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EP 1 532 591 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.07.2006 Patentblatt 2006/27 |
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Anmeldetag: 12.08.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/008960 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/017267 (26.02.2004 Gazette 2004/09) |
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MÜNZPRÜFER MIT EINEM FADENSENSOR
COIN VALIDATOR COMPRISING A STRING SENSOR
CONTROLEUR DE PIECES DE MONNAIE DOTE D'UN CAPTEUR A FIL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
13.08.2002 DE 10237568
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.05.2005 Patentblatt 2005/21 |
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Patentinhaber: Walter Hanke
Mechanische Werkstätten GmbH & Co. KG |
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14167 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- GRIESE, Roland
12203 Berlin (DE)
- Trenner, Dietmar
14167 Berlin (DE)
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Vertreter: Butenschön, Antje |
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Pfenning, Meinig & Partner GbR
Patent- und Rechtsanwälte
Joachimstaler Strasse 10-12 10719 Berlin 10719 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 083 524 US-A- 5 769 200
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US-A- 4 298 116
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Münzprüfer mit einem Fadensensor nach dem Oberbegriff
des Hauptanspruchs.
[0002] Aus der US 4 298 116 ist ein Münzprüfer mit Fadensensor bekannt, bei dem innerhalb
des Münzeinwurfkanals ein Pendel gelenkig aufgehängt ist, wobei das Pendel mit einer
Verzahnung versehen ist. In der Begrenzungswand des Münzeinwurfkanals ist eine korrespondierende
Verzahnung eingeformt und die Verzahnungen am Pendel und in der Begrenzungswand greifen
im ruhenden Zustand ineinander. An der zu der Verzahnung entgegengesetzten Seite des
Pendels ist ein Hebelarm mit abgewinkeltem Ende angeformt, wobei das abgewinkelte
Ende im ruhenden Zustand des Pendels die Lichtstrecke einer Lichtschranke unterbricht.
Wenn eine normale Münze eingeworfen wird, wird das Pendel ausgelenkt und der Empfänger
der Lichtschranke empfängt den nicht mehr unterbrochenen Lichtstrahl und gibt ein
entsprechendes Signal ab. Nach Durchlauf der Münze schwingt das Pendel in die Ausgangsstellung
zurück und die Lichtschranke ist wieder unterbrochen. Eine Auswerteeinrichtung wertet
die von der Lichtschranke abgegebenen Signale zusammen mit den Signalen der im Münzlauf
nachfolgend angeordneten Prüfeinrichtungen für die Echtheit der Münzen aus. Wenn eine
an einem Faden hängende Münze in den Münzprüfer eingeworfen wird schlägt das Pendel
in gleicher Weise aus, jedoch geht der Hebel in Bezug auf die Lichtschranke nicht
wieder in seine Ausgangslage zurück, da der Faden das in Eingrifftreten der Verzahnungen
stört. Die Lichtschranke wird daher nicht wieder unterbrochen und die Auswerteeinrichtung
des Münzprüfers kann entsprechende Maßnahmen treffen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Münzprüfer mit einem Fadensensor zu
schaffen, der zuverlässig einen Faden detektiert und trotzdem größere Fertigungstoleranzen
gestattet, wobei er bei Verschleiß schnell auswechselbar sein soll.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruchs
in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs gelöst.
[0005] Dadurch, dass das Pendel Bestandteil eines Münzeinwurftrichters ist, der als Verschleißteil
lösbar mit dem Gehäuse des Münzprüfers verbunden ist, ist es möglich, den Münzeinwurftrichter
zusammen mit dem Pendel schnell auszutauschen, ohne dass der gesamte Münzprüfer ausgetauscht
werden muss. Dadurch, dass der Schwenkpunkt des an dem übrigen Teil des Münzeinwurftrichters
angelenkten Pendels im Querschnitt gesehen seitlich zu der ersten und zweiten Verzahnung
versetzt ist, derart dass die zweite Verzahnung in Einwurfrichtung der Münze bogenförmig
nach unten außer Eingriff zu der ersten Verzahnung kommt, bzw. die zweite Verzahnung
bogenförmig von unten in die erste Verzahnung eingreift, sind größere Fertigungstoleranzen
möglich.
[0006] Durch die in den Unteransprüchen angegebenen Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen möglich.
[0007] Dadurch, dass ein Reflexkoppler verwendet wird, ist die Abtastung äußerst empfindlich,
da nur geringe Abweichungen von der Ausgangslage Signaländerungen bewirken. Auf diese
Weise können auch extrem dünne und nicht gespannte Fäden detektiert werden.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Zeichnung dargestellt und wird in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines Münzprüfers nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 2
- einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie A-A nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines Münzeinwurftrichters entsprechend der vorliegenden
Erfindung,
- Fig. 4
- eine Schnittansicht des Münzeinwurftrichters mit Schaltvorrichtung im Ruhezustand,
- Fig. 5
- einen Schnitt durch den Münzeinwurftrichter beim Einwerfen einer Münze, und
- Fig. 6
- einen Schnitt durch den Münzeinwurftrichter nach der Erfindung mit einer am Faden
hängenden Münze.
[0009] Der in Fig. 1 dargestellte Münzprüfer 1 weist ein Gehäuse 2 auf, an oder in dem eine
Prüfeinrichtung 3 vorgesehen ist, die eine in einen Einwurftrichter 4 eingeworfene
Münze 5 hinsichtlich ihrer Parameter erfasst, die von einer Auswerte- und Steuereinheit
ausgewertet wird, wobei abhängig von den Ergebnis Annahme- oder Rückgabeschächte angesteuert
werden.
[0010] Der Münzeinwurftrichter 4, der näher in Fig. 3 dargestellt ist, ist lösbar mit dem
Gehäuse verbunden, vorzugsweise weist er angeformte Ansätze auf, die mit dem Gehäuse
formschlüssig in Eingriff treten. Wie aus den Fign. 1 bis 3 zu erkennen ist, besteht
der Münzeinwurftrichter aus einem relativ zum Gehäuse feststehenden Teil 6, das schräge
Seitenwände aufweist und rinnenförmig ausgebildet ist und ein relativ zum feststehenden
Teil 6 schwenkbares Teil, das als Pendel 7 bezeichnet wird, und das im Ruhezustand
eine Austrittsöffnung aus dem feststehenden Teil 6, d.h. aus dem Münzeinwurftrichter
verschließt. Das Pendel 7 ist mit einer schrägen Fläche 8 versehen, die in das Innere
des feststehenden Teils leicht eingreift und in etwa die Trichterform vervollständig
und die als Aufprallfläche für eine Münze 5 dient. Das feststehende Teil 6 weist im
Bereich der Enden einer langgestreckten Begrenzungswand des Münzeinwurftrichters 4
Vorsprünge 9 mit einem Achsansatz auf, an denen das Pendel 7 schwenkbar gelagert ist.
[0011] An dem Pendel 7 ist ein Arm 10 angeformt, wie am besten in Fig. 3 zu erkennen ist,
der sich neben dem eigentlichen Münzeinwurftrichter 4 über dessen Breite erstreckt.
Das Ende 11 des Arms 10 liegt in Gegenüberstellung zu einem Reflexkoppler 12, wie
genauer in Fig. 3 und Fig. 4 zu erkennen ist. Der Reflexkoppler 12 ist auf einer Schaltungsplatine
13 angeordnet (siehe Fig. 2), die am bzw. im Gehäuse 2 befestigt ist und die weitere
elektrische und elektronische Bauelemente trägt. Der Reflexkoppler 12 ist mit der
nicht dargestellte Auswerte- und Steuereinrichtung verbunden und besteht aus einem
optischen Sender und Empfänger, die auf einem Chip aufgebracht sind.
[0012] Wie insbesondere aus den Fign. 4 bis 6 zu erkennen ist, weist das feststehende Teil
6 des Münzeinwurftrichters 4 in seinem in Münzeinwurfrichtung unteren Bereich eine
erste Verzahnung 13 auf und eine zweite Verzahnung 14 ist im Pendel 7 ausgeformt,
und zwar in dem Bereich, der im Ruhezustand des Pendels bzw. des Münzprüfers dem Bereich
des festen Teils 6 mit der Verzahnung 13 gegenüberliegt. Die erste Verzahnung 13 ist
als Vertiefungen in dem feststehenden Teil 6 eingearbeitet, während die zweite Verzahnung
14 als Vorsprünge ausgeformt sind. Im Ruhezustand greifen die Verzahnungen 13, 14,
wie in Fig. 2 und Fig. 4 gezeigt, ineinander, wobei im Ruhezustand die als Wirkflächen
bezeichneten oberen und dazu abgewinkelten Seitenflächen der Zähne der Verzahnung
14 immer an die als Anschlagflächen bezeichneten zweiten oberen, rückspringenden und
dazu abgewinkelten hinteren Flächen der Aussparungen der ersten Verzahnung 13 gelangen.
Dabei steht der Arm 10 mit seinem Ende 11 dem Reflexkoppler 12 derart gegenüber, dass
die auf dem Reflexkoppler angeordnete Strahlungsquelle bzw. der Sender Licht bzw.
Strahlung auf das Ende 11 emittiert, wobei dieses vorzugsweise auf hellem Material,
wie weißem Kunststoff besteht, und der gleichfalls auf Reflexkoppler 12 angeordnete
Empfänger empfängt die reflektierte Strahlung und wandelt diese in ein elektrisches
Signal um. Dabei sind Schaltarm 10 mit Ende 11 und Reflexkoppler 12 derart zueinander
justiert, dass das entstehende elektrische Signal im Ruhezustand des Pendels 7 bzw.
des Münzprüfers ein definiertes Signal hat.
[0013] Wenn eine Münze 5 entsprechend Fig. 4 in den Münztrichter 4 eingeworfen wird, trifft
sie auf die schräge Fläche 8 des Pendels 7, das als Klappe wirkt und aus der Münzeinwurfbahn,
die in Fig. 5 durch den Pfeil 15 angedeutet ist, um den Drehpunkt 9 des Pendels 7
bzw. der Klappe 7 nach unten wegschwingt entsprechend der Richtung die durch den Pfeil
16 angegeben ist. Dabei schwenkt der Schaltarm 10 mit dem Pendel 7 nach unten bogenförmig
weg und das von dem Sender des Reflexkopplers 12 ausgesandte Licht wird nicht mehr
reflektiert, d.h. der Empfänger gibt kein Signal ab. Bei Durchlauf einer ordnungsgemäßen
Münze schwingt das Pendel 7 in die Ausgangslage zurück, wobei ein zusätzliches Gewicht
vorgesehen sein kann, das auf der der Verzahnung 14 entgegengesetzten Seite des Pendels
7 in entsprechenden angeformten Aufnahmen 17 eingesetzt sein kann.
[0014] Es ist zu beachten, dass die vorspringenden Flächen der Verzahnung 13, bzw. der zahnförmigen
Aussparungen im feststehenden Teil 6 so ausgebildet ist, dass sie in Einwurfrichtung
15 hin schräg nach unten ausgeführt ist, damit die Verzahnung 14 am Pendel bzw. an
der Klappe 7 bogenförmig in die Verzahnung 13 einlaufen kann, d.h. ähnlich einer Tür
schwenkt, bis die jeweiligen Wirk- und Anschlagflächen in Eingriff bzw. in Kontakt
treten. Der Drehpunkt 9 des Pendels ist weit entfernt von der Reflexionsfläche des
Schaltarms 10 bzw. von der Verzahnung 13, wodurch auf kleinstem Raum ein großer Bewegungsweg
des Pendels bzw. des Schaltarms 10 erreicht wird und wodurch ermöglicht wird, dass
die Verzahnung 14 auf einem bogenförmigen Weg in die Verzahnung 13 eingreift. Durch
eine solche Anlenkung des Pendels 7 wird einerseits die Empfindlichkeit der von dem
Schaltarm 10 und dem Reflexkoppler 12 gebildeten Schaltvorrichtung erhöht und andererseits
können die Fertigungstoleranzen der Verzahnungen 13, 14 vergrößert werden, da die
Wirkflächen des Pendels in der an die Anschlagflächen des feststehenden Teils gelangen.
[0015] Wenn eine Münze an einem Faden 18 eingeworfen wird, wie in Fig. 5 und Fig. 6 dargestellt
ist, schwingt das Pendel 7 entsprechend der bogenförmigen Richtung 16 nach unten weg
und entsprechend Fig. 6 wieder zurück. Wie in Fig. 6 zu erkennen ist, geht das Pendel
7 bzw. der Schaltarm 10 nicht in seine Ausgangsstellung zurück, da der Faden 18 das
Eingreifen der Verzahnungen 13, 14 ineinander verhindert. Es wird somit von dem Reflexkörper
kein oder ein nicht definiertes Signal abgegeben, so dass von der Auswerte- und Steuereinrichtung
ein sogenanntes "Fadensignal" abgegeben werden kann, das bestimmte Maßnahmen, wie
einen Alarm oder dergleichen auslösen kann.
[0016] Die Funktionsweise soll nochmals kurz zusammengefasst werden. Die Stellung des Pendels
7 bzw. der Klappe 7 in der Ruheposition wird mit dem Reflexkoppler 12 erfasst. Schon
eine geringfügige Änderung des Schaltarms 10 gegenüber der Ruheposition führt zum
Ansprechen des Reflexkopplers 12. Damit die Anordnung über alle Fertigungstoleranzen
hinaus empfindlich genug reagiert, wird der Strom durch den Sender, der beispielsweise
als Leuchtdiode ausgebildet ist, des Reflexkopplers so abgeglichen, dass die Auswerteschaltung
eine geschlossene Klappe 7 gerade als solche erkennt. Wahlweise kann der Strom etwas
vergrößert werden, um einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu erhalten. Dem Eingang
der eigentlichen Auswerteeinrichtung, die als Mikroprozessor ausgebildet sein kann,
ist ein Komparator vorgeschaltet. Über die Ansprechschwelle des Komparators kann die
Empfindlichkeit des Reflexkopplers bestimmt werden.
[0017] Damit eine Münze als gültig akzeptiert wird muss das Pendel bzw. die Klappe 7 einmal
auf- und wieder zugegangen sein, wobei dies in einer Zeit geschehen sein muss, die
die Münze üblicherweise braucht, um von dem Münzeinwurf bis zu einer Weiche für die
Münzannahme bzw. -rückgabe braucht. Fehlt einer der beiden Schaltzustände, wie es
beispielsweise in der Ausführung nach Fig. 6 bei einer Münze mit Faden auftritt, so
wird die Münze abgewiesen.
[0018] Es ist auch eine andere elektrische Auswertung möglich, beispielsweise kann in einer
vereinfachten Funktionsweise vor der Betätigung einer Weiche lediglich geprüft werden,
ob die Klappe bzw. das Pendel 7 gerade geschlossen ist, wobei die Münze nur dann akzeptiert
wird, wenn dies der Fall. Bei dieser vereinfachten Auswertung ist jedoch die geringere
Münzannahmegeschwindigkeit nachteilig, da vorher sichergestellt werden muss, dass
keine Folgemünze zum entscheidenden Zeitpunkt die Klappe gerade geöffnet hat. Wenn
die Klappe bzw. das Pendel 7 durch eine einfallende Münze geöffnet wurde und sich
innerhalb einer eingestellten Zeit nicht wieder, wenigstens kurzzeitig, geschlossen
hat, so geht die Auswerteschaltung davon aus, dass eine am Faden hängende Münze eingeworfen
wurde und der Faden entsprechend Fig. 6 die Klappe 7 noch offen hält bzw. nicht in
die Ruhestellung zurückkehren lässt. Dadurch erzeugt die Auswerteeinrichtung das Fadensignal.
1. Münzprüfer mit einem Fadensensor, der im Bereich des Münzeinwurfkanals angeordnet
ist, und einer Münzprüfeinrichtung zur Steuerung der Annahme oder Abweisung einer
eingeworfenen Münze, wobei der Fadensensor eine erste, an einem feststehenden Teil
des Münzeinwurfkanals angeordnete Verzahnung und eine zweite an einem Pendel angeordnete
Verzahnung, die bei Einwurf einer Münze außer Eingriff kommen, sowie eine mit dem
Pendel in Wirkverbindung stehende Schaltvorrichtung aufweist, die bei Einwurf einer
Münze ein Signal an die Münzprüfeinrichtung abgibt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Pendel (7) Bestandteil eines Münzeinwurftrichters (4) ist, der als Verschleißteil
lösbar mit dem Gehäuse (2) des Münzprüfers verbunden ist und Teil des Münzeinwurfkanals
bildet, wobei der Schwenkpunkt des an dem übrigen Teil (6) des Münzeinwurftrichters
(4) angelenkten Pendel (7) im Querschnitt gesehen seitlich zu der ersten und zweiten
Verzahnung (13, 14) versetzt ist, derart, dass die zweite Verzahnung (14) in Einwurfrichtung
der Münze bogenförmig nach unten außer Eingriff zu der ersten Verzahnung (13) kommt
bzw. die zweite Verzahnung (14) bogenförmig von unten in die erste Verzahnung (13)
eingreift.
2. Münzprüfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung eine optische Schaltvorrichtung (12) ist, die einen Lichtsensor
und Lichtempfänger sowie einen auf das vom Lichtsender ausgestrahlte Licht einwirkenden
Schaltarm (10) aufweist, der mit dem Pendel (7) verbunden ist.
3. Münzprüfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Lichtsender und Lichtempfänger nebeneinanderliegend auf einem Chip angeordnet sind
und einen Reflexkoppler (12) bilden, wobei der Schaltarm (10) in seinem Ruhezustand
in fester Zuordnung dem Reflexkoppler (12) zur Reflexion des vom Lichtsender ausgestrahlten
Lichts gegenübersteht.
4. Münzprüfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltarm in gleiche Richtung wie die zweite Verzahnung schwingt.
5. Münzprüfer nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtsender und Lichtempfänger oder der Reflexkoppler (12) auf einer Leiterplatte
(13) befestigt sind, die mit dem Gehäuse fest verbunden ist.
6. Münzprüfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Pendel (7) an der zu der zweiten Verzahnung entfernt liegenden Seite Aufnahmevorsprünge
(17) zur Aufnahme eines flachen Gewichtes aufweist.
7. Münzprüfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltarm (10) außerhalb der Münzeinwurföffnung des Münzeinwurftrichters, angeordnet
ist.
8. Münzprüfer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verzahnung (13) derart ausgebildet ist, dass ein bogenförmiges Einlaufen
der zweiten Verzahnung (14) von unten her möglich ist.
9. Münzprüfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Münzeinwurftrichter eine formschlüssige Verbindung mit dem Gehäuse bildet.
1. Coin validator having a thread sensor which is disposed in the region of the coin
insertion channel, and having a coin validating device for controlling the acceptance
or rejection of an inserted coin, the thread sensor having a first toothing, which
is disposed on a stationary part of the coin insertion channel, and a second toothing,
which is disposed on a pendulum, said toothings being disengaged upon insertion of
a coin, and having a switching device which is in operational connection with the
pendulum and emits a signal to the coin validating device upon insertion of a coin,
characterised in that
the pendulum (7) is a component of a coin insertion funnel (4) which is connected
detachably to the housing (2) of the coin validator as a wearing part and forms part
of the coin insertion channel, the pivot point of the pendulum 7, which is articulated
on the remaining part (6) of the coin insertion funnel (4) is offset laterally to
the first and second toothing (13, 14), as observed in cross-section, in such a manner
that the second toothing (14), in the insertion direction of the coin, becomes disengaged
from the first toothing (13) downwardly in an arc-shape, or the second toothing (14)
engages in the first toothing (13) from below in an arc-shape.
2. Coin validator according to claim 1, characterised in that the switching device is an optical switching device (12) which has a light sensor
and light receiver and also a switching arm (10) acting on the light emitted from
the light transmitter, said switching arm being connected to the pendulum (7).
3. Coin validator according to claim 2, characterised in that the light transmitter and light receiver are disposed next to each other on a chip
and form a reflection coupler (12), the switching arm (10), in its inoperative state,
being opposite the reflection coupler (12) in a fixed association in order to reflect
the light emitted from the light transmitter.
4. Coin validator according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the switching arm pivots in the same direction as the second toothing.
5. Coin validator according to claim 2 or claim 3, characterised in that the light transmitter and light receiver or the reflection coupler (12) are mounted
on a printed circuit board (13) which is securely connected to the housing.
6. Coin validator according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the pendulum (7), on the side which is remote from the second toothing, has receiving
projections (17) for receiving a flat weight.
7. Coin validator according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the switching arm (10) is disposed outwith the coin insertion opening of the coin
insertion funnel.
8. Coin validator according to one of the claims 1 to 7, characterised in that the first toothing is configured in such a manner that an arcuate insertion of the
second toothing (15) from below is possible.
9. Coin validator according to one of the claims 1 to 8, characterised in that the coin insertion funnel forms a form-fitting connection with the housing.
1. Contrôleur de pièces de monnaie comportant un capteur à fil, qui est agencé dans la
zone du canal d'introduction des pièces de monnaie, et une unité de contrôle des pièces
de monnaie destinée à commander l'acceptation ou le refus d'une pièce introduite,
le capteur à fil comportant une première denture, réalisée sur une partie fixe du
canal d'introduction des pièces de monnaie, et une deuxième denture, réalisée sur
un balancier, lesquelles désengrènent au moment de l'introduction d'une pièce de monnaie,
ainsi qu'un dispositif de commande, qui est relié de manière active avec le balancier
et qui, au moment de l'introduction d'une pièce de monnaie, délivre un signal vers
l'unité de contrôle des pièces de monnaie, caractérisé en ce que le balancier (7) fait partie intégrante d'une trémie d'introduction des pièces de
monnaie (4) qui, en tant que pièce soumise à l'usure, est reliée de manière amovible
avec le carter (2) du contrôleur de pièces de monnaie et forme une partie du canal
d'introduction des pièces de monnaie, le point de pivotement du balancier (7), articulé
sur la partie (6) restante de la trémie d'introduction des pièces de monnaie (4),
étant décalé, en coupe transversale, latéralement par rapport à la première et à la
deuxième denture (13, 14), de telle sorte que la deuxième denture (14) dans la direction
d'introduction des pièces désengrène avec la première denture (13) vers le bas en
décrivant une courbe ou la deuxième denture (14) engrène avec la première denture
(13) à partir du bas en décrivant une courbe.
2. Contrôleur de pièces de monnaie selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de commande est un dispositif de commande optique (12), qui comporte
un émetteur de lumière et un récepteur de lumière, ainsi qu'un bras de commande (10),
qui agit sur la lumière émise par l'émetteur de lumière et qui est relié au balancier
(7).
3. Contrôleur de pièces de monnaie selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'émetteur de lumière et le récepteur de lumière sont agencés côte à côte sur une
puce et forment un coupleur à réflexion (12), le bras de commande (10) étant disposé,
dans sa position de repos, selon un agencement fixe en face du coupleur à réflexion
(12) destiné à réfléchir la lumière émise par l'émetteur de lumière.
4. Contrôleur de pièces de monnaie selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le bras de commande oscille dans la même direction que la deuxième denture.
5. Contrôleur de pièces de monnaie selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que l'émetteur de lumière et le récepteur de lumière ou le coupleur à réflexion (12)
sont fixés sur une plaquette de circuits imprimés (13), qui est assemblée de manière
fixe avec le carter.
6. Contrôleur de pièces de monnaie selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le balancier (7) comporte, sur le côté situé à distance de la deuxième denture, des
saillies de réception (17) destinées à recevoir un poids plat.
7. Contrôleur de pièces de monnaie selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le bras de commande (10) est agencé en dehors de l'orifice d'introduction des pièces
de monnaie de la trémie d'introduction des pièces de monnaie.
8. Contrôleur de pièces de monnaie selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la première denture (13) est conçue de telle sorte qu'elle permet un engrènement
de la deuxième denture (14) par le bas en décrivant une courbe.
9. Contrôleur de pièces de monnaie selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la trémie d'introduction des pièces de monnaie forme avec le carter une liaison par
coopération de formes.