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EP 1 544 394 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2012 Patentblatt 2012/05 |
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Anmeldetag: 03.12.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Feststellen eines Flügels, insbesondere einer Tür oder eines Fensters
Device for holding a wing, particularly of a door or window
Dispositif pour immobiliser un vantail, particulièrement d'une porte ou fenêtre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
18.12.2003 DE 10359979
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.06.2005 Patentblatt 2005/25 |
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Patentinhaber: GEZE GmbH |
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71229 Leonberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Glänzer, Manfred
71229 Leonberg (DE)
- Müller, Martin
71229 Leonberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 398 196 DE-A1- 3 806 662 DE-U1- 9 306 539
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DE-A1- 3 537 177 DE-U1- 9 303 973 DE-U1- 29 623 040
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Feststellen eines Flügels, insbesondere
einer Tür oder eines Fensters nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die
DE 35 37 177 A1 zeigt eine Schließvorrichtung für eine Tür, mit einem an der Tür befestigten Türschließer
und einer an einem oberen Abschnitt der Türwand befestigten Feststellvorrichtung,
die einen Verriegelungsmechanismus und ein in einer Gleitschiene sitzendes Gleitstück
aufweist, wobei der Verriegelungsmechanismus ein in dem Gehäuse schwenkbar gehaltenes
Betätigungselement, ein damit zusammenwirkend verbundenes Kniehebelsystem und einen
Schaltmagnet mit einem Stößel aufweist. Der Kniehebelmechanismus spricht auf die Bewegung
des Stößels des Schaltmagneten an und ist in den V-förmigen Zustand zusammenlegbar.
Das Gleitstück ist mit dem Türschließer verbunden und in der Gleitschiene durch das
Öffnen und Schließen der feuersicheren Tür verschiebbar. Das Betätigungselement ist
mit einem Rohrabschnitt versehen, in den ein Anschlag eingesetzt und nach unten durch
die Feder vorgespannt ist, wobei die Vorspannkraft der Feder durch eine in den Rohrabschnitt
geschraubte Schraube einstellbar ist. Das Gleitstück ist am vorderen Ende mit einer
geneigten Fläche und mit einer Ausnehmung für die Aufnahme des Anschlags versehen.
Das Gleitstück ist in dem zwischen dem Betätigungselement und der Gleitschiene gebildeten
Raum verschiebbar, wobei der Anschlag durch die geneigte Fläche des Gleitstücks nach
oben führbar und das Gleitstück durch den Anschlag arretierbar ist, wenn er in die
Ausnehmung des Gleitstücks fällt.
[0003] Aus der
DE 93 06 539 U1 ist eine Feststellvorrichtung für eine mit einem Türschließer versehene Tür bekannt,
mit einem zwischen Türflügel und Rahmen angeordneten Gleitarm, der an seinem einen
Ende am Flügel- oder am Rahmengelenk gelagert und an seinem anderen Ende in einer
am Rahmen bzw. an der Tür angeordneten Führungsschiene mit einem Gleitstück verschiebbar
geführt ist. Weiterhin mit einer elektrisch sperrbaren Halteeinrichtung mit einer
beweglichen Rastnase, die unter der Wirkung einer Feder in die Bewegungsbahn des Gleitarmes
gedrängt wird, sowie mit einem bewegbaren Lager, auf dem die Feder abgestützt ist,
und mit einem Elektromagneten, dessen verschiebbare Ankerplatte mit dem bewegbaren
Lager zusammenwirkt. Das bewegbare Lager ist eine quer zur Gleitrichtung schwenkbare
Aufnahme, um dessen Schwenkachse die in der Aufnahme aufgenommene, mit einer mit dem
Gleitstück zusammenwirkenden Gleitkante aus der Aufnahme herausragenden Rastnase in
beiden Richtungen begrenzt gegen den Druck der sich in der Aufnahme abstützenden Feder
in die gleiche Richtung verschwenkbar ist. Die Aufnahme wirkt über einen parallel
zur Gleitbahn angeordneten und den Elektromagneten durchdringenden Bolzen mit der
quer zur Gleitbahn angeordneten, parallel zur Gleitbahn verschiebbaren Ankerplatte
zusammen.
[0004] Die Feststellvorrichtung kann nicht für unterschiedliche Haltekräfte verwendet werden,
da die Federkraft nicht einstellbar ist. Möglicherweise kann sich die Anordnung der
Rastnase im Aufnahmegehäuse verklemmen.
[0005] Aus der
DE 38 06 662 C2 ist eine Feststellvorrichtung für eine mit einem Türschließer versehene Tür bekannt,
mit einem zwischen Türflügel und Rahmen angeordneten Gleitarm, mit einem Gleiter,
der in einer am Rahmen bzw. an der Tür angeordneten Führungsschiene verschiebbar geführt
ist und mit einem Elektromagneten zusammenwirkt. Die Feststellvorrichtung weist ein
bewegliches Anschlagelement auf, welcher mit dem Elektromagneten an einem in der Führungsschiene
fest montierbaren ersten Schlitten gelagert ist. Das als Anschlaghebel ausgebildete
bewegliche Anschlagelement ragt unter Wirkung einer Feder in die Führungsbahn des
Gleiters hinein, wobei der Anschlaghebel mit einem zweiten Schlitten zusammenwirkt,
welcher in dem ersten Schlitten verschiebbar gelagert ist, und eine mit dem Elektromagneten
zusammenwirkende Ankerplatte trägt.
[0006] Diese Anordnung ist aufwändig durch eine Vielzahl von Bauelementen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Feststellvorrichtung auszubilden,
welche sicher funktioniert.
[0008] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung.
[0010] Elektromagnetische Feststellvorrichtungen werden häufig dazu verwendet, mit Türantrieben
versehene Türflügel von Brandschutztüren offen zu halten. Dadurch können Flure frei
begangen werden, wobei im Brandfall die Feststellvorrichtung automatisch aufgehoben
werden kann, wodurch die Türflügel durch die Türantriebe geschlossen werden. Oft sind
dies zweiflüglige, mit einer Schließfolgeregelung versehene Türen, wodurch der Standflügel
vor dem mit einer Überlappung, dem Falz, versehenen Gangflügel schließt. Der standflügelseitige
Gleiter betätigt dabei eine Auslösevorrichtung, welche mit einer Sperrvorrichtung
zusammenwirkt, die auf den gangflügelseitigen Türschließer einwirkt. Durch diese wird
das Schließen des Gangflügels verhindert, wenn sich der Standflügel in einer zumindest
teilweise geöffneten Position befindet.
[0011] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist für kleine bis sehr große Haltekräfte, welche
abhängig von den Türflügelgrößen und -gewichten erforderlich sind, geeignet. Dabei
ist sie einfach aufgebaut und leicht einstellbar. Durch die Überlastsicherung wird
die Türanlage vor Beschädigung durch Betätigen der Türflügel bei festgestellter Feststellvorrichtung
geschützt, und die Türflügel können durch Überfahren der Feststellvorrichtung manuell
geschlossen werden.
[0012] Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel in der Zeichnung anhand der Figuren
näher erläutert.
[0013] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine zweiflügelige, mit Türschließern und einer Schließfolgeregelung versehene Tür,
mit in einer Gleitschiene angeordneten Feststellvorrichtungen zum Offenhalten der
Türflügel;
- Fig. 2
- eine Ansicht einer der Feststellvorrichtungen gemäß Fig. 1 in geschnittener Darstellung,
wobei sich die Feststellvorrichtung in der den Flügel offenhaltenden Stellung befindet;
- Fig. 3
- eine Ansicht gemäß Fig. 2, wobei sich die Feststellvorrichtung in Freigabestellung
befindet;
- Fig. 4
- eine Ansicht gemäß Fig. 2, wobei die Feststellvorrichtung durch Überlast überfahren
wird.
[0014] Aus der Fig. 1 ist eine zweiflügelige Tür mit einem Gangflügel 1 und einem Standflügel
2 ersichtlich, mit einer oberhalb der Türflügel 1, 2 in oder auf dem Türrahmen angeordneten
Gleitschiene 9, in welcher die an den Gleitarmen 5, 6 der Türantriebe 3, 4 angeordneten
Gleiter 7, 8 geführt sind. Weiterhin sind zur Schließfolgeregelung eine Auslösevorrichtung
10, eine Sperrvorrichtung 11 und zur Offenhaltung der Türflügel 1, 2 die Feststellvorrichtungen
12, welche mit den Gleitern 7, 8 zusammenwirken, innerhalb der Gleitschiene 9 angeordnet.
Die Feststellvorrichtung 12 ist dabei für beide Türflügel 1, 2 identisch aufgebaut.
[0015] In den Figuren 2 bis 4 ist ein Ausschnitt der Gleitschiene 9 mit der Feststellvorrichtung
12 für den Standflügel 1 in geschnittener Darstellung gezeigt. Die Feststellvorrichtung
12 ist in entsprechend seitenverkehrter Anordnung für den Gangflügel 2 in der Gleitschiene
9 angeordnet. Fig. 2 zeigt dabei die Grundstellung, in welcher ein Anschlagelement
14 in die Bewegungsbahn des Gleiters 7, 8 hineinragt. Die Feststellvorrichtung 12
kann zur Offenhaltung des Türflügels 1, 2 aktiviert sein.
[0016] Die Feststellvorrichtung 12 weist eine Aufnahme 13 auf, welche in der Gleitschiene
9 zur Festlegung der gewünschten Offenhalteposition der Türflügel 1, 2 verschoben
und mit einem nicht dargestellten Klemmelement, beispielsweise einer Klemmschraube,
festgelegt werden kann. In der Aufnahme 13 ist ein Elektromagnet 21 angeordnet, welcher
mit einer an einer Stange 19 einerends angeordneten Ankerplatte 20 zusammenwirkt.
Die Stange 19 weist andernends ein Sperrelement 15 auf, welches mit einem elastischen
Element, der Rückholfeder 22, beaufschlagt ist, wodurch die Ankerplatte 20 an den
Elektromagneten 21 angelegt wird. Das Sperrelement 15 ist in der Aufnahme 13 geführt,
wobei diese im Bereich der Führung durch einen Materialeinsatz oder eine Beschichtung
für verbesserte Gleiteigenschaften ausgebildet sein kann. An der Aufnahme 13 ist ein
um eine Drehachse 18 schwenkbarer Hebel 17 angeordnet. Für die Drehachse 18 sind mehrere
Positionen vorgesehen, wodurch die Feststellvorrichtung 12 für verschiedene Türflügelgewichte
auf unterschiedliche Feststellkräfte eingestellt werden kann.
[0017] Der Hebel 17 weist eine Aussparung 16 auf, die mit dem Sperrelement 15 zusammenwirkt.
Die Aussparung 16 kann ebenfalls eine Beschichtung aufweisen oder als Materialeinsatz
zur Verbesserung von Gleiteigenschaften ausgebildet sein. Bei bestromtem Elektromagneten
21 wird die Ankerplatte 20 an diesem gehalten, und das Sperrelement 15 ist in die
Aussparung 16 zur Fixierung des Hebels 17 gedrängt. Das am Hebel 17 verschiebbar angeordnete
Anschlagelement 14 ist in die Bewegungsbahn des Gleiters 7, 8 gedrängt und stellt
damit den Flügel 1, 2 fest.
[0018] Ist die Feststellung bei abgeschaltetem Elektromagneten 21 freigegeben, verschwenkt
der durch den Türantrieb 3, 4 beaufschlagte Gleiter 7, 8 den Hebel 17 über die Schräge
am Anschlagelement 14 in die Freigabestellung, wie es in der Fig. 3 dargestellt ist.
Durch das Verschwenken des Hebels 17 wird das durch Abschalten des Elektromagneten
21 verschiebbare Sperrelement 15 aus der Aussparung 16 gegen die Feder 22 gedrängt.
Der Gleiter 7, 8 kann das Anschlagelement 14 unterfahren, wonach der Hebel 17 durch
das Sperrglied 15, welches sich durch die Feder 22 in die Aussparung 16 einschiebt,
in die Grundstellung gemäß Fig. 2 zurückschwenkt. Die Ankerplatte 20 gelangt in Anlage
mit dem Elektromagneten 21, und die Feststellvorrichtung kann durch Bestromen des
Elektromagneten aktiviert werden.
[0019] Die Feststellvorrichtung 12 weist eine Überlastsicherung auf, welche durch Verschwenken
der Türflügel 1, 2 ausgelöst werden kann. Damit wird eine Beschädigung an den Türflügeln
1, 2 und den Türantrieben 3, 4 vermieden, und es ist auch ein bewusstes Unterfahren
der Feststellvorrichtung 12 unter Umgehung der elektrischen Auslösung ermöglicht.
Fig. 4 zeigt die Überlastauslösung, wobei der Elektromagnet 21 bestromt ist und der
Hebel 17 durch das Sperrelement 15 am Verschwenken gehindert ist.
[0020] Zur Überlastsicherung wirkt das Anschlagelement 14 mit einem durch ein elastisches
Element, beispielsweise eine Überlastfeder 25, beaufschlagten Überlastelement 23 zusammen,
welches in eine Aussparung 24 des Anschlagelements 14 eingreift. Die Vorspannung der
Überlastfeder 25 kann durch eine Einstellschraube 26 verstellt werden. Damit ist es
möglich, die Auslösekraft, mit der das Überlastelement 23 aus der Aussparung 24 gedrückt
werden muss, einzustellen. Die Überlastsicherung löst durch eine erhöhte Krafteinwirkung
des Gleiters 7, 8 auf das Anschlagelement 14 aus, wobei das Überlastelement 23 aus
der Aussparung 24 gedrängt wird und sich das Anschlagelement 14 auf den Gleiter 7,
8 schiebt. Wird der Gleiter 7, 8 aus dem Bereich unter dem Anschlagelement 14 weg
verschoben, so rastet das Überlastelement 23 durch die Überlastfeder 25 in die Aussparung
24 ein, wodurch das Anschlagelement 14 in die Sperrstellung zurückkehrt.
Liste der Referenzzeichen
[0021]
- 1
- Gangflügel
- 2
- Standflügel
- 3
- gangflügelseitiger Türantrieb
- 4
- standflügelseitiger Türantrieb
- 5
- Gleitarm gangflügelseitiger Türantrieb
- 6
- Gleitarm standflügelseitiger Türantrieb
- 7
- gangflügelseitiger Gleiter
- 8
- standflügelseitiger Gleiter
- 9
- Gleitschiene
- 10
- Auslösevorrichtung
- 11
- Sperrvorrichtung
- 12
- Feststellvorrichtung
- 13
- Aufnahme
- 14
- Anschlagelement
- 15
- Sperrelement
- 16
- Aussparung
- 17
- Hebel
- 18
- Drehachse
- 19
- Stange
- 20
- Ankerplatte
- 21
- Elektromagnet
- 22
- Rückholfeder
- 23
- Überlastelement
- 24
- Aussparung
- 25
- Überlastfeder
- 26
- Einstellschraube
1. Vorrichtung zum Feststellen eines Flügels, insbesondere einer Tür oder eines Fensters,
mit einem Antrieb (3,4), einer Feststelleinrichtung (12) und einer Überlast- sicherung
(23, 25), wobei der Antrieb (3,4) einen Gleitarm (5,6) aufweist, an welchem ein in
einer Gleitschiene (9) geführter Gleiter (7,8) angeordnet ist, der durch ein, in oder
an der Gleitschiene (9) (vörgesehenes an einem schwenkbaren Hebel (17) der Feststelleinrichtung
angeordnetes, bewegbares federbeaufschlagtes Anschlagelement (14) in der Feststelleinrichtung
der Gleitschiene (9) in seiner Bewegung blockiert werden kann, wobei der schwenkbare
Hebel (17) mit einem Elektromagneten (21) der Feststelleinrichtung zusammenwirkt,
indem ein Sperrelement (15) der Feststelleinrichtung kraftschlüssig mit dem Hebel
(17) verbindbar ist, wobei dem Hebe (17) die Überlastsicherung, (23,25) zugeordnet
ist, bei der eine in der Federkraft in der Gleitschiene (9) zugänglich einstellbare
Überlastfeder (25) auf ein Überlastelement (23) wirkt, welches kraftschlüssig mit
dem Anschlagelement (14) verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der schwenkbare Hebel (17) mehrere wählbare Drehachsen (18) aufweist, wodurch die
Drehachse (18) des Hebels (17) zur Auswahl unterschiedlicher Feststellkräfte in ihrer
Lage verändert werden kann, und
dass das Sperrelement (15) bei der Beaufschlagung durch den Elektromagneten (21) den Hebel
(17) durch Einsehieben in eine Aussparung (16) des Hebels (17) in seine den Türflügel
(1 bzw. 2) feststellende Stellung verschwenkt, und
dass das Anschlagelement (14) der Feststellvorrichtung (12) vom Gleiter (7, 8) vollständig
under-fahrbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Anschtagelement (14) durch den Gleiter (7, 8) annähernd senkrecht zur Bewegungsbahn
des Gleiters (7, 8) verschiebbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (15) durch ein elastisches Element (22) in Richtung auf die den
Hebel (17) blockierende Stellung beaufschlagt ist.
4. Vorrichtung, nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (14) eine Aussparung (24) aufweist, in welche das Oberlastelement
(23) eingreift.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Überlastetement (23) im Kraftschlussbereich kegelförmig ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Überlastsicherung auslöst, indem das Oberlastelement (23) aus der Aussparung
(24) des Anschlagelements (14) gedrängt wird.
1. Device for arresting a leaf/sash, in particular of a door or a window, comprising
a drive (3, 4), an arresting means (12) and an overload protector (23, 25), wherein
the drive (3, 4) has a sliding arm (5, 6) on which there is arranged a slider (7,
8) which is guided in a sliding rail (9), which slider can be blocked in its movement
in the sliding rail (9) by a moveable spring-loaded stop element (14) which is provided
in or on the sliding rail (9) and is arranged on a pivotable lever (17) of the arresting
means, wherein the pivotable lever (17) interacts with an electromagnet (21) of the
arresting means in that a blocking element (15) of the arresting means can be connected
in a force-fitting manner to the lever (17), wherein the lever (17) is assigned the
overload protector (23, 25) in which an overload spring (25), which can be adjusted
in its spring force in an accessible manner in the sliding rail (9), acts on an overload
element (23) which can be connected in a force-fitting manner to the stop element
(14), characterized in that the pivotable lever (17) has a plurality of selectable axes of rotation (18), with
the result that the axis of rotation (18) of the lever (17) can be changed in its
position in order to select different arresting forces, and in that, when acted on by the electromagnet (21), the blocking element (15) pivots the lever
(17), by sliding into a recess (16) in the lever (17), into its position arresting
the door leaf (1 or 2), and in that the slider (7, 8) can move completely below the stop element (14) of the arresting
device (12).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the stop element (14) can be displaced by the slider (7, 8) approximately perpendicular
to the movement path of the slider (7, 8).
3. Device according to Claim 1, characterized in that the blocking element (15) is acted on by an elastic element (22) in the direction
of the position blocking the lever (17).
4. Device according to Claim 1, characterized in that the stop element (14) has a recess (24) in which the overload element (23) engages.
5. Device according to Claim 1, characterized in that the overload element (23) has a conical design in the force-fitting region.
6. Device according to Claim 4, characterized in that the overload protector activates in that the overload element (23) is thrust out of the recess (24) in the stop element (14).
1. Dispositif pour immobiliser un battant, en particulier d'une porte ou d'une fenêtre,
comprenant un entraînement (3, 4), un dispositif d'immobilisation (12) et une protection
contre les surcharges (23, 25), l'entraînement (3, 4) comportant un bras coulissant
(5, 6) sur lequel est disposé un coulisseau (7, 8) guidé dans une coulisse (9), lequel
coulisseau peut être bloqué dans son déplacement dans la coulisse (9) au moyen d'un
élément de butée (14) du dispositif d'immobilisation qui est prévu dans ou sur la
coulisse (9), est disposé sur un levier (17) pivotant du dispositif d'immobilisation,
est mobile et sollicité par un ressort, le levier (17) pivotant coopérant avec un
électroaimant (21) du dispositif d'immobilisation, du fait qu'un élément de blocage
(15) du dispositif d'immobilisation peut être relié par engagement par force au levier
(17), la protection contre les surcharges (23, 25) étant associée au levier (17),
dans laquelle protection un ressort de surcharge (25), dont la tension de ressort
peut être ajustée de manière accessible dans la coulisse (9), agit sur un élément
de surcharge (23) qui peut être relié par engagement par force à l'élément de butée
(14),
caractérisé en ce que
le levier (17) pivotant comporte plusieurs axes de rotation (18) sélectionnables,
la position de l'axe de rotation (18) du levier (17) pouvant ainsi être modifiée pour
sélectionner différentes forces d'immobilisation, et
en ce que l'élément de blocage (15), lors de la sollicitation par l'intermédiaire de l'électroaimant
(21), pivote le levier (17) dans sa position immobilisant le battant de porte (1 respectivement
2) par insertion dans un évidement (16) du levier (17), et
en ce que le coulisseau (7, 8) peut passer complètement en dessous de l'élément de butée (14)
du dispositif d'immobilisation (12).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de butée (14) peut être déplacé par le coulisseau (7, 8) de manière approximativement
perpendiculaire à la trajectoire de déplacement du coulisseau (7, 8).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de blocage (15) est sollicité par un élément élastique (22) dans la direction
de la position qui bloque le levier (17).
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de butée (14) comporte un évidement (24) dans lequel l'élément de surcharge
(23) s'engage.
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de surcharge (23) est réalisé sous forme conique dans la zone d'engagement
par force.
6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la protection contre les surcharges se déclenche par le fait que l'élément de surcharge
(23) est poussé hors de l'évidement (24) de l'élément de butée (14).

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