
Rostwagen zugeordnet, wobei das erfindungsgemässe Rostelement mit zwei Rostwagen ausgestattet
ist. Durch die Aufteilung der Rostblöcke einer Rostblockreihe auf zwei verschiedene
Rostwagen ist die Bewegbarkeit des ersten Teils der Rostblöcke unabhängig von der
Bewegbarkeit des zweiten Teils der Rostblöcke. Dies hat zur Folge, dass ein Teil der
Rostblöcke sich nach hinten bewegen, während sich der andere Teil der Rostblöcke nach
vorne bewegt. Durch die unabhängige Bewegbarkeit der Rostblöcke ergibt sich eine zusätzliche
seitliche Durchmischung. Auf dem Rost entstehen somit Berge und Senken von Abfall,
welche alternierend nach vorne und zurück bewegt werden. Dies hat zur Folge, dass
der Abfall sowohl seitlich als auch in Transportrichtung gemischt und geschürt wird.
Durch die ausserordentlich gute Durchmischung und Förderung des Abfalls kann der Verbrennungsablauf
besser kontrolliert werden, da weniger Verpuffungen erfolgen. Ausserdem bleibt durch
die kontinuierliche Umwälzung der Abfall nur kurz auf der gleichen Stelle liegen,
was zur Folge hat, dass die Rostblöcke thermisch weniger beansprucht werden. Dadurch
ist das erfindungsgemässe Rostelement weniger störungsanfällig, hat eine lange Standzeit
und Lebensdauer und garantiert eine wirtschaftliche Fahrweise.
[0012] Dadurch dass der erste Teil der Rostblöcke unabhängig von dem zweiten Teil der Rostblöcke
bewegbar ist, sind verschiedene Betriebsarten möglich. Mithin kann das Bewegungsmuster
des Rostelementes je nach Art des Abfalls unterschiedlich eingestellt werden. Die
Aufteilung der einzelnen Rostblöcke in der Breite zu den entsprechenden Rostwagen
erfolgt vorteilhaft in Rostblockgruppen mit fünf oder sieben Rostblöcken. Eine grössere
oder eine kleinere Aufteilung oder eine gerade Aufteilung wäre jedoch auch denkbar.
[0013] Durch die optimale Umwälzung wird die Oberfläche des zu verbrennenden Abfalls vergrössert.
Der Verbrennungsprozess läuft so vollständiger und schneller ab.
[0014] Mithin ist das erfindungsgemässe Rostelement wirtschaftlich und ökologisch sehr vorteilhaft.
[0015] Vorteilhafterweise weisen der erste und der zweite Rostwagen eine Führungseinrichtung
mit zusammenwirkenden Führungselementen auf. Die Führungselemente stellen sicher,
dass die beiden Rostwagen sich auf den für sie vorgesehenen Bahnen bewegen und sich
räumlich nicht voneinander entfernen. Solche Führungselemente können beispielsweise
Führungsnuten und Führungsnasen sein, es sind jedoch auch andere dem Fachmann bekannte
Führungselemente denkbar.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform weisen der erste und der zweite Rostwagen voneinander
unabhängige Antriebseinrichtungen auf. Es ist jedoch auch möglich, dass der erste
und der zweite Rostwagen eine mechanisch gekoppelte gegenläufige Antriebseinrichtung
aufweisen. Bevorzugte Antriebseinrichtungen sind hydraulische, pneumatische oder elektrische
Stellantriebe. Besonders bevorzugt ist dabei ein Zylinder-Kolben-Aggregat. Durch die
unabhängigen Antriebseinrichtungen ist die Steuerung der zwei Rostwagen individuell
möglich. Es ist auch möglich, dass der erste Rostwagen zwei Antriebseinrichtungen
und der zweite Rostwagen eine Antriebseinrichtung aufweist. Dies ermöglicht einerseits,
dass der erste Rostwagen (Primärwagen) kleinere Antriebseinrichtungen benötigt, die
ein einfaches und schnelles Auswechseln während des Betriebs ermöglichen. Andererseits
sind durch eine seitliche und eine mittlere Anordnung der Antriebseinrichtungen an
dem ersten bzw. dem zweiten Rostwagen die auf das Rostelement ausgeübten Kräfte gleichmässig
verteilt.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform sind der erste und der zweite Rostwagen umgekehrt
getaktet. Das heisst, dass wenn der erste Rostwagen eine Vorwärtsbewegung ausführt,
der zweite Rostwagen eine Rückwärtsbewegung ausführt. In einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform sind der erste und der zweite Rostwagen gleich getaktet, was bedeutet,
dass der erste und der zweite Rostwagen gleichzeitig über unterschiedliche Bewegungsstrecken
bewegt werden.
[0018] Vorzugsweise haben innerhalb der gleichen Rostblockreihe eins bis sieben, besonders
bevorzugt drei bis fünf, unmittelbar nebeneinander liegende Rostblöcke, die zusammen
eine Rostblockgruppe darstellen, die gleiche Bewegungsrichtung, d.h. sie sind dem
gleichen Rostwagen zugeordnet. Dadurch wird ein optimaler Durchmischungseffekt erzielt.
[0019] Bei dem erfindungsgemässen Rostelement folgen in Transportrichtung jeweils einer
feststehenden Rostblockreihe eine bewegliche Rostblockreihe. Es ist jedoch auch möglich,
dass mehrere bewegliche Rostblockreihen unmittelbar aufeinander folgen. Eine solche
Ausführungsform wird vorzugsweise dann gewählt, wenn eine sehr intensive Durchmischung
notwendig ist.
[0020] Ein Rost einer Abfallverbrennungsanlage weist vorzugsweise mindestens ein erfindungsgemässes
Rostelement auf. Eine weitere bevorzugte Variante ist, dass sämtliche Rostelemente
erfindungsgemässe Rostelemente sind.
[0021] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen näher erläutert. Für gleichwirkende
Teile werden dieselben Bezugszeichen verwendet.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel eines ersten Rostwagens;
- Fig. 2
- ein Ausführungsbeispiel eines zweiten Rostwagens;
- Fig. 3
- die in Fig.1 und Fig. 2 gezeigten Rostwagen zusammen;
- Fig. 4
- die in Fig. 3 gezeigten Rostwagen in der Untenansicht;
- Fig. 5
- einen ersten Rostwagen mit ersten Konsolen und ersten Blockhalterohrabschnitten;
- Fig. 6
- einen zweiten Rostwagen mit zweiten Konsolen und zweiten Blockhalterohrabschnitten;
- Fig. 7
- die in Fig. 5 und 6 gezeigten Rostwagen in einer Endstellung;
- Fig. 8
- die in Fig. 5 und 6 gezeigten Rostwagen in einer Mittelstellung;
- Fig. 9
- Rostelement mit einer W-Schaltung in der ersten Endstellung;
- Fig. 10
- Rostelement mit einer W-Schaltung in der zweiten Endstellung;
- Fig. 11
- Rostelement mit einer X-Schaltung in der ersten Endstellung;
- Fig. 12
- Rostelement mit einer X-Schaltung in der zweiten Endstellung;
- Fig. 13
- Rostelement mit konventioneller Rostblockführung in der ersten Endstellung;
- Fig. 14
- Rostelement mit konventioneller Rostblockführung in der zweiten Endstellung.
[0023] In Fig. 1 wird ein erster Rostwagen 5 gezeigt. Der Rostwagen weist zwei parallele
erste Längsträger 9 mit einem Hohlprofil und rechtwinklig dazu angeordnete erste Querträger
11 mit einem gegen unten geöffneten U-Profil auf. Die Querbalken 11 sind dazu bestimmt,
Konsolen mit Blockhalterohrabschnitten für einen ersten Teil der Rostblöcke der beweglichen
Rostblockreihen zu tragen. Vorzugsweise sind die ersten Querträger 11 äquidistant
zueinander angeordnet. Der erste Rostwagen 5 wird über Rollen 15 auf Laufflächen 17
eines Schienenelementes 19 vor und zurück bewegt. Die Endstellung der Zylinder 27
stellt sogleich den hinteren und den vorderen Anschlag dar und definiert damit die
Endstellung des Rostwagens 5. Der Antrieb des ersten Rostwagens 5 erfolgt mittels
eines Zylinder-Kolben-Aggregats 25. Innerhalb des Zylinders 27 befindet sich ein Kolben
29. Der erste Längsträger 9 ist über eine Anlenkung 33 mit einer Kolbenstange 31 verbunden,
die wiederum mit dem Kolben 29 verbunden ist. An den beiden Innenwänden der zwei ersten
Längsträger 9 befinden sich je zwei Führungselemente in Form einer Führungsnute 23.
Die Führungsnuten 23 sind dazu bestimmt, mit vier Führungsnasen eines zweiten Rostwagens
zusammenzuwirken. Der erste Rostwagen 5 ist dazu bestimmt, einen ersten Teil der beweglichen
Rostblöcke zu bewegen.
[0024] Fig. 2 zeigt den zweiten Rostwagen 35 mit zwei in Transportrichtung verlaufenden
parallelen zweiten Längsträgern 37 mit einem L-Profil. Zwischen den zweiten Längsträgern
37 befinden sich zweite Querträger 39 mit einem gegen unten offenen U-Profil, die
dazu bestimmt sind, Konsolen mit Blockhalterohren für einen zweiten Teil der Rostblöcke
der beweglichen Rostblockreihen zu tragen. Vorzugszugsweise sind die zweiten Querträger
39 äquidistant zueinander angeordnet. Der zweite Rostwagen 35 weist ausserdem an der
Aussenfläche der zweiten Längsträger 37 je zwei Führungselemente in Form einer Führungsnase
41 auf, die dazu bestimmt sind, mit den vier Führungsnuten 23 des ersten Rostwagens
5 zusammenzuwirken. Der zweite Rostwagen 35 wird mittels eines zweiten Zylinder-Kolben-Aggregates
43 angetrieben. Der Zylinder 27 ist über eine Kolbenstange 31 an einen dritten Längsträger
45 mit einem rechteckigen Hohlprofil angekoppelt, der mit den zweiten Querträgern
39 verbunden ist. Die Querträger weisen dabei U-förmige Ausnehmungen 47 auf, in denen
der dritte Längsträger 45 angeordnet ist.
[0025] In Figur 3 sind der erste Rostwagen 5 und der zweite Rostwagen 35 gezeigt. Die vier
Führungsnuten 23 des ersten Rostwagens 5 wirken mit den Führungsnasen 41 des zweiten
Rostwagens 35 zusammen. Die ersten Querträger 11 sind abwechselnd zu den zweiten Querträgern
39 des zweiten Rostwagens 35 angeordnet. Es wäre jedoch auch denkbar, dass mehrere
Querträger des gleichen Rostwagens unmittelbar aufeinander folgen. Das erste Zylinder-Kolben-Aggregat
25 des ersten Rostwagens 5 ist unabhängig vom zweiten Zylinder-Kolben-Aggregat 43.
[0026] Figur 4 zeigt den ersten Rostwagen 5 und den zweiten Rostwagen 35 von unten. Die
zwei ersten Längsträger 9 des ersten Rostwagens 5 weisen auf der Unterseiten Aussparungen
49 für die Rollen 15 auf. Die Schienenelemente 19 dienen dazu, den ersten Rostwagen
5 auf einer Rostwanne abzustützen. Ausserdem dient die Oberseite des keilförmigen
Schienenelements 19 als Lauffläche 17 für die Rollen 15. Die Kolbenstange 31 des ersten
Zylinder-Kolben-Aggregates 25 ist über eine an der Unterseite des ersten Längsträgers
9 angebrachte Anlenkung 33 mit dem Längsträger 9 verbunden. Die Kolbenstange 31 des
zweiten Zylinder-Kolben-Aggregates 43 ist über eine Anlenkung 33 mit dem dritten Längsträger
45 des zweiten Rostwagens 35 verbunden. Die Führungsnuten 23 wirken mit den Führungsnasen
41 zusammen und gewährleisten, dass sich der zweite Rostwagen 35 auf einer vorgegebenen
Bahn bewegt.
[0027] In Figur 5 wird der erste Rostwagen 5 gezeigt. Auf den ersten Querträgern 11 sind
erste s-förmige Konsolen 51 angeordnet. Auf den ersten s-förmige Konsolen 51 sind
die ersten Blockhalterohrabschnitte 53 angeordnet. Diese sind dazu bestimmt, einen
ersten Teil der Rostblöcke der beweglichen Rostblockreihen zu tragen. Dabei sind drei
bis vier Rostblöcke jeweils einem ersten Blockhalterohrabschnitt 53 zugeordnet, wobei
diese Rostblöcke zusammen eine Rostblockgruppe ausbilden. Die ersten Blockhalterohrabschnitte
53 erstrecken sich nur über einen Teil des ersten Querträgers 11. Vorzugsweise sind
auf einem ersten Querträger 11 drei bis vier erste Konsolen 51 angeordnet. Zwischen
den auf den ersten Querträgern angeordneten ersten Konsolen 51 sind schematisch ortsfesten
Konsolen 55 mit den darauf angeordneten ortsfesten Blockhalterohre 57 gezeigt.
[0028] In Figur 6 wird der zweite Rostwagen 35 gezeigt. Auf den zweiten Querträgern 39 sind
zweite Konsolen 59 angeordnet. Auf den zweiten s-förmige Konsolen 59 sind zweite Blockhalterohrabschnitte
61 angeordnet. Diese sind dazu bestimmt, einen zweiten Teil der Rostblöcke der beweglichen
Rostblockreihen zu tragen. Die zweiten Konsolen 59 sind auf den zweiten Querträgern
39 spiegelverkehrt zu den ersten Konsolen 51 auf den ersten Querträgern 11 angeordnet.
Die zweiten Blockhalterohrabschnitte 61 erstrecken sich nur über einen Teil des zweiten
Querträgers 39. Vorzugsweise sind auf einem zweiten Querträger 39 drei bis vier zweite
Konsolen 59 mit Blockhalterohrabschnitten 61 angeordnet. Zwischen den auf den zweiten
Querträgern 39 angeordneten zweiten Konsolen 59 sind schematisch die ortsfesten Konsolen
55 mit den darauf angeordneten ortsfesten Blockhalterohre 57 gezeigt.
[0029] In Figur 7 sind die in Figuren 5 und 6 gezeigten ersten und zweiten Rostwagen 5,35
zusammengebaut gezeigt. Die Rostwagen 5,35 befinden sich in einer Endstellung, d.h.
die Rollen 15 des ersten Rostwagens 5 stehen am Ende der Lauffläche 17. Innerhalb
einer beweglichen Rostblockreihe 63 wechseln sich die ersten Konsolen 51 mit den ersten
Blockhalterohrabschnitten 53 mit den zweiten Konsolen 59 mit den zweiten Blockhalterohrabschnitten
61 ab. Die Konsolen 51,59',51', 59" der in Transportrichtung in einer Linie angeordneten
beweglichen Rostblöcke sind alternierend dem ersten oder dem zweiten Rostwagen 5,35
zugeordnet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Konsolen, der in Transportrichtung
in einer Linie angeordneten beweglichen Rostblöcke einem Rostwagen zugeordnet sind.
[0030] Figur 8 zeigt die in Figur 7 gezeigte Ausführungsform in Mittelstellung, d.h. die
Rollen 15 des ersten Rostwagens 5 befinden sich auf der Mitte der Lauffläche 17. Die
Achse aller Blockhalterohrabschnitte 53,61 der beweglichen Rostblockreihen 63 und
die Blockhalterohre 51 der feststehenden Rostblockreihen 65 befinden sich in der gezeigten
Stellung in einer Ebene.
[0031] Figur 9 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Rostelementes 1 in W-Stellung.
Dabei sind alternierend feststehende Rostblockreihen 65 zu beweglichen Rostblockreihen
63 angeordnet. Auf den ersten Blockhalterohrabschnitten 53 des ersten Rostwagens 5
sind jeweils drei oder vier Rostblöcke 67 angeordnet, die eine Rostblockgruppe 70
bilden. Die Rostblockgruppen derselben Rostblockreihe sind alternierend dem ersten
und dem zweiten Rostwagen 5,35 zugeordnet. Durch die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung
des ersten und des zweiten Rostwagens verschiebt sich die Rostblockgruppe 70a nach
hinten und die Rostblockgruppe 70b nach vorne. Dadurch wird der auf der Oberfläche
der Rostblockgruppe 70a liegende Abfall durch die Rostblöcke 67a der festen Rostblockreihe
von der Rostblockgruppe 70a weggeschoben und wird in Transportrichtung und seitlich
umgewälzt, was zu der optimalen Umwälzung führt. Die Rostblockgruppe 70b dagegen wird
nach vorne verschoben und schiebt den Abfall auf der Oberfläche der feststehenden
Rostblockreihe weg. Die Rostblockgruppen 70a,70b' der in Transportrichtung in einer
Linie angeordneten beweglichen Rostblöcke sind alternierend dem ersten oder dem zweiten
Rostwagen zugeordnet. Sind die Rostblockgruppen 70a,70b' nach vorne geschoben, ist
mit der dazuwischen liegenden festen Rockblockreihe ein sehr steiles Gefälle gegeben,
wogegen die gleichen Rostblockgruppen ein flaches Gefälle aufweisen, wenn sie nach
hinten geschoben sind. Mithin wird der Müll nahezu statistisch durchmischt. In der
Endstellung wird eine sogenannte W-Stellung ausgebildet, da durch die hinten befindlichen
Rostblockgruppen 70b, 70a', 70b", 70a", 70b"' zweier beweglicher Rostblockreihen die
Form des Buchstabens W 80 haben. Durch eine solche Anordnung wird der zu verbrennende
Abfall optimal durchmischt, geschürt und gefördert.
[0032] Figur 10 zeigt die in Figur 9 gezeigte Ausführungsform des erfindungsgemässen Rostelements
in der anderen Endstellung. Dabei sind diejenigen Rostblockgruppen, die in Figur 9
hinten gezeigt sind jetzt vorne, während diejenigen, die vorne gezeigt werden jetzt
hinten angeordnet sind.
[0033] Figur 11 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Rostelementes
in X-Stellung. Dabei sind alternierend feststehende Rostblockreihen 65 zu beweglichen
Rostblockreihen 63 angeordnet. Auf den ersten Blockhalterohrabschnitten 53 des ersten
Rostwagens 5 sind jeweils drei oder vier Rostblöcke 67 angeordnet, die eine Rostblockgruppe
70 bilden. Die Rostblockgruppen 70a,70a' derselben Rostblockreihe sind alternierend
dem ersten und dem zweiten Rostwagen zugeordnet. Die Rostblöcke der in Transportrichtung
in einer Linie angeordneten beweglichen Rostblöcke sind jeweils dem ersten oder dem
zweiten Rostwagen zugeordnet. Dadurch wird in Endstellung eine X-Stellung ausgebildet,
da durch die vorne befindlichen Rostblockgruppen 70a, 70a"' und 70a',70a" zweier beweglicher
Rostblockreihen die Form des Buchstabens X 82 haben.
[0034] Figur 12 zeigt die in Figur 11 gezeigte Ausführungsform des erfindungsgemässen Rostelements
1 in der anderen Endstellung. Dabei sind diejenigen Rostblockgruppen, die in Figur
11 hinten gezeigt sind jetzt vorne, während diejenigen, die vorne gezeigt werden jetzt
hinten angeordnet sind.
[0035] Figur 13 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Rostelementes
1, das einen Betrieb ermöglicht, wie er bisher bekannt ist. Dabei sind alternierend
feststehende Rostblockreihen 65 zu beweglichen Rostblockreihen 63 angeordnet. Auf
den ersten Blockhalterohrabschnitten 53 des ersten Rostwagens 5 sind jeweils drei
oder vier Rostblöcke 67 angeordnet, die eine Rostblockgruppe 70 bilden. Die Rostblockgruppen
derselben Rostblockreihe sind alternierend dem ersten und dem zweiten Rostwagen zugeordnet.
Der erste und der zweite Rostwagen bewegen so, dass sich die Rostblöcke beider Rostwagen
zum gleichen Zeitpunkt in die gleiche Richtung bewegen. Dies zeigt die ausserordentliche
Flexibilität, die das erfindungsgemässe Rostelement 1 aufweist, da auf die jeweiligen
Umgebungsbedingungen beliebig in jeder Betriebsphase durch entsprechendes Ansteuern
der Zylinder-Kolbenaggregate eingegangen werden kann.
[0036] Figur 14 zeigt die in Figur 13 gezeigte Ausführungsform des erfindungsgemässen Rostelementes
in der anderen Endstellung.
1. Rostelement (1) für einen Rost einer Abfallverbrennungsanlage mit mehreren hintereinander
angeordneten feststehenden beziehungsweise beweglichen Rostblockreihen, wobei jeweils
einer feststehenden Rostblockreihe mindestens eine bewegliche Rostblockreihe folgt
und in jeder Rostblockreihe mehrere Rostblöcke (67) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Teil der in einer beweglichen Rostblockreihe angeordneten Rostblöcke einem
ersten Rostwagen (5) zugeordnet ist und ein zweiter Teil der in der beweglichen Rostblockreihe
angeordneten Rostblöcke einem zweiten Rostwagen (35) zugeordnet ist, wobei der erste
Teil der Rostblöcke unabhängig von dem zweiten Teil der Rostblöcke bewegbar ist.
2. Rostelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder feststehenden Rostblockreihe genau eine bewegliche Rostblockreihe folgt.
3. Rostelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rostwagen (5) und der zweite Rostwagen (35) zusammenwirkende Führungselemente
(23,41) aufweisen.
4. Rostelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste (5) und der zweite Rostwagen (35) voneinander unabhängige Antriebseinrichtungen
(25) aufweisen.
5. Rostelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste (5) und der zweite Rostwagen (35) eine mechanisch gekoppelte gegenläufige
Antriebseinrichtung (25) aufweist.
6. Rostelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rostwagen (5) zwei Antriebseinrichtungen (25) aufweist und der zweite Rostwagen
(35) eine Antriebseinrichtung (43) aufweisen.
7. Rostelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste (5) und der zweite Rostwagen (35) gleich getaktet sind.
8. Rostelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste (5) und der zweite Rostwagen (35) umgekehrt getaktet sind.
9. Rostelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Rostblockgruppen derselben Rostblockreihe alternierend dem ersten (5) beziehungsweise
dem zweiten Rostwagen (35) zugeordnet sind.
10. Rostelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der in Transportrichtung in einer Linie angeordneten beweglichen
Rostblöcke alternierend dem ersten (5) beziehungsweise dem zweiten Rostwagen (35)
zugeordnet sind.
11. Rostelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in Transportrichtung in einer Linie angeordneten beweglichen Rostblöcke dem gleichen
Rostwagen zugeordnet sind.
12. Rostelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rostblöcke dem jeweiligen Rostwagen nach Bedarf mechanisch zugeordnet sind.
13. Rostelement (1) nach Anspruch 12, dass eine Rostblockgruppe durch ein bis fünf Rostblöcke
gebildet ist.
14. Rostelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine feste Rostblockreihe jeweils eine bewegliche Rostblockreihe folgt.
15. Rostelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere bewegliche Rostblockreihen unmittelbar aufeinander folgen.
16. Rostwagen (5,35) für ein Rostelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass er Querträger (11,39) aufweist, die zum Tragen von mehreren Blockhalterohrabschnitten
(53,61) für eine bewegliche Rostblockreihe bestimmt sind, wobei sich die Blockhalterohrabschnitte
(53,61) der beweglichen Rostblöcke nur über einen Teil der Rostwagenbreite erstrecken.
17. Rost, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rostelement ein Rostelement nach einem der Ansprüche 1 bis 14 ist.
18. Rost, dadurch gekennzeichnet, dass alle Rostelemente ein Rostelement nach einem der Ansprüche 1 bis 15 sind.
1. A grate element (1) for a grate of a waste-incineration plant, having a plurality
of fixed or moveable rows of grate blocks arranged one behind the other, in each case
one fixed row of grate blocks being followed by at least one moveable row of grate
blocks, and a plurality of grate blocks (67) being arranged in each row of grate blocks,
characterized in that a first number of grate blocks arranged in a moveable row of grate blocks is assigned
to a first grate carriage (5), and a second number of grate blocks arranged in the
moveable row of grate blocks is assigned to a second grate carriage (35), it being
possible for the first number of grate blocks to be moved independently of the second
number of grate blocks.
2. The grate element as claimed in claim 1, characterized in that each fixed row of grate blocks is followed by a moveable row of grate blocks.
3. The grate element as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the first grate carriage (5) and the second grate carriage (35) have interacting
guide elements (23, 41).
4. The grate element as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the first grate carriage (5) and the second grate carriage (35) have drive arrangements
(25) which are independent of one another.
5. The grate element as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that the first grate carriage (5) and the second grate carriage (35) have mechanically
coupled, oppositely directed drive arrangements (25).
6. The grate element as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the first grate carriage (5) has two drive arrangements (25) and the second grate
carriage (35) has one drive arrangement (43).
7. The grate element as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the first grate carriage (5) and the second grate carriage (35) are moved cyclically
in phase.
8. The grate element as claimed in one of claims 1 to 6, characterized in that the first grate carriage (5) and the second grate carriage (35) are moved cyclically
in counter-phase.
9. The grate element (1) as claimed in one of the preceding claims, characterized in that groups of grate blocks of the same row of grate blocks are assigned in an alternating
manner to the first grate carriage (5) and the second grate carriage (35).
10. The grate element (1) as claimed in one of the preceding claims, characterized in that at least some of the moveable grate blocks arranged in a line in the transporting
direction are assigned in an alternating manner to the first grate carriage (5) and
the second grate carriage (35).
11. The grate element (1) as claimed in one of claims 1 to 9, characterized in that the moveable grate blocks arranged in a line in the transporting direction are assigned
to the same grate carriage.
12. The grate element (1) as claimed in one of claims 1 to 9, characterized in that the grate blocks are assigned mechanically, as required, to the respective grate
carriage.
13. The grate element (1) as claimed in claim 12, characterized in that a group of grate bocks is formed by one to five grate blocks.
14. The grate element (1) as claimed in one of the preceding claims, characterized in that a fixed row of grate blocks is followed in each case by a moveable row of grate blocks.
15. The grate element (1) as claimed in one of claims 1 to 13, characterized in that a plurality of moveable rows of grate blocks follow directly one after the other.
16. A grate carriage (5, 35) for a grate element (1) as claimed in one of claims 1 to
11, characterized in that it has crossmembers (11, 39) which are intended for bearing a plurality of block-holding-tube
portions (53, 61) for a moveable row of grate blocks, the block-holding-tube portions
(53, 61) of the moveable grate blocks extending only over part of the grate-carriage
width.
17. A grate, characterized in that at least one grate element is a grate element as claimed in one of claims 1 to 14.
18. A grate, characterized in that all the grate elements are a grate element as claimed in one of claims 1 to 15.
1. Élément de grille (1) pour une grille d'une installation d'incinération d'ordures
ménagères, comportant plusieurs rangées de blocs de grille fixes ou mobiles, agencées
les unes derrière les autres, sachant que respectivement une rangée de blocs de grille
fixes suit au moins une rangée de blocs de grille mobiles et dans chaque rangée sont
montés plusieurs blocs de grille (67), caractérisé en ce qu'un premier chariot de grille (5) est associé à une première partie des blocs de grille,
agencés dans une rangée de blocs mobiles, et un deuxième chariot de grille (35) est
associé à une deuxième partie des blocs de grille, agencés dans la rangée de blocs
mobiles, la première partie de blocs de grille étant mobile indépendamment de la deuxième
partie de blocs de grille.
2. Élément de grille selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque rangée de blocs fixes est suivie exactement par une rangée de blocs mobiles.
3. Élément de grille selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le premier chariot de grille (5) et le deuxième chariot de grille (35) comportent
des éléments de guidage (23, 41) coopérant entre eux.
4. Élément de grille selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier chariot de grille (5) et le deuxième chariot de grille (35) comportent
des dispositifs d'entraînement (25) indépendants l'un de l'autre.
5. Élément de grille selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le premier chariot de grille (5) et le deuxième chariot de grille (35) comportent
un dispositif d'entraînement (25) à mouvement opposé, couplé mécaniquement.
6. Élément de grille selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier chariot de grille (5) comporte deux dispositifs d'entraînement (25) et
le deuxième chariot de grille (35) comporte un dispositif d'entraînement (43).
7. Élément de grille selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier chariot de grille (5) et le deuxième chariot de grille (35) fonctionnent
à la même cadence.
8. Élément de grille selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le premier chariot de grille (5) et le deuxième chariot de grille (35) fonctionnent
en cadence inversée.
9. Élément de grille (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des groupes de blocs de grille de la même rangée de blocs sont associés de manière
alternée au premier chariot de grille (5) et au deuxième chariot de grille (35).
10. Élément de grille (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une partie des blocs de grille mobiles, agencés en une ligne dans la direction
de transport, est associée de manière alternée au premier chariot de grille (5) et
au deuxième chariot de grille (35).
11. Élément de grille (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les blocs de grille mobiles agencés en une ligne dans la direction de transport sont
associés au même chariot de grille.
12. Élément de grille (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les blocs de grille sont associés mécaniquement, en fonction des besoins, au chariot
de grille respectif.
13. Élément de grille (1) selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'un groupe de blocs de grille est formé par un à cinq blocs de grille.
14. Élément de grille (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une rangé de blocs fixes est suivie respectivement par une rangée de blocs mobiles.
15. Élément de grille (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que plusieurs rangées de blocs mobiles se suivent directement.
16. Chariot de grille (5, 35) pour un élément de grille (1) selon l'une quelconque des
revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'il comporte des traverses (11, 39) qui sont destinées à porter des tronçons tubulaires
porte-blocs (53, 61) pour une rangée de blocs mobiles, les tronçons tubulaires porte-blocs
(53, 61) de la rangée de blocs mobiles s'étendant seulement sur une partie de la largeur
du chariot de grille.
17. Grille caractérisée en ce qu'au moins un élément de grille est un élément de grille selon l'une des revendications
1 à 14.
18. Grille caractérisée en ce que tous les éléments de grille sont un élément de grille selon l'une des revendications
1 à 15.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- M. KÜNZLIRostfeuerungen zur AbfallverbrennungEF-Verlag für Energie und Umwelttechnik199100001-17 [0004]