| (19) |
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(11) |
EP 1 542 913 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.03.2010 Patentblatt 2010/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.07.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/008029 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/013018 (12.02.2004 Gazette 2004/07) |
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| (54) |
KLAPPSCHACHTEL
FOLDING PACKET
BOITE PLIANTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
31.07.2002 DE 10235083 20.09.2002 DE 10243925
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.06.2005 Patentblatt 2005/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co. KG) |
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27283 Verden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FOCKE, Heinz
VERSTORBEN (DE)
- KÖSTER, Johann
27283 Verden (DE)
- STILLER, Martin
27283 Verden (DE)
- FOCKE, Doris
27283 Verden (DE)
- FOCKE, Jürgen
27283 Verden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich et al |
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Meissner, Bolte & Partner GbR
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 912 995 US-A- 5 205 403
|
US-A- 5 143 213 US-B1- 6 244 436
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Klappschachtel für Zigaretten oder Zigarettenpackungen,
bestehend aus einem Zuschnitt - Packungszuschnitt - aus dünnem Karton mit aneinander
anschließenden Bereichen für einen äußeren Schachtel-Seitenlappen und Deckel-Seitenlappen,
Schachtel-Vorderwand und Deckel-Vorderwand, Schachtel-Seitenwand und Deckel-Seitenwand,
Schachtel-Rückwand und Deckel-Rückwand sowie mit einem randseitigen Schachtelstreifen
zur Verbindung mit den Seitenlappen unter Bildung eines Schachtelteils mit Schachtel-Vorderwand,
Schachtel-Rückwand, Schachtel-Seitenwänden und eines Deckels mit Deckel-Vorderwand,
Deckel-Rückwand und Deckel-Seitenwänden, wobei ein einstückig mit dem Packungszuschnitt
an einem freien Rand des Schachtel-Seitenlappens verbundener Kragen bei der Fertigung
gegen eine Innenseite des Packungszuschnitts faltbar ist.
[0002] Eine so ausgebildete Klappschachtel für Zigaretten oder Zigarettenpackungen ist bekannt
durch
US 5 143 213. Bei dieser bekannten Packung erstreckt sich ein an einer Rückwand (Schachtel-Rückwand,
Deckel-Rückwand) angeordneter Randstreifen zur Verbindung mit einer zugeordneten Seitenwand
über die volle Länge der Packungsrückwand. Weiterhin ist der einstückig mit dem Zuschnitt
verbundene Kragen so ausgebildet, dass ein freier randseitiger Kragenlappen sich bis
zur Bodenwand der Packung erstreckt. Hierdurch ergibt sich eine konstruktiv ungünstige
Überlagerung von Faltlappen im Bereich der Seitenwand, insbesondere im Bereich der
Seitenwand des Deckels.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Klappschachtel der eingangs genannten
Art bzw. deren Zuschnitt weiterzuentwickeln und zu verbessern, so dass eine Fertigung
von Klappschachteln auf leistungsfähigen Verpackungsmaschinen möglich ist.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Klappschachtel
dadurch gekennzeichnet, dass der gegenüberliegend zum Schachtel-Seitenlappen angeordnete Schachtelstreifen im
Bereich des Kragens mit der Kragen-Lasche und außerhalb des Kragens mit dem Schachtel-Seitenlappen
jeweils innenseitig verbunden ist.
[0005] Die vorliegende Klappschachtel ist besonders vorteilhaft als Gebindepackung für Zigaretten
geeignet, also zur Aufnahme einer Gruppe von Zigarettenpackungen. Aufgrund entsprechender
Abmessungen des Zuschnitts und der daraus gefertigten Klappschachtel ist eine Gruppe
von fünf nebeneinander angeordneten Zigarettenpackungen in aufrechter Position innerhalb
der Klappschachtel angeordnet. Des Weiteren können zwei so ausgebildete Gebinde-Klappschachteln
zu einer teilbaren bzw. lösbaren Einheit miteinander verbunden sein, wobei die Klappschachteln
mit Bodenwänden aneinander liegen und beispielsweise durch Klebelaschen oder dergleichen
miteinander lösbar verbunden sind.
[0006] Weitere Besonderheiten der erfindungsgemäßen Klappschachtel bzw. des Zuschnitts werden
nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Klappschachtel in Schließstellung, in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- die Packung gemäß Fig. 1 bei geöffneter Stellung des Deckels,
- Fig. 3
- einen ausgebreiteten Zuschnitt, nämlich Gesamtzuschnitt für eine Klappschachtel gemäß
Fig. 1, Fig. 2,
- Fig. 4
- den Zuschnitt bzw. Gesamtzuschnitt gemäß Fig. 3 in einer Zwischenfaltstellung,
- Fig. 5
- die Klappschachtel bei geschlossenem Deckel in Seitenansicht,
- Fig. 6
- eine andere Ausführungsform einer Klappschachtel bzw. einer Gebindepackung in perspektivischer
Darstellung bei geöffnetem Deckel,
- Fig. 7
- einen modifizierten Zuschnitt für eine (Teil-)Klappschachtel der Gebindepackung gemäß
Fig. 6 in ausgebreiteter Stellung,
- Fig. 8
- eine weitere Ausführung einer Klappschachtel als Gebindepackung für Zigaretten in
perspektivischer Darstellung.
[0007] Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele sind Klappschachteln für
die Aufnahme einer Gruppe von Packungen, nämlich Zigarettenpackungen 10. Diese sind
ebenfalls Klappschachteln grundsätzlich bekannter Ausführung. Die Gruppe ist innerhalb
einer großvolumigen Gebindepackung in der Ausführung als Klappschachtel angeordnet.
Die Positionierung der Zigarettenpackung 10 erfolgt bei dem Ausführungsbeispiel der
Fig. 1, Fig. 2 in zwei übereinander angeordneten Packungsgruppen 11, 12. Die Zigarettenpackungen
10 sind innerhalb der Packungsgruppen 11, 12 in einer Reihe nebeneinander positioniert
und ausgerichtet übereinander angeordnet, derart, dass jeweils zwei Zigarettenpackungen
10 exakt übereinander angeordnet sind, mit einer Gesamtheit von zehn Zigarettenpackungen
10. Der so gebildete Packungsinhalt füllt die Gebindepackung bzw. Klappschachtel vollständig
aus.
[0008] Die Klappschachtel besteht, wie grundsätzlich üblich, aus einem unteren Schachtelteil
13 und einem (oberen) Deckel 14. Innerhalb der Klappschachtel befindet sich ein Kragen
15. Dieser sitzt mit einem überwiegenden, unteren Abschnitt innerhalb des Schachtelteils
13. Ein aus dem Schachtelteil 13 herausragender, oberer Kragen-Kopf 16 ist in Schließstellung
vom Deckel 14 umfasst.
[0009] Die Klappschachtel besteht insgesamt aus einem einstückigen Zuschnitt, nämlich einem
Gesamtzuschnitt gemäß Fig. 3. Ein Packungszuschnitt 17 als Teil des Gesamtzuschnitts
bildet durch Prägelinien gegeneinander abgegrenzte Zuschnittbereiche, nämlich in Querrichtung
aufeinander folgend einen randseitigen Schachtel-Seitenlappen 18 mit nach oben anschließendem
Deckel-Seitenlappen 19. Benachbart hierzu befindet sich eine Schachtel-Vorderwand
20 mit anschließender Deckel-Vorderwand 21. Es folgt in Querrichtung eine Schachtel-Seitenwand
22 mit Deckel-Seitenwand 23. Hieran schließen Schachtel-Rückwand 24 und Deckel-Rückwand
25 an. Am freien Rand der Schachtel-Rückwand 24 befindet sich ein Schachtelstreifen
26 mit einem entsprechenden Deckelstreifen 27. Die vorstehenden Wandungen des Schachtelteils
13 einerseits und des Deckels 14 andererseits sind im Bereich von Vorderwand und Seitenwänden
durch eine Stanzlinie 28 voneinander abgegrenzt, die mehrere Restverbindungen 29,
30 des Materials aufweist zur Schaffung einer Verbindung zwischen Deckel 14 und Schachtelteil
13 vor erstmaligem Öffnen des Deckels 14. Im Bereich von Schachtel-Vorderwand 20 und
Deckel-Vorderwand 21 sind zwei Restverbindungen 29 mit Abstand voneinander gebildet,
während im Bereich von Schachtel-Seitenlappen 18 und Schachtel-Seitenwand 22 jeweils
eine mittige Restverbindung 30 gebildet ist. Die Restverbindungen 29, 30 werden beim
erstmaligen Öffnen des Deckels 14 durchtrennt. Schachtel-Rückwand 24 und Deckel-Rückwand
25 sind durch eine Gelenklinie 31 voneinander abgegrenzt, die in Teilbereichen als
Stanzlinie ausgebildet ist. Die Stanzlinie 28 verläuft im Bereich des Schachtel-Seitenlappens
18 und im Bereich der Schachtel-Seitenwand 22 schräg nach unten bis zu einem quergerichteten
Abschnitt der Stanzlinie 28 im Bereich der Schachtel-Vorderwand 20. In der Mitte der
Schachtel-Vorderwand 20 ist an der Stanzlinie 28 unterhalb derselben eine Öffnung
32 gebildet, die halbkreisförmig begrenzt ist und das Öffnen der Klappschachtel bei
erstmaliger Ingebrauchnahme erleichtert.
[0010] Eine obere Stirnwand 33 des Deckels 14 und eine untere Bodenwand 34 des Schachtelteils
13 besteht jeweils aus mehreren übereinander gefalteten Faltlappen, die in Verlängerung
der Wandungen 19, 21, 23, 25 bzw. der Wandungen 18, 20, 22 und 24 angeordnet sind.
Im Bereich von Schachtel-Seitenlappen 18 und Deckel-Seitenlappen 19 sowie im Bereich
der Schachtel-Seitenwand 22 und der Deckel-Seitenwand 23 sind trapezförmig ausgebildete
Ecklappen 35, 36 angeordnet, die bei der fertigen Klappschachtel an der Innenseite
von Stirnwand 33 und Bodenwand 34 liegen. Im Bereich der Schachtel-Vorderwand 20 und
im Bereich der Deckel-Vorderwand 21 ist jeweils ein im Wesentlichen rechteckiger Innenlappen
37 angebracht. Dieser ist geringfügig kleiner als die Fläche von Stirnwand 33 und
Bodenwand 34. Der Innenlappen 37 liegt an der Außenseite der Ecklappen 35, 36 an.
Äußere Decklappen 38 sind im Bereich von Schachtel-Rückwand 24 und Deckel-Rückwand
25 angeordnet. Die Decklappen 38 bilden die Außenseite bzw. Außenlage von Stirnwand
33 und Bodenwand 34. Die Decklappen 38 entsprechen in Größe und Kontur exakt der Stirnwand
33 bzw. der Bodenwand 34.
[0011] Eine Besonderheit ist die Positionierung des Kragens 15 als Teil des Gesamtzuschnitts.
Der Kragen 15 schließt an den Schachtel-Seitenlappen 18 an, und zwar mit einem von
zwei Kragen-Laschen 39, 40. Die Kragen-Lasche 40 ist über eine Faltlinie 41 mit einem
freien Rand des Schachtel-Seitenlappens 18 verbunden. Die Faltlinie 41 ist durch Stanzungen
bzw. Teilschnitte so ausgebildet, dass eine leichte spannungsfreie Faltung möglich
ist.
[0012] Der Kragen 15 weist im Bereich einer mittleren Kragen-Vorderwand 42 eine übliche
mittige Vertiefung 43 auf, die von einer oberen Kragenkante 44 begrenzt ist. Diese
erstreckt sich ausgehend von einer Kragenecke 45 jeweils schräg abfallend, und zwar
unter Fortsetzung des schrägen Verlaufs über die beiden Kragen-Laschen 39, 40. Im
Bereich des Schachtel-Seitenlappens 18 schließt die Kragenkante 44 exakt an das Ende
der Stanzlinie 28 an, allerdings unter einem geringfügig anderen Winkel.
[0013] Bei der Herstellung der Klappschachtel wird in einem ersten Faltschritt der Kragen
15 um die Faltlinie 41 gefaltet bis zur Anlage an der Innenseite des Packungszuschnitts
17 (Fig. 4). Die Kragen-Lasche 40 liegt dabei innenseitig am Schachtel-Seitenlappen
18 an. Dieser erste Faltschritt wird vorzugsweise bereits bei der Fertigung des Zuschnitts
in einer Papier- bzw. Kartonagenfertigung durchgeführt, so dass bereits hinsichtlich
des Kragens 15 vorbereitete, teilgefaltete Zuschnitte für die Weiterverarbeitung angeliefert
werden. Die Kragen-Vorderwand 42 bedeckt einen Teil der Schachtel-Vorderwand 20 und
der Deckel-Vorderwand 21. Weiterhin liegt die Kragen-Lasche 39 an der Schachtel-Seitenwand
22. Der Kragen 15 ist in dieser Faltstellung lediglich im Bereich des Schachtel-Seitenlappens
18 mit dem Packungszuschnitt 17 verbunden, nämlich durch (zwei) Leimpunkte 46. Dieser
erste Faltschritt wird zweckmäßigerweise vom Zuschnitthersteller durchgeführt, so
dass Zuschnitte in der Gestalt gemäß Fig. 4 angeliefert bzw. der Verpackungsmaschine
zugeführt werden.
[0014] Der Zuschnitt kann nun um den blockförmigen Packungsinhalt herumgefaltet werden,
wobei zweckmäßigerweise die Schachtel-Seitenwand 22 und Deckel-Seitenwand 23 an den
Packungsinhalt angelegt und der Zuschnitt im Übrigen U-förmig gefaltet wird. Zur Vervollständigung
einer hülsenförmigen Zwischenfaltstellung wird der Schachtelstreifen 26 mit der freien
Seite der Kragen-Lasche 40 durch Klebung verbunden. Entsprechend wird der von dem
Schachtelstreifen 26 getrennte Deckel-Streifen 27 mit der Innenseite des Deckel-Seitenlappens
19 ebenfalls durch Klebung verbunden. Danach werden die Faltlappen zur Bildung der
Stirnwand 33 und der Bodenwand 34 gefaltet und durch Klebung miteinander verbunden.
[0015] Durch den Verlauf der Stanzlinie 28 einerseits und die Konturen des Kragens 15, insbesondere
der Kragenkante 44 andererseits verläuft die Kragenkante 44 im Bereich des Schachtel-Seitenlappens
18 und im Bereich der Schachtel-Seitenwand 22 von der Frontseite der Klappschachtel
zur Rückseite schräg abwärts gerichtet, während eine durch die Stanzlinie 28 gebildete
Schließkante schräg aufwärts gerichtet ist von der Frontseite zur Rückseite. Kragenkante
44 und Schließkante bzw. Stanzlinie 28 laufen unter einem spitzen Winkel und in einem
rückseitigen Berührungspunkt 48 zusammen.
[0016] Wegen der vorstehenden Packungskonstruktion sind Schachtel-Streifen 26 und Deckelstreifen
27 in Höhe der Gelenklinie 31 durch eine keilförmige Ausstanzung 49 voneinander getrennt.
Es entstehen so schräg gerichtete Ränder von Schachtelstreifen 26 und Deckelstreifen
27 entsprechend dem Verlauf von Schließkante und Kragenkante 44 (Fig. 5). Der durch
die Ausstanzung 49 definierte Winkel ist etwas größer als der durch Kragenkante 44
und Schließkante definierte Winkel im Bereich von Packungsseiten, derart, dass die
Ausstanzung 49 begrenzende Schrägränder von Schachtelstreifen 26 und Deckelstreifen
27 von Außen nicht sichtbar sind (Fig. 5).
[0017] Eine Besonderheit ist die Ausbildung der Klappschachtel mit runden Packungskanten
50, 51 im Bereich von Schachtelteil 13 und Deckel 14 sowie im Bereich des Kragens
15. Die Rundung der Packungskanten 50, 51 ist insbesondere so bemessen, dass sie an
die Abmessungen des Packungsinhalts in diesem Bereich angepasst sind, insbesondere
an Rundungen von Zigaretten - bei Zigarettenpackungen 10 - oder an die Rundungen von
Zigarettenpackungen 10 mit aufrechten Rundkanten (Fig. 2). Die Rundungen der Packungskanten
50, 51 können aber auch eine größeren Radius aufweisen. Der Kragen 15 ist dabei so
ausgebildet, dass nach dem ersten Faltschritt (Fig. 4) Rundkanten 52, 53 des Kragens
15 exakt auf den zugeordneten Packungskanten 50, 51 von Schachtel-Vorderwand 20 liegen.
Weiterhin ist der Kragen 15 so ausgebildet, nämlich hinsichtlich des Verlaufs der
Kragenkante 44, dass der Berührungspunkt 48 außerhalb des Bereichs der runden Packungskanten
50, 51 liegt (Fig. 5). Weiterhin sind die innenliegenden Faltlappen von Stirnwand
33 und Bodenwand 34 auf Grund von Stanzungen 54 so ausgebildet, dass sie außerhalb
des Bereichs der runden Packungskanten 50, 51 gebildet sind.
[0018] In analoger Weise kann die Packung auch mit Schrägkanten, also abgeschrägten Packungskanten
ausgebildet sein unter Schaffung einer im Querschnitt achteckigen Packung.
[0019] Bei einer Gebindepackung für in zwei übereinander angeordneten Packungsgruppen 11,
12 gebildetem Packungsinhalt ist der Kragen 15 so bemessen, dass sich eine Unterkante
55 mit geringem Abstand oberhalb der Bodenwand 34 erstreckt. Der Kragen 15 ist so
dimensioniert, dass die Zigarettenpackungen 10 beider Packungsgruppen 11, 12 stabil
abgestützt sind. Dies bedeutet, dass sich der Kragen mindestens bis unterhalb einer
Mitte der Zigarettenpackungen 10 der unteren Packungsgruppe 12 erstreckt.
[0020] Eine Besonderheit ist in Fig. 6 und Fig. 7 dargestellt. Eine als Klappschachtel gestaltete
Gebindepackung besteht aus zwei Teilpackungen 56, 57. Jede dieser Teilpackungen 56,
57 ist eine Klappschachtel mit den Merkmalen des Ausführungsbeispiels gemäß Fig.1
bis Fig. 5. Der Unterschied besteht lediglich in der Abmessung des Zuschnitts und
damit der Klappschachtel bzw. Teilpackung 56, 57. Jede Teilpackung 56, 57 ist nämlich
so bemessen, dass eine Packungsgruppe 11 bzw. 12 aus fünf Zigarettenpackungen 10 in
einer Teilpackung 56, 57 Aufnahme findet. Die Zigarettenpackungen 10 sind dabei in
gleicher Weise angeordnet wie die Packungsgruppen 11, 12 in der Klappschachtel gemäß
Fig. 2, also in aufrechter Positionierung unter vollständigem Ausfüllen des Rauminhalts.
Ein Kragen 15 erstreckt sich auch bei diesem Ausführungsbeispiel bis unmittelbar in
den Bereich einer Bodenwand 34, so dass Kragen-Vorderwand 42 und Kragen-Laschen 39,
40 die (einzelne) Packungsgruppe 11, 12 über nahezu die volle Höhe stützen.
[0021] Gemäß Fig. 6 sind zwei derartige Teilpackungen 56, 57 zu einer Gebindeeinheit zusammengefasst.
Zu diesem Zweck liegen zwei übereinstimmend ausgebildete Teilpackungen 56, 57 mit
den Bodenwänden 34 aneinander. In diesem Bereich sind die Teilpackungen 56, 57 (lösbar)
miteinander verbunden. Das gezeigte Ausführungsbeispiel weist im Bereich von benachbarten
schmalen Seitenwänden jeweils ein Verbindungsorgan auf, nämlich ein Klebeetikett 58
mit einer Schwächungslinie, nämlich einer Perforationslinie 59 im Bereich der aneinanderstoßenden
Bodenwände 34. Die in Fig. 6 gezeigte Einheit kann vom Händler oder Verbraucher geteilt
werden mittels Durchtrennung der Perforationslinie 59.
[0022] Die Anordnung der Teilpackungen 56, 57 ist so gewählt, dass sie seitenverkehrt angeordnet
sind, also jeweils Schachtel-Vorderwand 20 der einen Teilpackung 56 auf derselben
Seite wie Schachtel-Rückwand 24 der anderen Teilpackung 57.
[0023] Eine weitere Besonderheit ergibt sich aus Fig. 8. Auch hier ist eine Klappschachtel
- mit im Querschnitt rechtwinkligen Packungskanten - als Gebindepackung für eine Anzahl
von Zigarettenpackungen 10 ausgebildet. Die Besonderheit besteht in der Anordnung
der Zigarettenpackungen 10 innerhalb der Klappschachtel. Diese sind mit großflächigen
Packungsseiten, nämlich mit Vorderseite und Rückseite aneinanderliegend in der Klappschachtel
positioniert. Deren Grundrissabmessung ist demnach so gewählt, dass sie der Abmessung
einer Vorder- oder Rückseite einer standardmäßigen Zigarettenpackung 10 entspricht.
Die Höhe der Klappschachtel entspricht der Anzahl der flach liegend übereinander angeordneten
Zigarettenpackungen 10, bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 der Höhe von fünf
Zigarettenpackungen 10.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 10
- Zigarettenpackung
- 11
- Packungsgruppe
- 12
- Packungsgruppe
- 13
- Schachtelteil
- 14
- Deckel
- 15
- Kragen
- 16
- Kragen-Kopf
- 17
- Packungszuschnitt
- 18
- Schachtel-Seitenlappen
- 19
- Deckel-Seitenlappen
- 20
- Schachtel-Vorderwand
- 21
- Deckel-Vorderwand
- 22
- Schachtel-Seitenwand
- 23
- Deckel-Seitenwand
- 24
- Schachtel-Rückwand
- 25
- Deckel-Rückwand
- 26
- Schachtelstreifen
- 27
- Deckelstreifen
- 28
- Stanzlinie
- 29
- Restverbindung
- 30
- Restverbindung
- 31
- Gelenklinie
- 32
- Öffnung
- 33
- Stirnwand
- 34
- Bodenwand
- 35
- Ecklappen
- 36
- Ecklappen
- 37
- Innenlappen
- 38
- Deckellappen
- 39
- Kragen-Lasche
- 40
- Kragen-Lasche
- 41
- Faltlinie
- 42
- Kragen-Vorderwand
- 43
- Vertiefung
- 44
- Kragenkante
- 45
- Kragenecke
- 46
- Leimpunkt
- 48
- Punkt
- 49
- Ausstanzung
- 50
- Packungskante
- 51
- Packungskante
- 52
- Rundkante
- 53
- Rundkante
- 54
- Stanzung
- 55
- Unterkante
- 56
- Teilpackung
- 57
- Teilpackung
- 58
- Klebeetikett
- 59
- Perforationslinie
1. Klappschachtel für Zigaretten oder Zigarettenpackungen (10), bestehend aus einem Zuschnitt
- Packungszuschnitt (17) - aus dünnem Karton mit aneinander anschließenden Bereichen
für einen äußeren Schachtel-Seitenlappen (18) und Deckel-Seitenlappen (19), Schachtel-Vorderwand
(20) und Deckel-Vorderwand (21), Schachtel-Seitenwand (22) und Deckel-Seitenwand (23),
Schachtel-Rückwand (24) und Deckel-Rückwand (25) sowie mit einem randseitigen Schachtelstreifen
(26) zur Verbindung mit den Seitenlappen (18, 19) unter Bildung eines Schachtelteils
(13) mit Schachtel-Vorderwand (20), Schachtel-Rückwand (24), Schachtel-Seitenwänden
(22) und eines Deckels (14) mit Deckel-Vorderwand (20), Deckel-Rückwand (25) und Deckel-Seitenwänden
(23), wobei ein einstückig mit dem Packungszuschnitt (17) an einem freien Rand des
Schachtel-Seitenlappens (18) verbundener Kragen (15) bei der Fertigung gegen eine
Innenseite des Packungszuschnitts (17) faltbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenüberliegend zum Schachtel-Seitenlappen (18) angeordnete Schachtelstreifen
(26) im Bereich des Kragens (15) mit der Kragen-Lasche (40) und außerhalb des Kragens
(15) mit dem Schachtel-Seitenlappen (18) jeweils innenseitig verbunden ist.
2. Klappschachtel nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) ein im Bereich der Deckel-Rückwand (25) seitlich angebrachter Deckelstreifen (27)
in Fortsetzung des Schachtelstreifens (26) ist mit dem Deckel-Seitenlappen (19) verbunden,
b) der Schachtelstreifen (26) und der Deckelstreifen (27) sind durch eine keilförmige Ausstanzung (29) voneinander abgegrenzt unter Bildung von schräggerichteten
Kanten,
c) der durch die Ausstanzung (49) definierte Winkel ist etwas größer als der durch eine Kragenkante (44) einerseits und durch eine schräggerichtete Stanzlinie (28) zwischen Schachtelteil (13) und Deckel (14)
andererseits definierte Winkel im Bereich von Packungsseiten, derart, dass die die
Ausstanzung (49) begrenzenden Schrägränder von außen nicht sichtbar sind.
3. Klappschachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme von zwei übereinander angeordneten Packungsgruppen (11, 12) aus Einzelpackungen
bzw. Zigarettenpackungen (10) der Kragen (15) bis in einen Bereich der unteren Packungsgruppe
(12) verlängert ist, insbesondere bis in einen Bereich unterhalb einer gedachten horizontalen
Mittelebene der Packungen der unteren Packungsgruppe (12).
4. Klappschachtel nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die als Gebindepackung dienende Klappschachtel in der Höhe so bemessen ist, dass
sie der Höhe einer standardmäßigen Zigarettenpackung (10) entspricht und in der Breite
vorzugsweise so bemessen ist, dass fünf nebeneinander positionierte Zigarettenpackungen
(10) Aufnahme finden.
5. Klappschachtel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Klappschachteln als Teilpackungen (56, 57) zu einer Gebindeeinheit
vereinigt sind, wobei vorzugsweise die Teilpackungen (56, 57) mit ihren Bodenwänden
(34) aneinander liegen und in diesem Bereich lösbar miteinander verbunden sind.
6. Klappschachtel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilpackungen (56, 57) an mindestens zwei einander gegenüberliegenden Seiten,
insbesondere an Schmalseiten, durch jeweils ein Klebeetikett (58) miteinander verbunden
sind, wobei vorzugsweise das Klebeetikett eine Perforationslinie (59) im Bereich der
aneinanderliegenden Bodenwände (34) aufweist.
1. Hinged-lid box for cigarettes or cigarette packs (10), comprising a blank - package
blank (17) - made of thin cardboard with contiguous regions for an outer box side
tab (18) and lid side tab (19), box front wall (20) and lid front wall (21), box side
wall (22) and lid side wall (23), box rear wall (24) and lid rear wall (25), as well
as with a marginal connective strip (26) for connection with the side tabs (18, 19)
to form a box part (13) with box front wall (20), box rear wall (24), box side walls
(22) and a lid (14) having lid front wall (21), lid rear wall (25) and lid side walls
(23), it being possible during the production process to fold a collar (15), which
is connected as a single piece to the package blank (17) at a free edge of the box
side tab (18), against an inner side of the package blank (17), characterized in that the box strip (26) arranged opposite to the box side tab (18) is connected to the
inner side of the collar flap (40) in the region of the collar (15) and to the inner
side of the box side tab (18) outside of the collar (15).
2. Hinge-lid box according to Claim 1,
characterized by the following features:
a) a lid strip (27) laterally attached to the region of the lid rear wall (25) as
a continuation of the box strip (26) is connected to the lid side tab (19),
b) the box strip (26) and the lid strip (27) are delimited from one another by a wedge-shaped
punching (49) to form oblique edges,
c) the angle defined by the punching (49) is somewhat greater than the angle formed
in the region of pack sides and defined by a collar edge (44), on one hand, and an
oblique punched line (28) between box part (13) and lid (14), on the other, such that
the oblique edges bordering the cutout (49) are not visible from the outside.
3. Hinge-lid box according to Claim 1 or 2, characterized in that, for the purpose of accommodating two pack groups (11, 12) arranged one above the
other and comprising individual packages or cigarette packs (10), the collar (15)
extends into a region of the lower pack group (12), in particular to a region below
an imaginary horizontal midplane of the packs of the lower pack group (12).
4. Hinge-lid box according to Claim 1 or one of the further Claims, characterized in that the hinge-lid box serving as a multipack is sized to a height corresponding to the
height of a conventional cigarette pack (10) and preferably being dimensioned in its
width that five cigarette packs (10) positioned next to each other can be accommodated.
5. Hinge-lid box according to Claim 4, characterized in that at least two hinge-lid boxes as sub-packages (56, 57) are joined to form a multipack
unit, with the sub-packages (56, 57) preferably lying with their base walls (34) against
one another and being connected detachably to one another in this region.
6. Hinge lid box according to Claim 5, characterized in that the sub-packages (56, 57) are connected to one another on at least two facing sides,
in particular, narrow sides, in each case by means of an adhesive label (58), with
the adhesive label preferably having a perforation line (59) in the region of the
abutting base walls (34).
1. Boîte pliante pour cigarettes ou paquets de cigarettes (10), constituée d'une pièce
découpée - une découpe de paquet (17) - en carton mince avec des parties se raccordant
les unes aux autres pour un volet latéral extérieur de boîte (18) et des volets latéraux
de couvercle (19), une paroi avant de boîte (20) et une paroi avant de couvercle (21),
une paroi latérale de boîte (22) et une paroi latérale de couvercle (23), une paroi
arrière de boîte (24) et une paroi arrière de couvercle (25) ainsi qu'une bande de
boîte du côté marginal (26) pour la connexion aux volets latéraux (18, 19) en formant
une partie de boîte (13) avec une paroi avant de boîte (20), une paroi arrière de
boîte (24), des parois latérales de boîte (22) et un couvercle (14) avec une paroi
avant de couvercle (20), une paroi arrière de couvercle (25) et des parois latérales
de couvercle (23), un rebord (15) connecté d'une seule pièce à la découpe de paquet
(17) au niveau d'un bord libre du volet latéral de boîte (18) pouvant être plié lors
de la fabrication contre un côté intérieur de la découpe de paquet (17), caractérisée en ce que la bande de boîte (26) disposée en face du volet latéral de boîte (18) est connectée
dans la région du rebord (15) à la patte de rebord (40) et en dehors du rebord (15)
au volet latéral de boîte (18) à chaque fois du côté intérieur.
2. Boîte pliante selon la revendication 1,
caractérisée par les caractéristiques suivantes :
a) une bande de couvercle (27) montée latéralement dans la région de la paroi arrière
de couvercle (25) dans le prolongement de la bande de boîte (26) est connectée au
volet latéral de couvercle (19),
b) la bande de boîte (26) et la bande de couvercle (27) sont séparées l'une de l'autre
par un estampage en forme de coin (49) en formant des arêtes orientées obliquement,
c) l'angle défini par l'estampage (49) est un peu plus grand que l'angle défini d'une
part par une arête de rebord (44) et par une ligne d'estampage orientée obliquement
(28) entre la partie de boîte (13) et le couvercle (14) d'autre part, dans la région
des côtés du paquet, de telle sorte que les bords obliques limitant l'estampage (49)
ne soient pas visibles depuis l'extérieur.
3. Boîte pliante selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que pour recevoir deux groupes de paquets (11, 12) disposés l'un au-dessus de l'autre,
constitués de paquets individuels ou de paquets de cigarettes (10), le rebord (15)
est prolongé jusque dans une région du groupe de paquets inférieur (12), notamment
jusque dans une région en dessous d'un plan médian horizontal imaginaire des paquets
du groupe de paquets inférieur (12).
4. Boîte pliante selon la revendication 1 ou l'une quelconque des autres revendications,
caractérisée en ce que la boîte pliante servant de paquet d'emballage est dimensionnée en hauteur de telle
sorte qu'elle corresponde à la hauteur d'un paquet de cigarettes standard (10) et
est dimensionnée en largeur de préférence de telle sorte que cinq paquets de cigarettes
(10) positionnés les uns à côté des autres puissent y être reçus.
5. Boîte pliante selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'au moins deux boîtes pliantes sont rassemblées sous forme de paquets partiels (56,
57) pour former une unité d'emballage, de préférence les paquets partiels (56, 57)
s'appliquant l'un contre l'autre avec leurs parois de fond (34) et étant connectés
l'un à l'autre de manière détachable dans cette région.
6. Boîte pliante selon la revendication 5, caractérisée en ce que les paquets partiels (56, 57) sont connectés l'un à l'autre sur au moins deux côtés
opposés, en particulier sur les petits côtés, respectivement par une étiquette adhésive
(58), l'étiquette adhésive présentant de préférence une ligne de perforation (59)
dans la région des parois de fond adjacentes (34).
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