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EP 1 538 712 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.09.2016 Patentblatt 2016/36 |
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Anmeldetag: 12.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vollisolierte Steckverbindung
Totally insulated plug
Connecteur à fiche totalement isolé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
02.12.2003 DE 10356167
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.06.2005 Patentblatt 2005/23 |
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Patentinhaber: Bosch Rexroth AG |
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70184 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Kugler, Achim
71540 Murrhardt (DE)
- Schneider, Jörg
74427 Fichtenberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 201 764 DE-A1- 10 047 544 US-B1- 6 492 590
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DE-A1- 4 302 153 DE-A1- 10 146 329
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung entspringt aus dem Gebiet der elektrischen Steckverbindungen (z.B.
Stecker und/oder Buchsen), insbesondere für Anwendungen im Bereich der Leistungselektronik,
und beschreibt eine Steckverbindung.
[0002] Die Offenlegungsschrift
DE 42 01 764 A1 beschreibt einen Winkelstecker, dessen Gehäuse aus mehreren Teilen besteht, indem
zwei Gehäuseabschnitte etwa in der Winkelhalbierenden voneinander lösbar und miteinander
verbindbar sind. Diese Lösung vereinfacht die Montage des Kabels. Die Stecker werden
aus Gründen der Robustheit häufig aus Metall hergestellt. Bei Industriesteckverbindern
besteht häufig zusätzlich die Anforderung, dass das Gehäuse des Steckers mit einer
nicht leitenden Umhüllung umgeben ist, welche einerseits den Stecker vor schädlichen
Umwelteinflüssen bewahrt, andererseits aber zur Gewährleistung einer Schutztrennung
bzw. Schutzerdung geeignet ist. Diese Vorteile weist der in der zitierten Schrift
offenbarte Stecker nicht auf. Man könnte nun die geforderten Eigenschaften durch einen
Spritzguss aus Kunststoff gewährleisten, dies zwingt jedoch den Steckerhersteller,
die Steckerrohlinge zunächst entweder an Unterlieferanten zu liefern, oder er muss
durch die Anschaffung eigener Spritzgussmaschinen hohe Investitionen tätigen. Sofern
es erforderlich wird grössere Durchbrüche in der Isolierung vorzusehen, verkompliziert
sich außerdem der Herstellungsprozess. Auch wurde in der Praxis ein Abschälen solcher
durch Spritzgussverfahren hergestellter Isolierungen beobachtet.
[0003] Es ist nun die Aufgabe der Erfindung die zuvor erwähnten Nachteile zu kompensieren,
indem eine robuste Isolierung zur Verfügung gestellt wird, die eine Steckverbindung,
bestehend aus Stecker und/oder Dose, möglichst vollständig abdeckt und zudem preiswert
realisierbar ist.
[0004] Die genannte Aufgabe wird durch die Steckverbindung gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
weitere Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen dargelegt.
[0005] Aus der
DE 101 46 329 A1 ist ein elektrischer Kabelstecker bekannt. Dieser Kabelstecker weist Kontaktelemente
auf, die an die elektrische Leitung eines Kabels anschließbar sind. Daneben ist ein
aus zwei Teilschalen bestehendes Winkelgehäuse vorgesehen, welches die Kontaktelemente
umgibt. Eine Spannhülse ist auf einen Abschnitt dieses Winkelgehäuses aufschraubbar
und im Inneren dieser Spannhülse ist ein das Kabel ringförmig umgebendes Klemmteil
vorgesehen.
[0006] Die Erfindung vermeidet die zuvor erwähnten Nachteile, indem sie eine Gehäuseummantelung
für das Gehäuse der Komponenten der Steckverbindung als separaten Bestandteil ausbildet,
so dass diese die Mantelfläche der Gehäuse zumindest teilweise einhüllt und schalenartig
am Gehäuse anliegt, wobei die Gehäuseummantelung aus mehreren, vorzugsweise aus zwei
symmetrischen, Gehäuseschalen gebildet ist und die Gehäuseschalen an ihren Stoßfugen
so aneinandergefügt sind, dass diese fest miteinander verbunden sind.
[0007] Die Anzahl der Gehäuseschalen bei der Konstruktion der Gehäuseummantelung ist prinzipiell
beliebig wählbar, besonders handlich ist jedoch die zweiteilige Ausführung. Auch könnten
die Schalen unsymmetrisch aufgebaut sein, besonders einfach herstellbar ist jedoch
eine symmetrische Ausführung. Die Schalen sind dann leicht in großen Stückzahlen und
unabhängig von Stecker oder Buchse herstellbar, könnten also z.B. von preiswerten
Lieferanten bezogen werden, ohne dass die Stecker selbst dem Lieferanten zur Verfügung
gestellt werden müssten. Der Hersteller benötigt lediglich ein einziges Muster oder
eine Konstruktionszeichnung. Aufgrund der mehrteiligen Ausbildung können die Gehäuseschalen
leicht montiert werden, sogar dann noch, wenn bereits die Konfektion, d.h. die Montage
der Kabel, erfolgt ist. Die Erfindung ist auf nahezu alle Steckerverbindungen applizierbar.
[0008] Führt man die Komponenten der Verbindung so aus, dass diese an den Stoßfugen der
Gehäuseschalen lösbar sind, vorzugsweise mittels Clipsen oder Rastnasen, dann wird
es möglich diese jederzeit auch wieder zu entfernen, um z.B. die Steckvorrichtung
zu reinigen, oder im Falle einer Reparatur. Auch defekte Isolierungen können einfachst
ausgetauscht werden.
[0009] Alternativ ist die Steckverbindung dadurch gekennzeichnet, dass sie an den Stoßkanten
der Gehäuseschalen nicht lösbar ist, vorzugsweise mittels Verpressen, Verschweißen
oder Verkleben, denn dann wäre im Hinblick auf Umwelteinflüsse eine staubdichte oder
spritzwassergeschützte Ausführung denkbar, die noch stabiler und robuster ist als
die Vorgängerlösung.
[0010] Vorteilhafterweise ist die Steckverbindung dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseschalen
lose an der Mantelfläche des Gehäuses anliegen. Dies erleichtert natürlich das nachträgliche
Entfernen der Isolierschalen im Gegensatz zu beispielsweise fest mit dem Gehäuse verklebten
Schalen.
[0011] Eine beschleunigte Montage ergibt sich durch die vorteilhafte Anbringung eines Gewindes
an einer Seite der Schalenenden, wenn die Verbindung der Gehäuseschalen mittels einer
Überwurfmutter realisiert ist, wobei die Überwurfmutter gleichzeitig zur Befestigung
einer Kabelknickschutzvorrichtung und/oder Kabeltülle und/oder Kabelzugentlastung
dienen kann. Eine Überwurfmutter ist in der Regel ohnehin vorhanden, ebenso wie beispielsweise
Kabeltüllen. Diese Lösung bietet zum einen eine einfache Möglichkeit zur Fixierung
des Kabels und ergänzt die zuvor vorgeschlagenen Methoden zur Montage der Isolationsschalen
am Stecker.
[0012] Die Isolierschalen bewirken, dass mittels der erfindungsgemäßen Steckverbindung eine
Schutzerdung und Schutztrennung realisiert ist, welche einerseits Bediener von angeschlossenen
Maschinen im Fehlerfalle vor Fehlerströmen schützen und sie ermöglichen die Verwendung
metallischer, darunter liegender Gehäuse, die als Teil der Schutzerdung fungieren.
[0013] Vorteilhafterweise kann das Material des Isolierkörpers so ausgewählt werden, dass
mittels der Gehäuseummantelung ein Schutz vor Umwelteinflüssen wie Spritzwasser, Schmutz
und Säuren realisiert ist. Das bewahrt die darunter liegende Metallstruktur vor Schäden
und schützt bei entsprechender Ausbildung der Ummantelung auch zusätzlich den elektrischen
Kontakt als solchen.
[0014] Führt man die Gehäuseschalen so aus, dass durch die Oberflächengestaltung der Gehäuseummantelung,
insbesondere durch Einkerbungen und/oder Rillen, eine hohe Griffigkeit bei der Handhabung
des Steckers gewährleistet ist, so erleichtert dies die Handhabung beim Anbringen,
aber insbesondere auch beim Abziehen des Steckers, wenn sich aufgrund beispielsweise
jahrelanger Betriebsbereitschaft die Steckverbindung schwerer lösen lässt.
[0015] Ist die Steckverbindung so ausgebildet, dass mittels der Gehäuseummantelung das Gehäuse
vollständig, d.h. inklusive der Kupplung zwischen Stecker und Dose, eingehüllt ist,
so erreicht man nicht nur einen umfassenden Schutz von Stecker und Dose, sondern der
gesamten Steckverbindung. Damit wäre auch die Nahtstelle zwischen Stecker und Dose
abgedeckt, was erhöhten Anforderungen besonders bei widrigen Umgebungsbedingungen
gerecht würde.
[0016] Während bei Rundsteckern auch noch eine zylinderförmige einteilige Uminantelung denkbar
wäre, entfaltet sich der Vorteil der Erfindung besonders dann, wenn die Form der Gehäuseummantelung
mit der Form eines Winkelsteckers korrespondiert und dementsprechend aus Gehäuseschalen
besteht, die entlang ihrer Längsachse im wesentlichen rechtwinklig ausgebildet sind.
Ein Winkelstecker (oder eine Winkeldose), bei dem (der) prinzipiell beliebige mechanische
Winkel zwischen den beiden Schenkeln von bis zu 360° denkbar sind (180° entspräche
dem Rundstecker), kann sich, abgesehen vom Rundstecker, die Anbringung einer einteiligen
Isolierung schwierig gestalten bzw. überhaupt nicht mit vertretbaren Aufwänden umsetzbar
sein. Daher sei die Erfindung ganz besonders für die Isolierung von Winkelsteckern
bzw. Winkeldosen empfohlen.
[0017] Im Folgenden wird die Erfindung beispielhaft anhand einer Skizze beschrieben. Für
gleiche Teile wurden gleiche Bezugszeichen verwendet.
[0018] Figur 1 zeigt einen erfindungsgemäß ausgeführten vollisolierten Winkelstecker 11
mit innenliegendem metallischen Winkelstecker 1, Kabeleinlass 7 und Isolierkörper
8, den beiden Gehäuseschalen 2 mit Gewinde 3, Rastnasen 6 und Stoßkanten 9 sowie eine
Mutter 4 mit Kabeltülle bzw. Knickschutz 5 und in den Außenmantel der Isolierung eingearbeiteten
Rillen 10.
[0019] Die erfindungsgemäße Steckverbindung wird in Figur 1, auf einen industriellen mechanischen
Winkelstecker appliziert. Die Steckerummantelung 2 hüllt die Mantelfläche des Steckergehäuses
1 zumindest teilweise ein und umgibt dieses schalenartig, indem sie sich an den Gehäusemantel
des Steckers 1 anschmiegt. Die Gehäuseummantelung 2 besteht hier aus zwei symmetrischen
Gehäuseschalen 2, wobei die Gehäuseschalen 2 an ihren Stoßkanten 9 so aneinandergefügt
sind, dass sich diese mittels Rastnasen bzw. Clipsen 6 verbinden. Diese Rastnasen
6 rasten in korrespondierende Nuten der jeweils gegenüberliegenden Schale 9 ein und
bewirken eine feste und sichere Arretierung. Die Verbindung ist dann aber noch als
lösbar einzustufen, da durch Krafteinwirkung die Klemmkraft der Nassen überwunden
werden kann.
[0020] Durch Verpressen, Verschweißen oder Verkleben der Schalen 2 entlang der Stoßkanten
9 wäre auch eine nicht lösbare Arretierung machbar. Nach dem Zusammenpressen der Gehäuseschalen
2 legen sich diese lose mit ihrer Innenkontur an die Außenkontur des Steckergehäuses
1 an, da ihre Innenkontur in der Regel der Außenkontur des Steckers 1 entspricht.
Eine Übereinstimmung der Konturen ist jedoch nur dann zwingend erforderlich, wenn
die Gehäuseschalen 2 fest mit der Mantelfläche des Gehäuses des Steckers 1, vorzugsweise
durch ein Klebemittel, verbunden sind. Wird keine Verbindung gefordert, so könnte
es sich auch um zwei als Zylinder ausgebildete Gehäuseschalen 2 handeln, die entsprechend
der Form des zugrundeliegenden Steckers miteinander verbunden sind. Ist die Gehäuseummantelung
wasser- und staubdicht ausgeführt, so dient sie als Schutz vor Umwelteinflüssen wie
Spritzwasser und Schmutz. Durch Verwendung von säureresistenten Materialien könnte
man den Einsatzbereich des Steckers erweitern.
[0021] Die Gehäuseummantelung 2 ist mit einem Gewinde 3 versehen, welches mittels einer
Überwurfmutter 4 die Arretierung der Gehäuseschalen 2 realisieren kann, wobei die
Überwurfmutter 4 gleichzeitig zur Befestigung einer Kabelknickschutzvorrichtung 5
bzw. Kabeltülle 5 bzw. Kabelzugentlastung 5 dient.
[0022] Wegen der den Stecker 1 umgebenden Schalen 2 kann das Gehäuse des Steckers 1 metallisch
und damit gleichzeitig als Kupplung zwischen zwei als Schutzerde fungierende Leitungen
ausgeführt werden, die mit Hilfe der Schalen 2 gewährleistete Isolation bewirkt gleichzeitig
eine Schutztrennung.
[0023] Die vorhandene Oberflächengestaltung der Gehäuseummantelung 2, insbesondere mit Einkerbungen
und/oder Rillen 10 hergestellt, kann die Griffigkeit des Steckers erhöhen und einem
Abrutschen, insbesondere bei öliger oder feuchter Umgebung vorbeugen.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- Steckergehäuse bzw. Stecker
- 2
- Gehäuseschale bzw. Gehäuseummantelung
- 3
- Gewinde
- 4
- Mutter
- 5
- Kabeltülle
- 6
- Rastnasen
- 7
- Kabeleinlass
- 8
- Kontaktseite (Isolierkörper + Kontaktstifte)
- 9
- Stoßkanten
- 10
- Einkerbungen/Rillen
- 11
- Vollisolierter Winkelstecker
1. Steckverbindung, mit
einem industriellen Winkelstecker (1) oder einer Winkeldose, die einen Kontakteinsatz
(8) zur Herstellung einer elektrischen Verbindung, und ein leitfähiges Stecker- bzw.
Dosengehäuse (1) aufweisen,
einer nichtleitenden Stecker- bzw. Dosengehäuseummantelung (2), und einer Überwurfmutter
(4) mit Kabelknickschutzvorrichtung (5),
wobei die Gehäuseummantelung (2) eine Mantelfläche des Gehäuses (1) zumindest teilweise
einhüllt und schalenartig am Gehäuse (1) anliegt,
wobei die Gehäuseummantelung (2) aus separaten Gehäuseschalen (2) gebildet ist, die
an ihren Stossfugen miteinander verbunden sind, und
wobei die Gehäuseummantelung (2) an wenigstens einem Stecker- oder Dosenende mit einem
Gewinde (3) versehen ist, welches mit einem Ende der Überwurfmutter (4) die Verbindung
der separaten Gehäuseschalen (2) realisiert, und
wobei die Kabelknickschutzvorrichtung (5) an einem von der Gehäuseummantelung (2)
abgewandten Ende der Überwurfmutter (4) angeordnet ist.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, wobei die Verbindung an den Stoßfugen der Gehäuseschalen
(2) lösbar ist, vorzugsweise mittels Clipsen (6) oder Rastnasen (6).
3. Steckverbindung nach Anspruch 1, wobei die Verbindung an den Stoßfugen der Gehäuseschalen
(2) nicht lösbar ist, vorzugsweise mittels Verpressen, Verschweißen oder Verkleben.
4. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Gehäuseschalen
(2) lose an der Mantelfläche des Gehäuses (1) anliegen.
5. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, wobei die Gehäuseschalen (2) fest
mit der Mantelfläche des Gehäuses (1), vorzugsweise durch ein Klebemittel, verbunden
sind.
6. Steckverbindung nach einem Ansprüche 1, 2 oder 4, wobei die Überwurfmutter (4) gleichzeitig
zur Befestigung der Kabelknickschutzvorrichtung (5) und/oder Kabeltülle (5) und/oder
Kabelzugentlastung (5) dient.
7. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das leitfähige Stecker-
bzw. Dosengehäuse (1) des industriellen Winkelsteckers (1) oder der Winkeldose als
Kupplung zwischen zwei als Schutzerde fungierenden Leitungen ausgeführt ist, wobei
die mittels der Gehäuseschalen (2) gewährleistete Isolation eine Schutzerdung und
Schutztrennung realisiert.
8. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mittels der Gehäuseummantelung
(2) ein Schutz vor Umwelteinflüssen wie Spritzwasser, Schmutz und Säuren realisiert
ist.
9. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei durch die Oberflächengestaltung
der Gehäuseummantelung (2), insbesondere durch Einkerbungen (10) und/oder Rillen (10),
eine hohe Griffigkeit bei der Handhabung des Steckers (1) gewährleistet ist.
10. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mittels der Gehäuseummantelung
(2) das Gehäuse (1) vollständig, d.h. inklusive der Kupplung zwischen Stecker (1)
und Dose, eingehüllt ist.
11. Elektrisches Werkzeug, wobei die Form der Gehäuseummantelung (2) mit der Form eines
Winkelsteckers (1) korrespondiert und dementsprechend aus Gehäuseschalen (2) besteht,
die entlang ihrer Längsachse im Wesentlichen rechtwinklig ausgebildet sind.
1. Plug connection, comprising
an industrial angled plug (1) or an angled junction box which has a contact insert
(8) for establishing an electrical connection and has a conductive plug or junction
box housing (1),
a nonconductive plug or junction box housing sheath (2), and a union nut (4) with
a cable kink-protection apparatus (5),
wherein the housing sheath (2) at least partially envelops a lateral surface of the
housing (1) and bears against the housing (1) in the manner of a shell, wherein the
housing sheath (2) is formed from separate housing shells (2) which are connected
to one another at their butt joints, and
wherein the housing sheath (2) is provided with a thread (3) at at least one plug
or junction box end, the said thread implementing the connection of the separate housing
shells (2) by way of an end of the union nut (4), and
wherein the cable kink-protection apparatus (5) is arranged at an end of the union
nut (4) which is averted from the housing sheath (2).
2. Plug connection according to Claim 1, wherein the connection at the butt joints of
the housing shells (2) is releasable, preferably by means of clips (6) or latching
lugs (6).
3. Plug connection according to Claim 1, wherein the connection at the butt joints of
the housing shells (2) is not releasable, preferably by means of pressing, welding
or adhesive bonding.
4. Plug connection according to one of the preceding claims, wherein the housing shells
(2) bear loosely against the lateral surface of the housing (1).
5. Plug connection according to either of Claims 1 and 3, wherein the housing shells
(2) are fixedly connected to the lateral surface of the housing (1), preferably by
means of an adhesive.
6. Plug connection according to one of Claims 1, 2 or 4, wherein the union nut (4) simultaneously
serves to fasten the cable kink-protection apparatus (5) and/or the cable bushing
(5) and/or the cable strain-relief means (5).
7. Plug connection according to one of the preceding claims, wherein the conductive plug
or junction box housing (1) of the industrial angled plug (1) or of the angled junction
box is designed as a coupling between two lines which act as protective earth, wherein
the insulation which is ensured by means of the housing shells (2) implements protective
earthing and protective isolation.
8. Plug connection according to one of the preceding claims, wherein protection against
environmental influences, such as water splashes, dirt and acids, is implemented by
means of the housing sheath (2).
9. Plug connection according to one of the preceding claims, wherein good grip when handling
the plug (1) is ensured by the surface design of the housing sheath (2), in particular
by notches (10) and/or grooves (10).
10. Plug connection according to one of the preceding claims, wherein the housing (1)
is enveloped completely, that is to say including the coupling between the plug (1)
and the junction box, by means of the housing sheath (2).
11. Electric tool, wherein the shape of the housing sheath (2) corresponds to the shape
of an angled plug (1) and accordingly consists of housing shells (2) which are of
substantially right-angled design along their longitudinal axis.
1. Connecteur, comportant
une fiche coudée industrielle (1) ou une prise coudée qui comportent un insert de
contact (8) pour former une connexion électrique, et un boîtier conducteur de connecteur
ou de prise (1),
une gaine non conductrice de boîtier de connecteur ou de prise (2), et un écrou-raccord
(4) comportant une protection anti-courbure de câble (5),
dans lequel la gaine de boîtier (2) enveloppe au moins en partie une surface de gaine
du boîtier (1) et repose sous la forme d'une coque sur le boîtier (1),
dans lequel la gaine de boîtier (2) est formée à partir de coques de boîtier (2) séparées
qui sont reliées les unes aux autres au niveau de leurs jonctions, et
dans lequel la gaine de boîtier (2) est munie, sur au moins une extrémité de connecteur
ou de prise, d'un filetage (3), qui réalise à une extrémité de l'écrou-raccord (4)
la liaison des coques de boîtier (2) séparées, et
dans lequel la protection anti-courbure de câble (5) est disposée sur une extrémité
de l'écrou-raccord (4) qui est opposée à la gaine de boîtier (2).
2. Connecteur selon la revendication 1, dans lequel la liaison aux jonctions des coques
de boîtier (2) est amovible, de préférence au moyen de clips (6) ou d'ergots d'encliquetage
(6).
3. Connecteur selon la revendication 1, dans lequel la liaison aux jonctions des coques
de boîtier (2) n'est pas amovible, de préférence par compression, soudage ou collage.
4. Connecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel les
coques de boîtier (2) reposent de manière lâche sur la surface de gaine du boîtier
(1).
5. Connecteur selon l'une quelconque des revendications 1 ou 3, dans lequel les coques
de boîtier (2) sont fermement reliées à la surface de gaine du boîtier (1), de préférence
par l'intermédiaire d'un adhésif.
6. Connecteur selon l'une quelconque des revendications 1, 2 ou 4, dans lequel l'écrou-raccord
(4) est utilisé simultanément pour fixer la protection anti-courbure de câble (5)
et/ou un passe-câble (5) et/ou un système anti-traction du câble (5).
7. Connecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le boîtier
de connecteur ou de prise (1) conducteur de la fiche coudée industrielle (1) ou de
la prise coudée est réalisé sous la forme d'un raccordement entre deux lignes à fonction
de protection de terre, dans lequel l'isolation assurée au moyen des coques de boîtier
(2) réalise une mise à la terre de protection et une séparation de protection.
8. Connecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel une
protection contre des influences de l'environnement telles que la projection d'eau,
les salissures et les acides, est réalisée au moyen de la gaine de boîtier (2).
9. Connecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel une
aptitude élevée à la préhension est assurée lors de la manipulation du connecteur
(1) par l'intermédiaire de la structure de surface de la gaine de boîtier (2), notamment
par l'intermédiaire d'encoches (10) et/ou de rainures (10).
10. Connecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le boîtier
(1) est entièrement enveloppé, c'est-à-dire y compris le raccordement entre le connecteur
(1) et la prise, au moyen de la gaine de boîtier (2).
11. Outil électrique, dans lequel la forme de la gaine de boîtier (2) correspond à la
forme d'une fiche coudée (1) et est constitué de manière correspondante de coques
de boîtier (2) qui sont réalisées sensiblement à angle droit le long de son axe longitudinal.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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