[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ortung von Schienenfahrzeugen und zur ortsabhängigen
Rufzuschaltung derselben an einen ortsfesten Funknetzteilnehmer unter Anwendung einer
mit einem Server ausgestatteten Zentraleinheit, einer Vermittlungsstelle und mehreren,
in den Schienenfahrzeugen angeordneten Endgeräten zum Rufaufbau und zur Übermittlung
der Positionsdaten derselben.
[0002] Schienenfahrzeuge sind mehrheitlich mit Funkgeräten als Engeräte ausgestattet, welche
die Kommunikation zwischen dem Schienenfahrzeugführer und dem Fahrdienstleiter ermöglichen.
Da für jede Strecke jeweils genau ein Fahrdienstleiter zuständig ist, muß der Schienenfahrzeugführer
mit dem entsprechenden Fahrdienstleiter verbunden werden.
[0003] Eine Strecke ist durch eine Streckennummer, einen Anfangspunkt und einen Endpunkt
in einem Eisenbahnnetz definiert. Ein Gleis entspricht immer einer einzigen Strecke.
Die Position auf einer Strecke wird mit dem Streckenkilometer definiert. Dieser beträgt
am Anfangspunkt der Strecke Null und am Ende der Strecke die Länge der Strecke in
Kilometern.
[0004] Mit der bisher eingesetzten Analogtechnik erfolgt die Kommunikation durch manuelle
Verbindung. Dabei ruft der Schienenfahrzeugführer eine Vermittlung an, die den Ruf
zum zuständigen Fahrdienstleiter weiterleitet. Diese manuelle Vermittlung ist aufwendig
und kostet Zeit.
[0005] Gemäß dem Stand der Technik wird bei der digitalen GSM-R Technik die Vermittlung
der Rufe aufgrund der geographischen Position automatisiert, indem die Position ermittelt
und an die Vermittlungseinrichtung gesendet wird, welche die korrekte Rufzuschaltung
durchführt. Diese ortsabhängige Rufzuschaltung wird in Abhängigkeit der Position der
versorgenden Funkstation durchgeführt, wobei bei jedem Ruf die Zellennummer der Funkstation
mitgeliefert wird, in deren Bereich sich das Schienenfahrzeug befindet. Da eine GSM-R
Funkzelle eine Ausdehnung von einigen Kilometern aufweist, ist die Genauigkeit der
Ortung unzureichend, da sich in der Reichweite einer GSM-R Funkzelle eine Vielzahl
von Strecken befinden können und daher ein Ruf nicht eindeutig vermittelbar ist.
[0006] Eine Peilung der mobilen Endgeräte kann periodisch oder zum Zeitpunkt des Rufaufbaus
erfolgen, deren Ergebnis zentral erfaßt wird. Wegen der linearen Anordnung der Funkstationen
ergibt die Peilung eine geschätzte Genauigkeit von einigen hundert Metern und ist
daher ungenau.
[0007] Die Ortung des Schienenfahrzeuges kann auch gemäß einem "Balisensystem" mittels passiver
oder aktiver Sensoren ermittelt werden, die neben den Gleisen angeordnet werden. Diese
Ortungsinformationen werden über ein Kommunikationsnetz an eine Zentrale zur Zuschaltung
der Rufe übermittelt. Solche "Balisensysteme" ergeben eine gleisgenaue Ortung, sind
jedoch aufwendig im Aufbau und teuer im Betrieb.
[0008] Der Einsatz des globalen Ortungssystems GPS hat den Nachteil, daß es in Unterführungen
und Tunnel nicht funktioniert und die Genauigkeit von rund 15 Metern zur eindeutigen
und gleisgenauen Positionsbestimmung eines Schienenfahrzeuges unzureichend ist, da
nebeneinander liegende Gleise in Europa einen mittleren Gleisabstand von 3,34 m bis
4 m aufweisen und somit mit GPS allein nicht unterscheidbar sind.
[0009] Die Erfindung zielt darauf ab, ein Verfahren zur Ortung von Schienenfahrzeugen und
zur ortsabhängigen Rufzuschaltung derselben an einen ortsfesten Funknetzteilnehmer
zu schaffen, das diese Nachteile vermeidet, und erreicht dies dadurch, daß eine Zentraleinheit
mit einer ersten und einer zweiten Datenbank, einer Sende-/Empfangseinheit für Kurznachrichten
und einer Schnittstelle zur Funkvermittlung verwendet wird, und das Endgerät mit einer
Positionsbestimmungseinrichtung zur periodischen Ermittlung der groben Positionsdaten
des Schienenfahrzeuges und zu deren Übermittlung sowie mit einer Sende-/ Empfangseinheit
für Kurznachrichten ausgestattet wird, wobei in der Zentraleinheit aus den empfangenen
und in der ersten Datenbank gespeicherten groben Positionsdaten des Schienenfahrzeuges
die genaue Position des Schienenfahrzeuges mittels eines Korrelationsverfahrens berechnet
und eine Anweisung an die Schnittstelle zur Funkvermittlung zur Verfügung gestellt
wird.
[0010] Vorzugsweise werden die Kurznachrichten mittels SMS oder GPRS und die Funkvermittlung
mittels GSM-R gebildet.
[0011] Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal wird bei dem Korrelationsverfahren bei Strecken
ohne Verzweigungen aufgrund der Geschwindigkeit und der Fahrtrichtung des Schienenfahrzeuges
von einem dem Meßpunkt am nächsten und auf der Fahrstrecke liegenden Referenzpunkt
und dessen beidseitigen äquidistanten Nachbarpunkten ausgegangen, und jene Verbindungsstrecke
zweier benachbarter Referenzpunkte bestimmt, bei welcher der Meßpunkt innerhalb der
beiden normal auf die Verbindungsstrecke stehenden und durch beide Referenzpunkte
gehenden Geraden liegt, indem aus der Addition des Abstandes des Meßpunktes von dem
Referenzpunkt und des Abstandes des Meßpunktes von dem einen Nachbarpunkt des Referenzpunktes
eine Summe gebildet wird, die mit der Summe des Abstandes des Meßpunktes von dem Referenzpunkt
und des Abstandes des Referenzpunktes von dem anderen Nachbarpunkt des Referenzpunktes
verglichen wird, wobei die kleinere Summe als Minimum-Bedingung die Verbindungsstrecke
definiert, und der Abstand des Meßpunktes von der ermittelten Verbindungsstrecke durch
den Normalabstand des durch den Meßpunkt und den Referenzpunkten der Verbindungsstrecke
gebildeten Dreiecks errechnet wird.
[0012] Nach einem anderen Erfindungsmerkmal werden bei Strecken mit Verzweigungen für jede
dieser abzweigenden Strecken jene Referenzpunkte mit den dazugehörigen Normalabständen
gesucht, welche die Minimum-Bedingung erfüllen, wobei jene Strecke mit dem geringsten
Normalabstand gewählt und der für diese Strecke ermittelte Referenzpunkt als Position
angenommen wird, und bei einem Normalabstand der ermittelten Position, der statistisch
signifikant größer als der maximal zu erwartende Fehler der Grobmessung ist, die Berechnung
iterativ mit dem Referenzpunkt der Strecke mit dem zweitkleinsten Normalabstand des
Meßpunktes als Startwert ausgeführt wird.
[0013] Vorzugsweise wird sich bei mehreren Strecken, die Normalabstände aufweisen, welche
kleiner als der zu erwartende Fehler der Grobmessung sind, das Schienenfahrzeug im
Bereich eines Knotens befinden, wobei die Strecke mit dem in der ersten Datenbank
gespeicherten Fahrplan ermittelt wird.
[0014] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung an Hand
von Zeichnungen, in denen Fig. 1 die Minimum-Bedingung des Verfahrens geometrisch
darstellt und Fig. 2 ein Ablaufdiagramm des Verfahrens zeigt.
[0015] Das Verfahren verwendet eine Zentraleinheit, eine Funkvermittlungsstelle (GSM-R)
und mehrere in den Schienenfahrzeugen befindliche Endgeräte. Die Zentraleinheit ist
mit einem Server, der eine erste und eine zweite Datenbank aufweist, einer Sende-/Empfangseinheit
für Kurznachrichten (SMS) und einer Schnittstelle zur Funkvermittlung (GSM-R) ausgestattet.
Die erste Datenbank des Servers der Zentraleinheit speichert die Zuordnung der geographischen
Längen- und Breitengrade von Referenzpunkten auf den Gleisen mit den entsprechenden
Werten für Streckennummer und Streckenkilometer, wobei die Referenzpunkte äquidistante
Abstände von mindestens 100 m haben. Die zweite Datenbank des Servers der Zentraleinheit
speichert die Zuordnung einer Strecke zum zuständigen Fahrdienstleiter.
[0016] Die Endgeräte sind mit einer Positionsbestimmungseinrichtung, mit der die Position
des Schienfahrzeuges vorzugsweise mittels GPS periodisch bestimmt wird, und einer
Sende-/Empfangseinheit zur Übermittlung der Positionsdaten an die Zentraleinheit ausgestattet.
[0017] Gemäß Fig. 2 ermittelt das Endgerät periodisch die grobe Position einschließlich
des Längen- und Breitengrades des Schienenfahrzeuges und sendet diese Positionsdaten
mittels SMS an die Zentraleinheit. Die Zentraleinheit ermittelt aus der gemessenen
Grobposition, welche eine Genauigkeit von annähernd 15 Metern aufweist, und den gespeicherten
vorherigen Positionen des Schienenfahrzeuges die entsprechende Streckenummer und Streckenkilometer,
indem mittels der vorherigen Grobpositionen, der Geschwindigkeit und der Fahrtrichtung
des Schienenfahrzeuges ein Referenzpunkt aus der ersten Datenbank bestimmt wird, der
dem Messpunkt G am nächsten liegt.
[0018] Gemäß Fig. 1 wird von diesem Referenzpunkt aus in beide Richtungen jene Verbindungsstrecke
zweier benachbarter Referenzpunkte R1, R2 gesucht, bei der der gemessene Punkt G innerhalb
der beiden normal auf die Verbindungsstrecke stehenden und durch beide Referenzpunkte
gehenden Geraden g1 und g2 liegt. Diese Minimum-Bedingung ist bei konstanten Abständen
der Referenzpunkte genau dann erfüllt, wenn die Summe der Abstände P1 und P2 kleiner
als die Summe der Abstände P1' und P2' bzw. P1" und P2" der benachbarten Verbindungsstrecken
ist. Da der Abstand P2' ident mit P1, der Abstand P2" ident mit P1' sowie der Abstand
P1" ident mit P2 ist, wird die Minimum-Bedingung erfüllt, falls der Abstand P1' größer
als der Abstand P2 und der Abstand P2" größer als der Abstand P1 ist.
[0019] Nachdem die richtige Verbindungsstrecke errechnet wurde, wird der Abstand des Messpunktes
G zur Verbindungsstrecke berechnet. Dies ist gemäß Fig. 1 die Höhe N des Dreieckes
mit den Eckpunkten R1, R2 und dem Messpunkt (G). Dieses Verfahren ermöglicht auf Strecken
ohne Verzweigungen mit geringem Rechenaufwand eine eindeutige Positionsbestimmung,
wobei mittels der zweiten Datenbank der zuständige Fahrdienstleiter ermittelt und
an die Schnittstelle zur GSM-R Funkvermittlung zur Verfügung gestellt wird.
[0020] Für den Fall, daß im Laufe der iterativen Suche nach dem Minimum der Summen der Abstände
P1 und P2 ein Referenzpunkt erreicht wird, bei dem Strecken abzweigen, werden für
jede dieser abzweigenden Strecken jene Referenzpunkte gesucht, welche die Minimum-Bedingung
erfüllen, und der Normalabstand des gemessenen Punktes zu der ermittelten Verbindungsstrecke
berechnet. Nachdem dieses Verfahren für alle Verzweigungen und gegebenenfalls rekursiv
für Verzweigungen auf bereits verzweigten Strecken durchgeführt wurde, wird jene Strecke
mit dem geringsten Abstand gewählt und der für diese Strecke ermittelte Referenzpunkt
als Position angenommen.
[0021] Ist der Abstand der ermittelten Position zur Verbindungsstrecke unter Berücksichtigung
weiterer Störfaktoren wie z.B. der Gleiskrümmung in einer Kurve statistisch signifikant
größer als der maximal zu erwartende Fehler der Grobmessung, wird die Berechnung iterativ
mit dem Referenzpunkt der Strecke mit dem zweitkleinsten Normalabstand des Meßpunktes
als Startwert ausgeführt.
[0022] Sollte das auch nicht zum Ziel führen, wird zur gemessenen Grobposition der näheste
Referenzpunkt des gesamten Streckennetzes in der ersten Datenbank gesucht.
[0023] Wenn mehrere Strecken Abstandwerte aufweisen, die kleiner als der zu erwartende Fehler
der Grobmessung sind, befindet sich das Schienenfahrzeug im Bereich eines Knotens,
und es kommen weitere Verfahrensschritte zur Anwendung.
[0024] Dabei wird von dem Umstand Gebrauch gemacht, daß Züge meistens nach wiederkehrenden
Bewegungsmustern verkehren und periodisch auf den selben Strecken fahren. In der ersten
Datenbank des Servers der Zentraleinheit wird ein Fahrplan gespeichert, wobei jedem
Wertepaar bestehend aus der Zugnummer des Schienenfahrzeuges und der Uhrzeit die Werte
für Strecke und Streckenkilometer zugeordnet sind. Die oben beschriebene Streckenauswahl
wird für die Strecken, die aus der Grobmessung in Frage kommen mit dem Fahrplan verglichen,
so daß jene Strecke ausgegeben wird, die dem Fahrplan entspricht.
[0025] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird die Häufigkeit, mit der ein Zug
auf einer Strecke verkehrt, in der ersten Datenbank des Servers der Zentraleinheit
gepflegt, indem für jedes Wertepaar bestehend aus Zugnummer des Schienenfahrzeuges
und Streckennummer ein Häufigkeitsparameter periodisch aktualisiert wird. Dieser Häufigkeitsparameter
kann für die Streckenauswahl herangezogen werden, insbesondere wenn kein Fahrplan
existiert, wobei Strecken bevorzugt werden, auf denen das Schienenfahrzeug am häufigsten
fährt.
[0026] Ein Vorteil des Verfahrens ist die automatische und eindeutige Vermittlung des zuständigen
Fahrdienstleiters, ohne das teure und langwierige Bauarbeiten an der Strecke notwendig
sind. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist, daß bei Ausfall des GPS-Signals in
Tunnels oder Bahnhöfen die Position des Schienenfahrzeuges mittels Fahrplan- und Häufigkeitskorrelation
bestimmt werden kann. Zudem kann das Satelliten-Ortungssystem GPS durch das europäische
Ortungssystem Galileo durch Aufrüsten der Endgeräte ersetzt werden.
[0027] Es versteht sich, daß die beschriebenen Ausführungsformen des Verfahrens im Rahmen
des allgemeinen Erfindungsgedankens verschiedentlich abgewandelt werden können.
1. Verfahren zur Ortung von Schienenfahrzeugen und ortsabhängigen Rufzuschaltung derselben
an einen ortsfesten Funknetzteilnehmer unter Anwendung einer mit einem Server ausgestatteten
Zentraleinheit, einer Vermittlungsstelle und mehreren, in den Schienenfahrzeugen angeordneten
Endgeräten zum Rufaufbau und zur Übermittlung der Positionsdaten derselben, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zentraleinheit mit einer ersten und einer zweiten Datenbank, einer Sende-/Empfangseinheit
für Kurznachrichten und einer Schnittstelle zur Funkvermittlung verwendet wird, und
das Endgerät mit einer Positionsbestimmungseinrichtung zur periodischen Ermittlung
der groben Positionsdaten des Schienenfahrzeuges und zu deren Übermittlung sowie mit
einer Sende-/Empfangseinheit für Kurznachrichten ausgestattet wird, wobei in der Zentraleinheit
aus den empfangenen und in der ersten Datenbank gespeicherten groben Positionsdaten
des Schienenfahrzeuges die genaue Position des Schienenfahrzeuges mittels eines Korrelationsverfahrens
berechnet und eine Anweisung an die Schnittstelle zur Funkvermittlung zur Verfügung
gestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurznachrichten mittels SMS oder GPRS und die Funkvermittlung mittels GSM-R gebildet
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Korrelationsverfahren bei Strecken ohne Verzweigungen aufgrund der Geschwindigkeit
und der Fahrtrichtung des Schienenfahrzeuges von einem dem Meßpunkt am nächsten und
auf der Fahrstrecke liegenden Referenzpunkt und dessen beidseitigen äquidistanten
Nachbarpunkten ausgegangen wird, und jene Verbindungsstrecke zweier benachbarter Referenzpunkte
bestimmt wird, bei welcher der Meßpunkt innerhalb der beiden normal auf die Verbindungsstrecke
stehenden und durch beide Referenzpunkte gehenden Geraden liegt, indem aus der Addition
des Abstandes des Meßpunktes von dem Referenzpunkt und des Abstandes des Meßpunktes
von dem einen Nachbarpunkt des Referenzpunktes eine Summe gebildet wird, die mit der
Summe des Abstandes des Meßpunktes von dem Referenzpunkt und des Abstandes des Referenzpunktes
von dem anderen Nachbarpunkt des Referenzpunktes verglichen wird, wobei die kleinere
Summe als Minimumbedingung die Verbindungsstrecke definiert, und der Abstand des Meßpunktes
von der ermittelten Verbindungsstrecke durch den Normalabstand des durch den Meßpunkt
und den Referenzpunkten der Verbindungsstrecke gebildeten Dreiecks errechnet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Strecken mit Verzweigungen für jede dieser abzweigenden Strecken jene Referenzpunkte
mit den dazugehörigen Normalabständen gesucht werden, welche die Minimum-Bedingung
erfüllen, wobei jene Strecke mit dem geringsten Normalabstand gewählt und der für
diese Strecke ermittelte Referenzpunkt als Position angenommen wird, und daß bei einem
Normalabstand der ermittelten Position, der statistisch signifikant größer als der
maximal zu erwartende Fehler der Grobmessung ist, die Berechnung iterativ mit dem
Referenzpunkt der Strecke mit dem zweitkleinsten Normalabstand des Meßpunktes als
Startwert ausgeführt wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren Strecken, die Normalabstände aufweisen, welche kleiner als der zu erwartende
Fehler der Grobmessung sind, sich das Schienenfahrzeug im Bereich eines Knotens befindet,
wobei die Strecke mit dem in der ersten Datenbank gespeicherten Fahrplan ermittelt
wird.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Fehlen eines Fahrplanes die Strecke mittels eines Häufigkeitsparameters bestimmt
wird.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Datenbank der Wert des Häufigkeitsparameters in Abhängigkeit der Frequenz
des Wertepaares Schienenfahrzeug und Strecke innerhalb einer Periode bestimmt wird.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Datenbank die Zuordnung der geographischen Längen- und Breitengrade
von Referenzpunkten auf den Gleisen und den dazugehörenden Werten für Streckennummer
und Streckenkilometer gespeichert wird.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Datenbank für jedes Wertepaar bestehend aus Schienenfahrzeugnummer
und Uhrzeit die geplanten Werte für Strecke und Streckenkilometer gespeichert werden.
10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Datenbank die Zuordnung einer Strecke zum zuständigen Dienstleiter
gespeichert wird.