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(11) |
EP 1 538 874 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.03.2011 Patentblatt 2011/10 |
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Anmeldetag: 19.11.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Hörervorrichtung mit richtungsabhängiger Signalverarbeitung und entsprechendes Verfahren
Hearing device with direction dependent signal processing and corresponding method
Dispositif d'écoute avec un traitement de signaux à dépendance directionnelle et procédé
correspondant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE DK FR GB LI |
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Priorität: |
01.12.2003 DE 10356093
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.06.2005 Patentblatt 2005/23 |
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Patentinhaber: Siemens Audiologische Technik GmbH |
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91058 Erlangen (DE) |
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Erfinder: |
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- Beimel, Bernd
91054 Erlangen (DE)
- Rohrseitz, Kristin, Dr.
91058 Erlangen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Maier, Daniel Oliver et al |
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Siemens AG
Postfach 22 16 34 80506 München 80506 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 219 026 WO-A-02/32208
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EP-A- 1 320 281
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hörervorrichtung mit einer Richtungsdetektionseinrichtung
zum Detektieren einer Richtung, aus der von einer Schallquelle ein Schallsignal bei
der Hörervorrichtung eintrifft, und einer Signalverarbeitungseinrichtung zum Verarbeiten
des eintreffenden Schallsignals in Abhängigkeit von der detektierten Richtung. Darüber
hinaus betrifft die vorliegende Erfindung ein entsprechendes Verfahren zum Betreiben
einer derartigen Hörervorrichtung.
[0002] Hörgeräte weisen vielfach Richtmikrofone auf, mit denen die Schallaufnahme richtungsabhängig
gestaltet werden kann. So ist es beispielsweise zur Störgeräuschunterdrückung hilfreich,
den Schall einer Störquelle, die in einer bestimmten Richtung registriert wird, weitestgehend
zu dämpfen. Eine gattungsgemäße Hörervorrichtung ist beispielsweise aus der Druckschrift
DE 197 21 157 bekannt.
[0003] Darüber hinaus beschreibt die Druckschrift
WO 00 / 19770 ein Hörgerät und Verfahren zum Verarbeiten von Mikrophonsignalen in einem Hörgerät,
bei denen eine Störgeräuschunterdrückung in zahlreichen Hörsituationen bereitgestellt
wird. Das Hörgerät besitzt eine Signalanalyseeinheit, die zumindest eine Eigenschaft
der richtungsabhängigen Verstärkung bzw. Dämpfung zu verändern vermag. Die Signalanalyseeinheit
nimmt eine Richtungsanalyse der Mikrophonsignale vor. Dabei können die Stärken von
Signalanteilen der Mikrophonsignale in mehrere Richtungsklassen unterteilt werden.
[0004] Es ist jedoch nicht in jeder Situation günstig, das Geräusch einer Störquelle zu
unterdrücken. So kann es beispielsweise gefährlich sein, wenn sich bei einem Waldspaziergang
ein Rad- oder Mopedfahrer von hinten nähert, das Geräusch vom Hörgerät als Störgeräusch
identifiziert und stark gedämpft wird. Es käme dann zu einer Schrecksituation, wenn
der Hörgeräteträger mit dem unerwarteten, optischen Ereignis konfrontiert würde. Ähnliche
Gefahrensituationen können bei Trägern von Kopfhörern und Head-Sets entstehen.
[0005] Aus der Druckschrift
EP 1 320 281 A2 ist ein binaurales Hörsystem und ein Verfahren zur Steuerung eines solchen Hörsystems
bekannt. Das Hörsystem besitzt eine Detektionseinheit zum Detektieren der Empfangsrichtung
eines akustischen Signals. Störgeräuschquellen werden in Abhängigkeit von der detektierten
Richtung unterdrückt. Die Weiterverarbeitung des Signals wird von einer Klassifikationseinheit
beeinflusst, welche den eintreffenden Schall klassifiziert. Die Klassifikation der
Signale hängt von der Einfallrichtung des Schalls ab.
[0006] Darüber hinaus beschreibt die Druckschrift
WO 02/32208 A2 ein Verfahren zur Bestimmung einer akustischen Umgebungssituation für ein Hörgerät.
Von einem Eingangssignal werden charakteristische Merkmale extrahiert, so dass eine
Klassifikation durchgeführt werden kann. Die Klassifikationsinformation wird zur Signalverarbeitung
genutzt.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine Hörervorrichtung
bereitzustellen, die den jeweiligen Träger z. B. in einer gefährlichen Situation besser
schützt. Des Weiteren soll ein entsprechendes Verfahren zum Betreiben einer Hörervorrichtung
angegeben werden.
[0008] Ferner ist erfindungsgemäß vorgesehen ein Verfahren nach Anspruch 8 zum Betreiben
einer Hörervorrichtung.
[0009] Die Hörervorrichtung weist dabei eine Signalausgabeeinrichtung zur Ausgabe eines
Signals über die Signalklasse des eintreffenden Schallsignals an den Träger der Hörervorrichtung
auf. Ferner wird von dieser Signalausgabeeinrichtung ein Signal über die Richtung
des eintreffenden Schallsignals an den Träger der Hörervorrichtung ausgegeben. Das
ausgegebene Signal kann dabei ein Sprachsignal oder ein taktiler Reiz, z.B. eine Vibration,
sein. Damit ist es beispielsweise möglich, mit einer in einem Hörgerät generierten
Sprache dem Hörgeräteträger in einer gefährlichen Situation eine Hilfestellung in
Form von zusätzlicher Information zu geben. Diese zusätzliche Information kann beispielsweise
die Art der Gefahrenquelle sowie deren Richtung betreffen. Die Integration eines entsprechenden
informationsgebenden Systems in beispielsweise ein Hörgerät hat den Vorteil der lautheitsgerechten
Präsentation einer Warnung. Dies bedeutet, dass sichergestellt werden kann, dass die
Information beim Nutzer ankommt, im Gegensatz zum Geräusch eines Fahrrads oder Mopeds,
welches gegebenenfalls nicht ausreichend verstärkt wurde.
[0010] Vorzugsweise umfasst die Richtungsdetektionseinrichtung in der Hörervorrichtung ein
adaptives Richtmikrofon. Die Richtcharakteristik des Richtmikrofons kann beispielsweise
in Abhängigkeit von der Signalklasse eingestellt werden. Alternativ oder zusätzlich
kann die Richtcharakteristik des Mikrofons aber auch in Abhängigkeit von der Frequenz
eines eintreffenden Schallsignals eingestellt werden. Damit kann die eine oder die
mehreren Einkerbungen bzw. Notches einer Richtmikrofoncharakteristik abhängig von
der Signalklasse und/oder Frequenz in eine gewünschte Richtung gedreht werden. Bei
vorgegebenen Signalklassen, die beispielsweise eine Gefahr signalisieren, kann somit
die Störunterdrückung in ihrer Qualität entsprechend variiert
werden.
[0011] Neben der bereits erwähnten Ausgestaltung der Hörervorrichtung als Hörgerät ist prinzipiell
auch eine Ausgestaltung als Kopfhörer oder Head-Set denkbar. Damit ist es beispielsweise
möglich, dass der Träger eines Kopfhörers auf das Schreien eines Babys aufmerksam
gemacht wird.
[0012] Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert,
die ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Hörgeräts darstellt.
[0013] Das nachfolgend näher beschriebene Ausführungsbeispiel stellt eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dar.
[0014] Ein erfindungsgemäßes Hörgerät umfasst, wie es in der Figur schematisch dargestellt
ist, ein Richtmikrofon RM. Dieses Richtmikrofon RM kann bei binauraler Versorgung
durch die Mikrofone aus beiden Seiten realisiert werden. Das Richtmikrofon RM liefert
an eine Signalverarbeitungseinrichtung VE neben den akustischen Signalen auch eine
Richtungsinformation. Diese kann dazu verwendet werden, die Richtcharakteristik RC,
die in der Figur gestrichelt angedeutet ist, des Richtmikrofons RM in gewünschter
Weise auszurichten.
[0015] Die Richtcharakteristik RC besitzt eine oder mehrere Einkerbungen bzw. Notches. In
der Figur ist ein Notch N eingezeichnet. In der durch den Notch N gekennzeichneten
Raumrichtung ist die Empfindlichkeit des Richtmikrofons RM am geringsten.
[0016] Üblicherweise wird die Richtcharakteristik RC eines Richtmikrofons RM an einer Störquelle
Q ausgerichtet. Dies erfolgt, indem der oder die Notches N auf die Störquelle Q gerichtet
werden. Durch dieses Drehen der Richtcharakteristik können Störgeräusche aus der Richtung
der Störquelle Q wirksam unterdrückt werden.
[0017] Der Einfachheit halber könnte die Richtungsinformation in Quadranten quantisiert
werden. Dementsprechend könnte beispielsweise gemäß der vorliegenden Figur die Richtung
der Störquelle Q mit "hinten links" bezeichnet werden.
[0018] Das Richtmikrofon RM liefert das aufgenommene Schallsignal gegebenenfalls auch vorverarbeitet
an einen Geräuschklassifikator GK. Dieser teilt die empfangenen Signale in mehrere
Signalklassen ein. Aufgrund dessen können Informationen über vorliegende Gefahren
erhalten werden. Als Signalklassen sind beispielsweise denkbar: Babygeschrei, Fahrradklingeln,
Straßenbahngeräusch, etc. Die aufgenommenen Schallsignale können auch lediglich hinsichtlich
Lautheit klassifiziert werden. Aufgrund dieser Klassifikationsinformation kann von
dem Hörgerät HG bzw. seiner Signalverarbeitungseinrichtung VE erkannt werden, aus
welcher Richtung gegebenenfalls Gefahr droht.
[0019] Wenn sich nun beispielsweise eine Straßenbahn von links auf den Hörgeräteträger nähert,
kann die Information über die Art des Geräusches und dessen Richtung von der Signalverarbeitungseinrichtung
VE an einen Signalgenerator SG übermittelt werden. In ihm wird mittels eines bekannten
Algorithmus ein Sprachsignal hinsichtlich der Störsignalquelle Q generiert. Dieses
Sprachsignal wird an den Hörer H des Hörgeräts mit ausreichender Lautstärke weitergeleitet.
Dadurch erhält der Hörgeräteträger die Informationen über die Störsignalquelle Q sicher
auf akustischem Wege.
[0020] Alternativ oder zusätzlich kann der Signalgenerator SG auch einen in das Hörgerät
HG integrierten Vibrator ansteuern, wenn das Signal einer bestimmten Signalklasse,
z. B. Fahrradklingeln, eine bestimmte vorgegebene Schwelle übersteigt oder beim Näherkommen
des Fahrrads lauter wird.
[0021] Die Signalsausgabe des Hörgeräts HG kann aber auch über andere Wege erfolgen. So
ist es denkbar, dass das Hörgerät HG die gewonnene Information über Richtung und Art
des Geräusches an ein Mobilfunktelefon übermittelt und dort einen entsprechenden Vibrationsalarm
oder dergleichen auslöst.
[0022] Durch ein adaptives Richtmikrofon RM kann aber auch eine Aussage über die Bewegung
eines Objekts erhalten werden. Dementsprechend kann bei einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Hörgeräts HG durch den Signalgenerator SG und den Hörer H eine Sprachausgabe erfolgen,
mit der Informationen über die Bewegung des Objekts an den Hörgerätsträger ausgegeben
werden.
1. Hörervorrichtung mit
- einer Richtungsdetektionseinrichtung zum Detektieren einer Richtung, aus der von
einer Schallquelle (Q) ein Schallsignal bei der Hörervorrichtung eintrifft,
- einer Signalverarbeitungseinrichtung (VE) zum Verarbeiten des eintreffenden Schallsignals
in Abhängigkeit von der detektierten Richtung, und
- einer Geräuschklassifikationseinrichtung (GK) zum Klassifizieren des von der Schallquelle
(Q) eintreffenden Schallsignals in Signalklassen, so dass das eintreffende Schallsignal
in der Signalverarbeitungseinrichtung (VE) auch in Abhängigkeit von der Signalklasse
verarbeitbar ist,
gekennzeichnet dadurch, dass die Hörervorrichtung
- eine Signalausgabeeinrichtung (SG, H) zur Ausgabe eines Signals über die Signalklasse
des eintreffenden Schallsignals und ein Signal über die Richtung des eintreffenden
Schallsignals an den Träger der Hörervorrichtung aufweist.
2. Hörervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Richtungsdetektionseinrichtung ein adaptives
Richtmikrofon (RM) umfasst.
3. Hörervorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Richtcharakteristik des Richtmikrofons
(RM) in Abhängigkeit von der Signalklasse einstellbar ist.
4. Hörervorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Richtcharakteristik des Richtmikrofons
(RM) in Abhängigkeit von der Frequenz eines eintreffenden Schallsignals einstellbar
ist.
5. Hörervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Signalausgabeeinrichtung (SG, H) ein Ausgabeelement zur Sprachausgabe aufweist.
6. Hörervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Signalausgabeeinrichtung
(SG, H) ein Ausgabeelement für taktile Reize aufweist.
7. Hörervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die als Hörgerät (HG), Kopfhörer
oder Head-Set ausgestaltet ist.
8. Verfahren zum Betreiben einer Hörervorrichtung durch
- Detektieren einer Richtung, aus der von einer Schallquelle (Q) ein Schallsignal
eintrifft,
- Verarbeiten des eintreffenden Schallsignals in Abhängigkeit von der detektierten
Richtung,
- Klassifizieren des von der Schallquelle eintreffenden Schallsignals in Signalklassen
und
- Verarbeiten des eintreffenden Schallsignals auch in Abhängigkeit von der Signalklasse,
dadurch gekennzeichnet, dass
- ein Signal über die Signalklasse des eintreffenden Schall-signals und,
ein Signal über die Richtung des eintreffenden Schallsignals an den Träger der Hörervorrichtung
ausgegeben wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei eine Richtcharakteristik eines Richtmikrofons (RM)
in Abhängigkeit von der Signalsklasse des eintreffenden Schallsignals eingestellt
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Richtcharakteristik des Richtmikrofons (RM) in
Abhängigkeit von der Frequenz des eintreffenden Schallsignals eingestellt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei das Signal über die Richtung oder das
Signal über die Signalklasse in Form von Sprache ausgegeben wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei das Signal über die Richtung und/oder
das Signal über die Signalklasse als taktiler Reiz ausgegeben wird.
1. Hearing device having
- a directional detection device for detecting a direction from which an audio signal
from a sound source (Q) arrives at the hearing device,
- a signal processing device (VE) for processing the incoming audio signal as a function
of the detected direction, and
- a sound classification device (GK) for classifying into signal classes the audio
signal arriving from the sound source (Q), so that the incoming audio signal can also
be processed in the signal processing device (VE) as a function of the signal class,
characterised in that the hearing device
- comprises a signal output device (SG,H) for outputting a signal about the signal
class of the incoming audio signal and a signal about the direction of the incoming
audio signal to the wearer of the hearing device.
2. Hearing device according to Claim 1, whereby the directional detection device comprises
an adaptive directional microphone (RM).
3. Hearing device according to Claim 2, whereby the directional characteristics of the
directional microphone (RM) can be adjusted as a function of the signal class.
4. Hearing device according to Claim 2 or 3, whereby the directional characteristic of
the directional microphone (RM) can be adjusted as a function of the frequency of
an incoming audio signal.
5. Hearing device according to one of the preceding claims, whereby the signal output
device (SG, H) comprises an output element for voice output.
6. Hearing device according to one of the preceding claims, whereby the signal output
device (SG, H) comprises an output element for tactile stimuli.
7. Hearing device according to one of the preceding claims, configured as a hearing aid
(HG), headphones or headset.
8. Method for operating a hearing device by
- detecting a direction from which an audio signal comes from a sound source (Q)
- processing the incoming audio signal as a function of the detected direction,
- classifying the audio signal incoming from the sound source in signal classes, and
- processing the incoming audio signal also as a function of the signal class
characterised in that
- a signal about the signal class of the incoming audio signal and
- a signal about the direction of the incoming audio signal is output to the wearer
of the hearing device.
9. Method according to Claim 8, whereby a directional characteristic of a directional
microphone (RM) can be adjusted as a function of the signal class of the incoming
audio signal.
10. Method according to Claim 9, whereby the directional characteristic of the directional
microphone (RM) is adjusted as a function of the frequency of the incoming audio signal.
11. Method according to Claim 8, 9 or 10, whereby the signal about the direction or the
signal about the signal class is output in the form of speech.
12. Method according to one of Claims 8 to 11, whereby the signal about the direction
and/or the signal about the signal class is output as a tactile stimulus.
1. Ecouteur comprenant
- un dispositif de détection de direction pour détecter une direction de laquelle
un signal acoustique arrive d'une source ( Q ) sonore à l'écouteur,
- un dispositif ( VE ) de traitement du signal pour traiter le signal acoustique entrant
en fonction de la direction détectée, et
- un dispositif ( GK ) de classification du bruit pour classer le signal acoustique
arrivant de la source ( Q ) sonore en classes de signal de manière à ce que le signal
acoustique arrivant puisse être traité dans le dispositif ( VE ) de traitement du
signal également en fonction de la classe du signal,
caractérisé en ce que l'écouteur
- a un dispositif ( SG, H ) d'émission de signal pour l'émission d'un signal sur la
classe du signal acoustique arrivant et un signal sur la direction du signal acoustique
arrivant au porteur de l'écouteur.
2. Ecouteur suivant la revendication 1, dans lequel le dispositif de détection de direction
comprend un microphone ( RM ) directionnel adaptatif.
3. Ecouteur suivant la revendication 2, dans lequel la caractéristique directionnelle
du microphone ( RM ) directionnel est réglable en fonction de la classe du signal.
4. Ecouteur suivant la revendication 2 ou 3, dans lequel la caractéristique directionnelle
du microphone ( RM ) directionnel est réglable en fonction de la fréquence d'un signal
acoustique arrivant.
5. Ecouteur suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel le dispositif (
SG, H ) d'émission de signal comporte un élément d'émission pour une émission vocale.
6. Ecouteur suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel le dispositif (
SG, H ) d'émission de signal comporte un élément d'émission pour des excitations tactiles.
7. Ecouteur suivant l'une des revendications précédentes, qui est conformé en prothèse
auditive ( HG ), en écouteur ou en head-set.
8. Procédé pour faire fonctionner un écouteur par
- détection d'une direction dans laquelle un signal acoustique arrive d'une source
( Q ) sonore,
- traitement du signal acoustique arrivant en fonction de la direction détectée,
- classification du signal acoustique arrivant de la source sonore en classes de signal
et
- traitement du signal acoustique arrivant également en fonction de la classe de signal,
caractérisé en ce que l'on émet vers le au porteur de l'écouteur
- un signal sur la classe de signal du signal acoustique arrivant et
un signal sur la direction du signal acoustique arrivant.
9. Procédé suivant la revendication 8, dans lequel on règle une caractéristique directionnelle
d'un microphone ( RM ) directionnel en fonction de la classe du signal acoustique
arrivant.
10. Procédé suivant la revendication 9, dans lequel on règle la caractéristique directionnelle
du microphone ( RM ) directionnel en fonction de la fréquence du signal acoustique
arrivant.
11. Procédé suivant la revendication 8, 9 ou 10, dans lequel on émet le signal sur la
direction ou le signal sur la classe de signal sous la forme de paroles.
12. Procédé suivant la revendication 8 à 11, dans lequel on émet le signal sur la direction
et/ou le signal sur la classe de signal sous la forme d'excitation tactile.

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