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EP 1 544 378 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.11.2015 Patentblatt 2015/45 |
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Anmeldetag: 16.12.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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VERFAHREN ZUM SETZEN EINES VERANKERUNGSELEMENTS FÜR WIEDERVERWENDBARE UND VERLORENE
DECKENRANDSCHALUNGSPLATTEN SOWIE EIN VERANKERUNGSELEMENT ZUR DURCHFÜHRUNG DES VERFAHRENS
METHOD FOR INSTALLING AN ANCHORING DEVICE FOR A SLAB EDGE SHUTTERING AND ANCHORING
DEVICE TO CARRY OUT THE METHOD
MÉTHODE POUR L'INSTALLATION D'UN DISPOSITIF D'ANCRAGE PUR UN COFFRAGE DE PLANCHER
ET DISPOSITIF D'ANCRAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
16.12.2003 CH 21462003
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.06.2005 Patentblatt 2005/25 |
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Patentinhaber: System Albanese |
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8400 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Albanese, Giulio
8400 Winterthur (CH)
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Vertreter: Gachnang, Hans Rudolf et al |
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Gachnang AG Patentanwälte
Badstrasse 5
Postfach 8501 Frauenfeld 1 8501 Frauenfeld 1 (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 079 037 DE-A1- 3 008 473 DE-U1- 8 614 599
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CH-A5- 689 945 DE-U1- 8 308 442
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Setzen eines Verankerungselements
für wiederverwendbare und verlorene Deckenrandschalungsplatten gemäss Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 sowie ein Verankerungselement zur Durchführung des Verfahrens
gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 3.
[0002] Für die Erstellung von Deckenrandabschalungen sind verschiedene Vorrichtungen bekannt.
Allen Vorrichtungen liegt die Aufgabe zugrunde, das Schalungselement, welches die
Deckenplatte stirnseitig begrenzt, bis zur Erstarrung des flüssigen Betons der Decke
präzise festzuhalten. Eine der häufig verwendeten Vorrichtungen umfasst ein Verankerungselement
aus zwei rechtwinklig miteinander verbundenen Profilrohren, von denen der horizontal
zu liegen kommende Schenkel (Anker) auf der Deckenschalung der zu erstellenden Decke
z.B. mit Nägeln befestigt wird. Am vertikal nach oben ragenden zweiten Schenkel, dem
Halter, kann eine wiederverwendbare Schalplatte oder eine verlorene Deckenrandabschalungsplatte
befestigt werden. Nachteilig an diesem Verankerungselement ist der grosse Aufwand
für eine exakte Ausrichtung, insbesondere wenn die bereits gegossene Wand (erste Teilbaute)
bzw. deren unebene Oberkante über das Niveau der Schalung hinausragt und vor dem Versetzen
die überragenden Teile dieser Wand abgespitzt werden müssen. Im weiteren ist das Versetzen
der Verankerungselemente auch durch die meist in grosser Zahl vorhandenen, aus der
Wand nach oben ragenden Armierungsanschlusseisen der ersten Teilbaute erschwert.
[0003] Aus der
CH 689945 A5 ist ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Befestigen
einer Stirnschalung für eine Betondecke an der zugeordneten Mauerkrone bekannt. Die
Stütz- und Spannvorrichtungen für eine Stirnschalung werden mittels vertikaler Halteteile
verankert, welche in die noch fliessfähige, erst teilerhärtete Mauerkrone selbst oder
in eine entsprechende Masse in Aussparungen der Mauerkrone gesteckt, vertikal ausgerichtet
und nach dem hinreichenden Aushärten der Masse mit den Stütz- und Spannvorrichtungen
für die Stirnschalung bestückt werden. Bei diesem Verfahren bzw. der Vorrichtung besteht
der Nachteil, dass das Setzen der Vorrichtung in einem äusserst kleinen Zeitfenster
nach dem Giessen der Wand zu erfolgen hat und dass die in die noch fliessfähige, d.h.
weiche Betonmasse gesteckte Vorrichtung genau ausgerichtet werden muss, damit deren
gegen die Stirnschalung gerichteten Distanzstücke exakt in der Flucht der äusseren
Oberfläche der Wand zu liegen kommen. Das Versetzen und Ausrichten der Vorrichtung
ist äusserst zeitaufwändig und kann nur von gut ausgebildetem Personal durchgeführt
werden. Im Weiteren besteht der grosse Nachteil der Vorrichtung und des Verfahrens,
dass einerseits die Aushärtung der Betonmasse der Wand abgewartet werden muss und
danach durch die Wandschalung hindurch gezielt Nägel in die Distanzstücke eingetrieben
werden müssen. Auch das Befestigen der Deckenrandabschalbretter von aussen an den
zwangsläufig nicht immer exakt ausgerichteten Vorrichtungen ist aufwändig. Wohl ein
Grund, dass diese Art von Befestigungen für Deckenrandabschalungen nie in die Praxis
umgesetzt werden konnte.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zum Setzen
eines Verankerungselements für die Befestigung von wiederverwendbaren und verlorenen
Deckenrandschalungsplatten, das vor dem Giessen und Armieren der Wand gesetzt werden
kann, sowie die Schaffung eines Verankerungselements zur Durchführung des Verfahrens.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch ein Verfahren gemäss den Merkmalen des Patentanspruchs
1 sowie durch ein Verankerungselement gemäss den Merkmalen des Patentanspruchs 3.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verankerungselements sind in den abhängigen Ansprüchen
definiert.
[0006] Das verfahrensgemässe Setzen des Verankerungselements erlaubt es, diese Arbeit bequem
bereits während der Schalungsarbeiten und vor der Erstellung der Wandarmierung vorzunehmen.
Die Befestigung des Verankerungselements an der Wandschalung kann sehr einfach und
ohne Aufwand äusserst präzise erfolgen, denn die zwangsläufig genau versetzten Schalungsplatten
für die Wand dienen als Basis für die exakte Ausrichtung. Die einmal versetzten Verankerungselemente
sind sofort nach dem Ausschalen der erstellten Wand (erste Teilbaute) einsatzfähig,
und zwar sowohl als Halter für die Deckenrandabschalungsplatten als auch dort, wo
erwünscht oder vorgeschrieben, für die Befestigung von Schutzgeländern während des
Betonierens der Decke (zweite Teilbaute). Das Schutzgeländer kann sogar schon vor
dem Betonieren der ersten Teilbaute zusammen mit dem Verankerungselement montiert
werden und seinen Dienst bereits während des Schalens der Decke erfüllen. Mit der
Aushärtung des Betons der die Decke tragenden Wand sind die Verankerungselemente unlösbar
mit letzterer verbunden. Auch harte Stösse, z.B. durch an Kranhaken hängende Armierungseisen
oder Deckenrandabschalungsplatten, können schadlos aufgenommen werden. Dies ganz im
Gegensatz zu den bekannten rechtwinklig auf der Deckenschalung befestigten Verankerungselemente,
welche durch geringe Kräfte bereits aus der genagelten Verankerung gelöst werden.
[0007] Anhand eines illustrierten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen
- Figur 1
- eine Aufsicht auf eine Wandschalung mit versetzten Verankerungselementen,
- Figur 2
- ein Vertikalschnitt längs Linie II-II durch die Wandschalungsplatte in Figur 1,
- Figur 3
- ein Verankerungselement, dessen horizontaler Schenkel (Anker) auf der Deckenschalung
gemäss Stand der Technik befestigt ist,
- Figur 4
- einen Querschnitt durch eine Wand mit einem erfindungsgemässen Verankerungselement,
befestigt an der äusseren Wandschalungsplatte,
- Figur 5
- eine perspektivische Darstellung des Verankerungselements,
- Figur 6
- einen Querschnitt durch eine erstellte Wand mit einbetoniertem Verankerungselement
und daran befestigter Deckenrandabschalung sowie einem Schutzgeländerträger mit Schutzgeländer
vor dem Betonieren der Decke und
- Figuren 7 a-d
- verschiedene mögliche Querschnitte des Verankerungselements, wobei Figur 7c und Figur
7d nicht Ausführungsformen der Erfindung sind.
[0008] Bei einem aus dem Stand der Technik bekannten Verankerungselement 1 zum Setzen/Befestigen
einer Deckenrandabschalung 13 ist dessen horizontaler Schenkel 3 mit Nägeln 5 auf
der Schalung 7 für die zu erstellende Decke 26 befestigt. Am vertikalen Schenkel,
dem Halterteil 4 des Verankerungselements 1 sind Distanzelemente 11 befestigt, welche
die Lage der anzubringenden Deckenrandabschalung 13 festlegen und Mittel zum Befestigen
der Deckenrandabschalung 13 aufweisen. Das Ausrichten der Halterteile 4 auf die Ebene
E, welche später die Stirnfläche der Decke 26 bildet, ist sehr aufwendig, weil einerseits
oft Teile, Wandteile 17' oder Armierungs-Anschlusseisen 33, die die Oberfläche 15
der bereits erstellten Wand 17 überragen und im Wege stehen, vorerst weggespitzt oder
abgetrennt werden müssen (Figur 3) und andererseits die fiktive Ebene E (Stirnwand
der Decke) gesucht werden muss.
[0009] Das erfindungsgemässe Verankerungselement 1, wie es in den Figuren 1, 2 und 4 bis
7 dargestellt ist, umfasst in der einfachsten Ausführung einen geraden Profilstab
mit rundem (Figur 7a) oder rechteckigem (Figur 7b) Querschnitt. Vorteilhafterweise
ist der Profilstab zweischenklig abgewinkelt. Die beiden Schenkel bilden unten den
Ankerteil 2 und oben den Halterteil 4. Am Halterteil 4 ist mindestens ein Halteelement
23 befestigt. Vorzugsweise sind zwei Halteelemente 23,25 in gegenseitigem Abstand
mit dem Halterteil 4 verbunden. Die beiden Halteelemente 23,25 haben zwei Funktionen:
einerseits dienen sie als Verbindungsmittel, um das Verankerungselement 1 mit der
Schalungsplatte 21 für die zu betonierende Wand 17 zu verbinden, und andererseits
bilden sie Distanzelemente, um das meist aus Stahl hergestellte Verankerungselement
1 in genügendem Abstand von der Wandoberfläche zu halten und eine Rostbildung zu vermeiden
(vgl. Figuren 1, 2 und 4).
[0010] Anhand der Figuren 5 und 6 wird die Ausbildung des Verankerungselements 1 näher beschrieben.
Dieses umfasst den vertikalen Halterteil 4 und den zum vertikalen Halterteil 4 in
spitzem Winkel oder parallel verlaufenden, einzubetonierenden Ankerteil 2. Am Halterteil
4 sind, vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt, das untere Halteelement 23 und das
obere Halteelement 25 befestigt. Die Halteelemente 23,25 können auch aus dem Halterteil
4 selbst herausgeformt sein (keine Abb.). Beide Halteelemente 23,25 weisen Laschen
27 mit einer Bohrung 29 auf, durch welche Nägel 31 hindurchführbar sind. Vorzugsweise
besteht mindestens der Halterteil 4 aus einem Rohr mit mehreckigem Querschnitt (Vergl.
Fig. 7). Alternativ zu den beschriebenen Halteelementen 23,25 können auch solche eingesetzt
werden, die den Halterteil 4 nicht vollständig umfassen. Sie können z.B. mit Rast-
oder Schnappelementen am Halterteil 4 befestigt sein, um diesen in einem Abstand zur
Wandschalung 21 zu halten.
[0011] Das Verankerungselement 1 gemäss Figur 5 wird mit den Nägeln 31 vor dem Betonieren
der Wand 17 an der Schalung 21 befestigt. Die Befestigung der leichten und gut zu
handhabenden Verankerungselemente 1 ist einfach, denn nach dem Anbringen einer Höhenlinie
für die Stirnfläche der zu erstellenden Wand 17 auf der Höhe h oder auf dem Niveau
der Oberfläche der später zu giessenden Decke 26 können die Verankerungselemente 1
nacheinander und in vorgegebenem Abstand angenagelt werden. Das Befestigen an der
Schalung 21 erfolgt vorzugsweise vor dem Erstellen der Armierung 33. Der nachfolgende
Aufbau der Armierung 33 wird durch die Verankerungselemente 1 nicht behindert.
[0012] Selbstverständlich können die Verankerungselemente 1 auch nach dem Erstellen der
Wandarmierung und sogar noch nach dem Einbringen der Betonmasse vor deren Aushärtung
befestigt werden.
Am Halterteil 4 kann zusätzlich noch in einer den Halterteil 4 durchdingenden Bohrung
30 eine Gewindehülse 32 befestigt, ausgebildet oder angeformt sein. Das Ende der Gewindehülse
32 liegt bündig in der Ebene der Halteelemente 23,25 und dient nach dem Ausschalen
der Wand als Verankerung für einen Ankerstab (Ankerstab nicht dargestellt in Fig.
5).
[0013] Nach der Erstellung (Betonieren) der Wand 17 bis zu Höhe h sind die Verankerungselemente
1 in der erstarrten Betonmasse unlösbar verbunden. Sie können sofort, d.h. nach dem
Entfernen der Schalung 21, zur Erstellung eines Schutzgeländers 35 (vgl. Figur 6)
eingesetzt und auch belastet werden, falls das Geländer 35 nicht bereits beim Befestigen
der Verankerungselemente 1 an der Schalung 21 aufgesetzt worden ist. Die dazu verwendeten
Geländerpfosten 37 lassen sich von oben in den vertikalen Halterteil 4 des Verankerungselements
1 einschieben. In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung werden die Geländerpfosten
37 nicht direkt in die Verankerungselemente 1 eingesteckt, sondern es wird vorerst
ein Befestigungselement 39 für die Befestigung einer Deckenrand-Abschalplatte 41 auf
dem vertikalen Halterteil 4 befestigt. Ein solches Befestigungselement 39 ist aus
dem Stand der Technik bekannt und umfasst einen die Deckenrand-Abschalplatte 41 umgreifenden
Arm 43, welcher die Deckenrand-Abschalplatte 41 automatisch festklemmt, so dass keine
Nägel 31 eingeschlagen werden müssen. Am Befestigungselement 39 ist ein vertikal verlaufendes
Aufnahmerohr 45 befestigt, in welches der Geländerpfosten 37 temporär beim Giessen
der Decke 26 einsteckbar ist.
Die geometrische Ausbildung des Halterteils 4, insbesondere des oberen Endes, ist
an die verschiedenen, auf dem Markt erhältlichen Befestigungelemente 39 anpassbar,
d.h. sie ist systemabhängig anpassbar.
Am Verankerungselement 1 bzw. an dessen Halterteil 4 können Markierungen zur Anzeige
der Oberkante der zu erstellenden Wand in Gestalt von Strichen oder Vertiefungen angebracht
sein. Es können weiter zusätzliche Markierungen am Halterteil 4 bzw. am Ankerteil
2 angebracht sein, welche die Deckenstärke d anzeigen (keine Abbildung).
1. Verfahren zum Setzen eines Verankerungselements (1) für Deckenrand-Schalungsplatten
und zum Einstecken von Geländerpfosten,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verankerungselement (1) die Gestalt eines Profilrohrs aufweist, an dessen oben
zu liegen bestimmten Abschnitt, der zum Einstecken des Geländerpfostens und zum Befestigen
des Verankerungselements (1) an der Schalung (21) für eine noch zu giessende Wand
(17) dient und Halteelemente (23,25) zum Befestigen des Verankerungselements (1) an
der Schalung (21) für die Wand (17), auf der später die Decke zu liegen kommt, umfasst,
wobei vor dem Giessen der die Decke tragenden Wand (17) das Verankerungselement (1)
mit Nägeln (31) an der vorbezeichneten Stelle an der Schalung (21) befestigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Halterteil (4) des Verankerungselements (1) und der Wandschalung (21)
vor dem Befestigen an der Wandschalung (21) und vor dem Betonieren der die Decke (26)
tragenden Wand (17) die Halteelemente (23,25) als Befestigungs- und Distanzelemente
eingesetzt werden.
3. Verankerungselement (1) für die Befestigung von Deckenrand-Schalungsplatten zur Durchführung
des Verfahrens nach Anspruch 1, wobei das Verankerungselement die Gestalt eines Profil
rohrs aufweist umfassend ein Halterteil (4) und ein Ankerteil (2), wobei das Ankerteil
(2) in der Wand zu liegen bestimmt ist und das Halterteil (4) Abstandshalter trägt,
dadurch gekennzeichnet,
- dass am Halterteil (4) Halteelemente (23) befestigt oder aus dem Halterteil (4) herausgeformt
sind,
- dass die Halteelemente (23) das Halterteil (4) vollständig oder nicht vollständig umfassen,
- dass die Halteelemente (23) Laschen (27) mit eine Bohrung (29) aufweisen, durch welche
Nägel (31) hindurchführbar sind, mit welchen Nägeln (31) das Verankerungselment (1)
vor dem Erstellen der Wandarmierung an der Schalung für die Wand auf der Höhe h oder
dem Niveau der Oberfläche der später zu giessenden Decke (26) befestigbar ist.
4. Verankerungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilstab einen runden oder eckigen Querschnitt aufweist.
5. Verankerungselement nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Ankerteil (2) und/oder am Halterteil (4) Markierungen zur Anzeige der Oberkante
der zu erstellenden Wand (17) angebracht sind.
1. A method for installing an anchoring element (1) for ceiling edge formwork plates
and for inserting railing posts,
characterized in that
the anchoring element (1) has the form of a profile tube, and comprises, on the section
whereof which is intended to be located at the top which is used for inserting the
railing post and for fastening the anchoring element (1) to the formwork (21) for
a wall (17) which still has to be cast, holding elements (23,25) for fastening the
anchoring element (1) to the formwork (21) for the wall (17) on which the ceiling
is later to be located, wherein prior to casting of the wall (17) supporting the ceiling,
the anchoring element (1) is fastened to the formwork (21) with nails (31) at the
location described above.
2. The method according to Claim 1, characterized in that the holding elements (23,25) are used as fastening elements and spacers between the
bracket part (4) of the anchoring element (1) and the wall formwork (21) prior to
fastening to the wall formwork (21) and prior to concreting of the wall (17) supporting
the ceiling (26).
3. An anchoring element (1) for fastening ceiling edge formwork plates for carrying out
the method according to Claim 1, wherein the anchoring element has the form of a profile
tube, comprising a bracket part (4) and an anchoring part (2), wherein the anchoring
part (2) is intended to be located in the wall and the bracket part (4) supports spacers,
characterized in that
- holding elements (23) are fastened to the bracket part (4) or are formed from the
bracket part (4),
- the holding elements (23) comprise the bracket part (4) completely or not completely,
- the holding elements (23) comprise lugs (27) with a bore (29) through which nails
(31) can be guided, with which nails (31) the anchoring element (1) can be fastened
prior to the construction of the wall reinforcement on the formwork for the wall at
height h or the level of the surface of the ceiling (26) which is to be cast later.
4. An anchoring element according to Claim 3,
characterized in that the profiled rod has a circular or angular cross-section.
5. An anchoring element according to any one of Claims 3 or 4, characterized in that marks for indicating the upper edge of the wall (17) to be constructed are mounted
on the anchoring part (2) and/or on the bracket part (4).
1. Procédé de pose d'un élément d'ancrage (1) pour des panneaux de coffrage de rive de
dalle et pour l'insertion de montants de garde-corps,
caractérisé en ce que
l'élément d'ancrage (1) présente la forme d'un tube profilé sur son tronçon destiné
à être placé en haut et qui sert à l'insertion du montant de garde-corps et à la fixation
de l'élément d'ancrage (1) sur le coffrage (21) pour une paroi (17) qui doit encore
être coulée, et qui comprend des éléments de retenue (23, 25) pour la fixation de
l'élément d'ancrage (1) sur le coffrage (21) destiné à la paroi (17) sur laquelle
vient ultérieurement s'appuyer la dalle, l'élément d'ancrage (1) étant, avant la coulée
de la paroi (17) portant la dalle, fixé par des clous (21) à l'emplacement pré-désigné
sur le coffrage (21).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, entre la partie de maintien (4) de l'élément d'ancrage (1) et le coffrage de paroi
(21), avant la fixation sur le coffrage de paroi (21) et avant le bétonnage de la
paroi (17) portant la dalle (26), les éléments de retenue (23, 25) sont introduits
en tant qu'éléments de fixation et d'écartement.
3. Elément d'ancrage (1) pour la fixation de panneaux de coffrage de rive de dalle pour
la réalisation du procédé selon la revendication 1, l'élément d'ancrage (1) présentant
la forme d'un tube profilé, comprenant une partie de maintien (4) et une partie d'ancrage
(2), la partie d'ancrage (2) étant destinée à être placée dans la paroi et la partie
de maintien (4) portant des éléments d'espacement,
caractérisé,
- en ce que, sur la partie de maintien (4), des éléments de retenue (23) sont fixés ou sont formés
à partir de la partie de maintien (4),
- en ce que les éléments de retenue (23) comprennent entièrement ou pas entièrement la partie
de maintien (4),
- en ce que les éléments de retenue (23) présentent des attaches avec alésage (29) à travers
lequel des clous (31) peuvent être introduits, avec lesquels clous (31) l'élément
d'ancrage (1) peut être fixé, avant la réalisation de l'armature de paroi sur le coffrage
destiné à la paroi, à la hauteur h ou au niveau de la surface de la dalle (26) devant
être coulée ultérieurement.
4. Elément d'ancrage selon la revendication 3, caractérisé en ce que la barre profilé présente une section transversale ronde ou angulaire.
5. Elément d'ancrage selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce que, sur la partie d'ancrage (2) et/ou sur la partie de maintien (4), il est apposé des
marquages destinés à indiquer l'arête supérieure de la paroi (17) à réaliser.


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