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EP 1 533 110 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.01.2016 Patentblatt 2016/01 |
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Anmeldetag: 21.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Heiss-Pressvorrichtung mit einem Pressblech und mindestens einem elastischen Belag
Hot pressing apparatus with a press plate and at least an elastic layer
Dispositif de pressage à chaud ayant une plaque de pression et au moins une couche
élastique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
12.11.2003 DE 10352754
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.05.2005 Patentblatt 2005/21 |
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Patentinhaber: Heimbach GmbH & Co. KG |
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52353 Düren (DE) |
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Erfinder: |
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- Bachmann, Wolfgang
63322 Rödermark (DE)
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Vertreter: Albrecht, Ralf et al |
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Paul & Albrecht
Patentanwaltssozietät
Hellersbergstrasse 18 41460 Neuss 41460 Neuss (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 091 559 CH-A- 509 877 DE-C1- 19 700 371 GB-A- 2 036 635 JP-A- 8 290 434
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WO-A-03/034798 DE-A1- 3 325 574 DE-U1- 20 115 945 GB-A- 2 218 932 JP-A- 2001 145 911
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Pressvorrichtung mit einem Pressblech zum Heisspressen
von Preßgut aus der Gruppe Laminate, Holzwerkstoffe, Holz-Kunststoff-Werkstoffe, Spanplatten,
Holz- Papier-, Folien- und Pappkombinationen für Fussböden, Wände und Decken, wobei
die Pressvorrichtung mindestens eine beheizbare Pressplatte aufweist und wobei zwischen
der Pressplatte und dem Pressblech mindestens ein elastischer Belag angeordnet ist.
[0002] Bei derartigen beheizten Pressvorrichtungen, die Teile einer Einfach- oder Etagenpresse
sein können, geht es zum Erzielen kurzer Taktzeiten und gleichmässiger Presswirkungen
darum, für höchstmögliche und gleichmässige Wärmeübergänge und eine extrem gleichmässige
Verteilung hoher Presskräfte über das gesamte Pressgut zu sorgen. Dabei muss man sich
vor Augen halten, dass es sich um Pressgutabmessungen von 6 m x 9 m und darüber handeln
kann.
[0003] Negativbeispiele für schlechte Wärmeübergänge sind - dort allerdings gewollt - Mehfachverglasungen
von Fenstern und evakuierte Thermosgefässe.
[0004] Auf dem Sachgebiet, zu dem der Stand der Technik und die Erfindung gehören, unterscheidet
die Fachwelt zwischen Presspolstern und beschichteten Pressblechen.
Presspolster:
[0005] Durch die
DE 26 27 442 A1 ist ein Presspolster für Heizplattenpressen bekannt, bei dem ein Gewebe aus einem
Wirrfaservlies beidseitig mit Silicongummi beschichtet ist.
[0006] Durch die
EP 0 920 982 A1 ist ein Presspolster aus einem Gewebe sich kreuzender Fäden bekannt, deren Kern beispielsweise
ein Faden aus einem Silicon-Elastomer mit einer Shore A-Härte von 60 bis 75 ist, der
von mindestens einem Metalldraht umwickelt ist. Die Metalldrähte können dabei als
elektrische Heizwiderstände geschaltet sein. Lufteinschlüsse zwischen dem Gewebe und
dem Pressgut werden dadurch allerdings nicht ausgeschlossen.
[0007] Durch die
EP 1 040 909 A1 ist es bekannt, ein in sich elastisches Presspolster auf beiden Seiten mit Aussenschichten
zu versehen, die durch eine Vielzahl von Abstandsfäden miteinander verbunden sind.
Zur Verbesserung des Wärmeübergangs soll mindestens ein Teil der Abstandsfäden aus
Metalldrähten bestehen. Diese können jedoch die isolierende Wirkung des eingeschlossenen
Luftpolsters bei weitem nicht kompensieren.
[0008] Durch das
DE 200 11 432.U1 ist es bei einem Presspolster bekannt, ein textiles Gewebe aus Polyamid- und Metallfäden
zumindest einseitig in eine durchgängige Schicht aus aus einem hitzebeständigen und
druckfesten Polymermaterial einzubetten.
[0009] Durch die
DE 100 34 374 A1 ist es weiterhin bekannt, zur Herstellung eines wärmeleitfähigen Presspolsters mit
einer Maximaldicke von 2,2 mm und ohne Lufteinschlüsse ein Metallgewebe von der Oberseite
her beidseitig mit einer metallpulverhaltigen Siliconmasse mit einem Vernetzer zu
beschichten und dieses Presspolster auszuhärten.
[0010] Durch das
DE 200 13 422 U1 ist ein Presspolster aus sich kreuzenden Fäden oder Fadenbündeln bekannt, von denen
mindestens ein Teil magnetische Eigenschaften zur Fixierung an einer Heizplatte aufweist.
Von einer Beseitigung von isolierenden Lufteinschlüssen ist nicht die Rede.
[0011] Durch das
DE 201 15 945 U1 ist ein Presspolster bekannt, bei dem Wärmeleitfäden teilweise in eine Masse aus
gummielastischem Werkstoff eingebetet sind und aus beiden Aussenseiten des Presspolsters
vorstehen. Da bei stehen die Luftmassen zwischen den vorstehenden Metalldrähten und
und die Wärmeleitfähigkeit der Metallfäden selbst einander diametral entgegen. Selbst
wenn im Laufe der sehr begrenzten Betriebsdauer die Metallfäden in den elastischen
Werkstoff eingearbeitet werden, entsteht ein anderes Problem, nämlich die fehlende
Möglichkeit, dass zwischen dem Presspolster und der Pressplatte eingeschlossene Luft
entweichen kann.
[0012] Damit die Pressvorrichtung geöffnet werden kann, müssen solche kurzlebigen Presspolster
an der oberen Pressplatte aufgehängt werden, so dass sie nach Art von Hängematten
in der Mitte nach unten "durchhängen", wenn sie nicht gerade magnetisches Material
enthalten - wie z.B. der Gegenstand des
DE 200 13 422 U1 - und auch die Pressplatte aus einem Magnetwerkstoff wie Stahl besteht. Damit wächst
aber wiederum das Problem, dass Lufteinschlüsse zwischen den Presspolstern und der
Pressplatte nicht oder nur langsam entweichen können, wobei dieses Problem mit zunehmender
Glätte derjenigen Oberfläche zunimmt, die der Pressplatte zugekehrt ist. Mit anderen
Worten, auch hier stehen sich der notwendige Wärmekontakt und die Lufteinschlüsse
diametral entgegen.
Beschichtete Pressbleche:
[0013] Als Pressbleche werden in der Praxis die reinen Metallbleche bzw. Metallplatten bezeichnet,
die man infolgedessen auch als Tragbleche bezeichnen kann, weil sie eine tragende
Funktion für aufgebrachte Beläge und Beschichtungen aus einer oder mehreren Komponenten
aufweisen.
[0014] Durch die
DE 39 11 958 A1 ist ein Pressblech für Kaltpressungen von mineralischen Werkstoffen bekannt, bei
dem auf einer Leichtmetalltafel als Preßblech mindestens eine Außenschicht aus einem
ultrahochmolekularen thermoplastischen Kunststoff wie Polyethylen aufgebracht ist.
Ein solcher Belag ist hart. Hierbei spielt jedoch die Wärmeübertragung beim Verpressen
des Pressguts keine Rolle, und die Elastizität zum Ausgleich von Inhomogenitäten in
der Oberfläche des Pressguts spielt gleichfalls keine Rolle.
[0015] Durch die
DE 40 05 157 C1 ist ein Pressblech zum Heißpressen von Pressgut bekannt, wobei auf das Pressblech
zur Herstellung von hochglatten Oberflächen am Pressgut eine korrosions- und kratzfeste
Glasbeschichtung aufgebracht ist, die gleichfalls in sich nicht elastisch ist. Hierbei
spielt wiederum die Elastizität zum Ausgleich von Inhomogenitäten in der Oberfläche
des Pressguts keine Rolle.
[0016] Durch die
DE 42 09 670 C1 sind Pressbleche für eine Heißpresse für Pressgut (Dekorlaminat mit einer strukturierten
Oberfläche) mit einer Maximaldicke von 1,2 mm bekannt, wobei zwischen den Pressblechen
und den Pressplatten Polsterschichten angeordnet sind. über deren Eigenschaften werden
jedoch keine Angaben gemacht, insbesondere nicht darüber, aus welchen Werkstoffen
die Polsterschichten bestehen und ob sie frei von Lufteinschlüssen sind. Es geht um
die Lösung einer anderen Aufgabe, nämlich um die Abschirmung von beim Pressvorgang
kleineren Pressguts nicht benutzten Oberflächenzonen durch abziehbare Schutzmasken
gegen Beschädigungen und Verunreinigungen.
[0017] Aus der
DE 33 25 574 A1 ist eine Plattenpresse für die Herstellung von Holzwerkstoffplatten bekannt, die
eine obere Pressenplatte und ein darunter angeordnetes Strukturblech aufweist, zwischen
denen ein Presspolster angeordnet ist, und bei der das Strukturblech durch Unterdruck
an einem elastisch verformbaren Trägerblech gehalten ist. Das Trägerblech ist bei
geöffneter Plattenpresse dabei zusammen mit dem Strukturblech durchhängbar an der
oberen Pressenplatte befestigt. Aufgrund des durchhängenden Strukturblechs soll ein
schnelles Schließen der Plattenpresse ermöglicht werden, weil das Luftpolster zwischen
dem oberen Strukturblech und dem Pressgut beim Schließen der Plattenpresse aus den
infolge des Durchhanges gebildeten Keilräumen unschwer herausgedrückt wird. Bei der
bekannten Plattenpresse können die Vorteile beim Schließen und Öffnen der Plattenpresse
auch dann erreicht werden, wenn das Presspolster fehlt. Dann lassen sich aber Lufteinschlüsse
nicht vermeiden.
[0018] Aus der
CH 509 877 A ist u.a. eine Vorrichtung gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 offenbart.
[0019] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein beschichtetes Pressblech der eingangs
beschriebenen Gattung für Heißpressen anzugeben, mit dem kurze Taktzeiten und gleichmäßige
bzw. vollflächige Presswirkungen für höchstmögliche und gleichmäßige Wärmeübergänge
durch Vermeidung von Lufteinschlüssen und Kältenestern sowie eine extrem gleichmäßige
Verteilung hoher Presskräfte über das gesamte Pressgut, lange Standzeiten und ein
geringer Produktausschuss erreicht werden, insbesondere für Pressgutabmessungen bis
zu 6 m x 9 m und darüber.
[0020] Die Lösung der gestellten Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
[0021] Mit diesen Merkmalen werden kurze Taktzeiten und gleichmäßige bzw. vollflächige Presswirkungen
für höchstmögliche und gleichmäßige Wärmeübergänge durch Vermeidung von Lufteinschlüssen
und Kältenestern sowie eine extrem gleichmäßige Verteilung hoher Presskräfte über
das gesamte Pressgut, lange Standzeiten und ein geringer Produktausschuss erreicht.
Das gilt insbesondere für Pressgutabmessungen bis zu 6 m x 9 m und darüber. Eine Erhöhung
der üblichen Arbeitstemperatur der Pressplatte von beispielhaft ca. 200°C kann durch
die Vermeidung von Lufteinschlüssen unterbleiben, wodurch auch unnötige Wärmeverluste
vermieden werden.
[0022] Es ist im Zuge weiterer Ausgestaltungen der Erfindung besonders vorteilhaft, wenn
- entweder einzeln oder in Kombination - :
* der elastische Belag eine Shore-A-Härte zwischen 40 und 80, insbesondere zwischen
50 und 70 und vorzugsweise von etwa 60 aufweist,
* der elastische Belag aus einem Silikonwerkstoff besteht,
* der elastische Belag mit partikelförmigen Metalleinlagen versehen ist,
* der elastische Belag mittels eines Haftvermittlers mit dem Pressblech verbunden
ist,
* der elastische Belag eine Dicke von 1 bis 4 mm aufweist,
der elastische Belag in Zonen unterschiedliche Shore-A-Härten unterteilt ist,
* der elastische Belag an den Randzonen des Pressblechs die jeweils relativ grösste
Shore-A-Härte aufweist,
* das Pressblech eine Dicke zwischen 2 und 8 mm, vorzugsweise zwischen 3 und 5 mm
aufweist,
* das Pressblech aus mindestens einem Metall aus der Gruppe Edelstahl, Kupfer und
Messing besteht,
* der elastische Belag des Pressblechs auf der der Pressplatte zugekehrten Seite mit
einer Schicht aus einem weichen Metall versehen ist,
* die metallische Schicht aus Kupferblech besteht und eine Dicke zwischen 0,3 und
0,4 mm aufweist,
* die metallische Schicht aus einem feinen, in den elastischen Belag eingebetteten
Metallgewebe besteht,
* das Pressblech auf der der Pressplatte zugekehrten Seite eine alternierende Schichtenfolge
aus mindestens zwei elastischen Schichten und mindestens zwei Schichten aus weichem
Metall aus der Gruppe der Metallfolien und der Metallgewebe aufweist,
* der Gesamtaufbau des beschichteten Pressblechs und der Pressplatte frei von Lufteinschlüssen
ist,
* der Gesamtaufbau des beschichteten Pressblechs zumindest weitgehend selbsttragend
ausgebildet ist,
* der Gesamtaufbau des beschichteten Pressblechs mit mindestens einer das Pressblech
durchdringenden Schraube an der Unterseite der Pressplatte befestigt ist, und/oder,
wenn
* der Gesamtaufbau des beschichteten Pressblechs am Umfangsrand der Pressplatte befestigt
ist.
[0023] Das Aufbringen des elastischen Belages kann entweder durch gleichmässiges Aufstreichen,
Extrudieren aus einer Schlitzdüse oder dadurch erfolgen, daß man eine zunächst gut
fliessfähige Masse aus einer oder mehreren Düsen nach einem vorgegebenen, sehr engen
und gleichmässigen Verteilungsmusterauf das Pressblech aufgiesst, wobei sich die zunächst
fliessfähige Masse zumindest weitgehend von selbst verteilt, und danach die Masse
bis zum Erreichen der vorgegebenen Shore-A-Härte abstehen läßt, wofür sich Siliconharze
besonders gut eignen.
[0024] Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes und deren Wirkungsweisen werden nachfolgend
anhand der Figuren 1 bis 7 näher erläutert, die stark schematisiert und nicht unbedingt
massstäblich sind.
[0025] Es zeigen:
- Figur 1
- einen Vertikalschnitt durch die wesentlichen Teile einer Pressvorrichtung mit Pressgut,
Pressblech und elastischem Belag,
- Figur 2
- einen Vertikalschnitt durch ein Pressblech mit einem einzigen elastischen Belag,
- Figur 3
- einen Vertikalschnitt durch ein Pressblech mit einem elastischen Belag, der Zonen
oder Bereiche unterschiedlicher Shore-AHärte, aufweist,
- Figur 4
- den Gegenstand von Figur 3 mit einer zusätzlichen Schicht aus Metall,
- Figur 5
- in einer Draufsicht eine Ecke eines Pressblech mit einem elastischen Belag nach Figur
2, auf den eine Schicht aus einer weichen Metallfolie aufgebracht ist, die zur besseren
Übersicht zum Teil entfernt ist,
- Figur 6
- eine Ecke eines Pressblechs nach Figur 3 in der Draufsicht und
- Figur 7
- einen Vertikalschnitt durch ein Pressblech mit einem Belag, der sich alternierend
aus elastischen und weichen metallischen Schichten zusammensetzt.
[0026] In Figur 1 ist ein Ausschnitt aus einer Pressvorrichtung 1 dargestellt, die ein Maschinenunterteil
2, auch als Maschinentisch bezeichnet, und eine Pressplatte 3, auch als Maschinenoberteil
bezeichnet, besitzt, das von mehreren synchron wirkenden Antriebselementen 4 in senkrechter
Richtung bewegbar ist, wobei die Antriebselemente als Hydraulik- oder Pneumatikzylinder,
aber auch als mechanische Antriebselemente wie Spindelantriebe ausgebildet sein können.
Der übliche, diese Komponenten umgebende Pressenrahmen ist der Einfachheit halber
nicht dargestellt. Da es sich um eine Vorrichtung zum Heißpressen von Pressgut 5 handelt,
sind Maschinenunterteil 2 und Pressplatte 3 mit Heizvorrichtungen versehen. Diese
Pressenkomponenten und ihre Funktionen sind bekannt und werden daher nicht näher beschrieben.
[0027] Durch die Pressvorrichtung 1 kann das Pressgut 5 in sich verfestigt, mit einer flächigen
dekorativen Beschichtung und/oder einer Oberflächenprofilierung wie einem Holzmuster
versehen werden.
[0028] An der Pressplatte 3 ist ein Pressblech 6 aus Metall aufgehängt, und zwar durch senkrechte
Abwinklungen 6a mit senkrechten Langlöchern 7 und waagerechten Schrauben 8 am Umfangsrand
3a der Pressplatte 3 und/oder durch senkrechte, vorzugsweise nur im Randbereich angeordnete
Senkschrauben 9, die nicht aus dem Pressblech 6 nach unter vorstehen. Entscheidend
ist dabei die Zwischenlage eines in sich elastischen Belages 10 der in senkrechter
Richtung entweder einlagig oder mehrlagig ausgebildet sein kann, oder der auch in
waagrechter Richtung Zonen oder Bereiche unterschiedlicher Shore-A-Härte aufweisen
kann. Hierauf wird im Zusammenhang mit weiteren Figuren noch näher eingegangen.
[0029] Vorzugsweise kommen als elastische Belagkomponenten solche mit Shore-A-Härten zwischen
40 und 80, noch besser solche mit Shore-A-Härten zwischen 50 und 70, insbesondere
solche mit Shore-A-Härten von etwa 60 infrage. Es handelt sich nach DIN 53 505 um
dimensionslose Einheiten. Sehr gut geeignet sind Silicone bzw. Siliconwerkstoffe.
Es wird auf das
RöMMP CHEMIE LEXIKON, Ausgabe 1995, Seite 4137 und Seiten 4168 bis 4172 verwiesen.
[0030] Besonders wichtig sind dabei die völlig ebene Ausbildung des Pressblechs 6, des Belages
10, die Vermeidung von Lufteinschlüssen, und zwar sowohl innerhalb des Belages 10
als auch zwischen diesem Belag 10 und der Pressplatte 3 einerseits und dem Pressgut
5 andererseits. Weiterhin wichtig ist eine gute Wärmeleitung von der Pressplatte 3
zum Pressblech 6. Einerseits muss die Elastizität des Belages 10 ausreichend hoch
sein, andererseits aber auch die Wärmeleitfähigkeit, die durch die Einlagerung von
Partikeln, Geweben oder Netzen aus Metall verbessert werden kann.
[0031] Für die Dicke des elastischen Belages 10 bzw. die Summe aller elastischen Schichtkomponenten
des Belages 10 kommt ein Bereich zwischen 1 und 4 mm infrage. Für die Dicke des Pressblechs
6 ein Bereich zwischen 2 und 8 mm, vorzugsweise zwischen 3 und 5 mm. Die Verbindung
des Belages 10 mit dem Pressblech 6 kann bevorzugt durch einen Haftvermittler verbessert
werden. Solche Haftvermittler oder Haftmittel sind - für sich genommen - bekannt und
im Handel erhältlich. Siehe
RöMMP CHEMIE LEXIKON, Ausgabe 1995, Seiten 1703 und 1704.
[0032] Die Figur 2 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Pressblech 6 mit einem einzigen,
einschichtigen elastischen Belag 10. Die Figur 3 zeigt einen Vertikalschnitt durch
ein Pressblech 6 mit einem elastischen Belag 10, der Zonen oder Bereiche 10a und 10b
unterschiedlicher Shore-A-Härte, aufweist, wobei sich vorzugsweise der Bereich 10a
mit der grösseren Shore-A-Härte vor allem über dem gesamten Umfangsbereich des Pressblechs
6 erstreckt. Die Figur 4 zeigt den Gegenstand von Figur 3 mit einer zusätzlichen Schicht
11 aus Metall, z.B. einer weichen Metallfolie.
[0033] Die Figur 5 zeigt eine Ecke eines am Rand 6b überstehenden Pressblechs 6 mit einem
elastischen Belag 10 nach Figur 2, auf den eine Schicht 11 aus einer weichen Metallfolie
aufgebracht ist, die zur besseren übersicht zum Teil entfernt ist. Die Figur 6 zeigt
eine Ecke eines Pressblechs 6 nach Figur 3 in der Draufsicht mit Zonen bzw. Bereichen
10a und 10b unterschiedlicher Shore-A-Härten. Diese Schichtgestaltung ermöglicht einen
Ausgleich unterschiedlicher Oberflächengeometrien des Pressguts 5 (Figur 1). Mit dem
Erfindungsgegenstand ist es möglich, mit jedem Flächenelement des Belages bei gleichen
Temperaturen gleiche Druckkräfte auf das Pressgut 5 auszuüben.
[0034] Die Figur 7 zeigt einen Vertikalschnitt durch ein Pressblech 6 mit einem Belag 10,
der sich alternierend aus drei elastischen Schichten 10c und zwei weichen Metallschichten
11 zusammensetzt, die beispielhaft aus Kupferblech und/oder einem Kupfergewebe mit
einer Dicke von jeweils 0,3 bis 0,4 mm bestehen.
Bezugszeichenliste:
[0035]
- 1
- Pressvorrichtung
- 2
- Maschinenunterteil
- 3
- Pressplatte
- 3a
- Umfangsrand
- 4
- Antriebselemente
- 5
- Pressgut
- 6
- Pressblech
- 6a
- Abwinklungen
- 6b
- Rand
- 7
- Langlöcher
- 8
- Schrauben
- 9
- Senkschrauben
- 10
- elastischer Belag
- 10a
- Zonen oder Bereiche
- 10b
- Zonen oder Bereiche
- 10c
- Schicht, Metallschicht
- 11
- Schicht
1. Pressvorrichtung mit einem Pressblech (6) zum Heißpressen von Pressgut (5) aus der
Gruppe Laminate, Holzwerkstoffe, Holz-Kunststoff-Werkstoffe, Spanplatten, Holz- Papier-,
Folien- und Pappkombinationen für Fußböden, Wände und Decken, wobei die Pressvorrichtung
(1) mindestens eine beheizbare Pressplatte (3) aufweist und wobei zwischen der Pressplatte
(3) und dem Pressblech (6) mindestens ein elastischer Belag (10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
das Pressblech (6) auf gegenüberliegenden Seiten senkrechte Abwinklungen (6a) mit
senkrechten Langlöchern (7) aufweist, über die das Pressblech (6) mittels waagerechten
Schrauben (8) am Umfangsrand (3a)
der Pressplatte (3) aufgehängt ist, dass
das Pressblech (6) auf der der Pressplatte (3) zugekehrten Seite zwischen den Abwinklungen
(6a) mindestens einen am Pressblech (6) fest haftenden Belag (10) aus einem wärmeleitenden,
elastischen Kunststoff aufweist, dass das Pressblech (6) mit seinem Belag (10) luftspaltfrei
an der Pressplatte (3) anliegt, und dass
der Gesamtaufbau des mit dem fest haftenden Belag (10) versehen Pressblechs (6) völlig
eben ausgebildet ist und der Belag (10) derart zwischen der Pressplatte (3) und dem
Pressgut (5) angeordnet ist, dass er frei von Lufteinschlüssen ist.
2. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Belag (10) eine Shore-A-Härte zwischen 40 und 80 aufweist.
3. Pressvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Belag (10) eine Shore-A-Härte zwischen 50 und 70 aufweist.
4. Pressvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Belag (10) eine Shore-A-Härte von etwa 60 aufweist.
5. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Belag (10) aus einem Siliconwerkstoff besteht.
6. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Belag (10) mit partikelförmigen Metalleinlagen versehen ist.
7. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Belag (10) mittels eines Haftvermittlers mit dem Pressblech (6) verbunden
ist.
8. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Belag (10) eine Dicke von 1 bis 4 mm aufweist.
9. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Belag (10) in Zonen (10a, 10b) unterschiedliche Shore-A-Härten aufweist.
10. Pressvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Belag (10) an den Randzonen des Pressblechs (6) die jeweils relativ
grösste Shore-A-Härte aufweist.
11. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pressblech (6) eine Dicke zwischen 2 und 8 mm aufweist.
12. Pressvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Pressblech (6) eine Dicke zwischen 3 und 5 mm aufweist.
13. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pressblech (6) aus mindestens einem Metall aus der Gruppe Edelstahl, Kupfer und
Messing besteht.
14. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Belag (10) des Pressblechs (6) auf der der Pressplatte (3) zugekehrten
Seite mit einer Schicht (11) aus einem weichen Metall versehen ist.
15. Pressvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Schicht (11) aus Kupferblech besteht und eine Dicke zwischen 0,3
und 0,4 mm aufweist.
16. Pressvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Schicht (11) aus einem feinen, in den elastischen Belag (10) eingebetteten
Metallgewebe besteht.
17. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pressblech (6) auf der der Pressplatte (3) zugekehrten Seite eine Schichtenfolge
aus mindestens zwei elastischen Schichten (10c) und mindestens zwei Schichten (11)
aus weichem Metall aus der Gruppe der Metallfolien und der Metallgewebe aufweist.
18. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtaufbau des beschichteten Pressblechs (6) mit mindestens einer das Pressblech
(6) durchdringenden Schraube (9) an der Unterseite der Pressplatte (3) befestigt ist.
1. Pressing apparatus having a pressure plate (6) for the hot pressing of material (5)
from the group laminates, wood materials, wood-plastic materials, chip and flake board,
wood, paper, film and pulpboard combinations for floor, walls and ceilings, wherein
the pressing apparatus (1) has at least one heatable platen (3), and wherein an resilient
lining (10) is disposed between the platen (3) and the pressure plate (6) characterized in that the pressure plate (6) has on opposite sides perpendicular upturned portions (6a)
with perpendicular slots (2) via which the pressure plate (6) is suspended to the
marginal edge (3a) of the pressure plate (6) by means of horizontal screws (8), the
pressure plate (6) has on the side facing the platen (3) between the upturned portions
(6a) at least one lining (10) of a thermally conductive, resilient plastic tightly
adhering to the pressure plate (6) and that the pressure plate (6) lies with its lining
(10) free of air gap against the platen (3).
2. Pressing apparatus according to claim 1, characterized in that the resilient lining (10) has a Shore-A hardness between 40 and 80.
3. Pressing apparatus according to claim 2, characterized in that the resilient lining (10) as a Shore-A hardness between 50 and 70.
4. Pressing apparatus according to claim 2, characterized in that the resilient lining (10) has a Shore-A hardness of about 60.
5. Pressing apparatus according to claim 1, characterized in that the resilient lining (10) consists of a silicone material.
6. Pressing apparatus according to claim 1, characterized in that the resilient lining (10) is provided with metal embedments in particle form.
7. Pressing apparatus according to claim 1, characterized in that the resilient lining (10) is bonded with an adhesive to the pressure plate (6).
8. Pressing apparatus according to claim 1, characterized in that the resilient lining (10) has a thickness of 1 to 4 mm.
9. Pressing apparatus according to claim 1, characterized in that the resilient lining (10) has zones (10a, 10b) of different Shore-A hardness.
10. Pressing apparatus according to claim 9, characterized in that the resilient lining (10) has the relatively greatest Shore-A hardness at the marginal
zones of the pressure plate (6).
11. Pressing apparatus according to claim 1, characterized in that the pressure plate (6) has a thickness between 2 and 8 mm.
12. Pressing apparatus according to claim 11, characterized in that the pressure plate (6) has a thickness between 3 and 5 mm.
13. Pressing apparatus according to claim 1, characterized in that the pressure plate (6) consists of at least one metal from the group of stainless
steel, copper and brass.
14. Pressing apparatus according to claim 1, characterized in that the resilient lining (10) of the pressure plate (6) is provided on the side facing
the platen (3) with a layer (11) of a soft metal.
15. Pressing apparatus according to claim 14, characterized in that the metal layer (11) consists of sheet copper and has a thickness between 0,3 and
0,4 mm.
16. Pressing apparatus according to claim 14 characterized in that the metal layer (11) consists of a fine metal mesh embedded in the resilient lining
(10).
17. Pressing apparatus according to claim 1, characterized in that the pressure plate (6) has on the side facing the platen (3) a series of layers of
at least two resilient layers (10c) and at least two layers (11) of soft metal from
the group of the metal foils and metals meshes.
18. Pressing apparatus according to claim 1, characterized in that the overall structure of the layered pressure plate (6) is fastened to the underside
of the platen (3) with at least one screw (4) penetrating the pressure plate (6).
1. Presse avec une plaque de pressage (6) pour le pressage à chaud de matériaux de pressage
(5) du groupe comprenant les laminés, le bois d'ingénierie, le bois composite, les
panneaux de particules, les composites de bois, papier, films et papier pour les planchers,
murs et plafonds, la presse (1) présentant au moins une plaque de pression chauffante
(3) et au moins un revêtement élastique (10) étant disposé entre la plaque de pressage
(3) et la plaque de pression (6), caractérisée en ce que
la plaque de pression (6) présente sur des côtés opposés des coudes verticaux (6a)
avec des trous oblongs verticaux (7) par lesquels la plaque de pression (6) est suspendue,
à l'aide de vis horizontales (8), au rebord périphérique (3a) de la plaque de pressage
(3), que
la plaque de pression (6) présente, entre les coudes (6a) sur son côté faisant face
à la plaque de pressage (3), au moins un revêtement (6) adhérant à la plaque de pression
(6) composé d'un plastique conducteur élastique, que la plaque de pression (6), avec
son revêtements (10), touche à la plaque de pressage (3) sans donner lieu à un entrefer,
et que
la structure globale de la plaque de pression (6) munie du revêtement adhérent (10)
est configurée de façon totalement plane et que le revêtement (10) est disposé de
telle façon entre la plaque de pressage (3) et le matériau de pressage (5) qu'il est
exempt d'inclusions d'air.
2. Presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le revêtement élastique (10) présente une dureté Shore A de 40 à 80.
3. Presse selon la revendication 2, caractérisée en ce que le revêtement élastique (10) présente une dureté Shore A de 50 à 70.
4. Presse selon la revendication 2, caractérisée en ce que le revêtement élastique (10) présente une dureté Shore A d'environ 60.
5. Presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le revêtement élastique (10) est composé d'un matériau de silicone.
6. Presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le revêtement élastique (10) est pourvu d'un insert métallique particulaire.
7. Presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le revêtement élastique (10) est relié à la plaque de pression (6) au moyen d'un
agent adhésif.
8. Presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le revêtement élastique (10) présente une épaisseur de 1 à 4 mm.
9. Presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le revêtement élastique (10) présente des duretés Shore A différentes selon la zone
(10a, 10b).
10. Presse selon la revendication 9, caractérisée en ce que le revêtement élastique (10) présente la dureté Shore A relative la plus élevée sur
les rebords de la plaque de pression (6).
11. Presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque de pression (6) présente une épaisseur de 2 à 8 mm.
12. Presse selon la revendication 11, caractérisée en ce que la plaque de pression (6) présente une épaisseur de 3 à 5 mm.
13. Presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque de pression (6) est composée d'au moins un métal du groupe comprenant l'acier
inoxydable, le cuivre et le laiton.
14. Presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le revêtement élastique (10) de la plaque de pression (6) est pourvu, sur son côté
faisant face à la plaque de pressage (3), d'une couche (11) composée d'un métal mou.
15. Presse selon la revendication 14, caractérisée en ce que la couche métallique (11) est composée d'une tôle de cuivre et présente une épaisseur
de 0,3 à 0,4 mm.
16. Presse selon la revendication 14, caractérisée en ce que la couche métallique (11) est composée d'une toile métallique fine logée dans le
revêtement élastique (10).
17. Presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque de pression (6) présente sur son côté faisant face à la plaque de pressage
(3) une succession de couches comprenant au moins deux couches élastiques (10e) et
au moins deux couches (11) composées d'un métal mou du groupe comprenant les feuilles
métalliques et toiles métalliques.
18. Presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la structure globale de la plaque de pression revêtue (6) est renforcée au-dessous
de la plaque de pressage (3) avec au moins une vis (9) traversant la plaque de pression
(6).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- RöMMP CHEMIE LEXIKON, 1995, 4137-4168-4172 [0029]
- RöMMP CHEMIE LEXIKON, 1995, 1703-1704- [0031]