[0001] Die Erfindung betrifft eine Streichvorrichtung mit einem Streichaggregat und einem
dem Streichaggregat vorgeschalteten Kalander mit mindestens einem Nip, wie sie beispielsweise
aus dem Dokument
WO 03/050352 A bekannt ist.
[0002] Bahnen aus Papier oder Karton benötigen in der Regel eine relativ glatte Oberfläche,
wenn sie bedruckt werden sollen. In Abhängigkeit vom gewünschten Druckverfahren werden
an die Glätte unterschiedliche Anforderungen gestellt.
[0003] Wenn eine Behandlung, die lediglich physikalisch auf die Bahn einwirkt, beispielsweise
eine Behandlung unter höherem Druck mit erhöhter Temperatur in einem Kalander, nicht
mehr ausreicht, um die gewünschte Glätte zu erzeugen, verwendet man einen Strichauftrag.
In diesem Fall wird ein Strich oder eine Streichfarbe auf die Bahn aufgetragen. Diese
Oberflächenbeschichtung bewirkt eine Verbesserung der Oberflächenqualität. Eine gestrichene
Papierbahn kann dann beispielsweise für Hochglanz-Illustrierte oder -Magazine verwendet
werden. Eine gestrichene Bahn wird in der Regel nach dem Auftrag des Strichs in einem
Kalander satiniert.
[0004] Dem Streichaggregat wird vielfach ein Kalander vorgeschaltet, um die Bahn vor dem
Strichauftrag vorzuglätten. Eine Streichvorrichtung der eingangs genannten Art ist
beispielsweise in "Wochenblatt für Papierfabrikation" 19, 2003, Seite 1159 dargestellt.
[0005] Eine derartige Streichvorrichtung nimmt innerhalb einer Papiermaschine einen verhältnismäßig
großen Raum ein.
[0006] Wenn man eine Papiermaschine, die bislang nur ungestrichene Papiere erzeugt hat,
mit eine derartigen Streichvorrichtung nachrüsten will, bleibt oft als einzige Möglichkeit,
mehrere Trockenzylinder aus der Produktionslinie herauszunehmen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Strichauftrag kostengünstig zu ermöglichen.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einer Streichvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß der Kalander und das Streichaggregat an einen gemeinsamen Ständer mit
einer Walzenaufnahmeseite angeordnet sind, die unter einem Winkel von 30° bis 90°
zur Aufstandsfläche des Ständers angeordnet ist.
[0009] Mit dieser Ausgestaltung der Streichvorrichtung erzielt man mehrere Vorteile: Zum
einen benötigt man nur noch einen einzigen Ständer, der sowohl das Streichaggregat
als auch den Kalander trägt. Dieser Ständer ist zwar in der Regel etwas größer als
ein Ständer für ein einzelnes Aggregat. In der Summe nimmt er aber weniger Bauraum
in Anspruch. Dies vor allem dadurch, daß aufgrund der geneigten Anordnung der Walzenaufnahmeseite
das Streichaggregat und der Kalander quasi übereinander angeordnet sind. Sie nehmen
also in Maschinenrichtung, d.h. Laufrichtung der Bahn, nur wenig Platz ein. Durch
die Schrägstellung ergeben sich weitere Vorteile. Beispielsweise wird sowohl im Kalander
als auch im Streichaggregat ein einfacher Walzenaustausch mit einem Hallenkran ermöglicht.
Dadurch, daß sowohl das Streichaggregat als auch der vorgeschaltete Kalander an einem
Ständer angeordnet sind, ergibt sich ein kurzer Weg zwischen dem Kalander und dem
Streichaggregat. Dadurch ist die Gefahr gering, daß sich die im Kalander geglättete
Oberfläche der Bahn wieder aufrauht, beispielsweise durch Rückstellen oder Aufrichten
der eingeebneten Papierfaser oder einem anderen Rückrauhen, bevor die Bahn in das
Streichaggregat einläuft. Damit wird das Volumen, das den Strich aufnehmen kann, klein
gehalten, so daß sich eine geringere Penetration ergibt. Auch sind geringere Wärmeverluste
der Bahn durch weniger freie Züge zwischen den Trockenzylinder- bzw. Schwebetrocknergruppen
und dem Streichaggregat zu erwarten.
[0010] Vorzugsweise weist das Streichaggregat einen Auftragsnip, der durch eine Auftragwalze
und eine weitere Walze oder eine Rakel gebildet ist, auf, wobei die Achsen der Auftragwalze
in der gleichen Ebene liegen wie die Achsen der Walzen des Kalanders. Sämtliche Achsen
der am Ständer angeordneten Walzen liegen also in einer Ebene. Dies ist allerdings
nicht mathematisch exakt zu verstehen. Kleinere Abweichungen aus dieser Ebene sind
zulässig. Man kann nun aber alle Walzenachsen im Prinzip an der Walzenaufnahmeseite
des Ständers anordnen. Dies erleichtert den Aufbau.
[0011] Vorzugsweise ist zwischen dem Kalander und dem Streichaggregat ein Meßrahmen angeordnet.
Ein derartiger Meßrahmen ist in der Lage, die Querprofile vor dem Einlauf der Bahn
in das Streichaggregat aufzunehmen. Damit lassen sich Parameter der Bahn in Querrichtung,
beispielsweise Glätte, Feuchtigkeit, Glanz etc., vor dem Einlauf in das Streichaggregat
aufnehmen und das Streichaggregat entsprechend steuern.
[0012] Hierbei ist bevorzugt, daß der Meßrahmen am Ständer befestigt ist. Dies hält den
baulichen Aufwand klein. Die Bahn wird unmittelbar dort überwacht, wo sie behandelt
wird. Durch die Anordnung des Meßrahmens am Ständer bleibt eine räumliche Zuordnung
zwischen der Bahn und dem Meßrahmen praktisch immer konstant erhalten.
[0013] Vorzugsweise ist ein Bahnverlauf vorgesehen, der über einen Zwischenraum zwischen
dem Kalander und dem Streichaggregat parallel zur Walzenaufnahmeseite verläuft. Die
Bahn wird also im Kalander durch einen Nip ausgegeben und läuft im Streichaggregat
durch einen weiteren Nip in das Streichaggregat ein. Dazwischen wird die Bahn etwa
parallel zur Walzenaufnahmeseite geführt. Hier läßt sich dann beispielsweise der Meßrahmen
anordnen. Vorzugsweise ist der Meßrahmen dabei auf der freien Außenseite der Walzenaufnahmeseite
angeordnet.
[0014] Vorzugsweise ist dem Streichaggregat eine berührungslos arbeitende Leiteinrichtung
nachgeschaltet. Eine derartige Leiteinrichtung kann beispielsweise als Luftleiteinrichtung
oder "Airturn" ausgebildet sein.
[0015] Vorzugsweise ist der Ständer durch dreieckartige Platten gebildet. Diese dreieckartigen
Platten haben die Grundform eines Dreiecks. Allerdings können die Spitzen diese Dreiecks
gekappt oder auf andere Weise anders ausgebildet sein. Ein derartiger Ständer ist
relativ massiv, was sich günstig auf die Schwingungsneigung der Streichvorrichtung
und des Kalanders auswirkt.
[0016] Hierbei ist bevorzugt, daß die Dicke der Platten mindestens 150 mm beträgt und die
Platten parallel zu ihrer Dickenrichtung eine Montagefläche aufweisen. Man kann in
einer mindestens 150 mm breiten Fläche durchaus Bohrungen, insbesondere Gewindebohrungen,
unterbringen, um dort Lager der Walzen des Kalanders oder Lager der Walzen des Streichaggregats
oder andere Teile zu montieren. Innerhalb der plattenartigen Ständer lassen sich dann
Hilfsaggregate unterbringen, wie Rakel, Freistrahldüsen etc.
[0017] Vorzugsweise weist der Kalander eine harte Walze und eine weiche Walze oder eine
Schuhwalze auf. Eine harte Walze und eine weiche Walze bilden zusammen einen weichen
Nip. Dabei hat die weiche Walze eine relativ zur harten Walze vergleichsweise nachgiebige
Oberfläche. Die Schuhwalze weist einen umlaufenden Mantel auf, dessen Oberfläche ebenfalls
weicher ist als die Oberfläche der harten Walze. Mit einer derartigen Schuhwalze und
der harten Walze wird ein sogenannter Breitnip gebildet, in dem die Bahn volumenschonend
geglättet werden kann.
[0018] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in
Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Hierin zeigt die
einzige Fig.: eine Streichvorrichtung.
[0019] Eine Streichvorrichtung 1 weist drei Aggregate auf, nämlich ein Streichaggregat 2,
in dem ein Strich auf eine durchlaufende Bahn 3 aus Papier oder Karton aufgetragen
werden kann, einen Kalander 5 und einen Meßrahmen 6, der zwischen dem Kalander 5 und
dem Streichaggregat angeordnet ist.
[0020] Das Streichaggregat 2 weist zwei Auftragwalzen 7, 8 auf, die zwischen sich einen
Auftragsnip 9 bilden, durch den die Bahn 3 geführt ist. Jeder Auftragwalze 7, 8 ist
eine Auftragseinrichtung 10, 11 zugeordnet, die ein Auftragsmittel, beispielsweise
eine Stärkelösung oder eine Pigmentsuspension, als Strich auf die Oberflächen der
Auftragwalzen 7, 8 aufbringen. Dargestellt ist eine Ausführungsform, in der ein Strich
auf beiden Seiten der Bahn 3 aufgebracht werden kann. Wenn nur ein einseitiger Strichauftrag
auf die Bahn 3 gewünscht ist, kann auch die Auftragseinrichtung 10 oder die Auftragseinrichtung
11 weggelassen werden. Anstelle von zwei Auftragwalzen 7, 8 kann man auch eine Paarung
aus einer Auftragwalze und einer Rakel verwenden, wie dies beispielsweise aus der
Firmendruckschrift "twogether Magazin für Papiertechnik, Sonderausgabe Systems for
Finishing" Voith Paper Holding GmbH & Co. KG, D-89500 Heidenheim, Oktober 2002, S.
57, bekannt ist.
[0021] Das Streichaggregat 2 ist also als "Speedsizer" ausgebildet, wie er beispielsweise
aus der Firmendruckschrift "Speedsizer - Das universelle Filmauftragsaggregat zum
Leimen, Pigmentieren und Streichen" der Voith Sulzer Paper GmbH, Krefeld, Deutschland,
bekannt ist.
[0022] Die Auftragseinrichtungen 10, 11 können in nicht näher dargestellter, aber an sich
bekannter Weise die Streichfarbe durch Sprühen, Tauchen oder ähnliches auf die Auftragwalzen
7, 8 auftragen. Im Nip 9 wird dann die Streichfarbe auf der Bahn in der gewünschten
Dicke übertragen. Der Auftrag der Streichfarbe auf die beiden Auftragwalzen 7, 8 kann
mittels Walzen oder Freistrahldüsen, gegebenenfalls mit Rakel, erfolgen. Alternativ
dazu kann man die beiden Auftragwalzen 7, 8 auch durch einen "Sumpf" laufen lassen
und somit eine Art Leimpresse realisieren.
[0023] Hinter dem Nip 9 kann man, falls erforderlich, eine Rakel anordnen, um einen sogenannten
"Blade-Strich" zu erzeugen. Ohne Rakel erzeugt man ein "Kontur-Strich" an der benetzten
Bahn. Wenn man die Rakel bereits mit der Auftragwalze verwendet, ist eine weitere
Rakel in der Regel entbehrlich.
[0024] Der dem Streichaggregat 2 vorgeschaltete Kalander 5 weist eine weiche Walze 12 mit
einem elastischen Belag 13 auf, die zusammen mit einer harten Walze 14 einen Nip 15
bildet, in dem die Bahn 3 mit erhöhtem Druck und auch mit erhöhter Temperatur beaufschlagt
wird. Der Nip 15 dient dazu, die Oberfläche der Bahn 3 zumindest einseitig zu glätten.
Geglättet wird dabei vor allem die Seite, die an der harten Walze 14 anliegt. Der
Unterschied zwischen der harten Walze 14 und der weichen Walze 12 liegt darin, daß
die weiche Walze eine Oberfläche aufweist, die nachgiebiger ist als die Oberfläche
der harten Walze 14.
[0025] Die weiche Walze 12 kann auch durch eine Schuhwalze ersetzt werden, bei der ein Walzenmantel
nach Art einer Walze umläuft, der durch einen Anpreßhub, dessen Form dem Umfang der
harten Walze 14 angepaßt ist, gegen die harte Walze 15 gedrückt wird. Der Nip 15 ist
bei Verwendung einer Schuhwalze als Breitnip ausgebildet.
[0026] Der zwischen dem Kalander 5 und dem Streichaggregat 2 angeordnete Meßrahmen 6 dient
dazu, ein Querprofil von verschiedenen Parametern vor dem Einlauf in das Streichaggregat
aufzunehmen. Bei den Parametern handelt es sich beispielsweise um Glätte, Glanz, Feuchtigkeit
etc.
[0027] Die genannten drei Aggregate sind an einer Ständeranordnung gelagert, die an den
beiden axialen Enden der Walzen 7, 8, 12, 14 jeweils einen Ständer 16 aufweist. Der
Ständer 16 ist als dreieckartige Platte ausgebildet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
hat er die Form eines Dreiecks. Bei diesem Dreieck können aber in nicht näher dargestellter
Weise die Spitzen abgeschnitten oder auf andere Weise umgeformt sein.
[0028] Jeder Ständer 16 ist als massive Stahlplatte ausgeführt, die eine Dicke von mindestens
150 mm aufweist. Der Ständer weist eine Walzenaufnahmeseite 17 auf, die in einem Winkel
von 30° bis 90° zur Aufstandsfläche 18 des Ständers 16 geneigt ist. Im vorliegenden
Fall beträgt der Winkel etwa 45 °. Dies hat zur Folge, daß der Kalander 5 praktisch
oberhalb des Streichaggregats 2 angeordnet ist. Der Bauraum, der dabei in Maschinenrichtung
(bezogen auf die Figur von links nach rechts) erforderlich ist, wird dadurch verringert.
[0029] Auch der Meßrahmen 6 ist über eine Halterung 19 am Ständer 16 befestigt, so daß immer
eine positionsrichtige Zuordnung zwischen der Bahn 3 und dem Meßrahmen 6 gewährleistet
ist. Bei allen dargestellten Elementen sind die Halterungen, mit denen sie am Rahmen
16 befestigt sind, nur schematisch oder gar nicht dargestellt.
[0030] Die Achse der Walze oder die Achsen der Walzen 7, 8 des Streichaggregats 2 und die
Achsen der Walzen 12, 14 des Kalanders 5 liegen im wesentlichen in einer Ebene. Diese
Ebene verläuft parallel zur Walzenaufnahmeseite 17. Eine exakte Parallelität ist hier
allerdings nicht erforderlich. Kleinere Abweichungen (±15%) sind durchaus zulässig.
[0031] Der Kalander 5 weist eine eingangsseitige Leitwalze 20 und eine ausgangsseitige Leitwalze
21 auf. Das Streichaggregat 2 weist eine eingangsseitige Leitwalze 22 und eine berührungslos
arbeitende Leiteinrichtung 23, beispielsweise einen sogenannten "Airturn" auf. Die
Leiteinrichtung 23 arbeitet also mit einem Luftstrahl, der in Richtung auf die Bahn
3 geblasen wird. Da der Strich an dieser Stelle noch nicht getrocknet ist, können
wegen der Ablagerungen keine berührten Leitmittel, wie beispielsweise Leitwalzen,
eingesetzt werden.
[0032] Die ausgangsseitige Leitwalze 21 des Kalanders 5 und die eingangsseitige Leitwalze
22 des Streichaggregats 2 führen die Bahn 3 in einem den Meßrahmen 6 durchlaufenden
Abschnitt 24 etwa parallel zur Walzenaufnahmeseite 17. Der Abstand zwischen den Streichaggregat
2 und dem Kalander 5 ist hier schematisch relativ groß dargestellt. Er kann jedoch
weiter verkürzt werden, solange Platz für den Meßrahmen 6 verbleibt.
[0033] Die Streichvorrichtung ist Online mit einer nicht näher dargestellten Papiermaschine
angeordnet. Aufgrund des geringen Abstands zur Papiermaschine läuft die Bahn 3 mit
einer relativ hohen Temperatur in den Kalander 5 ein. Aufgrund des relativ geringen
Abstands zwischen dem Kalander 5 und dem Streichaggregat 2 hat die Bahn 3 auch noch
eine relativ hohe Temperatur im Streichaggregat 2. Es ergeben sich also durch wenige
freie Züge zwischen der Papiermaschine und dem Streichaggregat 2 auch nur geringe
Wärmeverluste der Bahn.
[0034] Aufgrund des kurzen Wegs zwischen dem Kalander 5 und dem Streichaggregat 2 ist das
Risiko, daß sich die geglättete Oberfläche wieder aufrauht, gering. Für die Papierfasern,
die im Nip 15 des Kalanders 5 in die Oberfläche der Bahn 3 eingedrückt worden sind,
steht nicht genügend Zeit für eine Rückstellung oder eine Aufrichtung zur Verfügung.
Damit bleibt das Volumen der Bahn 3 beim Eintritt in das Streichaggregat 2 praktisch
genauso gering wie es beim Austritt aus dem Kalander 5 war. Dementsprechend benötigt
man weniger Streichfarbe. Die Penetration ist geringer.
[0035] Insgesamt benötigt man nur wenig Platz in der Produktionslinie. Auch Kosten werden
eingespart, weil nur noch ein Ständer 16 auf jeder Seite erforderlich ist.
[0036] Anstelle des dargestellten Ein-Nip-Kalanders 5 ist es natürlich auch möglich, einen
Kalander mit mehr als zwei Walzen und dementsprechend mehr als einem Nip zu verwenden.
Wie oben bereits angesprochen, ist es auch möglich, einen Breitnipkalander zu verwenden,
um die Bahn 3 beispielsweise volumenschonend glätten zu können.
1. Streichvorrichtung mit einem Streichaggregat und einem dem Streichaggregat vorgeschalteten
Kalander mit mindestens einem Nip, dadurch gekennzeichnet, daß der Kalander (5) und das Streichaggregat (2) an einen gemeinsamen Ständer (16) mit
einer Walzenaufnahmeseite (17) angeordnet sind, die unter einem Winkel von 30° bis
90° zur Aufstandsfläche (18) des Ständers (16) angeordnet ist.
2. Streichvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Streichaggregat (2) einen Auftragsnip (9), der durch eine Auftragwalze (7) und
eine weitere Walze oder eine Rakel gebildet ist, aufweist, wobei die Achsen der Auftragwalze
(7) in der gleichen Ebene liegen wie die Achsen der Walzen (12, 14) des Kalanders
(5).
3. Streichvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kalander (5) und dem Streichaggregat (2) ein Meßrahmen (6) angeordnet
ist.
4. Streichvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßrahmen (6) am Ständer (16) befestigt ist.
5. Streichvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bahnverlauf vorgesehen ist, der über einen Zwischenraum zwischen dem Kalander
(5) und dem Streichaggregat (2) parallel zur Walzenaufnahmeseite (17) verläuft.
6. Streichvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Streichaggregat (2) eine berührungslos arbeitende Leiteinrichtung (23) nachgeschaltet
ist.
7. Streichvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (16) durch dreieckartige Platten gebildet ist.
8. Streichvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Platten mindestens 150 mm beträgt und die Platten parallel zu ihrer
Dickenrichtung eine Montagefläche aufweisen.
9. Streichvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kalander (5) eine harte Walze (14) und eine weiche Walze (12) oder eine Schuhwalze
aufweist.
1. Coating apparatus having a coating assembly and a calender which is connected in front
of the coating assembly and has at least one nip, characterized in that the calender (5) and the coating assembly (2) are arranged on a common stand (16)
having a roll receiving side (17) which is arranged at an angle of from 30° to 90°
with respect to the contact face (18) of the stand (16).
2. Coating apparatus according to Claim 1, characterized in that the coating assembly (2) has an application nip (9) which is formed by an applicator
roll (7) and a further roll or a doctor, the axles of the applicator roll (7) lying
in the same plane as the axles of the rolls (12, 14) of the calender (5).
3. Coating apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that a measuring frame (6) is arranged between the calender (5) and the coating assembly
(2).
4. Coating apparatus according to Claim 3, characterized in that the measuring frame (6) is fastened to the stand (16).
5. Coating apparatus according to one of Claims 1 to 4, characterized in that a web course is provided which extends parallel to the roll receiving side (17) via
an intermediate space between the calender (5) and the coating assembly (2).
6. Coating apparatus according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a guiding device (23) which operates without contact is connected behind the coating
assembly (2).
7. Coating apparatus according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the stand (16) is formed by triangular plates.
8. Coating apparatus according to Claim 7, characterized in that the thickness of the plates is at least 150 mm and the plates have a mounting face
parallel to their direction of thickness.
9. Coating apparatus according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the calender (5) has a hard roll (14) and a soft roll (12) or a shoe roll.
1. Dispositif de couchage comprenant un appareil de couchage et une calandre montée avant
l'appareil de couchage, comprenant au moins un pinçage, caractérisé en ce que la calandre (5) et l'appareil de couchage (2) sont disposés sur un support commun
(16) avec un côté de réception de cylindres (17), qui est disposé suivant un angle
de 30° à 90° par rapport à la surface d'appui (18) du support (16) .
2. Dispositif de couchage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'appareil de couchage (2) présente un pinçage d'application (9) qui est formé par
un cylindre d'application (7) et un autre cylindre ou une racle, les axes du cylindre
d'application (7) se situant dans le même plan que les axes des cylindres (12, 14)
de la calandre (5).
3. Dispositif de couchage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on dispose entre la calandre (5) et l'appareil de couchage (2) un cadre de mesure
(6).
4. Dispositif de couchage selon la revendication 3, caractérisé en ce que le cadre de mesure (6) est fixé sur le support (16).
5. Dispositif de couchage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'on prévoit une allure de bande qui s'étend sur un espace intermédiaire entre la
calandre (5) et l'appareil de couchage (2), parallèlement au côté de réception de
cylindres (17).
6. Dispositif de couchage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'on monte derrière l'appareil de couchage (2) un dispositif conducteur (23) fonctionnant
sans contact.
7. Dispositif de couchage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le support (16) est formé par des plaques triangulaires.
8. Dispositif de couchage selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'épaisseur des plaques vaut au moins 150 mm et les plaques présentent, parallèlement
à leur direction d'épaisseur, une surface de montage.
9. Dispositif de couchage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la calandre (5) présente un cylindre dur (14) et un cylindre souple (12) ou un cylindre
à sabot.