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EP 1 541 776 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.09.2010 Patentblatt 2010/36 |
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Anmeldetag: 15.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Befestigungsprofil
Fixation section
Profilé de fixation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
08.12.2003 DE 10357599
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.06.2005 Patentblatt 2005/24 |
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Patentinhaber: Weinor GmbH & Co. KG |
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50784 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Klatt, Alexander
51109 Köln (DE)
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Vertreter: Methling, Frank-Oliver et al |
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Patentanwaltskanzlei Dr. Frank-O Methling
An der Kuhl 4 45239 Essen 45239 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 823 853 DE-U1- 29 905 346
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DE-U1- 29 622 209
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Befestigungsprofil zur Anbringung an Baukonstruktionen,
insbesondere oberhalb von Bauten und Wintergärten, das der Befestigung eines Bauteiles
dient, insbesondere eines Markisengehäuses und/oder von Führungsschienen in oder auf
denen ein Markisen-Ausfahrprofil verfahrbar geführt ist.
[0002] Aus der
DE 299 05 346 U1 ist eine Konsole zur Befestigung des Gehäuses von Markisen an einer Wand bekannt,
wobei die Konsole einen Steg umfasst der an der Wand anliegt und ferner zwei Schenkel,
die im wesentlichen horizontal von der Wand weg weisen, wobei das freie Ende des oberen
Schenkels länger als der untere Schenkel ist und dessen Nase einen Vorsprung an der
Rückwand des Gehäuses eine Markise übergreift. Der untere Rand der Rückwand der Markise
stößt an das freie Ende des unteren Schenkels der Konsole und wird von einer Klammer
in dieser Lage gehalten.
[0003] Aus der
DE 296 22 209 U1 ist ferner eine Markisenkonsole bekannt mit zwei beabstandeten Querflanschen, zwischen
die ein Tragrohr einsetzbar ist, und mit einem Bügel, der mit mindestens einem Spannmittel
gegen die Querflansche spannbar ist.
[0004] Es ist bekannt, Bauteile zur Befestigung an Baukonstruktionen unmittelbar an diesen
zu befestigen. So ist es beispielsweise bekannt, bei einer Markise, die der Abschattung
eines Wintergartens dient, das Markisengehäuse, in dem die Tuchwelle gelagert ist,
an einer Hauswand oder unmittelbar an den Profilen des Wintergartens zu befestigen
und Führungsschienen, in denen die Ausfallstange, mit der das Tuch von der Tuchwelle
abgezogen wird, geführt ist, unmittelbar oder mittels Abstandshalter an den Profilen
des Wintergartens zu befestigen. Nachteilig hierbei ist, dass die Montage auf den
Wintergartenprofilen beispielsweise mittels Verschraubungen sehr exakt auszuführen
ist, und eine Verschiebung, beispielsweise der Führungsschienen in ihrer Längsrichtung
zum Ausgleich von Toleranzen, nicht oder nur unwesentlich möglich ist, da Bohrungsabstände
eingehalten werden müssen. Die Montage erfordert daher sehr exaktes Arbeiten, ist
zeitaufwendig und erlaubt keine Toleranzen. Weiterhin nachteilig bei den bekannten
Lösungen ist, dass die Befestigungsmittel, insbesondere Abstandhalter, sichtbar sind
und somit den optischen Gesamteindruck beeinträchtigen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu überwinden und ein Befestigungsprofil
zur Anbringung an Baukonstruktionen, das der Befestigung eines Bauteiles dient, so
weiter zu bilden, dass die gesamte Montage sowohl des Befestigungsprofiles selbst,
als auch der zu befestigenden Bauteile weniger Arbeitsaufwand erfordert und eine Verschiebung
des zu befestigenden Bauteiles in Längsrichtung des Befestigungsprofiles gestattet,
um Toleranzen auszugleichen. Weiterhin sollen Befestigungselemente wie Verschraubungen,
die den optischen Gesamteindruck beeinträchtigen könnten, nicht sichtbar sein.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Befestigungsprofil gemäß Anspruch 1
gelöst.
[0007] Es ist vorgesehen, dass das Befestigungsprofil zwei nach oben gerichtete Seitenteile
und ein zwischen den beiden Seitenteilen verlaufendes unteres Querteil aufweist, wobei
die Seitenteile aufspreizbar sind, wodurch ein die Seitenteile übergreifendes Bauteil
infolge der Spreizung durch Klemmung und/oder formschlüssige Verbindung befestigbar
ist.
[0008] Das Befestigungsprofil weist somit eine U-Form auf, wobei die beiden Schenkel des
nach oben geöffneten U aufspreizbar sind. Infolge der Spreizung der beiden Schenkel
(Seitenteile) wird ein das Befestigungsprofil von oben übergreifendes Bauteil fixiert.
Die Fixierung erfolgt durch Klemmung und/oder Formschluss.
[0009] Mit dem erfindungsgemäßen Befestigungsprofil ist es somit möglich, verschiedene Bauteile
an Baukonstruktionen zu befestigen, beispielsweise sowohl das Gehäuse einer Markise
als auch die Führungsschienen einer Markise, in denen das Markisenausfahrprofil geführt
ist, ohne dass es einer Befestigung jedes einzelnen Bauteiles mit Abstandhaltern oder
dergleichen für sich selbst bedarf.
[0010] Weitere Vorteile bestehen darin, dass die zu befestigenden Bauteile in Längsrichtung
entlang des Befestigungsprofils vor der endgültigen Befestigung ausgerichtet werden
können, um etwaige Toleranzen auszugleichen und somit die Montage sehr erleichtert
wird. Darüber hinaus weist das erfindungsgemäße Befestigungsprofil eine elegante Optik
auf, da einzelne Befestigungsteile nicht sichtbar sind. Weitere Vorteile bestehen
darin, dass das erfindungsgemäße Befestigungsprofil gleichzeitig als Kabelkanal genutzt
werden kann.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform weist zumindest ein Seitenteil des Befestigungsprofils
an seinem oberen Ende eine Nase, die insbesondere durch eine Längsnut gebildet ist,
oder einen Vorsprung auf, die/der in einer Ausnehmung oder Längsnut, in dem zu fixierenden
Bauteil eingreift und/oder mit der/dem ein Vorsprung an dem zu fixierenden Bauteil
hintergreifbar ist. Hierdurch wird das zu fixierende Bauteil in vorteilhafter Weise
horizontal in Längsrichtung des Befestigungsprofils sowie senkrecht zum Befestigungsprofil
gesichert und auch vertikal nach unten und nach oben gesichert.
[0013] Zumindest ein Seitenteil des Befestigungsprofils weist ein Durchgangsgewinde quer
zur Profillängsrichtung auf, durch das ein Gewindebolzen schraubbar ist, wobei sich
dieser Gewindebolzen gegen ein Auflager abstützt. Durch das Anziehen des Gewindebolzens
wird das Befestigungsprofil aufgespreizt, wodurch ein die Seitenteile des Befestigungsprofils
übergreifendes Bauteil infolge der Spreizung durch Klemmung und/oder formschlüssige
Verbindung befestigt wird. Das Auflager, gegen das sich der Gewindebolzen abstützt,
kann sich an dem Befestigungsprofil selbst oder auch an dem zu befestigenden Bauteil
befinden.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Befestigungsprofil zweiteilig ausgeführt,
wobei das erste Profilteil von dem ersten Seitenteil (erster Schenkel des U-förmigen
Profils) und dem unteren Querteil (Basis des des U-förmigen Profils) und das zweite
Profilteil von dem zweiten Seitenteil (zweiter Schenkel des U-förmigen Profils) gebildet
wird.
[0015] Vorzugsweise weist das zweite Profilteil eine untere Nase oder einen Vorsprung auf,
die/der insbesondere durch eine Längsnut gebildet ist und in einer Ausnehmung oder
Längsnut am ersten Profilteil eingreift und/oder mit der/dem ein Vorsprung am ersten
Profilteil hintergreifbar ist. Somit ist das zweite Profilteil in der Weise in das
erste Profilteil einsetzbar, dass das zweite Profilteil an seinem unteren Ende gegen
ein seitliches Herausrutschen gesichert ist, wobei das obere Ende des zweiten Profilteils
nach außen schwenkbar ist und somit eine Spreizung der beiden Seitenteile des Befestigungsprofils
erzielbar ist.
[0016] Vorzugsweise weist das zweite Profilteil zumindest ein Durchgangsgewinde quer zur
Profillängsrichtung auf, durch das ein Gewindebolzen schraubbar ist, der sich gegen
ein insbesondere im ersten Profilteil angeordnetes Auflager abstützt und mit dem somit
eine Aufspreizung der beiden Seitenteile des Befestigungsprofils herbeigeführt werden
kann.
[0017] Es kann zwischen dem ersten und dem zweiten Profilteil zumindest eine Feder angeordnet
sein, die sich insbesondere gegen ein Auflager am ersten Profilteil abstützt und die
Aufspreizung der beiden Seitenteile des Befestigungsprofils herbeiführt. Bei der Feder
kann es sich um eine Schraubenfeder oder eine Blattfeder handeln.
[0018] Alternativ kann das Befestigungsprofil dreiteilig ausgeführt sein, wobei das erste
Profilteil von dem ersten Seitenteil (erster Schenkel), das zweite Profilteil von
dem zweiten Seitenteil (zweiter Schenkel) und das dritte Profilteil von dem unteren
Querteil (Basis) gebildet wird.
[0019] Vorteilhafterweise weisen die Seitenteile eine untere Nase oder einen Vorsprung auf,
die/der insbesondere durch eine Längsnut im Seitenteil gebildet ist, die/der in eine
Ausnehmung oder in eine Längsnut im Querteil eingreifen und/oder mit denen jeweils
ein Vorsprung am Querteil hintergreifbar ist. Hierdurch sind die Seitenteile gegen
seitliches Herausrutschen aus dem unteren Querteil gesichert, während sie gleichzeitig
mit ihrem jeweiligen oberen Ende nach außen verschwenkbar sind, so dass die Seitenteile
des Befestigungsprofils aufspreizbar sind.
[0020] Unabhängig davon, ob das erfindungsgemäße Befestigungsprofil einteilig oder mehrteilig
aufgeführt ist, weist das Querteil (die Basis des U-förmigen Profils) des Befestigungsprofiles
vorzugsweise zumindest eine Durchgangsbohrung, insbesondere ein Langloch auf, durch
die eine Schraube oder dergleichen führbar ist, mittels der das Befestigungsprofil
direkt oder über Zwischenteile an der Baukonstruktion, insbesondere einem Wintergartenprofil,
befestigbar ist.
[0021] Das Befestigungsprofil kann in Längsrichtung eine Kabelführung und/oder einen Kabelkanal
aufweisen, durch den elektrische Versorgungsleitungen entlang des Befestigungsprofiles
zu Beleuchtungseinrichtungen oder ähnlichem am vorderen Ende der Baukonstruktion geführt
werden können.
[0022] Alternativ dazu können bei einer mehrteiligen Ausführung des erfindungsgemäßen Befestigungsprofils
Mittel vorgesehen sein, die ein erstes Profilteil von zumindest einem zweiten Profilteil
elektrisch isolieren, wobei zumindest ein Profilteil, insbesondere aus einem elektrisch
leitenden Werkstoff, besteht. Hierdurch ist es möglich, ein oder mehrere Profilteile
selbst zur Stromversorgung, insbesondere eine Niederspannungsanlage heranzuziehen
und beispielsweise Niederspannungsbeleuchtungsanlagen zu versorgen. Beleuchtungseinrichtungen
oder ähnliches können auch unmittelbar in das Befestigungsprofil integriert sein,
mit denen im Falle des eingangs geschilderten Beispiels einer auf einem Wintergarten
zu montierenden Markise eine direkte oder indirekte Beleuchtung des Wintergartens
erzielt wird.
[0023] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine Seitenansicht einer auf dem erfindungsgemäßen Befestigungsprofil montierten Markise,
in die ein Schnitt durch das Befestigungsprofil und eine mittels des Profils fixierte
Führungsschiene einer Markise eingezeichnet ist,
- Fig. 2
- einen Querschnitt des erfindungsgemäßen Befestigungsprofils nach Linie II-II nach
Fig. 1.
[0024] Fig. 1 zeigt die Anordnung einer Markise auf dem erfindungsgemäßen Befestigungsprofil
1', 1, umfassend eine in einem Markisengehäuse 50 gelagerte Tuchwelle 51, von der
das Markisentuch 52 abrollbar ist. Das Markisengehäuse 50 ist befestigt in einer Gehäuseklammer
2', die ihrerseits mittels des Befestigungsprofils 1' an einer nicht dargestellten
Baukonstruktion, wie einem Wintergarten, befestigt ist. Mittels des Befestigungsprofils
1 sind auf der Baukonstruktion weiterhin befestigt Führungsschienen 2, in denen das
Markisenausfahrprofil; an dem das vordere Markisentuchende befestigt ist, verfahrbar
geführt ist.
[0025] In Fig. 2 dargestellt ist ein Querschnitt durch das erfindungsgemäße Befestigungsprofil
1, mit der befestigten Führungsschiene 2 entlang der Linie II-II nach Fig. 1.
[0026] Das Befestigungsprofil 1 wird gebildet durch zwei nach oben gerichtete Seitenteile
10, 20 und ein zwischen den beiden Seitenteilen verlaufendes unteres Querteil 30,
wobei das Profil 1 zweiteilig ausgeführt ist und das erste Profilteil 15 von dem ersten
Seitenteil 10 und dem Querteil 30 und das zweite Profilteil 20 von dem zweiten Seitenteil
20 gebildet wird. Die Seitenteile 10, 20 des Befestigungsprofils 1 weisen an ihren
oberen Enden jeweils eine Nase 11, 21 auf, die in einer Ausnehmung in dem zu fixierenden
Bauteil 2 (Führungsschiene) eingreifen und einen Vorsprung 3, 4, an dem zu fixierenden
Bauteil 2 hintergreifen.
[0027] Die Nasen 11, 21 an den Seitenteilen 10, 20 sowie die Vorsprünge 3, 4 an dem zu fixierenden
Bauteil 2 sind jeweils über die gesamte Länge des Befestigungsprofils 1 bzw. des zu
fixierenden Bauteils 2 ausgebildet, sodass hierdurch Längsnuten entlang des Profils
sowie entlang des zu fixierenden Bauteils gebildet werden, in denen jeweils entsprechende
Gegenstücke einliegen.
[0028] Alternativ können die Nasen 11, 21 an den Seitenteilen 10, 20 sowie die Vorsprünge
3, 4 an dem zu fixierenden Bauteil 2 jedoch auch abschnittweise ausgebildet sein.
[0029] Das Seitenteil 20 weist Durchgangsgewinde 22 quer zur Profillängsrichtung auf, durch
das Gewindebolzen 24 geschraubt werden, die sich gegen ein Auflager 17 am ersten Profilteil
15 abstützen.
[0030] Das zweite Profilteil 20 weist eine untere Nase 23 auf, die durch eine Längsnut gebildet
ist, die in eine Ausnehmung am ersten Profilteil 15 eingreift und einen Vorsprung
16 am ersten Profilteil 15 hintergreift. Die Nase 23 am zweiten Profilteil 20 sowie
die Ausnehmung und der Vorsprung 16 am ersten Profilteil 15 sind über die gesamte
Profillänge ausgebildet, wobei diese alternativ auch abschnittweise ausgebildet sein
können. Hierdurch ist das zweite Profilteil 20 gegen ein seitliches Herausrutschen
aus dem ersten Profilteil 15 gesichert, wogegen das obere Ende des zweiten Seitenteils
20 horizontal quer zur Profillängsrichtung beweglich ist.
[0031] Mittels des Gewindebolzens 24, der in das Durchgangsgewinde 22 des zweiten Profilteils
20 eingesetzt wird und sich gegen das Auflager 17 am ersten Profilteil 15 abstützt,
sind die Seitenteile 10 und 20 aufspreizbar, so dass das zu fixierende Bauteil 2 infolge
der Spreizung der Seitenteile 10, 20 durch Klemmung befestigt wird.
[0032] Das untere Querteil 30 weist Durchgangsbohrungen auf, durch die Schrauben 31 führbar
sind und mittels derer das Befestigungsprofil 1 an der nicht dargestellten Baukonstruktion
direkt oder über Zwischenteile befestigbar ist.
[0033] Das Befestigungsprofil 1 weist eine Kabelführung 32 auf, durch die elektrische Versorgungsleitungen,
beispielsweise zu Beleuchtungseinrichtungen oder ähnlichem, führbar sind.
[0034] In einer nicht dargestellten Alternative weist das Befestigungsprofil 1 kumulativ
zu den in die Durchgangsgewinde 22 eingeschraubten Gewindebolzen 24 Federn, insbesondere
Schraubenfedern oder Blattfedern auf, die die Seitenteile 10, 20 des Befestigungsprofils
1 aufspreizen. Hierduch wird die Montage erleichtert, da das zu fixierende Bauteil
2 lediglich schräg von oben auf das erste Seitenteil 10 des Befestigungsprofils 1
aufgesetzt werden muss und anschließend nach so verschwenkt wird, dass das zweite
Seitenteil 20 leicht nach innen (in Richtung des gegenüberliegenden Seitenteils 10)
entgegen der Druckkraft der Feder gedrückt und durch das Bauteil 2 übergriffen wird
bis durch den Federdruck das Seitenteil 20 nach außen schwenkt und die Nase 21 den
Vorsprung 4 hintergreift.
[0035] Kumulativ können dann Gewindebolzen 24, die durch Durchgangsgewinde 22 in geschraubt
werden und sich auf einem Auflager 17 abstützen, zur zusätzlichen Sicherung und endgültigen
Fixierung des Bauteils 2 dienen.
1. Befestigungsprofil (1) zur Anbringung an Baukonstruktionen, insbesondere oberhalb
von Bauten und Wintergärten, das der Befestigung eines Bauteiles (2) dient, insbesondere
eines Markisengehäuses und/oder von Führungsschienen in oder auf denen ein Markisen-Ausfahrprofil
verfahrbar geführt ist, wobei das Befestigungsprofil (1) zwei nach oben gerichtete
Seitenteile (10, 20) und ein zwischen den beiden Seitenteilen verlaufendes unteres
Querteil (30) aufweist, wobei zumindest ein Seitenteil zumindest ein Durchgangsgewinde
(22) quer zur Profillängsrichtung aufweist und das Seitenteil zumindest einen Gewindebolzen
(24) aufweist, der durch das Durchgangsgewinde (22) geschraubt ist und sich gegen
ein Auflager abstützt, wobei durch das Anziehen des Gewindebolzens (24) die Seitenteile
(10, 20) aufgespreizt werden, wodurch ein die Seitenteile (10, 20) übergreifendes
Bauteil infolge der Spreizung durch Klemmung und/oder formschlüssige Verbindung befestigt
wird.
2. Befestigungsprofil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Seitenteil (10, 20) an seinem oberen Ende eine Nase (11, 21), die insbesondere
durch eine Längsnut gebildet ist, oder einen Vorsprung aufweist, die/der in eine Ausnehmung
oder Längsnut in dem zu fixierenden Bauteil (2) eingreift und/oder mit der/dem ein
Vorsprung (3, 4) an dem zu fixierenden Bauteil (2) hintergreifbar ist.
3. Befestigungsprofil (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (1) zweiteilig ausgeführt ist, wobei das erste Profilteil (15) von dem
ersten Seitenteil (10) und dem Querteil (30) und das zweite Profilteil (20) von dem
zweiten Seitenteil (20) gebildet wird.
4. Befestigungsprofil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Profilteil (20) eine untere Nase oder Vorsprung (23) aufweist, die insbesondere
durch eine Längsnut gebildet ist, die in eine Ausnehmung oder Längsnut im ersten Profilteil
(15) eingreift und/oder mit der ein Vorsprung (16) am ersten Profilteil (15) hintergreifbar
ist.
5. Befestigungsprofil (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Profilteil (20) zumindest ein Durchgangsgewinde (22) quer zur Profillängsrichtung
aufweist, wobei das zweite Profilteil (20) zumindest einen Gewindebolzen (24) aufweist,
der durch das Durchgangsgewinde (22) schraubbar ist und sich gegen ein Auflager (17)
am ersten Profilteil (15) abstützt.
6. Befestigungsprofil (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten (15) und dem zweiten Profilteil (20) zumindest eine Feder, insbesondere
eine Schraubenfeder oder eine Blattfeder angeordnet ist, die sich insbesondere gegen
ein Auflager (17) am ersten Profilteil (15) abstützt.
7. Befestigungsprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (1) dreiteilig ausgeführt ist, wobei das erste Profilteil von dem ersten
Seitenteil (10) und das zweite Profilteil von dem zweiten Seitenteil (20) und das
dritte Profilteil von dem Querteil (30) gebildet wird.
8. Befestigungsprofil (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (10, 20) eine untere Nase oder Vorsprung aufweisen, die insbesondere
durch eine Längsnut in dem Seitenteil gebildet ist, die in eine Ausnehmung oder Längsnut
im Querteil (30) eingreifen und/oder mit denen jeweils ein Vorsprung am Querteil (30)
hintergreifbar ist.
9. Befestigungsprofil (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwischen einem Seitenteil und dem Querteil und/oder zwischen einem ersten
Seitenteil und dem zweiten Seitenteil zumindest eine Feder, insbesondere eine Schraubenfeder
oder eine Blattfeder, vorgesehen ist, die sich gegen ein Auflager abstützt.
10. Befestigungsprofil (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Querteil (30) zumindest eine Durchgangsbohrung, insbesondere ein Langloch, aufweist,
durch die eine Schraube (31) führbar ist mittels derer das Befestigungsprofil (1)
direkt oder über Zwischenteile an der Baukonstruktion befestigbar ist.
11. Befestigungsprofil (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsprofil (1) in Längsrichtung zumindest eine Kabelführung (32) und/oder
zumindest einen Kabelkanal aufweist.
12. Befestigungsprofil (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die ein erstes Profilteil von zumindest einem zweiten Profilteil
elektrisch isolieren, wobei zumindest ein Profilteil insbesondere aus einem elektrisch
leitenden Werkstoff besteht.
1. Attachment profile (1) for mounting on building structures, in particular, above buildings
and winter gardens, which is used for the attachment of a structural component (2),
especially an awning housing and/or guide rails in, or on, which an awning extension
profile is movable, wherein the attachment profile (1) is fitted with two upward-pointing
side components (10, 20) and a lower cross-piece (30) that runs between the two side
components, wherein at least one side component has a through-thread (22) transverse
to the longitudinal profile direction and the side component has at least one threaded
bolt (24) that is screwed through the through-thread (22) and is braced against a
support, so that by tightening the threaded bolt (24) the side components (10, 20)
are spread out, causing a structural component that overlaps one of the side components
(10, 20) to become fixed due to this spreading by a clamping and/or a form-fitting
connection.
2. Attachment profile (1) according to claim 1, characterized in that at least one of the side components (10, 20) is fitted with a nib (11,21) at its
upper end, which, in particular, is formed by a longitudinal groove, or has a protrusion,
which engages in a recess or longitudinal groove in the structural component (2) that
is to be fixed, and/or which is lockable with a protrusion (3, 4) on the structural
component (2) to be fixed.
3. Attachment profile (1) according to one of the previous claims, characterized in that profile (1) is constructed of two parts, whereby the first profile part (15) consists
of the first side component (10) and the cross-piece (30), and the second profile
part (20) consists of the second side component (20).
4. Attachment profile according to claim 3, characterized in that the second profile part (20) has a lower nib or protrusion (23) which, in particular,
is formed by a longitudinal groove which engages in a recess or longitudinal groove
in the first profile part (15), and/or which is lockable with a protrusion (16) on
the first profile part (15).
5. Attachment profile (1) according to claim 3 or 4, characterized in that the second profile part (20) is fitted with at least one through-thread (22) transverse
to the longitudinal profile direction, whereby the second profile part (20) is equipped
with at least one threaded bolt (24) that can be screwed through the through-thread
(22) and is braced by a support (17) on the first profile part (15).
6. Attachment profile (1) according to claims 3 to 5, characterized in that at least one spring, in particular, a coil spring or a leaf spring, is fitted between
the first (15) and the second profile part (20), which spring, in particular, is braced
against a support (17 ) on the first profile part (15).
7. Attachment profile (1) according to one of the claims 1 or 2, characterized in that profile (1) is constructed in three parts, whereby the first profile part is formed
of the first side component (10) and the second profile part is formed of the second
side component (20) and the third profile part is formed of the cross-piece (30).
8. Attachment profile (1) according to claim 7, characterized in that the side components (10, 20) are each fitted with a lower nib or protrusion, which,
in particular, is formed by a longitudinal groove in the side component, which engages
in a recess or longitudinal groove in the cross-piece (30) and/or each of which is
lockable with a protrusion on the cross-piece (30).
9. Attachment profile (1) according to claim 7 or 8, characterized in that between one side component and the cross-piece, and/or between the first side component
and the second side component, there is fitted at least one spring, in particular,
a coil spring or a leaf spring that is braced against a support.
10. Attachment profile (1) according to one of the previous claims, characterized in that the cross-piece (30) has at least one through-hole, in particular, a slotted hole
through which a screw (31) can be guided by means of which the attachment profile
(1) can be fastened directly, or via intermediate parts, to the structural design.
11. Attachment profile (1) according to one of the previous claims, characterized in that attachment profile (1) is fitted with at least one cable guide (32) in the longitudinal
direction and/or at least one cable channel.
12. Attachment profile (1) according to one of claims 3 to 11, characterized in that means are provided, so that a first profile part is electrically isolated from at
least a second profile part, whereby at least one profile part, in particular, is
made of an electrically conductive material.
1. Profilé de fixation (1) à fixer sur des constructions, en particulier au-dessus de
bâtiments et de jardins d'hiver, qui sert à fixer un élément de construction (2),
en particulier un caisson de store et/ou des rails de guidage dans lesquels ou sur
lesquels est guidé de manière déplaçable un profilé de déploiement de store, dans
lequel le profilé de fixation (1) présente deux parties latérales (10, 20) dirigées
vers le haut et une partie transversale inférieure (30) s'étendant entre les deux
parties latérales, dans lequel au moins une partie latérale présente au moins un taraudage
(22) transversalement à la direction longitudinale du profilé et la partie latérale
présente au moins une tige filetée (24), qui est vissée à travers le taraudage (22)
et s'appuie contre un appui, dans lequel les parties latérales (10, 20) sont écartées
par le serrage de la tige filetée (24), ce qui permet de fixer un élément de construction
chevauchant les parties latérales (10, 20) suite à l'écartement par serrage et/ou
liaison par concordance de forme.
2. Profilé de fixation (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une partie latérale (10, 20) présente à son extrémité supérieure un ergot
(11, 21), qui est formé en particulier par une rainure longitudinale, ou une saillie,
lequel / laquelle s'engage dans un évidement ou une rainure longitudinale dans l'élément
de construction (2) à fixer et/ou avec lequel / laquelle une saillie (3, 4) peut venir
en prise par derrière au niveau de l'élément de construction (2) à fixer.
3. Profilé de fixation (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profilé (1) est réalisé en deux parties, la première partie profilée (15) étant
formée par la première partie latérale (10) et la partie transversale (30) et la deuxième
partie profilée (20) étant formée par la deuxième partie latérale (20).
4. Profilé de fixation selon la revendication 3, caractérisé en ce que la deuxième partie profilée (20) présente un ergot inférieur ou une saillie (23),
qui est formé en particulier par une rainure longitudinale, qui s'engage dans un évidement
ou une rainure longitudinale dans la première partie profilée (15) et/ou avec lequel
une saillie (16) peut venir en prise par derrière au niveau de la première partie
profilée (15).
5. Profilé de fixation (1) selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la deuxième partie profilée (20) présente au moins un taraudage (22) transversalement
à la direction longitudinale du profilé, dans lequel la deuxième partie profilée (20)
présente au moins une tige filetée (24) qui peut être vissée à travers le taraudage
(22) et s'appuie contre un appui (17) au niveau de la première partie profilée (15).
6. Profilé de fixation (1) selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce qu'au moins un ressort, en particulier un ressort hélicoïdal ou un ressort à lames, qui
s'appuie en particulier contre un appui (17) au niveau de la première partie profilée
(15), est disposé entre la première (15) et la deuxième partie profilée (20).
7. Profilé de fixation (1) selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le profilé (1) est réalisé en trois parties, la première partie profilée étant formée
par la première partie latérale (10) et la deuxième partie profilée étant formée par
la deuxième partie latérale (20) et la troisième partie profilée étant formée par
la partie transversale (30).
8. Profilé de fixation (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que les parties latérales (10, 20) présentent un ergot inférieur ou une saillie, qui
est formé en particulier par une rainure longitudinale dans la partie latérale, qui
s'engagent dans un évidement ou une rainure longitudinale dans la partie transversale
(30) et/ou avec lesquels respectivement une saillie peut venir en prise par derrière
au niveau de la partie transversale (30).
9. Profilé de fixation (1) selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce qu'au moins un ressort, en particulier un ressort hélicoïdal ou un ressort à lames, qui
s'appuie contre un appui, est prévu au moins entre une partie latérale et la partie
transversale et/ou entre une première partie latérale et la deuxième partie latérale.
10. Profilé de fixation (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie transversale (30) présente au moins un perçage traversant, en particulier
un trou oblong, par lequel une vis (31) peut être guidée, à l'aide de laquelle le
profilé de fixation (1) peut être fixé à la construction directement ou par le biais
de pièces intermédiaires.
11. Profilé de fixation (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profilé de fixation (1) présente dans la direction longitudinale au moins un chemin
de câbles (32) et/ou au moins une canalisation électrique.
12. Profilé de fixation (1) selon l'une quelconque des revendications 3 à 11, caractérisé en ce que sont prévus des moyens qui isolent électriquement une première partie profilée d'au
moins une deuxième partie profilée, dans lequel au moins une partie profilée est en
particulier en un matériau électroconducteur.


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