| (19) |
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(11) |
EP 1 537 277 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.06.2007 Patentblatt 2007/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.09.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2003/000603 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/025039 (25.03.2004 Gazette 2004/13) |
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| (54) |
SPÜLVORRICHTUNG MIT EINER UNTER DRUCK STEHENDEN KAMMER, ABLAUFARMATUR FÜR EINE SPÜLVORRICHTUNG
SOWIE ANLAGE MIT EINER SPÜLVORRICHTUNG UND EINER TOILETTENSCHÜSSEL
FLUSHING DEVICE COMPRISING A PRESSURIZED CHAMBER, EVACUATION FITTING FOR A FLUSHING
DEVICE, AND SYSTEM COMPRISING A FLUSHING DEVICE AND A TOILET BOWL
DISPOSITIF DE CHASSE D'EAU COMPORTANT UNE CAVITE SOUS PRESSION, ROBINETTERIE D'EVACUATION
POUR CHASSE D'EAU ET INSTALLATION COMPRENANT UN DISPOSITIF DE CHASSE D'EAU ET UNE
CUVE DE CHASSE D'EAU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
10.09.2002 CH 153402
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.06.2005 Patentblatt 2005/23 |
| (73) |
Patentinhaber: GEBERIT TECHNIK AG |
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8645 Jona (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GÜBELI, Albert
CH-8640 Rapperswil (CH)
- VON BALLMOOS, Mario
CH-8645 Jona (CH)
- SCHMUCKI, Peter
CH-8733 Eschenbach (CH)
- GROB, Stefan
CH-8645 Jona (CH)
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| (74) |
Vertreter: Groner, Manfred |
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Isler & Pedrazzini AG
Gotthardstrasse 53
Postfach 1772 8027 Zürich 8027 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 156 166 DE-A- 3 130 452 GB-A- 497 765 US-A- 1 639 288 US-A- 3 605 125
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DE-A- 2 702 639 DE-A- 3 640 216 GB-A- 1 332 995 US-A- 1 645 264 US-B1- 6 219 855
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Spülvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Spülvorrichtungen der genannten Art sind seit langem bekannt und werden auch als
Druckspülkasten bezeichnet. Bei diesen Spülvorrichtungen steht das im Behälter zur
Spülung vorliegende Wasser im Ruhezustand unter dem Druck eines über dem Wasser vorhandenen
Druckraumes. Der Druckraum enthält Luft, die den Behälter nicht verlassen kann und
einen Überdruck aufweist. Der Überdruck wird beim Nachfüllen des Spülkastens erzeugt.
Bei einer Spülauslösung wird der Verschlusskörper der Ablaufarmatur angehoben und
das im Behälter vorliegende Spülwasser wird unter Entspannung der Luft des Druckraumes
in eine Klosettschüssel abgegeben. Das Spülwasser verlässt den Behälter somit nicht
nur aufgrund seines Eigengewichts, sondern zusätzlich unter der Wirkung des Druckraumes.
Der Druck im Behälter bewirkt, dass das Spülwasser mit erhöhter Geschwindigkeit bei
einer Spülung abgegeben wird. Ein Beispiel einer solchen Spülvorrichtung ist aus der
US 6,343,387 B1 bekannt geworden. Der Vorteil solcher Spülvorrichtungen liegt insbesondere darin,
dass mit vergleichsweise wenig Wasser oder hoher Energie gespült werden kann.
[0003] Aus der
US 2,957,181 ist zudem eine Spülvorrichtung bekannt geworden, bei welcher eine Spiralfeder vorgesehen
ist, mit der in einer Kammer Spülwasser unter Druck gehalten wird. Bei einer Spülung
wird das Spülwasser unter Entspannung der Spülfeder ausgestossen.
[0004] Die
US 1,645,264 offenbart eine Spülvorrichtung mit einer unter Druck stehenden Kammer. Im unteren
Bereich der Kammer ist ein Auslaufventil mit einem Ventilkörper angeordnet, der über
eine Stange mit einem Hebel verbunden ist. Durch Verschwenken des Hebels kann der
Ventilkörper angehoben und damit eine Spülung ausgelöst werden. Beim Anheben des Ventilkörpers
wird eine Feder gespannt. Wird der Hebel losgelassen, so wird der Ventilkörper nach
unten auf den Ventilsitz bewegt und der Hebel in die Ausgangsstellung verschwenkt.
Durch entsprechend langes Halten des Hebels kann mit jeder beliebigen Wassermenge
gespült werden. Jede Spülmenge ist abhängig von der Zeit, während welcher das Ventil
offengehalten wird. Dadurch wird praktisch nie mit der optimalen Wassermenge gespült.
Der Wasserverbrauch ist bei solchen Spülvorrichtungen regelmässig zu hoch oder es
wird mit zu wenig Wasser gespült, was aus hygienischen Gründen nachteilig ist.
[0005] Die
DE 31 30 452 A offenbart eine Spülvorrichtung, die einen Spülkasten und im Zulauf zum Spülkasten
einen Druckspüler aufweist. Wahlweise kann mit dem Spülkasten oder mit dem Druckspüler
gespült werden.
[0006] Die gattungsbildende
GB 497 765 A offenbart einen Spülkasten, bei dem der Verschlusskörper des Auslaufventils mit einem
zweiarmigen Hebel unterschiedlich hoch angehoben werden kann, so dass das Auslaufventil
innerhalb von unterschiedlichen Zeitdauern schliesst und unterschiedliche Spülwassermengen
abgegeben werden.
[0007] Die
WO 02/077377 A bildet einen Stand der Technik nach Artikel 54(3) EPÜ und offenbart einen Druckspülkasten
mit wenigstens einem Druckbehälter. Dieser besitzt einen verriegelten federbelasteten
Druckkolben, der lösbar verriegelt ist. Zur Spülauslösung wird der Druckkolben entriegelt
und damit das im Druckbehälter vorhandene Wasser ausgestossen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spülvorrichtung der genannten Art
zu schaffen, die eine noch weitere Einsparung an Spülwasser ermöglicht. Die Aufgabe
ist bei einer gattungsgemässen Spülvorrichtung gemäss Anspruch 1 gelöst. Die Spülvorrichtung
weist Mittel zur Spülung mit einer Teilmenge des Spülwassers auf. Bei der erfindungsgemässen
Spülvorrichtung kann der Spülvorgang unterbrochen werden. Dadurch ist es möglich,
wahlweise eine Voll- oder Teilspülung durchzuführen. Es ist somit nicht in allen Fällen
erforderlich, mit der ganzen im Behälter vorliegenden Spülwassermenge zu spülen. Es
kann auch mit einer Teilmenge des vorliegenden Wassers gespült werden, wo eine solche
Teilmenge zur Spülung ausreichend ist. Dies ist in der Praxis in vielen Fällen möglich,
sodass mit der erfindungsgemässen Spülvorrichtung sehr viel Wasser und insbesondere
Frischwasser gespart werden kann, was aus wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht
ein erheblicher Fortschritt ist.
[0009] Die Unterbrechung der Spülung kann beliebig oder auch fest eingestellt sein. Bei
einer festen Einstellung ist die Spülmenge bei einer Teilmenge bestimmt und beträgt
beispielsweise 3 l. Die Auslösung kann mechanisch oder auch berührungslos sein. Die
Spülvorrichtung eignet sich auch insbesondere für eine automatische Toilettenanlage,
bei welcher beispielsweise Sensoren selbsttätig eine Voll- oder Teilspülung auslösen.
[0010] Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass die Spülvorrichtung einen kraftbelasteten
Teil aufweisen, der bei einer Spülunterbrechung den Ventilkörper nach unten auf den
Ventilsitz bewegt. Dies ermöglicht mit vergleichsweise einfachen Mitteln eine schnelle
Unterbrechung während unterschiedlichen Phasen der Spülung.
[0011] Der kraftbelastete Teil ist gemäss einer Weiterbildung der Erfindung in der Ablaufarmatur
verschieblich gelagert. Dies ermöglicht eine besonders kompakte Ausführung und hat
den besonderen Vorteil, dass die Montage der Spülvorrichtung nicht aufwändiger ist
als vorher. Der Teil ist fest in der Ablaufarmatur integriert und wird bei der Montage
dieser Armatur ohne weitere Montageschritte installiert.
[0012] Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass der kraftbelastete Teil federbelastet
ist. Dieser Teil wird beispielsweise mit einer Rastvorrichtung im gespannten Zustand
gehalten. Nach dem Lösen der Rastvorrichtung wirkt der Teil unter Kraft der Feder
auf den Verschlusskörper und zwingt diesen in die Schliessstellung.
[0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der kraftbelastete Teil im genannten Kolben
gelagert. Beim Nachfüllen des Spülkastens wird der kraftbelastete Teil in eine Ausgangsstellung
bzw. Ruhestellung gebracht, wobei beispielsweise eine Druckfeder gespannt wird. Die
Druckfeder kann hierbei durch ein anderes Kraftmittel, beispielsweise ein Gewicht
oder ein Magnet ersetzt sein.
[0014] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, den
nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- schematisch einen Schnitt durch eine erfindungsgemässe Spülvorrichtung, wobei der
Behälter mit Spülwasser gefüllt und für eine Spülung bereit ist,
- Figur 2
- schematisch einen Schnitt durch eine Ablaufarmatur kurz nach einer Spülauslösung,
- Figur 3
- schematisch ein Schnitt durch die Ablaufarmatur, wobei eine Spülunterbrechung ausgelöst
wurde,
- Figur 4
- schematisch ein Schnitt durch eine Toilettenanlage mit einer Variante der erfindungsgemässen
Spülvorrichtung,
- Figur 5
- schematisch ein Schnitt durch eine Toilettenanlage mit einer weiteren Variante der
erfindungsgemässen Spülvorrichtung.
- Figur 6
- schematisch ein Schnitt durch eine Toilettenanlage mit einer weiteren Variante der
Spülvorrichtung und
- Fig. 7a bis 7c
- schematisch Schnitte durch eine Spülvorrichtung nach einer weiteren Variante.
[0016] Die in Figur 1 gezeigte Spülvorrichtung 1 weist einen Behälter 2 auf, der ein Druckbehälter
ist und beispielsweise aus zwei miteinander verbundenen schalenförmigen Hälften 2a
und 2b besteht. Der Behälter 2 ist beispielsweise für einen Innendruck von 2 bar ausgelegt.
In einem Boden 40 des Behälters 2 befindet sich eine Auslauföffnung 38, die in einen
Stutzen 3 führt, der über einen hier nicht gezeigten Spülbogen mit einer hier ebenfalls
nicht gezeigten Toilettenschüssel verbunden ist. Über der Auslauföffnung 38 ist eine
Ablaufarmatur 6 angeordnet, die einen Verschlusskörper 7 aufweist, der in einem Führungsrohr
9 verschieblich gelagert ist und der in einem unteren Ende einen Dichtungsring 41
aufweist, welcher bei geschlossener Ablaufarmatur 6 auf einem Ventilsitz 5 aufliegt.
[0017] Der Behälter 2 ist gemäss Figur 1 in der Ruhestellung mit Spülwasser 14 gefüllt.
Über der Oberfläche 42 des Spülwassers 14 befindet sich ein Druckraum 15, der Luft
enthält. Die Luft besitzt einen Überdruck, welcher auf die Oberfläche 42 des Spülwassers
14 wirkt. Der Druck beträgt beispielsweise 3 bar. In das Spülwasser 14 taucht eine
Entlüftungsleitung 18, die an einem oberen Ende 18a zur Umgebung offen ist und in
welcher ein Entlüftungsventil 19, beispielsweise ein Kugelventil, angeordnet ist.
Die Entlüftungsleitung 19 dient ebenfalls zum Nachfüllen des Behälters 2 und besitzt
unterhalb des Entlüftungsventils 19 gemäss Figur 3 einen Durchgang 43 in einen Innenraum
44 einer Anschlussvorrichtung 39. Der Druckraum 15 umfasst lediglich ein Teilvolumen
des Behälters 2, das im oberen Bereich des Behälters 2 angeordnet ist. Die Entlüftungsleitung
18 taucht mit einem unteren offenen Ende 18b in das Spülwasser 14.
[0018] Die Anschlussvorrichtung 39 dient für den Anschluss einer Druckwasserleitung 24,
in der beispielsweise ein dauernder Wasserdruck von etwa 3 bar besteht. Die Anschlussvorrichtung
39 weist ein Druckregulierventil 45 auf, das die Druckwasserleitung 24 mit dem Innenraum
44 verbindet und in einem Ventilraum 20 eine Ventilkugel 21 aufweist, die mit einem
Ventilkolben 22 zusammenarbeitet, der von einer Zugfeder 23 gegen die Ventilkugel
21 gespannt wird. In der Figur 1 ist das Druckregulierventil 45 geschlossen.
[0019] Der Verschlusskörper 7 besitzt an seinem oberen Ende einen Kolben 16 mit einem Innenraum
17, der gegen oben offen ist. Dieser Innenraum 17 ist über einen Strömungsspalt 46
mit dem Innenraum 44 verbunden. Der Innenraum 17 ist somit mit Wasser gefüllt, das
in Figur 1 den gleichen Druck aufweist wie das Wasser im Innenraum 44 und das Spülwasser
14 im Behälter 2. Der Kolben 16 ist mit einer umlaufenden Lippendichtung 10 gegen
die Innenseite des unten offenen Führungsrohrs 9 abgedichtet. Der Innenraum 17 ist
an seinem unteren Ende mit einem Sicherheitsüberdruckventil 8 versehen, das eine Überdruckfeder
8a aufweist. Wird im Innenraum 17 ein maximal zulässiger Druck überschritten, so öffnet
das Sicherheitsüberdruckventil 8 und gibt Wasser über die Aüslauföffnung 38 nach aussen
ab. Bei geschlossener Ablaufarmatur 6 gemäss Figur 1 wird der Verschlusskörper 7 mit
einer Kraft aufgrund einer Druckdifferenz von druckbeaufschlagenden Flächen gegen
den Ventilsitz 5 angepresst. Bei zwei bar Innendruck im Behälter 2 beträgt diese Kraft
beispielsweise sieben kp.
[0020] Der Innenraum 17 ist über ein Entlüftungsventil 11 mit einer Entlüftungsleitung 13
verbunden, die gemäss Figur 1 an einem unteren Ende 13a über den Stutzen führt. Das
Entlüftungsventil 11 besitzt einen Ventilschieber 11a, der zum Schliessen bzw. Öffnen
des Ventils 11 über eine Steuervorrichtung 55 mit Tasten A und B einer Betätigungsvorrichtung
56 verbunden ist. In der Figur 1 ist das Entlüftungsventil 11 geschlossen. Durch eine
Betätigung der Taste A oder der Taste B in Richtung des Pfeils 47 kann das Entlüftungsventil
11 geöffnet werden. Der Innenraum 17 wird dann mit der Umgebungsluft verbunden. Mit
der Taste A wird eine Vollspülung und mit der Taste B eine Teilspülung ausgelöst.
[0021] Wie die Figur 1 zeigt, weist die Ablaufarmatur 6 ein weiteres Führungsrohr 34 auf,
das ebenfalls unten offen ist und in dem ein kolbenförmiger Teil 50 verschiebbar gelagert
und mit einer Lippendichtung 30 gegen das Führungsrohr 34 abgedichtet ist. Die Figur
1 zeigt den kolbenförmigen Teil 50 in einer oberen Stellung, in welcher eine in diesem
Teil 50 angeordnete Spiralfeder 49 gespannt ist. Der Teil 50 weist einen nach unten
vorragenden Abschnitt 35 und an einem oberen Ende ein Verriegelungselement 31 auf.
Der kolbenförmige Teil 50 ist vorzugsweise einstückig ausgebildet und beispielsweise
ein Spritzgussteil aus Kunststoff. Das Verriegelungselement 31 bildet mit einem Schieber
32 eine Verriegelungsvorrichtung 48. Eine Feder 33 hält den Verriegelungsschieber
32 in der in Figur 1 gezeigten verriegelnden Position. Durch Verschieben des Schiebers
32 in Richtung des Pfeils 51 kann der kolbenförmige Teil 50 entriegelt werden, sodass
er unter dem Druck der Feder 49 nach unten bewegt wird.
[0022] Nachfolgend wird die Arbeitsweise der erfindungsgemässen Spülvorrichtung anhand der
Zeichnung näher erläutert.
[0023] Die Spülvorrichtung gemäss Figur 1 befindet sich in der Ruhestellung und ist für
eine Spülung bereit. Die Luft im Druckraum 15 ist mit einem Druck von beispielsweise
2 bar gespannt. Das Druckregulierventil 39 und auch das Entlüftungsventil 19 als auch
das Entlüftungsventil 11 sind geschlossen. Ebenfalls geschlossen ist die Ablaufarmatur
6. Um eine Vollspülung auszulösen, wird das Entlüftungsventil 11 durch Betätigen der
Taste A geöffnet. Der Innenraum 17 wird dadurch über die Entlüftungsleitung 13 mit
der Umgebungsluft verbunden. Dadurch sinkt der Druck im Innenraum 17 und der Verschlusskörper
7 bewegt sich gemäss Figur 2 in Richtung des Pfeils 25 nach oben. Die Ablaufarmatur
6 wird dadurch geöffnet und das Spülwasser 14 wird unter dem Eigengewicht und unter
dem Druck des Druckraumes 15 durch die Öffnung 38 abgegeben, wie dies in Figur 2 angedeutet
ist. Erreicht das Niveau 42 das untere Ende 18b der Entlüftungsleitung 18, so öffnet
das Entlüftungsventil 19, sodass alles Wasser 14 aus dem Behälter 2 abgegeben werden
kann.
[0024] Ist alles Spülwasser 14 aus dem Behälter 2 entwichen, so herrscht im Behälter 2 kein
Überdruck mehr. Das Wasser im Innenraum 17 wird nicht als Spülwasser verwendet und
bleibt in diesem Innenraum 17. Dadurch sinkt der Druck im Innenraum 44 und das Druckregulierventil
39 wird dadurch geöffnet. Über die Druckwasserleitung 24 strömt nun Wasser in den
Innenraum 44 und durch den Strömungsspalt 46 in den Raum 17, sodass sich im Innenraum
17 langsam wieder ein Druck aufbaut. Gleichzeitig gelangt Wasser über den Durchgang
43 in die Entlüftungsleitung 18 und strömt nach unten in den Behälter 2. Dieses Wasser
gelangt über die Öffnung 38 in die hier nicht gezeigte Toilettenschüssel und füllt
hierbei den Siphon wieder auf. Das Nachfüllen des Siphons ist dann erforderlich, wenn
dieser bei einer Spülung geleert wird und dadurch nachgefüllt werden muss.
[0025] Ist der Druck im Innenraum 17 so gross, dass die Reibungskraft der Lippendichtung
30 am Führungsrohr 9 überwunden werden kann, so bewegt sich der Verschlusskörper 7
nach unten, bis die Ablaufarmatur 6 geschlossen ist. Das Druckregulierventil 45 ist
weiterhin offen, sodass auch bei geschlossener Ablaufgarnitur 6 Wasser in den Behälter
2 strömt und diesen füllt. Da das Entlüftungsventil 11 nun geschlossen ist, kann die
Luft im Druckraum 15 nicht entweichen und wird vom steigenden Wasser komprimiert.
Befindet sich die Wasseroberfläche 42 auf der Höhe gemäss Figur 1, so ist der Druck
im Spülwasser 14 so gross, dass das Entlüftungsventil 19 schliesst. Die Zufuhr von
Wasser in den Behälter 2 wird damit beendet. Durch den Druckanstieg im Innenraum 14
schliesst nun auch das Druckregulierventil 45. Die Spülvorrichtung 1 hat damit wieder
die Ruhestellung gemäss Figur 1 erreicht und ist für einen weiteren Spülvorgang bereit.
[0026] Die anhand der Figur 1 erläuterte Spülung ist eine Vollspülung, d.h. es wird im Wesentlichen
das gesamte im Behälter 2 vorliegende Wasser 14 zur Spülung verwendet. Ausgenommen
ist hierbei das Wasser im Innenraum 44 und im Innenraum 17 des Kolbens 16. Wird für
einen Spülvorgang lediglich ein Teil des vorliegenden Spülwassers 14 benötigt, so
wird die Taste B betätigt und damit eine Teilspülung ausgelöst. Über die Steuervorrichtung
55 wird wie oben erläutert der Schieber 11a bewegt und damit eine Spülung ausgelöst.
Gemäss Figur 1 wird mit einem Niveausensor 57 über die Steuervorrichtung 55 der Verschlusskörper
7 vorzeitig in die Schliessstellung gebracht. Hierzu wird durch die Steuervorrichtung
55 aufgrund eines Signals des Niveausensors 57 der Verriegelungsschieber 32 gemäss
Figur 3 in Richtung des Pfeils 51 verschoben. Die Taste B kann aber auch über eine
mechanische Steuervorrichtung mit dem Verriegelungsschieber verbunden sein oder über
eine Drucksteuerung das Entriegeln auslösen. Hierbei wird der kolbenförmige Teil 50
entriegelt. Dieser Teil 50 liegt mit dem nach unten vorragenden Abschnitt 35 bei geöffneter
Ablaufarmatur 6 an einer oberen Wandung 52 des Ventilkörpers 7 an, wie die Figur 2
zeigt. Nach der Entriegelung wird der kolbenförmige Teil 50 unter der Wirkung der
gespannten Feder 49 nach unten bewegt. Durch die Kraft der Feder 49 bewegt sich gleichzeitig
der Verschlusskörper 7 nach unten. Die Kraft der Feder 49 ist nun so ausgelegt, dass
die Reibungskraft der Lippendichtung 30 am Führungsrohr 34 überwunden werden kann.
Der Verschlusskörper 7 wird durch den kolbenförmigen Teil 50 gemäss Figur 3 in Richtung
des Pfeils 58 nach unten bewegt, bis die Ablaufgarnitur geschlossen ist. Die Figur
1 zeigt den Verschlusskörper 7 in der unteren Stellung, in welcher die Ablaufarmatur
6 geschlossen ist. Der Spülvorgang ist damit beendet.
[0027] Durch die vorzeitige Schliessung der Ablaufarmatur 6 verbleibt im Behälter 2 ein
Teil des Spülwassers 14. Infolge der Teilspülung ist der Druck im Behälter 2 so weit
gesunken, dass sich das Entlüftungsventil 19 öffnet. Durch den Druckabfall im Innenraum
44 öffnet ebenfalls das Druckregulierventil 45 und entsprechend wird der Behälter
2 wieder durch einströmendes Wasser gefüllt. Dadurch wird der oben erwähnte Füllvorgang
ausgelöst und führt wieder zu dem in Figur 1 gezeigten Ruhezustand. Die Spülvorrichtung
1 ist nunmehr wieder für eine Spülung, eine Vollspülung oder Teilspülung bereit.
[0028] Die Figur 4 zeigt eine Toilettenanlage 100 mit einer Spülvorrichtung 101 und einer
Toilettenschüssel 109. Die Spülvorrichtung 101 besitzt einen Behälter 116, in dem
in einer Kammer 115 Spülwasser 117 mit einem Kolben 102 unter Druck gehalten ist.
Eine Ablaufarmatur 104 besitzt einen Verschlusskörper 105, welcher in Figur 4 eine
Auslauföffnung 118 verschliesst. Der Kolben 102 ist in der Figur 4 in einer oberen
Stellung und wird von einer gespannten Feder 103 beaufschlagt. Die Feder 103 entspricht
der oben erwähnten Luft in der Kammer 15. Die Feder 103 bildet hier somit ebenfalls
ein Mittel, um das Spülwasser 107 unter Druck aus dem Raum 115 abzugeben. Wird der
Verschlusskörper 105 angehoben, so strömt das Spülwasser 117 über einen Stutzen 106
in eine Leitung 107 und in eine Leitung 108. Die Leitung 108 führt über eine Verteilkammer
110 der Klosettschüssel 109 in einen Spülrand 111 und schliesslich in Richtung der
Pfeile 120 entlang einer Innenseite 119 der Klosettschüssel 109 in einen Siphon 113.
Das durch die Leitung 107 hindurchströmende Wasser gelangt zu einer Düse 112, die
in an sich bekannter Weise einen Wasserstrahl in Richtung des Pfeils 114 in Siphonwasser
121 abgibt. Durch diesen Wasserstrahl wird beim Spülvorgang das Siphonwasser 121 beschleunigt,
was das Ausschwemmen wirksamer macht. Das durch den Spülkanal 111 in die Klosettschüssel
109 einströmende Wasser reinigt die Innenseite 119 von Rückständen.
[0029] Auch bei der Toilettenanlage 100 ist eine Teilspülung vorgesehen. Bei einer Teilspülung
fährt der Kolben 102 beispielsweise lediglich bis zur gestrichelten Linie 122. Dies
wird durch eine vorzeitige Schliessung der Ablaufarmatur 104 erreicht. Eine solche
vorzeitige Schliessung ist grundsätzlich wie oben erläutert möglich. Das vorzeitige
Schliessen kann beispielsweise mit einem hier lediglich angedeuteten Teil 123 erfolgen,
welcher dem kolbenförmigen Teil 50 der Figuren 1 bis 3 entspricht. Zum vorzeitigen
Schliessen wird der Verschlusskörper 105 mittels einer Feder 124 nach unten bewegt.
Die Unterbrechung kann auch hier automatisch über eine Steuervorrichtung 55 erfolgen,
die beispielsweise von einem Niveausensor 57 ein Signal erhält. Aufgrund der besonders
wirksamen Schwemmung mit Hilfe der Düse 112 ist eine Spülung mit besonders wenig Spülwasser
möglich. Eine Vollspülung ist mit wesentlich weniger als 6 1 Spülwasser und eine Teilspülung
mit weniger als 4 1 Spülwasser möglich. Auch hier wird Spülwasser besonders durch
die Möglichkeit einer Teilspülung gespart. Die Spülvorrichtung 101 kann hier grundsätzlich
auch durch die Spülvorrichtung 1 gemäss den Figuren 1 bis 3 ersetzt sein.
[0030] Die in Figur 5 gezeigte Toilettenanlage 200 weist ebenfalls eine Spülvorrichtung
201 sowie eine Toilettenschüssel 212 auf. Das durch einen Stutzen 209 abgegebene Spülwasser
wird ebenfalls auf zwei Leitungen 210 und 211 aufgeteilt. Das durch die Leitung 211
gelangende Wasser dient wie oben erläutert zum Ausspülen eines Siphons 213, während
das durch die Leitung 210 oben in die Toilettenschüssel 212 einströmende Wasser zur
Reinigung der Innenseite der Toilettenschüssel 212 dient.
[0031] Die Spülvorrichtung 201 unterscheidet sich von der Spülvorrichtung 101 insbesondere
dadurch, dass hier zwei Kolben 202 und 203 vorgesehen sind, die jeweils unabhängig
von einander auslösbar und jeweils von einer Feder 206 bzw. 207 belastet sind. Die
Bewegung der Kolben 202 und 203 nach unten wird jeweils durch einen Anschlag 208 begrenzt.
In der Figur 5 sind die beiden Kolben 202 und 203 jeweils in der oberen Stellung arretiert
und von einer gespannten Feder 206 bzw. 207 belastet. Wird der Kolben 202 nach unten
in die gestrichelt gezeigte Position bewegt, so wird das in einer Kammer 204 befindliche
Spülwasser über den Stutzen 209 in die Leitungen 210 und 211 ausgestossen. Vom vorhandenen
Spülwasser wird somit lediglich eine Teilmenge abgegeben. Dies ist auch dann der Fall,
wenn der Kolben 203 nach unten bewegt wird. Die beiden Kammern 204 und 205 können
gleich oder unterschiedlich sein. Sind sie unterschiedlich im Volumen, so können zwei
verschiedene Teilmengen abgegeben werden. Beispielsweise kann die Kammer 204 2 1 Spülwasser
und die Kammer 205 3 1 Spülwasser enthalten. Es sind dann somit Teilspülungen wahlweise
mit 2 1 oder 3 1 Spülwasser möglich. Für eine Vollspülung werden gleichzeitig beide
Kolben 202 und 203 nach unten bewegt. In diesem Fall wird somit das Spülwasser der
Kammer 204 als auch das Spülwasser der Kammer 205 ausgestossen. Die Federn 206 und
207 können auch durch ein Luftpolster ersetzt sein. Die Auslösung erfolgt hier ebenfalls
mit zwei hier nicht gezeigten Tasten A und B. Es können hier auch drei Tasten vorhanden
sein, wenn wie erläutert zwei unterschiedliche Teilspülungen vorgesehen sind.
[0032] Die Figur 6 zeigt eine Toilettenanlage 300, die eine Spülvorrichtung 301 sowie eine
Toilettenanlage 309 aufweist. Die Spülvorrichtung 301 besitzt einen Behälter 312,
der zwei Kammern 305 und 306 aufweist, in denen jeweils ein federbelasteter Kolben
303 bzw. 304 verschieblich gelagert ist. Die Kammer 305 ist über ein Ventil 313 mit
einer Leitung 307 verbunden, die in einen Spülkanal 310 führt. Die Kammer 306 hingegen
führt über ein weiteres Ventil 314 über eine Leitung 308 zu einer Düse 311. Die beiden
Kammern 305 und 306 sind in der Ruhestellung mit Wasser gefüllt, das durch den Kolben
304 bzw. 304 unter Druck gehalten ist. Der Druck kann durch gespannte Federn 302 bzw.
315 oder durch ein Luftpolster ausgeübt werden. Wird bei einer Spülauslösung der Kolben
303 nach unten bewegt, wobei hier selbstverständlich gleichzeitig das Ventil 313 geöffnet
wird, so gelangt aus der Kammer 305 Spülwasser durch die Leitung 307 in den Spülkanal
310. Der Kolben 304 verbleibt hierbei in der Ruhestellung und ebenfalls verbleibt
das Spülwasser der Kammer 306 im Behälter 301. Eine solche Spülung ist somit eine
Teilspülung, bei welcher lediglich über den Spülrand 310 Spülwasser in die Toilettenschüssel
309 gelangt.
[0033] Für eine Vollspülung werden gleichzeitig die beiden Kolben 303 und 304 nach unten
bewegt. Das Wasser aus der Kammer 305 gelangt wie oben erwähnt über die Leitung 307
in den Spülkanal 310. Gleichzeitig gelangt das Spülwasser der Kammer 306 über die
Leitung 308 zur Düse 311 und bewirkt wie oben erläutert ein Ausschwemmen des Siphons.
Vorteilhaft ist hierbei, dass das Spülwasser separat unterschiedlich unter Druck setzbar
ist.
[0034] Die Figuren 7a bis 7c zeigen eine Spülvorrichtung 400, die einen Behälter 401 besitzt,
in dem ein Kolben 402 begrenzt vertikal verschiebbar ist. An einem unteren Ende des
Behälters 401 ist ein Ventil 409 angeordnet, das mit einem horizontalen Ausgang 411
und/oder einem vertikal nach unten gerichteten Ausgang 410 verbunden ist. Der horizontale
Ausgang 411 führt zu einem hier nicht gezeigten Spülkanal und der Ausgang 410 zu einer
Spüldüse, welche beispielsweise der in Figur 6 gezeigten Spüldüse 311 entspricht.
Die Bewegung des Kolbens 402 ist durch eine Schulter 408 begrenzt. Am oberen Ende
des Kolbens 402 ist ein aus dem Behälter 401 nach oben vorragender Kopf 404 befestigt,
der mit einem schwenkbaren Rasthebel 405 fixiert ist. Der Kolben 402 ist zudem gemäss
Figur 7a in der Ruhestellung von einer gespannten Feder 403 belastet. Im Behälter
401 befindet sich bei geschlossenem Ventil 409 eine vorbestimmte Menge an Spülwasser
407. Zwischen diesem Spülwasser 407 und dem Kolben 402 befindet sich ein Zwischenraum
mit Luft 406, die einen Überdruck aufweist. Der Überdruck wird beim Nachfüllen des
Behälters 401 erzeugt, wie dies oben anhand der Figur 1 erläutert wurde. Der Überdruck
beträgt beispielsweise 2 bar.
[0035] Die Arbeitsweise der Spülvorrichtung 400 wird anhand der Figuren 7a bis 7c nachfolgend
näher erläutert.
[0036] Die Figur 7a zeigt die Spülvorrichtung 400 in der Ruhestellung. Sie hier somit mit
Spülwasser 407 gefüllt und für eine Spülung bereit. Zum Auslösen einer Teilspülung
wird das Ventil 409 geöffnet. Die Luft 406 kann sich damit entspannen und stösst einen
Teil des Spülwassers 407 aus dem Behälter 401 aus. Ein Teil des Wassers gelangt zum
Spülkanal und ein anderer Teil des Wassers zur Düse. Möglich ist hier auch eine Variante,
bei welcher lediglich ein Durchgang zum Stutzen 411 geöffnet wird. Das Spülwasser
gelangt in diesem Fall lediglich zum Spülkanal. Hat sich die Luft 406 entspannt, so
wird das Ventil 409 geschlossen. Das Schliessen des Ventils 409 erfolgt automatisch,
beispielsweise über einen Drucksensor. Die Figur 7b zeigt die Spülvorrichtung 400
nach einer Teilspülung. Das Ventil 409 ist hier somit wieder geschlossen. Der Druckabfall
bewirkt wieder ein Nachfüllen des Behälters 401 mit Wasser und somit wieder den Aufbau
eines Drucks in der Luft 406. Hierbei wird wieder der in Figur 7a gezeigte Zustand
gezeigt.
[0037] Soll eine Vollspülung ausgelöst werden, so wird wie oben erläutert das Ventil 401
geöffnet. Gleichzeitig wird hierdurch der Kolben 402 entriegelt, indem der Riegel
405 in die in Figur 7c gezeigte Position verschwenkt wird. Ist der Kolben 402 entriegelt,
so kann sich die Feder 403 entspannen und den Kolben 402 nach unten in die in Figur
7c gezeigte Position bewegen. Der sich nach unten bewegende Kolben 402 bewirkt eine
im Wesentlichen vollständige Verdrängung des Spülwassers 407 sowie die Verlagerung
der Luft 406 in den unteren Bereich des Behälters 401, wie dies in Figur 7c gezeigt
ist. Nach der Spülung wird das Ventil 409 wieder geschlossen und durch einströmendes
Wasser wird einerseits die Luft 406 komprimiert und andererseits die Feder 403 gespannt,
bis der Kolben 402 am Kopf 404 wieder verriegelt ist. Die Spülvorrichtung 400 ist
nun wieder für eine Teil- oder Vollspülung bereit. Auch in diesem Fall kann die Feder
403 grundsätzlich durch ein Luftpolster oder ein anderes Energiespeichermittel ersetzt
sein.
1. Spülvorrichtung mit einem Behälter (2) und wenigstens einer unter Druck stehenden
Kammer (15, 115, 204, 205, 305, 306), mit einer Betätigungsvorrichtung (56) zur Auslösung
einer Spülung, einem Auslaufventil (5) im unteren Bereich des Behälters (2) und einer
Anschlussvorrichtung (39) für eine Wasserleitung (24) zum Nachfüllen des Behälters
(12) mit Spülwasser, wobei wahlweise eine Teil- oder Vollspülung durchführbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass sie einen in Ruhestellung kraftbelasteten Teil (50) aufweist, der im Fall einer Vollspülung
in der genannten Ruhestellung verbleibt und der im Fall einer Teilspülung einen Ventilkörper
(7) einer Ablaufarmatur (6) bewegt und dadurch die Spülung vorzeitig unterbricht.
2. Spülvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der kraftbelastete Teil (50) in der Ablaufarmatur (6) verschieblich gelagert ist.
3. Spülvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der kraftbelastete Teil (50) in der Ruhestellung federbelastet ist.
4. Spülvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der kraftbelastete Teil (50) in einen Kolben (16) gelagert ist.
5. Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der kraftbelastete Teil (50) in seiner Ruhestellung lösbar arretiert ist.
6. Spülvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der kraftbelastete Teil (50) in seiner Ruhestellung lösbar verriegelt ist.
7. Spülvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Arretierung des kraftbelasteten Teils (50) eine Verriegelungsvorrichtung (48)
vorgesehen ist, die einen Schieber (32) aufweist, der mit dem oberen Ende des kraftbelasteten
Teils (50) mit diesem zusammenwirkt.
8. Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (16) am oberen Ende des Ventilkörpers (7) an diesem befestigt ist und
einen Innenraum (17) aufweist, in welchem Mittel (49, 50) zum wahlweisen vorzeitigen
Schliessen des Auslaufventils (6) gelagert sind.
9. Spülvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (49, 50) zum wahlweisen vorzeitigen Schliessen der Ablaufarmatur (6) einen
nach unten ragenden Abschnitt (35) aufweisen, der bei geöffneter Ablaufarmatur (6)
am Ventilkörper (7) anliegt.
10. Spülvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Steuermittel (55) vorgesehen sind, welche im Fall einer Teilspülung den kraftbelasteten
Teil (50) entriegeln und dadurch die Spülung selbsttätig unterbrechen.
11. Spülvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (55) einen Niveausensor (57) aufweisen, welcher die Spülung beim
Erreichen eines vorbestimmten Niveaus des Spülwassers (14) durch die Entriegelung
des kraftbelasteten Teils (50) unterbricht.
12. Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung (56) wenigstens zwei Tasten (A, B) aufweist, wobei eine
Taste (A) für eine Vollspülung und die andere Taste (B) für eine Teilspülung vorgesehen
ist.
13. Spülvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (201) zwei miteinander verbundene Kammern (204, 205) aufweist, wobei
bei einer Teilspülung lediglich eine der Kammern (204, 205) und bei einer Vollspülung
beide Kammern (204, 205)entleert werden.
14. Spülvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kammer (204, 205) mit einem eigenen Kolben (202, 203) entleerbar ist.
15. Spülvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (301) zwei voneinander getrennte Kammern (305, 306) aufweist, von denen
bei einer Teilspülung lediglich eine und bei einer Vollspülung beide entleert werden.
16. Spülvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Kammern (305, 306) einen eigenen Kolben (303 304) zum Ausstossen
von Spülwasser aus der entsprechenden Kammer (305, 306) aufweist.
17. Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (401) einen federbelasteten Kolben (402) aufweist, und dass zwischen
dem Kolben (402) und dem Spülwasser (407) eine unter Überdruck stehende Luftschicht
(406) eingeschlossen ist.
18. Ablaufarmatur für eine Spülvorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen kraftbelasteten Teil (50) aufweist, der für eine Spülunterbrechung mit
einem Ventilkörper (7) zusammenarbeitet, um diesen in die Verschlussposition zu bewegen,
wobei der kraftbelastete Teil (50) im Fall einer Vollspülung in der genannten Ruhestellung
verbleibt und im Fall einer Teilspülung den Ventilkörper (7) vorzeitig in die Verschlussposition
bewegt.
19. Ablaufarmatur nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der kraftbelastete Teil (50) als Kolben ausgebildet ist und zur Spülunterbrechung
in einem Führungsrohr (34) verschieblich gelagert ist.
20. Ablaufarmatur nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Steuervorrichtung (55) verbunden ist, welche bei einer Teilspülung
den kraftbelasteten Teil (50) entriegelt und dadurch das Ventil der Ablaufarmatur selbsttätig schliesst.
21. Anlage mit einer Spülvorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 17 und einer Toilettenschüssel,
wobei die Spülvorrichtung wenigstens eine unter Druck stehende Kammer (15, 115, 204,
205, 305, 306) aufweist, aus der Spülwasser durch wenigstens eine Leitung (106, 209,
307) einem Spülkanal (111, 310) der Toilettenschüssel (109, 212, 309) zuführbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spülvorrichtung so ausgebildet ist, dass Druckwasser wahlweise in wenigstens
zwei unterschiedlichen Mengen dem Spülkanal (111, 310) zuführbar ist.
22. Anlage nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckwasser auf zwei Leitungen (107, 108; 210, 211; 307, 308)verteilt wird, wobei
ein erster Teil in den Spülkanal (111, 310) und ein zweiter Teil in eine Düse (112,
311) zum Ausschwemmen eines Siphons (113, 213) abgegeben wird.
23. Anlage nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülvorrichtung (300) zwei Ausgangsleitungen (307, 308) aufweist, wobei die eine
Ausgangsleitung (307) zum Spülkanal (310) und die andere Ausgangsleitung (308) zu
einer Düse (311) im unteren Bereich der Toilettenschüssel (309) führt.
24. Anlage nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülvorrichtung (300) so ausgebildet ist, dass das Spülwasser wahlweise in die
erste oder die zweite Ausgangsleitung (307, 308) oder in beide Ausgangsleitungen (307,
308) abgebbar ist.
1. A flushing device comprising a container (2) and at least one pressurized chamber
(15, 115, 204, 205, 305, 306), having an actuating device (56) for initiating a flushing
process, an outlet valve (5) in the lower region of the container (2) and a connecting
device (39) for a water pipe (24) for refilling the container (12) with flushing water,
wherein either a partial flushing process or full flushing process can be carried
out, characterized in that it has in its inoperative position a power-loaded part (50) which, in the event of
a full flushing remains in said inoperative position and in the event of a partial
flushing process, moves a valve member (7) of an evacuation fitting (6) and, as a
result, the flushing process is prematurely interrupted.
2. The flushing device as claimed in claim 1, characterized in that the power-loaded part (50) is mounted displaceably in the evacuation fitting (6).
3. The flushing device as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the power-loaded part (50) is spring-loaded in the inoperative position.
4. The flushing device as claimed in claim 2, characterized in that the power-loaded part (50) is mounted in the piston mentioned (16).
5. The flushing device as claimed in any one of claims 1 to 4, characterized in that the power-loaded part (50) is retained releasably in its inoperative position.
6. The flushing device as claimed in claim 5, characterized in that the power-loaded part (50) is locked releasably in its inoperative position.
7. The flushing device as claimed in claim 6, characterized in that a locking device (48) is provided for retaining the power-loaded part (50), said
locking device having a slide (32) which interacts with the power-loaded part (50)
at the upper end thereof.
8. The flushing device as claimed in any one of the claims 4 to 7, characterized in that a piston (16) is fastened to a sealing member (7) at the upper end thereof and has
an internal space (17) in which means (49, 50) for the optional premature closing
of the outlet valve (6) are mounted.
9. The flushing device as claimed in claim 1, characterized in that means (49, 50) for the optional premature closing of the evacuation fitting (6) have
a downwardly protruding section (35) which bears against the sealing member (7) when
the evacuation fitting (6) is open.
10. The flushing device as claimed in claim 1, characterized in that control means (55) are provided and, in the event of a partial flushing process,
automatically interrupt the flushing process.
11. The flushing device as claimed in claim 10, characterized in that the control means (55) have a level sensor (57) which interrupts the flushing process
when a predetermined level of the flushing water (14) is reached.
12. The flushing device as claimed in any one of the claims 1 to 11, characterized in that the actuating device (56) has at least two buttons (A, B), one button (A) being provided
for a full flushing process and the other button (B) being provided for a partial
flushing process.
13. The flushing device as claimed in claim 1, characterized in that the container (201) has two chambers (204, 205) which are connected to each other,
only one of the chambers (204, 205) being emptied during a partial flushing process
and both chambers (204, 205) being emptied during a full flushing process.
14. The flushing device as claimed in claim 13, characterized in that each chamber (204, 205) can be emptied by its own piston (202, 203).
15. The flushing device as claimed in claim 1, characterized in that the container (301) has two chambers (305, 306) which are separated from each other
and of which only one is emptied during a partial flushing process and both are emptied
during a full flushing process.
16. The flushing device as claimed in claim 15, characterized in that each of the two chambers (305, 306) has its own piston (303, 304) for discharging
flushing water from the corresponding chamber (305, 306).
17. The flushing device as claimed in any one of the claims 1 to 16, characterized in that the container (401) has a spring-loaded piston (402), and in that a pressurized air layer (406) is enclosed between the piston (402) and the flushing
water (407).
18. An evacuation fitting for a flushing device as claimed in claim 1, characterized in that it has a power-loaded part (50) which, in order to interrupt a flushing process,
interacts with a sealing member (7) in order to move the latter into the sealing position,
wherein the power-loaded part in the event of a full flushing remains in said inoperative
position and in the event of a partial flushing process moves a valve member (7) prematurely
in the closing position.
19. The evacuation fitting as claimed in claim 18, characterized in that the power-loaded part (50) is designed as a piston and, in order to interrupt the
flushing process, is mounted displaceably in a guide tube (34).
20. The evacuation fitting as claimed in claim 18 or 19, characterized in that it is connected to a control device (55) which, in the event of a partial flushing
process, automatically closes the valve of the evacuation fitting.
21. A system comprising a flushing device according to any one of the claims 1 to 17 and
a toilet bowl, the flushing device having at least one pressurized chamber (15, 115,
204, 205, 305, 306) from which flushing water can be supplied by at least one pipe
(106, 209, 307) to a flushing duct (111, 310) of the toilet bowl (109, 212, 309),
characterized in that the flushing device is designed in such a manner that water under pressure can optionally
be supplied in at least two different quantities to the flushing duct (111, 310).
22. The system as claimed in claim 21, characterized in that the water under pressure is distributed to two pipes (107, 108; 210, 211; 307, 308),
a first part being delivered into the flushing duct (111, 310) and a second part being
delivered into a nozzle (112, 311) for flushing out a siphon (113, 213).
23. The system as claimed in claim 21 or 22, characterized in that the flushing device (300) has two outlet pipes (307, 308), one outlet pipe (307)
leading to the flushing duct (310) and the other outlet pipe (308) leading to a nozzle
(311) in the lower region of the toilet bowl (309).
24. The system as claimed in claim 23, characterized in that the flushing device (300) is designed in such a manner that the flushing water can
be delivered either into the first or the second outlet pipe (307, 308) or into both
outlet pipes (307, 308).
1. Chasse d'eau, avec un réservoir (2) et au moins un compartiment sous pression (15,
115, 204, 205, 305, 306), avec un dispositif d'actionnement (56) pour déclencher un
rinçage, une soupape d'écoulement (5) dans la région inférieure du réservoir (2) et
un dispositif de branchement (39) d'une conduite d'eau (24) pour le remplissage du
réservoir (12) avec de l'eau de rinçage, un rinçage partiel ou total pouvant être
réalisé au choix, caractérisée en ce qu'elle comporte une pièce soumise à une force (50) en position de repos, qui dans le
cas d'un rinçage total reste dans la position de repos citée et dans le cas d'un rinçage
partiel déplace un corps de soupape (7) d'une robinetterie d'écoulement (6) et de
ce fait interrompt prématurément le rinçage.
2. Chasse d'eau selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pièce soumise à une force (50) est logée de façon déplaçable dans la robinetterie
d'écoulement (6).
3. Chasse d'eau selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la pièce soumise à une force (50) est contrainte par un ressort dans la position
de repos.
4. Chasse d'eau selon la revendication 2, caractérisée en ce que la pièce soumise à une force (50) est logée dans un piston (16).
5. Chasse d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la pièce soumise à une force (50) est arrêtée de façon amovible dans sa position
de repos.
6. Chasse d'eau selon la revendication 5, caractérisée en ce que la pièce soumise à une force (50) est verrouillée de façon amovible dans sa position
de repos.
7. Chasse d'eau selon la revendication 6, caractérisée en ce que pour l'arrêt de la pièce soumise à une force (50), il est prévu un dispositif de
verrouillage (48) qui comporte un coulisseau (32), qui avec l'extrémité supérieure
de la pièce soumise à une force (50) coopère avec cette dernière.
8. Chasse d'eau selon l'une quelconque des revendications 4 à 7, caractérisée en ce que le piston (16) sur l'extrémité supérieure du corps de soupape (7) est fixé sur ce
dernier et comporte un espace intérieur (17) dans lequel sont logés des moyens (49,
50) pour la fermeture prématurée au choix de la robinetterie d'écoulement (6).
9. Chasse d'eau selon la revendication 1, caractérisée en ce que des moyens (49, 50) pour la fermeture prématurée au choix de la robinetterie d'écoulement
(6) comportent une section (35) saillant vers le bas, qui lorsque la robinetterie
d'écoulement (6) est ouverte, s'appuient sur le corps de soupape (7).
10. Chasse d'eau selon la revendication 1, caractérisée en ce des moyens de commande (55) sont prévus, qui dans le cas d'un rinçage partiel déverrouillent
la pièce soumise à une force (50) et de ce fait interrompent automatiquement le rinçage.
11. Chasse d'eau selon la revendication 10, caractérisée en ce que les moyens de commande (55) comportent un détecteur de niveau (57), qui à l'atteinte
d'un niveau prédéfini de l'eau de rinçage (14) interrompt le rinçage par le déverrouillage
de la pièce soumise à une force (50).
12. Chasse d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que le dispositif d'actionnement (56) comporte au moins deux touches (A, B), une touche
(A) étant prévue pour un rinçage total et l'autre touche (B) étant prévue pour un
rinçage partiel.
13. Chasse d'eau selon la revendication 1, caractérisée en ce que le réservoir (201) comporte deux compartiments (204, 205) reliés entre eux, dans
le cas d'un rinçage partiel, seul l'un des compartiments (204, 205) et dans le cas
d'un rinçage total, les deux compartiments (204, 205) étant vidés.
14. Chasse d'eau selon la revendication 13, caractérisée en ce que chaque compartiment (204, 205) est susceptible d'être vidé avec un propre piston
(202, 203).
15. Chasse d'eau selon la revendication 1, caractérisée en ce que le réservoir (301) comporte deux compartiments (305, 306) séparés l'un de l'autre,
dont un seul est vidé dans le cas d'un rinçage partiel et les deux sont vidés dans
le cas d'un rinçage total.
16. Chasse d'eau selon la revendication 15, caractérisée en ce que chacun des deux compartiments (305, 306) comporte un propre piston (303, 304) pour
expulser de l'eau de rinçage hors du compartiment (305, 306) correspondant.
17. Chasse d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que le réservoir (401) comporte un piston (402) soumis à un ressort et en ce que, entre le piston (402) et l'eau de rinçage (407) est incluse une couche d'air (406)
sous surpression.
18. Robinetterie d'écoulement pour une chasse d'eau selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'elle comporte une pièce soumise à une force (50), qui pour une interruption du rinçage,
coopère avec un corps de soupape (7) pour déplacer ce dernier dans la position de
fermeture, la pièce soumise à une force (50) restant dans la position de repos citée
dans le cas d'un rinçage total et déplaçant prématurément le corps de soupape (7)
dans la position de fermeture, dans le cas d'un rinçage partiel.
19. Robinetterie d'écoulement selon la revendication 18, caractérisée en ce que la pièce soumise à une force (50) est conçue sous la forme d'un piston, et en ce que pour l'interruption du rinçage, elle est logée de façon déplaçable dans un tube de
guidage (34).
20. Robinetterie d'écoulement selon la revendication 18 ou 19, caractérisée en ce qu'elle est reliée avec un dispositif de commande (55), qui lors d'un rinçage partiel
déverrouille la pièce soumise à une force (50) et de ce fait, ferme automatiquement
la soupape de la robinetterie d'écoulement.
21. Installation avec une chasse d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 17
et avec une cuvette de toilettes, la chasse d'eau comportant au moins un compartiment
sous pression (15, 115, 204, 205, 305, 306), à partir duquel de l'eau de rinçage est
susceptible d'être amenée à travers au moins un conduit (106, 209, 307) vers un canal
de rinçage (111, 310) de la cuvette de toilettes (109, 212, 309), caractérisée en ce que la chasse d'eau est conçue de sorte que l'eau sous pression soit susceptible d'être
amenée au choix dans deux quantités différentes vers le canal de rinçage (111, 310).
22. Installation selon la revendication 21, caractérisée en ce que l'eau sous pression est répartie sur deux conduits (107, 108 ; 210, 211 ; 307, 308),
une première partie étant distribuée dans le canal de rinçage (111, 310) et une deuxième
partie dans une buse (112, 311) pour le lavage d'un siphon (113, 213).
23. Installation selon la revendication 21 ou 22, caractérisée en ce que la chasse d'eau (300) comporte deux conduits de sortie (307, 308), l'un des conduits
de sortie (307) menant vers le canal de rinçage (310) et l'autre conduit de sortie
(308) vers une buse (311) dans la région inférieure d'une cuvette de toilettes (309).
24. Installation selon la revendication 23, caractérisée en ce que la chasse d'eau (300) est conçue de sorte que l'eau de rinçage puisse être distribuée
au choix dans le premier ou dans le deuxième conduit de sortie (307, 308) ou dans
les deux conduits de sortie (307, 308).
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