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EP 1 542 830 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.06.2007 Patentblatt 2007/24 |
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Anmeldetag: 22.07.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2002/000415 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/009290 (29.01.2004 Gazette 2004/05) |
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SCHRÄGSTELLBARES SEGMENTSCHLEIFKISSEN FÜR EIN BANDSCHLEIFAGGREGAT
ANGULARLY ADJUSTABLE SEGMENTED POLISHING PAD FOR A BELT GRINDER
TAMPON ABRASIF SEGMENTE ET AJUSTABLE ANGULAIREMENT POUR UNE RECTIFIEUSE A BANDE ABRASIVE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.06.2005 Patentblatt 2005/25 |
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Patentinhaber: KÜNDIG AG |
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CH-8620 Wetzikon (CH) |
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Erfinder: |
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- KÜNDIG, Stephan
CH-8640 Rapperswil (CH)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/02270 US-A- 4 601 134
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DE-A- 3 933 697 US-A- 5 092 081
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein schrägstellbaren Segmentschleifkissen
für ein Bandschleifaggregat. Ein solches Segmentschleifkissen mit z.B. aus der
WO-A-02/02270 bekannt.
[0002] Zur Illustration dieser Erfindung dienen:
die Zeichnung 1 eines konventionellen Schleifaggregates mit dem Schleifband 11, einer
Kontaktvorrichtung, hier in Form eines aus einzelnen Segmenten 12 bestehenden Segmentschleifkissens
13 und der zur Ansteuerung des Segmentschleifkissens erforderlichen Tastrollenreihe
14, mit einem Vorschubtisch 15.
die Zeichnung 2 einer Oben/Unten-Anlage mit Schleifkissen 16, 17, die im Gegensatz
zu den schräggestellten Schleifaggregaten rechtwinklig zur Vorschubrichtung angeordnet
sind.
die Zeichnung 3 mit einem um seine Drehachse 20 zur Vorschubrichtung schräggestellten
Schleifaggregat, hier in Ausstattung mit einem Segmentschleifkissen 13, das sich in
gleicher Schrägstellung wie das ganze Aggregat befindet, sowie die für die Ansteuerung
des Segmentschleifkissens 13 erforderliche Tastrollenreihe 14, die hier rechtwinklig
zur Vorschubrichtung angebracht ist. Aus dieser von der Schrägstellung des Segmentschleifkissens
13 abweichenden Anordnung der Tastrollenreihe 14, resultieren über die Arbeitsbreite
unterschiedliche Distanzen zwischen den einzelnen Tastrollen und den entsprechenden,
von ihnen angesteuerten Segmenten. So ist die Strecke a kürzer als die Strecke b.
die Zeichnung 4 mit der gleichen Darstellung des Schleifaggregates wie Zeichnung 3,
aber einer Tastenrollenreihe 14, die in gleicher Schrägstellung wie das Schleifaggregat
angeordnet ist.
die Zeichnung 5 eines schrägstellbaren Schleifaggregats mit den für die Drehung 22
erforderlichen Motor 18 und dem Antriebsriemen 19.
die Zeichnung 6 eines einzelnen Segments 12 eines Segmentschleifkissens mit der Darstellung
seiner Drehachse 21.
[0003] Zum heutigen Stand der Technik gehört das Wissen um Vorrichtungen mit schräg zur
Vorschubrichtung angeordneten Bandschleifaggregaten. Aus der Industrie bekannt sind
Oben-/Unten-Schleifanlagen mit Bandschleifaggregaten, die leicht schräg zur Durchlaufrichtung
angeordnet sind. Die beiden den für den Kontakt des Werkstückes zum Schleifband erforderlichen
Anpressbalken, die sog. Schleifkissen16, 17, sind 90° zum Werkstück angeordnet. Diese
90° Anordnung des Schleifkissens im schräggestellten Schleifband erfordert viel Platz
beanspruchende Schleifaggregate, garantiert aber den geraden Durchzug des Schleifguts
auch beim Unterbruch der Werkstückauflage, wie er für das Schleifen von unten unvermeidlich
ist.
[0004] In Fachkreisen bekannt ist auch, dass in Vorschubrichtung schräglaufende Schleifbänder
gegenüber solchen, die in gerader Vorschubrichtung arbeiten, den Vorteil haben, dass
sich ihre allfälligen Fehler (z. B. Streufehler, Komausbrüche, Verunreinigungen mit
Leim, Staub, etc.) nicht in einer geraden Linie, sondern seitlich versetzt auf dem
Werkstück repetieren. Sie treten dadurch deutlich weniger intensiv und weniger auffällig
in Erscheinung. Die schrägen Schleifspuren selbst stören nicht auf homogenen Werkstücken
oder solchen die nach dem Schleifen weiterbehandelt (kaschiert, überspritzt etc.)
werden, dagegen natürlich auf strukturierten Oberflächen (wie z. B. bei maseriertem
Holz). Das Schleifen mit schräggestellten Bändern ist deshalb kaum verbreitet. Eine
Ausnahme sind die obig erwähnten Oben-/Untenschleifanlagen. Aber auch bei diesen beschränkt
sich die Anwendung auf sog. MDF-Platten mit hohen Anforderungen an die Oberflächenqualität.
Keinen entsprechenden Bedarf an die Makellosigkeit ihrer Oberfläche verlangen dagegen
z. B. Spanplatten (diese werden in der Regel nachträglich furniert), während das Furnier-
oder Massivholz, wie erwähnt, üblicherweise keine schrägen Schliffspuren toleriert.
Ein Vorteil schräglaufender Schleifbänder würde sich dagegen beim Lackzwischenschliff
zeigen. Für diese bisher nicht bekannte Anwendung sollten allerdings weitere Voraussetzungen
berücksichtigt werden: So müssen die schräggestellten Schleifaggregate wegen der dünnen
Lackschicht mit tiefen Schnittgeschwindigkeiten des Schleifbandes (d. h. etwa 50 %
oder weniger der Standardgeschwindigkeit für den Holzschliff) und/oder einem speziell
subtilen Schleifkissen kombiniert werden. Die entsprechenden Vorrichtungen - z. B.
die Drehzahlregelung mittels Frequenzumformer und die Verwendung elektronisch gesteuerter
sog. Segmentschleifkissen - sind zwar bekannt, in der Praxis jedoch noch nicht ihre
gleichzeitige Verwendung mit schräggestellten Schleifaggregaten.
[0005] Im Gegensatz zu der industriellen Plattenfertigung (z. B. MDF-Platten) erfolgt das
Lackieren und der Lackzwischenschliff vor allem in mittelständischen Handwerkesbetrieben.
Diese haben spezielle Anforderungen: Zumeist sollen mit der selben Maschine sowohl
Holzplatten (massive oder furnierte) wie Lackoberflächen geschliffen werden. Während
erstere den Geradeschliff verlangen, bringt für letztere der Schrägschliff die genannten
Vorteile der Oberflächengüte. Die Schleifaggregate müssen somit umstellbar sein. Falls
auch das Schleifkissen selbst schräg angeordnet ist - und es sich bei diesem um ein
Segmentschleifkissen handelt - muss gleichzeitig eine automatische Umstellung von
gerade auf schräg (und umgekehrt) der Segmente 12 dieses elektronischen Segmentschleifkissens
um ihre Drehachse 21 erfolgen, was Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist. Da der
Einsatz der Segmente 12 durch Tastrollen 14 am Einlauf gesteuert wird, muss auch die
Ansteuerung "schrägstellbartauglich" gemacht werden. Dies entweder durch die Verwendung
einer segmentierten Druck- oder Tastrollenreihe 14, die parallel zum Schleifaggregat
mitgedreht wird (und die sich z. B. über eine Parallelogramm-Aufhängung in Vorschubdirektion
ausrichtet) oder bei fixer Position der Tastrollen über eine bei der Steuerung zu
berücksichtigende Kompensation der über die Arbeitsbreite ungleichen Streckenverzögerung
zwischen Tastrollen und Segmenten.
[0006] Da nicht alle Oberflächen, Lacksorten etc. gleiche Eigenschaften aufweisen, sollte
die Schrägstellung der Schleifaggregate und die Verstellung der Segmente 12 des Segmentschleifkissens
13 stufenlos im Drehwinkel erfolgen können.
[0007] Eine weitere Anforderung des mittelständischen Betriebes geht dahin, dass die Schleifmaschine
kompakt gebaut sein soll. Diesem Anspruch wird Genüge getan durch Drehung (mit beidseitiger
Abstützung) des kompletten Aggregatkörpers (inkl. Bandspannung, Oszillation, Sicherheits-
und Absaugeinrichtungen), einschliesslich auch des Schleifkissens 13. Vorzugsweise
nicht jedoch des Antriebsmotors 18. Aus verschiedenen möglichen Drehpunkten wird im
Interesse einer kompakten Bauweise derjenige der Vertikal-Mittelachse des Antriebsriemens
19 gewählt.
[0008] Die Erfindung ist in Anspruch 1 definiert.
[0009] Die abhängigen Ansprüche 2-4 beziehen sich auf bevorzugte Ausführungsformen.
1. Elektronischen Segmentschleifkissen für ein Bandschleifaggregat, bei dem die Segmente
zwecks Beibehaltung ihrer Parallelität zur Vorschubrichtung auch bei Schrägstellung
des Schleifkissens drehbar sind.
2. Segmentschleifkissen gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägstellung der Segmente stufenlos reguliert werden kann.
3. Segmentschleifkissen gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unterschiedliche Streckenverzögerung zwischen den vorlaufenden, rechtwinklig
zum Vorschub angeordneten Tastrollen und den schräg zum Vorschub angeordneten Segmenten
durch eine entsprechende Ansteuerung der Segmente kompensiert wird.
4. Segmentschleifkissen gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorlaufenden Tastrollen parallel zu den Segmenten mitgedreht werden.
1. Electronic segmented sanding pad for a belt sanding unit, in which the segments for
the purposes of maintaining their parallelarity to the feed direction, are also rotatable
for the oblique alignment of the sanding pad.
2. Segmented sanding pad as per Patent Claim 1, characterised in that the oblique setting of the segments can be regulated steplessly.
3. Segmented sanding pad as per Patent Claim 1, characterised in that the differing path delay between the forward feeler rollers, aligned perpendicularly
to the feed direction, and the segments aligned obliquely to the feed direction, can
be compensated by a corresponding control of the segments.
4. Segmented sanding pad as per Patent Claim 1, characterised in that the forward rotating feeder rollers can rotate in parallel to the segments.
1. Tampons abrasifs électroniques à segments pour ponceuse à bande abrasive, dans lesquels
les segments peuvent pivoter pour maintenir leur parallélisme par rapport au sens
d'avance même si le tampon abrasif est en position oblique.
2. Tampons abrasifs à segments selon la revendication 1, caractérisés en ce que la position oblique des segments peut être réglée de façon continue.
3. Tampons abrasifs à segments selon la revendication 1, caractérisés en ce que le retard de course différent entre les galets de palpage avant disposés perpendiculairement
à l'avance et les segments disposés de façon oblique par rapport à l'avance soit compensé
par une commande adéquate des segments.
4. Tampons abrasifs à segments selon la revendication 1, caractérisés en ce que les galets de palpage avant soient tournées parallèlement aux segments.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
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Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente