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EP 1 541 470 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.10.2007 Patentblatt 2007/42 |
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Anmeldetag: 11.11.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Längsumreifen eines Packstücks wie insbesondere eines Stapels von
Zeitungen, Magazinen od.dgl.
Device for applying a longitudinal strap around an object such as in particular a
bundle of newspapers or magazines
Dispositif pour appliquer une bande de cerclage longitudinale autour d'un objet, comme
en particulier une pile de journaux ou magazines
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Priorität: |
09.12.2003 DE 10357829
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.06.2005 Patentblatt 2005/24 |
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Patentinhaber: |
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- SIGNODE BERNPAK GmbH
D-46535 Dinslaken (DE)
- Schneider + Ozga
95463 Bindlach (DE)
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Erfinder: |
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- Schüttler, Karl
97647 Nordheim v.d. Rhön (DE)
- Ozga, Jörg
95445 Bayreuth (DE)
- Schneider-Pfaffenberger, Ingrid
95463 Bindlach (DE)
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Vertreter: Ostriga, Sonnet, Wirths & Roche |
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Stresemannstrasse 6-8 42275 Wuppertal 42275 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 100 276 US-A- 4 711 071
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JP-A- 11 049 109 US-A- 5 613 432
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 1999, Nr. 05, 31. Mai 1999 (1999-05-31) & JP 11 049109
A (SHIGUNOODE KK), 23. Februar 1999 (1999-02-23)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Längsumreifen eines Packstücks
wie insbesondere eines Stapels von Zeitungen, Magazinen od. dgl. mittels eines insbesondere
bandförmigen Umreifungsmittels, mit einer Fördervorrichtung, die das Packstück mit
einer zur Förderrichtung ausgerichteten Achse zu einer Umreifungsstation fördert,
in der ein als geschlossene Schleife rahmenartig ausgebildeter Umreifungsmittel-Führungskanal
zur förderrichtungsparallelen Umreifung des Packstücks und ein Spann- und Verschlusskopf
angeordnet sind, und mit einer Zuführungsvorrichtung, die das Umreifungsmittel dem
Umreifungsmittel-Führungskanal zuführt, wobei der Umreifungsmittel-Führungskanal seitlich
zur Fördervorrichtung versetzt angeordnet ist derart gekrümmt und gewunden ist, dass
ein Lichtraum für das Packstück entsteht, so dass dieser ungehindert in die Umreifungsstation
hinein und aus dieser heraus gefahren werden kann, und wobei dem Umreifungsmittel-Führungskanal
eine Leitvorrichtung zugeordnet ist, die das vom Umreifungsmittel-Führungskanal freikommende
Umreifungsmittel in der Umreifungsstation auf dem Packstück zentriert, wie sie beispielsweise
aus
DE 41 00 276 C2 bekannt geworden ist.
[0002] Empfindliche Packstücke wie z.B. Zeitungsstapel, deren Lagen leicht gegeneinander
verrutschen können, ist eine sogenannte Kreuzumreifung erforderlich. Eine Kreuzumreifung
kann beispielsweise dadurch erzeugt werden, dass das Packstück zunächst quer umreift
und dann in derselben Arbeitsstation auf dem Arbeitstisch um seine Hochachse um 90°
gedreht und schließlich nochmals quer umreift wird. Dadurch, dass das Packstück gedreht
werden muss, ist in der Maschine eine aufwendige Dreheinrichtung erforderlich, und
die Taktzeiten zur zwei- oder mehrmaligen Umreifung vergrößern sich.
[0003] Zur Kreuzumreifung von Packstücken ist es daher auch bekannt, ein Packstück zunächst
in einer ersten Arbeitsstation quer zur Förderrichtung des Packguts zu umreifen und
anschließend, ohne das Packstück zu drehen, in einer zweiten Station, längs zur Förderrichtung
des Packguts zu umreifen und sodann, ohne das Packstück zu umreifen. Eine solche Vorrichtung
zeigt die eingangs erwähnte
DE 41 00 276 C2.
[0004] Eine Längsumreifung - auch als Inline-Umreifung bezeichnet - ist gegenüber einer
Querumreifung insoweit problematisch, als besondere Maßnahmen ergriffen werden müssen,
um den Umreifungsmittel-Führungskanal aus der Bewegungsbahn bzw. dem Lichtraumprofil
des Packstücks zu bringen. Bei der Umreifungsvorrichtung nach
DE 41 00 276 C2 geschieht dies dadurch, dass der Umreifungsmittel-Führungskanal in besonderer Weise
gekrümmt und gewunden ist, so dass das Packstück von ihm während des Durchtransportes
durch die Vorrichtung nicht behindert wird. Ein solcher Kanal ist jedoch relativ schwierig
zu fertigen, da er ein in vielen Richtungen gekrümmtes Raumgebilde darstellt. Für
jede Maschinengröße ist überdies eine andere Umreifungsmittel-Führungskanal-Form erforderlich.
[0005] Es sind zahlreiche Versuche unternommen worden und im Stand der Technik dokumentiert,
andere Lösungen für dieses Problem zu finden.
[0006] Die Umreifungsvorrichtung nach
DE 196 32 728 C2 sieht einen Umreifungsrahmen vor, der um eine unter der Arbeitsfläche gelegene horizontale
Achse bedarfsweise in Umreifungsstellung geschwenkt wird, wenn das zu umreifende Packstück
seine Position eingenommen hat. Die hiermit verbundene Mechanik erfordert einen gewissen
Aufwand. Vergleichbares gilt für die ähnlich konstruierte Längsumreifungsvorrichtung
entsprechend
DE 101 03 409 A1.
[0007] DE 42 30 730 A1 zeigt eine Umreifungsmaschine mit einem Umreifungsmittel-Führungskanal, bei dem ein
geradlinig beweglicher Rahmenteil vorgesehen ist, der im Zusammenwirken mit einem
festen Rahmenteil einen tordierten Kanalabschnitt bildet. Auch hier werden also zumindest
Teile des Umreifungsmittel-Führungskanals verwunden.
[0008] EP 0 545 105 B1 beschreibt eine Vorrichtung zum Längsumreifen eines Packstücks, bei der der Umreifungsmittel-Führungskanal
zwei parallel zur Umreifungsebene verlaufende Abschnitte aufweist, die auf gegenüberliegenden
Seiten der Umreifungsebene entlang der diagonal gegenüberliegenden Eckbereiche des
Packgutes in einem derartigen Abstand von der Umreifungsebene verlaufen, dass sie
die Förderbewegung des Packgutes nicht behindern, wobei diese Abschnitte durch weitere
Abschnitte miteinander verbunden sind, welche die Umreifungsebene kreuzen. Auch ein
solcher Bandkanal ist relativ komplex gestaltet.
[0009] Eine weitere, ebenfalls in
EP 0 545 105 B1 offenbarte Vorrichtung sieht vor, dass der Umreifungsmittel-Führungskanal sich im
wesentlichen in einer Ebene erstreckt, die die Umreifungsebene in einer senkrecht
zur Förderrichtung verlaufenden Schnittlinie schräg schneidet und dass der Bindekopf
um eine in dieser Schnittlinie verlaufende Achse schwenkbar gelagert und derart angetrieben
ist, dass er beim Einschießen des Bandes eine Winkelstellung einnimmt, in der seine
Längsmittelebene mit der Umreifungsmittel-Führungskanal-Ebene zusammenfällt, und dass
er beim Spannen des Bandes in die Umreifungsebene einschwenkt. Eine solche Vorrichtung
ist insbesondere hinsichtlich ihrer Steuerung aufwendig und durch den Schwenkantrieb
des Bindekopfes auch mechanisch hoch belastet und störungsanfällig.
[0010] EP 1 207 107 A1 zeigt eine Umreifungsvorrichtung, die ein Führungsmittel zum Führen des Umreifungsmittels
beinhaltet, welches zum Bilden einer Schleife aus Umreifungsmittel in einer Warteposition,
unabhängig von der Position des zu umreifenden Körpers, dient und dass ein Schleifenbewegungsmittel
vorhanden ist, welches dazu dient, die durch das Führungsmittel gebildete Umreifungsmittelschleife
von einer in der Tischebene der Vorrichtung vorgesehenen Warteposition in eine Stapelposition
um einen zu umreifenden Körper zu positionieren. Hier wird also eine Umreifungsmittelschleife
in liegender Anordnung vorbereitend gebildet und nach Positionieren des zum umreifenden
Packstückes in eine Position hochgeschwenkt, aus der die Schleife das Packstück umreifen
kann. Erforderlich sind hierzu angetriebene Greifersegmente, die die Umreifungsmittelschleife
erfassen und entlang gekrümmter Arme aufrichten.
[0011] Die beschriebenen, sehr unterschiedlich arbeitenden Vorrichtungen sind gegenüber
der eingangs genannten
DE 41 00 276 C2 relativ aufwendig, insbesondere diejenigen, die zusätzliche Antriebe für das Verschlussaggregat,
den Umreifungsmittelführungskanal oder die Schleifenaufrichtung erfordern.
[0012] US-A-4 711 071 offenbart einen Umreifungsmittel-Führungskanal bestehend aus Eckumlenkungen und aus
aus Einzelelementen aufgebauten geraden Abschnitten.
[0013] Der vorliegenden Erfindung liegt daher im wesentlichen die Aufgabe zugrunde, ausgehend
von
DE 41 00 276 C2, eine Vorrichtung zum Längsumreifen von Packstücken zu schaffen, die keine besonderen
Anforderungen an Antriebsmechanismen stellt und bei der der Umreifungsmittelrahmen
relativ einfach herzustellen ist.
[0014] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und ist dem entsprechend
dadurch gekennzeichnet, dass der Umreifungsmittel-Führungskanal aus Eckumlenkungen
und weiteren, das Umreifungsmittel an seiner jeweils nach außen gerichteten Seite
lediglich abstützend führenden, Kanalabschnitten sowie aus zwischen den Eckumlenkungen
und Kanalabschnitten eingefügten, dem Umreifungsmittel einen Drall um seine Längsachse
aufprägenden Umreifungsmittel-Tordiersegmenten zusammengesetzt ist.
[0015] Hinsichtlich der Umreifungsmittel-Tordiersegmente ist es vorteilhaft, wenn diese
das Umreifungsmittel um jeweils nur etwa 40-60°, vorzugsweise nur um ca. 45° um seine
Längsachse tordieren. Deshalb können im Verhältnis zu den Eckumlenkungen und den weiteren
Kanalabschnitten die Umreifungsmittel-Tordiersegmente kurz gehalten sein. Die Erfindung
geht dabei von der Erkenntnis aus, dass es genügt, dem mit hoher Geschwindigkeit in
den Umreifungsmittel-Führungskanal einschießenden Umreifungsmittel selbst dann, wenn
es - wie dies meist üblich und erforderlich ist - um einen Drallwinkel von 90° umzulenken
ist, durch die auf ca. 45° beschränkte Tordierung lediglich einen Anfangsdrall aufzuprägen.
Wie sich gezeigt hat, genügt ein solcher Anfangsdrall oder Torsionsimpuls, um das
Umreifungsmittel in seinem weiteren Bahnverlauf nach dem Umreifungsmittel-Tordiersegment
weiter um seine Längsachse drehen zu lassen, bis es sich nach insgesamt 90° Torsionswinkel
mit seiner nach außen weisenden Hauptsache ordnungsgemäß an der zugehörigen Führungsbahn
abstützen und im weiteren Verlauf seines Vortriebs dessen Bahnkrümmung ohne weiteres
folgen kann.
[0016] Die Umreifungsmittel-Tordiersegmente bilden bei einer Ausführungsform jeweils einen
zum Packstück hin einseitig längsoffenen Schlitzkanal aus mit einem Umreifungsmittel-Einlaufschlitz
und einem um etwa 45° dazu verdrehten Umreifungsmittel-Auslaufschlitz, zwischen denen
eine Umreifungsmittel-Gleitbahn mit gegeneinander weisenden Führungs- bzw. Drallflächen
ausgebildet ist.
[0017] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Eckumlenkungen jeweils eine 90°-Umlenkung
für das Umreifungsmittel ausbilden und des weiteren jeweils einen zum Packstück hin
einseitig längsoffenen Kanal ausbilden, aus dem das Umreifungsmittel unter Rückzugsspannung
herausgezogen werden kann, um es um das Packstück zu straffen. Im übrigen ist es vorteilhaft,
wenn alle Eckumlenkungen des Umreifungsmittel-Führungskanals untereinander identisch
ausgebildet sind. Die Eckumlenkungen können Formteile aus Kunststoff sein.
[0018] Der wesentliche Kern der Erfindung besteht also im wesentlichen darin, im Unterschied
zu
DE 41 00 276 C2, bei der der Umreifungsmittel-Führungskanal selbst vielfach gebogen und schraubenlinienartig
in sich tordiert ist, darin, dass der Umreifungsmittel-Führungskanal aus wenigen,
leicht zu erzeugenden Kanalteilen, die längsgestreckt oder im Sinne der Führung des
Umreifungsmittels parallel zu seiner großen Fläche gebogen sind und zusätzliche, jedoch
relativ kleinen Tordiersegmenten, den Umreifungsmittel-Tordiersegmenten, besteht.
Dies hat sowohl herstellungstechnische als auch montagetechnische Vorteile. Außerdem
lässt sich auf diese Weise ein Umreifungsmittel-Führungskanal gewissermaßen nach einem
Baukastensystem zusammensetzen und so auf relativ einfache Weise bei Verwendung weniger
Standard-Bausegmente unterschiedliche Umreifungsmittelführungskanäle zusammensetzen
und an unterschiedliche Umreifungsmaschinen anpassen.
[0019] Im übrigen versteht sich die Erfindung am besten anhand der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Perspektivdarstellung einer Umreifungsvorrichtung entsprechend vorliegender
Erfindung,
- Fig. 2
- eine schematische Frontansicht der Vorrichtung nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1,
- Fig. 4
- eine schematische Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung,
- Fig. 5
- eine schaubildliche Darstellung der Geometrie bzw. räumlichen Ausgestaltung eines
Umreifungsmittel-Führungskanals der Umreifungsvorrichtung,
- Fig. 6
- eine Ausschnittsdarstellung des Umreifungsmittel-Führungskanals im Bereich einer Umlenkführung
des Umreifungsmittels, die zwei Eckumlenkungen und drei Umreifungsmittel-Tordiersegmente
umfasst, und
- Fig. 7
- eine detailliertere Darstellung eines Umreifungsmittel-Tordiersegments.
[0020] In Fig. 1 ist eine Vorrichtung zum Längsumreifen eines Packstücks wie insbesondere
eines Stapels von Zeitungen, Magazinen od. dgl. insgesamt mit 10 bezeichnet. Sie umfasst
ein Maschinengestell 11 mit einem Arbeitstisch 12 zur Auflage eines zu umreifenden
Packgutes 13, welches mit einer Längsumreifung 14a versehen werden soll.
[0021] Unterhalb des Maschinentisches 12 befindet sich - abgesehen von einem nicht dargestellten
Umreifungsmittelvorrat - eine mit 15 bezeichnete Vorrichtung zum Einschießen des Umreifungsmittels
14 (Fig. 5) in einen Umreifungsmittel-Führungskanal 16 sowie zum straffenden Zurückziehen
des Umreifungsmittels 14 und zum Verschluss der im Bereich der Vorrichtung einander
überlappenden Umreifungsmittelenden. Als Umreifungsmittel kommt hier wie üblich thermoplastisches
Bandmaterial mit flachrechteckigem Querschnitt in Betracht.
[0022] Der insgesamt mit 16 bezeichnete Umreifungsmittel-Führungskanal ist, wie insbesondere
die Fig. 1, 3 und 4 zeigen, teilweise unterhalb oder in der Ebene des Maschinentisches
12 angeordnet, zum größten Teil jedoch in einer den Transport des Packstücks 13 nicht
beeinträchtigenden Art und Weise außerhalb dessen Lichtraumprofils, insbesondere seitlich
neben seiner mit Pfeilen in Fig. 1 angedeuteten Transportrichtung.
[0023] Wenn Umreifungsmittel 14 in den Umreifungsmittel-Führungskanal 16 in Richtung eines
der beiden in Fig. 1 eingezeichneten Pfeile eingeschossen wird, muss das Umreifungsmittel,
damit dessen führendes Ende wieder im Verschlussaggregat 15 ankommt, mehrere Bögen
bzw. Biegungen in unterschiedlichen Richtungen durchlaufen und letztlich als in sich
geschlossene Schleife so in dem Umreifungsmittel-Führungskanal 16 gehalten sein, dass
es unter Einwirkung einer Rückzugskraft sowie unter Vermittlung einer Ablenkeinrichtung
17 in einer in Transportrichtung des Packstückes 13 liegenden Ebene vorzugsweise mittig
auf das Packstück 13 gespannt bzw. gestrafft werden kann.
[0024] Der der Erfindung zugrundeliegende Umreifungsmittel-Führungskanal weist keine beweglichen
Elemente auf und ist zum Packstück 13 hin schiitzoffen ausgeführt, so dass das Band
unter der Rückzugspannung selbsttätig aus dem Umreifungsmittelführungsrahmen 16 herausgezogen
werden kann.
[0025] Fig. 5 veranschaulicht den Pfad, den das Umreifungsmittel 14 - ein flachquerschnittiges
Kunststoffband - zur Bildung einer Umreifungsmittelschleife zurückzulegen hat. Es
sei angenommen, dass das Umreifungsmittel 14 unterhalb der Ebene des Tisches 12 von
einer in Fig. 5 nicht dargestellten Einschussvorrichtung in Richtung des Pfeiles 18
in den Umreifungsmittel-Führungskanal eingeschossen wird. Das Umreifungsmittel 14
muss zunächst um etwa 90° umgelenkt geführt werden, und zwar um die schematisch in
Fig. 5 eingezeichnete Hochachse 19. Sodann ist es erforderlich, das Band erneut um
etwa 90° um eine liegende Achse 20 umzulenken. Danach durchläuft das Umreifungsmittel
14 auf seinem Weg aufwärts einen vertikalen Abschnitt 26a und sodann auf dem Zenit
der Umreifungsmittelschleife einen horizontalen Abschnitt 26b, an den sich nach einer
90°-Umbiegung des Umreifungsmittels 14 ein weiterer vertikaler Abschnitt 26c nach
unten anschließt. Danach ist es erneut erforderlich, das Umreifungsmittel 14 um eine
weitere liegende Achse 21 und sodann erneut um eine Hochachse 22 zu führen, damit
es in derselben Orientierung, in der es die Einschussvorrichtung verlassen hat, wieder
in deren Bereich, insbesondere im Verschlussaggregat, anlangt.
[0026] Ein Umreifungsmittel 14 in der Form eines flachquerschnittigen Bandes kann zwar leicht
um eine Achse gebogen werden, die quer zu seiner Längserstreckung sowie parallel zur
Bandebene liegt. Insoweit ist ein Band biegeschlaff. Es kann allerdings nicht um nennenswerte
Winkel in Querrichtung umgebogen werden, in der es extrem biegesteif ist.
[0027] Dem trägt die Erfindung dadurch Rechnung, dass das Band an den erforderlichen Stellen
um seine Längsrichtung bzw. -achse tordiert wird, damit es im Anschluss an die Torsion
wieder leicht in seiner Vorzugsbiegerichtung umgebogen werden kann. Dies ist insbesondere
deshalb wichtig, weil das Band frei in den Bandumreifungskanal eingeschossen und nicht
etwa durch mechanische Greifer gezogen wird.
[0028] Beim Ausführungsbeispiel entsprechend Fig. 5 wird das Umreifungsmittel 14 mittels
eines ersten Umreifungsmittel-Tordiersegments 23 im Uhrzeigesinn tordiert, so dass
das Umreifungsmittel 14 nach Verlassen des Umreifungsmittel-Tordiersegments 23 die
Kurve um die Hochachse 19 nehmen kann. Danach ist ein zweites Umreifungsmittel-Tordiersegment
24 vorgesehen, welches das Umreifungsmittel 14 zurück tordiert, d.h. ihm eine Torsionsdrehung
entgegen der Torsionsrichtung vermittelt, die vom Umreifungsmittel-Tordiersegment
23 auf das Umreifungsmittel 14 vermittelt wurde. Dadurch ist es dem Umreifungsmittel
möglich, die Kurve zu nehmen, die von der horizontal liegenden Krümmungsachse 20 definiert
ist. Sodann wird das Umreifungsmittel 14 mit Hilfe eines dritten Umreifungsmittel-Tordiersegments
25 erneut um 90° tordiert, damit es dem Umreifungsmittel-Kanalabschnitt (Bandstrecke
26) folgen kann, der sich aus den beiden vertikalen Abschnitten 26a, 26c und dem horizontalen
Gipfelabschnitt 26b zusammensetzt.
[0029] In Vortriebrichtung des Umreifungsmittels 14 folgen sodann drei weitere Umreifungsmittel-Tordiersegmente
27, 28 und 29, die dem Umreifungsmittel 14 jeweils einen solchen Drall vermitteln,
dass nacheinander die Bögen um die liegende Krümmungsachse 21 und die lotrechte Krümmungsachse
22 genommen werden können. Das letzte Umreifungsmittel-Tordiersegment 29 führt das
Umreifungsmittel 14 schließlich aus der im letzten Bogen um die Achse 22 stehenden
Ausrichtung zurück in eine liegende Position, in der es dem Umreifungsmittel-Verschlussaggregat
zugeführt werden kann.
[0030] Fig. 6 zeigt zwei bogenförmige, insbesondere viertelkreisförmige Führungen für das
Umreifungsmittel 14, wobei angenommen sei, das Umreifungsmittel 14 werde in Richtung
des Pfeiles 18 gefördert. Das in Fig. 6 erste Umreifungsmittel-Tordiersegment 23 führt
das Umreifungsmittel 14 unter Torsion um seine Längsachse in eine erste Eckumlenkung
30, aus der das Umreifungsmittel 14 im Uhrzeigersinn tordiert aus- sowie in ein zweites
Umreifungsmittel-Tordiersegment 24 eintritt. Dieses Umreifungsmittel-Tordiersegment
24 tordiert das Umreifungsmittel 14 entgegen der vom Umreifungsmittel-Tordiersegment
23 vorgesehenen Torsionsrichtung zurück und übergibt es einer zweiten Eckumlenkung
30, innerhalb der das Umreifungsmittel 14 einen Bogen um die horizontale Krümmungsachse
20 vollführt. Nach dem Austritt des Umreifungsmittels 14 aus der zweiten Eckumlenkung
30 wird es einem dritten Umreifungsmittel-Tordiersegment 25 zugeführt, um von diesem
erneut um seine Längsachse tordiert zu werden.
[0031] Fig. 7 zeigt schematisch ein Umreifungsmittel-Tordiersegment 28, dem das Umreifungsmittel
in Richtung des Pfeiles 18 zugeführt wird.
[0032] Das Umreifungsmittel-Tordiersegment 28 weist einen wie ersichtlich randoffenen Schlitz
31 auf, aus dem es unter Wirkung einer Rückzugspannung herausgezogen werden kann,
wenn es um ein Packstück gestrafft werden soll.
[0033] Sodann umfasst das Umreifungsmittel-Tordiersegment 28 einen Umreifungsmittel-Einlaufschlitz
32 und einen Umreifungsmittel-Auslaufschlitz 33. Der Umreifungsmittelschlitz 32 verjüngt
sich trichterartig zur optimierten Führung des voreilenden Endes des Umreifungsmittels
14 und bildet im Innem einander gegenüber liegende Gleitflächen 34 und 35 für die
Breitseiten des Umreifungsmittels 14 aus.
[0034] Beim Ausführungsbeispiel beträgt der Drall- oder Torsionswinkel vom Umreifungsmittel-Einlaufschlitz
32 zum Umreifungsmittel-Auslaufschlitz 33 nut etwa 45°, obwohl der Gesamtwinkel, um
den das Umreifungsmittel 14 jeweils um seine Längsachse zu verdrehen ist, in der Regel
90° beträgt. Insoweit prägt also ein Umreifungsmittel-Tordiersegment dem Band nur
eine Initial-Torsion auf. Den restlichen Verdrehwinkel vollzieht das Band selbsttätig
im Bereich der Führungsflächen, die im Anschluss an ein Umreifungsmittel-Tordiersegment
von der Umreifungsmittet-Führungsbahn einer Eckumlenkung 30 oder einem anderen Umreifungsmittelführungskanalabschnitt
bereitgehalten werden. Es sei ausdrücklich erwähnt, dass diese Führungsbahnen nicht
besonders präpariert oder gestaltet zu sein brauchen, womit sich die besondere Einfachheit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung versteht.
1. Vorrichtung (10) zum Längsumreifen eines Packstücks (13) wie insbesondere eines Stapels
von Zeitungen, Magazinen od. dgl. mittels eines insbesondere bandförmigen Umreifungsmittels
(14), mit einer Fördervorrichtung, die das Packstück (13) mit einer zur Förderrichtung
ausgerichteten Achse zu einer Umreifungsstation fördert, in der ein als geschlossene
Schleife rahmenartig ausgebildeter Umreifungsmittel-Führungskanal (16) zur förderrichtungsparallelen
Umreifung des Packstücks (13) und ein Spann- und Verschlusskopf (15) angeordnet sind,
und mit einer Zuführungsvorrichtung, die das Umreifungsmittel (14) dem Umreifungsmittel-Führungskanal
(16) zuführt, wobei der Umreifungsmittel-Führungskanal (16) seitlich zur Fördervorrichtung
versetzt angeordnet ist derart gekrümmt und gewunden ist, dass ein Lichtraum für das
Packstück (13) entsteht, so dass dieser ungehindert in die Umreifungsstation (10)
hinein und aus dieser heraus gefahren werden kann, und wobei dem Umreifungsmittel-Führungskanal
(16) eine Leitvorrichtung (17) zugeordnet ist, die das vom Umreifungsmittel-Führungskanal
(16) freikommende Umreifungsmittel (14) in der Umreifungsstation (10) auf dem Packstück
(13) zentriert, dadurch gekennzeichnet, dass der Umreifungsmittel-Führungskanal (16) aus Eckumlenkungen (30) und weiteren, das
Umreifungsmittel an seiner jeweils nach außen gerichteten Seite lediglich abstützend
führenden, Kanalabschnitten sowie aus zwischen den Eckumlenkungen (30) und Kanalabschnitten
eingefügten, dem Umreifungsmittel (14) einen Drall um seine Längsachse aufprägenden
Umreifungsmittel-Tordiersegmenten (23, 24, 25, 27, 28, 29) zusammengesetzt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umreifungsmittel-Tordiersegmente (23, 24, 25, 27, 28, 29) das Umreifungsmittel
(14) um jeweils etwa 40-60° um seine Längsachse tordieren.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umreifungsmittel-Tordiersegmente (23, 24, 25, 27, 28, 29) das Umreifungsmittel
(14) um jeweils etwa 45° um seine Längsachse tordieren.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umreifungsmittel-Tordiersegmente (23, 24, 25, 27, 28, 29) kurz sind im Verhältnis
zu den Eckumlenkungen (30) und den weiteren Kanalabschnitten.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umreifungsmittel-Tordiersegmente (23, 24, 25, 27, 28, 29) jeweils einen zum Packstück
(13) hin einseitig längsoffenen Schlitzkanal (31) ausbilden mit einem Umreifungsmittel-Einlaufschlitz
(32) und einem um etwa 45° dazu verdrehten Umreifungsmittel-Auslaufschlitz (33) umfassen,
zwischen denen eine von einander gegenüberliegenden Umreifungsmittel-Führungsflächen
(34, 35) definierte Umreifungsmittel-Drallgleitbahn ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckumlenkungen (30) jeweils eine 90°-Umlenkung für das Umreifungsmittel (14)
ausbilden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckumlenkungen (30) jeweils einen zum Packstück (13) hin einseitig längsoffenen
Kanal ausbilden, aus dem das Umreifungsmittel (14) unter Rückzugsspannung herausgezogen
werden kann, um es um das Packstück (13) zu straffen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass alle Eckumlenkungen (30) des Umreifungsmittel-Führungskanals (16) untereinander identisch
ausgebildet sind.
1. Device (10) for applying a longitudinal strap around a package (13), in particular
such as a bundle of newspapers, magazines or the like, by means in particular of a
strip-shaped strapping means (14), having a conveyor device for conveying the package
(13) with its axis oriented in alignment with the direction of the conveyor to a strapping
station, arranged in which are a guide channel (16) for the strapping means as a closed
loop configured in the form of a frame for strapping the package (13) in a direction
parallel to the direction of the conveyor and a clamping and closing head (15), and
having a feeding device for feeding the strapping means (14) to the guide channel
(16) for the strapping means, the guide channel (16) for the strapping means being
arranged displaced laterally in relation to direction of the conveyor and being curved
and twisted in such a way that a clearance is presented for the package (13), so that
this can be transported without obstruction into the strapping station (10) and from
it, there being assigned to the guide channel (16) for the strapping means a guiding
device (17), which centres the strapping means (14) as it emerges from the guide channel
(16) for the strapping means in the strapping station (10) on the package (13), characterized in that the guide channel (16) for the strapping means is assembled from corner deflection
elements (30) and additional channel sections for conveying the strapping means and
supporting it only on its outward-facing side in each case, and from segments (23,
24, 25, 27, 28, 29) for imparting a twist to the strapping means introduced between
the corner deflection elements (30) and the channel sections for imparting a twist
to the strapping means (14) about its longitudinal axis.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the segments (23, 24, 25, 27, 28, 29) for imparting a twist to the strapping means
cause the strapping means (14) to twist about its longitudinal axis through around
40-60° in each case.
3. Device according to Claim 2, characterized in that the segments (23, 24, 25, 27, 28, 29) for imparting a twist to the strapping means
cause the strapping means (14) to twist about its longitudinal axis through around
45° in each case.
4. Device according to one of the foregoing Claims, characterized in that the segments (23, 24, 25, 27, 28, 29) for imparting a twist to the strapping means
are short in relation to the corner deflection elements (30) and the additional channel
sections.
5. Device according to one of the Claims 1 to 4, characterized in that the segments (23, 24, 25, 27, 28, 29) for imparting a twist to the strapping means
in each case constitute a slot channel (31) that is open unilaterally towards the
package (13) in the longitudinal sense having an inlet slot (32) for the strapping
means and, rotated through around 45° in relation thereto, an outlet slot (33) for
the strapping means, between which a sliding path for the twist in the strapping means
is constituted by mutually opposing guide surfaces (34, 35) for the strapping means.
6. Device according to Claim 1, characterized in that the corner deflection elements (30) in each case constitute a 90° deflection for
the strapping means (14).
7. Device according to Claim 6, characterized in that the corner deflection elements (30) in each case constitute a channel open unilaterally
towards the package (13) in the longitudinal sense, from which channel the strapping
means (14) can be withdrawn under return tension in order to tighten it around the
package (13).
8. Device according to Claim 6 or 7, characterized in that all the corner deflection elements (30) in the strapping means guide channel (16)
are of mutually identical configuration.
1. Dispositif (10) pour appliquer une bande de cerclage longitudinale autour d'un objet
(13), comme en particulier une pile de journaux, de magazines ou analogues, à l'aide
d'un moyen de cerclage (14) en particulier en forme de bande, comportant un dispositif
de transport qui transporte l'objet (13) avec un axe orienté dans la direction de
transport à une station de cerclage, dans laquelle il se trouve un canal de guidage
de moyen de cerclage (16) en forme de cadre en boucle fermée pour le cerclage de l'objet
(13) parallèlement à la direction de transport et une tête de serrage et de fermeture
(15), et comportant un dispositif d'alimentation qui fournit le moyen de cerclage
(14) au canal de guidage de moyen de cerclage (16), dans lequel le canal de guidage
de moyen de cerclage (16) est décalé latéralement par rapport à la direction de transport
et est courbé et tordu de telle manière qu'il apparaisse un espace libre pour l'objet
(13), de telle manière que celui-ci puisse sans difficulté être introduit dans la
station de cerclage (10) et extrait hors de celle-ci, et dans lequel le canal de guidage
de moyen de cerclage (16) est associé à un dispositif de guidage (17) qui centre sur
l'objet (13) dans la station de cerclage (10) le moyen de cerclage (14) délivré par
le canal de guidage de moyen de cerclage (16), caractérisé en ce que le canal de guidage de moyen de cerclage (16) est composé de déviations d'angle (30)
et d'autres segments de canal, guidant le moyen de cerclage en le soutenant uniquement
sur son côté respectivement tourné vers l'extérieur, ainsi que de segments de torsion
de moyen de cerclage (23, 24, 25, 27, 28, 29) imprimant au moyen de cerclage (14)
une torsion autour de son axe longitudinal et insérés entre les déviations d'angle
(30) et des segments de canal.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les segments de torsion de moyen de cerclage (23, 24, 25, 27, 28, 29) tordent le
moyen de cerclage (14) chaque fois d'environ 40 - 60° autour de son axe longitudinal.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les segments de torsion de moyen de cerclage (23, 24, 25, 27, 28, 29) tordent le
moyen de cerclage (14) chaque fois d'environ 45° autour de son axe longitudinal.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les segments de torsion de moyen de cerclage (23, 24, 25, 27, 28, 29) sont courts
par rapport aux déviations d'angle (30) et aux autres segments de canal.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les segments de torsion de moyen de cerclage (23, 24, 25, 27, 28, 29) forment chaque
fois un canal fendu (31) ouvert longitudinalement sur un côté vers l'objet (13) et
présentent une fente d'entrée de moyen de cerclage (32) et une fente de sortie de
moyen de cerclage (33) tournée d'environ 45° par rapport à celle-ci, entre lesquelles
est formée une glissière de torsion de moyen de cerclage définie par des faces de
guidage de moyen de cerclage (34, 35) opposées l'une à l'autre.
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les déviations d'angle (30) forment chaque fois une déviation de 90° pour le moyen
de cerclage (14).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les déviations d'angle (30) forment chaque fois un canal ouvert longitudinalement
sur un côté vers l'objet (13), hors duquel le moyen de cerclage (14) peut être extrait
sous une contrainte de retenue, pour le tendre autour de l'objet (13).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que toutes les déviations d'angle (30) du canal de guidage de moyen de cerclage (16)
présentent une forme identique l'une à l'autre.
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