[0001] Die Erfindung betrifft eine Gasentladungslampe zur Erzeugung extremer Ultraviolett-
und/oder weicher Röntgenstrahlung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Bevorzugte
Anwendungsgebiete sind solche, die extreme Ultraviolett- (EUV-) Strahlung oder weiche
Röntgenstrahlung im Wellenlängenbereich von ca. 1-20 nm benötigen, insbesondere um
13 nm, wie zum Beispiel die EUV-Lithographie oder die Röntgenmikroskopie.
[0002] Es ist allgemein bekannt, ein dichtes heißes Plasma als strahlungsemittierendes Medium
zur Erzeugung von EUV- und/oder weicher Röntgenstrahlung einzusetzen. Die Gasentladungslampe
besteht dabei typischerweise aus einem Elektrodensystem mit Anode und Kathode, welches
an einen Strompulsgenerator angeschlossen ist. Der zwischen den Elektroden befindliche
Entladungsraum ist gasgefüllt bei Drücken im Bereich von ca. 1 Pa bis 100 Pa. Im Entladungsraum
entsteht durch einen gepulsten Strom mit Stromstärken im einstelligen Kiloamperebereich
bis max. 100 kA und Pulsdauern im Bereich von 10 ns bis einigen 100 ns ein sogenanntes
Pinchplasma, welches durch ohmsche Heizung und Kompression durch den Pulsstrom auf
Temperaturen von einigen 10 eV und Dichten gebracht wird, bei denen es charakteristische
Strahlung des verwendeten Arbeitsgases im interessierenden Spektralbereich emittiert.
[0003] Um das strahlungsemittierende Plasma bereitzustellen ist es erforderlich, Ladungsträger
in den Entladungsraum zwischen Anode und Kathode einzubringen oder aber dort zu erzeugen.
Hierzu sind geeignete Mittel zur Vorionisierung eines Gases erforderlich, so zum Beispiel
ein Oberflächengleitfunkentrigger, ein hochdielektrischer Trigger ein ferroelektrischer
Trigger oder ein Glimmentladungstrigger.
[0004] Weiterhin ist bekannt, Ladungsträger über ein Hohlkathodenplasma bereitzustellen,
was anhand von Fig. 1 schematisch dargestellt ist. Das Elektrodensystem besteht hier
aus Anode 1 und Kathode 2 mit jeweils gegenüberliegenden Öffnungen 3 bzw. 4 und einem
dazwischen befindlichen elektrischen Isolator 5. Im Entladungsraum 6 liegt auf der
gestrichtelt dargestellten Symmetrieachse 7 ein Plasmakanal 8 vor. Das Plasma emittiert
die Strahlung, was durch die Pfeile angedeutet wird. Die Kathode 2 weist ferner einen
Hohlraum 9 auf, in dem Ladungsträger wie insbesondere Elektronen durch geeignete Mittel
zur Vorionisierung erzeugt werden.
[0005] Alternativ zur aktiven Bereitstellung von Startelektronen durch Mittel zur Vorionisierung
kann auch ein Betrieb vorgesehen sein, bei dem die Startelektronen im Selbstdurchbruch
entstehen. Der Selbstdurchbruch kann hierbei durch eine Triggerlektrode im Raum 9
gesteuert werden, wodurch die Strahlungspulse zeitlich präzise ausgelöst werden können.
Hierbei liegt im Entladungsraum 6 ein Gasdruck von ca. 1 Pa bis 100 Pa vor. Gasdruck
und Geometrie der Elektroden sind so gewählt, dass die Zündung des Plasmas auf dem
linken Ast der Paschenkurve erfolgt. Die Zündung erfolgt danach im Bereich der langen
elektrischen Feldlinien, die im Bereich der Bohrlöcher 3 bzw. 4 auftreten. Zur Bereitstellung
des strahlungsemittierenden Plasmas erfolgt zunächst eine Ionisierung des Gases entlang
der Feldlinien im Bohrlochbereich. Diese Phase schafft die Bedingungen zur Ausbildung
eines Plasmas in der Hohlkathode, weshalb von einem Hohlkathodenplasma gesprochen
wird. Dieses Plasma führt dann zu einem niederohmigen Kanal im Elektrodenzwischenraum.
Über diesen Kanal wird ein gepulster Strom geschickt, der durch die Entladung elektrisch
gespeicherter Energie in einer Kondensatorbank 10 generiert wird. Der Strom führt
zur Kompression und Aufheizung des Plasmas, so dass Bedingungen für die effiziente
Emission charakteristischer Strahlung des genutzten Entladegases im EUV-Bereich erreicht
werden.
[0006] Nach diesem Funktionsprinzip arbeitende Gasentladungslampen werden zum Beispiel in
der
WO 99/29145 A1 und der
WO 01/01736 A1 beschrieben. Die letztgenannte Druckschrift sieht zudem diverse Maßnahmen vor, um
die Effizienz bei der Umwandlung der eingespeisten elektrischen Energie in Strahlungsenergie
zu erhöhen, dazu gehört auch die Wahl einer nicht durchgehenden Öffnung konischen
Zuschnitts in der Anode. Durch diese geometrische Ausgestaltung der Anodenvertiefung
soll die Strahlungsausbeute erhöht werden.
[0007] Die
WO 02/07484 A2 offenbart eine Gasentladungslampe, bei der auf einer Symmetrieachse ein Pinchplasma
geschaffen wird, welches die Strahlung im relevanten Spektralbereich emittiert. Die
Druckschrift lehrt, in einem Außenbereich mittels einer gepulsten Gleitentladung eine
Vorionisierung vorzunehmen, wobei die entstandenen Ladungsträger über eine axiale
Apertur in einer der Elektroden in den Entladungsbereich gelangen sollen. Hierbei
ist vorgesehen, dass der Vorionisierungsbereich nicht mit der Achse des Pinchplasmakanals
optisch kommuniziert.
[0008] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde eine Gasentladungslampe mit einem
im EUV- und/oder weichen Röntgenwellenlängenbereich emittierenden Plasma bereitzustellen,
die eine verbesserte Stabilität der Strahlungsemission aufweist.
[0009] Die Lösung dieses technischen Problems erfolgt durch die Merkmale des unabhängigen
Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen werden durch die abhängigen Ansprüche angegeben.
[0010] Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass das oben genannte technische Problem durch die
Bereitstellung einer Gasentladungslampe gelöst wird, bei der sich die durchgehende
Elektrodenöffnung in Richtung des Außenbereichs verjüngt. Mit anderen Worten soll
der Durchmesser der Elektrodenöffnung auf der dem Entladungsraum zugewandten Seite
größer sein als auf der dem Entladungsraum abgewandten Seite.
[0011] Als Außenbereich ist derjenige Raumbereich zu verstehen, in welchem Ladungsträger
erzeugbar sind, welche über die durchgehende Öffnung in den Entladungsraum transportierbar
sind.
[0012] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass eine Steigerung der Stabilität
bei der Strahlungsemission, d. h. eine verbesserte Konstanz bei der Emission von Puls
zu Puls, dadurch erreicht wird, dass die Vorgänge im Gasentladungsraum und im Außenbereich
weitestgehend entkoppelt werden. Die Vorionisierungsvorgänge im Außenbereich mit der
Erzeugung von Ladungsträgern beeinflussen nämlich den Entladungsvorgang im Zwischenraum
und führen zu einer Destabilisierung der Strahlungsemission.
[0013] Es wurde gefunden, dass der Nachteil eines Entladungsaufbaus im Entladungsraum zwischen
Anode und Kathode vor Erreichen der angestrebten Haltespannung, d. h. der so genannte
Selbstdurchbruch, dadurch gemindert werden kann, dass weniger Ladungsträger vom Außenbereich,
zum Beispiel von der Hohlkathode, in den Elektrodenzwischenraum übertragen werden.
Hierzu dient die durchgehende Öffnung in der Elektrode, sei es die Anode oder die
Kathode, die sich in Richtung des Außenbereichs verjüngt.
[0014] Die auf diese Weise verbesserte Spannungsfestigkeit des Elektrodensystems erlaubt
ferner eine Erhöhung der maximalen Wiederholfrequenz bzw. der maximalen Wiederholrate.
[0015] Die crfindungsgemäßen Gasentladungslampe kann entweder im Selbstdurchbruchbetrieb
genutzt werden, oder es können alternativ zusätzliche Mittel zur Vorionisierung vorgesehen
sein. Durch eine derartige Zündvorrichtung kann erreicht werden, dass die Strahlungsimpulse
zeitlich präzise ausgelöst werden, falls es die Anwendung erfordert.
[0016] Die sich verjüngende Kathodenöffnung kann geometrisch unterschiedlich beschaffen
sein. Dies wird in den in den dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen Fig.
2 bis 7 gezeigt, die eine Vergrößerung des in Fig. 1 dargestellten gestrichelten Bereichs
wiedergeben. Der vergrößert dargestellte Bereich ist in den Fig. 2 bis 7 gegenüber
Fig. 1 um 90° im Gegenuhrzeigersinn gedreht.
[0017] Möglich sind kontinuierliche oder stufenförmige Übergänge in der Öffnung gemäß Fig.
2 und 4 bis 7, und auch die Bereitstellung einer Öffnung mit einer Einschnürung, vgl.
Fig. 3, d. h. einer Verkleinerung des Durchmessers, welcher eine Vergrößerung des
Durchmessers folgt.
[0018] Weiterhin zeigt eine sich in Richtung des Außenbereichs verjüngende Elektrodenöffnung
Vorteile bei der Erosion der Elektrodenoberfläche. Bei der Erzeugung eines Pinchplasmas
werden nämlich Pulsenergien von typischerweise einigen Joule bis mehreren 10 J umgesetzt.
Ein wesentlicher Anteil dieser Energie wird im Pinchplasma konzentriert, was zu einer
thermischen Belastung der Elektroden führt. Die thermische Belastung entsteht hierbei
durch die Emission von Strahlung und von heißen Teilchen, wie zum Beispiel Ionen.
Zur Veranschaulichung dieses Sachverhalts sei angemerkt, dass der Abstand der Anode
von der Kathode typischerweise nur einige Millimeter beträgt, und der Durchmesser
der Elektrodenöffnung auf der Entladungsseite typischerweise zwischen 8 mm und 20
mm.
[0019] Vorzugsweise ist die Kathode als Hohlkathode ausgeführt und weist die durchgehende,
sich verjüngende Öffnung auf. In diesem Fall ist der Hohlraum der Hohlkathode mit
dem Entladungsraum gaszuleitend verbunden. Dies ermöglicht die Zündung eines Hohlkathodenplasmas.
[0020] Zur Minderung der thermischen Belastung wäre ein möglichst großer Abstand der Elektrodenoberfläche
zum Pinchplasma vorteilhaft. Typische Durchmesser für die Öffnung der beiden Elektroden
liegen im Bereich einiger Millimeter bis zu einigen 10 Millimetern. Würden demgegenüber
größere Öffnungen gewählt, so könnte zunehmend kein Pinchplasma mehr erzeugt werden,
welches im angestrebten Spektralbereich der EUV- und/oder weichen Röntgenstrahlung
emittiert, denn mit zunehmender Vergrößerung des Durchmessers wird die erreichbare
Plasmatemperatur kleiner. Die Anodenöffnung sollte zudem auch deshalb möglichst groß
gewählt werden, damit die aus der Anodenöffnung ausgekoppelte Strahlung auch aus großen
Beobachtungswinkeln zum Pinchplasma optisch möglichst gut zugänglich ist.
[0021] Es hat sich experimentell als zweckmäßig erwiesen, den Durchmesser der Kathodenöffnung
so zu-wählen, dass er sich bis zum Außenbereich um etwa ein Faktor 2 verjüngt.
[0022] Es kann ferner vorgesehen sein, dass die Kathode im Öffnungsbereich aus einem anderen
Material gefertigt ist als in den anderen Bereichen der Kathode. So kann der Öffnungsbereich
zum Beispiel aus einem niedererosiven Material wie Wolfram, Molybdän oder anderen
niedererosiven Legierungen bestehen, um dadurch einen geringeren Abbrand bzw. eine
geringe Erosion zu realisieren. Die restlichen Bereiche der Kathode können dann aus
gut wärmeleitfähigem Material wie beispielsweise Kupfer bestehen.
[0023] In einem weiteren Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, dass auf der dem Entladungsraum
zugewandten Seite die Anodenöffnung einen kleineren Durchmesser aufweist als die Kathodenöffnung.
Bei einer auf dem linken Ast der Paschenkurve betriebenen Gasentladung bedingt dies
nämlich längere elektrische Feldlinien dadurch, dass diese Feldlinien nun in die Öffnung
hineinreichen, zum Beispiel bis zur Stufe in der Kathodenöffnung gemäß Fig. 4. Dies
erlaubt eine Senkung des Gasdrucks im Entladungsraum, was wiederum eine Steigerung
der Wiederholfrequenz der Gasentladungslampe ermöglicht. Die Steigerung der Wiederholfrequenz
führt zu einem höheren Maß an auskoppelbarer Strahlungsenergie.
[0024] In einem weiteren Aspekt der Erfindung erlaubt der Einsatz einer sich verjüngenden
Kathodenöffnung eine einfachere Betriebsweise der Gasentladungslampe. Bei einer sich
verjüngenden Kathodenöffnung hat der Fachmann insgesamt zwei Durchmesser auszuwählen,
nämlich den Durchmesser der Kathodenöffnung auf der dem Entladungsraum zugewandten
Seite, und zusätzlich den Durchmesser auf der dem Außenraum zugewandten Seite der
Kathodenöffnung. Je nach Wahl der beiden Durchmesser gewinnt der Fachmann beim Betrieb
der Anlage einen weiteren Freiheitsgrad, durch den es ihm leichter fällt, geeignete
Betriebsparameter zu wählen.
[0025] Je nach den Erfordernissen der jeweiligen Applikation kann es nämlich durchaus vorkommen,
dass ein höherer Betriebsdruck erforderlich ist. Bei einer Kathodenöffnung, welche
sich vom Entladungsraum beginnend in Richtung des Außenraumes verkleinert, kommt es
in vielen Fällen zu einem höheren Betriebsdruck, so dass der Fachmann in diesem Fall
die Maximierung der EUV-Ausbeute bei vorgegebener Pulsenergie besser vornehmen kann.
[0026] Bei anderen experimentellen Situationen kann jedoch genau das Gegenteil erforderlich
sein, d.h. es kann erforderlich sein den Betriebsdruck zu senken. Zur Erläuterung
sei angeführt, dass die maximal erreichbare Wiederholrate typischerweise mit der Zeit
skaliert, mit der die Ladungsträger des Plasmas rekombinieren. In Experimenten hat
sich gezeigt, dass die Vergrößerung des Kathodendurchmessers die Wahl eines niederigeren
Betriebsdrucks erlaubt, und dies ermöglicht eine höhere Wiederholrate. Insgesamt wird
somit je nach anwendungsspezifischen Erfordernissen eine leichtere Einstellung der
Betriebsparameter möglich sein.
1. Gasentladungslampe für den Wellenlängenbereich extremer Ultraviolettstrahlung und/oder
weicher Röntgenstrahlung, mit mindestens zwei Elektroden (1, 2) zur Erzeugung eines
strahlungsemittierenden Plasmas (8) im zwischen diesen befindlichen Entladungsraum
(6), bei der eine der Elektroden (1, 2) eine durchgehende Öffnung (4) zu einem angrenzenden
Außenbereich (9) aufweist, wobei im Außenbereich (9) vor der Erzeugung des strahlungsemittierenden
Plasmas (8) entweder durch. Zündung eines Hohlkathodenplasmas oder durch im Aussenbereich
vorgesehene Mittel zur Vorionisierung Ladungsträger erzeugbar sind, welche über die
Öffnung (4) in den Entladungsraum (6) transportierbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Elektrodenöffnung (4) in Richtung des Außenbereichs (9) verjüngt.
2. Gasentladungslampe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektroden im Öffnungsbereich aus einem Material gefertigt ist, das im Vergleich
zum restlichen Elektrodenmaterial bezüglich einer Erosion durch thermische Belastung
niedererosiver ist.
3. Gasentladungslampe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Elektrodenöffnung mit kontinuierlichem oder stufenförmigem Übergang vorgesehen
ist.
4. Gasentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass innerhalb der Elektrodenöffnung eine Einschnürung vorliegt.
5. Gasentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kathode mit der sich verjüngenden durchgehenden Öffnung ausgestattet ist.
1. A gas discharge lamp for the wavelength range of extreme ultraviolet radiation and/or
soft X-radiation, with at least two electrodes (1, 2) for generating a radiation-emitting
plasma (8) in a discharge space (6) present between them, wherein one of the electrodes
(1, 2) has a through opening (4) to an adjoining outer region (9), in which outer
region (9) charge carriers can be generated either through ignition of a hollow-cathode
plasma or by pre-ionization means before the plasma is generated, which charge carriers
can then be transported into the discharge space (6) via the opening (4),
characterized in that
the electrode opening (4) narrows in a direction towards the outer region (9).
2. A gas discharge lamp as claimed in claim 1,
characterized in that
the electrode in the region of the opening is manufactured from a material that is
less prone to being eroded by thermal loading than the material of the remaining electrodes.
3. A gas discharge lamp as claimed in claim 1 or 2,
characterized in that
an electrode opening with a continuous or stepwise taper is provided.
4. A gas discharge lamp as claimed in claims 1 to 3,
characterized in that
a constriction is present inside the electrode opening.
5. A gas discharge lamp as claimed in claims 1 to 4,
characterized in that
the cathode is provided with the narrowing through opening.
1. Lampe à décharge gazeuse pour la gamme d'ondes du rayonnement ultraviolet extrême
et/ou du rayonnement X mou, avec au moins deux électrodes (1, 2) pour la génération
d'un plasma (8) émettant un rayonnement dans l'espace de décharge (6) se trouvant
entre celles-ci, pour laquelle l'une des électrodes (1, 2) présente une ouverture
(4) débouchante vers une zone extérieure (9) contigüe, des porteurs de charge pouvant
être générés dans la zone extérieure (9) avant la génération du plasma (8) émettant
un rayonnement par activation d'un plasma à cathode creuse ou par des moyens prévus
dans la zone extérieure pour la préionisation, lesquels peuvent être transportés par
l'ouverture (4) dans l'espace de décharge (6),
caractérisée en ce que l'ouverture d'électrode (4) se rétrécit en direction de la zone extérieure (9).
2. Lampe à décharge gazeuse selon la revendication 1,
caractérisée en ce que les électrodes dans la zone d'ouverture sont fabriquées en un matériau qui présente
une plus faible érosion que le matériau d'électrode restant par rapport à une érosion
par charge thermique.
3. Lampe à décharge gazeuse selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce qu'une ouverture d'électrode est prévue avec un passage continu ou échelonné.
4. Lampe à décharge gazeuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un rétrécissement se présente à l'intérieur de l'ouverture d'électrode.
5. Lampe à décharge gazeuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la cathode est équipée de l'ouverture débouchante se rétrécissant.