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EP 1 538 266 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.03.2014 Patentblatt 2014/11 |
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Anmeldetag: 19.11.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Lärmschutzwandelement
Soundproof wall element
Elément de mur antibruit
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK
TR |
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Priorität: |
02.12.2003 DE 20318837 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.06.2005 Patentblatt 2005/23 |
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Patentinhaber: Heinrich Fahlenkamp GmbH & Co. |
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27305 Bruchhausen-Vilsen (DE) |
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Erfinder: |
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- Clas Henning Wolters-Fahlenkamp
27305 Bruchhausen-Vilsen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eisenführ Speiser |
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Patentanwälte Rechtsanwälte PartGmbB
Johannes-Brahms-Platz 1 20355 Hamburg 20355 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 718 442 DE-U1- 9 105 831
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DE-U- 7 210 588 DE-U1- 9 212 668
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Lärmschutzwandelement, bestehend aus Bauelementen, die
mindestens eine Vorderwand, eine von der Vorderwand beabstandete Rückwand, mindestens
ein zwischen der Vorderwand und der Rückwand angeordnetes, vorzugsweise plattenförmiges,
Dämmelement und mindestens einen die Vorderwand und die Rückwand miteinander verbindenden
und auf Abstand haltenden ersten Riegel umfassen, und mit Belüftungsmitteln für eine
zumindest abschnittsweise Belüftung der Dämmplatte zur Ableitung von Feuchtigkeit.
[0002] Aus solchen Lärmschutzwandelementen sind Lärmschutzwände zusammengesetzt, die so
aufgestellt sind, dass der, z.B. im Bereich einer Fahrstraße, Autobahn oder dgl.,
erzeugte Schall auf die Vorderwand auftrifft und von dem dahinterliegenden Dämmelement
im Wesentlichen absorbiert wird. Zusätzlich kann die Vorderwand so ausgebildet sein,
dass dort außerdem noch eine Schallreflexion stattfindet.
[0003] Gewöhnlich weist die die Schalleintrittsseite bildende Vorderwand eine Lattung auf,
kann alternativ aber auch geschlossen sein, während die zur schallabgewandten Seite
liegende Rückwand gewöhnlich aus einer Nut- und Federwandung besteht. Ferner sind
die Vorderwand und die Rückwand gewöhnlich durch sich horizontal erstreckende, leistenförmige
Riegel starr miteinander verbunden, welche die Windlast übernehmen. In dem auf diese
Weise gebildeten Hohlraum zwischen der Vorderwand und der Rückwand sind plattenförmige
Dämmelemente, auch als Absorptions- oder Dämmplatten bezeichnet, angeordnet, um die
gewünschte Schallabsorptionswirkung zu erzielen. Gewöhnlich bestehen die Dämmelemente
aus Mineralwollplatten.
[0004] Beispielsweise offenbart die
DE 92 12 668 U1 eine Lärmschutzwand, welche aus zumindest einer zwischen zwei senkrechten Profilpfosten
befindlichen, mehrschichtigen Wandplatte besteht, die einen von jeweils zwei in der
Einbaulage zumindest bereichsweise in Aufnahmenuten der Profilpfosten eingreifende
Längsrandstreben und den Wandschichten zugeordneten Querstreben gebildeten Holzrahmen
aufweist, an dem eine aus im Abstand angeordneten Rundhölzern bestehende Vorderschicht,
eine innere Dämmmaterialschicht und eine hintere Bretterschalung abgestützt sind,
wobei zumindest zwischen der Dämmmaterialschicht und der Bretterschalung ein Luftraum
vorgesehen ist. Die obere und die untere Querstrebe des Holzrahmens ist jeweils als
einstückiger, profilierter Stützgurt vorgesehen, der auf seiner in der Montagestellung
der Wandplatte inneren Seite mit einem die Wandplattenschichten vollständig über-
bzw. untergreifenden und diese in einem feuchtigkeitsabweisenden Abstützungseingriff
festlegenden Deckflächenprofil versehen ist, wobei die Wandplatte als verwindungssteifes
Einschubelement als hoch absorbierender Schallschutz in die Aufnahmenuten einschiebbar
ist und die beiden äußeren Wandplattenschichten in der Einbaulage der Wandplatte einen
flächenbündigen Übergangsbereich mit den Profilpfosten bilden.
[0005] Zum Aufbau derartiger Lärmschutzwandelemente wird hauptsächlich Holz als Werkstoff
verwendet. Lärmschutzwandelemente aus Holz sind in ihrer Dauerhaftigkeit jedoch begrenzt.
Um eine möglichst hohe Dauerhaftigkeit zu erreichen, muss das verwendete Holz durch
Holzschutzmittel geschützt werden, oder es werden natürlich dauerhafte Hölzer eingesetzt.
Zusätzlich sind alle horizontalen Flächen abgeschrägt, um einen guten Wasserablauf
zu erzielen. Wenn Holz so verbaut wird, dass es dauerhaft trocken ist oder immer wieder
schnell austrocknet, können auch bei Verwendung von Holz hohe Standzeiten erreicht
werden.
[0006] Das Problem bei solchen Lärmschutzwandelementen aus Holz liegt aber auch darin, dass
Wasser, das in das Dämmelement oder zwischen dem Dämmelement und der Vorderwand und/oder
Rückwand eingedrungen ist, nur sehr langsam wieder entweicht, dadurch in diesem Bereich
die Holzfeuchtigkeit auf Dauer zu hoch ist und deshalb die Gefahr einer Verrottung
besteht.
[0007] Vorgeschlagen wird zur Lösung dieses Problems erfindungsgemäß ein Lärmschutzwand-element,
bestehend aus Bauelementen, die mindestens eine Vorderwand, eine von der Vorderwand
beabstandete Rückwand, mindestens ein zwischen der Vorderwand und der Rückwand angeordnetes,
vorzugsweise plattenförmiges, Dämmelement und mindestens einen die Vorderwand und
die Rückwand miteinander verbindenden und auf Abstand haltenden ersten Riegel umfassen,
und mit Belüftungsmitteln für eine zumindest abschnittsweise Belüftung der Dämmplatte
zur Ableitung von Feuchtigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsmittel
von einer Riffelung oder Nutung gebildet sind, die zumindest abschnittsweise an derjenigen
Seite eines der Bauelemente ausgebildet ist, die zumindest an einem Abschnitt eines
anderen der Bauelemente im Wesentlichen berührend anliegt.
[0008] Es hat sich nämlich herausgestellt, dass durch eine ausreichende Belüftung des Dämmelementes
in dieses eingedrungene oder an diesem gebildete Feuchtigkeit relativ schnell wieder
entweichen kann, wodurch die Gefahr einer Verrottung vermieden wird. Hierzu sind erfindungsgemäß
die Belüftungsmittel von einer Riffelung oder Nutzung gebildet, die zumindest abschnittsweise
an derjenigen Seite eines Bauelementes ausgebildet ist, welche zumindest an einem
Abschnitt eines anderen Bauelementes im Wesentlichen berührend anliegt. Somit übernimmt
die Riffelung oder Nutung die Funktion von Distanzmitteln, sodass zwischen den einzelnen
durch die Riffelung oder Nutung gebildeten Erhebungen bzw. Vorsprüngen jeweils ein
Luftkanal oder Luftspalt zur Erzielung einer ausreichenden Belüftung gebildet wird.
[0009] Vorzugsweise weisen die Belüftungsmittel ferner mindestens ein das Dämmelement im
Abstand von der Vorderwand und/oder der Rückwand fixierendes Distanzmittel auf. Mit
Hilfe eines solchen Distanzmittels lässt sich das Dämmelement auf konstruktiv besonders
einfache Weise in einem Abstand von der Vorderwand und/oder der Rückwand anordnen,
wodurch ein Luftspalt entsteht, der eine ausreichende Belüftung gewährleistet. Bei
einer Weiterbildung dieser Ausführung ist dieses Distanzmittel an einem die Vorderwand
und die Rückwand miteinander verbindenden und auf Abstand haltenden Riegel befestigt
und liegt das Dämmelement am Distanzmittel an.
[0010] Eine weitere besonders bevorzugte Ausführung, bei welcher das Dämmelement mit seinem
ersten Rand am ersten Riegel abgestützt ist, zeichnet sich dadurch aus, dass die Belüftungsmittel
mindestens ein zwischen dem ersten Riegel und dem ersten Rand des Dämmelementes sitzendes
Distanzmittel aufweisen, das so ausgebildet und angeordnet ist, dass zumindest abschnittsweise
der erste Rand des Dämmelementes einer Belüftung ausgesetzt ist. Dabei kann es sich
beim ersten Rand des Dämmelementes um dessen unteren Rand handeln.
[0011] Ferner können die Belüftungsmittel mindestens ein zwischen einem zweiten Riegel und
einem zweiten Rand des Dämmelementes sitzendes weiteres Distanzmittel aufweisen, das
so ausgebildet und angeordnet ist, dass zumindest abschnittsweise auch der zweite
Rand des Dämmelementes einer Belüftung ausgesetzt ist. Dabei kann es sich bei diesem
zweiten Rand des Dämmelementes um dessen oberen Rand handeln.
[0012] Mit Hilfe eines solchen Distanzmittels lässt sich das Dämmelement mit seinem entsprechenden
Rand in einem Abstand vom benachbarten Riegel anordnen, wodurch ein Luftspalt zwischen
diesem Rand und diesem Riegel entsteht, da er eine ausreichende Belüftung ermöglicht.
[0013] Die beiden letztgenannten bevorzugten Ausführungsformen können auch miteinander kombiniert
werden, indem das das Dämmelement im Abstand von der Vorderwand und/oder der Rückwand
fixierende Distanzmittel auf dem zwischen einem Riegel und einem Rand des Dämmelementes
sitzenden Distanzmittel befestigt ist und das Dämmelement mit seinem Rand an dem das
Dämmelement im Abstand von der Vorderwand und/oder der Rückwand fixierenden Distanzmittel
anliegt.
[0014] Eine konstruktiv besonders einfache Lösung lässt sich dadurch erzielen, dass das
mindestens eine Distanzmittel aus einer Leiste, vorzugsweise aus Holz oder Kunststoff,
besteht.
[0015] Alternativ ist es aber auch beispielsweise denkbar, das mindestens eine Distanzmittel
aus einem Profilblech, vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff, auszubilden. Bei einer
bevorzugten Weiterbildung dieser Ausführung kann das Profilblech mindestens einen
Stützschenkel und eine Vertiefung zur Aufnahme des entsprechenden Randes des Dämmelementes
aufweisen. Insbesondere ist es dabei denkbar, das Profilblech mit zwei Stützschenkeln
vorzusehen, zwischen denen die Vertiefung ausgebildet ist.
[0016] Zur Erzielung einer ausreichenden Belüftung sollte das Distanzmittel gelocht sein.
Eine solche Ausführung eignet sich insbesondere dann, wenn das Distanzmittel sich
über eine größere Länge erstreckt und insbesondere aus einer durchgehenden Leiste
besteht.
[0017] Alternativ oder zusätzlich ist es aber auch denkbar, mehrere Distanzmittel jeweils
in einem Abstand voneinander vorzusehen, wodurch zumindest zwischen den Distanzmitteln
der für eine Belüftung notwendige Luftspalt gebildet wird.
[0018] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführung können die Belüftungsmittel auch von im
Dämmelement vorgesehenen, vorzugsweise runden und/oder schlitzförmigen, Öffnungen
gebildet sein, durch die Luft ein- und austreten kann. Außerdem kann durch die Ausbildung
solcher Öffnungen zusätzlich die Absorptionsleistung noch erhöht werden. An dieser
Stelle sei angemerkt, dass eine solche Ausführung wahlweise auch zusammen mit der
Anordnung von Distanzmitteln gemäß den zuvor beschriebenen Ausführungen vorgesehen
sein kann.
[0019] Alternativ oder zusätzlich ist es aber auch denkbar, mehrere Dämmelemente jeweils
in einem Abstand voneinander anzuordnen, wodurch die Belüftungsmittel ferner von den
Zwischenräumen zwischen den Dämmelementen gebildet sind. Gewöhnlich liegen dabei die
Dämmplatten im Wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene, wodurch die Zwischenräume
zwischen deren Rändern entstehen. Auch diese Ausführung ist wahlweise mit den zuvor
beschriebenen Ausführungen kombinierbar.
[0020] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Vorderansicht eines Lärmschutzwandelementes in einer ersten Variante;
Figur 2 einen Querschnitt durch das Lärmschutzwandelement von Figur 1;
Figur 3 im Querschnitt eine vergrößerte ausschnittsweise Ansicht des unteren Abschnittes
des Lärmschutzwandelementes von Figur 1;
Figur 4 im Querschnitt eine vergrößerte ausschnittsweise Darstellung des unteren Abschnittes
eines Lärmschutzwandelementes gemäß einer zweiten Variante;
Figur 5 einen Querschnitt durch ein Lärmschutzwandelement gemäß einer dritten Variante;
Figur 6 im Querschnitt eine vergrößerte ausschnittsweise Darstellung des unteren Abschnittes
des Lärmschutzwandelementes von Figur 5;
Figur 7 eine Vorderansicht eines Lärmschutzwandelementes gemäß einer vierten Variante
und
Figur 8 im Querschnitt ein Rückwandpaneel (a) und die Anordnung von derartigen Rückwandpaneelen
an einem Riegel (b) zur Bildung einer Rückwand eines Lärmschutzwandelementes gemäß
einer bevorzugten Ausführung der Erfindung.
[0021] Nachfolgend werden verschiedene Varianten von Lärmschutzwandelementen näher beschrieben,
wobei gleiche Teile durchgängig mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind. Die
nachfolgend beschriebenen Lärmschutzwandelemente werden zum Aufbau von Lärmschutzwänden
verwendet, indem die Lärmschutzwandelemente aneinandergereiht werden.
[0022] In den Figuren 1 bis 3 ist ein Lärmschutzwandelement 1 dargestellt und weist im dargestellten
Ausführungsbeispiel eine Vorderwand 2, einen unteren Riegel 3a, einen mittleren Riegel
3b, einen oberen Riegel 3c, zwei Dämmplatten 4a und 4b sowie eine Rückwand 5 auf.
Die Vorderwand 2 ist der Schallquelle, z. B. einer Straße, zugewandt und besteht im
dargestellten Ausführungsbeispiel aus voneinander beabstandeten vertikalen Latten.
Die Rückwand 5 bildet dementsprechend die schallabgewandte Seite und kann geschlossen
und dabei insbesondere aus einer Nut- und Federwandung bestehen. Die Riegel 3a bis
3c bilden im dargestellten Ausführungsbeispiel horizontale Leisten, an denen die Vorderwand
2 und die Rückwand 5 befestigt sind, und dienen somit auch als Abstandshalter zwischen
der Vorderwand 2 und der Rückwand 5. Auf diese Weise wird zwischen der Vorderwand
2 und der Rückwand 5 ein Hohlraum gebildet, der im dargestellten Ausführungsbeispiel
durch den mittleren Riegel 3b in einen oberen und einen unteren Hohlraum unterteilt
ist, wobei im unteren Hohlraum eine erste Dämmplatte 4a und im oberen Hohlraum eine
zweite Dämmplatte 4b angeordnet ist. Die untere Dämmplatte 4a ist zwischen dem unteren
Riegel 3a und dem mittleren Riegel 3b und die obere Dämmplatte 4b zwischen dem mittleren
Riegel 3b und dem oberen Riegel 3c fixiert. Dabei stützt sich die untere Dämmplatte
4a mit ihrem unteren Rand 4aa am unteren Riegel 3a ab, wie Figur 3 erkennen lässt.
In gleicher Weise stützt sich die obere Dämmplatte 4b mit ihrem unteren Rand auf dem
mittleren Riegel 3b ab. Die aus der Lattung bestehende Vorderwand 2, die Dämmplatten
4a, 4b und die Rückwand 5 sind in Einbaulage vertikal angeordnet und weisen deshalb
über die Höhe einen konstanten Abstand zueinander auf. Daraus folgt, dass die unteren
Ränder der Dämmplatten 4a, 4b horizontal ausgerichtet sind.
[0023] Die unteren und mittleren Riegel 3a und 3b weisen an ihrer Oberseite jeweils eine
zur Vorderwand 2 leicht nach unten geneigte Oberfläche auf, wie in Figur 3 beispielhaft
in Bezug auf die Oberfläche 3aa des unteren Riegels 3a gezeigt ist. Aufgrund der gegenüber
der Horizontale geneigten Anordnung der Oberfläche der unteren und mittleren Riegel
3a und 3b wird erreicht, dass in das Lärmschutzwandelement eindringende Wasser in
Richtung der Neigung der Oberfläche der Riegel 3a, 3b wieder abfließen kann.
[0024] Die aus der Lattung bestehende Vorderwand 2, die Riegel 3a bis 3c und die Rückwand
5 bestehen im dargestellten Ausführungsbeispiel aus Holz, während die Dämmplatten
4a, 4b von Mineralwolleplatten gebildet sind.
[0025] Soweit das Lärmschutzwandelement zuvor beschrieben worden ist, handelt es sich um
die Grundkonstruktion, die sich bei allen nachfolgend noch näher beschriebenen Varianten
wiederfindet.
[0026] Bei der ersten Variante gemäß den Figuren 1 bis 3 ist eine Vielzahl von Distanzstücken
vorgesehen, die auf dem unteren Riegel 3a, beiderseits am mittleren Riegel 3b und
an der Unterseite des oberen Riegels 3c angeordnet sind und an denen sich die Dämmplatten
4a und 4b mit ihrem jeweils benachbarten Rand abstützen. In Figur 3 ist beispielhaft
die Anordnung eines solchen Distanzstückes 6 auf der geneigten Oberseite 3aa des unteren
Riegels 3a sowie die Anordnung der unteren Dämmplatte 4a mit ihrem unteren Rand 4aa
auf der Oberseite des Distanzstückes 6 gezeigt.
[0027] Wie Figur 3 ferner erkennen lässt, haben die Distanzstücke 6 im dargestellten Ausführungsbeispiel
einen rechteckigen Querschnitt. Wegen der geneigten Anordnung der Oberseite 3aa des
unteren Riegels 3a ist auch die Fläche der Oberseite 6a der Distanzstücke 6 entsprechend
geneigt. Dies führt dazu, dass die Dämmplatte 4a nur mit dem der Rückwand 5 zugewandten
hinteren Endeihres unteren Randes 4aa auf den Distanzstücken 6 aufliegt und sich zwischen
dem unteren Rand 4aa der Dämmplatte 4a und der Oberseite 6a der Distanzstücke 6 ein
sich zur Vorderwand 2 hin öffnender Spalt 8 entsteht, wie Figur 3 ebenfalls erkennen
lässt. Dieser Spalt 8 ermöglicht nicht nur einen freien Wasserabfluss, sondern auch
eine Belüftung insbesondere des unteren Randes 4aa der Dämmplatte 4a. Die Distanzstücke
6 bestehen gewöhnlich aus Leistenstücken. Wie bereits erwähnt, ist eine Vielzahl von
solchen Distanzstücken 6 vorgesehen, die im Abstand voneinander über die gesamte Länge
des unteren Riegels 3a angeordnet sind. Auf diese Weise werden zwischen den Distanzstücken
6 weitere in den Figuren nicht näher bezeichnete Hohlräume gebildet, die ebenfalls
für eine gute Durchlüftung am unteren Rand 4aa der Dämmplatte 4 sorgen.
[0028] Wie die Figuren 2 und 3 ferner erkennen lassen, liegen im dort dargestellten ersten
Ausführungsbeispiel die Dämmplatten 4a und 4b direkt an der Vorderwand 2 an, während
sie zur Rückwand 5 in einem Abstand angeordnet sind, so dass zwischen den Dämmplatten
4a, 4b einerseits und der Rückwand 5 andererseits ein Hohlraum 9a gebildet ist. Zur
Fixierung der Dämmplatte 4a ist in Figur 3 ein weiteres Distanzstück 7a gezeigt, das
auf dem Distanzstück 6 befestigt ist und an dem die Dämmplatte 4a mit ihrer der Rückwand
5 zugewandten Rückseite anliegt. Auf diese Weise ist die Dämmplatte 4a zwischen der
Vorderwand 2 und dem Distanzstück 7a verkeilt. Das Distanzstück 7a kann beispielsweise
aus einer durchgängig horizontal verlaufenden Leiste oder aus voneinander beabstandeten
Leistenstücken bestehen.
[0029] Die zuvor anhand von Figur 3 beschriebene Ausbildung und Anordnung der Distanzstücke
6 und 7a findet sich in gleicher Weise an der Oberseite des mittleren Riegels 3b wieder.
Das Gleiche gilt auch im Hinblick auf die Unterseite des mittleren Riegels 3b sowie
die Unterseite des oberen Riegels 3c, wobei allerdings die Unterseiten des mittleren
Riegels 3b und des oberen Riegels 3c nicht gegenüber der Horizontalen geneigt sein
müssen, sondern horizontal ausgerichtet sein können. Durch die Anordnung von Distanzstücken
zusätzlich am oberen Rand der Dämmplatten 4a und 4b lässt sich eine Belüftung mittels
Umluft realisieren, wozu ja auch der Umstand beiträgt, dass im dargestellten Ausführungsbeispiel
die Vorderwand 2 als unterbrochene Lattung und zwischen den Dämmplatten 4a, 4b und
der Rückwand 5 der Hohlraum 9a ausgebildet ist.
[0030] Eine in Figur 4 dargestellte zweite Variante unterscheidet sich von der ersten Variante
gemäß den Figuren 1 bis 3 dadurch, dass die Dämmplatten in einem Abstand auch von
der Vorderwand 2 eingebaut sind. Wie Figur 4 erkennen lässt, ist ein weiteres Distanzstück
7b vorgesehen, das zwischen der Vorderwand 2 und der Dämmplatte 4a auf dem Distanzstück
6 befestigt ist und dabei sowohl die Vorderwand 2 als auch die Dämmplatte 4 berührt,
so dass im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 die Tiefe des zweiten Hohlraumes
9b etwa von der Breite des Distanzstückes 7b bestimmt wird. Dieses Distanzstück 7b
ist im dargestellten Ausführungsbeispiel rechteckig und kann wahlweise aus einer durchgehenden
Leiste bestehen oder von mehreren voneinander beabstandeten Leistenstücken gebildet
sein. Wegen der geneigten Anordnung auf dem Distanzstück 6 liegt deshalb das Distanzstück
7b nur mit einer oberen Kante an der Rückseite der Vorderwand 2 und der untere Rand
4aa der Dämmplatte 4a mit seiner der Vorderwand 2 zugewandten Kante am Distanzstück
7b an, so dass entsprechende Luftspalte zusätzlich entstehen. Wie bereits bei der
zuvor beschriebenen ersten Variante ist die in Figur 4 gezeigte Anordnung in gleicher
Weise auf der Oberseite des mittleren Riegels 3b realisiert und findet sich ebenfalls
im Hinblick auf die Unterseite des mittleren Riegels 3b und des oberen Riegels 3c
wieder, allerdings auch hier mit dem Unterschied, dass die Unterseiten des mittleren
Riegels 3b und des oberen Riegels 3c horizontal ausgerichtet sind.
[0031] Wie schön die Figuren 3 und 4 erkennen lassen, sind die dort dargestellten Distanzstücke
6, 7a und 7b massiv ausgeführt. Vorzugsweise können sie aus Holz oder Kunststoff hergestellt
sein.
[0032] Eine in den Figuren 5 und 6 dargestellte dritte Variante unterscheidet sich von der
zweiten Variante gemäß Figur 4 dadurch, dass anstelle von massiven Distanzstücken
entsprechend geformte Profilbleche vorgesehen sind, die vorzugsweise aus Metall oder
Kunststoff bestehen. Wie beispielhaft Figur 6 deutlich erkennen lässt, weist das dort
dargestellte Profilblech 26 zwei Stützschenkel 26a, 26b auf, zwischen denen eine Vertiefung
26c ausgebildet ist. Die Vertiefung 26c dient zur Aufnahme des unteren Randes 4aa
der Dämmplatte 4a und besitzt deshalb eine entsprechende Querschnittsform. Da der
untere Rand 4aa der Dämmplatte 4a horizontal verläuft, ist die Vertiefung 26c entsprechend
horizontal ausgerichtet. Die beiden Stützschenkel 26a, 26b dienen zur Abstützung bzw.
Auflage des Profilbleches 26 auf der Oberseite 3aa des Riegels 3a und sind hinsichtlich
Länge und Neigung so bemessen, dass zum einen die Vertiefung 26c zur Aufnahme des
unteren Randes 4aa der Dämmplatte 4a ihre horizontale Ausrichtung erhält und zum anderen
der die Dämmplatte 4a im Abstand von der Vorderwand 2 und der Rückwand 5 zur Bildung
der bereits zuvor beschriebenen Hohlräume 9a und 9b angeordnet wird. Um das Profilblech
26 sicher zu fixieren, liegen die Stützschenkel 26a, 26b mit ihren unteren Enden nicht
nur auf der Oberseite 3aa des Riegels 3a auf, sondern auch an den Innenseiten der
Vorderwand 2 und der Rückwand 5 an, wie Figur 6 ferner erkennen lässt. In gleicher
Weise wie in Figur 6 ist auch ein Profilblech 26 auf der Oberseite des mittleren Riegels
3b angeordnet. Außerdem sind ähnliche Profilbleche an den Unterseiten des mittleren
Riegels 3b und des oberen Riegels 3c vorgesehen, wobei allerdings dort die Länge und
Neigung der Stützschenkel gegenüber der Anordnung von Figur 6 im Hinblick darauf ein
wenig anders bemessen sind, dass die Unterseiten des mittleren Riegels 3b und des
oberen Riegels 3c, wie bereits erwähnt, horizontal verlaufen.
[0033] Die Profilbleche gemäß der anhand von Figur 6 beschriebenen dritten Variante können
als glatte Bleche ausgebildet sein. In einem solchen Fall ist es dann allerdings notwendig,
eine Vielzahl von einzelnen kurzen Pröfilblechen vorzusehen, die in Längsrichtung
der Riegel 3a bis 3c im Abstand voneinander eingebaut sind, um zwischen diesen jeweils
einen für die Belüftung notwendigen Luftspalt zu bilden.
[0034] Es ist aber auch denkbar, die Profilbleche mit einer in den Figuren nicht dargestellten
Lochung zu versehen, um die Belüftungswirkung zu ermöglichen oder sogar zu erhöhen.
In einem solchen Fall ist es dann auch möglich, die Profilbleche als durchgehende
Profilleisten vorzusehen. Die Ausbildung einer Lochung hat ferner den Vorteil, dass
die Druckbelastung auf die Dämmplatten 4a, 4b nicht erhöht wird.
[0035] Dadurch, dass zwischen den Riegeln 3a bis 3c und dem jeweils benachbarten Rand der
Dämmplatten 4a, 4b durch die zuvor beschriebene Anordnung Luftspalte und beiderseits
der Dämmplatten 4a, 4b wegen ihrer beabstandeten Anordnung sowohl gegenüber der Vorderwand
2 als auch der Rückwand 5 die Hohlräume 9a, 9b gebildet sind und die Vorderwand 2
aus einer Lattung besteht, entsteht ein durchgehender Luftstrom um die Dämmplatten
4a, 4b herum, welcher durch die Vorderwand 2 ein- und wieder austritt, wie in Figur
5 durch nicht näher bezeichnete Pfeile angedeutet ist. Auf diese Weise lässt sich
eine besonders effiziente Belüftung und somit Feuchtigkeitsableitung realisieren.
[0036] An dieser Stelle sei noch ergänzend erwähnt, dass anstelle der zuvor beschriebenen
Profilbleche auch entsprechend geformte massive Distanzstücke vorgesehen sein können.
Sofern diese allerdings nicht mit einer Lochung versehen sind, sind auch diese entlang
der Riegel 3a bis 3c in Abständen voneinander anzuordnen, um die für die Belüftung
notwendigen Luftspalte zu bilden.
[0037] In Figur 7 ist eine vierte Variante dargestellt, bei welcher anstelle von geschlossenen
Dämmplatten, welche in den zuvor beschriebenen Ausführungen verwendet sind, .Dämmplatten
24a, 24b mit einer Lochung vorgesehen sind, durch die die Luft ein- und austreten
kann. Die Lochung, die in Figur 7 nicht näher bezeichnet ist, kann runde Löcher aufweisen,
wie Figur 7 erkennen lässt. Alternativ ist es aber auch denkbar, die Löcher als Schlitze
auszuführen. Durch die Lochung kann im Übrigen auch noch gegebenenfalls die Schallabsorptionsleistung
der Dämmplatten 24a, 24b erhöht werden.
[0038] An dieser Stelle sei ergänzend darauf hingewiesen, dass die in Figur 7 dargestellten
gelochten Dämmplatten 24a, 24b selbstverständlich auch für die ersten bis dritten
Varianten gemäß den Figuren 1 bis 6 anstelle der dort gezeigten geschlossenen Dämmplatten
4a, 4b verwendet werden können.
[0039] Zur Erhöhung der Belüftungswirkung ist es ferner denkbar, die Dämmplatten 4a, 4b
bzw. 24a, 24b in mehrere Teilplatten zu unterteilen, welche im Abstand voneinander
eingebaut sind, so dass zwischen den einzelnen Dämmplatten weitere Luftspalte oder
Hohlräume entstehen.
[0040] Um die Entwässerung der Kontaktflächen zweier benachbarter Bauelemente einer Lärmschutztrennwand
untereinander weiter zu verbessern, ist oder sind eine oder beide Kontaktflächen mit
einer Riffelung oder Nutung zu versehen. In Figur 8 ist beispielhaft die Ausbildung
einer solchen Riffelung oder Nutung 46 an der am Riegel 3a anliegenden Innenseite.
von die Rückwand 5 bildenden Rückwandpaneelen 5a dargestellt, wobei in Figur 8a ein
einzelnes Rückwandpaneel 5a vergrößert im Querschnitt und in .Figur 8b ausschnittsweise
die Anordnung von zwei durch eine Feder-Nut-Ausbildung miteinander verbundenen Rückwandpaneelen
5a am Riegel 3a verkleinert im Querschnitt gezeigt ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
verläuft die Riffelung oder Nutung 46 in Längsrichtung der Rückwandpaneele 5a und
somit in Einbaulage in vertikaler Richtung. Es ist aber auch denkbar, die Riffelung
oder Nutung in einer anderen Orientierung, beispielsweise in horizontaler Orientierung,
vorzusehen. Die Riffelung oder Nutung 46 kann ferner noch zu einer geringen Verbesserung
der Schallabsorptionseigenschaften führen. Schließlich sei an dieser Stelle noch darauf
hingewiesen, dass eine solche Riffelung oder Nutung auch an anderen als den in Figur
8 gezeigten Bauelementen wie beispielsweise an der Innenseite der Lattung der Vorderwand
2 oder an den Riegeln 3a bis 3c sowie in Kombination mit den zuvor beschriebenen Belüftungsmaßnahmen
vorgesehen sein kann.
1. Lärmschutzwandelement, bestehend aus Bauelementen, die mindestens eine Vorderwand
(2), eine von der Vorderwand (2) beabstandete Rückwand (5), mindestens ein zwischen
der Vorderwand (2) und der Rückwand (5) angeordnetes, vorzugsweise plattenförmiges,
Dämmelement (4a, 4b; 24a, 24b) und mindestens einen die Vorderwand (2) und die Rückwand
(5) miteinander verbindenden und auf Abstand haltenden ersten Riegel (3a) umfassen,
und mit Belüftungsmitteln für eine zumindest abschnittsweise Belüftung der Dämmplatte
(4a, 4b; 24a, 24b) zur Ableitung von Feuchtigkeit,
dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsmittel von einer Riffelung oder Nutung (46) gebildet sind, die zumindest
abschnittsweise an derjenigen Seite eines der Bauelemente ausgebildet ist, die zumindest
an einem Abschnitt eines anderen der Bauelemente im Wesentlichen berührend anliegt.
2. Lärmschutzwandelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsmittel ferner mindestens ein das Dämmelement (4a, 4b) im Abstand von
der Vorderwand (2) und/oder der Rückwand (5) fixierendes Distanzmittel (7a; 7b) aufweisen.
3. Lärmschutzwandelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Distanzmittel (7a; 7b) am ersten Riegel (3a) befestigt ist und
das Dämmelement (4a) am Distanzmittel (7a; 7b; 26) anliegt.
4. Lärmschutzwandelement nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem
das Dämmelement (4a) mit seinem ersten Rand (4aa) am ersten Riegel (3a) abgestützt
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsmittel mindestens ein zwischen dem ersten Riegel (3a) und dem ersten
Rand (4aa) des Dämmelementes (4a) sitzendes Distanzmittel (6; 26) aufweisen, das so
ausgebildet und angeordnet ist, dass zumindest abschnittsweise der erste Rand (4aa)
des Dämmelementes (4a) einer Belüftung ausgesetzt ist.
5. Lärmschutzwandelement nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rand (4aa) des Dämmelementes (4a) dessen unterer Rand ist.
6. Lärmschutzwandelement nach Anspruch 4 oder 5, bei welchem die Bauelemente ferner mindestens
einen die Vorderwand (2) und die Rückwand (5) miteinander verbindenden und auf Abstand
haltenden zweiten Riegel (3b) umfassen, an dem das Dämmelement (4a) mit seinem zweiten
Rand abgestützt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsmittel ferner mindestens ein zwischen dem zweiten Riegel (3b) und dem
zweiten Rand des Dämmelementes (4a) sitzendes weiteres Distanzmittel aufweisen, das
so ausgebildet und angeordnet ist, dass zumindest abschnittsweise der zweite Rand
des Dämmelementes (4a) einer Belüftung ausgesetzt ist.
7. Lärmschutzwandelement nach den Ansprüchen 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Rand des Dämmelementes (4a) dessen oberer Rand ist.
8. Lärmschutzwandelement nach Anspruch 2 sowie nach mindestens einem der Ansprüche 4
bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das das Dämmelement (4a) im Abstand von der Vorderwand (2) und/oder der Rückwand
(5) fixierende Distanzmittel (7a; 7b) auf dem zwischen dem Riegel (3a) und dem entsprechenden
Rand (4aa) des Dämmelementes (4a) sitzenden Distanzmittel (6) befestigt ist und das
Dämmelement (4a) mit seinem entsprechenden Rand (4aa) an dem das Dämmelement (4a)
im Abstand von der Vorderwand (2) und/oder der Rückwand (5) fixierenden Distanzmittel
(7a; 7b) anliegt.
9. Lärmschutzwandelement nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Distanzmittel (6; 7a; 7b) aus einer Leiste, vorzugsweise aus
Holz oder Kunststoff, besteht.
10. Lärmschutzwandelement nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Distanzmittel aus einem Profilblech (26), vorzugsweise aus Metall
oder Kunststoff, besteht.
11. Lärmschutzwandelement nach den Ansprüchen 4 und 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das Profilblech (26) mindestens einen Stützschenkel (26a; 26b) und eine Vertiefung
(26c) zur Aufnahme des Randes (4aa) des Dämmelementes (4a) aufweist.
12. Lärmschutzwandelement nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass das Profilblech (26) zwei Stützschenkel (26a, 26b) aufweist, zwischen denen die Vertiefung
(26c) ausgebildet ist.
13. Lärmschutzwandelement nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzmittel gelocht ist.
14. Lärmschutzwandelement nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 13, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von voneinander beabstandeten Distanzmitteln.
15. Lärmschutzwandelement nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsmittel ferner von im Dämmelement (24a, 24b) vorgesehenen, vorzugsweise
runden und/oder schlitzförmigen, Öffnungen gebildet sind.
16. Lärmschutzwandelement nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, mit mehreren
nebeneinander angeordneten Dämmelementen, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmelemente im Abstand voneinander angeordnet und die Belüftungsmittel ferner
von den Zwischenräumen zwischen den Dämmelementen gebildet sind.
1. Soundproof wall element, consisting of structural elements, which comprise at least
a front wall (2), a rear wall (5) spaced apart from the front wall (2), at least one
insulating element (4a, 4b; 24a, 24b), which is preferably plate-like and is arranged
between the front wall (2) and the rear wall (5), and at least one first bar (3a)
connecting the front wall (2) and the rear wall (5) to one another and keeping them
spaced apart, and with ventilating means to ventilate the insulating plate (4a, 4b;
24a, 24b) at least in portions to divert moisture, characterised in that the ventilating means are formed by a fluting or grooving (46), which is formed at
least in portions on that side of one of the structural elements, which rests at least
on a portion of another of the structural elements, substantially touching it.
2. Soundproof wall element according to claim 1, characterised in that the ventilating means furthermore have at least one spacer (7a; 7b) fixing the insulating
element (4a, 4b) at a spacing from the front wall (2) and/or the rear wall (5).
3. Soundproof wall element according to claim 2, characterised in that the at least one spacer (7a; 7b) is fastened to the first bar (3a) and the insulating
element (4a) rests on the spacer (7a; 7b; 26).
4. Soundproof wall element according to at least any one of the preceding claims, wherein
the insulating element (4a) is supported by its first edge (4aa) on the first bar
(3a), characterised in that the ventilating means have at least one spacer (6; 26), which is seated between the
first bar (3a) and the first edge (4aa) of the insulating element (4a) and is formed
and arranged in such a way that the first edge (4aa) of the insulating element (4a)
is exposed to a ventilation, at least in portions.
5. Soundproof wall element according to claim 4, characterised in that the first edge (4aa) of the insulating element (4a) is its lower edge.
6. Soundproof wall element according to claim 4 or 5, wherein the structural elements
furthermore comprise at least a second bar (3b), which connects the front wall (2)
and the rear wall (5) to one another and keeps them spaced apart, on which second
bar the insulating element (4a) is supported by its second edge, characterised in that the ventilating means furthermore have at least one further spacer, which is seated
between the second bar (3b) and the second edge of the insulating element (4a) and
is formed and arranged in such a way that the second edge of the insulating element
(4a) is exposed to a ventilation, at least in portions.
7. Soundproof wall element according to claims 5 and 6, characterised in that the second edge of the insulating element (4a) is its upper edge.
8. Soundproof wall element according to claim 2 and according to at least any one of
claims 4 to 7, characterised in that the spacer (7a; 7b) fixing the insulating element (4a) at a spacing from the front
wall (2) and/or the rear wall (5) is fastened on the spacer (6) seated between the
bar (3a) and the corresponding edge (4aa) of the insulating element (4a) and the insulating
element (4a) rests with its corresponding edge (4aa) on the spacer (7a; 7b) fixing
the insulating element (4a) at a spacing from the front wall (2) and/or the rear wall
(5).
9. Soundproof wall element according to at least any one of claims 2 to 8, characterised in that the at least one spacer (6; 7a; 7b) consists of a strip, preferably made of metal
or plastics material.
10. Soundproof wall element according to at least any one of claims 2 to 8, characterised in that the at least one spacer consists of a profiled sheet (26), preferably made of metal
or plastics material.
11. Soundproof wall element according to claims 4 and 10, characterised in that the profiled sheet (26) has at least one support leg (26a; 26b) and an indentation
(26c) to receive the edge (4aa) of the insulating element (4a).
12. Soundproof wall element according to claim 11, characterised in that the profiled sheet (26) has two support legs (26a, 26b), between which the indentation
(26c) is formed.
13. Soundproof wall element according to at least any one of claims 2 to 12, characterised in that the spacer is perforated.
14. Soundproof wall element according to at least any one of claims 2 to 13, characterised by a plurality of spacers spaced apart from one another.
15. Soundproof wall element according to at least any one of the preceding claims, characterised in that the ventilating means are furthermore formed by preferably round and/or slot-like
openings provided in the insulating element (24a, 24b).
16. Soundproof wall element according to at least any one of the preceding claims, with
a plurality of insulating elements arranged next to one another, characterised in that the insulating elements are arranged at a spacing from one another and the ventilating
means are furthermore formed by the intermediate spaces between the insulating elements.
1. Elément de mur anti-bruit, constitué d'éléments structurels, qui comprennent au moins
une paroi avant (2), une paroi arrière (5) espacée de la paroi avant (2), au moins
un élément insonorisant (4a, 4b ; 24a, 24b), de préférence présentant une forme de
plaque, disposé entre la paroi avant (2) et la paroi arrière (5), et au moins une
première traverse (3a) reliant et tenant à distance l'une de l'autre la paroi avant
(2) et la paroi arrière (5), et comprenant des moyens d'aération pour une aération
au moins par endroits de la plaque d'insonorisation (4a, 4b ; 24a, 24b) afin de détourner
l'humidité,
caractérisé en ce que les moyens d'aération sont formés par une cannelure ou un rainurage (46), qui est
réalisé(e) au moins par endroits au niveau du côté d'un des éléments structurels qui
repose essentiellement en contact avec au moins une section d'un autre des éléments
structurels.
2. Elément de mur anti-bruit selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les moyens d'aération présentent en outre au moins un moyen d'écartement (7a ; 7b)
fixant l'élément d'insonorisation (4a, 4b) à distance de la paroi avant (2) et/ou
de la paroi arrière (5).
3. Elément de mur anti-bruit selon la revendication 2,
caractérisé en ce que ledit au moins un moyen d'écartement (7a ; 7b) est fixé au niveau de la première
traverse (3a), et en ce que l'élément d'insonorisation (4a) repose au niveau du moyen d'écartement (7a ; 7b ;
26).
4. Elément de mur anti-bruit selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
dans le cadre duquel l'élément d'insonorisation (4a) s'appuie par son premier bord
(4aa) à la première traverse (3a),
caractérisé en ce que les moyens d'aération présentent au moins un moyen d'écartement (6 ; 26) situé entre
la première traverse (3a) et le premier bord (4aa) de l'élément d'insonorisation (4a),
lequel moyen d'écartement est réalisé et disposé de telle manière que le premier bord
(4aa) de l'élément d'insonorisation (4a) est exposé au moins par endroits à une aération.
5. Elément de mur anti-bruit selon la revendication 4,
caractérisé en ce que le premier bord (4aa) de l'élément d'insonorisation (4a) constitue le bord inférieur
de celui-ci.
6. Elément de mur anti-bruit selon la revendication 4 ou 5, dans le cadre duquel les
éléments structurels comprennent en outre au moins une deuxième traverse (3b) reliant
et tenant à distance l'une de l'autre la paroi avant (2) et la paroi arrière (5),
au niveau de laquelle s'appuie l'élément d'insonorisation (4a) par son deuxième bord,
caractérisé en ce que les moyens d'aération présentent en outre au moins un autre élément d'écartement
situé entre la deuxième traverse (3b) et le deuxième bord de l'élément d'insonorisation
(4a), lequel moyen d'écartement est réalisé et disposé de telle manière que le deuxième
bord de l'élément d'insonorisation (4a) est exposé au moins par endroits à une aération.
7. Elément de mur anti-bruit selon les revendications 5 et 6,
caractérisé en ce que le deuxième bord de l'élément d'insonorisation (4a) constitue le bord supérieur de
celui-ci.
8. Elément de mur anti-bruit selon la revendication 2 ainsi que selon au moins l'une
quelconque des revendications 4 à 7,
caractérisé en ce que l'élément d'écartement (7a ; 7b) fixant l'élément d'insonorisation (4a) à distance
de la paroi avant (2) et/ou de la paroi arrière (5) est fixé sur le moyen d'écartement
(6) situé entre la traverse (3a) et le bord (4aa) correspondant de l'élément d'insonorisation
(4a), et en ce que l'élément d'insonorisation (4a) repose par son bord (4aa) correspondant au niveau
du moyen d'écartement (7a ; 7b) fixant l'élément d'insonorisation (4a) à distance
de la paroi avant (2) et/ou de la paroi arrière (5).
9. Elément de mur anti-bruit selon au moins l'une quelconque des revendications 2 à 8,
caractérisé en ce que ledit au moins un moyen d'écartement (6 ; 7a ; 7b) est constitué d'une baguette,
de préférence en bois ou en plastique.
10. Elément de mur anti-bruit selon au moins l'une quelconque des revendications 2 à 8,
caractérisé en ce que ledit au moins un moyen d'écartement est constitué d'une tôle profilée (26), de préférence
en métal ou en plastique.
11. Elément de mur anti-bruit selon les revendications 4 et 10,
caractérisé en ce que la tôle profilée (26) présente au moins une branche d'appui (26a ; 26b) et un renfoncement
(26c) pour loger le bord (4aa) de l'élément d'insonorisation (4a).
12. Elément de mur anti-bruit selon la revendication 11,
caractérisé en ce que la tôle profilée (26) présente deux branches d'appui (26a, 26b), entre lesquelles
est réalisé le renfoncement (26c).
13. Elément de mur anti-bruit selon au moins l'une quelconque des revendications 2 à 12,
caractérisé en ce que le moyen d'écartement est perforé.
14. Elément de mur anti-bruit selon au moins l'une quelconque des revendications 2 à 13,
caractérisé par une pluralité de moyens d'écartement tenus à distance les uns des autres.
15. Elément de mur anti-bruit selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les moyens d'aération sont formés en outre par des ouvertures prévues dans l'élément
d'insonorisation (24a, 24b), de préférence rondes et/ou présentant une forme d'entaille.
16. Elément de mur anti-bruit selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
comprenant plusieurs éléments d'insonorisation disposés les uns à côté des autres,
caractérisé en ce que les éléments d'insonorisation sont disposés à distance les uns des autres, et en ce que les moyens d'aération sont formés en outre par les espaces intermédiaires entre les
éléments d'insonorisation.
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