[0001] Die Erfindung betrifft eine Verkleidungsplatte für Fußböden, Wände oder Decken oder
ähnliche Einsatzzwecke gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Derartige Platten besitzen an ihren Seitenflächen Nuten und Federn, um diese Platten
im Verband verlegen zu können. Um einen möglichst stabilen Verband zu erreichen, kann
auch vorgesehen sein, dass die Platten miteinander verklebt werden.
[0003] Eine Konstruktionsplatte vergleichbaren Aufbaus ist aus der
US 6,314,701 B1 bekannt. Diese Konstruktionsplatten besitzen zur gegenseitigen Verbindung miteinander
zusammenwirkende bzw. aneinander angepasste Verriegelungselemente, wobei zur Abdichtung
der Spalte zwischen den Verriegelungselementen bzw. in den Verriegelungsbereichen
Dichtungsmaterial angebracht ist oder zur Ausbildung einer gegenseitigen Verbindung
der Verriegelungselemente Klebstoff eingebracht ist. Dieses Dichtungsmaterial bzw.
dieser eingebrachte Klebstoff wirken jedoch nicht per se als Verriegelungselement
bzw. tragen auch nicht als verrastbares Verriegelungselement zur mechanischen kraft-
oder formschlüssigen Verriegelung von zwei miteinander zu verbindenden Plattenelementen
bei. Diese Dichtmassen bzw. ein eingesetzter Kleber sind auch nicht an die Federfläche
oder an die Nutflächen vor der Verriegelung angebunden, sondern werden im Zuge der
Plattenverbindung auf beliebige Art ein- bzw. aufgebracht.
[0004] Vorrangiges Ziel der Erfindung ist es, Platten der eingangs genannten Art möglichst
einfach und kostengünstig herstellen zu können, des weiteren deren Lagerung über längere
Zeiträume ohne Beeinträchtigung zu ermöglichen und schließlich das Verlegen möglichst
rasch und einfach zu gestalten. Ein weiteres Ziel ist es, eine stabile, haltbare und
feste Fläche aus den miteinander verbundenen Platten zu erstellen; beim Verlegen soll
allerdings ein Ausrichten der Platten über eine gewisse Zeitspanne möglich sein.
[0005] Diese Ziele werden bei einer Verkleidungsplatte der eingangs genannten Art mit den
im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Merkmalen erreicht.
[0006] Erfindungsgemäß sind in der Nut bzw. auf zumindest einer Innenfläche der Schenkel
der Nut und/oder auf zumindest einer Fläche der Feder zumindest eine Raupe bzw. Bahn
aufgebracht, zu deren Aufnahme an der jeweils zugeordneten und anlegbaren Fläche der
Feder und/oder Nut eine Ausnehmung ausgebildet ist. Auf diese Weise wirkt die Raupe
im Zuge des Verlegens der Verkleidungsplatten bzw. im Zuge deren Aneinanderfügens
als Verriegelungseinrichtung; die Raupe und die Ausnehmung wirken als Verriegelungselemente
zusammen. Bei einer Ausbildung des Verriegelungselementes bzw. der Raupe mit einem
Kleber, kann eine Klebeverbindung zwischen der Nut und der Feder erreicht werden.
Die Raupe aus Kunststoff und/oder Kleber wird in einfacher und rascher Vorgangsweise
werksseitig aufgebracht, z.B. aufgespritzt; insbesondere ist die Raupe in der Nut
aufgebracht, womit die Raupe vor Beschädigung und Verschmutzen geschützt ist.
[0007] Ein Materialbearbeitungsvorgang, z.B. Fräsen, zur Ausbildung eines Verriegelungselementes
entfällt.
[0008] Es ist nur mehr erforderlich, eine der Raupe zugeordnete Ausnehmung in der Wandfläche
der Nut und/oder in den Federflächen auszubilden; die Ausbildung des mit dieser Ausnehmung
zusammenwirkenden Verriegelungselementes in Form der Raupe ist ausgesprochen einfach.
Diese Art der Verbindungs- und gegebenenfalls Verklebetechnik ist für Verkleidungsplatten
aus beliebigen Materialien, Holz, Holzwerkstoffe, insbesondere MDF, HDF, Span usw.
einsetzbar.
Es ist eine Reihe von Kunststoffen bekannt, die als entsprechende Raupe bzw. Bahn
auf die Flächen der Nut und/oder der Feder aufgebracht werden können. Insbesondere
kommen dafür Silikonkunststoffe, Kunststoffe auf der Basis von Polyalkylen, insbesondere
PVC, PE, PP sowie Schmelzkleber auf der Basis von Neopren in Frage. Derartige Kunststoffe
sollen heiß verformbar bzw. heiß klebend und in Raupenform extrudierbar bzw. formbar
sein und an dem jeweiligen Werkstoff der Platte anhaftend erstarren können. Im Gebrauch
sollen sie entsprechende Elastizität und Viskosität besitzen, um als Rastelement wirken
zu können.
[0009] Als warm verformbare Kunststoffe kommen insbesondere Thermoplaste, Elastomere bzw.
thermoplastische Elastomere in Frage. Als Thermoplaste können Polyolefine, Vinylpolymere,
Polyamide, Polyester, Polyurethan und lonomere eingesetzt werden. Als Elastomere können
diverse Kautschukarten eingesetzt werden. Als thermoplastische Elastomere kommen vor
allem TPE, TPR, TPO, SPS, TP-Q, TP-U in Frage. Als Kunststoffe können auch Schmelzklebstoffe
bzw. Heißsiegelklebstoffe eingesetzt werden, auf der Basis von Ethylenvinylchlorid,
PA, PU, EVA. Auch andere Kunststoffe sind einsetzbar.
[0010] Es ist eine Reihe von Klebstoffen bekannt, die eine ausreichende Festigkeit aufweisen,
um beim Einschieben der Feder in die Nut nicht abgetragen oder in ihrer Oberflächengestalt
beschädigt zu werden, jedoch aufgrund von eindringender Luftfeuchtigkeit und/oder
durch Auftragen von Wasser im Zuge des Verlegens ausreichend aktiviert werden, um
ihre Klebewirkung voll zu entfalten. Nach dem Erhärten des Klebstoffes der Klebstoffraupe
wirkt diese einerseits aufgrund der Klebewirkung und anderseits aufgrund der entfalteten
Verriegelungswirkung. Die eingesetzten Klebstoffe sollen mit einer Düse auf das jeweilige
Material der Platte aufbringbar sein und dort gut haften.
[0011] Derartige Verkleidungsplatten haben den Vorteil, dass die Handgriffe und Manipulationsschritte
beim Verlegen der Paneele vor Ort wesentlich reduziert sind; es ist lediglich erforderlich,
mit einem entsprechenden Behelf Wasser in die Nut einzubringen und/oder auf die Feder
aufzubringen, um den Kleber zu aktivieren, wenn dies überhaupt gewünscht wird. Sofern
es sich um einen aufgrund der vorhandenen Feuchtigkeit in der Luft aushärtenden Kleber
handelt, so ist auch diese Vorgangsweise nicht erforderlich.
[0012] Ein besonderer Vorteil liegt darin, dass durch die Masse des in der Kleberaupe werkseitig
vorgegebenen Klebers ein richtig bemessenes bzw. ausreichendes Maß an Klebstoff vorhanden
ist und ein Hantieren mit bzw. ein Abtragen von allenfalls überschüssig aufgetragenem
Kleber bzw. ein Austreten des Klebers aus der Nut-Federverbindung entfällt.
[0013] Als Kleber kommen hier insbesondere Leime in Frage, die aus wasserlöslichen, tierischen
(Glutin, Kasein), pflanzlichen (Stärke, Dextrin, Celluloseether) oder synthetischen
(z.B. Polyacrylsäure-Derivate, Polyvinylalkohol, Polyvinyl-Pyrrolidon) Polymeren und
Wasser als Lösungsmittel bestehen. Diese gehören zur Klasse der einkomponentigen kalt
abbindenden Klebstoffe, bei denen das Lösungsmittel (Wasser) während des Prozesses
des Verklebens aufgesaugt wird bzw. entweicht. Diese Leime erstarren beim Erkalten,
insbesondere gallertartig, und trocknen meist zu einer transparenten Masse ein, welche
sich bei Kontakt mit Wasser zu einem Gel mit hoher Klebkraft auflöst.
[0014] Bevorzugt ist es, wenn ein mit Wasser aufbereiteter bzw. ein in Wasser dispergiertes
Klebemittel bzw. ein Leim als Kleberaupe aufgebracht und in situ bzw. werkseitig getrocknet
wird. Durch Aufbringen von Wasser beim Verbraucher direkt auf diese eingetrocknete
Klebeschicht oder durch einen indirekten, intensiven Kontakt mit dem auf ein anzufügendes
Paneel bzw. dessen Nut oder Feder aufgebrachten Wasser oder durch eindringende Feuchtigkeit
wird nach dem Aneinanderfügen der Paneele der getrocknete Kleber aktiviert und in
den aktiven klebebereiten Zustand rückgeführt. Das Aufbringen des wässerigen Aktivators
kann durch Aufsprühen oder durch Aufbringen mittels Schwamm od.dgl., erfolgen.
[0015] Bei einer vorteilhaften Vorgangsweise werden zuerst die Kleberaupen mit Wasser angefeuchtet
bzw. auf die Federn und/oder in die Nuten der Platten ein die Kleberaupe zumindest
benetzender Film aus Wasser als Kleberaktivator aufgebracht bzw. aufgesprüht und sodann
die Platten aneinander gefügt. Die offene Zeit des reaktivierten Klebers wird derart
gewählt, dass ausreichend Zeit für das Aneinanderfügen der Platten vorhanden ist.
[0016] Wenn die Raupe bzw. Bahn aus Kunststoff ausgebildet ist, so besitzt diese Ausführungsform
den Vorteil, dass die Nut und die Feder einfach miteinander verriegelbar sind; ist
die Raupe bzw. Bahn aus einem Klebstoff gebildet, so kann eine Verriegelung begleitet
von einer Verklebung erfolgen.
[0017] Von Vorteil ist es, wenn die Merkmale des Anspruches 2 verwirklicht sind. Bei einer
derartigen Ausbildung von Feder und Nut wird der Zusammenhalt von zwei zusammenzufügenden
Verkleidungsplatten verbessert und ein im wesentlichen beträchtliche Steifigkeit aufweisender
Belag erreicht. In diesem Fall kann der Kleber einer Klebstoffraupe die besonders
innige Verbindung zwischen der Nut und der Feder unterstützen.
[0018] Von Vorteil ist es, wenn die Merkmale des Anspruches 6 erfüllt sind. Auf diese Weise
wird die Gefahr einer Beschädigung bzw. eines Abscherens der Klebstoffraupe oder einer
Kunststoffraupe beim Einschieben der Feder in die Nut herabgesetzt bzw. deren Halt
an der Fläche, an der die Raupe anhaftet, erhöht. Auch in diesem Zusammenhang ist
es von Vorteil, wenn die Klebstoffraupe in dieser Ausnehmung und/oder an den Wandflächen
der Nut und/oder den Federflächen fest anhaftet. Dieses feste Anhaften soll auch bei
Aktivierung des Klebers durch Kontakt mit Wasser nicht gänzlich verloren gehen, insbesondere
soll dieses Anhaften möglichst stark ausgebildet sein.
[0019] Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass die Nut und die Feder jeweils längs bzw.
in einer Längsseite und längs bzw. in einer Querseite einer Platte ausgebildet sind,
wobei gegebenenfalls die Feder und/oder die Nut und/oder die Raupe bzw. Bahn sich
über die gesamte Länge der jeweiligen Seitenfläche erstrecken. Damit wird über alle
Seiten der Verkleidungsplatten beim Verlegen mit den zu verbindenden Verkleidungsplatten
eine optimale Verbindbarkeit und ein optimaler Zusammenhalt erreicht.
[0020] Ein Verbinden von zusammenzufügenden Platten wird einfach, wenn die Merkmale des
Anspruches 3 eingesetzt werden; das Fügen der ebenen Flächen ist mit geringem Kraftaufwand
möglich; es ist lediglich erforderlich, die durch die aufgebrachten Raupen ausgebildeten
Erhöhungen zu überwinden, um diese in die Ausnehmungen einzufügen. Dazu ist erfindungsgemäß
vorgesehen, dass zumindest ein Schenkel, vorzugsweise der untere, der Nut beim Einführen
der Feder elastisch aufweitbar bzw. elastisch aufbiegbar ist und/oder der eingesetzte
Kunststoff und/oder Kleber entsprechende(s) elastisches Verhalten bzw. Viskosität
besitzt.
[0021] Sofern die Merkmale des Anspruches 5 verwirklicht werden, ergibt sich eine gute und
einfach ausführbare, keinen zusätzlichen Platz beanspruchende Verbindung zweier zusammenzufügender
Platten. Durch die Form der Klebstoffraupe wird erreicht, dass diese mit der Federfläche
bzw. der Wandfläche der Nut der anzufügenden Platte in Kontakt kommt und damit die
beiden Platten miteinander verkleben. Eine vorgenommene elastische Aufweitung der
Schenkel der Nut durch die in die Ausnehmung eingeführte Klebstoffraupe wird im Zuge
der Aktivierung des weichwerdenden Klebers wieder rückgängig gemacht; somit können
sich der Querschnitt der Kleberaupe und der Querschnitt der zugeordneten Ausnehmung
in gewissem Ausmaß überlappen. Diesbezüglich sind die Merkmale des Anspruches 21 von
Vorteil.
[0022] Erfindungsgemäß ist vorgesehen dass der Klebstoff der Klebstoffraupe bzw. -bahn wasserlöslich
ist oder bei Kontakt mit oder Zufuhr von Wasser und/oder Feuchtigkeit anlösbar und/oder
aktivierbar ist und/oder von wasserlöslichem Leim, z.B. Weißleim, und/oder von einem
Druckkleber bzw. einem bei Aufbringen von Druck Haftwirkung entfaltenden bzw. druckaktivierbaren
Kleber gebildet ist.
[0023] Erfindungsgemäß ist ferner vorgesehen, dass die Platte aus Holzwerkstoff, MDF, HDF,
Kunststoff, rezykliertem Kunststoff, mit Kunstharz bzw. gebundenen Spänen (Spanplatten)
gebildet ist und gegebenenfalls auf ihrer Vorder- bzw. Gebrauchsfläche und/oder auf
ihrer Rückseite jeweils mit zumindest einer Auflage, z.B. einer Dekorauflage, insbesondere
aus Kunststoff, Dekorpapier, Holz od.dgl., versehen ist.
[0024] Die Querschnittsform der Raupe kann vielfältig gewählt werden; von Vorteil ist es,
wenn die Raupe bzw. Bahn und/oder die Ausnehmung und/oder die Ausnehmung im Querschnitt
halbkreisförmige, linsenförmige, elliptische oder langgestreckt rechteckförmige Form
aufweisen, und/oder dass die Übergänge von den ebenen Flächen zu den Ausnehmungen
und/oder zu den Ausnehmungen gerundet bzw. gefast verlaufen.
[0025] Ein guter Zusammenhalt von zwei zu verbindenden Platten bzw. von Nut und Feder ergibt
sich, wenn die Merkmale des Anspruches 8 verwirklicht werden. Bei einer derartigen
Ausführungsform steht die Klebstoffraupe mit Sicherheit in Kontakt mit den zu verbindenden
Teilen, nämlich Nut und Feder von zwei zu verbindenden Platten.
[0026] Von besonderem Vorteil ist es, wenn erfindungsgemäß die Merkmale des Kennzeichens
des Anspruches 10 erfüllt sind. Auf diese Weise erfüllt die Raupe eine Doppelfunktion,
nämlich, sie wirkt als Verriegelungselement und als Element zum Verbinden von zwei
Platten. Von Vorteil sind die Merkmale des Anspruches 13. Mit einem derartigen, als
Fremdfeder bezeichneten Bauteil ist es lediglich erforderlich, an den Umfangsflächen
einer Platte Nuten auszufräsen; die Bauteile können in großen Mengen rasch hergestellt
werden; das Verbinden der Bauteile mit den Platten erfolgt teilweise werksseitig oder
verbleibt dem Verbraucher.
[0027] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Nuten und
Federn nicht senkrecht zu den Seitenflächen der Platten gerichtet, sondern verlaufen
senkrecht zur Oberfläche der Platten. Damit kann ein Verrasten der Nut und Feder beim
Verlegen der Platten durch eine senkrecht zur Plattenoberfläche erfolgende Bewegung
erfolgen. Ungeachtet dessen können sämtliche Vorteile der zuvor beschriebenen Feder-Nut-Verbindungsmöglichkeiten
genutzt bzw. vorgesehen werden.
[0028] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen, die beispielsweise und schematische
Ausführungsformen der Erfindung darstellen, näher erläutert.
[0029] Die Fig. 1 bis 9 sowie 11 bis 14 zeigen schematische Schnitte durch Verkleidungsplatten;
Fig. 10 zeigt schematisch das Aneinanderfügen von zwei Verkleidungsplatten; Fig. 15
zeigt ein Detail einer Raupe; Fig. 16 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei
der die Feder in Form einer "Fremdfeder" ausgeführt ist und in Nuten benachbarter
bzw. zu verbindender Platten eingelegt wird; Fig. 17 zeigt eine besonders vorteilhafte
Ausführungsform der Erfindung. Fig. 18, 19 und 20 zeigen weitere Ausführungsformen
der Erfindung.
[0030] Fig. 10 zeigt schematisch zwei Verkleidungsplatten 1, 2, die in Richtung des Pfeiles
20 aufeinander zu verschoben und miteinander verbunden werden sollen. Dieses Verschieben
bzw. Verbinden kann im letzten Schritt nur in der von den beiden Platten 1, 2 aufgespannten
Ebene erfolgen. Die beiden Platten weisen jeweils an einer ihrer Längsseiten eine
von der Stirnfläche 17 vorspringende Feder 6 und an der gegenüberliegenden Längsseite
eine in der stirnfläche 17 ausgebildete Nut 12 auf. Gleiche Verhältnisse liegen an
den Stirnflächen 17 der Schmalseiten vor; jede der Platten 1, 2 weist an der Stirnfläche
17 dieser Schmalseiten jeweils eine Nut 12 und eine Feder 6 auf.
[0031] Die Form der Nut und der Feder sind aneinander angepasst, um eine gute Verbindung
zwischen der Nut und der Feder zu gewährleisten. Diese Form lässt ein Einschieben
der Feder 6 in die Nut 12 zu, wenn die Platten 1, 2 in der Plattenebene ausgerichtet
sind. Es ist möglich, die Platten 1, 2 schachbrettartig oder gegeneinander versetzt
zu verbinden. Sowohl das Verbinden an den Längsseiten als auch an den Schmalseiten
erfolgt durch Verschieben im wesentlichen in der von den Platten 1, 2 aufgespannten
Ebene.
[0032] Fig. 1 zeigt schematisch einen Schnitt durch zwei Platten 1, 2, die zusammengefügt
werden sollen. Die Platte 1 weist eine Feder 6 auf, die in eine Nut 12 der Platte
2 eingeführt wird, bis die Stirnflächen 17 im oberen Bereich bzw. im Bereich, der
der Oberfläche 18 der Platten 1, 2 nahegelegen ist, aneinander anliegen. Die Begrenzungskanten
der Nut 12 können gerundet bzw. gefast sein.
[0033] Auf zumindest einer Federfläche, im vorliegenden Fall der oberflächennahen Federfläche
7 ist eine Raupe 8 aufgetragen bzw. haftet insbesondere fest an der Federfläche 7
an. An einer bei verbundenen Platten entsprechenden bzw. zugeordneten Stelle der oberflächennahen
Wandfläche 5 der Nut 12 bzw. des Schenkels 3 ist eine in ihrem Querschnitt an die
Raupe 8 angepasste Ausnehmung 9 in der ansonsten ebenen Wandfläche 5 ausgebildet.
Beim Verbinden der beiden Platten 1, 2, bzw. beim Einschieben der Feder 6 in die Nut
12 kommt die Raupe 8 im Bereich der Ausnehmung 9 zu liegen bzw. kann mit dieser Ausnehmung
9 verrasten. Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass der Klebstoff einer Klebstoffraupe
bzw. -bahn 8 wasserlöslich ist oder bei Kontakt mit oder Zufuhr von Wasser und/oder
Feuchtigkeit anlösbar und/oder aktivierbar ist und/oder von wasserlöslichem Leim,
z.B. Weißleim, und/oder von einem Druckkleber bzw. einem bei Aufbringen von Druck
Haftwirkung entfaltenden bzw. druckaktivierbaren Kleber gebildet ist. Die Aktivierung
des Klebers der Klebstoffraupe 8 kann erfolgen, indem vor dem Zusammenfügen der Platten
1, 2 die Klebstoffraupe 8 mit Wasser benetzt wird oder in die Nut 12 bzw. in die Ausnehmung
9 Wasser eingegeben wird. Je nach Wahl des Klebers kann auch vorgesehen sein, dass
nach dem Verrasten der Klebstoffraupe 8 mit der Ausnehmung 9 durch im Gebrauch der
Platten 1, 2 eindringende Luftfeuchtigkeit die Klebefähigkeit der Klebstoffraupe 8
aktiviert und damit eine Klebeverbindung zwischen der Feder 6 und dem Schenkel 3 der
Nut 12 hergestellt wird. Prinzipiell könnten auch Kleber eingesetzt werden, die mit
anderen Substanzen als Wasser aktivierbar sind.
[0034] Für das Zusammenfügen der Platten 1, 2, im vorliegenden Fall für das Einführen der
mit der Raupe 8 versehenen Feder 6 in die Nut 12, ist erfindungsgemäß vorgesehen,
dass zumindest ein Schenkel 3, 4 der Nut 12 beim Einführen der Feder 6 elastisch aufweitbar
bzw. elastisch aufbiegbar ist.
[0035] Prinzipiell ist es möglich, auf einer oder auf beiden Federflächen 7 bzw. auf einer
oder beiden Wandflächen 5 der Nut 12 zumindest eine oder mehrere parallel nebeneinanderliegende
Raupe(n) 8 und/oder Ausnehmung(en) 9 auszubilden. Es ist lediglich darauf zu achten,
dass jeder Raupe 8 eine entsprechende Ausnehmung 9 an der entsprechenden Stelle in
der, ihr gegenüberliegenden Wand zugeordnet wird.
[0036] Entsprechend sind in Fig. 2 zwei auf der Feder 6 aufgebrachte Raupen 8 ausgebildet;
mit diesen Raupen 8 korrespondieren an entsprechender Stelle an der Wandfläche 5 der
Nut 12 zwei Ausnehmungen 9. Auf diese Weise kann die Verklebung und/oder die Verriegelung
von Nut und Feder verbessert werden.
[0037] Bei einer Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 3 ist vorgesehen, dass beide Federflächen
7 zum freien Ende der Feder 6 hin konvergieren und dass die Wandflächen 5 der Nut
12 im gleichen Winkel wie die Federflächen 7 geneigt sind und nach außen zu konvergieren.
[0038] Für diese und auch für alle anderen Ausführungsformen kann gelten, dass in vorteilhafter
Weise die Feder 6 und die Nut 12 zumindest über einen Teil des, gegebenenfalls über
den gesamten Einschubbereich(es) der Feder 6 formschlüssig bzw. mit Passsitz verbindbar
sind und/oder dass der vor der Raupe bzw. Bahn 8 oder der Ausnehmung 9 zum freien
Ende der Feder 6 hin gelegene Bereich der Feder 6 formschlüssig bzw. mit Passsitz
in die Nut 12 einsetzbar ist. Bei allen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass
die Feder 6 und/oder die Nut 12 und/oder die Raupe bzw. Bahn 8 sich über die gesamte
Länge der jeweiligen Seitenfläche 17 erstrecken, und/oder dass die Raupe bzw. Bahn
8 und gegebenenfalls die Ausnehmung 9 und gegebenenfalls die Ausnehmung 10 sich durchgehend
über die Länge der Nut und/oder der Feder 6 erstrecken oder in Form von einzelnen
aufeinanderfolgenden Abschnitten ausgebildet bzw. aufgebracht sind.
[0039] Als Werkstoff für die erfindungsgemäßen Platten ist vorteilhafterweise vorgesehen,
dass die Platte 1, 2 aus Holz, Holzwerkstoff, MDF, HDF, Kunststoff, rezykliertem Kunststoff,
mit Kunstharz bzw. gebundenen Spänen (Spanplatten) gebildet ist und gegebenenfalls
auf ihrer Vorder- bzw. Gebrauchsfläche und/oder auf ihrer Rückseite jeweils mit zumindest
einer Auflage 13, 14, z.B. einer Dekorauflage, insbesondere aus Kunststoff oder Dekorpapier
versehen ist. Ferner kann vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass die Nut 12 und
die Feder 6 aus dem Material der Platte 1, 2 ausgebildet oder aus diesem ausgefräst
sind, bzw. dass die Feder 6 einstückig mit dem Material der Platte 1, 2 gebildet ist.
Bei allen Ausführungsformen und auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 kann vorgesehen
sein, dass die Raupe(n) bzw. Bahn(en) 8 mit der(n) zugeordneten Ausnehmung(en) 9 in
der Feder 6 und/oder in der Nut 12 verrastbar sind und die Raupe(n) bzw. Bahn(en)
8 und die Ausnehmung(en) 9 als Verriegelungselemente zusammenwirken.
[0040] Bei einer Ausführungsform gemäß Fig. 4 ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass auf einer
Wandfläche 5 der Nut 12 eine Raupe 8 ausgebildet ist; an entsprechender Position auf
der Federfläche 7 ist eine Ausnehmung zur Aufnahme der Raupe 8 ausgebildet. Damit
wird sowohl ein Verrasten als auch ein Verkleben der beiden miteinander zu verbindenden
Platten 1, 2 möglich.
[0041] Bei einer Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist vorgesehen, dass auf der oberflächennahen
Federfläche 7 eine Ausnehmung 9 ausgebildet ist und dass auf der oberflächenfernen
Federfläche 7 eine Raupe 8 aufgebracht ist. Entsprechend ist auf der oberflächennahen
Wandfläche 5 des Schenkels 3 der Nut 12 eine Raupe 8 und auf der Wandfläche 5 des
Schenkels 4 eine Ausnehmung 9 ausgebildet. Wie auch aus Fig. 5 zu erkennen ist, werden
jeweils die Raupe 8 und die Ausnehmung 9 lagemäßig einander zugeordnet, um eine entsprechende
Verrastung und gegebenenfalls Verklebung zu ermöglichen.
[0042] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 ist vorgesehen, dass auf jeder Federfläche 7
jeweils zwei Ausnehmungen 9 im Abstand von der Stirnfläche 17 der Platte 1 ausgebildet
sind; entsprechend sind in den Wandflächen 5 der Schenkel 3 und 4 jeweils zwei Raupen
8 in entsprechendem Abstand bzw. in entsprechender Entfernung von der Stirnfläche
17 der Platte 2 ausgebildet.
[0043] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass ein Teil der Raupe bzw. Bahn 8 in einer
Ausnehmung 10 versenkt angeordnet ist, die in der Wandfläche 5 der Nut 12 und/oder
in der Federfläche 7 ausgebildet ist. Die Ausnehmung 10 hilft mit, dass die aufgebrachte
Raupe 8 fest mit der jeweiligen Wandfläche verbunden ist und auch beim Einführen der
Feder 6 in die Nut 12 nicht abgeschert wird. Wie in Fig. 15 dargestellt, kann sich
die Raupe 8 auch über die Ausnehmung 10 auf die Flächen 5 oder 7 erstrecken.
[0044] Die Platten 1, 2 können mit Auflagen 13 bzw. 14, z.B. aus Holz, Kunststoff, Papier
od. dgl., versehen sein, um die Nutzfläche bzw. die Bodenfläche entsprechend zu gestalten.
Diese Auflagen haben jedoch keinen Einfluss auf die erfindungsgemäße Verbindungstechnik.
[0045] Die gewählten Querschnitte der Ausnehmungen 9 und der Ausnehmungen 10 bzw. der Raupen
8 sind wählbar; der aus der Ausnehmung 10 ragende bzw. die Wandfläche 5 der Nut 12
bzw. die Federfläche 7 überragende Bereich der Raupe 8 wird von der Ausnehmung 9 aufgenommen
bzw. kommt mit deren Flächen in Berührung und verklebt gegebenenfalls die Feder 6
mit den Schenkeln 3, 4 der Nut 12. Die Querschnittsform der Ausnehmungen 9 kann länglich
rechteckig, dreieckförmig, linsenförmig, dreieckig elliptisch od. dgl., sein.
[0046] Prinzipiell könnte auch wie in Fig. 11 dargestellt, die Ausnehmung 9 von einer Reihe
von direkt nebeneinanderliegenden Ausnehmungen gebildet sein, die zusammen eine Ausnehmung
9 darstellen. In diesem Fall ist eine entsprechende Formgebung der Raupe und/oder
ein entsprechender Wasserauftrag für die Klebstoffraupe 8 vorzusehen bzw. diese Klebstoffraupe
entsprechend anzulösen, sodass sich diese ausreichend erweicht und die Querschnittsform
der Ausnehmungen 9 annehmen bzw. erfüllen kann. Alternativ hätte der Kunststoff der
Raupe entsprechend hohe. Elastizität bzw. Viskosität aufzuweisen.
[0047] Es soll prinzipiell vermieden werden, dass die Schenkel 3, 4 der Nut 12, die beim
Einführen der Feder 6 in die Nut 12 elastisch aufgeweitet werden, in der aufgeweiteten
Stellung verbleiben. In aufgeweitetem Zustand würde der Stoß 16 zwischen den Oberflächen
18 der beiden Platten 1,2 eine Stufe ausbilden, welche erhöhter Abnützung unterworfen
wäre. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
dass der oberflächennahe Schenkel 3 der Nut 12 stärker bzw. weniger elastisch, insbesondere
überhaupt unelastisch, ausgebildet ist und nur der bodennahe bzw. untere Schenkel
der Nut elastisch auslenkbar gestaltet ist. Damit kann vermieden werden, dass durch
größere bzw. weniger verformbare Raupen 8 ein Aufbiegen des oberen oberflächennahen
Schenkels 3 erfolgt, sondern lediglich der untere schwächere bzw. dünnere Schenkel
4 der Nut 12 abgebogen wird. Vorteilhafterweise kann zur Vermeidung des Aufbiegens
des oberen Schenkels 3 einer Nut 12 auch vorgesehen sein, dass die Raupe(n) 8 lediglich
auf der nach unten gerichteten Federfläche 7 bzw. auf der Wandfläche 5 des unteren
Schenkels 4 der Nut 12 ausgebildet ist (sind). Auf diese Weise würde sowohl die Feder
6 als auch der obere Schenkel 3 der Nut 12 einem Aufwölben der Verbindungsstelle entgegenwirken,
wenn das Ausmaß bzw. das Volumen der Raupe zu groß bemessen ist bzw. bei Einsatz eines
Klebers dieser nicht ausreichend weich gemacht wird und das für ihn vorgegebene Volumen
nicht ausreicht.
[0048] Auch die Form der Ausnehmung 10 kann linsenförmig, dreieckförmig, halbelliptisch
oder länglich rechteckig sein; vorgesehen ist, dass diese Ausnehmung 10 - ebenso wie
die Ausnehmung 9 - als eine Vertiefung in der ansonsten ebenen Federfläche 7 bzw.
der ebenen Wandfläche 5 der Nut 12 ausgebildet ist. Damit soll der Klebstoffauftrag
bzw. die Menge des Kunststoffs für die Raupe 8 auf gewisse Bereiche definiert bzw.
begrenzt werden.
[0049] Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform gemäß Fig. 8 ist vorgesehen, dass in
den Federflächen 7 der Feder 6 Ausnehmungen 10 ausgebildet sind, die jeweils eine
Raupe 8 aufnehmen. Die beiden Raupen 8 weisen dabei unterschiedlichen Querschnitt
auf. Es ist durchaus möglich, die Raupen, die sich in den beiden Wandflächen 5 einer
Nut 12 bzw. auf den beiden Federflächen 7 einer Feder 6 befinden, unterschiedlich
zu gestalten; entsprechend unterschiedlich sind dann auch die Ausnehmungen 9 zu gestalten,
welche die Raupen 8 aufnehmen. Im Fall der Fig. 8 ist die im Schenkel 3 ausgebildete
Ausnehmung 9 größer als die im Schenkel 4 ausgebildete Ausnehmung 9.
[0050] Von Vorteil kann es sein, wenn die vorderen Kantenbereiche der Feder 6 Rundungen
bzw. Abschrägungen 19 aufweisen, so wie dies in Fig. 1, 3 bzw. 7 und 8 dargestellt
ist, um beim Einfügen der Feder 6 in die Nut 12 die Schenkel 3, 4 bzw. die Raupen
8 möglichst schonend auseinander zu drängen.
[0051] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9 ist vorgesehen, dass die Klebstoffraupen 8,
die an den Wandflächen 5 der Nut 12 ausgebildet sind, eine Höhenerstreckung H aufweisen,
welche die gemeinsame Tiefe der Ausnehmung 9 und der Ausnehmung 10 überschreitet.
Um hier eine stoßfreie Oberflächenverbindung zu erreichen bzw. eine bleibende Aufweitung
der Nut zu vermeiden, ist ein Kleber vorgesehen, der durch die Aufnahme bzw. durch
das Benetzen mit Wasser derart weich wird, dass er sich verformt und den freien Raum
23 in der Ausnehmung 10 und den Freiraum 23 der Ausnehmung 9 erfüllt.
[0052] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 12 ist vorgesehen, dass sich die Raupe 8, die
in einer Ausnehmung 10 in einer Wandfläche 5 der Nut 12 aufgebracht wurde, sich bezüglich
ihres Querschnittes mit dem Querschnitt der vorzugsweise dreieckförmigen Ausnehmung
9, die sich in der zugewandten Federfläche 7 der Feder 6 befindet, überschneidet.
Die sich überschneidenden Bereiche 21 werden bei Klebstoffraupen durch die Aktivierung
des Klebers der Klebstoffraupe 8 mit Wasser entsprechend aufgeweicht, sodass die Klebstoffraupe
8 sich an die Form der Ausnehmung 9 anpassen kann unter gleichzeitiger Verklebung
und Verrastung der beiden miteinander zu verbindenden Platten 1, 2. Bei Kunststoffraupen
müsste der Kunststoff entsprechende Viskosität besitzen.
[0053] Fig. 14 zeigt in im Vergleich miteinander unterschiedlich ausgebildeten Ausnehmungen
10 in den beiden Wandflächen 5 der Nut 12 vorgesehene, im Vergleich miteinander unterschiedliche
Querschnitte aufweisende Raupen, insbesondere Klebstoffraupen bzw. -bahnen 8, die
mit im Vergleich miteinander und im Vergleich mit den Klebstoffraupen 8 unterschiedlichen
Ausnehmungen 9 in den Federflächen 7 der Feder 6 zusammenwirken.
[0054] Wie Fig. 14 zu entnehmen ist, kann die Feder 6 prinzipiell bzw. bei allen Ausführungsformen
direkt vor den Ausnehmungen 9 eine Rundung 24 aufweisen. Damit wird es auch möglich,
die Feder 6 kürzer und die Nut 12 weniger tief zu gestalten. Des Weiteren ist aus
Fig. 14 ersichtlich, dass der Stoß 16 im oberflächennahe Bereich der Platten 1, 2
derart ausgebildet ist, dass die oberflächennahen Bereiche der Stirnfläche 17 aneinander
anliegen und ein Spalt so weit wie möglich vermieden wird. Im oberflächenfemen bzw.
bodennahen Bereich der Platten 1, 2 ist vorgesehen, dass die Stirnflächen 17 einander
nicht berühren bzw. dass dazwischen ein Spalt 15 ausgebildet wird. Dies wird insbesondere
dadurch erreicht, dass der bodennahe Schenkel 4 der Nut 12 geringfügig kürzer ausgebildet
ist als der oberflächennahe Schenkel 3.
[0055] Von Vorteil ist es allgemein, wenn die Raupe bzw. Bahn 8 mittig auf der Federfläche
7 bzw. auf der Wand 5 der Nut 12 bzw. der Schenkel 3, 5 aufgebracht ist.
[0056] In Fig. 13 sind verschiedene Abmessungen der Raupe, insbesondere einer Klebstoffraupe
8 und der Nut 12 eingetragen. Anhand dieser Figur werden einige Angaben bezüglich
vorteilhafter Ausführungsformen von Raupen, insbesondere Klebstoffraupen gegeben.
[0057] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Breite B der Raupe bzw. Bahn 8 zwei-
bis neunmal, vorzugsweise zwei- bis siebenmal, insbesondere drei- bis siebenmal, so
groß ist wie deren Höhe H. Erfindungsgemäß kann des Weiteren vorgesehen sein, dass
die Klebstoffraupe bzw. -bahn 8 ein klebe-latentes Klebematerial, vorzugsweise einen
mit Wasser emulgierbaren Polymerkleber umfasst, wobei das Klebematerial durch Anfeuchten
mit Wasser in den klebebereiten bzw. klebefähigen Zustand überführbar ist, und/oder
dass der Kunststoff oder das mittels Wasser bzw. Wasserfeuchte (re)aktivierbare Klebermaterial
der Klebstoffraupe bzw. -bahn 8 mit einer im wesentlichen gleichmäßigen Schichtdicke
von 0,1 bis 0,6 mm, insbesondere von 0,2 bis 0,5 mm, bei Dickentoleranzen im Bereich
von ±0,05 bis 0,1 mm, aufgebracht ist., und/oder dass der Kleber der Klebstoffraupe
bzw. -bahn 8 von einem Schnellbinder- bzw. Montageleim auf Polyvinylacetat-Basis,
wie beispielsweise Dorus MDO 55 der Firma Henkel, oder von einem handelsüblichen Holzleim,
z.B. auf Stärke- und/oder Proteinbasis, gebildet ist. Vorteilhaft kann es sein wenn
die Breite B der Klebstoffraupe bzw. -bahn 8 5 bis 25%, vorzugsweise 9 bis 21%, insbesondere
12 bis 17% der Dicke D der Nut 12 entspricht.
[0058] Es ist zu bemerken, dass die Anbringung der Raupen 8 an den entsprechenden Flächen
5, 7 entweder direkt auf diesen Flächen 5, 7 oder in den Ausnehmungen 10 erfolgen
kann, die in den insbesondere ebenen Flächen 5, 7 ausgebildet wurden. Vorteilhafter
Weise ragen die aufgebrachten Raupen 8 etwa 0,2 mm über die jeweilige Fläche 5, 7
empor. Die ausgebildeten Ausnehmungen 9 zur Aufnahme der Klebstoffraupen 8 weisen
eine Tiefe von vorteilhafter Weise maximal 0,3 mm auf. Von besonderem Vorteil ist
es, wenn etwa dreieckförmig gestaltete Ausnehmungen 9 mit im Querschnitt linsenförmige
Form aufweisenden Raupen 8 zusammenwirken. Diesbezüglich wird auf die Ausführungsform
der Fig. 12 verwiesen.
[0059] Vorteilhaft trägt die Feder 6 auf jeder Federfläche 7 eine Ausnehmung 9 und auf jedem
Schenkel 3, 4 der Nut 12 ist gegebenenfalls in einer Ausnehmung 10 eine Klebstoffraupe
8 aufgebracht.
[0060] Die wesentliche Wirkung der aufgebrachten Raupe besteht in ihrer Verriegelungswirkung,
von der insbesondere im Zuge der Verlegung und Anpassung von zusammenzufügenden Platten
Gebrauch gemacht wird.
[0061] Bei entsprechender Abrundung der Kanten des freien Endes der Feder 6 und/oder Abrundung
der Innenkanten der Wandflächen 5 der Schenkel 3, 4 der Nut 12, ist es möglich, beim
Verlegen die aneinanderzufügenden Platten 1, 2 vorerst auch in einem gewissen Winkel
aneinander zu legen, um einen Eintritt der Feder 6 in die Nut 12 in einem gewissen
Ausmaß zu erreichen. Die endgültige Verrastung von Feder 6 und Nut 12 bzw. der letzte
Verriegelungsschritt, der mit der Berührung der Stirnflächen 17 im oberflächennahen
Bereich endet, ist allerdings nur möglich, wenn die Platten 1, 2 relativ zueinander
in der Plattenebene verschoben werden.
[0062] Prinzipiell ist es auch möglich, Kleber im Übermaß aufzutragen bzw. den Querschnitt
der Klebstoffraupe 8 größer zu machen als den Querschnitt der Ausnehmung 9. In diesem
Fall würde der durch das Lösungsmittel, insbesondere Wasser, weichgemachte Kleber
in den Spalt zwischen der Nut und der Feder eintreten. Dies könnte für die Festigkeit
der Nut-Federverbindung von Vorteil sein. Es sollte dabei jedoch Sorge getragen werden,
dass der Kleber entsprechend aufgeweicht bzw. weich wird, sodass im Stoßbereich der
miteinander zu verbindenden Platten 1, 2 keine Unebenheiten ausgebildet werden. Die
Menge des aufzubringenden Klebers in der Klebstoffraupe 8 hängt somit von den geometrischen
Gegebenheiten zwischen der Feder 6 und der Nut 12 bzw. von der Größe der Ausnehmungen
9 und 10 ab und insbesondere auch von der Viskosität des reaktivierten Klebers.
[0063] Fig. 16 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Federkonstruktion derart
gestaltet ist, dass die Seitenflächen 17, an denen eine Platte 1, 2 eine Feder aufweisen
sollte, die mit einer Nut einer anzuschließenden Platte zusammenwirken soll, derart
gestaltet sind, dass vorerst auch dort eine Nut 12 ausgebildet wird, in die eine Feder
6' eines eigenständigen Bauteiles einsetzbar ist. Diese Feder 6' tritt als eigener
Bauteil anstelle der in den Figuren und der Beschreibung bzw. Patentansprüchen beschriebenen
Feder 6 und ist mit der Platte 1, 2, gegebenenfalls werksseitig, verbunden bzw. verbindbar.
Die Feder 6' ist längs ihrer beiden Seiten so ausgebildet wie eine Feder 6 bzw. ist
beidseitig so ausgeführt, wie es in Zusammenhang mit der Beschreibung, den Zeichnungen
und den Patentansprüchen für eine Feder 6 beschrieben ist. Es kann vorgesehen sein,
dass die Feder spiegelbildlich ausgebildet ist. Mit der einen Seite wird die Feder
6' in eine Nut der Platte 1 und mit ihrer anderen Seite in eine Nut der Platte 2 eingefügt.
Dabei verrasten die Raupen 8 und/oder Ausnehmungen 9 auf der Federfläche 7 mit Ausnehmungen
9 und/oder Raupen 8 in den Schenkeln 3, 4 der jeweiligen Nuten 12.
[0064] Der Bauteil stellt eine doppelte Feder 6 dar. Der Vorteil der sogenannten Fremdfeder
liegt darin, dass die Platten 1, 2 lediglich mit entsprechenden Nuten 12 an ihren
Seitenflächen rundum auszuführen sind und werksseitig oder erst beim Verlegen die
Fremdfedem 6' in die Nuten 12 einzulegen sind. Auch das Einführen einer Fremdfeder
6' erfolgt in der Ebene der jeweiligen Platte 1, 2. Das Verbinden der Platten 1, 2
erfolgt auch bei Einsatz von Fremdfedem 6' zumindest im letzten Zusammenfügeschritt
durch ein Verschieben in der Plattenebene.
[0065] Sämtliche Ausführungen für die Federn 6 gelten sowohl für den linken Teil als auch
den rechten Teil des in Fig. 16 dargestellten Bauteils 6'.
[0066] Fig. 17 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Nuten 12 nicht senkrecht
zu den Seitenflächen 17 ausgebildet sind, sondern senkrecht zur Oberfläche der Platten
1, 2, d.h. um 90° verdreht verlaufen. Der Nutenbereich A ist in gleicher Weise aufgebaut
bzw. ausgebildet, wie es die Nuten 12 sind, die in den Fig. 1 bis 16 bzw. der zugehörigen
Beschreibung und den zugehörigen Patenansprüchen beschrieben sind. Mit dieser Nut
12 wirkt eine Feder 6 zusammen, die ebenfalls den Federn 6 entspricht, so wie diese
in den bisherigen Fig. 1 bis 16 sowie in der bisherigen Beschreibung und den Patentansprüchen
beschrieben wurden. Die Feder 6 kann ebenfalls als um 90° verdreht angesehen werden.
Der Bereich A stellt somit nichts Anderes dar als den bislang beschriebenen Verbindungsbereich
einer Nut 12 mit einer Feder 6, nur dass im vorliegenden Fall die Nut 12 und die Feder
6 senkrecht zur Oberfläche der Platte 2 verlaufen. Es erfolgt also eine Verbindung
der Platten 1, 2 nicht durch eine Verschiebung in der Plattenebene, sondern durch
eine Verschiebung senkrecht zur Oberfläche der Platten 1, 2. Ein Einschwenken der
Platten ist nicht gut möglich; im Endschritt des Zusammenfügens erfolgt eine Bewegung
senkrecht zur Plattenebene.
[0067] Wie bereits zuvor in Zusammenhang mit der Fig. 1 bis 16 beschrieben, sind an den
Wandflächen 5 der Nut 12 und/oder an den Federflächen 7 Ausnehmungen 9 und/oder Raupen
8, insbesondere Klebstoffraupen ausgebildet, um ein gegenseitiges Verrasten der Nut
12 mit der Feder 6 und allenfalls ein gegenseitiges Verkleben zu bewirken.
[0068] Des weiteren kann auch der Bereich B als ein um 90° verdrehter Nutenbereich im Sinne
der vorangehenden Beschreibung bzw. der Fig. 1 bis 16 und der Patentansprüche verstanden
werden, der in der Platte 2 ausgebildet ist. Der Schenkel 4 dieses Nutenbereiches
B wirkt einerseits als Feder 6 mit der Nut 12 des Bereiches A zusammen; der Schenkel
4 bildet anderseits jedoch auch mit dem Körper 31 der Platte 2 eine Nut 12' aus, in
die der Schenkel 4 des Bereiches A eingeführt werden kann. Eine oder beide Seiten
des Schenkels 4 können mit Raupen 8 und/oder Ausnehmungen 9 versehen sein, die mit
in bzw. auf den Wandflächen 5' der Nut 12' ausgebildeten Raupen 8 und/oder Ausnehmungen
9 zusammenwirken. Die Ausbildung derartiger Raupen 8 und der Ausnehmungen 9 in der
Nut 12 und/oder auf der Feder 6 wurde in der vorangehenden Beschreibung bereits eingehend
beschrieben.
[0069] Sofern vorgesehen ist, dass die Platte 2 in ihrem seitlichen Endbereich mit einer
Begrenzungsfläche 30 in Abstand vom außenliegenden Schenkel 4 der Nut 12 endet, um
ein Zusammenfügen der Platten 1, 2 zu erleichtern, so werden entsprechende Raupen
8 und/oder Ausnehmungen 9 lediglich auf der Feder 6 vorgesehen, die in die Nut 12
des Bereiches A der Platte 1 eingeführt werden kann.
[0070] Der Schenkel 3 der Nut 12 in der Platte 1 ist in den Plattenkörper der Platte 1 integriert
bzw. wird vom Plattenkörper dargestellt.
[0071] Die Raupen 8 können wiederum in Vertiefungen 10 angeordnet sein; in Fig. 17 sind
derartige Vertiefungen 10 jedoch nicht eingezeichnet. Für die Raupen 8 werden die
zuvor beschriebenen Klebstoffe und/oder Kunststoffe eingesetzt.
[0072] Die Nuten 12, Federn 6, Ausnehmungen 9 und 10 werden vorzugsweise durch Fräsen hergestellt.
[0073] Von Vorteil ist es, wenn sich zumindest eine Raupe parallel zu bzw. längs der Kante
der Stirnfläche 17 bzw. in Längsrichtung der Platte 1, 2 erstreckt. Prinzipiell kann
der Verlauf der Raupe, gegebenenfalls herstellungsbedingt oder gewollt, von einem
parallelen Verlauf in Bezug auf die Längserstreckung der Platte abweichen.
[0074] Die Ausnehmung 9 auf der Feder 6 weist gemäß Fig. 18 eine der Stirnfläche der Platte
1 zugekehrte Anlage- bzw. Kontaktfläche 60 für die Raupe 8 bzw. gemäß Fig. 19 weist
die Ausnehmung 9 in der Nut 1 eine dem Nutgrund zugekehrte Anlage- bzw. Kontaktfläche
60 für die Raupe 8 auf. Diese Flächen 60 wirken mit der Raupe zusammen 8 bzw. verrasten
mit ihr und wirkt einem Austreten der Feder 36 aus der Nut 12 entgegen. Die Fläche
60 kann zur Oberfläche der Platte 1, 2 geneigt (in Fig. 19 strichliert angedeutet)
oder senkrecht verlaufen.
[0075] Die Ausnehmung 9 erstreckt sich im Fall der Fig. 18 auf der Feder 6 von der Auflagefläche
60 bis zur Stirnfläche der Platte 2 und im Fall der Fig. 19 in der Nut 12 von der
Anlagefläche 60 bis zum Nutgrund. Die Ausnehmung 9 ist gleich groß oder größer als
das aufzunehmende Volumen der Raupe 12. Eine Verklebung der Raupe 12 kann mit der
Fläche 60 und/oder mit der Innenfläche bzw. mit Teilbereichen der der Raupe 12 gegenüberliegenden
Innenfläche der Ausnehmung 9 erfolgen.
[0076] In Fig. 20 sind Verkleidungsplatten 1, 2 dargestellt, die durch ein Verschwenken
und durch ein aufeinander zu bewegen miteinander verbunden werden können. Gemäß Fig.
20 unten besitzt eine Platte 1 eine Nut 12, deren Innenflächen gekrümmt verlaufen.
Die Feder 6 der anzuschließenden Platte 2 besitzt Federflächen, die der Krümmung der
Nutseitenflächen angepasst ist. Des Weiteren entspricht die Dicke der Feder 6 der
Breite der Nut 12.
[0077] Die Feder trägt im vorliegenden Fall auf ihren Federflächen zumindest eine Raupe
bzw. Bahn 8, die in angepasste Ausnehmungen 9 in den Nutseitenflächen eingeführt bzw.
eingerastet werden können.
[0078] Das gegenseitige Verbinden der Platten 1, 2 erfolgt, wie in Fig. 20 oben dargestellt.
Die anzuschließende Platte wird schräg auf eine bereits verlegte Platte angesetzt
und der Endbereich der Feder 6 in die Nut 12 eingeführt. Daraufhin erfolgt ein Absenken
bzw. Verschwenken der angesetzten Platte 2 nach unten, wobei die Feder 6 in die Nut
12 eingeführt wird. Gleichzeitig erfolgt ein Annähern der Platten 1, 2. Im Endstadium
der Verbindungsbewegung verrasten die Raupen 8 mit den Ausnehmungen 9 und geben der
erstellten Verbindung Halt. In Fig. 20 sind schematisch drei Stellungen der anzuschließenden
Platte 2 dargestellt. In der obersten Stellung, die schraffiert ausgeführt ist, befindet
sich die anzuschließende Platte in einer Stellung, in der die Feder 6 um ein gewisses
Ausmaß in die Nut 12 eingeführt ist. Bei einem weiteren Verschwenken der angesetzten
Platte 2 nach unten, wie es der dargestellten Mittelstellung zu entnehmen ist, dringt
die Feder 6 tiefer in die Nut 12 ein, bis in der angeschlossenen Stellung zumindest
die oberflächenseitigen Stirnbereiche der Platten 1, 2 aneinander liegen und die Feder
6 soweit von der Nut 12 aufgenommen ist, dass die Raupen 8 mit den Ausnehmungen 9
korrespondieren bzw. zusammenwirken. Gleiches gilt auch, wenn die Lage der Raupen
8 und der Ausnehmungen 9 vertauscht werden.
[0079] Von Vorteil ist es dabei, wenn die Krümmungsradien der Innenflächen der Nut 12 sowie
der Flächen der Feder 6 gleich groß ausgebildet sind bzw. die Dicke der Feder 6 der
Breite der Nut 12 entspricht.
[0080] Ganz allgemein von Vorteil ist es, wenn die Raupen 8 bezüglich der Feder 6 direkt
einander gegenüberliegen; Gleiches gilt für die Raupen 8 auf den Innenflächen der
Nut 12. Entsprechend liegen auch die Ausnehmungen 9 einander gegenüber.
[0081] Es ist möglich, auf den gekrümmten Federflächen und auf den gekrümmten Nutseitenflächen
miteinander zusammenwirkende Raupen 8 und/oder Ausnehmungen 9 auszubilden.
[0082] Es ist des Weiteren möglich, dass die Federflächen und die Seitenflächen der Nut
12 gerade und gekrümmte Abschnitte aufweisen, wobei die geraden Abschnitte ein Verschwenken
der angesetzten Platte 2 bei einer Verbindung von zwei Platten 1, 2 nicht behindern
bzw. zulassen.
1. Verkleidungsplatte für Fußböden, Wände oder Decken, die längs zumindest einer Kante
oder Stirnfläche (17) eine Nut (12) und längs zumindest einer anderen Kante oder Stirnfläche
(17) eine Feder (6) aufweist,
- wobei die Querschnitte der Feder (6) und der Nut (12) aneinander angepasst sind
und miteinander zu verbindende Platten (1, 2) durch ein Einführen der Feder (6) in
die Nut (12) im Zuge eines im wesentlichen in der Plattenebene oder im wesentlichen
senkrecht zur Plattenebene erfolgenden Verschiebens und/oder im Zuge eines Verschwenkens
verbindbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
- dass auf zumindest einer Wandfläche (5) der Nut (12) bzw. auf deren Schenkeln (3, 4) und/oder
auf zumindest einer Federfläche (7) zumindest eine, insbesondere werkseitig aufgebrachte,
Raupe bzw. Bahn (8) aus Klebstoff und/oder Kunststoff aufgebracht bzw. angebunden
ist, und
- dass auf der Feder (6) in der der mit der Raupe bzw. Bahn (8) versehenen Wandfläche (5)
der Nut (12) zugekehrten Federfläche (7) und/oder in der Nut (12) bzw. in deren Schenkeln
(3, 4) in der der mit der Raupe bzw. Bahn (8) versehenen Federfläche (7) zugekehrten
Wandfläche (5) zumindest eine Ausnehmung (9) zur zumindest teilweisen Aufnahme der,
insbesondere zur Aufnahme der gesamten, Raupe bzw. Bahn (8) in zusammengefügtem Zustand
von zwei benachbarten Platten (1, 2) ausgebildet ist.
2. Platte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (12) und die Feder (6) jeweils an einer Längsseite und an einer Querseite
einer Platte (1, 2) in oder an deren Stirnseite (17) bzw. im Kantenbereich ausgebildet
sind und/oder
- dass zumindest eine Federfläche (7) zum freien Ende der Feder (6) hin konvergiert
oder parallel zur Oberfläche (18) der Platte (1, 2) verläuft und/oder
- dass zumindest eine Wandfläche (5) der Nut (12) im gleichen Winkel wie die zugehörige
bzw. anliegende Federfläche (7) geneigt ist und nach außen zu konvergiert oder parallel
zur Oberfläche (18) der Platte (1, 2) verläuft und/oder
- dass die Feder (6) und die Nut (12) zumindest über einen Teil des, gegebenenfalls
über den gesamten, Einschubbereich(es) der Feder (6) formschlüssig bzw. mit Passsitz
verbindbar sind und/oder
- dass zumindest der vor der Raupe bzw. Bahn (8) oder der Ausnehmung (9) zum freien
Ende der Feder (6) hin gelegene Bereich der Feder (6) formschlüssig bzw. mit Passsitz
in die Nut (12) einsetzbar ist und/oder, dass die Feder (6) und/oder die Nut (12)
und/oder die Raupe bzw. Bahn (8) sich über die gesamte Länge der jeweiligen Seitenfläche
(17) bzw. Kante erstrecken.
3. Platte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Raupe bzw. Bahn (8) in einer Ausnehmung (10) versenkt angeordnet ist,
die in der jeweiligen Wandfläche (5) der Nut (12) und/oder in der jeweiligen Federfläche
(7) ausgebildet ist und/oder,
- dass die Wandflächen (5) der Nut (12) und/oder die Federflächen (7) eben ausgebildet
sind, wobei die Ausnehmungen (9) und/oder die Ausnehmungen (10) Vertiefungen in diesen
ebenen Flächen (5, 7) darstellen und/oder
- dass die Raupe bzw. Bahn (8) und gegebenenfalls die Ausnehmung (9) und gegebenenfalls
die Ausnehmung (10) sich durchgehend über die Länge der Nut und/oder der Feder (6)
erstrecken oder in Form von einzelnen aufeinanderfolgenden Abschnitten ausgebildet
bzw. aufgebracht sind.
4. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff einer Raupe bzw. Bahn (8) wasserlöslich ist oder bei Kontakt mit oder
Zufuhr von Wasser und/oder Feuchtigkeit anlösbar und/oder aktivierbar ist und/oder
von wasserlöslichem Leim, z.B. Weißleim, und/oder von einem Druckkleber bzw. einem
bei Aufbringen von Druck Haftwirkung entfaltenden bzw. druckaktivierbaren Kleber gebildet
ist.
5. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Querschnitt der in der Nut (12) bzw. in deren Schenkel (3, 4) und/oder auf der
Feder (6) ausgebildeten Ausnehmung (9) dem Querschnitt der die Federfläche (7) oder
die Wandfläche (5) der Nut (12) überragenden Raupe bzw. Bahn (8) angepasst ist bzw.
diese Querschnitte einander entsprechen oder
- dass der die ebenen Flächen (5, 7) überragende Querschnitt der Raupe bzw. Bahn (8) geringfügig
kleiner ist als der Querschnitt der zugeordneten Ausnehmung (9) oder
- dass der Querschnitt einer Raupe bzw. Bahn (8) dem gemeinsamen Querschnitt der Ausnehmung
(9) und der Ausnehmung (10) entspricht oder geringfügig kleiner ist als dieser.
6. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Schenkel (3, 4) der Nut (12) gleich lang sind oder
- dass der an der Rückseite der Platte (1, 2) ausgebildete Schenkel (4) der Nut (12) geringfügig
kürzer ist als der an der Vorderseite der Platte (1,2) liegende Schenkel (3) und/oder
- dass zumindest ein Schenkel (3, 4) der Nut (12), vorzugsweise der untere Schenkel (4),
beim Einführen der Feder (6) elastisch aufweitbar bzw. elastisch aufbiegbar ist und/oder
- dass die Raupe(n) bzw. -bahn(en) (8) mit der(n) zugeordneten Ausnehmung(en) (9) in der
Feder (6) und/oder in der Nut (12) verrastbar sind und die Raupe(n) bzw. Bahn(en)
(8) und die Ausnehmung(en) (9) als Verriegelungselemente zusammenwirken.
7. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1, 2) aus Holz, Holzwerkstoff, MDF, HDF, Kunststoff, rezykliertem Kunststoff,
mit Kunstharz gebundenen Spänen gebildeten Spanplatten gebildet ist und gegebenenfalls
auf ihrer Vorder- bzw. Gebrauchsfläche und/oder auf ihrer Rückseite jeweils mit zumindest
einer Auflage (13, 14), z.B. einer Dekorauflage, insbesondere aus Kunststoff, versehen
ist und/oder
- dass die Nut (12) und die Feder (6) aus dem Material der Platte (1, 2) ausgebildet
oder aus diesem ausgefräst sind, oder
- dass die Feder (6) einstückig mit dem Material der Platte (1, 2) gebildet ist und/oder
- dass im Bereich der Ober- bzw. Gebrauchsflächen (18) von zwei miteinander verbundenen
Platten (1, 2) die Stirnflächenbereiche aneinander anliegen und gegebenenfalls im
Bereich der Rückseite (14) der miteinander verbundenen Platten. (1, 2) zwischen den
Stirnflächen (17) ein Spalt (15) ausgebildet ist.
8. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Raupe bzw. Bahn (8) und/oder die Ausnehmung (9) und/oder die Ausnehmung (10)
im Querschnitt halbkreisförmige, linsenförmige, elliptische oder langgestreckt rechteckförmige
Form aufweisen, und/oder dass die Übergänge von den ebenen Flächen (5, 7) zu den Ausnehmungen
(9) und/oder zu den Ausnehmungen (10) gerundet bzw. gefast verlaufen und/oder
- dass die in einer Ausnehmung (9) aufgebrachte Raupe bzw. Bahn (8) über die jeweilige
Federfläche (7) bzw. die jeweilige Wandfläche (5) der Nut (12) übersteht bzw. diese
Flächen überragt und der überragende Teil der Raupe bzw. Bahn (8) als Rast- bzw. Verriegelungselement
und/oder als Klebewirkung entfaltendes Element wirkt und/oder
- dass sich bei verriegelten Platten der Querschnitt der Raupe bzw. Bahn (8), insbesondere
eine Klebstoffraupe, und der Querschnitt der Ausnehmung (9) überschneiden würden,
sodass Wandbereiche der Ausnehmung (9) zwingend in Kontakt mit der Raupe bzw. -bahn
(8) stehen und/oder
- dass die Raupe bzw. Bahn (8) etwa mittig auf der Federfläche (7) bzw. auf der Wand
(5) der Nut (12) bzw. der Schenkel (3, 5) und/oder im Abstand von der Stirnfläche
(17) der Platte (1, 2) aufgebracht ist und/oder
- dass der Klebstoff einer aufgebrachten Raupe bzw. Bahn (8) verformbar, insbesondere
bei Einwirkung von Wasser und/oder Feuchtigkeit und oder stetem Druck verformbar ist
und sich an die Querschnittsform der Ausnehmung (9) und/oder die Querschnittsform
der Ausnehmung (10), insbesondere bei gleichzeitiger Entfaltung seiner Klebewirkung,
anpasst.
9. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) der Raupe bzw. Bahn (8) zwei- bis neunmal, vorzugsweise zwei- bis
siebenmal, insbesondere drei- bis siebenmal, so groß ist wie deren Höhe (H) und/oder
- dass die Breite (B) der Raupe bzw. Bahn (8) 5 bis 25%, vorzugsweise 9 bis 21%, insbesondere
12 bis 17% der Dicke (D) der Nut (12) entspricht und/oder
- dass die Mitte der Raupe bzw. Bahn (8) und der Ausnehmung (9) und gegebenenfalls
der Ausnehmung (10) im wesentlichen im gleichen Abstand bzw. im gleichen Abstandsbereich
von der Stirnfläche (17) oder der Oberfläche (18) der Platte (1, 2) liegen und/oder
- dass die Raupe bzw. Bahn (8) sich über die Ebene der Wandfläche (5) der Nut (12)
bzw. sich über die Ebene der Federfläche (7) erhebt bzw. an diesen ebenen Flächen
(5, 7) aufragt und gerundete Querschnittskontur bzw. Außenflächen bzw. Flanken aufweist
und/oder
- dass die Raupe bzw. Bahn (8) in der Ausnehmung (10) und/oder auf den Flächen (5)
der Nut (12) und/oder den Federflächen (7) fest anhaftet.
10. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Raupe bzw. Bahn (8) eine Härte bzw. Zähigkeit bzw. Viskosität aufweist, dass
sie ein Einschieben der Feder (6) in die Nut (12) bzw. das Aufweiten der Nut (12)
beim Einschieben der Feder (6) bzw. das Darübergleiten des freien Endes der Feder
(6) ohne wesentliche bleibende Formänderung übersteht und nach dem Einschieben der
Feder (6) als Verriegelungselement gegen ein Austreten der Feder (6) aus der Nut (12)
wirkt, gegebenenfalls solange bis bei einer als Klebstoffraupe ausgebildeten Raupe
(8) die Klebewirkung eintritt.
11. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffraupe bzw. -bahn (8) ein klebe-latentes Klebematerial, vorzugsweise
einen mit Wasser emulgierbaren Polymerkleber umfasst, wobei das Klebematerial durch
Anfeuchten mit Wasser in den klebebereiten bzw. klebefähigen Zustand überführbar ist
und/oder
- dass das mittels Wasser bzw. Wasserfeuchte (re)aktivierbare Klebermaterial der Klebstoffraupe
bzw. -bahn (8) oder einer Raupe aus Kunststoff, mit einer im wesentlichen gleichmäßigen
Schichtdicke von 0,1 bis 0,6 mm, insbesondere von 0,2 bis 0,5 mm, bei Dickentoleranzen
im Bereich von ±0,05 bis 0,1 mm, aufgebracht ist und/oder
- dass der Kleber der Klebstoffraupe bzw. -bahn (8) von einem Schnellbinder- bzw.
Montageleim auf Polyvinylacetat-Basis, wie beispielsweise Dorus MDO 55 der Firma Henkel,
oder von einem handelsüblichen Holzleim, z.B. auf Stärke- und/oder Proteinbasis, gebildet
ist.
12. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der vor der Raupe bzw. Bahn (8) oder der Ausnehmung (9) zum freien Ende der Feder
(6) hin gelegene Bereich der Feder (6) in Form einer Abrundung oder Abschrägung (24)
ausgebildet ist, die gegebenenfalls unmittelbar an die Raupe bzw. Bahn (8) oder die
Ausnehmung (9) anschließt.
13. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass als Feder (6') ein langgestreckter, leistenförmiger Bauteil vorgesehen ist, der an
seinen beiden gegenüberliegenden Schmalseiten bzw. in diesen Randbereichen nach Art
der in der Beschreibung und in den Ansprüchen 1 bis 12 beschriebenen Federn (6) ausgebildet
ist bzw. in diesen beiden Bereichen auf zumindest einer Federfläche (7') zumindest
eine längsverlaufende bzw. parallel zur Längserstreckung des Bauteils verlaufende
Raupe (8) und/oder zumindest eine längsverlaufende bzw. parallel zur Längserstreckung
des Bauteils ausgebildete Ausnehmung (9) aufweist, wobei in zumindest einem Schenkel
(3, 4) der jeweils in den Platten (1, 2) ausgebildeten Nuten (12) formmäßig angepasste
und lagemäßig zugeordnete Klebstoffraupen (8) und/oder Ausnehmungen (9) ausgebildet
sind und/oder
- dass der leistenförmige Bauteil zumindest bezüglich einer seiner Längsmittelebenen
symmetrisch ausgebildet ist, vorzugsweise bezüglich der senkrecht zu seiner Fläche
bzw. zur Plattenebene liegenden Mittelebene symmetrisch ausgebildet ist und/oder
- dass der Bauteil bzw. diese Fremdfeder werksseitig in eine Nut (12) in einer Längsseite
und gegebenenfalls in eine Nut (12) einer Schmalseite einer Platte (1, 2) eingesetzt
ist.
14. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass der oberflächennahe Schenkel (3) der Nut (12) stärker bzw. dicker und/oder weniger
elastisch abbiegbar ausgebildet ist als der untere Schenkel (4) und/oder dass Ausnehmungen
(9) und/oder Raupen (8) nur an der nach unten gerichteten Federfläche (7) und an der
Wandfläche (5) des unteren Schenkels (4) der Nut (12) ausgebildet sind und/oder
- dass die Nut (12) und die Feder (6) senkrecht zur Oberfläche der Platte (1, 2) verlaufend
ausgebildet sind und durch eine senkrecht zur Plattenebene erfolgende Bewegung zumindest
eine auf zumindest einer Federfläche (7) und/oder zumindest einer Wandfläche (5) der
Nut (12) ausgebildete Ausnehmung (9) und/oder Raupe (8) mit zumindest einer auf zumindest
einer Wandfläche (5) der Nut (12) und/oder zumindest einer Federflächen (7) ausgebildeten
Raupe (8) verrastbar und/oder verklebbar ist und/oder
- dass der außenliegende Schenkel (4) der senkrecht zur Plattenoberfläche verlaufenden
Nut (12) der einen Platte (1, 2) in eine zwischen der Feder (6) einer anzuschließenden
Platte (2, 1) und deren Plattenkörper (31) ausgebildete Nut (12') durch eine senkrecht
zur Plattenoberfläche erfolgende Bewegung einführbar ist, wobei zumindest eine auf
zumindest einer Federfläche (7) und/oder zumindest einer Wandfläche (5) der Nut (12)
ausgebildete Ausnehmung (9) und/oder Raupe (8) mit zumindest einer auf zumindest einer
Wandfläche (5) der Nut (12) und/oder zumindest einer Federfläche (7) ausgebildeten
Raupe (8) und/oder Ausnehmung (9) verrastbar und/oder verklebbar ist und/oder
- dass auf einer Platte (1, 2) zumindest längs einer Längsseite und gegebenenfalls
längs einer Schmalseite eine nach oben offene Nut (12) und längs einer Längsseite
und gegebenenfalls längs einer Schmalseite eine nach unten abgehende Feder (6) ausgebildet,
vorzugsweise ausgefräst, ist und/oder
- dass sich die zumindest eine Raupe parallel zu bzw. längs der Kante oder Stirnfläche
(17) bzw. in Längsrichtung der Platte (1, 2) erstreckt.
15. Verkleidungsplatte für Fußböden, Wände oder Decken, die vorzugsweise aus Holz, Holzwerkstoff,
MDF, HDF, Kunststoff, rezykliertem Kunststoff, mit Kunstharz gebundenen Spänen gebildeten
Spanplatten gebildet ist, nach einem der Ansprüche 1 bis 14, welche Verkleidungsplatte
längs zumindest einer Kante oder Stirnfläche (17) eine Nut (12) und längs zumindest
einer anderen Kante oder Stirnfläche (17) eine Feder (6) aufweist,
- wobei die Querschnitte der Feder (6) und der Nut (12) aneinander angepasst sind
und miteinander zu verbindende Platten (1, 2) durch ein Einführen der Feder (6) in
die Nut (12) im Zuge eines im wesentlichen in der Plattenebene oder im wesentlichen
senkrecht zur Plattenebene erfolgenden Verschiebens und/oder im Zuge eines Verschwenkens
verbindbar sind, und
- wobei auf den Federn (6) und/oder Nuten 12 zumindest ein Vorsprung ausgebildet ist,
der zum Verriegeln von aneinander zufügender Verkleidungsplatten mit einer Ausnehmung
(9) zusammenwirkt, die in den Nuten 12 und/oder Federn (6) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass auf zumindest einer Wandfläche (5) der Nut (12) bzw. auf deren Schenkeln (3, 4) und/oder
auf zumindest einer Federfläche (7) als Vorsprung zumindest eine sich parallel zu
bzw. längs dieser Kante oder Stirnfläche (17) bzw. in Längsrichtung der Verkleidungsplatte
erstreckende, insbesondere werkseitig aufgebrachte, Raupe bzw. Bahn (8) aus Klebstoff
und/oder Kunststoff aufgebracht bzw. angebunden ist, und
- dass auf der Feder (6) in der der mit der Raupe bzw. Bahn (8) versehenen Wandfläche (5)
der Nut (12) zugekehrten Federfläche (7) und/oder in der Nut (12) bzw. in deren Schenkeln
(3, 4) in der der mit der Raupe bzw. Bahn (8) versehenen Federfläche (7) zugekehrten
Wandfläche (5) zumindest eine Ausnehmung (9) zur zumindest teilweisen Aufnahme der,
insbesondere zur Aufnahme der gesamten, Raupe bzw. Bahn (8) in zusammengefügtem Zustand
von zwei benachbarten Platten (1, 2) ausgebildet ist.
16. Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (12) und die Feder (6) gekrümmte Federflächen und gekrümmte Nutseitenflächen
aufweisen und/oder
- dass die Federflächen und die Nutflächen jeweils in die gleiche Richtung gekrümmt
sind oder auf dieselbe Seite der Verkleidungsplatte weisende Krümmungsradien besitzen
und/oder
- dass die beiden gekrümmten Federflächen und die beiden gekrümmten Nutseitenflächen
jeweils parallel zueinander verlaufen und/oder
- dass die Federflächen und die Nutflächen parallel zueinander verlaufen und/oder
- dass die Feder (6) und die Nut (12) über ihren Verlauf gleichbleibende Dicke besitzen
oder dass die Nut (12) in Richtung des Nutgrundes und die Feder (6) in Richtung auf
das Federende abnehmende Dicke aufweisen und/oder
- dass die Raupen und/oder Bahnen (8) auf der Feder (6) und/oder in der Nut (12) einander
direkt gegenüberliegen.
1. Covering panel for floors, walls or ceilings comprising a groove (12) along at least
one edge or front surface (17) and/or a tongue (6) along at least one different edge
or front surface (17),
- wherein the cross-sections of the tongue (6) and the groove (12) are adapted to
one another, and panels (1, 2) to be joined together are interconnectable by inserting
the tongue (6) into the groove (12) in the course of a displacement which substantially
takes place in the panel plane or substantially perpendicularly to the panel plane
and/or in the course of pivoting,
characterised in
- on at least one wall surface (5) of the groove (12), or on its legs (3, 4) and/or
on at least one tongue surface (7) at least one bead or web (8) of an adhesive and/or
of plastic material is applied or bound, which in particular is applied in the factory,
and
- that at least one recess (9) for at least partially receiving the bead or web (8)
in assembled state of two adjacent panels (1, 2), particularly for receiving the entire
bead or web, is on the tongue (6) on the tongue surface (7), which is turned towards
that wall surface (5) of the groove (12) which is provided with said bead or web (8),
and/or in said groove (12) or in its legs (3, 4) in that wall surface (5) which is turned towards the tongue surface (7) provided with said
bead or web (8).
2. Panel according to claim 1,
characterised in that the groove (12) and the tongue (6) are each formed on a longitudinal side and on
a transverse side of a panel (1, 2) in or on a front side (17) thereof or in the edge
region, and/or
- that at least one tongue surface (7) converges towards the free end of the tongue
(6) or extends parallel to the surface (18) of the panel (1, 2), and/or
- that at least one wall surface (5) of the groove (12) is inclined under the same
angle as the associated or engaging tongue surface (7) and converges towards the exterior
or extends parallel to the surface (18) of the panel (1, 2), and/or
- that the tongue (6) and the groove (12) may be interconnected, at least over part
of the insertion region of the tongue (6), optionally over the entire insertion region,
in a positive way or with a snug fit, and/or
- that at least that area of the tongue (6), which is situated before the bead or
web (8) or the further bead (9) towards the free end of the tongue (6), may be positively
inserted into the groove (12) or with a snug fit, and/or that the tongue (6) and/or
the groove (12) and/or the bead or web (8) extend over the entire length of the respective
lateral surface (17) or edge.
3. Panel according to claim 1 or 2,
characterised in that a part of the bead or web (8) is countersunk in a recess (10) formed in the respective
wall surface (5) of the groove (12) and/or in the respective tongue surface (7), and/or
- that the wall surfaces (5) of the groove (12) and/or the tongue surfaces (7) are
plane, wherein the recesses (9) and/or the recesses (10) constitute depressions in
these plane surfaces (5, 7), and/or
- that the bead or web (8) and, optionally, the recess (9) and, optionally, the recess
(10) extend continuously over the length of the groove and/or of the tongue (6) or
are formed or applied in the shape of individual subsequent segments.
4. Panel according to any of claims 1 to 3, characterised in that the adhesive of the bead or web (8) is water-soluble or can be partially dissolved
and/or activated upon contact with or supply of water and/or moisture, and/or is formed
by a water-soluble glue, e.g. white glue, and/or by a pressure adhesive or an adhesive,
which develops an adhesive action when pressure is applied, or is a pressure-activated
adhesive.
5. Panel according to any of claims 1 to 4,
characterised in
- that the cross-section of the recess (9), which is formed in the groove (12) or in its
legs (3, 4) and/or on the tongue (6), is adapted to the cross-section of the bead
or web (8), which surmounts the tongue surface (7) or the wall surface (5) of the
groove (12), or that these cross-sections correspond to each other, or
- that that cross-section of the bead or web (8), which surmounts the plane surfaces (5,
7), is insignificantly smaller than the cross-section of the associated recess (9),
or
- that the cross-section of a bead or web (8) corresponds to the joint cross-sections of
the recess (9) and the recess (10) or is insignificantly smaller.
6. Panel according to any of claims 1 to 5,
characterised in
- that the legs (3, 4) of the groove (12) are of equal length and/or
- that that leg (4) of the groove (12), which is at the back of the panel (1, 2), is insignificantly
shorter than that leg (3), which is near the front surface of the panel (1, 2) and/or
- that at least one leg (3, 4) of the groove (12), preferably the lower leg (4), may elastically
be widened or may be elastically bent up, when the tongue (6) is inserted, and/or
- that the bead(s) or web(s) (8) may be locked with the associated recess(es) (9) in the
tongue (6) and/or in the groove (12), and that the bead(s) or web(s) (8) co-operate
with the recess(es) (9) as locking elements.
7. Panel according to any of claims 1 to 6,
characterised in that the panel (1, 2) is formed of wood, wood material, MDF, HDF, plastic material, recycled
plastics, particle board formed from artificial resin bonded chips, and that optionally
its front surface or surface of use and/or on its back side is provided with at leat
one coat (13, 14), e.g. a decorative coat, particularly of plastic material, and/or
- that the groove (12) and the tongue (6) are formed of the material of the panel
(1, 2) or are milled from it, or
- that the tongue (6) is formed integrally with the material of the panel (1, 2),
and/or
- that in the region of the upper surfaces or surfaces of use (18) of two interconnected
panels (1, 2), the regions of the front surfaces engage each other, and that optionally
a gap (15) is formed between the front surfaces (17) in the region of the back side
(14) of the interconnected panels (1, 2).
8. Panel according to any of claims 1 to 7,
characterised in that the bead or web (8) and/or the recess (9) and/or the recess (10), in cross-section,
have a semi-circular, lenticular, elliptic or elongated rectangular shape, and/or
that the transitions from the plane surfaces (5, 7) to the recesses (9) and/or the
recesses (10) extend in a rounded or chamfered fashion, and/or
- that the bead or web (8) applied within a recess (9) projects beyond the respective
tongue surface (7) or the respective wall surface (5) of the groove (12) or surmounts
these surfaces, and that the surmounting portion of the bead or web (8) acts as a
catching or locking element and/or as an element developing an adhesive action and/or
- that, with locked panels, the cross-section of the bead or web (8), particularly
an adhesive bead, and the cross-section of the recess (9) would overlap so that wall
regions of the recess (9) are forcibly in contact with the bead or web (8), and/or
- that the bead or web (8) is applied about in the middle of the tongue surface (7)
or on the wall (5) of the groove (12) or the legs (3, 4), and/or are applied spaced
from the front surface (17) of the panel (1, 2), and/or
- that the adhesive of an applied bead or web (8) is deformable, particularly deformable
under the action of water and/or moisture and/or under continuous pressure, adapting
itself to the cross-sectional shape of the recess (9) and/or to the cross-sectional
shape of the recess (10), particularly while simultaneously developing its adhesive
effect.
9. Panel according to any of claims 1 to 8,
characterised in that the width (B) of the bead or web (8) is two to nine times, preferably two to seven
teimes, particularly three to seven times, larger than its height (H) and/or
- that the width (B) of the bead or web (8) corresponds to 5 to 25%, preferably 9
to 21%, particularly 12 to 17%, of the thickness (D) of the groove (12), and/or
- that the middle of the bead or web (8) and of the recess (9), and optionally the
recess (10), are substantially equally spaced, or are in the same distance region,
from the front surface (17) or from the upper surface (18) of the panel (1, 2), and/or
- that the bead or web (8) are raised above the plane of the wall surface (5) of the
groove (12) or above the plane of the tongue surface (7) or surmount these plane surfaces
(5, 7) and have rounded cross-sectional contours or outer surfaces or flanks, and/or
- the bead or web (8) adheres firmly to the recess (10) and/or to the surfaces (5)
of the groove (12) and/or to the tongue surfaces (7).
10. Panel according to any of claims 1 to 9, characterised in that the bead or web (8) has such a hardness or tenacity or viscosity, that it stands
insertion of the tongue (6) into the groove (12) or widening of the groove (12) during
insertion of the tongue (6) and sliding of the free end of the tongue (6) over it,
without a substantial remaining change of shape, and that it acts as a locking element
against escaping of the tongue (6) from the groove (12) after insertion of the tongue
(6), optionally as long up to the moment where an adhesive effect occurs with a bead
(8) formed as an adhesive bead.
11. Panel according to any of claims 1 to 10,
characterised in that the adhesive bead or web (8) comprises an adhesive-latent adhesive material, preferably
a polymer adhesive which can be emulsified in water, the adhesive material being able
to be converted into a condition ready-for cementing or of adhesiveness by moistening
with water, and/or
- that the adhesive material of the adhesive bead or web (8) or a bead of plastic
material to be (re)activated by water or moisture is applied with a substantially
uniform layer thickness of 0.1 to 0.6 mm, particularly of 0.2 to 0.5 mm, with thickness
tolerances in the range of ±0.05 to 0.1 mm, and/or
- that the adhesive of the adhesive bead or web (8) is formed by a quick-setting or
a mounting glue based on polyvinyl acetate, such as Dorus MDO 55 of the company of
Henkel, or by a commercial wood glue, e.g. based on starch and/or protein.
12. Panel according to any of claims 1 to 11, characterised in that that region of the tongue (6), which is situated before the bead or web (8) or before
the recess (9) towards the free end of the tongue (6), is formed as a rounding or
chamfering (24), which optionally joins directly the bead or web (8) or the recess
(9).
13. Panel according to any of claims 1 to 12,
characterised in that an elongated, ledge-shaped component is provided as a tongue (6') which, on its two
opposite narrow sides or in this marginal regions, is formed in the manner of tongues
(6) as described in the description and in claims 1 to 31, and comprises on at least
one tongue surface (7') at least one longitudinally extending or parallel to the longitudinal
dimension of the component extending bead (8) and/or at least one longitudinally extending
or parallel to the longitudinal dimension of the component extending recess (9), wherein
on at least one leg (3, 4) of the grooves (12) formed in the panels (1, 2) at least
one further adhesive bead (8) and/or recesses (9) are formed, whose shapes is matching
and whose position is associated, and/or
- that the ledge-shaped component is symmetric at least with respect to on of its
longitudinal centre planes, and is preferably symmetric with respect to that centre
plane, which is perpendicular to its surface or to the panel plane, and/or
- that the component or this foreign tongue is inserted into a groove (12) in a longitudinal
side and, optionally, into a groove (12) of a narrow side of a panel (1, 2).
14. Panel according to any of claims 1 to 13,
characterised in that that leg (3) of the groove (12), which is near the upper surface, is stronger or thicker
and/or less elastically flexible than the lower leg (4), and/or that recesses (9)
and/or beads (8) are only formed on the downwards directed tongue surface (7) and
on the wall surface (5) of the lower leg (4) of the groove (12), and/or
- that the groove (12) and the tongue (6) are formed to extend perpendicularly to
the surface of the panel (1, 2) and may be locked and/or cemented by a movement perpendicular
to the panel plane, wherein at least one recess (9) and/or bead (8), formed on and/or
on at least one tongue surface (7), at least one wall surface (5) of the groove (12),
may be locked and/or cemented to at least one bead (8), and/or
- that the outer leg (4) of the groove (12), that extends perpendicularly to the panel
surface, of one panel (1, 2) may be inserted into a groove (12'), which is formed
between the tongue (6) of a panel (2, 1) to be joined and its panel body (31) by a
movement perpendicular to the panel surface, wherein at least one recess (9) and/or
bead (8), formed on at least one tongue surface (7) and/or at least one wall surface
(5) of the groove (12), may be locked and/or cemented to at least one bead (8) or
recess (9), formed on at least one wall surface (5) of the groove (12) and/or at least
one tongue surface (7), and/or
- that an upwards open groove (12) is formed on one panel (1, 2) at least along one
longitudinal side and, optionally, along a narrow side, while a downwards directed
tongue (6) is formed, preferably milled, along a longitudinal side and, optionally,
along a narrow side, and/or
- the at least one bead (8) extends parallel to and along the edge or front surface
(17) or in longitudinal direction of the panel (1, 2).
15. Covering panel for floors, walls or ceilings, formed preferably of wood, wood material,
MDF, HDF, plastic material, recycled plastics particle board formed from artificial
resin bonded chips, according to any of claims 1 to 14, the covering panels comprising
a groove (12) along at least one edge or front surface (17) and/or a tongue (6) along
at least one different edge or front surface (17),
- wherein the cross-sections of the tongue (6) and the groove (12) are adapted to
one another, and panels (1, 2) to be joined together are interconnectable by inserting
the tongue (6) into the groove (12) in the course of a displacement which substantially
takes place in the panel plane or substantially perpendicularly to the panel plane
and/or in the course of pivoting, and
- at least one projection being formed on said tongues (6) and/or grooves (12) which,
for locking covering panels to be joined, co-operates with a recess (9) formed in
the grooves (12) and/or on the tongues (6),
characterised in
- that on at least one wall surface (5) of the groove (12), or on its legs (3, 4) and/or
on at least one tongue surface (7) at least one bead or web (8) of an adhesive and/or
of plastic material is applied or bound as a projection, which in particular is applied
in the factory, and which extends parallel to or along said edge or front surface
(17) or in longitudinal direction of said covering panel, and
- that at least one recess (9) for at least partially receiving the bead or web (8) in assembled
state of two adjacent panels (1, 2), particularly for receiving the entire bead or
web, is on the tongue (6) on the tongue surface (7), which is turned towards that
wall surface (5) of the groove (12) that is provided with said bead or web (8), and/or
in said groove (12) or in its legs (3, 4) in that wall surface (5) which is turned
towards the tongue surface (7) provided with said bead or web (8).
16. Panel according to any of claims 1 to 15,
characterised in that the groove (12) and the tongue (6) comprise curved tongue surfaces and curved lateral
surfaces of the groove, and/or
- that the tongue surfaces and the groove surfaces are each curved in the same direction
or possess radii of curvature which point to the same side of the covering panel,
and/or
- that the two curved tongue surfaces and the two curved lateral surfaces of the groove
extend each parallel to one another, and/or
- that the tongue surfaces and the groove surfaces extend parallel to each other,
and/or
- that the tongue (6) and the groove (12) have a uniform thickness over their course,
or that the groove (12) in the direction towards the groove's ground, and the tongue
(6) in the direction towards the tongue end have a decreasing thickness, and/or
- that the beads and/or webs (8) arranged on the tongue (6) and/or in the groove (12)
are directly opposite to each other.
1. Panneau d'habillage pour des planchers, des parois ou des plafonds, comprenant une
rainure (12) le long d'au moins d'une arête ou surface frontale (17), et une languette
(6) le long d'au moins une autre arête ou surface frontale (17),
- dans lequel les profils de la languette (6) et de la rainure (12) sont adaptés l'un
à l'autre, des panneaux (1, 2) à interconnecter étant connectables par une insertion
de la languette (6) dans la rainure (12) en cours d'un déplacement réalisé sensiblement
au plan de panneaux ou sensiblement perpendiculairement au plan de panneaux et/ou
en cours d'un pivotement,
caractérisé en ce,
- une chenille ou une bande (8) d'une substance agglutinante et/ou d'une matière plastique
est appliquée ou liée, particulièrement à l'usine, à au moins une surface de paroi
(5) de la rainure (12) ou aux branches (3, 4) de celle-ci et/ou à au moins une surface
de languette (7), et
- qu'au moins un creux (9) est formé à la languette (6) à cette surface de languette
(7), qui est tournée vers la surface de paroi (5) de la rainure (12) pourvue de la
chenille ou bande (8), et/ou dans la rainure (12) ou aux branches (3, 4) de celle-ci
à cette surface de paroi (5), qui est tournée vers la surface de languette (7) pourvue
de la chenille ou bande (8), pour au moins partiellement recevoir la chenille ou la
bande (8), en particulier pour recevoir toute la chenille ou la bande en état assemblé
de deux panneau (1, 2) adjacents.
2. Panneau selon la revendication 1,
caractérisé en ce, que la rainure (12) et la languette (6) sont formées chacune à un côté longitudinal et
à un côté transversal d'une plaque (1, 2) dans ou à son côté frontal (17) ou dans
la zone d'arête, et/ou
- qu'au moins une surface de languette (7) converge vers le bout libre de la languette
(6) ou s'étend parallèlement à la surface (18) de la plaque (1, 2), et/ou
- qu'au moins une surface de paroi (5) de la rainure (12) est inclinée sous le même
angle comme la surface de languette (7) associée ou adhérente et converge vers l'extérieur
ou s'étend parallèlement à la surface (18) de la plaque (1, 2), et/ou
- que la languette (6) et la rainure (12) sont formées à être raccordées d'une façon
clabotée ou avec un ajustement fin au moins sur une partie, le cas échéant sur toute
la partie, d'insertion de la languette (6), et/ou
- qu'au moins la zone de la languette (6) située devant la chenille ou bande (8) ou
devant le creux (9) vers le bout libre de la languette (6) sont formées à être insérées
d'une façon clabotée ou avec un ajustement fin dans la rainure (12), et/ou que la
languette (6) et/ou la rainure (12) et/ou la chenille ou bande (8) s'étendent sur
toute la longueur de la surface latérale (17) ou arête respective.
3. Panneau selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce, qu'une partie de la chenille ou bande (8) est disposée à tête perdue dans un creux (10),
qui est formé dans la surface de paroi (5) respective de la rainure (12) et/ou dans
la surface de languette (7) respective, et/ou
- que les surfaces de paroi (5) de la rainure (12) et/ou les surfaces de languette
(7) sont formées d'une façon plate, les creux (9) et/ou les creux (10) représentant
des dépressions dans ces surfaces plates (5, 7), et/ou
- que la chenille ou bande (8) et, le cas échéant, le creux (9) et, le cas échéant
le creux (10), s'étendent continuellement sur la longueur de la rainure et/ou de la
languette (6) ou sont formées ou appliquées en forme des segments individuels successifs.
4. Panneau selon une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce, que la colle de la chenille ou bande (8) est soluble dans l'eau ou est partiellement
dissolues et/ou activable lors du contact avec ou lors de l'amenée de l'eau et/ou
d'humidité et/ou est formée par une colle soluble dans l'eau, par exemple une colle
de caséine, et/ou par une colle à pression ou par une colle, qui développe un effet
adhérent en appliquant de pression ou qui est activable par pression.
5. Panneau selon une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce,
- que le profil en travers du creux (9) formé dans la rainure (12) ou dans les branches
(3, 4) de celle-ci et/ou à la languette (6) est adapté au profil en travers de la
chenille ou bande (8), qui dépasse la surface de languette (7) ou la surface de paroi
(5) de la rainure (12), ou que ces profils en travers correspondent l'un à l'autre,
ou
- que le profil en travers de la chenille ou bande (8), qui dépasse les surfaces plates
(5, 7) est insignifiantement plus petit que le profil en travers du creux (9) associé,
ou
- que le profil en travers d'une chenille ou bande (8) correspond au profil en travers
commun du creux (9) et du creux (10) ou est insignifiantement plus petit que ceci.
6. Panneau selon une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce,
- que les branches (3, 4) de la rainure (12) ont la même longueur, ou
- que la branche (4) de la rainure (12) formé au revers de la plaque (1, 2) est insignifiantement
plus courte que la branche (3) située vers le devant de la plaque (1, 2), et/ou
- qu'au moins une branche (3, 4) de la rainure (12), de préférence la branche inférieure
(4), est capable d'être élastiquement élargie ou est élastiquement dépliable, et/ou
- que la/les chenille(s) ou bande(s) (8) peu(t)vent être verrouillé(s) avec le(s) creux
(9) associé(s) dans la languette (6) et/ou dans la rainure (12), et que la/les chenille(s)
ou bande(s) (8) et les creux (9) coopèrent comme des éléments de verrouillage.
7. Panneau selon une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce, que le panneau (1, 2) est formé du bois, d'une matière dérivée du bois, de MDF, de HDF,
d'une matière plastique, d'une matière plastique recyclée, par des copeaux liées par
une résine synthétique (panneaux d'agglomérés), le cas échéant pourvu d'au moins une
couche (13, 14) respective, par exemple une couche décorative, particulièrement d'une
matière plastique, à sa surface devant ou d'usage et/ou à son revers, et/ou
- que la rainure (12) et la languette (6) sont formées de la matière du panneau (1,
2) ou sont fraisées de ceci, ou
- que la languette (6) est formée d'une seule partie avec la matière du panneau (1,
2), et/ou
- que les zones de surfaces frontaux contactent l'une l'autre dans la zone des surfaces
supérieures ou d'usage (18) de deux panneaux (1, 2) interconnectées et, le cas échéant,
qu'une fente (15) est formée entre les surfaces frontaux (17) dans la zone du revers
(14) des panneaux (1, 2) interconnectées.
8. Panneau selon une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce, que la chenille ou bande (8) et/ou le creux (9) et/ou le creux (10), en section transversale,
ont une façon semi-circulaire, lenticulaire, elliptique ou d'un rectangle allongé,
et/ou que les transitions des surfaces plates (5, 7) aux creux (9) et/ou aux creux
(10) sont arrondies ou chanfreinées, et/ou
- que la chenille ou bande (8) appliquée dans un creux (9) fait saillie de la surface
de languette (7) respective ou de la surface respective de paroi (5) de la rainure
(12) ou surmonte ces surfaces, et la partie surmontante de la chenille ou bande (8)
ou (9) agit comme un élément d'enclenchement ou de verrouillage et, le cas échéant,
comme un élément, qui développe un effet de collage, et/ou
- qu'avec des panneaux enclenchées, le profil en travers de la chenille ou bande (8),
particulièrement d'une chenille de colle, et le profil en travers du creux (9) se
chevaucheraient, de façon que des zones de paroi du creux (9) sont forciblement en
contact avec la chenille ou bande (8), et/ou
- que la chenille ou bande (8) est appliquée à peu près au milieu de la surface de
languette (7) ou à la paroi (5) de la rainure (12) ou des branches (3, 5) et/ou à
une distance de la surface frontale (17) du panneau (1, 2), et/ou
- que la substance agglutinante d'une chenille ou bande (8) appliquée est déformable,
particulièrement lors de l'action de l'eau et/ou de l'humidité et/ou sous une pression
continuelle, et s'adapte à la forme de la section transversal du creux (9) ou à la
forme de la section transversal du creux (10), particulièrement en développant simultanément
son effet de collage.
9. Panneau selon une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce, que la largeur (B) de la chenille ou bande (8) est deux fois à neuf fois, préférablement
deux fois à sept fois, particulièrement trois fois à sept fois, si grande comme l'hauteur
(H) de celle-ci, et/ou
- que la largeur (B) de la chenille ou bande (8) correspond à 5 à 25%, préférablement
à 9 à 21%, particulièrement à 12 à 17%, de l'épaisseur (D) de la rainure (12), et/ou
- le milieu de la chenille ou bande (8) et du creux (9), et le cas échéant du creux
(10), sont sensiblement à la même distance ou dans la zone de la même distance de
la surface frontale (17) ou de la surface (18) du panneau (1, 2), et/ou
- que la chenille ou bande (8) fait saillie de la surface de paroi (5) de la rainure
(12) ou de la surface de languette (7) et surmonte ces surfaces plates (5, 7) et présente
une contour ou des surfaces extérieures ou des flanques arrondies en coupe transversal,
et/ou
- que la chenille ou bande (8) adhère solidement dans le creux (10) et/ou aux surfaces
(5) de la rainure (12) et/ou aux surfaces de languette (7).
10. Panneau selon une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce, que la chenille ou bande (8) a une dureté ou ténacité ou viscosité de sorte, qu'elle
supporte l'insertion de la languette (6) dans la rainure (12) ou l'élargissement de
la rainure (12) lors de l'insertion de la languette (6) ou le glissement du bout libre
de la languette (6) sans un changement de façon essentiel permanent et, après l'insertion
de la languette (6), agit comme un élément de verrouillage contre une sortie de la
languette hors de la rainure (12), le cas échéant jusqu'à ce qu'un effet de collage
se produise.
11. Panneau selon une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce, que la chenille ou bande agglutinante (8) comprend une substance agglutinante d'une adhésivité
latente, préférablement une colle de polymère emulsifiable dans l'eau, la matière
de colle étant transférable à une condition prêt à coller ou capable de coller par
un mouillage avec de l'eau, et/ou
- que la substance agglutinante de la chenille ou de la bande (8), (ré)activable au
moyens de l'eau ou de l'humidité, ou d'une chenille ou bande d'une matière plastique,
est appliquée avec une épaisseur de couche sensiblement uniforme de 0,1 à 0,6 mm,
particulièrement de 0,2 à 0,5 mm, avec des tolérances d'épaisseur dans la domaine
de ±0,05 à 0,1 mm, et/ou
- que la colle de la chenille ou bande (8) agglutinante est formée par une colle à
liant rapide ou une colle de montage à base d'un acétate polyvinylique ou par une
colle à bois commerciale, par exemple à la base d'amidon et/ou de protéine.
12. Panneau selon une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce, que la zone de la languette (6) devant la chenille ou bande (8) ou du creux (9) vers
le bout libre de la languette (6) est en forme d'un arrondissement ou d'un chanfrein
(24), qui le cas échéant se joint directement à la chenille ou bande (8) ou au creux
(9).
13. Panneau selon une quelconque des revendications 1 à 12,
caractérisée en ce, qu'un composant oblong en forme d'un listeau est prévu comme une languette (6'), qui,
à ses deux côtés étroits opposés ou dans ces zones marginaux, est formé selon le type
de languettes (6) décrites dans la description et dans les revendications 1 à 31,
et comprend dans ces deux zones, à au moins une surface de languette (7'), au moins
une chenille (8) s'étendant longitudinalement ou parallèlement à la dimension longitudinale
du composant, et/ou au moins un creux (9), qui s'étend le long ou parallèlement à
la dimension longitudinale du composant, des chenilles agglutinantes (8) et/ou des
creux (9) associée en position étant formés à au moins une branche (3, 4) des rainures
(12) formées respectivement dans les panneaux (1, 2) et/ou
- que le composant en forme de listeau est symétrique au moins par rapport à un de
ses plans médianes longitudinaux, et est préférablement symétrique par rapport au
plan médiane situé perpendiculairement à sa surface ou au plan du panneau et/ou
- que le composant ou cette languette étrangère est inséré à l'usine dans une rainure
(12) à un côté longitudinal et, le cas échéant, dans une rainure (12) d'un côté étroit
d'un panneau (1, 2).
14. Panneau selon une quelconque des revendications 1 à 13,
caractérisée en ce, que cette branche (3) de la rainure (12), qui est proche à la surface supérieure, est
plus forte ou épaisse et/ou élastiquement moins pliable, que la branche (4) inférieure
et/ou que des creux (9) ou des chenilles (8) ou sont seulement formées à la surface
de languette (7) dirigée vers le bas et à la surface de paroi (5) de la branche inférieure
(4) de la rainure (12), et/ou
- que la rainure (12) et la languette (6) sont perpendiculaires à la surface du panneau
(1, 2), et au moins un creux (9) et/ou une chenille (8) formé à au moins une surface
de languette (7) et/ou à au moins une surface de paroi (5) de la rainure (12) peut
être enclenchée avec et/ou collée à au moins une chenille (8) formée à au moins une
surface de paroi (5) de la rainure (12) et/ou à au moins une surface de languette
(7) par un mouvement effectué perpendiculairement au plan du panneau, et/ou
- que la branche extérieure (4) de la rainure (12), qui s'étend perpendiculairement
à la surface de panneau, d'un des panneaux (1, 2), peut être insérée dans une rainure
(12') formée entre la languette (6) d'un panneau adjacent (2, 1) et le corps de plaque
(31) de celle-ci par un mouvement effectué perpendiculairement à la surface du panneau,
et où au moins une chenille (8) appliquée à au moins une surface de languette (7)
et/ou à au moins une surface de paroi (5) de la rainure (12) peut être enclenchée
avec ou collée à au moins une autre chenille (8) et/ou un creux (9) formé à au moins
une surface de paroi (5) de la rainure (12) et/ou à au moins une chenille (8) et/ou
un creux formé à au moins une surface de languette (7), et/ou
- qu'une rainure (12), ouverte vers le haut, est formée, préférablement fraisée, à
un panneau (1, 2) au moins le long d'un côté longitudinal et, le cas échéant, le long
d'un côté étroit, et une languette (6) dirigée vers le bas est formée, préférablement
fraisée, le long d'un côté longitudinal et, le cas échéant, le long d'un côté étroit,
et/ou
- que ladite au moins une chenille s'étend parallèlement à ou le long de l'arête ou
de la surface frontale (17) ou en direction longitudinale du panneau (1, 2).
15. Panneau d'habillage pour des planchers, des parois ou des plafonds, préférablement
formée du bois, d'une matière dérivée du bois, de MDF, de HDF, d'une matière plastique,
d'une matière plastique recyclée, des panneaux d'agglomérés formés par des copeaux
liées par une résine synthétique, selon une quelconque des revendications 1 à 14,
ledit panneau d'habillage comprenant une rainure (12) le long d'au moins d'une arête
ou surface frontale (17), et une languette (6) le long d'au moins une autre arête
ou surface frontale (17),
- que les profils en transverse de la languette (6) et de la rainure (12) sont adaptés
l'un à l'autre et des panneaux (1, 2) à interconnecter étant connectables par une
insertion de la languette (6) dans la rainure (12) en cours d'un déplacement réalisé
sensiblement au plan de panneaux ou sensiblement perpendiculairement au plan des panneaux
et/ou en cours d'un pivotement, et
- dans lequel au moins une partie en saillie est formée sur les languettes (6) et/ou
les rainures (7), qui coopère avec un creux (9) formé dans les rainures (7) et/ou
languettes (6) pour verrouiller des panneaux d'habillage assemblés l'un à l'autre,
caractérisé en ce,
- qu'au moins une chenille ou bande (9) d'une substance agglutinante et/ou d'une matière
plastique est appliquée ou liée comme partie en saillie, particulièrement à l'usine,
à au moins une surface de paroi (5) de la rainure (12) ou aux branches (3, 4) de celle-ci
et/ou à au moins une surface de languette (7), qui s'étend parallèlement à ou le long
de l'arête ou de la surface frontale (17) ou en direction longitudinale du panneau
d'habillage, et
- qu'au moins un creux (9) est formé à la languette (6), dans la surface de languette (7)
tournée vers la surface de paroi (5) de la rainure (12) pourvue de la chenille ou
bande (8) et/ou dans la rainure (12) ou dans les branches (3, 4) de celle-ci dans
la surface de languette (7) tournée vers la surface de paroi (5) pourvue de la chenille
ou bande (8) pour, en état assemblé de deux panneaux adjacentes, recevoir au moins
partiellement la chenille ou bande (8), particulièrement pour recevoir toute la chenille
ou bande.
16. Panneau selon une quelconque des revendications 1 à 15,
caractérisée en ce, que la rainure (12) te la languette (6) comprennent des surfaces curvilignes de languette
et des surfaces latéraux curvilignes de rainure, et/ou
- que les surfaces de languette et les surfaces de rainure sont chacune courbées en
même direction ou possèdent des rayons de courbure tournés au même côté du panneau
d'habillage, et/ou
- que les deux surfaces de languette courbées et les deux surfaces courbées latéraux
de rainure s'étendent chacune parallèlement l'une à l'autre, et/ou
- que la languette (6) et la rainure (7) ont une épaisseur uniforme sur son cours,
ou que la rainure (7), en direction vers le fond de rainure, et la languette (6),
en direction vers le bout de languette, ont une épaisseur diminuante, et/ou
- que les chenilles et/ou bandes (8) disposées à la languette (6) et/ou dans la rainure
(12) s'opposent directement l'une l'autre.