| (19) |
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(11) |
EP 1 534 911 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.04.2006 Patentblatt 2006/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.10.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/011246 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/022882 (18.03.2004 Gazette 2004/12) |
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| (54) |
FAHRANTRIEB, INSBESONDERE FÜR BÜHNENELEMENTE, FLURFAHRZEUGE UND BEWEGLICHE PLATTFORMEN
TRANSPORT DRIVE IN PARTICULAR FOR STAGE ELEMENTS, FORK-LIFT VEHICLES AND MOVING PLATFORMS
SYSTEME D'ENTRAINEMENT DESTINE NOTAMMENT A DES ELEMENTS DE PLATE-FORME, DES VEHICULES
ELEVATEURS ET DES PLATES-FORMES MOBILES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
05.09.2002 DE 10241537
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.06.2005 Patentblatt 2005/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Wittenstein AG |
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97999 Igersheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WITTENSTEIN, Manfred
97980 Bad Mergentheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weiss, Peter |
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Dr. Weiss, Brecht, Arat
Zeppelinstrasse 4 78234 Engen 78234 Engen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 015 384 US-A- 4 127 182
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DE-U- 29 813 512 US-A- 5 823 884
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrantrieb, insbesondere für Bühnenelemente,
Flurfahrzeuge und bewegliche Plattformen mit zumindest einem angetriebenen oder antreibbaren
Element welches in einem Bodenbereich des Bühnenelementes integriert ist.
[0002] Derartige Fahrantriebe sind in vielfältiger Form und Ausführung bekannt und gebräuchlich.
Zumeist ist an einem Rand eines Bühnenelementes ein Motorelement od. dgl. angeschlossen,
um das Bühnenelement zu bewegen bzw. anzutreiben. Nachteilig daran ist, dass herkömmliche
Räder oder Kugeln eine Punktberührung zu einer Bühne, insbesondere zu einem beliebigen
Untergrund aufweisen. Ein derartiges Bühnenelement abgestützt mit Rädern ist nicht
standsicher und wackelt bzw. schwingt während dem Verfahren auf einem Untergrund bzw.
auf einer Bühne.
[0003] Die herkömmlichen Fahrantriebe für Bühnenelemente lassen zu dem nur ein beschränktes
Verfahren des Bühnenelementes in der einen oder anderen Richtung zu, was nachteilig
ist. Ein Verfahren der Bühnenelemente während einer Vorstellung ist daher nicht möglich.
[0004] Die DE 30 15 384 A1 zeigt eine Theaterbühne mit einem Bühnenwagen mit einem Fahrantrieb
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Das Fahrwerk des Bühnenwagens ist über einen
Elektromotor antreibbar, wobei das Fahrwerk über eine aufwendige Konstruktion mittels
eines Hubzylinders heb- und senkbar ist.
[0005] Die US 4,127,182 offenbart ein Transportsystem für automatisch gesteuerte motorbetriebene
Transportwagen, wobei innerhalb des Transportwagens zwei der Räder des Transportwagens
mit eigenen Lenk- und Antriebselementen vorgesehen sind.
[0006] Die US 5,823,804 beschreibt einen ähnlichen Transportwagen, welcher über eigene angetriebene
bzw. lenkbare Rollen verfügt.
[0007] Aus der DE 298 13 512 U1 ist ein Fahrwerk für eine Sehiebetribüne aufgezeigt, bei
welchem die Lagerung der Rollen faderalastioch und vorgespannt über eine Gasdruckfeder
erfolgt.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde einen Fahrantrieb für
ein Bühnenelement zu schaffen, welcher die genannten Nachteile beseitigt, und mit
welchem auf einfache und kostengünstige Weise die Standsicherheit des Bühnenelementes,
auch beim verfahren wesentlich erhöht werden soll. Zusätzlich soll ein unabhängiges
Bewegen des Bühnenelementes auf einem Untergrund, insbesondere auf einer Bühne gewährleisren
sein.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe führen die Merkmale des Patentanspruches 1.
[0010] Bei der vorliegenden Erfindung ist einem Bühnenelement, einem Flurfahrzeug oder einer
beweglichen Plattform zumindest ein Fahrantrieb, vorzugsweise eine Mehrzahl von Fahrantrieben
zugeordnet. Vorzugsweise sind die Fahrantriebe in Eckbereichen eines Bodenbereiches
angeordnet. Der Fahrantrieb selbst weist ein Element auf, welches vorzugsweise walzenartig
ausgebildet ist. Dieses Element ist aktiv über ein Motorelement antreibbar, und lässt
sich gegen einen Untergrund verfahren, um das Bühnenelement anzuheben oder es wieder
auf den Untergrund abzusetzen.
[0011] Gleichzeitig ist dieses Element bzw. dessen Gehäuse um eine senkrechte Achse mittels
eines weiteren Motorelementes verdrehbar gelagert, so dass durch entsprechende Stellung
des Elementes bzw. des Fahrantriebes das Bühnenelement in beliebige Richtungen und
Bewegungsabläufen auf einem Untergrund bewegt werden kann.
[0012] Beim Verfahren des Bühnenelementes oder des Flurfahrzeuges oder einer beweglichen
Plattform gegenüber dem Untergrund sind die Elemente ausgefahren, so dass der Bodenbereich
des Bühnenelementes vom Untergrund abgehoben ist. Durch die Ausbildung der Elemente
als Walzenelemente besteht eine Linienberührung zwischen Element und Untergrund, so
dass hierdurch die Standsicherheit beim Verfahren erhöht ist.
[0013] Nach dem Verfahren des Bühnenelementes an einen gewünschten Ort, wird das Element
eingezogen bzw. das Bühnenelement abgelassen und liegt mit seinem Bodenbereich standsicher
auf einer Bühne bzw. dem Untergrund auf. Gegebenenfalls können im. Bodenbereich entsprechende
Gummielemente, Gummiauflager od. dgl. vorgesehen sein, um die Standsicherheit zu erhöhen.
[0014] Bremsen od. dgl. sind nicht notwendig, so dass das Bühnenelement standsicher auf
dem Untergrund aufsteht. Dies hat den Vorteil, dass sich das Bühnenelement auch während
einer Vorstellung verfahren lässt, wobei vorzugsweise drahtlos das Verfahren des Bühnenelementes
gesteuert und geregelt werden kann. Hierzu sind jedem Bühnenelement eigene Energiequellen
und Steuereinrichtungen zugeordnet, die die entsprechenden Motorelemente und die Steuereinrichtung
speisen.
[0015] Hierdurch werden die Anwendungsmöglichkeiten von entsprechenden Bühnenelementen erheblich
erhöht, so dass mehrere Bühnenelemente mit mehreren integrierten Fahrantrieben gleichzeitig,
gegeneinander ausgerichtet und steuerbar auch während einer Vorstellung im Bereich
der Bühne bzw. eines Untergrundes verfahren werden können und an beliebigen Stellen
standsicher abgesetzt werden können. Dabei können die Bühnenelemente, die Flurfahrzeuge
oder bewegliche Plattformen um eigene Achsen, um beliebige Punkte verschwenken bzw.
verfahren oder in linienartigen oder kreisenden Bewegungen gegenüber dem Untergrund
verfahren bzw. bewegt werden, je nach Stellung des einzelnen Fahrantriebes. Vorzugsweise
sind die einzelnen Fahrantriebe in Eckbereichen des Bühnenelementes angeordnet, wobei
vorzugsweise in einem mittleren Bereich, nahe des Bodenbereiches die zumindest eine
Energiequelle die zur Optimierung des Schwerpunktes vorgesehen sind. Doch ist die
vorliegende Erfindung auf diese Anordnung nicht beschränkt.
[0016] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung, diese zeigt
in
Figur 1 einen schematisch dargestellten Teillängsschnitt durch ein Bühnenelement in
einer Gebrauchslage, insbesondere in einem Bodenbereich;
Figur 2 einen schematisch dargestellten Teillängsschnitt des Bühnenelementes gemäss
Figur 1 in einer anderen Gebrauchslage;
Figur 3 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf ein Bühnenelement, mit einer
Mehrzahl von eingesetzten Elementen zum Verfahren, Heben und Absenken des Bühnenelementes
gegenüber einem Untergrund.
[0017] Gemäss Figur 1 weist ein erfindungsgemässes Bühnenelement R einen Fahrantrieb F auf,
welcher in eine Ausnehmung 1 des Bühnenelementes R eingesetzt ist. Im wesentlichen
besteht der Fahrantrieb F aus einem Element 2, welches aktiv mittels eines hier nur
angedeuteten und integrierten Motorelementes 3 um eine Achse B antreibbar ist, um,
wie Figur 1 angedeutet, das Bühnenelement R in einer X-Richtung hin- und herzubewegen.
Das Motorelement 3 treibt das Element 2, welches vorzugsweise als Antriebswalze, Antriebsrad
oder Kugelrad ausgebildet sein kann, präzise und exakt an.
[0018] Das Element 2 sitzt in einem Gehäuse 4 in welchem ein zusätzliches Antriebselement
5 mit einem Hebelarm 6 vorgesehen ist, um das Element 2, insbesondere die Walze, welche
zumindest über eine Traverse 7 im Gehäuse 4 schwenkbar gelagert ist, aus dem Gehäuse
4 gegen einen Untergrund 8 zu verschwenken. Das Antriebselement 5 treibt den Hebelarm
6 an, und verschwenkt das Element 2 in dargestellter Z-Richtung. Auf diese Weise lässt
sich das Bühnenelement R vom Untergrund 8 abheben, so dass ein geringer Spalt S zwischen
einem Bodenbereich 9 und dem Untergrund 8 entsteht. In dieser Lage lässt sich das
Bühnenelement R, angetrieben über das Element 2, bewegen.
[0019] Ferner ist das Gehäuse 4 über eine Welle 19 und Lager 10 gegenüber dem Bühnenelement
R um eine Achse A verdrehbar gelagert, wobei zumindest ein Zahnradelement 11 der Welle
19 aufsitzt. In dieses greift ein Abtriebszahnrad 12 eines der Ausnehmung 1 oder dem
Bühnenelement R zugeordneten weiteren Motorelementes 13 ein.
[0020] Hierdurch lässt sich das Element 2 steuerbar und regelbar um die Achse A exakt und
präzise verdrehen, so dass eine wählbare Richtung zum Bewegen, insbesondere zum Antreiben
des Bühnenelementes R in X- und/oder Y-Richtung möglich ist.
[0021] Ferner ist dem Bühnenelement R zumindest eine wiederaufladbare Energiequelle 14 zugeordnet,
die mit einer Steuereinrichtung 15 in Verbindung steht. Über die Energiequelle 14
wird die Steuereinrichtung 15 Motorelemente 3 und 13 sowie die Antriebselement 5 gespeist.
Dabei sind Motorelemente 3 und 13 sowie Antriebselement 5 über hier nur angedeutete
Bussysteme miteinander verbunden bzw. über die Steuereinrichtung 15 ansteuerbar. Die
Steuereinrichtung 15 erhält von extern von einer nicht bezifferten Zentrale die entsprechenden
Steuersignale vorzugsweise drahtlos, um die einzelnen Fahrantriebe F in einem einzelnen
Bühnenelement R einzeln auch unterschiedlich und auch separat anzusteuern.
[0022] Soll das Bühnenelement R verfahren werden, so fährt, wie es in dem Ausführungsbeispiel
gemäss Figur 2 in der Ruhelage aufgezeigt ist, das Element 2 aus dem Gehäuse 4 gegen
dem Untergrund 8 aus und hebt geringfügig das Bühnenelement R, welches auf dem Untergrund
8 aufsteht, so dass ein Spalt S im Bodenbereich 9 entsteht. Dann lässt sich über die
jeweilige Ansteuerung der Achse A des Fahrantriebes F das Element 2 je nach gewünschter
Bewegungsrichtung des Bühnenelementes R gegenüber dem Untergrund 8 beliebig in Richtung
und Geschwindigkeit bewegen. Dabei können eine Mehrzahl von Fahrantriebe F in einem
Bühnenelement, im Bodenbereich 9 vorgesehen sein, so dass sich das Bühnenelement R
beliebig in einer X- und/oder Y-Richtung, siehe Figur 3, gegenüber dem Untergrund
8 bewegen lässt. Dabei kann das Bühnenelement R selbst um beliebig wählbar Punkte
P
1 bis P
3 verfahren werden, auf der Stelle drehen, kann um bestimmte wählbare Punkte verfahren,
kann in Kurvenbahnen und in beliebigen Bewegungen seitlich, kurvenartig oder sonst
wie auf dem Untergrund 8, insbesondere einer Bühne verfahren werden.
[0023] Ferner ist von Vorteil bei der vorliegenden Erfindung, dass durch Betätigen des Antriebselementes
5 mittels des Hebelarmes 6 die Traverse 7 und damit das Element 2 in das Gehäuse 4
einfahrbar ist, so dass sich das Bühnenelement R auf dem Untergrund 8 abstellen lässt.
Hierdurch liegt das Bühnenelement R vollständig, insbesondere im Bodenbereich 9 auf
dem Untergrund 8 auf, und ist auf diese Weise sicher und präzise aufgestellt. Dabei
können im Bodenbereich 9 entsprechende, hier nicht dargestellte Gummilager, od. dgl.
vorgesehen sein, um eine hohe Standfestigkeit des Bühnenelementes R auf dem Untergrund
8, insbesondere auf der Bühne zu gewährleisten.
[0024] Ferner hat sich vorteilhaft bei der vorliegenden Erfindung erwiesen, die Elemente
2 als Walzenelemente auszubilden, so dass eine grosse Linienberührung zum Untergrund
8 erfolgt, dies führt ebenfalls zu einer hohen Standfestigkeit, auch im Betrieb, insbesondere
auch während des Bewegen des Bühnenelementes R bzw. während einer Vorstellung.
[0025] Insbesondere durch das Absenken des Bühnenelementes R auf den Untergrund 8, ist eine
grosse Auflagefläche bzw. Standfläche des Bühnenelementes R realisiert, so dass eine
Standsicherheit erhöht ist. Keine zusätzlichen Bremsen sind am Bühnenelement erforderlich,
wobei kein Spiel besteht um bspw. das Bühnenelement R zu bewegen oder in Schwingung
zu versetzen.
[0026] Bei der vorliegenden Erfindung hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, wenn eine
Mehrzahl von Fahrantrieben F, wie es insbesondere in Figur 3 dargestellt ist, in Eckbereichen
16 vorgesehen sind, wobei bspw. in einem Mittelbereich 17 die Energiequelle 14 und/oder
Steuereinrichtung 15 vorgesehen sind. Diese dienen ebenfalls zur Optimierung eines
Schwerpunktes des Bühnenelementes R. Dabei soll ebenfalls im Rahmen der vorliegenden
Erfindung liegen, dass bspw. Verbindungselemente 18 in Seitenwänden 20 des Bühnenelementes
R vorgesehen sein können, die dem Andocken weiteren Bühnenelementen dienen können.
Auf diese Weise ist ein Fahrantrieb F für ein Bühnenelement R geschaffen, welche vielerlei
Möglichkeiten bietet, so dass jedes Bühnenelement R in beliebiger Weise in einer X-
und/oder Y-Richtung, verfahrbar ist und um beliebige Punkte P
1 bis P
3 verdrehbar verfahrbar ist. Auf diese Weise lassen sich, ferngesteuerte Bühnenelemente
R realisieren, die in beliebigen Anordnungen, auch während einer Vorstellung verfahren
und bewegt werden können.
Positionszahlenliste
| 1 |
Ausnehmung |
34 |
|
67 |
|
| 2 |
Element |
35 |
|
68 |
|
| 3 |
Motorelement |
36 |
|
69 |
|
| 4 |
Gehäuse |
37 |
|
70 |
|
| 5 |
Antriebselement |
38 |
|
71 |
|
| 6 |
Hebelarm |
39 |
|
72 |
|
| 7 |
Traverse |
40 |
|
73 |
|
| 8 |
Untergrund |
41 |
|
74 |
|
| 9 |
Bodenbereich |
42 |
|
75 |
|
| 10 |
Lager |
43 |
|
76 |
|
| 11 |
Zahnradelement |
44 |
|
77 |
|
| 12 |
Abtriebszahnrad |
45 |
|
78 |
|
| 13 |
Motorelement |
46 |
|
79 |
|
| 14 |
Energiequelle |
47 |
|
|
|
| 15 |
Steuereinrichtung |
48 |
|
F |
Fahrantrieb |
| 16 |
Eckbereich |
49 |
|
R |
Bühnenelement |
| 17 |
Mittelbereich |
50 |
|
|
|
| 18 |
Verbindungselement |
51 |
|
X |
Richtung |
| 19 |
Welle |
52 |
|
Y |
Richtung |
| 20 |
Seitenwand |
53 |
|
Z |
Richtung |
| 21 |
|
54 |
|
|
|
| 22 |
|
55 |
|
|
|
| 23 |
|
56 |
|
|
|
| 24 |
|
57 |
|
A |
Achse |
| 25 |
|
58 |
|
B |
Achse |
| 26 |
|
59 |
|
|
|
| 27 |
|
60 |
|
|
|
| 28 |
|
61 |
|
|
|
| 29 |
|
62 |
|
|
|
| 30 |
|
63 |
|
P1 |
Punkt |
| 31 |
|
64 |
|
P2 |
Punkt |
| 32 |
|
65 |
|
P3 |
Punkt |
| 33 |
|
66 |
|
S |
Spalt |
1. Fahrantrieb, insbesondere für Bühnenelemente, Flurfahrzeuge und bewegliche Plattformen
(R) mit einem Gehäuse (4) und zumindest einem angetriebenen oder Element (2), welches
in einem Bodenbereich (9) des Bühnenelementes (R) integrierbar ist,
wobei das zumindest eine Element (2) zum Absenken und Abstellen des Bühnenelementes
(R) auf einem Untergrund (8) in das Bühnenelement (R) einfahrbar ist und das zumindest
eine Element (2) zum Verfahren des Bühnenelementes (R) auf einem Untergrund (B) in
eine beliebige X- und/oder Y-Richtung um eine Achse (A) verschwenkbar und das Element
(2) aktiv über ein integriertes oder in externes Motorelement (3) um eine Achse (B)
antreibbar ist dadurch gekennzeichnet, dass das Element (2) als Rolle, insbesondere als Walzenelement ausgebildet ist, welches
über eine Traverse 7 im Gehäuse 4 schwenkbar gelagert und über ein Antriebselement
5 ein Hebelarm 6 zum Betätigen der Traverse 7 angetrieben wird.
2. Fahrantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Elementen (2) in unterschiedlichen Bereichen, vorzugsweise in Eckbereichen
(16) oder Mittelbereichen (17) des Bodenbereiches (9) integriert sind, wobei zumindest
ein Element (2) aktiv um die Achse (B) und die Achse (A) angetrieben oder antreibbar
ist.
3. Fahrantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (2) in einem Gehäuse (4) eingesetzt ist, in welchem zumindest ein Antriebselement
(5) zum Bewegen oder Verschwenken des Elementes (2) in einer Z-Richtung vorgesehen
ist.
4. Fahrantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) mit eingesetztem Element (2) und Antriebselement (5) in eine Ausnehmung
(1) eben und bündig zum Bodenbereich (9) des Bühnenelementes (R) eingesetzt ist.
5. Fahrantrieb nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) mit eingesetztem Element (2) um die Achse (A) in der Ausnehmung (1)
des Bodenelementes um 360° verdrehbar eingesetzt ist.
6. Fahrantrieb nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausnehmung (1) das Gehäuse (4) über eine Welle (19) auf einem Lager (10) verdrehbar
gelagert aufsitzt und über ein Zahnradelement (11) mittels eines darin eingreifenden
weiteren Abtriebzahnrades (12) eines Motorelementes (13) rotativ antreibbar ist.
7. Fahrantrieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Elementen (2) in einem Bühnenelement (R) über Busschnittstellen
miteinander verbunden sind und gemeinsam oder jeweils einzeln ansteuerbar sind.
8. Fahrantrieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem Bühnenelement (R) und/oder jedem Element (2) eine wiederaufladbare Energiequelle
(14) zugeordnet ist.
9. Fahrantrieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass über zumindest eine Steuereinrichtung (15) das zumindest eine Element (2) rotativ
um die Achse (B) verschwenkbar, und in Z-Richtung verfahrbar und um die Achse (A)
verdrehbar ansteuerbar ist.
10. Fahrantrieb nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass über die zumindest eine Steuereinrichtung (15) eine drahtlose Ansteuerung von aussen
zum exakten, präzisen und beliebigen Verfahren des Bühnenelementes (R) sowie zum Absenken
des Bühnenelementes (R) auf einen Untergrund (8) erfolge.
11. Fahrantrieb nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Bühnenelemente (R) drahtlos ansteuerbar beliebig drehbar in X-
und/oder Y-Richtung verfahrbar und ansteuerbar sind.
1. Transport drive, more especially for stage elements, fork-lift trucks and moving platforms
(R), said drive having a housing (4) and at least one driven or drivable element (2),
which can be incorporated in a base region (9) of the stage element (R), the at least
one element (2) for lowering and depositing the stage element (R) on a base (8) being
drivable into the stage element (R), and the at least one element (2) for displacing
the stage element (R) on a base (8) into a desirable X and/or Y direction being pivotable
about an axis (A), and the element (2) being actively drivable via an incorporated
or in externes motor element (3) about an axis (B), characterised in that the element (2) is in the form of a roller, more especially in the form of a roller
element, which is pivotably mounted in the housing (4) via a cross-piece member (7),
and a lever arm (6) is driven via a driving element (5) to actuate the cross-piece
member (7).
2. Transport drive according to claim 1, characterised in that a plurality of elements (2) are incorporated in different regions, preferably in
corner regions (16) or central regions (17) of the base region (9), at least one element
(2) being actively driven or drivable about the axis (B) and the axis (A).
3. Transport drive according to claim 1 or 2, characterised in that the element (2) is inserted in a housing (4), in which at least one driving element
(5) is provided for moving or pivoting the element (2) in a Z direction.
4. Transport drive according to claim 3, characterised in that the housing (4), with inserted element (2) and driving element (5), is inserted into
a recess (1) in a level and flush manner relative to the base region (9) of the stage
element (R).
5. Transport drive according to claim 3 or 4, characterised in that the housing (4) with the inserted element (2) is inserted so as to be rotatable through
360° about the axis (A) in the recess (1) of the base element.
6. Transport drive according to claim 4 or 5, characterised in that the housing (4) in the recess (1) rests on a bearing (10) in a rotatably mounted
manner via a shaft (19), and is rotationally drivable via a toothed wheel element
(11) by means of an additional driven toothed wheel (12) of a motor element (13) engaging
therein.
7. Transport drive according to at least one of claims 1 to 6, characterised in that a plurality of elements (2) in a stage element (R) are interconnected via bus interfaces,
and are jointly or respectively individually actuatable.
8. Transport drive according to at least one of claims 1 to 7, characterised in that a rechargeable energy source (14) is associated with the stage element (R) and/or
each element (2).
9. Transport drive according to at least one of claims 1 to 8, characterised in that the at least one element (2) is rotationally pivotable about the axis (B) via at
least one control means (15), and is actuatable so as to be displaceable in the Z
direction and so as to be rotatable about the axis (A).
10. Transport drive according to claim 9, characterised in that a wireless actuation is effected from externally via the at least one control means
(15) for the exact, precise and desirable displacement of the stage element (R) as
well as for the lowering of the stage element (R) onto a base (8).
11. Transport drive according to at least one of claims 1 to 10, characterised in that a plurality of stage elements (R) are wirelessly actuatable, rotatable in any desirable
manner, displaceable in the X and/or Y direction and actuatable.
1. Système d'entraînement, destiné notamment à des éléments de plate-forme, des véhicules
élévateurs et des plates-formes mobiles (R), avec un boîtier (4) et au moins un élément
entraîné ou pouvant être entraîné (2) pouvant être intégré dans une zone de fond (9)
de l'élément de plate-forme (R),
l'au moins un élément (2) destiné à descendre et à déposer l'élément de plate-forme
(R) pouvant être avancé sur une base (8) dans l'élément de plate-forme (R) et l'au
moins un élément (2) étant, pour le déplacement de l'élément de plate-forme (R) sur
une base (8), pivotable dans une direction X et/ou Y arbitraire autour d'un axe (X)
et l'élément (2) pouvant être entraîné activement, par l'intermédiaire d'un élément
de moteur intégré ou externe (3), autour d'un axe (B), caractérisé par le fait que l'élément (2) se présente sous forme de rouleau, en particulier d'élément de cylindre,
qui est monté de manière pivotable par l'intermédiaire d'une traverse 7 dans le boîtier
(4) et que par l'intermédiaire d'un élément d'entraînement (5) est entraîné un bras
de levier (6) destiné à actionner la traverse (7).
2. Système d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'une pluralité d'éléments (2) sont intégrés dans différentes zones, de préférence dans
des zones de coin (16) ou des zones centrales (17) de la zone de fond (9), au moins
un élément (2) étant entraîné ou pouvant être entraîné activement autour de l'axe
(B) et de l'axe (A).
3. Système d'entraînement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que l'élément (2) est placé dans un boîtier (4) dans lequel est prévu dans une direction
Z au moins un élément d'entraînement (5) destiné à déplacer ou pivoter l'élément (2).
4. Système d'entraînement selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le boîtier (4) avec l'élément (2) y placé et l'élément d'entraînement (5) est placé
dans un évidement (1) à fleur avec la zone de fond (9) de l'élément de plate-forme
(R).
5. Système d'entraînement selon la revendication 3 ou 4, caractérisé par le fait que le boîtier (4) avec l'élément (2) y placé est placé de manière rotative de 360° autour
de l'axe (A) dans l'évidement (1) de l'élément de fond.
6. Système d'entraînement selon la revendication 4 ou 5, caractérisé par le fait que, dans l'évidement (1), le boîtier (4) se trouve monté de manière rotative, par l'intermédiaire
d'un arbre (19), sur un roulement (10) et peut être entraîné en rotation, par l'intermédiaire
d'un élément de roue dentée (11), au moyen d'une autre roue dentée (12) d'un élément
de moteur (13) venant s'engager dans ce dernier.
7. Système d'entraînement selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait qu'une pluralité d'éléments (2) dans un élément de plate-forme (R) peuvent être assemblés
l'un à l'autre par l'intermédiaire d'interfaces bus et peuvent être activés ensemble
ou chacun individuellement.
8. Système d'entraînement selon au moins l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait qu'à l'élément de plate-forme (R) et/ou à chaque élément (2) est associée une source
d'énergie (14) rechargeable.
9. Système d'entraînement selon au moins l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que l'au moins un élément (2) est pivotable de manière rotative autour de l'axe (B),
et déplaçable dans la direction Z et activable de manière rotative autour de l'axe
(A) par l'intermédiaire d'au moins un dispositif de commande (15).
10. Système d'entraînement selon la revendication 9, caractérisé par le fait que par l'intermédiaire de l'au moins un dispositif de commande (15) a lieu une activation
sans fil de l'extérieur pour le déplacement exact, précis et à volonté de l'élément
de plate-forme (R) ainsi que pour la descente de l'élément de plate-forme (R) sur
une base (9).
11. Système d'entraînement selon au moins l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait qu'une pluralité d'éléments de plate-forme (R) sont activables sans fil, déplaçables
et activables de manière rotative à volonté dans la direction X et/ou dans la direction
Y.