[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum automatischen Ermitteln einer Produktbeschreibung
zur Anzeige mittels einem Postverarbeitungsgerät gemäß des Oberbegriffs des Patentanspruchs
1. Die Erfindung ist zum Einsatz in Frankiermaschinen, Portorechnerwaagen, zum Einsatz
in durch einen Personalcomputer (PC) gestützten Postversandsystemen bzw. PC-Frankierern
und anderen Postverarbeitungsgeräten vorgesehen.
[0002] Bereits aus dem EP 493 948 B1 ist eine Frankiermaschine bekannt, die die Versendungsart
als separaten Wahldruckstempel zum Frankierstempel oder integriert mit abgedrucken
kann und die mit einer Mehrzahl an Registern in einem gesicherten Modul zum Speichern
von Buchhaltungsdaten ausgestattet ist, die sich auf den Gebrauch der Frankiermaschine
zum Frankieren von Gegenständen beziehen.
[0003] Ein erster Satz an Registern bezieht sich auf einen speziellen ersten Dienst und
ein zweiter Satz an Registern bezieht sich auf einen speziellen zweiten Dienst, wobei
über die Eingabemittel die speziellen Dienste auswählbar sind und die Buchhaltungsdaten
des jeweils ausgewählten Dienstes aktualisiert werden. Es werden aber nur bestimmte
Dienstleistungen zwecks Abrechnung erfaßt. Diese Abrechnungen geben dem Beförderer
keine ausreichende Information über das Kundenverhalten.
[0004] Nun wird von einigen Postbehörden/Postbeförderern verlangt oder durch Preisnachlässe
begünstigt, daß der Benutzer Ausdrucke über in der Frankiermaschine gespeicherte Betriebsabläufe,
für Poststapel/Fracht begleitende Dokumente/Frachbrief oder in einer Zeitperiode tätigt,
d.h. Abrechnungen bzw. Statistiken oder Quittungen über ein erfolgtes Nachladen zur
Guthabenaufstockung anfertigt. Das Kundenverhalten vorauszusehen, wäre auch für zukünftige
Postbeförderer interessant, welche neue Dienste für die Postbeförderung anbieten werden,
die dann separat abgerechnet werden müssen. Gemäß der EP 285 956 B1 ist eine Frankiermaschine
mit einem speziellen Betriebsablaufspeicher und mit einem Anschluß für einen externen
Drucker ausgestattet. Vom Benutzer wird verlangt, aus der gespeicherten periodischen
Erfassung aller Daten nur bestimmte herauszusuchen und zu drucken. Dafür muß der Benutzer
nicht nur einen separaten Drucker bereitsstellen sondern gegebenenfalls auch noch
einen hohen Zeitaufwand für das Herauszusuchen und das Drucken der Daten reservieren.
[0005] Neuere Frankiermaschinen der Anmelderin setzen digital arbeitende Druckwerke ein.
Beispielsweise weisen die Frankiermaschinen T1000 bzw. JetMail der Anmelderin Francotyp
Postalia AG & Co.KG weltweit erstmals einen Thermotransferdrucker bzw. einen Tintenstrahldrucker
auf. Damit ist es prinzipiell möglich, auf einen gefüllten Brief im Bereich des Frankierstempels
auch Adressen und andere Informationen zu drucken, welche in einem entsprechenden
Zusammenhang mit einer Dienstleistung stehen.
[0006] So werden u.a. auch Wahldrucke beim Frankieren aufgedruckt, um die Versendungs-Art
oder Form zu kennzeichnen. Die Form der Speicherung kann an die Bedürfnisse einer
Vielzahl von Benutzern ein und derselben Frankiermaschine angepaßt sein. So wird in
einigen Maschinen von einer Klassenbildung in Form von Kostenstellen ausgegangen,
die einzelnen Benutzergruppen zugeordnet sind.
[0007] Zum Ausdruck von entsprechenden Berichten auch ohne einen separaten externen Drucker
wird in der DE 42 24 955 A1 ein Verfahren und Anordnung für einen internen Kostenstellendruck
vorgeschlagen. Die für jede Kostenstelle erzeugbaren Ausdrucke enthalten nach Wahldrucken
unterteilbare Auflistungen des Postgebrauchs der Frankiermaschine. Die Einsparung
des zusätzlichen Druckers ist für die Benutzer vorteilhaft. Für die Benutzer ist es
aber unzumutbar, auf Verlangen der Postbeförderer bzw. Datenzentrale immer wieder
Listen mit Daten über die Benutzung der Frankiermaschine auszudrucken. Denn während
des Ausdruckens von Listen der Kostenstellendaten mittels des frankiermaschineninternen
Druckkopfes kann natürlich nicht frankiert werden.
[0008] Die Postbehörden einiger Länder fordern für zukünftige Postverarbeitungsgeräte eine
Produktcodeeingabe PCE (Product Code Entry). Die aktuellen PCE-Anforderungen sind
länderspezifisch unterschiedlich abgestuft. In Deutschland sind 561 ProductCode Categories,
in den Niederlanden sind 11 oder 25 oder 151 ProductCode Categories und in Kanada
sind 16 oder 48 oder 72 ProductCode Categories vorgeschrieben. Das erfordert jedoch
eine zusätzliche Eingabe durch den Bediener. Die von der Post vorgegebenen Produktkategorien
sollen nach manueller Eingabe vom Postverarbeitungsgerät erkannt und im Rahmen der
Datenermittlung für eine Postklassenstatistik CoM (Class of Mail) gespeichert werden.
Der sogenannte Product Code Entry (PCE) erfordert entsprechende Änderungen beim Userinterface
und hinsichtlich der Bedienerführung eines Postverarbeitungsgerätes. Die Postbehörden
einiger Länder fordern zusätzlich eine Gewichtsklasseneingabe, was für den Bediener
ebenfalls einen zusätzlichen Bedienungsaufwand erfordert.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Produktcodeeingabe weitestgehend zu
automatisieren und dabei mindestens eine Textzeile für eine Produktbeschreibung im
Abdruck zu generieren.
[0010] Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0011] Der Bediener eines Postverarbeitungsgerätes gibt über eine Tastatur bereits Versandinformationen
ein, welche einerseits für die Postwertberechnung und andererseits zur Erzeugung von
Wahldrucken benötigt werden. Basierend auf diesen manuellen Eingaben ermittelt eine
Einrichtung nun automatisch den Produktcode und speichert letzteren in einem Speicher
des Postverarbeitungsgerätes. Die Einrichtung kann erfindungsgemäß betrieben werden,
um eine Generierung mindestens einer Textzeile für eine Produktbeschreibung im Abdruck
automatisch vorzunehmen. Eine Portotabelle wurde entsprechend den landesspezifischen
Postanforderungen so erweitert, dass man anhand des Produktcodes auch Produktbeschreibungen
ermitteln kann, die laut Postanforderungen im Abdruck enthalten sein müssen. Es sind
zusätzliche Tabellen vorgesehen, um aus dem Produktcode einen Index zu ermitteln.
Dieser Index dient wiederum in einer zweiten Tabelle dazu, den notwendigen Text für
die Produktbeschreibung zu finden. Mittels einer weiteren Tabelle können anhand der
eingestellten Versandparameter auch Textstrings gefunden werden, die ebenfalls im
Abdruck auftauchen müssen.
Die Einrichtung nutzt in vorteilhafter Weise die im Postverarbeitungsgerät bereits
vorhandenen Mikroprozessor, Arbeitsspeicher, Programmspeicher und Empfangsmittel zum
Laden und Speichern von aktuellen Tabellenwerten und Daten, die mit der Eingabe in
Zusammenhang stehen, sowie einem Display und eine Tastatur mit Bedienungselementen.
Die Einrichtung ist beispielsweise Bestandteil einer Portorechnerwaage, an welche
über eine Schnittstelle eine Frankiermaschine angeschlossen ist. Der automatisch ermittelte
Produktcode und ggf. Gewichtsklassencode wird im Arbeitsspeicher der Portorechnerwaage
zwischengespeichert und dann über die Schnittstelle zur Frankierma-schine übertragen
und dort bis zu Abfrage durch eine entfernten Datenzentrale nichtflüchtig gespeichert.
Die Einrichtung kann in einer anderen Ausführung Bestandteil einer Frankiermaschine
mit integierten Portorechner oder eines ähnlichen Postverarbeitungsgerätes sein.
Erfindungsgemäß sind außerdem ein programmierbarer Speicher für Tabellen, ein Arbeitsspeicher
für die Datenwerte der Versandparameter eines Poststückes und Mittel zum Einstellen
eines PCE-Betriebsmodus zur automatischen Produktcodeeingabe vorgesehen und der Mikroprozessor
ist durch ein im Programmspeicher gespeichertes Programm programmiert, in den Betriebsmodus
umzuschalten. Entweder wird über die Schnittstelle oder über ein Bedienungselement
das Einstellen des PCE-Betriebsmodus, beispielsweise bei der Inbetriebnahme oder nach
dem Einschalten des Gerätes bzw. Systems vorgenommen, indem der Mikroprozessor auf
die an des Gerät via Schnittstelle oder über ein Bedienungselement abgegeben Signale
entsprechend reagiert.
Insbesondere erfolgt ein nichtflüchtiges Speichern einer Startadresse in einem programmierbaren
Speicher von mindestens einer ersten Tabelle, welche aus mehreren Spalten besteht,
wobei die Spalten Datenwerte als auch Zeiger auf weitere Tabellen enthalten können.
Das Programm enthält entsprechende Anweisungen und der Mikroprozessor ist zum Generieren
von Schirmbildern mindestens für Eingaben von Versandparametern zur Darstellung der
Eingabemöglichkeiten auf dem Display und zur flüchtigen Speicherung von Datenwerten
der Eingaben in dem Arbeitsspeicher programmiert. Solche Datenwerte, zum Beispiel
Gewichtswerte, können sowohl über die Schnittstelle geliefert, als auch manuell eingegeben
werden. Über die vorgenannte erste Tabelle wird auf weitere Tabellen zugegriffen,
wenn beim Auswerten der Datenwerte diejenige gültige Zeile der Tabelle ermittelt wird,
deren Datenwerte den im Arbeitsspeicher gespeicherten Datenwerten entspricht. Ebenso
wie bzw. im Zusammenhang mit der Ermittlung des Produktcodes kann auch ein Gewichtsklassencode
ermittelt und in einem Speicherbereich für Benutzungsdaten im programmierbaren Speicher
nichtflüchtig gespeichert werden. Letzterer ist mit den Empfangsmitteln verbindbar,
die zum Laden von Tabellen in den programmierbaren Speicher ausgestattet sind.
Dabei handelt es sich um mindestens eine erste Tabelle, der oder zugehörige weitere
Tabellen, wie Gewichtstabelle, Produktcodetabelle, Tabellen mit Beschreibungstext
und Textstrings sowie Gewichtsklassentabelle zuordenbar sind.
[0012] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der
Erfindung anhand der Figur näher dargestellt:
- Figur 1,
- Blockschaltbild der Einrichtung im Postgerät,
- Figur 2,
- Flußdiagramm zum Betrieb der Einrichtung,
- Figur 3,
- Frankierstempelabdruck,
- Figur 4,
- Sub-Flußdiagramm zum automatischen Ermitteln von Produktbeschreibung und Textstrings.
- Figur 5,
- Liste des Blocks 103 des Sub-Flußdiagramms nach Figur 4.
- Figur 6,
- Liste des Blocks 104 des Sub-Flußdiagramms nach Figur 4.
- Figur 7,
- Liste des Blocks 105 des Sub-Flußdiagramms nach Figur 4.
[0013] Die Figur 1 zeigt ein Blockschaltbild der Einrichtung im Postgerät. Das Postgerät
hat einen programmierbaren Speicher 2 (EEPROM), der betriebsweise mit einem Empfangsmittel
3 (MODEM) einerseits und mit einem Programmspeicher 4 (EPROM), einem Arbeitsspeicher
5 (RAM), mit einem Bedienungselement 6 (KEYBOARD) und einem Mikroprozessor 7 (µP)
andererseits verbindbar ist. Das Empfangsmittel 3, der Arbeitsspeicher 5 (RAM), das
Bedienungselement 6 und der Mikroprozessor 7 (µP) können bespielsweise Bestandteil
einer Frankiermaschine, einer elektronischen Portowaage oder eines PC-gestützten Postversandsystem
sein. Derartige Maschinen sind in der Regel mit einer Anzeigeeinheit 8 (DISPLAY) und
einer Schnittstelle 9 (INTERFACE) ausgestattet. Die vorgenannten Mittel sind untereinander
beispielsweise über einen Bus 10 verbunden. Im programmierbaren Speicher 2 ist mindestens
eine Tabelle zur automatischen Produktcodeeingabe gespeichert und der Mikroprozessor
7 ist durch ein entsprechend zugehöriges Anwendungsprogramm programmiert:
- zum zeilenweisen Durchsuchen der ersten und zweiten Spalten der mindestens einen ersten
Tabelle und Aufruf von Programmanweisungen,
- zum Vergleichen der Datenwerte mit den Datenwerten der Eingaben, die im Arbeitsspeicher
5 gespeichert sind, entsprechend den Vorgaben für gültige Versandparameter, die in
den ersten und zweiten Spalten der mindestens einen ersten Tabelle in Form von Datensätzen
gespeichert vorliegen,
- zum Auswerten der Anweisungen in den übrigen Spalten der mindestens einen ersten Tabelle,
wobei das Auswerten für gültige Versandparameter in nur derjenigen Zeile der mindestens
einen ersten Tabelle erfolgt, denen die Datenwerte im Arbeitsspeicher 5 entsprechen.
Das Empfangsmittel 3 kann in einer - nicht gezeigten - anderen Variante auch direkt
über die Schnittstelle 9 angeschlossen sein.
Über die Schnittstelle 9 kann einerseits - in einer nicht gezeigten Weise - eine Waage
an eine Frankiermaschine oder ein PC-gestütztes Postversandsystem zur automatischen
Gewichtseingabe angeschlossen sein. Andererseits kann eine Gewichtseingabe manuell
durch Bedienungselemente 6 vorgenommen werden.
Das Empfangsmittel 3 kann in einer - nicht gezeigten - weiteren Variante auch indirekt
über die Schnittstelle 9 angeschlossen sein. So ist beispielsweise die Mitbenutzung
eines Modem der Frankiermaschine durch eine Waage möglich, um Portogebührentabellen
in die Speicher der Portorechnerwaage zu laden. Die Einzelheiten der Zusammenschaltung
gehen aus dem EP 724 141 B1 hervor.
[0014] Der programmierbare Speicher 2 (EEPROM) ist zum Laden von Tabellen betriebsmäßig
über das Empfangsmittel 3 mit einem externen Speicher 1 verbindbar. Das Empfangsmittel
3 ist vorzugsweise ein analoges oder digitales Modem. Alternativ kann das Empfangsmittel
ein Laufwerk und der externe Speicher 1 kann eine CD oder DVD sein. In einer weiteren
Alternative kann das Empfangsmittel ein Chipkartenleser und der externe Speicher eine
Chipkarte sein. Ebenso möglich ist, dass ein Empfangsmittel ein Memorystickinterface
und der externe Speicher ein Memorystick ist. Ausschlaggebend ist, dass ein geeigneter
Datenträger und zugehörige Empfangsmittel vorhanden sind.
Der Datenträger (Speicher 1) weist in einem der Speicherbereiche ein Anwendungsprogramm
für automatische Produktcodeeingabe und zum Generieren von Schirmbildern auf, das
mindestens für Eingaben von Versandparametern zur Darstellung der Eingabemöglichkeiten
auf dem Display 8 geeignet ist. Mindestens die erste Tabelle sind in dem ersten Speicherbereich
I und weitere Tabellen in weiteren Speicherbereichen II, III, ..., VI gespeichert,
auf die über das Anwendungsprogramm ein Zugriff ermöglicht wird, wobei die mindestens
eine erste Tabelle mindestens Spalten für Datenwerte entsprechend gültiger Versandparameter
sowie für Zeiger auf eine Gewichtstabelle, für Zeiger auf eine Produktcodetabelle
enthält.
Das Anwendungsprogramm kann in einer alternativen Variante bereits werksmäßig im Programmspeicher
4 gespeichert vorliegen. Der Speicher der Programmspeicher 4 bildet einen permanenten
und der programmierbare Speicher bildet einen semi-permanenten Speicher.
Zur automatischen Erzeugung einer Produktbeschreibung mittels einem Postverarbeitungsgerät
ist vorgesehen, dass im Programmspeicher 4 oder programmierbaren Speicher 2:
- ein Speicherbereich D mit einem Programm zum Auswerten von im Arbeitsspeicher 5 gespeicherten
poststückbezogenen Datenwerten zu deren permanenten oder semi-permanenten Speicherung
vorgesehen ist,
- ein Speicherbereich E zum permanenten oder semi-permanenten Speichern mindestens einer
ersten zusätzlichen Tabelle für Indexe die den jeweiligen Produktcode zugeordnet sind,
wobei in dieser Tabelle die Produktcodes aufsteigend oder fortlaufend in einer Spalte
und parallel dazu in einer zweiten Spalte die Indexe für die Produktbescheibungen
gespeichert sind,
- ein Speicherbereich F zum permanenten oder semi-permanenten Speichern einer zweiten
zusätzlichen Tabelle für Produktbeschreibungen vorgesehen ist, die den jeweiligen
aus der ersten Tabelle ermittelten Indexen zugeordnet sind.
Der Mikroprozessor 7 ist durch das Programm zum Auswerten der im Arbeitsspeicher 5
gespeicherten poststück-bezogenen Datenwerte, mittels einer im programmierbaren Speicher
2 gespeicherten Tabelle programmiert, um einen Produktcode und die für das Dienstleistungsprodukt
zutreffende Produktbeschreibung aus einer im Speicher 2, 4 gespeicherten Tabelle mit
Produktbeschreibungen anhand des Produktcodes automatisch zu ermitteln sowie um den
notwendigen Text für die Produktbeschreibung zum Erzeugen von Abdrucken auszugeben.
[0015] Der der Mikroprozessor 7 ist beispielsweise durch ein im Programmspeicher 4 gespeichertes
Programm programmiert, um aus dem Produktcode einen Index zu ermitteln sowie um via
den Index in der zweiten Tabelle den notwendigen Text für die Produktbeschreibung
zu finden. Außerdem ist ein Speicherbereich T zum permanenten oder semi-permanenten
Speichern mindestens einer dritten zusätzlichen Tabelle mit Textstrings vorgesehen,
die den jeweiligen Indexen zugeordnet sind. Der Mikroprozessor 7 ist durch ein Programm
programmiert, um anhand der eingestellten Versandparameter aus der Tabelle die Textstrings
zu ermitteln und zum Abdrucken an eine Druckeinrichtung auszugeben.
[0016] Die Figur 2 zeigt ein Flußdiagramm zum Betrieb der Einrichtung, die aus den vom Bediener
eingestellten Versandparametern einen gültigen Produktcode und einen entsprechenden
Gewichtsklassencode automatisch ermittelt. Der Betriebsmodus muß nach dem Start 80
nur einmalig eingestellt werden (Schritt 81), wobei eine Auswahl besteht, ob eine
Tabelle mit allen Kategorien (Productcode) oder mit einer eingeschränkten Anzahl an
Kategorien (Productcode) verwendet wird. Der Vorteil besteht darin, daß eine zusätzliche
manuelle Eingabe von Produktcode und Gewichtsklassencode für das jeweilige Poststück
durch den Bediener unnötig wird. Die Postmaschine stellt im Schritt 82 die Einstellung
entsprechend der Auswahl fest. Zum Beispiel wird im Schritt 82 festgestellt, das alle
Kategorien benutzt bzw. nicht benutzt werden sollen, dann wird im Schritt 83 bzw.
im Schritt 85 auf ein entspechendes Programm verzweigt, welche Zugriff auf eine erste
Tabelle 1 bzw. zweite Tabelle 2 nimmt (im Schritt 84 bzw. 86).
Eine Automatisierung erfordert, dass der Bediener - wie gewohnt - die poststückbezogenen
Versandparameter im Schritt 87 einstellt, jedoch sind weitere manuelle Eingaben unnötig
und die Ermittlung des Produktcodes und Gewichtsklassencodes läuft selbsttätig im
Hintergrund ab (ab Schritt 88). Die ermittelten Mengen an poststückbezogenen Produktcode
und Gewichtsklassencode werden in Zeitabständen automatisch an das Datenzentrum zur
Auswertung übermittelt. Ohne zusätzliche Eingaben kann der Bediener die Vorzüge der
Postdienste nutzen, die sich ihm bieten, wenn er beispielsweise am NetSet-Projekt
in den Niederlanden teilnimmt und Statistikdaten an das Datenzentrum übermittelt werden.
Der Bediener stellt seine Versandparameter an einer Portorechnerwaage oder an einer
Frankiermaschine ein. Die Versandparameter sind eine Kombination aus Versendungsziel,
Versendungsart, ggf. Versendungsformat und eventuell eingestellten Zusatzleistungen.
Aus einer gültigen Kombination von Versandparametern wird der Produktcode und die
Gewichtsklassencode ermittelt.
Während der Bediener die Versandparameter einstellt, wird automatisch überprüft, ob
die eingestellten Versandparameter gültig sind, d.h. postalisch erlaubt sind. Mit
Hilfe der Portorechnerwaage wird das Gewicht der Sendung ermittelt. Es besteht zusätzlich
die Möglichkeit, das Gewicht über die Tastatur einzugeben, wenn der Gewichtsbereich
der Versendungsart größer ist als der Wiegebereich der Waage. Ist z.B. eine 5-kg-Waage
vorhanden, der Gewichtsbereich der Versendungsart erlaubt jedoch ein Gewicht bis 20
kg, dann hat der Bediener die Möglichkeit, das Gewicht seiner Sendung über die Tastatur
einzugeben (z.B. 15 kg). Bei Zusatzleistungen, die beispielsweise die Eingabe eines
Wertes erfordern (z.B. Wertbrief) wird der Bediener bei der Auswahl einer solchen
Zusatzleistung aufgefordert, den Wert der Sendung über die Tastatur einzugeben.
Die eingestellten Versandparameter, der ggf. eingegebene Wert und das Gewicht der
Sendung bilden die Eingangsparameter zur Ermittlung von Produktcode und Gewichtsklasse.
Im Programmspeicher ist die Betriebssoftware der Portowaage oder der Frankiermaschine
oder Postgerätes gespeichert. Der Programmspeicher ist vorzugsweise steckbar ausgeführt.
Damit ist eine leichte Auswechselbarkeit und damit Anpassung an die in unterschiedlichen
Ländern unterschiedlichen Posterfordernisse gegeben.
Die Betriebssoftware liefert Anweisungen für eine Funktion des Mikroprozessors, um
mit Hilfe der Eingangsparameter (Versandparameter, Gewicht, Werteingabe) eine separat
gespeicherte Tabelle zu durchsuchen und daraus Produktcode und ggf. Gewichtsklassencode
zu ermitteln.
Alternativ enthält ein Datenträger für die Programmierung der Einrichtung ein Anwendungsprogramm
für automatische Produktcodeeingabe in einem seiner Speicherbereiche und das Anwendungsprogramm
kann in einen Speicherbereich des programmierbaren Speichers 2 geladen und nichtflüchtig
gespeichert werden. Die Programmierung erfolgt speziell auf die Produkte bzw. Service
des Postbeförderers ausgerichtet, um eine bestimmte Kombination von Versandparametern,
die im Arbeitsspeicher gespeichert sind zu bilden und mit einem der möglichen Produkte
bzw. Services des Postbeförderers zu vergleichen. Dabei wird ebenfalls eine separat
gespeicherte Tabelle durchsucht und daraus Produktcode und ggf. Gewichtsklassencode
ermittelt.
Eine solche separate Tabelle, die für jede mögliche Kombination von Versandparametern
den gültigen Produktcode speichert, wird im separaten Speicher beispielsweise im Speicherbereich
II untergebracht. Ein separater Speicher kann ein Datenträger bzw. ein externes Speichermedium
1 mit einer Vielzahl an Speicherbereichen I bis VI sein.
[0017] Die vorgenannte Tabelle wird in einen in der Portorechnerwaage oder Frankiermaschine
vorhandenen Speicher (z.B. EEPROM 2) geladen. Die Tabelle kann auch während der Herstellung
der Portorechnerwaage oder Frankiermaschine in deren Programmspeicher (EPROM 4) eingespeichert
werden. Die Betriebssoftware oder das Anwendungsprogramm kennt den Speicherort und
die Startadresse der Tabelle und kann so auf diese zugreifen.
[0018] Eine Produktcodetabelle wird anhand einer für das Land Niederlande bestimmte Tabelle
näher erläuert. Die Tabelle besteht aus 7 Spalten:
- 1.
- Spalte: enthält die gültige Versandparameterkombination, die eingestellt sein muss,
um diese Zeile der Tabelle auszuwählen
- 2.
- Spalte: enthält eine Maske von Versandparametern, um ggf. diese Zeile als Treffer
auszuschließen.
- 3.
- Spalte: enthält den Maximalwert einer Versicherungssumme bzw. des Wertes des Versandstückes.
Dieser Wert ist Null, wenn ein Wert für die Versandauswahl nicht notwendig ist.
- 4.
- Spalte: enthält einen Zeiger auf eine Gewichtstabelle. Diese Gewichtstabelle enthält
alle Gewichtsabstufungen für die eingestellten Versandparameter.
- 5.
- Spalte: enthält einen Zeiger auf die Produktcodetabelle.
- 6.
- Spalte: enthält einen Zeiger auf die Gewichtsklassentabelle.
- 7.
- Spalte: enthält einen Zeiger auf eine Spezialfunktion, die ggf. noch ausgeführt werden
soll. Der Wert kann auch NULL sein.
[0019] Die Eingangparameter für die Berechnung und die entsprechende landesoder carrierspezifische
Berechungsfunktion werdem im Schritt 88 aufgerufen. Und ein Zeilenzähler wird auf
Null zurückgesetzt (k = 0).
Anhand der Überprüfung von Spalte 1 und Spalte 2 wird im Schritt 90 innerhalb der
Tabelle eine Zeile k mit einem gültigen Treffer gesucht. In jeder Spalte ist ein Datensatz
von 32 Bit gespeichert. Diejenige Zeile die den ersten gültigen Treffer liefert, wird
zur weiteren Auswertung heran gezogen. Wird im Abfrageschritt 91 kein Teffer ermittelt,
dann wird im Schritt 92 Zeilenzählerstand verändert (beispielsweise inkrementiert)
und auf den Schritt 90 zurückverweigt. Andererseits bleibt der Zeilenzählerstand bei
einem Treffer unverändert und es wird eine Spalte 3 ausgewertet. Es wird überprüft,
ob die eingegebene Versicherungssumme oder Wert des Versandstückes kleiner gleich
des in Spalte 3 angegebenen Maximalwertes liegt. Ist das nicht der Fall, dann werden
die Folgezeilen auf den nächsten Treffer untersucht. Der Zeilenzählerstand wird weiter
verändert.
Anderenfalls liegt ein Treffer vor und ein Zeiger in der Spalte 4 derjenigen Zeile,
die den gültigen Treffer liefert, zeigt auf eine bestimmte mindestens eine Gewichtstabelle.
Letztere ist in einem separaten Speicherbereich B des nichtflüchtigen Speichers 2
(EEPROM) gespeichert. Nun wird auf einen Schritt 93 verzweigt, um die Gewichtstabelle
zu durchsuchen und um einen Tabellenindex zu bestimmen.
Diejenige Gewichtstabelle, auf die der Zeiger in Spalte 4 zeigt, wird solange durchsucht,
bis der Gewichtswert in der Tabelle gefunden wird, der dem von der Waage ermittelten
Gewicht oder dem Gewichtswert, der über die Tastatur eingegeben wurde, am nächsten
kommt, d.h. der nächsthöhere Gewichtswert in dieser Tabelle ist gültig. Die Gewichts'tabelle
speichert die Gewichtsabstufungen, für die unterschiedliche Produktcodes oder Gewichtsklassen
gelten. Die Gewichtsabstufungen können folgendermaßen aussehen:
Gewichtstabelle = 0,20,100,250,500,750,1000,1500,2000,5000
Es wird untersucht, in welche Abstufung der Gewichtstabelle der ermittelte Gewichtswert
passt. Wurde ein Eintrag gefunden, wird daraus der zugehörige Tabelleindex ermittelt,
der angibt, an welcher Stelle der Tabelle der passende Eintrag gefunden wurde.
Anschließend wird im Schritt 94 diejenige mindestens eine Produktcodetabelle, auf
die der Zeiger in Spalte 5 zeigt, untersucht. Mit Hilfe des in der Gewichtstabelle
gefundenen Tabellenindex wird in der Produktcodetabelle der entsprechende Produktcode
ermittelt.
Der schon ermittelte Tabellenindex dient ggf. außerdem im Schritt 95 dazu, in der
Gewichtsklassentabelle, auf die der Zeiger in Spalte 6 zeigt, die entsprechende Gewichtsklasse
zu ermitteln.
Spalte 7 ist momentan reserviert für eventuelle zukünftige Anwendungen.
[0020] Der Produktcode und der Gewichtsklassencode werden an die aufrufende Funktion als
Parameter zurückgegeben und im Schritt 96 gespeichert. Wird innerhalb der Tabelle
kein Treffer gefunden, der sich aus Versendungsziel, Versendungsart, ggf. Versendungsform
und Zusatzleistungen ergibt, dann wird ein Default-Produktcode an die aufrufende Funktion
zurück übergeben. Dieser Default-Produktcode wird je nach Postvorgabe definiert (z.B.
in Niederlande NLD = 9999).
Damit enthält die Produktcode-Tabelle nur für die Versandparameter einen Eintrag,
für die auch nach Postvorschrift ein Produktcode ermittelt werden muss. Es gibt weiterhin
Versandparameter, die einen Produktcode erzeugen sollen, der der Kategorie "Sonstige"
zuzuordnen ist. Für diese Versandparameter gibt es keine separaten Einträge in der
Tabelle. Am Ende der Tabelle gibt es einen Eintrag, der dann gelesen wird, wenn vorher
kein Treffer gefunden wurde. Dieser Eintrag verweist dann auf die Produktcodetabelle
mit dem Produktcode für "Sonstige".
[0021] Diese vorgenannte Lösung wurde speziell für Niederlande implementiert. Bei anderen
Ländervarianten kann die Tabelle anders aussehen. Dann könnte es sein, dass ein Fehlercode
erzeugt werden muss, wenn kein passender Treffer für die eingestellten Versandparameter
in der Tabelle gefunden wurde.
Eine Portorechnerwaage, z.B. vom Typ FlexiScale, ermittelt aus den eingestellten Versandparametern,
wie Ziel, Art, ggf. Format und Form einen Portowert und den zugehörigen Produktcode
und den entsprechenden Gewichtsklassencode. Der Produktcode und der Gewichtsklassencode
werden neben dem Portowert an die Frankiermaschine übertragen und dort solange gespeichert,
bis die Daten von einer entfernten Datenzentrale abgefragt werden.
Eine statische Waage und deren Portorechnerfunktion wurde bei den Frankiermaschinen
vom Typ Jetmail®, Mymail® und Ultimail® mit in ein
gemeinsames Gehäuse integriert. Im Rahmen der Frankit-Anforderungen der Deutschen
Post AG ist ebenfalls ein Produktcode zu verarbeiten, was bei der Ländervariante Deutschland
für Frankiermaschinen des oben genannten Typs ermöglicht wird. Dieser unterscheidet
sich aber nicht prinzipiell von einem in den Niederlande von der Postbehörde vorgeschriebenen
Produktcode, so dass der anhand der Figur 2 erläuterte Ablauf der Verfahrensschritte
prinzipiell auch für Deutschland beibehalten wird. Das gilt auch für weitere Länder
deren Postbehörden bzw. private Postbeförderer zukünftig die Verwendung eines Produkt-codes
verlangen.
[0022] Die Figur 3 zeigt einen Frankierstempelabdruck 20, der mindestens eine Zeile 21 zur
Produktbeschreibung bzw. Textstrings für die Versandparameter enthält. Im gezeigten
Beispiel steht in der entsprechenden Zeile "AIR MAIL", die automatisch erzeugt und
während des Ausdruckens zusammen mit dem übrigen Frankierstem-peldaten auf ein Poststück
ausgedruckt wird.
[0023] Nach der Figur 2 wird in einem vorletzten Schritt 96 der Produktcode und die Gewichtsklasse
gespeichert. Davor extistieren weitere zu durchlaufende Schritte 80-95, eingeschlossen
die Schritte zum Auswerten der im Arbeitsspeicher 5 gespeicherten poststückbezogenen
Datenwerte, mittels einer im programmierbaren Speicher 2 gespeicherten Tabelle, um
den Produktcode zu ermitteln. Eine weitere Unterroutine 100 zum Ermitteln der Produktcodebeschreibung,
welche anhand des Sub-Flußdiagramms (Figur 4) näher erläutert wird, läuft vor dem
Ende 110 ab.
[0024] Die Figur 4 zeigt ein Sub-Flußdiagramm zum automatischen Ermitteln von Produktbeschreibung
bzw. Textstrings. In einem ersten Subschritt 101 wird der Mikroprozessor 7 durch das
Programm Setzen Index1 = 0 programmiert und dann wird ein Subschritt 103 erreicht,
zum Ermitteln, ob ein bestimmter Index1 dem im vorletzten Schritt gespeicherten Produktcode
entspricht. In der Tabelle sind die Produktcodes aufsteigend einem entsprechenden
aufsteigenden Wert des Index1 zugeordnet oder fortlaufend in einer Spalte und parallel
dazu in einer zweiten Spalte die Indexe für die Produktbescheibungen gespeichert.
Über einem weiteren Subschritt 102 wird solange auf den Subschritt 103 zurückverzweigt,
bis im Subschritt 103 der gesuchte Index ermittelt worden ist. In dem weiteren Subschritt
102 wird dazu beispielsweise durch Inkrementieren der nächste Index1 ermittelt.
[0025] Die Figur 5 zeigt eine für Deutschland geeignete Liste des Subschritts 103 des Sub-Flußdiagramms
nach Figur 4. Zu dem ermittelten Produktcode (zum Beispiel Produktcode = 15), der
kleiner gleich dem eingetragenen Produktcode (zum Beispiel Produktcode = 20) in der
Tabelle ist, wird ein zugehöriger - nicht gezeigter - Index1 ermittelt. Zum Beispiel
ergibt ein ermittelter Produktcode = 15 in der Liste nach Figur 5 den Index1 = 3
[0026] Die Figur 6 zeigt eine für Deutschland geeignete Liste des vierten Subschritts 104
des Sub-Flußdiagramms nach Figur 4. Mit dem oben genannten ermittelten Index1 (zum
Beispiel: Index1 = 3) wird mittels der Liste nach Figur 6 der nächste Indexwert (nämlich
Index = 2) automatisch ermittelt. Im vierten Subschritt 104 wird der ermittelt Index
gespeichert. Die beiden Listen nach Figur 5 und Figur 6 sind als Spalten einer ersten
zusätzlichen Tabelle zu verstehen, die im Speicherbereich E gespeichert ist.
[0027] Die Figur 7 zeigt eine für Deutschland geeignete Liste des Subschritts 105 des Sub-Flußdiagramms
nach Figur 4. Beispielsweise ist Index = 2 mittels der Tabelle nach Figur 6 ermittelt
worden und ergibt nach Eingabe in die Liste nach Figur 7 den entsprechenden String
für die Briefzusatzleistung (BZL), zum Beispiel: Ein Index = 2 führt somit zum Displaytext
= Kompaktbrief \r Zusatzleistung. Dabei steht das Zeichen \r für Zeilenumbruch. Wird
als Index1 der Wert Null ermittelt, dann wird kein BZL-Textstring gedruckt.
Ein permanentes oder semi-permanentes Speichern einer solchen zweiten zusätzlichen
Tabelle für Produktbeschreibungen ist in einem Speicherbereich F vorgesehen. Entsprechende
Textstrings sind den jeweiligen aus der ersten Tabelle ermittelten Indexen zugeordnet.
Die für das Dienstleistungsprodukt zutreffende Produktbeschreibung aus einer im Speicher
2, 4 gespeicherten Tabelle mit Produktbeschreibungen anhand des Produktcodes wird
dadurch automatisch in einem fünften Subschritt 105 ermittelt und über ein Display
angezeigt. Der notwendige Text für die Produktbeschreibung zum Erzeugen von Abdrucken
wird in gleicher oder ähnlicher Weise erzeugt und dann in das übrige Druckbild eingefügt.
Ein Speicherbereich T zum permanenten oder semi-permanenten Speichern mindestens einer
dritten zusätzlichen Tabelle ist für solche Textstrings vorgesehen, die zum Abdrucken
an eine Druckeinrichtung ausgegeben werden.
1. Einrichtung zur automatischen Erzeugung einer Produktbeschreibung mittels einem Postverarbeitungsgerät,
umfassend einen programmierbaren Speicher (2), einen Programmspeicher (4), einen Arbeitsspeicher
(5), eine Tastatur mit Bedienungselementen (6) und einen Mikroprozessor (7),
gekennzeichnet dadurch, dass im Programmspeicher (4) oder programmierbaren Speicher (2):
- ein Speicherbereich (D) mit einem Programm zum Auswerten von im Arbeitsspeicher
(5) gespeicherten poststückbezogenen Datenwerten zu deren permanenten oder semi-permanenten
Speicherung vorgesehen ist,
- ein Speicherbereich (E) zum permanenten oder semi-permanenten Speichern mindestens
einer ersten zusätzlichen Tabelle für Indexe die den jeweiligen Produktcode zugeordnet
sind, wobei in dieser Tabelle die Produktcodes aufsteigend oder fortlaufend in einer
Spalte und parallel dazu in einer zweiten Spalte die Indexe für die Produktbescheibungen
gespeichert sind,
- ein Speicherbereich (F) zum permanenten oder semi-permanenten Speichern einer zweiten
zusätzlichen Tabelle für Produktbeschreibungen vorgesehen ist, die den jeweiligen
aus der ersten Tabelle ermittelten Indexen zugeordnet sind, sowie
dass der Mikroprozessor (7) durch das Programm zum Auswerten der im Arbeitsspeicher
(5) gespeicherten poststückbezogenen Datenwerte, mittels einer im programmierbaren
Speicher (2) gespeicherten Tabelle programmiert ist, um einen Produktcode und die
für das Dienstleistungsprodukt zutreffende Produktbeschreibung aus einer im Speicher
(2, 4) gespeicherten Tabelle mit Produktbeschreibungen anhand des Produktcodes automatisch
zu ermitteln sowie um den notwendigen Text für die Produktbeschreibung zum Erzeugen
von Abdrucken auszugeben.
2. Einrichtung, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der Mikroprozessor (7) durch ein Programm programmiert ist, um aus dem Produktcode
einen Index ermitteln sowie um via den Index in der zweiten Tabelle den notwendigen
Text für die Produktbeschreibung zu finden.
3. Einrichtung, nach den Ansprüchen 1 bis 2,
gekennzeichnet dadurch,
- dass ein Speicherbereich (T) zum permanenten oder semi-permanenten Speichern mindestens
einer dritten zusätzlichen Tabelle mit Textstrings vorgesehen ist, die den jeweiligen
Indexen zugeordnet sind,
- dass der Mikroprozessor (7) durch ein Programm programmiert ist, um anhand der eingestellten
Versandparameter aus der Tabelle die Textstrings zu ermitteln und zum Abdrucken an
eine Druckeinrichtung auszugeben.
4. Einrichtung, nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, dass der permanente Speicher der Programmspeicher (4) und der semi-permanente Speicher
der programmierbare Speicher (2) ist.