[0001] Die Erfindung betrifft eine Lüftungsvorrichtung zum Anschluss an Abluftleitungen.
[0002] Derartige Lüftungsvorrichtungen kommen insbesondere bei Zentrallüftungen zum Einsatz,
die einen beispielsweise über mehrere Stockwerke verlaufenden Abluftkanal aufweisen,
der dachseitig an einen Abluftventilator angeschlossen ist. Der Abluftventilator saugt
über den Abluftkanal Abluft aus bestimmten Räumen des Gebäudes, beispielsweise aus
Toilettenräumen, ab. Hierzu sind in den einzelnen Räumen Lüftungsvorrichtungen vorgesehen,
in die die abzuführende Raumluft eintritt, um dann von dort in den zentralen Abluftkanal
zu gelangen und vom Ventilator über Dach ausgeblasen zu werden.
[0003] Die bekannten Lüftungsvorrichtungen erfüllen die lufttechnischen und brandschutztechnischen
Anforderungen nur unbefriedigend.
[0004] Aus der
DE 197 26 437 A1 geht eine Brandschutzklappe für einen Ventilator hervor. Die
DE 25 03 022 A1 betrifft eine Vorrichtung mit Feuerschutzverschlussklappe. Die
US 1,961,948 betrifft eine Luftsteuereinrichtung, bei der manuell eine Klappe in ihrer Öffnungsposition
verstellt werden kann. Die
DE 42 18 826 A1 betrifft einen Radialventilator, der ausgangsseitig eine selbsttätig durch einen
Luftstrom öffnende Rückschlagklappe aufweist. Die
DE 43 09 114 A1 betrifft ein Gerät zum Lüften von Räumen, das ansaugseitig einen Luftfilter aufweist.
Die
DE 23 22 913 A1 betrifft ein kombiniertes Zu- und Abluftventil, das eine Feuerschutzklappe aufweist.
Die
DE 23 40 781 A1 betrifft ein einstellbares Tellerventil für Entlüftungskanäle, wobei zur Querschnittsverstellung
der Ventilkörper des Tellerventils von einer Gewindeanordnung gehalten ist. Durch
manuelle Schraubbewegung lässt sich der Ventilkörper axial verlagern.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Lüftungsvorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die im Hinblick auf das Lüftungsergebnis und die Sicherheitsanforderungen
optimale Ergebnisse liefert.
[0006] Diese Aufgabe wird von einer Lüftungsvorrichtung zum Anschluss an Luftleitungen dadurch
erfüllt, dass sie ein Gehäuse aufweist, welches eine Lufteinlassöffnung für einen
Abluftstrom aufweist, der ein Luftfilter zugeordnet ist. Ferner weist sie ein vom
Abluftstrom durchströmbares, querschnittsverstellbares Luftventil sowie ein Abluftanschluss
zum Verbinden mit der Abluftleitung auf, wobei dem Abluftanschluss ein Rückschlagventil
mit einer thermisch auslösenden Schließeinrichtung zugeordnet ist. Schließlich ist
vorgesehen, dass das Luftventil ein Tellerventil mit einer selbsttätig arbeitenden
Querschnittsverstellvorrichtung ist. Die erfindungsgemäße Lüftungsvorrichtung kann
als Aufputzgerät oder auch als Unterputzgerät ausgebildet sein. Aufgrund des Luftfilters
ist ein Rückhalt von Schwebstoffen und Verunreinigungen in der Luft garantiert. Das
vom Abluftstrom durchströmbare, querschnittsverstellbare Luftventil stellt sicher,
dass aus den einzelnen, mit Lüftungsvorrichtungen versehenen Räumen, die an einen
gemeinsamen Abluftkanal angeschlossen sind, jeweils der erforderliche Abluftvolumenstrom
abgesaugt wird. Aufgrund der Querschnittsverstellbarkeit lassen sich Luftventile,
die relativ nahe dem Abluftventilator liegen und daher in einer Zone höheren Saug-Unterdrucks
liegen mit entsprechend kleinem Querschnitt und Luftventile weiter entfernt liegender
Lüftungsvorrichtungen, die in Bereichen mit geringerem Saug-Unterdruck liegen, mit
entsprechend größerem Querschnitt einstellen. Ferner ist es möglich, aufgrund der
Querschnittsverstellung auf die individuellen Gegebenheiten des einzelnen Raumes einzugehen.
So wird man Luftventile in größeren Räumen mit entsprechend größeren Querschnitten
einstellen gegenüber relativ kleinen Räumen. Es lässt sich daher individuell die Luftaustauschrate
eines jeden Raumes erzielen. Durch das dem Abluftanschluss zugeordnete Rückschlagventil
ist einerseits ein problemloser Abluftbetrieb möglich, da durch den Unterdruck des
Dachventilators eine selbsttätige Öffnung des entsprechenden Rückschlagventils erfolgt
und daher der Abluftstrom passieren kann. Entsteht allerdings im Abluftrohr ein Überdruck,
der unterschiedliche Ursachen haben kann, so sorgt das Rückschlagventil für eine Absperrung
zwischen dem zentralen Abluftkanal und der Lüftungsvorrichtung, d.h., der der Lüftungsvorrichtung
zugeordnete Raum wird abgeschottet. Bevorzugt ist das Rückschlagventil aus nicht brennbarem
Material, so dass auch im Falle eines Brandes eine hinreichende Sicherheit gewährleistet
ist. Das Luftventil ist als Tellerventil ausgebildet, d.h., ein eine Abluftöffnung
verschließender Teller lässt sich in Richtung der Öffnungsnormalen in definierte Stellungen
verlagern, um auf diese Art und Weise die Querschnittsverstellbarkeit zu schaffen.
In besonderer Hinsicht werden die sicherheitstechnischen, insbesondere brandschutztechnischen
Auflagen erfüllt, da das Rückschlagventil eine thermisch auslösende Schließeinrichtung
aufweist. Steigt die Temperatur über einen Schwellwert, so löst auf thermischem Wege
die Schließeinrichtung aus und schließt das Rückschlagventil und arretiert es in der
Schließstellung. Auf diese Art und Weise ist eine hermetische Abschottung garantiert,
wobei beide Strömungsrichtungen versperrt sind, d.h., Abluft kann nicht mehr aus dem
Raum in den Abluftkanal gelangen und umgekehrt ist es nicht mehr möglich, dass -durch
Rücksaugung- Luft aus dem Abluftkanal in den Raum strömt. Ferner ist vorgesehen, dass
das Luftventil eine selbsttätig arbeitende Querschnittsverstellvorrichtung aufweist.
Die Verstellung des Querschnitts erfolgt in Abhängigkeit entsprechender Parameter
auf eigenständige Art und Weise.
[0007] Bevorzugt ist der Luftfilter austauschbar angeordnet, um in regelmäßigen Abständen
auf einfache Weise Revisionen vornehmen zu können.
[0008] Das Rückschlagventil ist bevorzugt als Rückschlagklappe ausgebildet.
[0009] Vorteilhaft kann dabei sein, dass dem Luftventil eine Stellungsanzeige zugeordnet
ist. Diese lässt erkennen, welche Öffnungsstellung das Luftventil aufweist. Hierdurch
ist es einem Monteur auf sehr einfache weise möglich, bei der Inbetriebnahme den erforderlichen
Öffnungsquerschnitt und damit den Volumenstrom der Abluft einzustellen.
[0010] Es ist beispielsweise möglich, die Querschnittsverstellvorrichtung als Motorverstellvorrichtung,
Aktuatorverstellvorrichtung, Bimetallverstellvorrichtung und/oder elektrothermische
Verstellvorrichtung auszubilden. Mittels einer Steuer- oder Regelungseinrichtung und/oder
mittels entsprechender Sensoren ist es daher möglich, Einfluss auf die Stellung des
Luftventils und damit auf den Volumenstrom der Abluft zu nehmen. Bei der elektrothermischen
Verstellvorrichtung wird bevorzugt derart vorgegangen, dass eine Wachspatrone mit
dem Teller des Tellerventils zusammenwirkt, die mittels einer elektrischen Heizung
beaufschlagt werden kann. Je nach Temperaturentwicklung durch die Heizung wird ein
Stößel der Wachspatrone den Teller verlagern und die Abluftöffnung mehr oder weniger
freigeben.
[0011] Der Querschnittsverstellvorrichtung ist bevorzugt eine Zeitverzögerungssteuereinrichtung
zugeordnet. Eine Verstellung des Querschnitts erfolgt daher zeitverzögert.
[0012] Wie bereits erwähnt, kann der Querschnittsverstellvorrichtung ein Steuersensor zugeordnet
sein, der beispielsweise als Helligkeitssensor, Feuchtigkeitssensor, Drucksensor und/oder
elektrisches Schaltelement ausgebildet ist. In Abhängigkeit von der Helligkeit, der
Luftfeuchtigkeit, dem Luftdruck und der Schaltstellung des elektrischen Schaltelements
wird daher die Querschnittsverstellvorrichtung angesprochen und führt zu einer entsprechend
gewünschten Einstellung des Lüftungsquerschnitts.
[0013] Insbesondere kann bei einer nicht zur Erfindung gehörenden Bauform vorgesehen sein,
dass im Gehäuse ein Gehäuseeinsatz entnehmbar angeordnet ist, der der alternativen
Aufnahme des Luftventils oder eines elektrisch angetriebenen Ventilators dient. Aufgrund
dieser Ausgestaltung ist es möglich, die Lüftungsvorrichtung als aktive Einzelraumentlüftung
zu verwenden oder als passive Zentralentlüftung. In beiden Fällen kann die Lüftungsvorrichtung
als Aufputz- oder als Unterputzgerät ausgebildet sein. Im Falle der aktiven Lüftung
wird in den Gehäuseeinsatz der elektrisch angetriebene Ventilator eingesetzt, der
Abluft aus dem Raum absaugt und über eine Abluftleitung abführt. Die passive Anordnung
sieht vor, dass kein Ventilator, sondern an dessen Stelle das bereits erwähnte Luftventil
vorhanden ist und die Abluft zentral abgesaugt wird, d.h., ein Abluftventilator, der
beispielsweise auf dem Dach des Gebäudes angeordnet ist, sorgt für einen Unterdruck,
so dass Abluft aus eine Raum über einen Abluftkanal abgesaugt werden kann. Das Luftventil
erlaubt dann das Öffnen oder Verschließen der Lüftungsvorrichtung beziehungsweise
die Einstellung einer Zwischenstellung, um einen bestimmten Abluftvolumenstrom sicherzustellen.
[0014] Ferner ist es vorteilhaft, wenn der Lüftungsvorrichtung eine Schallschutzeinrichtung
zugeordnet ist. Dies bedeutet, dass bestimmte Luftströmungswege im Gehäuse mit Schalldämmmaterial
versehen sind, um Luftströmungsgeräusche und auch von außen kommende Geräusche zu
dämpfen. Bei den von außen kommenden Geräuschen handelt es sich beispielsweise um
Schall, der über die Abluftleitung übertragen wird, insbesondere um Geräusche, die
aus einer Nachbarwohnung kommen. Die Schallschutzeinrichtung ist bevorzugt auch derart
ausgebildet, dass die Übertragung von Körperschall vermieden wird.
[0015] Schließlich betrifft die Erfindung eine Zentrallüftungsvorrichtung, d.h., eine Einrichtung
mit einem zentralen Abluftkanal, der an eine Unterdruckquelle angeschlossen ist und
mit mindestens einer Lüftungsvorrichtung der vorstehend beschriebenen Art versehen
ist.
[0016] Die Zeichnungen veranschaulichen Ausführungsbeispiele, und zwar zeigt:
- Figur 1
- einen Querschnitt durch eine nicht erfindungsgemäße Unterputz-Lüftungsvorrichtung
mit Luftventil,
- Figur 2
- eine der Figur 1 entsprechende Ausführungsform, jedoch als Aufputzgerät,
- Figur 3
- eine Lüftungsvorrichtung mit erfindungsgemäß selbsttätig arbeitender Querschnittsverstellvorrichtung,
- Figur 4
- eine Draufsicht auf die Lüftungsvorrichtung der Figur 3,
- Figur 5
- eine nicht erfindungsgemäße, aktive Lüftungsvorrichtung, die anstelle eines Luftventils
einen elektrisch angetriebenen Ventilator aufweist und
- Figur 6
- eine Draufsicht auf die Lüftungsvorrichtung der Figur 5.
[0017] Die Figur 1 zeigt eine Lüftungsvorrichtung 1, die ein Gehäuse 2 aufweist, das mittels
einer abnehmbaren Abdeckung 3 frontseitig überfangen ist. Randseitig lässt die Abdeckung
3 einen Lufteinlassspalt 4 offen, der eine Lufteinlassöffnung 5 für die Abluft (Raumluft)
bildet. Unterhalb der Abdeckung 3 befindet sich in einem einen Luftströmungsweg 6
ermöglichenden Abstand eine Luftfilteraufnahme 7, in der ein Luftfilter 8 in Form
einer entnehmbaren Filtermatte 9 einliegt. Die Filtermatte 9 wird von einer gitterartigen
Stützstruktur 10 des Gehäuses 2 abgestützt. Die die Filtermatte 9 durchströmende Abluft
durchsetzt die gitterartige Stützstruktur 10 und gelangt in eine Vorkammer 11 innerhalb
des Gehäuses 2. Im Gehäuse 2 ist ein entnehmbarer Gehäuseeinsatz 12 angeordnet, der
gehäuseartig ausgebildet ist und ein querschnittsverstellbares Luftventil 13 aufweist.
Das Luftventil 13 ist als Tellerventil 14 ausgebildet, das einen Teller 15 aufweist,
mit dem eine Lufteintrittsöffnung 16 mehr oder weniger weit geöffnet oder auch verschlossen
werden kann. Für diese Querschnittsverstellbarkeit ist der Teller 15 mit einem mutterartigen
Gewindeelement 17 versehen, in das eine Verstellschraube 18 eingeschraubt ist. Der
Kopf 19 der Verstellschraube 18 wird in einem stegartigen, sich oberhalb der Lufteintrittsöffnung
16 befindlichen Brückengebilde 20 gehalten. Der Schaft 21 der Verstellschraube 18
wird im Bereich zwischen dem Brückengebilde 20 und dem Teller 15 von einer Schraubendruckfeder
22 umwendelt. Der Innenraum 23 des gehäuseartigen Gehäuseeinsatzes 12 ist mit einem
rohrartigen Verbindungsstutzen 24 verbunden, der zu einem Abluftanschluss 25 führt,
der am Gehäuse 2 angeordnet ist. Der Abluftanschluss 25 befindet sich an einer Seitenwand
26 des Gehäuses 2.
[0018] Im Inneren des Abluftanschlusses 25 ist ein Rückschlagventil 27 angeordnet, das eine
Rückschlagklappe 28 aufweist, die um eine Achse 29 verschwenkbar gelagert ist und
mittels einer Feder 30 in Schließrichtung beaufschlagt wird. Ferner ist an einem Halter
31 des Rückschlagventils 27 eine thermisch auslösende Schließeinrichtung 32 in Form
einer Federzunge 33 angeordnet, die mittels eines Schmelzlotes 34 in Spannstellung
gehalten ist. Sollte bei hoher Temperaturentwicklung das Schmelzlot 34 schmelzen,
so schnellt die Federzunge 33 in Richtung des Pfeils 35 im Zuge einer Schwenkbewegung
mit ihrem freien Ende 36 gegen die Rückschlagklappe 28, so dass diese -sofern sie
geöffnet ist- schließt und stellt ferner eine Zuhaltung der Rückschlagklappe 28 sicher,
so dass ihr Öffnen nicht mehr möglich ist.
[0019] Der Abluftanschluss 25 führt mittels einer nicht dargestellten Verbindungsleitung
zu einem zentralen Abluftkanal, der sich beispielsweise über eine Vielzahl von Stockwerken
eines Gebäudes erstreckt. Im Bereich des Daches ist dieser Abluftkanal an einen Abluftventilator
angeschlossen, der eine Saugwirkung in dem Abluftkanal entfaltet.
[0020] Es ergibt sich folgende Funktion: Raumluft wird aufgrund der Ventilatorwirkung von
der Lufteinlassöffnung 5 angesaugt und gelangt zum Luftfilter 8. Die Abluft durchsetzt
den Luftfilter 8 und gelangt in die Vorkammer 11 und von dort unter Passieren des
Tellerventils 14 in den Innenraum 23 des Gehäuseeinsatzes 12. Die Größe des Abluftstromes
ist abhängig von der Stellung des Tellerventils 14, also von der Einstellung des Tellers
15 relativ zur Lufteintrittsöffnung 16. Die Abluft strömt dann von dem Innenraum 23
in den Verbindungsstutzen 24 und öffnet aufgrund ihrer Strömungswirkung eigenständig
die Rückschlagklappe 28, wobei die Feder 30 entsprechend gespannt wird. Die Abluft
strömt dann in den Abluftanschluss 25 und von dort über die Verbindungsleitung in
den zentralen Abluftkanal bis zum Ventilator und von dort nach außen. Wird der Ventilator
ausgeschaltet so fehlt die Saugwirkung und die Feder 30 schließt die Rückschlagklappe
28. Tritt beispielsweise ein Brand im Gebäude auf, so löst die thermisch wirkende
Schließeinrichtung 32 aus und arretiert die Rückschlagklappe 28 in Schließstellung.
[0021] Für Revisionsarbeiten kann die Abdeckung 3 abgenommen werden, so dass ein Austausch
oder eine Reinigung der Filtermatte 9 möglich ist. Der Gehäusefrontbereich 37 lässt
sich nach Lösen einer Halteschraube 38 vom unteren Bereich des Gehäuses 2 abnehmen,
wodurch der Kopf 19 der Verstellschraube 18 zugängig wird. Mittels eines Schraubendrehers
kann der Monteur im Zuge der Kalibrierung beim Einbau der Anlage die Verstellschraube
18 verdrehen und dadurch den Teller 15 des Tellerventils 14 verlagern und auf diese
Art und Weise den Querschnitt des Luftventils 13 auf den gewünschten, den Abluftvolumenstrom
bestimmenden Wert in nicht erfindungsgemäßer Weise einstellen. Die Schraubendruckfeder
22 sorgt für eine einwandfreie Positionierung des Tellers 15.
[0022] Die Figur 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Lüftungsvorrichtung 1, die dem Ausführungsbeispiel
der Figur 1 entspricht, wobei lediglich nicht die Ausgestaltung als Unterputzgerät
gemäß Figur 1 vorliegt, sondern als Aufputzgerät mit der Folge, dass sich der Abluftanschluss
25 nicht an einer Seitenwand 26 des Gehäuses 2, sondern an der Rückwand 39 des Gehäuses
2 befindet. Dementsprechend ist der Gehäuseeinsatz 12 der Figur 2 unterschiedlich
zum Gehäuseeinsatz 12 der Figur 1 ausgebildet, damit die Abluft aus dem Innenraum
23 über eine entsprechend starke Biegung im Verbindungsstutzen 24 in den Abluftanschluss
25 strömen kann. Ansonsten gelten die Ausführungen zur Figur 1 entsprechend beim Ausführungsbeispiel
der Figur 2.
[0023] Die Figur 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Lüftungsvorrichtung 1, das dem Ausführungsbeispiel
der Figur 1 entspricht. Es wird daher auf die entsprechende Beschreibung verwiesen.
Unterschiedlich zum Ausführungsbeispiel der Figur 1 ist beim Ausführungsbeispiel der
Figur 3 lediglich, dass das Tellerventil 14 erfindungsgemäß als selbsttätig arbeitende
Querschnittsverstellvorrichtung 40 ausgebildet ist. Hierbei handelt es sich um einen
so genannten Aktuator 41, der mittels eines Stößels 42 eine Verlagerung des Tellers
15 in Richtung des Doppelpfeils 43 ermöglicht, so dass dementsprechend die Lufteintrittsöffnung
16 geschlossen oder mehr oder weniger freigegeben wird. Für die automatische Verstellung
wird über eine elektrische Verbindung 44 eine elektrische Heizung im Innern der Querschnittsverstellvorrichtung
40 erwärmt, die eine Wachspatrone (nicht dargestellt) entsprechend aufheizt, wodurch
der Stößel 42 verlagert wird.
[0024] Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel der Figur 1 ist der Teller 15 beim Ausführungsbeispiel
der Figur 3 mit eine Grundlast sicherstellenden Abluftöffnungen 45 versehen, die auch
dann Abluft abführen, wenn sich der Teller 15 in Schließstellung befindet. Auf diese
Art und Weise ist ein Grundlüftungsbedarf unabhängig von der Stellung der selbsttätig
arbeitenden Querschnittsverstellvorrichtung 40 sichergestellt.
[0025] Die Figur 4 verdeutlicht den Aufbau der Figur 3 als Draufsicht. Es ist erkennbar,
dass der Gehäuseeinsatz 12 mittels Rast- und Führungsverbindungen 46 im Innern des
Gehäuses 2 gehalten ist, wobei beim Lösen der Rast- und Führungsverbindungen 46 eine
einfache Entnahme nach oben möglich wird. Bei dieser Entnahme entkoppelt sich die
Verbindung zwischen Verbindungsstutzen 24 und Abluftanschluss 25 selbsttätig, weil
die Koppelebene sich in Richtung der Herausnehmbewegung erstreckt. Die Anordnung ist
dabei derart getroffen, dass die elektrische Verbindung 44 sich ebenfalls selbsttätig
im Zuge einer Steckerlösung trennt. Beim Einsetzen des Gehäuseeinsatzes 12 in das
Innere des Gehäuses 2 erfolgt ein entsprechend umgekehrter Vorgang, d.h., die elektrischen
Verbindungen werden wieder hergestellt und ebenfalls die Abluftverbindung geschaffen.
[0026] Mit gestrichelter Linie ist in der Figur 4 ferner dargestellt, dass mittels mindestens
eines weiteren Abluftanschlusses 47 eine Zweitraumabsaugung erfolgen kann, d.h., ein
weiterer Raum des Gebäudes lässt sich an mindestens einen weitern Abluftanschluss
47 anschließen, um auch diesen Raum zu entlüften.
[0027] Die Figur 5 zeigt ein weiteres nicht erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel einer
Lüftungsvorrichtung 1, die im Wesentlichen dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 entspricht,
so dass auf die entsprechende Beschreibung Bezug genommen wird. Unterschiedlich ist
lediglich, dass kein Luftventil 13 vorhanden ist, sondern an dessen Stelle ein Ventilator
48, der einen Motor 49 mit Wellenstutzen 50 und ein am Wellenstutzen drehfest befestigtes
Lüfterrad 51 aufweist. Insofern ist es möglich, durch einfache Umrüstung oder bei
der Erstausstattung durch entsprechende Ausrüstung ein und denselben Gehäuseeinsatz
12 entweder mit einem Luftventil 13 auszustatten, so dass eine passive Einrichtung
entsteht, oder dort an dem Brückengebilde 20 den Motor 49 des Ventilators 48 zu befestigen.
Die Anordnung ist derart getroffen, dass das Lüfterrad 51 sich innerhalb des Innenraumes
23 des Gehäuseeinsatzes 12 befindet und im Zuge der Ausbildung eines Radialventilators
mit der Lufteintrittsöffnung 16 zusammenwirkt.
[0028] Im Betrieb saugt der Ventilator 48 Abluft durch die Lufteinlassöffnung 5 an, die
die Filtermatte 9 durchsetzt, durch die Lufteintrittsöffnung 16 strömt, das Lüfterrad
51 passiert und zum Verbindungsstutzen 24 und von dort in den Abluftanschluss 25 gelangt.
Von dort aus wird die Abluft mittels einer geeigneten, nicht dargestellten Luftleitung
abgeführt.
[0029] Aus der Figur 6 ist die Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel der Figur 5 -bei abgenommener
Front des Gehäuses 2- ersichtlich.
[0030] Die Lüftungsvorrichtung 1 ist mit einer Schallschutzausstattung versehen, d.h., einige
oder alle Wandungen, die im Abluftströmungsweg liegen, können mit einer Schallschluckauflage
versehen sein oder aus Schalldämmmaterial bestehen. Auf diese Art und Weise werden
von außen kommende Geräusche, beispielsweise das Betriebsgeräusch des Ventilators
gedämpft. Ferner ist sichergestellt, dass keine Geräusche von einer Lüftungsvorrichtung
zur anderen Lüftungsvorrichtung übertragen werden. Eine derartige Schalldämmung kann
es auch verhindern, dass sich Körperschall über die Gesamtanlage ausbreitet.
1. Lüftungsvorrichtung (1) zum Anschluss an Abluftleitungen, mit einem Gehäuse (2), das
eine Lufteinlassöffnung(5) für einen Abluftstrom aufweist, der ein Luftfilter (8)
zugeordnet ist, und mit einem vom Abluftstrom durchströmbaren, querschnittsverstellbaren
Luftventil (13), sowie mit einem Abluftanschluss(25) zum Verbinden mit der Abluftleitung,
dadurch gekennzeichnet, dass dem Abluftanschluss (25) ein Rückschlagventil (27) mit einer thermisch auslösenden
Schließeinrichtung (32) zugeordnet ist und das Luftventil (13) ein Tellerventil (14)
mit einer selbsttätig arbeitenden Querschnittsverstellvorrichtung (40) ist.
2. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftfilter (8) austauschbar angeordnet ist.
3. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil (27) eine Rückschlagklappe (28) aufweist.
4. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftventil (13) eine Stellungsanzeige aufweist.
5. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsverstellvorrichtung (40) eine Motorverstellvorrichtung, eine Aktuatorverstellvorrichtung,
eine Bimetallverstellvorrichtung und/oder eine elektrothermische Verstellvorrichtung
aufweist.
6. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnittsverstellvorrichtung (40) eine Zeitverzögerungssteuereinrichtung zugeordnet
ist.
7. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnittsverstellvorrichtung (40) ein Steuersensor zugeordnet ist.
8. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuersensor ein Helligkeitssensor, ein Feuchtigkeitssensor, ein Drucksensor
und/oder ein elektrisches Schaltelement ist.
9. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Schallschutzeinrichtung.
10. Zentrallüftungsvorrichtung mit mindestens einer Lüftungsvorrichtung nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
1. A ventilating device (1) for connecting to exhaust air ducts, comprising a housing
(2), which encompasses an air inlet opening (5) for an exhaust air flow, to which
an air filter (8) is assigned, and comprising an air valve (13), through which the
exhaust air flow can flow and the cross section of which can be adjusted, as well
as comprising an exhaust air connection (25) for connecting to the exhaust air duct,
characterized in that a non-return valve (27) comprising a thermally triggering closing device (32) is
assigned to the exhaust air connection (25) and in that the air valve (13) is a disk valve (14) comprising an automatically operating cross
section adjusting device (40).
2. The ventilating device according to claim 1, characterized in that the air filter (8) is arranged so as to be capable of being replaced.
3. The ventilating device according to any one of the preceding claims, characterized in that the non-return valve (27) encompasses a check valve (28).
4. The ventilating device according to any one of the preceding claims, characterized in that the air valve (13) encompasses a position indication.
5. The ventilating device according to any one of the preceding claims, characterized in that the cross section adjusting device (40) encompasses a motor adjusting device, an
actuator adjusting device, a bimetal adjusting device and/or an electrothermal adjusting
device.
6. The ventilating device according to any one of the preceding claims, characterized in that a time delay control device is assigned to the cross section adjusting device (40).
7. The ventilating device according to any one of the preceding claims, characterized in that a control sensor is assigned to the cross section adjusting device (40).
8. The ventilating device according to claim 7, characterized in that the control sensor is a brightness sensor, a humidity sensor, a pressure sensor and/or
an electric control element.
9. The ventilating device according to any one of the preceding claims, characterized by a soundproofing arrangement.
10. A central ventilating device comprising at least one ventilating device according
to any one or a plurality of the preceding claims.
1. Dispositif de ventilation (1) pour le raccord à des conduites d'air d'évacuation,
avec un logement (2) qui présente une ouverture d'entrée d'air (5) pour un courant
d'air d'évacuation, à laquelle est associé un filtre à air (8), et avec une soupape
d'aération (13) pouvant être réglée en section transversale, pouvant être parcourue
par le courant d'air d'évacuation, ainsi qu'avec un raccord d'air d'évacuation (25)
pour la connexion à la conduite d'air d'évacuation, caractérisé en ce qu'une soupape anti-retour (27) avec un dispositif de fermeture (32) à déclenchement
thermique est associée au raccord d'air d'évacuation (25) et la soupape d'aération
(13) est une soupape à disque (14) avec un dispositif de réglage de section transversale
(40) fonctionnant automatiquement.
2. Dispositif de ventilation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le filtre à air (8) est disposé de manière à pouvoir être remplacé.
3. Dispositif de ventilation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la soupape anti-retour (27) présente un clapet anti-retour (28).
4. Dispositif de ventilation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la soupape d'aération (13) présente un affichage de position.
5. Dispositif de ventilation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de réglage de section transversale (40) présente un dispositif de réglage
à moteur, un dispositif de réglage à actionneur, un dispositif de réglage bimétallique
et/ou un dispositif de réglage électrothermique.
6. Dispositif de ventilation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de commande à retard dans le temps est associé au dispositif de réglage
de section transversale (40).
7. Dispositif de ventilation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un capteur de commande est associé au dispositif de réglage de section transversale
(40).
8. Dispositif de ventilation selon la revendication 7, caractérisé en ce que le capteur de commande est un capteur de luminosité, un capteur d'humidité, un capteur
de pression et/ou un élément de commutation électrique.
9. Dispositif de ventilation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un dispositif d'isolation phonique.
10. Dispositif de ventilation centralisé avec au moins un dispositif de ventilation selon
l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes.