| (19) |
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(11) |
EP 1 544 403 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.11.2008 Patentblatt 2008/45 |
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Anmeldetag: 13.12.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Flügel, insbesondere eines Fensters, einer Tür oder einer Wand
Wing, especially for a window, door or wall
Vantail, en particulier d'une fenêtre, porte ou paroi
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
19.12.2003 DE 10360589
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.06.2005 Patentblatt 2005/25 |
| (73) |
Patentinhaber: GEZE GmbH |
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71229 Leonberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Neumann, Till
70794 Filderstadt (DE)
- Bergthold, Jörg
71254 Ditzingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 313 672 US-A- 4 914 888
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EP-A- 1 094 191
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Flügel, insbesondere eines Fensters, einer Tür oder
einer Wand, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der gattungsbildenden
EP 1 094 191 A2 ist ein Flügel, insbesondere eines Fensters, einer Tür, oder einer Wand bekannt.
Eine im Randbereich des Flügels angeordnete Profileinrichtung dient zur Aufnahme einer
Platte des Flügels, wobei die Profileinrichtung eine Aufnahmenut aufweist, welche
die Außenkante der Platte umgreift. Die Außenkante der Platte ist durch eine Klemmverbindung
in der Profileinrichtung fixierbar, indem die Breite der Aufnahmenut mittels einer
Einstelleinrichtung veränderbar ist. Die Profileinrichtung ist zumindest im Bereich
der Aufnahme der Platte als einstückiges Profil ausgebildet, wobei das einstückige
Profil zwei gegenüberliegende Klemmschenkel und einen die Klemmschenkel verbindenden
Steg aufweist, durch den die Klemmschenkel biegeelastisch relativ zueinander bewegbar
sind. Die Profileinrichtung weist einen einstückig mit der Profileinrichtung ausgebildeten
Anschlussbereich zum Anschluss von Beschlageinrichtungen auf, indem der Anschlussbereich
zwei gegenüberliegende Anschlussschenkel aufweist, welche mit dem Steg einen Aufnahmeraum
zum Anschluss der Beschlageinrichtungen bilden. Der Anschluss der Beschlageinrichtungen
erfolgt mittels zweier Kanäle, welche im Steg der Profileinrichtung angeordnet sind.
Die Montage der Beschlageinrichtungen ist somit aufwändig, da mit den relativ kleinen
Kanälen korrespondierende Befestigungselemente vorgesehen werden müssen.
[0003] Aus der
US 4,914,888 ist eine weitere nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bekannt. Der Aufnahmeraum
zum Anschluss von Beschlageinrichtungen hat keinerlei Ausformungen und bedarf somit
zum Anschluss der Beschlageinrichtungen einer aufwändigen Nachbehandlung (z.B. das
Eindringen von Bohrungen).
[0004] Auch der Gegenstand der
EP 0 313 672 A1 weist einen Aufnahmeraum zum Anschluss von Beschlageinrichtungen auf. Diese werden
mittels Schrauben mit dem Steg der Profilreinrichtung verbunden, d.h. der Steg muss
entweder an geeigneten Positionen eine Vielzahl von Gewindebohrungen aufweisen, oder
die Gewindebohrungen müssen nachträglich an den gewünschten Positionen eingebracht
werden.
[0005] Aus der
DE 295 21 069 U1 ist ein Türflügel mit einer im Randbereich des Flügels angeordneten, als Türschiene
ausgebildeten Profileinrichtung zur Aufnahme einer als Glasscheibe ausgebildeten Platte
des Flügels bekannt. Eine Aufnahmenut der Profileinrichtung umgreift die Außenkante
der Platte, welche in der Profileinrichtung durch eine Klemmverbindung gehalten wird,
indem die Breite der Aufnahmenut mittels einer Einstelleinrichtung veränderbar ist.
Die Profileinrichtung weist zwei gleiche Profile auf, welche zur Klemmung der Platte
zwischen zwei gegenüberliegenden Profilschenkeln mittels einer Verschraubung miteinander
verspannt werden. Damit die Klemmeinrichtung stabilisiert wird, ist außerdem eine
weitere Abstützung der Profile untereinander notwendig, welche über separate, zwischen
den Profilen montierbare Distanzstücke erfolgt. Die Distanzstücke dienen außerdem
auch zur Befestigung von Beschlageinrichtungen am Flügel, d.h. sie müssen an genau
der Stelle montiert sein, wo die Befestigung einer Beschlageinrichtung vorgesehen
ist. Nachträgliche Änderungen der Montageposition der Distanzstücke zur Anpassung
an anzuschließende Beschlageinrichtungen sind nur unter Destabilisierung der Halterung
der montierten Platte in der Profileinrichtung durchführbar. Die hohe Anzahl separat
zu fertigender Einzelteile erhöht die Herstellkosten. Die Montage der Profileinrichtung
ist aufgrund der vielen Einzelteile aufwändig.
[0006] Die
EP 0 586 840 B1 zeigt ein Befestigungselement zur justierbaren Befestigung einer als Glasscheibe
ausgebildeten Platte an einem Rahmenelement. Das einstückig ausgebildete Profil einer
Rahmenleiste umgreift die Platte in ihrem Randbereich, liegt aber nicht an dieser
an, und hält die Platte über diese durchgreifende Halteteile. Die gegenüberliegenden
Schenkel des Profils weisen gegenüberliegende, einander zugewandte Nuten auf, in welche
die vorher mit der Platte verbundenen Halteteile einschiebbar sind. Das Profil muss
zur sicheren Halterung der Halteteile eine hohe Steifigkeit aufweisen. Nachteilig
ist es, dass die Platte aufwändig mit Bohrungen zum Durchgreifen der Halteteile versehen
werden muss. Dies ist insbesondere bei Glasplatten ungünstig. Außerdem ist die Justiermöglichkeit
des Halteteils gegenüber der Platte begrenzt. Da zwischen der Platte und dem Profil
ein Zwischenraum vorhanden ist, sind zusätzliche Maßnahmen zur Abdichtung erforderlich.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Flügel zu schaffen,
welcher eine kostengünstig herstellbare und sicher montierbare Profileinrichtung aufweist.
[0008] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche
bilden vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung.
[0009] Die Anschlussschenkel der erfindungsgemäßen Profileinrichtung weisen zum Anschluss
der Beschlageinrichtungen geeignete Ausformungen auf.
[0010] Die Ausformungen der Anschlussschenkel können als Stege, Vorsprünge, Nuten oder Bohrungen
ausgebildet sein.
[0011] Die Profileinrichtung kann als kostengünstig herstellbares, auf die gewünschte Länge
ablängbares Strangpressprofil ausgebildet sein.
[0012] Außerdem kann eine Platte ohne Bohrungen verwendet werden. Auch hierdurch werden
der Montageaufwand sowie die Herstellkosten reduziert.
[0013] Eine besonders gute Biegeelastizität der Profileinrichtung kann erreicht werden,
indem bestimmte Bereiche der Klemmschenkel, beispielsweise in der Nähe des Verbindungsstegs,
oder der Verbindungssteg selbst einen im Vergleich zu anderen Bereichen der Klemmschenkel
geringeren Querschnitt aufweisen. Dadurch wird erreicht, dass die Bereiche der Klemmschenkel,
die einen größeren Querschnitt aufweisen, nicht verformt werden.
[0014] Mit einer konstruktiv äußerst einfach gestalteten Einstelleinrichtung ist die Justierung
der Aufnahmenut dieser Profileinrichtung zur Fixierung der Platte in der Profileinrichtung
durchführbar.
[0015] Die Einstelleinrichtung kann mindestens eine Schraube sowie mindestens eine Mutter
umfassen, wobei die Schraube in den Klemmschenkeln angeordnete, als Bohrungen ausgebildete
Öffnungen durchgreift, so dass die Klemmschenkel zwischen dem Schraubenkopf der Schraube
und der Mutter klemmbar sind.
[0016] Alternativ kann die als Bohrung ausgebildete Öffnung eines der beiden Klemmschenkel
ein Innengewinde aufweisen, in welches die Schraube eingreifen kann. Hierdurch erübrigt
sich die Verwendung einer separaten Mutter, was eine weitere Reduzierung des Montageaufwands
bedeutet.
[0017] Der an dem Schraubenkopf der Schraube anliegende Klemmschenkel kann an seiner nach
außen gewandten Seite im Bereich der Öffnung eine Aussparung für den Schraubenkopf
aufweisen. Die Aussparung kann so bemessen sein, dass der Schraubenkopf ungehindert
durch ein Verstellwerkzeug betätigbar ist. Hierdurch wird erreicht, dass der Schraubenkopf
in seinem montierten Zustand nicht über die Querschnittsfläche der Profileinrichtung
herausragt.
[0018] Der an der Mutter anliegende Klemmschenkel kann an seiner nach außen gewandten Seite
im Bereich der Öffnung eine Aussparung für die Mutter aufweisen. Die Ausformung der
Aussparung kann mit dem Querschnitt der Mutter komplementär sein, so dass sich eine
Verdrehsicherung der Mutter beim Betätigen der Schraube ergibt. Außerdem wird erreicht,
dass die Mutter in ihrem montierten Zustand nicht über die Querschnittsfläche der
Profileinrichtung herausrägt.
[0019] Bei montierter Platte können die Innenflächen der Klemmschenkel gegenüber der Flügelebene
um wenige Winkelgrade zueinander geneigt angeordnet sein. Die Klemmschenkel können
durch ihre Querschnittsgeometrie verwindungssteif ausgebildet sein, d.h. eine punktuelle
Krafteinleitung in einen der Klemmschenkel senkrecht zur Längsachse der Profileinrichtung
bewirkt eine Auslenkung des Klemmschenkels über einen weiten Bereich der Profileinrichtung.
Hierdurch wird erreicht, dass die durch das Anziehen einer Schraube durch die Innenflächen
der Klemmschenkel übertragene Kraft entlang der gesamten Erstreckung der Profileinrichtung
in die Platte eingeleitet wird. Diese linienförmige Krafteinleitung bewirkt eine sichere
Klemmung der Platte in der Profileinrichtung.
[0020] Die an der Platte anliegenden Innenflächen der Klemmschenkel können eine reibwerterhöhende
Ausgestaltung ihrer Oberfläche aufweisen. Beispielsweise können die Innenflächen der
Klemmschenkel eine parallel zur Längsachse der Profileinrichtung verlaufende Riffelung
aufweisen. Alternativ oder zusätzlich können die an der Platte anliegenden Innenflächen
der Klemmschenkel eine reibwerterhöhende Beschichtung aufweisen.
[0021] Zwischen den Innenflächen der Klemmschenkel und der in die Aufnahmenut eingreifenden
Außenfläche der Platte kann eine elastische Zwischenlage angeordnet sein, insbesondere
wenn die Platte aus einem zerbrechlichen Material, beispielsweise Glas, ausgebildet
ist. Die elastische Zwischenlage bewirkt eine Verteilung der durch die Klemmschenkel
linienförmig eingeleiteten Kraft auf eine Fläche der Platte. Die Zwischenlage kann
aus einem Material mit hohem Reibwert ausgebildet sein und trägt somit zu einer sicheren
Fixierung der Platte in der Profileinrichtung bei. Die elastische Zwischenlage bewirkt
außerdem eine Abdichtung der Platte gegenüber der Profileinrichtung.
[0022] Die montierte Einstelleinrichtung kann durch ein auf die Profileinrichtung aufsetzbares
Abdeckprofil optisch verdeckt werden.
[0023] Die Profileinrichtung kann einen Anschlussbereich zum Anschluss von Beschlageinrichtungen,
beispielsweise von Scharnieren, Rollenwagen, Verriegelungselementen, Dichtungen usw,
aufweisen.
[0024] Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel in der Zeichnung anhand der Figuren
näher erläutert.
[0025] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung einer Profileinrichtung im unmontierten Zustand;
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung der Profileinrichtung gemäß Fig. 1 mit montierter Platte.
[0026] Fig. 1 zeigt eine Profileinrichtung 1, welche zur Aufnahme einer Platte, beispielsweise
einer Glasscheibe eines Flügels vorgesehen ist. Die Profileinrichtung 1, die im Randbereich
der Platte montierbar ist, kann zum Anschluss von Beschlagteilen an den Flügel dienen,
beispielsweise von Bändern, Rollenwagen, Schlössern, Dichtungen usw. Die Profileinrichtung
kann auch einen rein optischen Abschluss des Flügels oder einen Kantenschutz für die
Platte bilden.
[0027] Die Profileinrichtung 1 besteht aus einem einstückigen Profil, welches zwei gegenüberliegende
Klemmschenkel 2, 3 zur Aufnahme einer Platte sowie zwei ebenfalls gegenüberliegende
Anschlussschenkel 12, 13 zum Anschluss von Beschlagteilen aufweist.
[0028] Zwischen den Klemmschenkeln 2, 3 befindet sich ein Steg 4, der die Verbindung zwischen
den Klemmschenkeln 2, 3 herstellt. Die Klemmschenkel 2, 3 bilden mit ihren gegenüberliegenden,
jeweils L-förmigen Innenflächen 6, 7 eine Aufnahmenut 5 für die Platte. Die Innenflächen
6, 7 können reibwerterhöhend ausgebildet sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
weisen sie eine parallel zur Längsachse der Profileinrichtung 1 verlaufende Riffelung
auf. Die Innenflächen 6, 7 sind leicht zueinander geneigt, so dass sich ihr Abstand
zum Grund der Aufnahmenut 5 hin leicht vergrößert.
[0029] Die Anschlussschenkel 12, 13 sind im Bereich des Stegs 4 an die Klemmschenkel 2,
3 angeformt, so dass die Anschlussschenkel 12, 13 mit dem Steg einen Aufnahmeraum
14 für anzuschließende Beschlagteile bilden. Die Anschlussschenkel 12, 13 weisen zu
diesem Zweck Nuten und Vorsprünge auf, an welchen die anzuschließenden Beschlagteile
festlegbar sind.
[0030] Die Klemmschenkel 2, 3 weisen in der Nähe des Grunds der Aufnahmenut 5 miteinander
fluchtende Paare von als Bohrungen ausgebildeten Öffnungen 8, 9 auf. Im Bereich der
Öffnungen 8, 9 ist das Profil der Klemmschenkel 2, 3 nach außen hin mit Aussparungen
10, 11 versehen. Die Aussparung 10 des einen Klemmschenkels 2 ist in Form einer flachen
Nut ausgebildet, wobei der Nutgrund senkrecht zur Längsachse der Öffnung 8 angeordnet
ist. Die Ausformung der Aussparung 11 des anderen Klemmschenkels 3 entspricht in dem
Ausführungsbeispiel im Querschnitt einem Kreissegment, kann aber auch abweichend,
beispielsweise identisch der rechteckigen Aussparung 10 des ersten Klemmschenkels
2, ausgeformt sein. Die Aussparungen 10, 11 müssen sich im Bereich der Öffnungen 8,
9 befinden. Fertigungstechnisch ist es jedoch vorteilhaft, wenn sich die Aussparungen
10, 11 über die gesamte Länge der Profileinrichtung 1 erstrecken. Die Paare der Öffnungen
8, 9 können in bestimmten Abständen längs der Profileinrichtung 1 angeordnet sein.
Alternativ können die Öffnungen 8, 9 auch nachträglich manuell an den jeweils gewünschten
Positionen in die Klemmschenkel 2, 3 eingebracht werden.
[0031] In
Fig. 2 ist die Profileinrichtung 1 gemäß Fig. 1 mit montierter Platte 19 dargestellt. Die
Platte 19 greift in die Aufnahmenut 5 der Klemmschenkel 2, 3 ein, wobei zwischen den
Innenflächen 6, 7 der Aufnahmenut 5 und der Platte 19 eine elastische Zwischenlage
20 angeordnet ist, welche den in die Aufnahmenut 5 ragenden Randbereich der Platte
19 umschließt. Die Gesamtdicke der Platte 19 mit der Zwischenlage 20 ist geringfügig
kleiner als der kleinste Abstand der Innenflächen 6, 7 im Randbereich der Aufnahmenut
5.
[0032] Zur Fixierung der Platte 19 in der Profileinrichtung 1 wird eine Schraube 15 in der
Zeichnung von links in die Öffnungen 8, 9 der Klemmschenkel 2, 3 eingeführt. In der
Aussparung 11 des in der Zeichnung rechten Klemmschenkels 3 wird eine komplementär
zur Aussparung 11 mit kreissegmentförmigem Querschnitt geformte Mutter 18 so angeordnet,
dass das Gewinde 17 der Schraube 15 in das Innengewinde der Mutter 18 eingreifen kann.
Durch Einschrauben der Schraube 15 in die Mutter 18 kommt der Schraubenkopf 16 der
Schraube 15 in Anlage mit dem Grund der Aussparung 10 des in der Zeichnung linken
Klemmschenkels 2, und die Mutter 18 wird gegen die Aussparung 11 des in der Zeichnung
rechten Klemmschenkels 3 angelegt. Durch ihre zur Aussparung 11 komplementäre Form
wird die Mutter 18 hierbei verdrehsicher in der Aussparung 11 gehalten.
[0033] Ein weiteres Anziehen der Schraube 15 bewirkt, dass sich die Klemmschenkel 2, 3 unter
biegeelastischer Verformung aufeinander zu bewegen. Hierdurch verringert sich der
Abstand der Innenflächen 6, 7 der Aufnahmenut 5, so dass die Platte 19 unter elastischer
Verformung der Zwischenlage 20 in der Aufnahmenut 5 geklemmt wird.
[0034] Durch gleichmäßiges Anziehen aller in bestimmten Abständen längs der Profileinrichtung
1 befindlichen Schrauben 15 wird eine gleichmäßige Klemmung der Platte 19 längs der
Profileinrichtung 1 erreicht. Da die Klemmschenkel 2, 3 verwindungssteif ausgebildet
sind und die Innenflächen 6, 7 der Klemmschenkel 2, 3 die durch das Anziehen der Schrauben
15 bewirkte Kraft entlang der Erstreckung der Profileinrichtung 1 in die Platte 19
einleiten, genügt eine geringe Anzahl von Schrauben 15, um eine zuverlässige Befestigung
der Profileinrichtung 1 an der Platte 19 zu erreichen.
Liste der Referenzzeichen
[0035]
- 1
- Profileinrichtung
- 2
- Klemmschenkel
- 3
- Klemmschenkel
- 4
- Steg
- 5
- Aufnahmenut
- 6
- Innenwand
- 7
- Innenwand
- 8
- Öffnung
- 9
- Öffnung
- 10
- Aussparung
- 11
- Aussparung
- 12
- Anschlussschenkel
- 13
- Anschlussschenkel
- 14
- Aufnahmeraum
- 15
- Schraube
- 16
- Schraubenkopf
- 17
- Gewinde
- 18
- Mutter
- 19
- Platte
- 20
- Zwischenlage
1. Flügel, insbesondere eines Fensters, einer Tür, oder einer Wand,
mit einer im Randbereich des Flügels angeordneten Profileinrichtung (1) zur Aufnahme
einer Platte (19) des Flügels,
wobei die Profileinrichtung (1) eine Aufnahmenut (5) aufweist, welche die Außenkante
der Platte (19) umgreift, und
wobei die Außenkante der Platte (19) durch eine Klemmverbindung in der Profileinrichtung
(1) fixierbar ist, indem die Breite der Aufnahmenut (5) mittels einer Einstelleinrichtung
veränderbar ist, und
wobei die Profileinrichtung (1) zumindest im Bereich der Aufnahme der Platte (19)
als einstückiges Profil ausgebildet ist, und
wobei das einstückige Profil zwei gegenüberliegende Klemmschenkel (2, 3) und einen
die Klemmschenkel (2, 3) verbindenden Steg (4) aufweist, durch den die Klemmschenkel
(2, 3) biegeelastisch relativ zueinander bewegbar sind, und
wobei die Profileinrichtung (1) einen einstückig mit der Profileinrichtung (1) ausgebildeten
Anschlussbereich zum Anschluss von Beschlageinrichtungen aufweist, indem der Anschlussbereich
zwei gegenüberliegende Anschlussschenkel (12, 13) aufweist, welche mit dem Steg (4)
einen Aufnahmeraum (14) zum Anschluss der Beschlageinrichtungen bilden,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anschlussschenkel (12, 13) zum Anschluss der Beschlageinrichtungen geeignete
Ausformungen aufweisen.
2. Flügel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die zum Anschluss der Beschlageinrichtungen geeigneten Ausformungen der Anschlussschenkel
(12, 13) als Stege, Vorsprünge, Nuten oder Bohrungen ausgebildet sind.
3. Flügel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrichtung mindestens eine Schraube (15) und mindestens eine Mutter
(18) umfasst, wobei die Schraube (15) in den Klemmschenkeln (2, 3) angeordnete Öffnungen
(8, 9) durchgreift.
4. Flügel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der an dem Schraubenkopf (16) der Schraube (15) anliegende Klemmschenkel (2) an seiner
nach außen gewandten Seite im Bereich der Öffnung (8) eine Aussparung (10) für den
Schraubenkopf (16) aufweist.
5. Flügel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der an der Mutter (18) anliegende Klemmschenkel (3) an seiner nach außen gewandten
Seite im Bereich der Öffnung (9) eine Aussparung (11) für die Mutter (18) aufweist.
6. Flügel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (18) verdrehsicher in der Aussparung (11) des Klemmschenkels (3) gehalten
ist, indem sie komplementär zur Aussparung (11) des Klemmschenkels (3) geformt ist.
7. Flügel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrichtung mindestens eine Schraube (15) umfasst, wobei die Schraube
(15) eine in dem einen Klemmschenkel (2) angeordnete Öffnung (8) durchgreift und in
ein Innengewinde einer in dem anderen Klemmschenkel (3) angeordneten Öffnung (9) einschraubbar
ist.
8. Flügel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest bei montierter Platte (19) die Innenflächen (6, 7) der Klemmschenkel (2,
3) gegenüber der Flügeloberfläche zueinander geneigt angeordnet sind.
1. Wing, especially for a window, door or wall, with a profile device (1), which is arranged
in the border region of the wing, for receiving a plate (19) of the wing, wherein
the profile device (1) has a receiving groove (5) which engages around the outer edge
of the plate (19), and wherein the outer edge of the plate (19) can be fixed in the
profile device (1) by means of a clamping connection by the width of the receiving
groove (5) being able to be varied by means of an adjusting device, and wherein the
profile device (1) is designed as an integral profile at least in the region in which
the plate (19) is received, and wherein the integral profile has two opposite clamping
limbs (2, 3) and a web (4) which connects the clamping limbs (2, 3) and by means of
which the clamping limbs (2, 3) are moveable in a flexurally elastic manner relative
to each other, and wherein the profile device (1) has a connecting region, which is
formed integrally with the profile device (1), for the connection of fitting devices
by the connecting region having two opposite connecting limbs (12, 13) which, together
with the web (4), form a receiving space (14) for the connection of the fitting devices,
characterized in that the connecting limbs (12, 13) have suitable formations for the connection of the
fitting devices.
2. Wing according to Claim 1, characterized in that the formations of the connecting limbs (12, 13) that are suitable for the connection
of the fitting devices are designed as webs, projections, grooves or bores.
3. Wing according to Claim 1, characterized in that the adjusting device comprises at least one screw (15) and at least one nut (18),
the screw (15) reaching through openings (8, 9) arranged in the clamping limbs (2,
3).
4. Wing according to Claim 3, characterized in that the clamping limb (2) which bears against the screw head (16) of the screw (15) has,
on its outwardly facing side in the region of the opening (8), a cutout (10) for the
screw head (16).
5. Wing according to Claim 3, characterized in that the clamping limb (3) which bears against the nut (18) has, on its outwardly facing
side in the region of the opening (9), a cutout (11) for the nut (18).
6. Wing according to Claim 5, characterized in that the nut (18) is held in a rotationally secure manner in the cutout (11) of the clamping
limb (3) by being formed in a complementary manner to the cutout (11) of the clamping
limb (3).
7. Wing according to Claim 1, characterized in that the adjusting device comprises at least one screw (15), the screw (15) reaching through
an opening (8) arranged in the one clamping limb (2) and being screwable into an internal
thread of an opening (9) arranged in the other clamping limb (3).
8. Wing according to Claim 1, characterized in that, at least when the plate (19) is fitted, the inner surfaces (6, 7) of the clamping
limbs (2, 3) are arranged inclined with respect to each other in relation to the wing
surface.
1. Vantail, en particulier d'une fenêtre, d'une porte, ou d'une paroi, comprenant un
système profilé (1) disposé dans la région du bord du vantail, pour recevoir un panneau
(19) du vantail, le système profilé (1) présentant une rainure de réception (5), qui
vient en prise autour de l'arête extérieure du panneau (19), et l'arête extérieure
du panneau (19) pouvant être fixée par une connexion par serrage dans le système profilé
(1), la largeur de la rainure de réception (5) pouvant être variée au moyen d'un système
d'ajustement, et le système profilé (1), au moins dans la région de réception du panneau
(19), étant réalisé sous la forme d'un profilé d'une seule pièce, et le profilé d'une
seule pièce présentant deux branches de serrage (2, 3) opposées et une âme (4) reliant
les branches de serrage (2, 3), qui permet de déplacer les branches de serrage (2,
3) de manière élastiquement flexible l'une par rapport à l'autre, et le système profilé
(1) présentant une région de raccordement réalisée d'une seule pièce avec le système
profilé (1) pour le raccordement de systèmes de ferrure, la région de raccordement
présentant deux branches de raccordement opposées (12, 13) qui forment avec l'âme
(4) un espace de réception (14) pour le raccordement des systèmes de ferrure,
caractérisé en ce que
les branches de raccordement (12, 13) présentent des formations appropriées pour le
raccordement des systèmes de ferrure.
2. Vantail selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les formations des branches de raccordement (12, 13), appropriées pour le raccordement
des systèmes de ferrure, sont réalisées sous forme de nervures, saillies, rainures
ou alésages.
3. Vantail selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le système d'ajustement comprend au moins une vis (15) et au moins un écrou (18),
la vis (15) venant en prise à travers des ouvertures (8, 9) disposées dans les branches
de serrage (2, 3).
4. Vantail selon la revendication 3,
caractérisé en ce que la branche de serrage (2) s'appliquant contre la tête de vis (16) de la vis (15)
présente sur son côté tourné vers l'extérieur, dans la région de l'ouverture (8),
un évidement (10) pour la tête de vis (16).
5. Vantail selon la revendication 3,
caractérisé en ce que la branche de serrage (3) s'appliquant contre l'écrou (18) présente sur son côté
tourné vers l'extérieur dans la région de l'ouverture (9), un évidement (11) pour
l'écrou (18).
6. Vantail selon la revendication 5,
caractérisé en ce que l'écrou (18) est maintenu de manière non rotative dans l'évidement (11) de la branche
de serrage (3), en étant formé de préférence complémentaire à l'évidement (11) de
la branche de serrage (3).
7. Vantail selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le système d'ajustement comprend au moins une vis (15), la vis (15) venant en prise
à travers une ouverture (8) disposée dans l'une des branches de serrage (2) et pouvant
être vissée dans le filetage interne d'une ouverture (9) disposée dans l'autre branche
de serrage (3).
8. Vantail selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'au moins lorsque le panneau (19) est monté, les surfaces internes (6, 7) des branches
de serrage (2, 3) sont disposées de manière inclinée l'une vers l'autre par rapport
à la surface du vantail.


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