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(11) |
EP 1 540 245 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.07.2006 Patentblatt 2006/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.09.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/010292 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/027317 (01.04.2004 Gazette 2004/14) |
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| (54) |
LEUCHTE MIT KASCHIER-/REFLEKTORMODUL
LUMINAIRE COMPRISING A COVER/REFLECTOR MODULE
LAMPE DOTEE D'UN MODULE DOUBLURE/REFLECTEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI |
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Priorität: |
17.09.2002 DE 10243134
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.06.2005 Patentblatt 2005/24 |
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Patentinhaber: Zumtobel Lighting GmbH |
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6850 Dornbirn (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LADSTÄTTER, Gerald
A-6833 Klaus (AT)
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| (74) |
Vertreter: Schmidt-Evers, Jürgen |
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Patentanwälte Mitscherlich & Partner,
Sonnenstrasse 33 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 952 390 DE-A- 19 620 209 DE-U- 20 106 296
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DE-A- 3 216 442 DE-U- 8 801 786
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte zur Raumbeleuchtung, deren Aussehen
auf einfache Weise verändert werden kann.
[0002] Leuchten zur Raumbeleuchtung sind in unterschiedlichsten Ausgestaltungen bekannt.
Die DE 196 20 209 A1 der Anmelderin beschreibt beispielsweise eine Leuchte, die einen
dreiecksförmig profilierten Basiskörper als Trägerelement aufweist, in dem die Betriebsgeräte
zum Betreiben der Lampen angeordnet sind. Unterhalb des Basiskörpers ist eine erste
Lampe angeordnet, die zur direkten Raumbeleuchtung vorgesehen ist, d.h. das von dieser
Lampe abgegebene Licht trifft im wesentlichen direkt auf den zu beleuchtenden Bereich.
Um Blendeffekte zu vermeiden, ist die Lampe von einem Leuchtenraster umgeben, das
zwei Direkt-Reflektorwände sowie eine Vielzahl von sich quer dazu erstreckenden Querlamellen
aufweist. Das Raster dient dazu, das von der Lampe abgegebene Licht auf einen vorgegebenen
Winkelbereich einzuschränken.
[0003] Zusätzlich zu der Lampe für die Direktbeleuchtung ist an der Oberseite des Basisträgers
eine weitere Lampe angeordnet, welche die Decke, an der die Leuchte befestigt ist,
anstrahlt und somit einer Indirektbeleuchtung des Raumes dient. In der Regel besteht
die Möglichkeit, die untere Lampe für die Direktbeleuchtung und die obere Lampe für
die Indirektbeleuchtung getrennt voneinander anzusteuern und damit individuell den
Anteil des direkten bzw. indirekten Lichts einzustellen.
[0004] Bei dieser bekannten Leuchte können seitlich an dem Basiskörper weitere, den Gesamteindruck
der Leuchte bestimmende Elemente, wie beispielsweise Flügel oder zusätzliche Indirekt-Reflektoren
angeordnet werden. Grundsätzlich sind jedoch der dreiecksförmige Basiskörper bzw.
seine beiden Seitenflächen von außen her sichtbar, so dass sich unabhängig von den
zusätzlichen Anbauelementen der durch die Seitenflächen hervorgerufene ästhetische
Eindruck nicht verändert.
[0005] Aus der DE 88 01 786.9 U1 ist eine Langfeldleuchte bekannt, welche zur Verwendung
in Reinsträumen vorgesehen ist. Diese weist eine Gasentladungslampe auf, welche über
ein Halteteil gehalten wird. An dem Halteteil ist ein Tragrahmen befestigt, welcher
zwei Stirnseiten aufweist, die das Halteteil sowie die Lampenfassungen seitlich übergreifen.
An diesem Tragrahmen ist ein Reflektorgehäuse befestigt, welches zum einen Reflektorinnenwände
zur gerichteten Abstrahlung des von der Lampe abgegebenen Lichts sowie zum anderen
Seitenwände aufweist, welche das Halteteil für die Leuchtstofflampe sowie den Tragrahmen
seitlich überdecken. Die äußere Gestalt der Langfeldleuchte wird somit im wesentlichen
durch die Seitenwände des Reflektorgehäuses bestimmt.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Möglichkeit zu schaffen,
einer Leuchte der vorbeschriebenen Art auf einfache Weise ein neues Aussehen zu verleihen.
[0007] Die Aufgabe wird durch eine Leuchte, welche die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist,
gelöst. Die Leuchte besteht grundsätzlich gesehen aus einem Basismodul und einem sog.
Kaschier-/ Reflektormodul. Das Basismodul weist ein längliches Trägerelement auf,
das zumindest an seiner Unterseite Fassungen für eine zur Direktbeleuchtung vorgesehene
Lampe sowie ein Betriebsgerät - wie z.B. ein elektronisches Vorschaltgerät - zum Ansteuern
und Betreiben der Lampe trägt. An dem Basismodul kann das Kaschier-/ Reflektormodul
befestigt werden, das Direkt-Reflektorwände für die Lampe aufweist, sowie mit diesen
verbundene Seitenwände, wobei die Seitenwände nach oben verlängert sind, um das Basismodul
seitlich abzudecken bzw. zu kaschieren. Die Befestigung des Kaschier-/ Reflektormoduls
an dem Trägerelement des Basismoduls erfolgt dabei durch an den Oberseiten der Direkt-Reflektorwände
angeordnete Rastelemente.
[0008] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird somit der ästhetische Eindruck der Lampe ausschließlich
durch die seitliche Abdeckung des Kaschier-/ Reflektormoduls bestimmt, da nach außen
hin weder das Trägerelement noch das darin angeordneten Betriebsgerät für die Lampe
sichtbar sind. Eine einfache Befestigung des Kaschier-/Reflektormoduls an der Leuchte
erfolgt dabei durch Rastelemente, welche erfindungsgemäß derart angeordnet sind, dass
sie einerseits eine einfache Montage bzw. Demontage ermöglichen und andererseits die
Lichtabstrahlung nicht beeinflussen.
[0009] Bei der Endmontage der Leuchte liegen somit im wesentlichen zwei Module vor. Einerseits
das Basismodul mit dem Trägerelement und dem Betriebsgerät sowie andererseits das
Kaschier-/ Reflektormodul, das den ästhetischen Eindruck der Leuchte bestimmt. Die
vollständige Leuchte wird dann einfach durch die Befestigung des Kaschier-/ Reflektormoduls
an dem vormontierten Basismodul erhalten. Auf diese Weise ergibt sich vorteilhaft,
dass unter Verwendung eines standardisierten Basismoduls unterschiedliche ästhetische
Leuchtengestaltungen auf einfache Weise durch Montage von entsprechend gestalteten
Kaschier-/ Reflektormodulen erzielt werden können. Erfindungsgemäß wird das Kaschier-/
Reflektormodul einfach mit dem Trägerelement verrastet, so das auf einfache und schnelle
Weise ein Austausch von Kaschier-/ Reflektormodulen erfolgen und somit der Leuchte
ein neues Aussehen verliehen werden kann.
[0010] Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] So weist das Trägerelement des Basismoduls vorzugsweise an seiner Oberseite weitere
Fassungen für eine zur Indirektbeleuchtung vorgesehene weitere Lampe sowie ein zum
Betreiben dieser weiteren Lampe erforderliches zweites Betriebsgerät auf. Um trotz
allem möglichst gleichbleibende lichttechnische Eigenschaften für die Leuchte zu erzielen,
ist der zweiten Lampe für die Indirektbeleuchtung dann vorzugsweise ein eigener Indirekt-Reflektor
zugeordnet, der ebenfalls an dem Trägerelement befestigt ist. Die Lichtabgabe der
zweiten Lampe wird dabei ausschließlich von dem Indirekt-Reflektor bestimmt, so dass
unabhängig von den oft unter ästhetischen Gesichtspunkten vorgegebenen Formen des
Kaschier-/ Reflektormoduls tatsächlich die Funktion eines Indirekt-Reflektors vorhanden
ist. Nach wie vor ist allerdings auch dieser Indirekt-Reflektor durch die hochgezogenen
Seitenwände des Kaschier-/Reflektormoduls seitlich abgedeckt und nicht sichtbar.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Seitenwände des Kaschier-/
Reflektormoduls integral mit den Direkt-Reflektorwänden verbunden, wodurch eine besonders
kostengünstig herstellbare aber stabile Ausführungsform erhalten wird. Alternativ
dazu besteht allerdings auch die Möglichkeit, die Seitenwände durch Verklemmen an
den Direkt-Reflektorwänden zu befestigen. Für den Fall einer integralen Verbindung
gehen die Direkt-Reflektorwände vorzugsweise an ihren Unterseiten einstückig in die
Seitenwände das Kaschier-/ Reflektormoduls über, so dass dieses in seinem unteren
Bereich doppelwandig ausgebildet ist. Zwischen den Direkt-Reflektorwänden erstrecken
sich dann Querlamellen, die mit ihren Stirnseiten jeweils an den Direkt-Reflektorwänden
befestigt, vorzugsweise mit ihnen verrastet sind. Der Vorteil dieser doppelwandigen
Ausgestaltung des Kaschier-/Reflektormoduls besteht dann darin, dass dessen Seitenwände
eine glatte bzw. geschlossene Oberfläche bilden, ohne das die Elemente für die Befestigung
der Querlamellen an den Direkt-Reflektorwänden von außen her sichtbar sind.
[0013] Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Herstellung einer Leuchte,
wobei in einem ersten Schritt ein vorgefertigtes Basismodul bereitgestellt wird, das
aus einem länglichen Trägerelement besteht, welches zumindest an seiner Unterseite
Fassungen für eine zur Direktbeleuchtung vorgesehene Lampe sowie ein Betriebsgerät
zum Ansteuern und Betreiben der Lampe trägt, und wobei zum Fertigstellen der Leuchte
an dem vorgefertigten Basismodul ein Kaschier-/ Reflektormodul befestigt wird, das
Direkt-Reflektorwände für die Lampe sowie mit diesen verbundene Seitenwände aufweist,
wobei die Seitenwände nach oben zur seitlichen Abdeckung des Basismoduls verlängert
sind. Die Befestigung des Kaschier-/ Reflektormoduls erfolgt hierbei mit Hilfe von
an den Oberseiten der Direkt-Reflektorwände angeordneten Rastelementen Durch Bereitstellung
mehrerer Kaschier-/ Reflektormodule mit unterschiedlichen Formen können dann auf einfache
und kostengünstige Weise Leuchten mit einem jeweils unterschiedlichen ästhetischen
Eindruck erhalten werden.
[0014] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert
werden. Es zeigen:
Fig. 1 das Prinzip der erfindungsgemäß aus einem standardisierten Basismodul sowie
wahlweise daran befestigbaren Kaschier-/ Reflektormodulen bestehenden Leuchte;
Fig. 2 eine Leuchte mit einem ersten Kaschier-/ Reflektormodul im Schnitt;
Fig. 3 eine Variante der in Fig. 2 dargestellten Leuchte; und
Fig. 4 bis 7 weitere Ausführungsformen der Leuchte mit verschiedenen Kaschier-/Reflektormodulen.
[0015] Fig. 1 zeigt das Prinzip der vorliegenden Erfindung. Dieses besteht darin, dass die
Leuchte im Wesentlichen aus einem standardisierten und vormontierten Basismodul sowie
einem an dem Basismodul zu befestigenden Kaschier-/ Reflektormodul besteht. Das Basismodul
weist als wesentliches Element ein längliches Trägerelement 1 auf, das zunächst die
Betriebsgeräte für die Lampen beinhaltet. Diese können beispielsweise aus elektronischen
Vorschaltgeräten 2 zur Ansteuerung der Lampen bestehen. Das Licht der Leuchte wird
im dargestellten Beispiel zum Einen durch eine an der Unterseite des Trägerelements
1 angeordnete erste Lampe 3 erzeugt, die zur Direktbeleuchtung vorgesehen ist. Um
Blendeffekte durch das von dieser ersten Lampe 3 abgegebene Licht zu vermeiden, ist
dieser ein Raster zugeordnet, der Bestandteil des später näher beschriebenen Kaschier-/
Reflektormoduls ist.
[0016] An der Oberseite des Trägerelements 1 kann weiterhin eine zweite Lampe 4 angeordnet
sein, die zur Indirektbeleuchtung vorgesehen ist. Mit Hilfe eines die zweite Lampe
4 umgebenen topfförmig ausgestalteten Indirekt-Reflektors 5 wird das Licht dieser
Lampe 4 an die Decke des zu beleuchtenden Raumes gestrahlt. Bei den beiden Lampen
3 und 4 handelt es sich um längliche Gasentladungslampen, vorzugsweise um Leuchtstofflampen,
die über die in dem Trägerelement 1 angeordneten elektronischen Vorschaltgeräte 2
angesteuert werden. Dabei besteht die Möglichkeit, die Helligkeit der Lampen 3 und
4 jeweils individuell einzustellen und somit das Verhältnis von Direkt- zu Indirektbeleuchtung
zu variieren. Anstelle einer einzelnen Lampe kann ferner je nach Anwendungsbereich
auch vorgesehen sein, an der Ober- und/oder Unterseite des Trägerelements 1 mehrere
Lampen anzuordnen.
[0017] An dem Trägerelement 1 sind auch (nicht dargestellte) Befestigungselemente angeordnet,
mittels denen das Trägerelement 1 und damit letztendlich die gesamte Leuchte an der
Decke eines Raumes befestigt werden kann. Ferner befinden sich zu beiden Seiten im
unteren Bereich des Trägerelements 1 Rastvorsprünge 6, welche eine einfache Befestigung
der Kaschier-/ Reflektormodule an dem Trägerelement 1 mittels Verrastung ermöglichen.
[0018] Die äußere Gestalt der Leuchte wird durch ein Kaschier-/ Reflektormodul bestimmt,
das an dem Trägerelement 1 befestigt wird. In Fig. 1 sind drei unterschiedlich gestaltete
Kaschier-/ Reflektormodule 10, 20, 30 dargestellt, welche der Leuchte jeweils ein
vollkommen verschiedenes Aussehen verleihen. Wesentlich ist, dass die Seitenwände
11, 21, 31 der Kaschier-/ Reflektormodule 10, 20, 30 so hoch sind, dass sie im montierten
Zustand das Trägerelement 1 sowie die an dessen Oberseite angeordnete zweite Lampe
4 und den Indirekt-Reflektor 5 seitlich vollkommen abdecken. Von außen ist dementsprechend
ausschließlich das Kaschier-/Reflektormodul 10, 20, 30 sichtbar. Da dieses in seinen
Formen weitgehend frei gestaltet werden kann, können somit auf einfache Weise Leuchten
sehr unterschiedlichen Aussehens erhalten werden.
[0019] Um trotz allem möglichst gleichbleibende lichttechnische Eigenschaften zu erhalten,
ist der Indirekt-Reflektor 5 bereits fester Bestandteil des standardisierten Basismoduls
und ebenfalls an dem Trägerelement 1 befestigt. Die nach oben gerichtete Lichtabgabe
der zweiten Lampe 4 wird daher unabhängig von der Form des Kaschier-/ Reflektormoduls
10, 20, 30 ausschließlich von dem Indirekt-Reflektor 5 bestimmt.
[0020] Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Leuchte mit dem ersten daran befestigten Kaschier-/
Reflektormodul 10. Wie dieser Schnittdarstellung entnommen werden kann, bildet das
Kaschier-/ Reflektormodul 10 in seinem unteren, die untere Lampe 3 umgebenden Bereich
12 ein Leuchtenraster, das aus zwei Direkt-Reflektorwänden 13 sowie quer dazu angeordneten
Querlamellen 15 besteht. Die Querlamellen 15 sind mit ihren Stirnbereichen jeweils
mit den beiden Direkt-Reflektorwänden 13 verrastet.
[0021] Das in Fig. 2 dargestellte Kaschier-/ Reflektormodul 10 zeichnet sich in vorteilhafter
Weise durch die Einstückigkeit der beiden Seitenbereiche aus. Diese bestehen aus einem
einzigen Blechteil, das zu der dargestellten V-förmigen Struktur gebogen wurde, so
dass die Direkt-Reflektorwänden 13 an ihren Unterseiten jeweils einstückig in die
Seitenwäride 11 übergehen. Zwischen einer Direkt-Reflektorwand 13 und einer Seitenwand
11 wird somit ein Hohlraum 14 gebildet, in den die an den Stirnseiten der Querlamellen
15 angeordneten Befestigungslaschen 16 eingreifen. Durch diese doppelwandige Ausführung
sind die Befestigungslaschen 16 der Querlamellen 15 von außen her nicht sichtbar.
Stattdessen bilden die Seitenwände 11 eine geschlossene Oberfläche. Die Seitenwände
sind dabei im Vergleich zu den Direkt-Reflektorwänden 13 seitlich weiter nach oben
gezogen, so dass sie sowohl das Trägerelement 1 als auch den Indirekt-Reflektor 5
mit der darin angeordneten oberen Lampe 4 seitlich vollkommen überdecken.
[0022] Von der Außenseite her sind somit ausschließlich die beiden Seitenwände 11 des Kaschier-/
Reflektormoduls 10 sichtbar. Diese können nun entsprechend gestaltet werden, um der
Leuchte eine gewünschte Form zu verleihen. Im dargestellten Beispiel in Fig. 2 sind
die Seitenwände 11 zunächst bogenförmig nach innen gezogen und im oberen Bereich wieder
nach außen geführt. Hierdurch bilden sie die Form zweier an ihren Kopfseiten aneinander
angesetzten topfartigen Reflektoren.
[0023] Die Befestigung des Kaschier-/ Reflektormoduls 10 an dem Trägerelement 1 erfolgt
mit Hilfe von Rastelementen 17, die an den Oberseiten der Direkt-Reflektorwände 13
angeordnet sind und mit den Vorsprüngen 6 an dem Trägerelement 1 zusammenwirken. Das
Kaschier-/ Reflektormodul 10 kann somit auf das Trägerelement 1 aufgeschnappt werden,
was ferner auch einen einfachen Wechsel des Kaschier-/ Reflektormoduls 10 ermöglicht,
um der Leuchte eine neu Form zu verleihen.
[0024] Wie in Fig. 3 gezeigt ist, besteht auch die Möglichkeit, auf die obere Lampe für
die Indirektbeleuchtung zu verzichten und die Leuchte stattdessen direkt an einer
Decke eines zu beleuchtenden Raumes zu befestigen. Auch in diesem Fall wird das Basismodul
seitlich von dem Kaschier-/ Reflektormodul überdeckt, so dass nach wie vor ausschließlich
die Form des Kaschier-/ Reflektormoduls den ästhetischen Eindruck der Leuchte bestimmt.
Der ursprünglich für den Indirektreflektor vorgesehene Bereich oberhalb des Trägerelements
1 kann dann beispielsweise als Kabelraum zur Durchführung von Leitungen verwendet
werden.
[0025] Die Fig. 4 - 6, bei denen gleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen
sind, zeigen weitere Gestaltungsmöglichkeiten für das Kaschier-/ Reflektormodul. Wie
den Darstellungen entnommen werden kann, unterscheiden sich die verschiedenen Kaschier-/
Reflektormodule 20, 30, 40 ausschließlich in der Gestaltung der Seitenwände 11. Die
Form der Direkt-Reflektorwände 13 für das Raster hingegen ist identisch. Hierdurch
ist sichergestellt, dass trotz der verschiedenen Formgebungen des Kaschier-/ Reflektormoduls
auch die lichttechnischen Eigenschaften der Leuchte für die Direktbeleuchtung unverändert
bleiben. Auch bei diesen Ausgestaltungen besteht die Möglichkeit auf die obere Lampe
für die Indirektbeleuchtung zu verzichten, wie in Fig. 7 dargestellt ist.
[0026] Die vorliegende Erfindung eröffnet somit die Möglichkeit, einer Leuchte auf einfache
Weise ein neues Aussehen zu verleihen. Aufgrund des Modulkonzepts mit einem standardisierten
Basismodul, welches die Betriebsgeräte für die Lampen sowie die Lampen enthält, und
dem daran befestigbaren Kaschier-/ Reflektormodul können selbst unterschiedlichste
Formen kostengünstig zur Verfügung gestellt werden.
1. Leuchte, aufweisend
a) ein Basismodul, bestehend aus einem länglichen Trägerelement (1), das zumindest
an seiner Unterseite Fassungen für eine zur Direktbeleuchtung vorgesehene Lampe (3)
sowie ein Betriebsgerät (2) zum Ansteuern und Betreiben der Lampe (3) trägt, sowie
b) ein an dem Basismodul befestigbares Kaschier-/ Reflektormodul (10, 20, 30, 40),
das Direkt-Reflektorwände (13) für die Lampe (3) sowie mit diesen verbundene Seitenwände
(11, 21, 31, 41) aufweist, wobei die Seitenwände (11, 21, 31, 41) nach oben zur seitlichen
äußeren Abdeckung des Basismoduls verlängert sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den Oberseiten der Direkt-Reflektorwände (13) Rastelemente (17) zur Befestigung
des Kaschier-/ Reflektormoduls (10, 20, 30, 40) an dem Trägerelement (1) des Basismoduls
angeordnet sind.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Basismodul Fassungen für eine zur Indirektbeleuchtung vorgesehene zweite Lampe
(4) aufweist, die an der Oberseite des Trägerelements (1) angeordnet sind.
3. Leuchte nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweiten Lampe (4) ein an der Oberseite des Trägerelements (1) angeordneter Indirekt-Reflektor
(5) zugeordnet ist, der ebenfalls von dem Kaschier-/ Reflektormodul (10, 20, 30, 40)
seitlich abgedeckt ist.
4. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenwände (11, 21, 31, 41) integral mit den Direkt-Reflektorwänden (13) verbunden
sind.
5. Leuchte nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Direkt-Reflektorwände (13) an ihren Unterseiten einstückig in die Seitenwände
(11, 21, 31, 41) des Kaschier-/ Reflektormoduls (10, 20, 30, 40) übergehen.
6. Leuchte nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Direkt-Reflektorwände (13) durch sich quer zu ihnen erstreckende Querlamellen
(15) miteinander verbunden sind.
7. Leuchte nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Querlamellen (15) in zugeordneten Ausnehmungen der Direkt-Reflektorwände (13)
verrastet sind.
8. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rastelemente (17) mit an dem Trägerelement (1) vorgesehenen Vorsprüngen (6) zusammenwirken.
9. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Trägerelement (1) Befestigungselemente zur Befestigung der Leuchte an einer
Decke angeordnet sind.
10. Verfahren zur Herstellung einer Leuchte,
wobei zunächst ein vorgefertigtes Basismodul bereitgestellt wird, das aus einem länglichen
Trägerelement (1) besteht, welches zumindest an seiner Unterseite Fassungen für eine
zur Direktbeleuchtung vorgesehene Lampe (3) sowie ein Betriebsgerät (2) zum Ansteuern
und Betreiben der Lampe (3) trägt,
und wobei danach zum Fertigstellen der Leuchte an dem vorgefertigten Basismodul ein
Kaschier-/ Reflektormodul (10, 20, 30, 40) befestigt wird, das Direkt-Reflektorwände
(13) für die Lampe (3) sowie mit diesen verbundene Seitenwände (11, 21, 31, 41) aufweist,
wobei die Seitenwände (11, 21, 31, 41) nach oben zur seitlichen äußeren Abdeckung
des Basismoduls verlängert sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Befestigung des Kaschier-/ Reflektormoduls (10, 20, 30, 40) an dem Trägerelement
(1) des Basismoduls das Kaschier-/ Reflektormodul (10, 20, 30, 40) mit Hilfe von an
den Oberseiten der Direkt-Reflektorwände (13) angeordneten Rastelementen (17) mit
dem Trägerelement (1) verrastet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenwände (11, 21, 31, 41) integral mit den Direkt-Reflektorwänden (13) verbunden
sind.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass verschiedene Kaschier-/ Reflektormodule (10, 20, 30, 40) bereitgestellt sind, deren
Seitenwände (11, 21, 31, 41) unterschiedlich geformt sind.
1. Luminaire, comprising
a) a base module, of an elongate carrier element (1) which carries at least at its
underside fittings for a lamp intended for direct illumination (3) and an operating
device (2) for controlling and operating the lamp (3), and
b) a cover/reflector module (10, 20, 30, 40) attachable to the base module, which
has direct reflector walls (13) for the lamp (3) and side walls (11, 21, 31, 41) connected
with the reflector walls, wherein the side walls (11, 21, 31, 41) are extended upwardly
for laterally external covering of the base module,
characterized in that
at the upper side of the direct reflector walls (13) there are arranged latch elements
(17) for attaching the cover/reflector module (10, 20, 30, 40) to the carrier element
(1) of the base module.
2. Luminaire according to claim 1,
characterized in that,
the base module has fittings for a second lamp (4) intended for indirect illumination,
which fittins are arranged at the upper side of the carrier element (1).
3. Luminaire according to claim 2,
characterized in that,
there is associated with the second lamp (4) an indirect reflector (5) arranged at
the upper side of the carrier element (1), which indirect reflector is likewise laterally
covered by the cover/reflector module (10, 20, 30, 40).
4. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the side walls (11, 21, 31, 41) are integrally connected with the direct reflector
walls (13).
5. Luminaire according to claim 4,
characterized in that,
the direct reflector walls (13) transition at their undersides in one piece into the
side walls (11, 21, 31, 41) of the cover/reflector module (10, 20, 30, 40).
6. Luminaire according to claim 5,
characterized in that,
the direct reflector walls (13) are connected with one another by means of transverse
lamellas (15) extending transversely to the direct reflector walls.
7. Luminaire according to claim 6,
characterized in that,
the transfers lamellas (15) are latched into associated recesses of the direct reflector
walls (13).
8. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the latch elements (17) cooperate with projections (6) provided on the carrier element
(1).
9. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
there are arranged on the carrier element (1) attachment elements for attaching the
luminaire to a ceiling.
10. Method for the production of a luminaire, wherein initially a pre-fabricated base
module is made available, which is of an elongate carrier element (1) which carries
at least at its underside fittings for a lamp (3) intended for direct illumination
and an operating device (2) for control and operation of the lamp (3),
and wherein, thereafter, for completion of the luminaire, a cover/reflector module
(10, 20, 30, 40) is attached to the pre-fabricated base module, which cover/reflector
module has direct reflector walls (13) for the lamp (3) and side walls (11, 21, 31,
41) connected with the direct reflector walls, wherein the side walls (11, 21, 31,
41) are upwardly extended for lateral external covering of the base module,
characterized in that,
for attaching the cover/reflector module (10, 20, 30, 40) to the carrier element (1)
of the base module, the cover/reflector module (10, 20, 30, 40) is latched with the
carrier element (1) with the aid of latch elements (17) arranged at the upper sides
of the direct reflector walls (13).
11. Method according to claim 10,
characterized in that,
the side walls (11, 21, 31, 41) are integrally connected with the direct reflector
walls (13).
12. Method according to claim 10 or 11,
characterized in that,
various cover/reflector modules (10, 20, 30, 40) are made available, the side walls
(11, 21, 31, 41) of which are differently shaped.
1. Eclairage, comportant
a) un module de base composé d'un élément porteur oblong (1), portant sur sa face
inférieure au moins des supports pour une lampe (3) prévue pour un éclairage direct
ainsi qu'un appareil de service (2) pour la commande et le fonctionnement de la lampe
(3), ainsi
b) qu'un module d'écran/réflecteur (10, 20, 30, 40) fixable sur le module de base,
comportant des parois de réflexion directe (13) pour la lampe (3) ainsi que des parois
latérales (11, 21, 31, 41) raccordées à celles-ci, les parois latérales (11, 21, 31,
41) étant prolongées vers le haut pour une couverture latérale extérieure du module
de base,
caractérisé en ce que
des éléments d'enclenchement (17) pour la fixation du module d'écran/réflecteur (10,
20, 30, 40) sur l'élément porteur (1) du module de base sont disposés sur les sommets
des parois de réflexion directe (13).
2. Eclairage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le module de base comporte des supports pour une deuxième lampe (4) prévue pour un
éclairage indirect, lesquels sont disposés au sommet de l'élément porteur (1).
3. Eclairage selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
un réflecteur indirect (5) disposé au sommet de l'élément porteur (1) est affecté
à la deuxième lampe (4), lequel est également latéralement couvert par le module d'écran/réflecteur
(10, 20, 30, 40).
4. Eclairage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les parois latérales (11, 21, 31, 41) sont intégralement raccordées aux parois de
réflexion directe (13).
5. Eclairage selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
à leur base, les parois de réflexion directe (13) se fondent en une pièce dans les
parois latérales (11, 21, 31, 41) du module d'écran/réflecteur (10, 20, 30, 40).
6. Eclairage selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
les parois de réflexion directe (13) sont raccordées entre elles par des lamelles
transversales (15) s'étendant transversalement entre elles.
7. Eclairage selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
les lamelles transversales (15) sont enclenchées dans des évidements correspondants
des parois de réflexion directe (13).
8. Eclairage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les éléments d'enclenchement (17) coopèrent avec des saillies (6) prévues sur l'élément
porteur (1).
9. Eclairage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des éléments de fixation sont disposés sur l'élément porteur (1) pour la fixation
de l'éclairage sur un plafond.
10. Procédé de fabrication d'un éclairage,
où un module de base préfabriqué est d'abord préparé, lequel est composé d'un élément
porteur oblong (1), portant sur sa face inférieure au moins des supports pour une
lampe (3) prévue pour un éclairage direct ainsi qu'un appareil de service (2) pour
la commande et le fonctionnement de la lampe (3),
et où ensuite, pour la mise en place de l'éclairage sur le module de base préfabriqué,
un module d'écran/réflecteur (10, 20, 30, 40) est fixé, comportant des parois de réflexion
directe (13) pour la lampe (3) ainsi que des parois latérales (11, 21, 31, 41) raccordées
à celles-ci, lesdites parois latérales (11, 21, 31, 41) étant prolongées vers le haut
pour une couverture latérale extérieure du module de base,
caractérisé en ce que
pour la fixation du module d'écran/réflecteur (10, 20, 30, 40) sur l'élément porteur
(1) du module de base, le module d'écran/réflecteur (10, 20, 30, 40) est enclenché
avec l'élément porteur (1) au moyen d'éléments d'enclenchement (17) disposés sur les
sommets des parois de réflexion directe (13).
11. Procédé selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
les parois latérales (11, 21, 31, 41) sont intégralement raccordées aux parois de
réflexion directe (13).
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11,
caractérisé en ce que
différents modules d'écran/réflecteurs (10, 20, 30, 40) sont préparés, dont les parois
latérales (11, 21, 31, 41) sont de formes différenciées.