[0001] Die Erfindung betrifft eine Stranggießkokille für flüssige Metalle, insbesondere
für flüssigen Stahl, mit von Wasserkästen umgebenen, den Gießquerschnitt mit parallelem
Verlauf bildenden, einander gegenüberliegenden Einsatzplatten aus Stahl, und an den
Stahleinsatzplatten anliegenden kassettenartigen Kupferplatten, die den Gießhohlraum
begrenzen, und ggf. an den Stirnseiten des Gießhohlraums eingefügten Endplatten zur
Festlegung der Gießstrangdicke und / oder der Gießstrangbreite, die den Gießhohlraum
an den Stirnseiten abschließen und mit in den Kupferplatten an den Grenzflächen zu
den Stahleinsatzplatten einen Einlass mit einem Auslass verbindende Kühlmittelkanäle,
wobei die Dicke der Kupferplatten jeweils zwischen dem Kühlmedium und der Kupferplatten-Heißseite
über die Breite und / oder über die Höhe unterschiedlich ist,
[0002] Die bezeichnete Stranggießkokille ist aus der
DE 195 81 604 T1 bekannt. Eine solche Stranggießkokille bildet eine sogenannte Kassettenkokille. Die
Kassettenkokille besitzt die an den Stahleinsatzplatten anliegenden kassettenartigen
Kupferplatten, die den Gießhohlraum begrenzen. An und für sich bestehen Vorteile der
Art, dass weniger Wasserkästen benötigt werden, dass geringere Wechselzeiten für die
kassettenartigen Kupferplatten notwendig sind, dass geringere Transportkosten wegen
des geringeren Transportgewichts entstehen, dass die Kosten für die Beschichtung mit
Nickel niedriger ausfallen und dass die Standzeiten solcher Kokillen höher sind.
[0003] Weiterhin muss von der Erfahrung ausgegangen werden, dass auch über die Gießbreite
unterschiedliche Kokillentemperaturen vorliegen, die sich negativ auf die Kokillenstandzeit
und die Oberflächenqualität des Gießstrangs auswirken können.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer solchen Kassettenkokille gegen
die hohen Temperaturen im Gießspiegelbereich durch geeignete Ausbildung der Kupferplatten
und / oder der Stahleinsatzplatten Maßnahmen vorzuschlagen.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Dicke der Kupferplatten
jeweils zwischen dem Kühlmedium und der Kupferplatten-Heißseite über die Breite und
/ oder über die Höhe unterschiedlich ist. Dadurch kann die Heißseiten-Temperatur über
die Kokillenbreite vergleichmäßigt werden und der deutliche Temperaturabfall kann
über die Kokillenhöhe unterhalb des Gießspiegelbereichs reduziert werden.
[0006] Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die Kühlmittelkanäle in der Kupferplatte und zumindest
teilweise in der angrenzenden Stahleinsatzplatte verlaufen. Dadurch werden einesteils
gleiche Strömungsgeschwindigkeiten in den Kühlkanälen gewährleistet und andernteils
wird die Herstellung der Kühlmittelkanäle in der Kupferplatte und in der Stahleinsatzpfatte
erheblich vereinfacht.
[0007] Die verbesserte Wärmeabfuhr im Gießspiegelbereich wird noch dadurch gesteigert, dass
im Gießspiegelbereich der Kühlmittel-Kanafquerschnitt kleiner ist als im übrigen Verlauf
des Kühlmittelkanals.
[0008] Eine andere Maßnahme zur Reduzierung der Heißseiten-Temperatur im Gießspiegelbereich
besteht darin, dass im Gießspiegelbereich die Dicke zwischen dem Kühlmittelkanal und
der Heißseitenfläche der Kupferplatte geringer ist als oberhalb und unterhalb dieses
Bereiches.
[0009] Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die Kühlmittelkanäle in der Kupferplatte und zumindest
teilweise in der angrenzenden Stahleinsatzplatte verlaufen. Dadurch werden einesteils
gleiche Strömungsgeschwindigkeiten in den Kühlkanälen gewährleistet und andernteils
wird die Herstellung der Kühlmittelkanäle in der Kupferplatte und in der Stahleinsatzplatte
erheblich vereinfacht.
[0010] Eine andere Maßnahme zur Reduzierung der Heißseiten-Temperatur im Gießspiegelbereich
besteht darin, dass im Gießspiegelbereich die Dicke zwischen dem Kühlmittelkanal und
der Heißseitenfläche der Kupferplatte geringer ist als oberhalb und unterhalb dieses
Bereiches.
[0011] Der Temperaturausgleich zwischen höheren und tieferen Bereichen innerhalb der Höhe
der Stranggießkokille wird ferner dadurch unterstützt, dass die geringere Dicke zwischen
dem Kühlmittelkanal und der Heißseitenfläche der Kupferplatte auf den Höhenabschnitt
begrenzt ist und in tieferen Abschnitten kontinuierlich auf einen Abstand vergrößert
ist.
[0012] Bei entsprechender Einarbeitung der Kühlmittelkanäle in die Stahleinstzplatte ist
vorgesehen, dass ein Abstand der Heißseitenfläche der Kupferplatte in gleichen Höhenabschnitten
konstant ist.
[0013] Im Allgemeinen richtet sich die Anordnung der Kühlmittelkanäle nach der Innenform
des Gießhohlraums, Dazu wird vorgeschlagen, dass in dem Breitenabschnitt der Abstand
zur Heißseitenfläche im mittleren Bereich geringer als im Randbereich ist. Dadurch
kann die Temperatur der Heißseite vergleichmäßigt werden.
[0014] Hierzu wird ergänzend vorgeschlagen, dass mit dem Kühlmittelkanal in Verbindung stehende
Nuten in der Kupferplatte mit ihren Nuttiefen größer 10 mm und kleiner 25 mm ausgeführt
sind.
[0015] Für CSP-Anlagen werden spezielle Kokillen zum Dünnbrammen-Gießen angewendet. Vorteilhaft
ist hierbei, dass eine Trichterkokille anwendbar ist und dass der Breitenabschnitt
mit dem größten Abstand des Kühlmittelkanals von der Heißseitenfläche der Kupferplatte
eine Länge von 50 bis 80 % des Breitenbereichs im Trichter beträgt.
[0016] Nach weiteren Merkmalen ist vorgesehen, dass ein außen liegender Breitenbereich des
Trichterquerschnitts zwischen 50 und 80 % der Breitseitenlänge "L" minus der halben
Trichterbreite beträgt.
[0017] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, die nachstehend
näher erläutert werden.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen senkrechten Mittenquerschnitt durch die Stranggießkokille,
- Fig. 2
- einen senkrechten Teilquerschnitt durch die Kupferplatte mit der Stahleinsatzplatte,
- Fig. 3
- denselben Querschnitt wie Fig. 2 für eine alternative Ausführungsform und
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine Kokillenbreitseite als Trichterkokille.
[0019] In der Stranggießkokille werden flüssige Metalle, insbesondere flüssiger Stahl, zu
Gießsträngen mit unterschiedlichen Formaten und Knüppel-, Vorblock-, Brammen - und
Dünnstrangquerschnitten vergossen. Innerhalb eines Wasserkastens 1 sind einander gegenüberliegende
Einsatzplatten 2 aus Stahl und in den Stahleinsatzplatten 2 anliegende Kupferplatten
3 befestigt, z.B. mittels Schrauben 4 gegen die Stahleinsatzplatten 2 verspannt, die
eine Kassette bilden. Die Kupferplatten 3 begrenzen den Gießhohlraum 5. Zwischen den
Kupferplatten 3 sind Endplatten 7, sog. Schmalseitenplatten, angeordnet, deren Dicke
8 die Gießstrangdicke bildet oder die durch ihren gegenseitigen Abstand die Gießstrangbreite
bestimmen.
[0020] In den Kupferplatten 3 sind an der Grenze zu den Stahleinsatzplatten 2 Kühlmittelkanäle
9 eingearbeitet, die jeweils mit einem Einlass und einem Auslass versehen sind.
[0021] Im Gegensatz zu den bisherigen Kokillen-Kupferplatten 3 ist die Dicke 10 der Kupferplatten
3 jeweils zwischen dem Kühlmedium 11 und der Kupferplatten-Heißseite 3a über die Breite
2 x L und / oder über die Höhe 12 der Kokille unterschiedlich. Im Bereich des Gießspiegels
13 ist die Dicke 10 der Kupferplatte 3 kleiner gehalten als im tiefer befindlichen,
größeren Bereich, so dass die Wärmeabfuhr im Gießspiegelbereich 13 erheblich höher
ist als im tiefer befindlichen Bereich. Dadurch wird im Gießspiegelbereich 13 eine
geringere Heißseiten-Temperatur eingestellt.
[0022] Die Kühlmittelkanäle 9 in der Kupferplatte 3 können auch zumindest teilweise in der
angrenzenden Stahleinsatzplatte 2, wie in Fig. 1 durch die gestrichelte Linie angedeutet
ist, verlaufen.
[0023] Im Bereich des Gießspiegels 13 (Fig. 2) ist die Kupferplatte 3 gleichmäßig dick gehalten
und die Kühlmittelkanäle 9 sind auch gleichmäßig tief. Ein engerer Kühlmittelkanal
9 wird demnach durch eine im Gießspiegel 13 gegenüberliegende Stahleinsatzplatte 2
auf einer Höhe H1 normal und auf der sich nach unten anschließenden Höhe H2 enger
ausgeführt , so dass sich zwischen der Kupferplatte 3 und der Stahleinsatzplatte 2
in der Höhe H2 die erwünscht höhere Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmediums 11 ergibt.
Das Kühlmedium 11 kann alternativ von oben nach unten oder von unten nach oben geführt
werden. Auf der Höhe H2 ergibt sich somit ein kleinerer Kühlmittel-Kanalquerschnitt
14. Bei einer praktischen Ausführungsform kann die Höhe H1 = 40 - 90 mm und die Höhe
H2 = 80 - 150 mm betragen.
[0024] Der Kühlmittel-Kanalquerschnitt 14 (Fig. 3) ist in der Höhe H2 als Minimaldicke (A
min) ausgeführt und in den unteren Bereichen ist der Kühlmittel-Kanalquerschnitt 14 stets
größer, wobei auch der untere Bereich der Dicke (A
u) der Kupferplatte 3 stets größer ausgeführt ist.
[0025] Weiterhin ist im Gießspiegelbereich 13 die Dicke 10 zwischen dem Kühlmittelkanal
9 und der Heißseitenfläche 3a der Kupferplatte 3 gemäß Fig. 2 jeweils oben und unten
gleich, gemäß Fig. 3 ist diese Dicke 10 oben klein und unten größer.
[0026] Die geringere Dicke 10 zwischen dem Kühlmittelkanal 9 und der Heißseitenfläche 3a
der Kupferplatte 3 ist auf den Höhenabschnitt H2 beschränkt. Diese geringere Dicke
10 zwischen dem Kühlmittelkanal 9 und der Heißseitenfläche 3a der Kupferplatte 3 ist,
bezogen auf den Höhenabschnitt H2, in tieferen Abschnitten kontinuierlich auf den
Abstand A
u vergrößert.
[0027] Gemäß Fig. 4 ist die Kupferwandstärke einer Trichterkokille 17 vor dem Kühlmedium
und / oder die Kühlnutgeometrie ( Tiefe, Breite, Durchmesser und Abstand) über die
Kokillenbreite 2 x L unterschiedlich ausgeführt. Dadurch wird zusätzlich die Heißseiten-Temperatur
über die Kokillenbreite 2 x L vergleichmäßigt und über die Kokillenhöhe 12 kann ebenfalls
der deutliche Temperaturabfall unterhalb des Gießspiegelbereichs 13 reduziert werden.
[0028] Hierbei (Fig. 4) ist ein Abstand D1, D3 der Heißseitenfläche 3a der Kupferplatte
3 in gleichen Breitenabschnitten L1, L3 konstant gehalten. Ferner ist in gleichen
Breitenabschnitten L1, L2, L3 ausgehend von den Breitenabschnitten L1, L3 mit den
Abständen D1, D3 ein Abstand D2 im Breitenabschnitt L2 zum mittleren Bereich auf ein
Maß D2 verringert. Mit dem Kühlkanal 9 in Verbindung stehende Nuten 15 sind in der
Kupferplatte 3 mit ihren Nuttiefen größer 10 mm und kleiner 25 mm ausgeführt.
[0029] Bei Anwendung einer Trichterkokille 17 ( für CSP-Anlagen) beträgt der Breitenabschnitt
L3 mit dem größeren Abstand D3 des Kühlmittelkanals 9 von der Heißseitenfläche 3a
der Kupferplatte 3 eine Länge von 50 - 80 % des Längenbereichs L im Trichter 17a.
[0030] Ein außen liegender Breitenbereich L1 der Kupferplatten 3 beträgt zwischen 50 - 80
% der halben Breitseitenlänge L minus der halben Trichterbreite L3.
[0031] Die Nuten 15 liegen im Breitenabschnitt L1 mit den Abständen D
Cu1 und der Nutentiefe D
PI1 gleich mit L2 und D
Cu2 + D
PI2 sowie gleich mit L3 und D
Cu3 + D
PI3. Die gesamte Nuttiefe ist kleiner 20 mm und größer 10 mm.
[0032] Die Breitenabschnitte L sind mit L1 = 0,5 - 0,8 ( L - T
F / 2), L2 = L - (L1 + L3) und L3 = 0,5 - 0,8 T
F / 2 zu bemessen, wobei T
F /2 die halbe Trichterbreite bedeutet.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Wasserkasten
- 2
- Stahleinsatzplatte
- 3
- Kupferplatte
- 3a
- Heißseitenfläche
- 4
- Schrauben
- 5
- Gießhohlraum
- 6
- Stirnseite
- 7
- Endplatten
- 8
- Dicke der Endplatte
- 9
- Kühlmittelkanal
- 10
- Dicke der Kupferplatte
- 11
- Kühlmedium
- 12
- Höhe der Kokille
- 13
- Gießspiegel (- Bereich)
- 14
- Kühlmittel-Kanalquerschnitt
- 15
- Nuten
- 16
- Nuttiefe
- 17
- Trichterkokille
- 17a
- Trichter
- 17b
- Trichterquerschnitt
- L
- halbe Kokillenplattenbreite
- L1, L2, L3
- Breitenabschnitte
- DCu 1, DCu 2, DCu 3
- Abstände im Kupfer
- DPI 1, DPI, 2, DPI, 3
- Nutentiefe
- TF
- Trichterquerschnitt
1. Stranggießkokille für flüssige Metalle, insbesondere für flüssigen Stahl, mit
- von Wasserkästen (1) umgebenen, den Gießquerschnitt mit parallelem Verlauf bildenden,
einander gegenüberliegenden Einsatzplatten (2) aus Stahl;
- an den Stahleinsatzplatten (2) anliegenden kassettenartigen Kupferplatten (3), die
den Gießhohlraum (5) begrenzen, wobei die Kupferplatten (3) zum flüssigen Metall hin
mit Heißseitenflächen (3a) ausgebildet sind und wobei eine Dicke (10) den Abstand
von den Heißseitenflächen (3a) bis zu einem Kühlmedium (11) angibt;
- Kühlmittelkanälen (9), die in den den Heißseitenflächen (3a) gegenüberliegenden
Grenzflächen der Kupferplatten (3) zu den Stahleinsatzplatten (2) ausgebildet sind
und einen Einlass und einen Auslass für das Kühlmedium (11) verbinden;
- an den Stirnseiten des Gießhohlraums (5) eingefügten Endplatten (7) zur Festlegung
der Gießstrangdicke, und / oder der Gießstrangbreite, die den Gießhohlraum (5) an
den Stirnseiten (6) abschließen;
wobei die Dicke (10) der Kupferplatten (3) jeweils zwischen dem Kühlmedium (11) und
der Kupferplatten-Heißseite (3a) über die Kokillenbreite 2xL und /oder über die Höhe
(12) unterschiedlich ist, und wobei
im Gießspiegelbereich (13) über eine Länge H2 der Kühlmittel-Kanalquerschnitt (14)
kleiner ist als oberhalb und unterhalb des Gießspiegelbereichs (13).
2. Stranggießkokille nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kühlmittelkanäle (9) in der Kupferplatte (3) und zumindest teilweise in der angrenzenden
Stahleinsatzplatte (2) verlaufen.
3. Stranggießkokille nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Gießspiegelbereich (13) die Dicke (10) zwischen dem Kühlmittelkanal (9) und der
Heißseitenfläche (3a) der Kupferplatte (3) geringer ist als ober- und unterhalb dieses
Bereiches.
4. Stranggießkokille nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die geringere Dicke (10) zwischen dem Kühlmittelkanal (9) und der Heißseitenfläche
(3a) der Kupferplatte (3) auf den Höhenabschnitt (H2) begrenzt ist und in tieferen
Abschnitten unterhalb des Gießspiegel-Höhen-abschnittes (H 2) kontinuierlich auf einen
Abstand (Au) vergrößert ist.
5. Stranggießkokille nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Abstand (D1; D3) der Heißseitenfläche (3a) der Kupferplatte (3) in gleichen Höhenabschnitten
(L1; L3) konstant ist.
6. Stranggießkokille nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Breitenabschnitt (L2) im Bereich eines Trichters (17a) der Abstand zur Heißseitenfläche
(3a) im mittleren Bereich geringer als im Randbereich ist.
7. Stranggießkokille nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass mit dem Kühlmittelkanal (9) in Verbindung stehende Nuten (15) in der Kupferplatte
(3) mit ihren Nuttiefen (16) größer 10 mm und kleiner 20 mm ausgeführt sind.
8. Stranggießkokille nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Trichterkokille (17) anwendbar ist und dass der Breitenabschnitt (L3) mit dem
größten Abstand (D3) des Kühlmittelkanals (9) von der Heißseitenfläche (3a) der Kupferplatte
(3) eine Länge von 50 bis 80% des Breitenbereichs (L) im Trichter (17a) beträgt.
9. Stranggießkokille nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein außen liegender Breitenbereich (L1) der Kupferplatten (3) zwischen 50 und 80%
der halben Breitseitenlänge (L) minus der halben Trichterbreite (L3) beträgt.
1. Continuous casting mould for liquid metals, particularly for liquid steel, with
- mutually opposite insert plates (2) of steel which are surrounded by water tanks
(1) and form the casting cross-section with parallel course;
- cassette-like copper plates (3), which bear against the steel insert plates (2)
and bound the casting cavity (5), wherein the copper plates (3) are constructed with
hot side surfaces (3a) towards the liquid metal and wherein a thickness (10) indicates
the spacing from the hot side surfaces (3a) to a coolant (11);
- coolant channels (9), which are formed in the boundary surfaces - which are opposite
the hot side surfaces (3a) - of the copper plates (3) to the steel insert plates (2)
and which connect an inlet and an outlet for the coolant (11);
- end plates (7), which are installed at the ends of the casting cavity (5) for fixing
the casting strip thickness and/or the casting strip width and which close off the
casting cavity (5) at the ends (6);
wherein the thickness (10) of the copper plates (3) respectively between the coolant
(11) and the copper plate hot side (3a) is different over the mould width 2 x L and/or
over the height (12) and wherein the coolant channel cross-section (14) is smaller
in the meniscus region (13) over a length H2 of the coolant channel cross-section
(14) than above and below the meniscus region (13).
2. Continuous casting mould according to claim 1, characterised in that the coolant channels (9) extend in the copper plate (3) and at least partly in the
adjoining steel insert plate (2).
3. Continuous casting mould according to one of claims 1 and 2, characterised in that in the meniscus region (13) the thickness (10) between the coolant channel (9) and
the hot side surface (3a) of the copper plate (3) is smaller than above and below
this region.
4. Continuous casting mould according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the smaller thickness (10) between the coolant channel (9) and the hot side surface
(3a) of the copper plate (3) is confined to the height section (H2) and in the lower
sections below the meniscus height section (H2) is increased continuously to a spacing
(Au).
5. Continuous casting mould according to any one of claims 1 to 4, characterised in that a spacing (D1; D3) of the hot side surface (3a) of the copper plate (3) is constant
in the same height sections (L1; L3).
6. Continuous casting mould according to any one of claims 1 to 5, characterised in that in the width section (L2) in the region of a funnel (17a) the spacing from the hot
side surface (3a) is smaller in the middle region than in the edge region.
7. Continuous casting mould according to any one of claims 1 to 6, characterised in that grooves (15), which are connected with the coolant channel (9), in the copper plate
(3) are formed by their groove depth (16) to be greater than 10 millimetres and smaller
than 20 millimetres.
8. Continuous casting mould according to any one of claims 1 to 7, characterised in that a funnel mould (17) is usable and that the width section (L3) with the greatest spacing
(D3) of the coolant channel (9) from the hot side surface (3a) of the copper plate
(3) has a length of 50 to 80% of the width region (L) in the funnel (17a).
9. Continuous casting mould according to claim 8, characterised in that an outwardly disposed width region (L1) of the copper plates (3) is between 50 and
80% of half the wide side length (L) minus half the funnel width (L3).
1. Lingotière de coulée continue pour métaux liquides, en particulier pour acier liquide,
comprenant
- des plaques d'insert (2) en acier, entourées de boîtes à eau (1), formant la section
de coulée avec tracé parallèle, mutuellement opposées ;
- des plaques de cuivre (3) analogues à des cassettes, appliquées contre les plaques
d'insert en acier (2), qui délimitent la cavité de coulée (5), telles que les plaques
de cuivre (3) sont réalisées avec des faces latérales chaudes (3a) tournées vers le
métal liquide et dans laquelle une épaisseur (10) indique la distance depuis les surfaces
latérales chaudes (3a) jusqu'à un fluide de refroidissement (11) ;
- des canaux pour agent de refroidissement (9), qui sont réalisés dans les surfaces
limites, opposées aux faces latérales chaudes (3a), des plaques en cuivre (3) vers
les plaques d'insert en acier (2) et relient une entrée et une sortie pour l'agent
de refroidissement (11) ;
- des plaques terminales (7) introduites au niveau des côtés frontaux de la cavité
de coulée (5) pour immobiliser l'épaisseur du barreau coulé et/ou la largeur du barreau
coulé, qui referme la cavité de coulée (5) au niveau des côtés frontaux (6) ;
dans laquelle l'épaisseur (10) des plaques en cuivre (3) respectives entre l'agent
de refroidissement (11) et le côté chaud des plaques en cuivre (3a) est différente
sur la largeur (2xL) et/ou sur la hauteur (12) de la lingotière, et
dans laquelle dans la zone du niveau de coulée (13) et sur une longueur H2 la section
(14) du canal d'agent de refroidissement est inférieure à ce qu'elle est au-dessus
et au-dessous de la zone du niveau de coulée (13).
2. Lingotière de coulée continue selon la revendication 1, caractérisée en ce que les canaux pour agent de refroidissement (9) s'étendent dans la plaque en cuivre
(3) et au moins partiellement dans la plaque d'insert en acier (2) adjacente.
3. Lingotière de coulée continue selon l'une des revendications 1 et 2,
caractérisée en ce que, dans la zone du niveau de coulée (13), l'épaisseur (10) entre le canal pour agent
de refroidissement (9) et la face latérale chaude (3a) de la plaque en cuivre (3)
est inférieure à ce qu'elle est au-dessus et au-dessous de cette zone.
4. Lingotière de coulée continue selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que la réduction d'épaisseur (10) entre le canal pour agent de refroidissement (9) et
la face latérale chaude (3a) de la plaque en cuivre est limitée au tronçon en hauteur
(H2), et est agrandie en continu jusqu'à une distance (A0) dans des tronçons plus
profonds au-dessous du tronçon en hauteur (H2) du niveau de coulée.
5. Lingotière de coulée continue selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce qu'une distance (D1 ; D3) des faces latérales chaudes (3a) de la plaque en cuivre (3)
est constante dans des tronçons en hauteur identiques (L1 ; L3).
6. Lingotière de coulée continue selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que, dans le tronçon en largeur (L2) dans la région d'une trémie (17a), la distance vis-à-vis
de la face latérale chaude (3a) est inférieure dans la zone médiane à celle dans la
zone de bordure.
7. Lingotière de coulée continue selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que des gorges (15) en communication avec le canal pour agent de refroidissement (9)
sont ménagées dans la plaque en cuivre (3) avec des profondeurs (16) supérieures à
10 mm et inférieures à 20 mm.
8. Lingotière de coulée continue selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce qu'une lingotière (17) en forme de trémie peut être utilisée, et en ce que le tronçon en largeur (L3) avec la plus grande distance (D3) du canal pour agent
de refroidissement (9) depuis la face latérale chaude (3a) de la plaque en cuivre
(3) a une longueur de 50 à 80 % de la région large (L) dans la trémie (17a).
9. Lingotière de coulée continue selon la revendication 7,
caractérisée en ce qu'une zone large (L1), située à l'extérieur, des plaques en cuivre (3) est comprise
entre 50 et 80 % de la moitié de la longueur des côtés larges (L), diminuée de la
moitié de la largeur de trémie (L3).