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EP 1 533 571 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.03.2014 Patentblatt 2014/12 |
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Anmeldetag: 01.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zum Herstellen von keramischen Glühkerzen
Process for producing ceramic glow plugs
Procédé de fabrication de bougies de préchauffage en céramique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
19.11.2003 DE 10353972
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.05.2005 Patentblatt 2005/21 |
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Patentinhaber: Beru AG |
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71636 Ludwigsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Göb, Oliver
71672 Marbach (DE)
- Houben, Hans
52146 Würselen (DE)
- Frassek, Lutz
96472 Rödental (DE)
- von Watzdorf, Henning
71642 Ludwigsburg (DE)
- Allgaier, Martin
71634 Ludwigsburg (DE)
- Weissenbacher, Johann
74182 Obersulm-Sulzbach (DE)
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Vertreter: Kotitschke & Heurung Partnerschaft |
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Eduard-Schmid-Str. 2 81541 München 81541 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 536 180 FR-A- 1 534 467 US-B1- 6 396 028
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WO-A-95/22722 US-B1- 6 335 516
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines keramischen Glühstiftes,
der mehr als zwei Schichten aufweist.
[0002] Keramische Glühstifte, die fertig konfektioniert als Glühkerzen im Bereich der Brennkraftmaschinen
zur Anwendung kommen, zeichnen sich dadurch aus, dass sie schneller als bisher verwendete
Stahlglühkerzen aufgeheizt werden können und eine weit höhere Lebensdauer haben.
[0003] Aus der
US 6 309 589 B1 und der
DE 100 53 327 A1 sind bereits keramische Glühstifte mit planaren Strukturen bekannt, die nach Fertigungsgesichtspunkten
konzipiert sind, so dass die für eine optimale Verbrennung benötigte homogene Temperaturverteilung
nicht gewährleistet ist.
[0004] In
US 6 335 516 A ist beschrieben, wie ein Heizelement mittels eines Spritzgießverfahrens hergestellt
und anschließend mit einer Isolierkeramik mittels Extrusionsbeschichtung überzogen
wird.
[0005] Aus der
US 6 184 497 B1, der
EP 0 601 727 B1, der
US 6 084 212 A, der
DE 36 21 216 C2, der
DE 198 44 347 A1 und der
DE 101 55 203 C1 sind weiterhin Konstruktionen und Herstellungsverfahren für keramische Glühstifte
bekannt, bei denen Schichtstrukturen vorgesehen sind, die sich nur durch schlecht
automatisierbare Schlickergießverfahren in den angegebenen Schichtstärken herstellen
lassen oder Konstruktionen darstellen, die sich nur durch aufwändige und damit mit
hohen Kosten verbundene Herstellungsverfahren, wie z.B. Siebdruck auf Laminate mit
anschließendem Heißpressen verwirklichen lassen. Diese Konstruktionen und Herstellungsverfahren
lassen sich großtechnisch kaum umsetzen und entsprechen nicht der Forderung der Automobilindustrie
nach preisgünstigen Bauteilen.
[0006] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher darin, ein Verfahren der
eingangs genannten Art anzugeben, das kostengünstig und serientauglich ist.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Ausbildung gelöst, die im Anspruch
1 angegeben ist.
[0008] Durch die Verwendung der Koextrusion kann der für die optimale Funktion des Glühstiftes
erwünschte Schichtaufbau in einfacher Weise, nämlich durch simultane Extrusion mehrerer
Schichten in Form eines Rohres oder eines Stabes gebildet werden.
[0009] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden somit gleichzeitig mehrere Schichten des
keramischen Glühstiftes erzeugt, so dass nur noch die für die Umlenkung des elektrischen
Stromes an einem Ende benötigte Schicht vorgesehen werden muss.
[0010] Besonders bevorzugte Welterbildungen und Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 9.
[0011] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird insbesondere ein durch Koextrusion, das
heißt durch simultane Extrusion aller be-nötigten Schichten hergestellter Rohzylinder
des keramischen Glühstiftes nach Kalibrierung des Durchmessers und Längen des Rohlings
durch spanabhebende Verfahren an einem Ende verjüngt und am anderen Ende mit einer
Kontaktierungsbohrung versehen.
[0012] Der in dieser Weise bearbeitete Zylinder wird anschließend entbindert und vorgesintert,
um eine ausreichende Festigkeit für die nachfolgenden Verfahrensschritte zu gewährleisten.
[0013] Die oben erwähnte Verjüngung des Rohzylinders an einem Ende und die Ausbildung der
Kontaktierungsbohrung am anderen Ende können durch Weißbearbeitung mittels Diamantwerkzeugen
auch nach dem Entbindern und Vorsintern erfolgen.
[0014] Anschließend erfolgt das Aufbringen der den Strom umleitenden Schicht und ggf. der
eigentlichen Heizschicht durch Aufsprühen eines Schlickers oder durch ein Tauchverfahren,
wobei dieser Arbeitsvorgang auch nach dem Sintern durch thermisches Spritzen erfolgen
kann.
[0015] Nach erfolgter Trocknung wird der Grünkörper gebrannt und durch ein einfaches und
kostengünstiges Durchschubschleifverfahren auf seine Endgeometrie geschliffen.
[0016] Durch Über- bzw. Umspritzen eines Einlegeteils bzw. Einspritzen in ein rohrförmigen
Einlegeteil kann eine zusätzlich leitende oder nichtleitende Schicht aufgebracht werden,
die die eigentliche Heizschicht vor Korrosion schützt oder selbst als Heizschicht
und Stromumlenkungsschicht dient bzw. die Schichtstruktur vervollständigt werden.
[0017] Im Folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnungen besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele
des erfindungsgemäßen Verfahren näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1A bis 1D in Schnittansichten Ausführungsbeispiele des nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren herstellbaren Glühstiftes in verschiedenen Geometrien,
Fig. 2 in einer Schnittansicht den Verfahrensschritt der Koextrusion eines Vollmaterialglühstiftes,
Fig. 3 in einer Schnittansicht den Verfahrensschritt der Grün- oder Weißbearbeitung,
Fig. 4 in einer Schnittansicht den Verfahrensschritt des Sprühens einer zusätzlichen
Außenschicht,
Fig. 5 in einer Schnittansicht den Verfahrensschritt der Endbearbeitung des Glühstiftes,
Fig. 6 in einer Schnittansicht den Verfahrensschritt der Koextrusion eines rohrförmigen
Glühstiftes und
Fig. 7 in einer Schnittansicht den Verfahrensschritt des Über- oder Einspritzens in
das rohrförmige Halbzeug gemäß Fig. 6.
[0018] Wie es in Fig. 1A dargestellt ist, umfasst ein Glühstift für eine keramische Glühkerze
einen rotationssymmetrischen Aufbau aus einem elektrisch leitenden Innenzylinder 1,
einer koaxial zum Innenzylinder 1 an dessen Zylinderaußenfläche vorgesehene Isolierschicht
2, einer koaxial dazu vorgesehenen leitfähigen Schicht 3 und der eigentlichen Heizschicht
4, die als koaxiale Schicht 4a und als eine senkrecht zur Glühstiftachse verlaufende
Schicht 4b am Ende der Anordnung aus Innenzylinder 1 und Schichten 2, 3 ausgebildet
ist. Es sind aber auch nicht rotationssymmetrische und nicht zur Glühstiftachse koaxiale
Anordnungen der Schichten denkbar. Z.B. können die Querschnitte unsymmetrisch, quadratisch
oder rechteckig sein.
[0019] Fig. 2 zeigt das bei der Herstellung eines Glühstiftes nach Fig. 1A verwandte Prinzip
der Koextrusion. Die Schichtstruktur wird durch Extruder 10, 11 und 12 in einem Koextrusionskopf
13 ausgebildet. Der Extruder 10 erzeugt den leitfähigen Kern 1, der Extruder 11 legt
die Isolationsschicht 2 auf, und mit dem Extruder 12 wird die Schichtstruktur mit
der äußeren leitfähigen Schicht 3 komplettiert. Bei dem Koextrusionskopf 13 zur Ausbildung
von drei Schichten kann es sich zum Beispiel um ein in der Kunststofftechnologie eingesetztes
Werkzeug mit Pinole und Wendelverteiler handeln.
[0020] Ausgehend von einem in dieser Weise erzeugten dreischichtigen Koextrudat mit einer
innenliegenden Isolatorhülse, die schraffiert dargestellt ist, wird mit den in den
Fig. 3, 4 und 5 dargestellten Verfahrensschritten der in Fig. 1A dargestellte Aufbau
erzeugt.
[0021] Das heißt, dass nach dem Längen des Koextrudats mittels eines Trennaggregates 14
und der Kalibrierung des Durchmessers der Rohzylinders an einem Ende verjüngt und
an dem anderen Ende mit einer Kontaktierungsbohrung versehen wird, wie es schematisch
in Fig. 3 dargestellt ist.
[0022] Der gemäß Fig. 3 bearbeitete Rohzylinder wird anschließend entbindert und vorgesintert,
um ihm eine ausreichende Festigkeit für die nachfolgenden Arbeitsvorgänge zu geben.
[0023] Wie es in Fig. 4 dargestellt ist, wird dann die äußere Heizund Umleitungsschicht
4 aufgebracht, was durch Aufsprühen eines Schlickers vor dem Sintern, aber auch durch
Tauchen, Überspritzen oder thermisches Spritzen erfolgen kann. Zu diesem Zweck können
aber auch die auf dem Gebiet der Kunststofftechnik üblichen Schweißverfahren, z.B.
Ultraschall-, Reibschweißverfahren u.ä. verwendet werden.
[0024] Diese Schicht 4 ist als koaxiale Schicht 4a und senkrecht zur Glühstift verlaufende
Schicht 4b am Ende der Anordnung ausgebildet und stellt die Verbindung zwischen dem
Innen- und dem Außenleiter her.
[0025] Bei dem in Fig. 1B und im Detail in Fig. 1D dargestellten Ausführungsbeispiel ist
wiederum ausgehend von einem dreischichtigen Koextrudat mit innenliegender, schraffiert
dargestellter Isolatorhülse ein durch die Verfahrensschritte in Fig. 3 und 4 dargestellter
Aufbau erzeugt, bei dem die eigentliche Heizschicht am Außenmantel nur durch eine
Querschnittsverengung gebildet wird. Fig. 1D zeigt von oben nach unten die Glühzone
und die Kontaktierungszone.
[0026] Die zur Umleitung des elektrischen Stromes notwendige Schicht auf der Stirnfläche
kann wiederum durch Aufsprühen eines Schlickers vor dem Sintern aber auch durch Tauchen,
Überspritzen oder thermisches Spritzen gebildet werden. Zu diesem Zweck können aber
auch die auf dem Gebiet der Kunststofftechnik üblichen Schweißverfahren, z.B. Ultraschall-,
Reibschweißverfahren u.ä. verwendet werden.
[0027] Bei dem in Fig. 1C dargestellten Ausführungsbeispiel ist ausgehend von einem koextrudierten,
zweischichtigen Rohr mit innenliegender Isolatorschicht, das mit der in Fig. 6 dargestellten
Koextrusion gebildet wird, durch kombiniertes Ein- und Überspritzen nach Fig. 7 auf
einer konventionellen Spritzgußmaschine, der für die Funktion des Glühstiftes notwendiges
Gesamtaufbau mit Kern 5 gebildet. Durch Einsatz identischer Feedstocks für die Extrusion
und das folgende Spritzgießen ist eine Verbindung zwischen den Schichten gegeben und
können die nachfolgenden Arbeitsschritte, beispielsweise das Entbindern, das Vorsintern
und das Sintern problemlos erfolgen.
[0028] Das erfindungsgemäße Verfahren kann in einer Vielzahl von verschiedenen Variationen
durchgeführt werden, so dass es problemlos auf verschiedene Schichtstärken und Schichtarten
angepasst werden kann.
[0029] Gemäß Fig. 5 folgt allen oben beschriebenen Ausführungsbeispielen eine Sinterung
und eine kostengünstige Hartbearbeitung, um die für den Einbau des keramischen Glühstiftes
notwendigen Toleranzen sicherzustellen.
[0030] Das kann gemäß Fig. 5 durch ein einfaches und kostengünstiges Durchschubschleifverfahren
mittels einer Andruckrolle 15 und einer Schleifscheibe 16 erfolgen.
1. Verfahren zum Herstellen eines keramischen Glühstiftes mit einem elektrisch leitenden
Innenzylinder (1) und zumindest zwei äußeren Schichten (2, 3) eines Schichtaufbaus,
wobei der elektrisch leitende Innenzylinder (1) und die zumindest zwei äußeren Schichten
(2, 3) des Schichtaufbaus simultan durch Koextrusion gebildet werden und eine leitfähige
Schicht (4a, 4b) an einem Ende des Koextrudats aus dem elektrisch leitenden Innenzylinder
(1) und dem Schichtaufbau aufgebracht wird, wobei die leitfähige Schicht (4a, 4b)
einen Abschnitt (4b), der sich radial in Bezug auf die Glühstiftachse erstreckt, und
einen Abschnitt (4a), der sich axial in Bezug auf die Glühstiftachse erstreckt, aufweist,
so dass die leitfähige Schicht (4a, 4b) eine elektrische Verbindung zwischen dem elektrisch
leitenden Innenzylinder (1) und der äußeren leitfähigen Schicht (3) des Schichtaufbaus
herstellt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Schichten (2, 3) symmetrisch zur Glühstiftachse ausgebildet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Schichten (2, 3) koaxial ausgebildet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schichtaufbau rotationssymmetrisch ist und durch einen Außenpol und einen Innenpol
kontaktiert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (4a) der leitfähigen Schicht, der sich axial in Bezug auf die Glühstiftachse
erstreckt, und/oder der Abschnitt (4b) der leitfähigen Schicht, der sich radial in
Bezug auf die Glühstiftachse erstreckt, am Ende des Koextrudats durch Aufsprühen,
Aufspritzen, Aufpressen, mittels eines Tauchverfahrens oder durch ein Schweißverfahren
aufgebracht wird/werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Koextrudat im ungebrannten Zustand durch spanabhebende Bearbeitung oder Wasserstrahlschneiden
konfektioniert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Koextrudat durch Um-, Über- und/oder Einspritzen in einer Spritzgußmaschine in
seiner Schichtstruktur komplettiert wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (4a) der leitfähigen Schicht, der sich axial in Bezug auf die Glühstiftachse
erstreckt, und/oder der Abschnitt (4b) der leitfähigen Schicht , der sich radial in
Bezug auf die Glühstiftachse erstreckt, am Ende des Koextrudats durch thermisches
Spritzen nach dem Sintern des durch Koextrusion gebildeten Schichtaufbaus gebildet
wird/werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Glühstift gesintert ist und danach teilweise oder ganz über- bzw. geschliffen
ist.
1. Method for manufacturing a ceramic glow pin having an electrically conductive inner
cylinder (1) and at least two outer layers (2, 3) of a layer structure, wherein the
electrically conductive inner cylinder (1) and the at least two outer layers (2, 3)
of the layer structure are formed simultaneously by co-extrusion, and a conductive
layer (4a, 4b) is applied at one end of the co-extrudate of the electrically conductive
inner cylinder (1) and the layer structure, and wherein the conductive layer (4a,
4b) comprises a portion (4b), which extends radially relative to the glow pin axis,
and a portion (4a), which extends axially relative to the glow pin axis, whereby the
conductive layer (4a, 4b) establishes an electric connection between the electrically
conductive inner cylinder (1) and the outer conductive layer (3) of the layer structure.
2. Method according to claim 1, characterized in that the outer layers (2, 3) are constructed symmetrically to the glow pin axis.
3. Method according to claim 2, characterized in that the outer layers (2, 3) are constructed co-axially.
4. Method according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the layer structure is rotationally symmetrical and is contacted by an outer pole
and an inner pole.
5. Method according to claim 1, characterized in that the portion (4a) of the conductive layer, which extends axially relative to the glow
pin axis, and/or the portion (4b) of the conductive layer, which extends radially
relative to the glow pin axis, is/are applied to the end of the co-extrudate by spraying-on,
sputtering, pressing-on, dipping or welding.
6. Method according to claim 1, characterized in that the co-extrudate, in an unfired state, is subjected to machining treatment or water-jet
cutting.
7. Method according to claim 1, characterized in that the co-extrudate is finished in view of its layer structure by injection molding
in an injection molding machine.
8. Method according to claim 1, characterized in that the portion (4a) of the conductive layer, which extends axially relative to the glow
pin axis, and/or the portion (4b) of the conductive layer, which extends radially
relative to the glow pin axis, is/are formed at the end of the co-extrudate by thermal
spraying after sintering of the layer structure formed by co-extrusion.
9. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the glow pin is sintered and afterwards partially or completely polished.
1. Procédé de fabrication d'une bougie de préchauffage en céramique avec un cylindre
conducteur électrique intérieur (1) et au moins deux couches extérieures (2, 3) d'une
structure stratifiée, le cylindre conducteur électrique intérieur (1) et les deux
couches extérieures (2, 3) ou plus de la structure stratifiée étant formées simultanément
par co-extrusion, et une couche conductrice (4a, 4b) étant appliquée à une extrémité
du co-extrudat constitué du cylindre conducteur électrique intérieur (1) et de la
structure stratifiée, la couche conductrice (4a, 4b) comportant une partie (4b) à
extension radiale par rapport à l'axe de la bougie de préchauffage, et une partie
(4a) à extension axiale par rapport à l'axe de la bougie de préchauffage, si bien
que la couche conductrice (4a, 4b) assure une liaison électrique entre le cylindre
conducteur électrique intérieur (1) et la couche extérieure conductrice (3) de la
structure stratifiée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les couches extérieures (2, 3) sont formées symétriquement par rapport à l'axe de
la bougie de préchauffage.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que les couches extérieures (2, 3) sont formées coaxialement.
4. Procédé selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que la structure stratifiée est à symétrie de révolution et est contactée par un pôle
extérieur et un pôle intérieur.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie (4a) de la couche conductrice à extension axiale par rapport à l'axe de
la bougie de préchauffage, et/ou la partie (4b) de la couche conductrice à extension
radiale par rapport à l'axe de la bougie de préchauffage, sont appliquées à l'extrémité
du co-extrudat par pulvérisation, projection, compression, ou par soudage.
6. Procédé selon la revendication 1, Caractérisé en ce que le co-extrudat est confectionné en état non cuit par usinage à enlèvement de copeaux
ou par découpage au jet d'eau.
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la structure stratifiée du co-extrudat est complétée par injection enrobante, couvrante
et/ou intérieure dans une presse d'injection.
8. Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que la partie (4a) de la couche conductrice à extension axiale par rapport à l'axe de
la bougie de
préchauffage, et/ou la partie (4b) de la couche conductrice à extension radiale par
rapport à l'axe de la bougie de préchauffage, sont formées à l'extrémité du co-extrudat
par pulvérisation thermique après frittage de la structure stratifiée formée par co-extrusion.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bougie de préchauffage est frittée avant d'être partiellement ou complètement
rectifiée ou surrectifiée.
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