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(11) |
EP 1 546 545 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.06.2007 Patentblatt 2007/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.09.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/003027 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/027252 (01.04.2004 Gazette 2004/14) |
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PUMPE-DÜSE-EINHEIT UND VERFAHREN ZUR EINSTELLUNG DER HÄRTE VON ANLAGEBEREICHEN EINES
STEUERVENTILS
PUMP/NOZZLE UNIT AND METHOD FOR SETTING THE HARDNESS OF CONTACT AREAS OF A CONTROL
VALVE
UNITE POMPE-BUSE ET PROCEDE POUR REGULER LA DURETE DE ZONES D'APPUI D'UNE SOUPAPE
DE COMMANDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
12.09.2002 DE 10242376
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.06.2005 Patentblatt 2005/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Volkswagen Mechatronic GmbH & Co. KG |
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09366 Stollberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KRONBERGER, Maximilian
93053 Regensburg (DE)
- HAMANN, Christoph
93107 Thalmassing (DE)
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| (74) |
Vertreter: Beck, Josef |
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Patentanwaltskanzlei
Wilhelm & Beck
Prinzenstrasse 13 80639 München 80639 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 019 628 DE-A- 4 426 006 DE-A- 10 104 617 US-A- 5 431 010
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DE-A- 4 008 153 DE-A- 10 008 542 DE-A- 19 726 991
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Pumpe-Düse-Einheit zum Zuführen von Kraftstoff in einen
Verbrennungsraum einer Brennkraftmaschine, mit einer steuer- und/oder regelbaren Kraftstoffpumpe,
die ein Steuerventil mit einer Ventilnadel umfasst, die von einem Piezoaktor ausgelenkt
wird, wobei der vergleichsweise geringe Hub des Piezoaktors von einer mechanischen
Übersetzungseinrichtung auf das zur Auslenkung der Ventilnadel notwendige Maß gesteigert
wird. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Einstellung der Härte von
zumindest einigen mit einer mechanischen Übersetzungseinrichtung in Kontakt gelangenden
Anlagebereichen eines Steuerventils für eine Pumpe-Düse-Einheit zum Zuführen von Kraftstoff
in einen Verbrennungsraum einer Brennkraftmaschine, wobei die mechanische Übersetzungseinrichtung
dazu vorgesehen ist, einen durch einen Piezoaktor hervorgerufenen vergleichsweise
geringen Hub auf ein zur Auslenkung einer Ventilnadel des Steuerventils notwendiges
Maß zu steigern.
[0002] Pumpe-Düse-Einheiten dienen zum Zuführen von Kraftstoff in einen Verbrennungsraum
einer Brennkraftmaschine. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Pumpe-Düse-Einheit
mit einer Steuer- und/oder regelbaren Kraftstoffpumpe, einer Kraftstoffeinspritzdüse,
die eine zwischen einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung hin und her bewegliche
Düsennadel aufweist, einem ersten Druckraum, der von der Kraftstoffpumpe mit unter
einem ersten Druck stehenden Kraftstoff befüllbar ist, einem zweiten Druckraum, wobei
in dem zweiten Druckraum unter einem zweiten Druck stehender Kraftstoff eine Schließkraft
auf die Düsennadel ausübt, und einen dritten Druckraum, der mit dem ersten Druckraum
kommuniziert, wobei in dem dritten Druckraum unter einem dritten Druck stehender Kraftstoff
eine Öffnungskraft auf die Düsennadel ausübt, handeln.
[0003] Pumpe-Düse-Einheiten werden insbesondere im Zusammenhang mit druckgesteuerten Einspritzsystemen
verwendet. Ein wesentliches Merkmal eines druckgesteuerten Einspritzsystems besteht
darin, dass die Kraftstoffeinspritzdüse öffnet, sobald eine zumindest vom aktuell
herrschenden Drücken beeinflusste Öffnungskraft auf die Düsennadel ausgeübt wird.
Derartige druckgesteuerte Einspritzsysteme dienen der Kraftstoffdosierung, der Kraftstoffaufbereitung,
der Formung des Einspritzverlaufs und einer Abdichtung der Kraftstoffzuführung gegen
den Verbrennungsraum der Brennkraftmaschine. Mit druckgesteuerten Einspritzsystemen
lässt sich der zeitliche Verlauf des Mengenstroms während der Einspritzung in vorteilhafter
Weise steuern. Damit kann ein positiver Einfluss auf die Leistung, den Kraftstoffverbrauch
und die Schadstoffemission des Motors genommen werden.
[0004] Bei Pumpe-Düse-Einheiten sind die Kraftstoffpumpe und die Kraftstoffeinspritzdüse
in der Regel als integriertes Bauteil ausgebildet. Für jeden Verbrennungsraum der
Brennkraftmaschine wird zumindest eine Pumpe-Düse-Einheit vorgesehen, die in der Regel
in den Zylinderkopf eingebaut wird. Die Kraftstoffpumpe umfasst dabei typischerweise
einen in einem Kraftstoffpumpenzylinder hin und her beweglichen Kraftstoffpumpenkolben,
der entweder direkt über einen Stößel oder indirekt über Kipphebel von einer Nockenwelle
der Brennkraftmaschine angetrieben wird. Der üblicherweise den ersten Druckraum bildende
Abschnitt des Kraftstoffpumpenzylinders ist über ein Steuerventil mit einem Kraftstoff-Niederdruckbereich
verbindbar, wobei bei geöffnetem Steuerventil Kraftstoff von dem Kraftstoff-Niederdruckbereich
in den ersten Druckraum angesaugt und bei weiterhin geöffnetem Steuerventil von dem
ersten Druckraum in den Kraftstoff-Niederdruckbereich zurückgedrückt wird. Sobald
das Steuerventil geschlossen wird, erfolgt durch den Kraftstoffpumpenkolben eine Komprimierung
des in dem ersten Druckraum befindlichen Kraftstoffs und somit ein Druckaufbau. Es
ist bekannt, das Steuerventil in Form eines Magnetventils vorzusehen. Magnetventile
weisen jedoch üblicherweise eine relativ lange Ansprechzeit auf, was insbesondere
dadurch bedingt ist, dass der Magnetanker eines Magnetventils aufgrund der von seiner
Masse abhängigen Massenträgheitskräfte nicht beliebig schnell beschleunigt werden
kann. Weiterhin erfordert auch der Aufbau des Magnetfeldes zur Erzeugung der Anzugskraft
Zeit. Eine mit einem Magnetventil ausgestattete Pumpe-Düse-Einheit ist beispielsweise
aus der
EP 0 277 939 B1 bekannt.
[0005] Piezoaktoren geeigneter Größe können nur einen vergleichsweise geringen Hub erzeugen.
Daher wurde bereits vorgeschlagen, eine mechanische Übersetzungseinrichtung vorzusehen,
die den durch den Piezoaktor hervorgerufenen vergleichsweise geringen Hub auf ein
zur Auslenkung der Ventilnadel des Steuerventils notwendiges Maß steigert. Die mechanische
Übersetzungseinrichtung kann beispielsweise durch einen oder mehrere Hebel gebildet
sein. Die Anlagebereiche des Steuerventils, die mit der mechanischen Übersetzungseinrichtung
in Kontakt gelangen, werden mit sehr hohen Drücken belastet und unterliegen deshalb
einem hohen Verschleiß, obwohl der die Anlagebereiche bildende Steuerventilkörper
in der Regel durchgehärtet ist, beispielsweise mit Hilfe eines Lufthärteverfahrens.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass Härteverfahren, die zu einer höheren Härte
führen auch die Sprödigkeit des Materials erhöhen. Dies wirkt sich bei Steuerventilen,
in denen hohe Drücke herrschen, nachteilig auf die Druckbeständigkeit aus.
[0006] In der
EP 1 019 628 B1 werden beispielsweise Übertragungselemente zum Betätigen eines Stellgliedes eines
Kraftstoff-Einspritzventils beschrieben, wobei die Übertragungselemente die Betätigungskraft
von einem Aktuator übertragen und von einer Führungsscheibe seitlich geführt werden.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäßen Pumpe-Düse-Einheiten
und die gattungsgemäßen Verfahren derart weiterzubilden, dass die Verschleißanfälligkeit
der mit der mechanischen Übersetzungseinrichtung in Kontakt gelangenden Anlagebereiche
des Steuerventils verringert wird, ohne die Druckbeständigkeit des Steuerventils nachteilig
zu beeinflussen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
abhängigen Ansprüchen.
[0010] Die erfindungsgemäße Pumpe-Düse-Einheit baut auf dem gattungsgemäßen Stand der Technik
dadurch auf, dass mit der Übersetzungseinrichtung in Kontakt gelangende Anlagebereiche
des Steuerventils zumindest teilweise eine höhere Härte aufweisen als zu diesen Anlagebereichen
benachbarte Bereiche. Diese Lösung ermöglicht es, die Festigkeit des Steuerventils
sowohl hinsichtlich der Druckbeständigkeit als auch hinsichtlich der Verschleißanfälligkeit
der Anlagebereiche zu optimieren.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Pumpe-Düse-Einheit ist
vorgesehen, dass die Härte der zu den Anlagebereichen mit höherer Härte benachbarten
Bereiche durch ein Lufthärteverfahren eingestellt ist. Lufthärteverfahren zeichnen
sich dadurch aus, dass der erhitzte Stahl langsam an der Luft abgekühlt wird, um einen
Martensit hoher Härte zu bilden. Dabei ist es erwünscht, ein Martensitgefüge zu erzeugen,
das zumindest genauso gut wie durch Öl- oder Salzbadhärteverfahren erzeugbare Martensitgefüge
ist. Zu diesem Zweck können beispielsweise Stahlzusammensetzungen verwendet werden,
die Silizium, Mangan und Molybdän in Verbindung mit Chrom und unterschiedlichen Kohlenstoffgehalten
umfassen.
[0012] Bei einer ebenfalls bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Pumpe-Düse-Einheit
ist vorgesehen, dass die Härte der Anlagebereiche mit höherer Härte durch ein Laserhärteverfahren
eingestellt ist.
[0013] In diesem Zusammenhang wird es als besonders vorteilhaft erachtet, wenn weiterhin
vorgesehen ist, dass das Laserhärteverfahren auf bereits durch ein Lufthärteverfahren
gehärtetes Material angewendet wurde. Durch das Lufthärteverfahren kann das Material
mit normalen Abkühlbedingungen beispielsweise auf 680 HV gehärtet werden, ohne dass
die Materialeigenschaften hinsichtlich der Druckbeständigkeit zu stark nachteilig
beeinflusst werden. Durch Laserstrahlverfahren lässt sich die Härte der Anlagebereiche
anschließend auf beispielsweise 800 HV steigern. Zur Härtung kann in vorteilhafter
Weise ein Laser mit rechteckförmigem Strahl eingesetzt werden, wobei die zu härtenden
Anlagebereiche durch den Laserstrahl kurzzeitig auf die Austenitisierungstemperatur
gebracht werden können, um dann beispielsweise nach dem Abschalten des Laserstrahls
durch Selbstabschreckung die hohe Härte zu erzeugen. Durch die kurze Einwirkzeit und
die damit verbundene geringe Energie kann in vielen Fällen sichergestellt werden,
dass der Bereich, in dem der gehärtete Körper angelassen wird, klein ist und somit
Risse vermieden werden können, die sonst beim Nachhärten entstehen.
[0014] Die vorstehend erläuterten Vorteile können insbesondere erzielt werden, wenn vorgesehen
ist, dass das Laserhärteverfahren mit Hilfe eines Diodenlasers durchgeführt wurde.
Diodenlaser, insbesondere Hochleistungs-Diodenlaser, verfügen über einen sehr guten
elektrischen Wirkungsgrad (beispielsweise Faktor 10 im Vergleich zum Nd:YAG-Laser).
Sie können mit einer äußerst kompakten Bauform realisiert werden (beispielsweise Faktor
0,1 im Vergleich zum CO
2-Laser).
[0015] Weiterhin wird bevorzugt, dass das bereits durch ein Lufthärteverfahren gehärtete
Material "Ovako 677" ist. Der von der Firma Ovako angebotene Stahl "Ovako 677" weist
ein besseres Durchhärtungsvermögen bei langsamer Abkühlung an offener Luft auf als
beispielsweise ein normaler DIN 100 Cr 6 Stahl bei schneller Ölhärtung.
[0016] Eine ebenfalls bevorzugte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Pumpe-Düse-Einheit
sieht vor, dass die Anlagebereiche mit höherer Härte und die zu diesen Anlagebereichen
benachbarten Bereiche einstückig ausgebildet sind.
[0017] Allgemein wird bevorzugt, dass die Anlagebereiche mit höherer Härte eine Härte im
Bereich von 760 HV bis 850 HV aufweisen. Ein in diesem Zusammenhang besonders bevorzugter
Bereich erstreckt sich von 760 HV bis 780 HV.
[0018] Allgemein wird weiterhin bevorzugt, dass die zu den Anlagebereichen mit höherer Härte
benachbarten Bereiche eine Härte im Bereich von 600 HV bis 750 HV aufweisen. Dabei
erstreckt sich ein besonders bevorzugter Bereich von 650 HV bis 720 HV.
[0019] Weitere Vorteile können erzielt werden, wenn bei der erfindungsgemäßen Pumpe-Düse-Einheit
vorgesehen ist, dass die Anlagebereiche mit höherer Härte zumindest teilweise nachgeschliffen
sind. Gute Ergebnisse werden beispielsweise erzielt, wenn ungefähr 50 µm des Materials
abgeschliffen werden.
[0020] Weiterhin wird es als vorteilhaft erachtet, wenn vorgesehen ist, dass die Anlagebereiche
mit höherer Härte eine Tiefe von ungefähr 0,2 mm aufweisen.
[0021] Das erfindungsgemäße Verfahren baut auf dem gattungsgemäßen Stand der Technik dadurch
auf, dass die mit der Übersetzungseinrichtung in Kontakt gelangenden Anlagebereiche
des Steuerventils zumindest teilweise derart nachgehärtet werden, dass ihre Härte
höher als die Härte von zu diesen Anlagebereichen benachbarten Bereichen ist. Dadurch
ergeben sich die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Pumpe-Düse-Einheit erläuterten
Vorteile in gleicher oder ähnlicher Weise, weshalb zur Vermeidung von Wiederholungen
auf die entsprechenden Ausführungen verwiesen wird.
[0022] Gleiches gilt sinngemäß für die folgenden bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Verfahrens, wobei auch bezüglich der durch diese Ausführungsformen erzielbaren Vorteile
auf die entsprechenden Ausführungen im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Pumpe-Düse-Einheit
verwiesen wird.
[0023] Auch bei vorteilhaften Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen,
dass die Härte der zu den Anlagebereichen mit höherer Härte benachbarten Bereiche
durch ein Lufthärteverfahren eingestellt wurde.
[0024] Weiterhin werden Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens als vorteilhaft
erachtet, bei denen vorgesehen ist, dass die Härte der Anlagebereiche mit höherer
Härte durch ein Laserhärteverfahren eingestellt wird.
[0025] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird in diesem Zusammenhang bevorzugt, dass das
Laserhärteverfahren auf bereits durch ein Lufthärteverfahren gehärtetes Material angewendet
wird.
[0026] Ähnlich wie bei der erfindungsgemäßen Pumpe-Düse-Einheit wird es auch im Zusammenhang
mit dem erfindungsgemäßen Verfahren als vorteilhaft erachtet, wenn vorgesehen ist,
dass das Laserhärteverfahren mit Hilfe eines Diodenlasers durchgeführt wird.
[0027] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
ist vorgesehen, dass das bereits durch ein Lufthärteverfahren gehärtete Material "Ovako
677" ist.
[0028] Auch im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird es als vorteilhaft
erachtet, dass die Anlagebereiche mit höherer Härte und die zu diesen Anlagebereichen
benachbarten Bereiche einstückig ausgebildet sind.
[0029] Allgemein wird für das erfindungsgemäße Verfahren bevorzugt, dass die Anlagebereiche
mit höherer Härte eine Härte im Bereich von 760 HV bis 850 HV erhalten, vorzugsweise
im Bereich von 760 HV bis 780 HV.
[0030] Darüber hinaus wird es als vorteilhaft erachtet, dass die zu den Anlagebereichen
mit höherer Härte benachbarten Bereiche eine Härte im Bereich von 600 HV bis 750 HV
aufweisen, vorzugsweise im Bereich von 650 HV bis 720 HV.
[0031] Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht vor, dass
die Anlagebereiche mit höherer Härte zumindest teilweise nachgeschliffen werden.
[0032] Weiterhin kann das erfindungsgemäße Verfahren vorsehen, dass die Anlagebereiche mit
höherer Härte mit einer Tiefe von ungefähr 0,2 mm ausgebildet werden.
[0033] Besonders gute Ergebnisse lassen sich mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erzielen,
wenn vorgesehen ist, dass die Härte der Anlagebereiche mit höherer Härte durch ein
Diodenlaserhärteverfahren eingestellt wird, wobei der Diodenlaser in Abhängigkeit
eines Ausgangssignals von zumindest einer Photodiode betrieben wird, die emittierte
Strahlung erfasst. Über die emittierte Strahlung lässt sich beispielsweise die aktuelle
Oberflächentemperatur bestimmen, so dass diese als Rückführgröße verwendet werden
kann, wodurch es ermöglicht wird, dass das Stellglied für die Laserdioden derart angesteuert
wird, dass eine geregelte Abkühlung und/oder eine Abkühlung durch Abschalten des Lasers
erzielt wird.
[0034] In diesem Zusammenhang kann insbesondere vorgesehen sein, dass die emittierte Strahlung
Wärmestrahlung ist.
[0035] Weiterhin werden Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens als besonders
vorteilhaft angesehen, bei denen vorgesehen ist, dass die Härte der Anlagebereiche
mit höherer Härte durch ein Diodenlaserhärteverfahren eingestellt wird, wobei der
Diodenlaser in Abhängigkeit eines Ausgangssignals von zumindest einer Photodiode betrieben
wird, die reflektierte Strahlung erfasst. Auch reflektierte Strahlung kann in vorteilhafter
Weise zur Steuerung und/oder Regelung der Laserdioden eingesetzt werden.
[0036] Dabei kommen insbesondere Ausführungsformen in Betracht, bei denen vorgesehen ist,
dass die reflektierte Strahlung Laserstrahlung ist.
[0037] Ein wesentlicher Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die an das Steuerventilgehäuse
gestellten Anforderungen dadurch zu erfüllen, dass anstelle eines Ausgangsmaterials
mit einer hohen Grundhärte ein Material mit niedrigerer Grundhärte gewählt wird, das
insbesondere in den Anlagebereichen mittels eines Laserstrahls nachgehärtet wird,
die mit der mechanischen Übersetzungseinrichtung in Kontakt gelangen.
[0038] Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand bevorzugter
Ausführungsformen beispielhaft erläutert.
[0039] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Pumpe-Düse-Einheit, bei
der das erfindungsgemäße Verfahren angewendet wurde;
- Figur 2
- eine schematische Teil-Schnittansicht einer ersten Ausführungsform eines Steuerventils,
das mit der Pumpe-Düse-Einheit nach Figur 1 verwendet werden kann; und
- Figur 3
- eine schematische Teil-Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform eines Steuerventils,
das ebenfalls mit der Pumpe-Düse-Einheit nach Figur 1 verwendet werden kann.
[0040] Figur 1 zeigt schematisch eine Pumpe-Düse-Einheit. Die dargestellte Pumpe-Düse-Einheit
zum Zuführen von Kraftstoff 10 in einen Verbrennungsraum 12 einer Brennkraftmaschine
weist eine Kraftstoffpumpe 14-22 auf. Dabei ist ein Kraftstoffpumpenkolben 14 in einem
Kraftstoffpumpenzylinder 16 hin und her bewegbar. Der Kraftstoffpumpenkolben 14 wird
direkt oder indirekt über eine nicht dargestellte Nockenwelle der Brennkraftmaschine
angetrieben. Der Kompressionsraum des Kraftstoffpumpenzylinders 16 bildet einen ersten
Druckraum 28. Der erste Druckraum 28 ist über eine Kraftstoffleitung 20 mit einem
Piezo-Steuerventil 22 verbunden. Das Piezo-Steuerventil 22 dient dazu, die Kraftstoffleitung
20 entweder zu verschließen oder mit einem Kraftstoff-Niederdruckbereich 18 zu verbinden,
aus dem Kraftstoff 10 angesaugt werden kann. In der geöffneten Ruhestellung des Piezo-Steuerventils
22 wird bei einer bezogen auf Figur 1 nach oben gerichteten Bewegung des Kraftstoffpumpenkolbens
14 Kraftstoff 10 aus dem Kraftstoff-Niederdruckbereich 18 in den ersten Druckraum
28 angesaugt. Sofern das Piezo-Steuerventil 22 sich bei einer bezogen auf Figur 1
nach unten gerichteten Bewegung des Kraftstoffpumpenkolbens 14 noch in seiner geöffneten
Ruhestellung befindet, kann vorher in den ersten Druckraum 28 angesaugter Kraftstoff
10 wieder zurück in den Kraftstoff-Niederdruckbereich 18 gedrückt werden. Bei einer
geeigneten Ansteuerung des Piezo-Steuerventils 22 verschließt dieses die Kraftstoffleitung
20. Dadurch wird der in den ersten Druckraum 28 angesaugte Kraftstoff 10 bei einer
nach unten gerichteten Bewegung des Kraftstoffpumpenkolbens 14 komprimiert, wodurch
ein erster Druck p
28 in dem ersten Druckraum 28 erzeugt wird. Die dargestellte Pumpe-Düse-Einheit umfasst
weiterhin eine insgesamt mit 24 bezeichnete Kraftstoffeinspritzdüse, die eine zwischen
einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung hin und her bewegliche Düsennadel
46 aufweist. Ein Druckstift 26 kann, bezogen auf die Darstellung von Figur 1, insbesondere
eine nach unten gerichtete Kraft auf die Düsennadel 46 ausüben. Am oberen Ende des
Druckstifts 26 ist eine Einstellscheibe 40 vorgesehen, die in einem zweiten Druckraum
30 geführt ist, wobei in dem zweiten Druckraum 30 unter einem zweiten Druck p
30 stehender Kraftstoff 10 über den Druckstift 26 eine bezogen auf die Darstellung von
Figur 1 nach unten gerichtete Schließkraft auf die Düsennadel 46 ausübt. Die Einstellscheibe
40 ist dabei vorzugsweise gegenüber dem zweiten Druckraum 30 nur so stark abgedichtet,
dass der zweite Druck p
30 vor Beginn eines neuen Einspritzzyklus bereits wieder abgebaut ist. Eine ebenfalls
nach unten gerichtete weitere Schließkraft wird durch eine erste Feder 36 auf den
Druckstift 26 und somit die Düsennadel 46 ausgeübt, wobei die erste Feder 36 in dem
zweiten Druckraum 30 angeordnet ist und sich mit ihrem hinteren Ende an der Einstellscheibe
40 abstützt. Ein eine Schulter 44 aufweisender Abschnitt der Düsennadel 46 ist von
einem dritten Druckraum 32 umgeben, der mit dem ersten Druckraum 28 über eine Verbindungsleitung
42 kommuniziert. In Abhängigkeit von der Drosselwirkung der Verbindungsleitung 42
und gegebenenfalls weiterer nicht dargestellter Drosseleinrichtungen wird in Abhängigkeit
von dem in dem ersten Druckraum 28 herrschenden ersten Druck p
28 in dem dritten Druckraum 32 ein dritter Druck p
32 aufgebaut. Der in dem dritten Druckraum 32 unter dem dritten Druck p
32 stehende Kraftstoff 10 übt eine bezogen auf die Darstellung von Figur 1 nach oben
gerichtete Öffnungskraft auf die Düsennadel 46 aus. Die Düsennadel 46 nimmt ihre Öffnungsstellung
ein, solange eine Differenz zwischen der durch den dritten Druck p
32 verursachten Öffnungskraft und der Summe aus der durch den zweiten Druck p
30 erzeugten Schließkraft und der durch die erste Feder 36 erzeugten Schließkraft einen
vorgegebenen Wert überschreitet. Über den zweiten Druck p
30 in dem zweiten Druckraum 30 kann somit der Düsenöffnungsdruck beeinflusst werden.
Um den zweiten Druck p
30 im zweiten Druckraum 30 auf jeweils geeignet Werte zu begrenzen und zu halten kann
beispielsweise ein Druckbegrenzungs- und -halteventil 34 zwischen dem ersten Druckraum
28 und dem zweiten Druckraum 30 vorgesehen sein.
[0041] Figur 2 zeigt eine schematische Teil-Schnittansicht einer ersten Ausführungsform
eines Steuerventils, das mit der Pumpe-Düse-Einheit nach Figur 1 verwendet werden
kann. Bei dem in Figur 2 dargestellten Steuerventil handelt es sich um ein sogenanntes
I-Ventil, das heißt ein Ventil, das in der Strömungsrichtung vom Hochdruckbereich
zum Niederdruckbereich des Steuerventils schließt. Das dargestellte Piezo-Steuerventil
22 weist eine Ventilnadel 48 auf, die zum Schließen des Piezo-Steuerventils 22 in
die dargestellte erste Endstellung und zum vollständigen Öffnen des Piezo-Steuerventils
22 in eine zweite Endstellung bewegt werden kann, die bezogen auf die Darstellung
nach rechts verschoben ist. Wenn sich die Ventilnadel 48 in ihrer dargestellten ersten
Endstellung befindet, wirkt ein an der Ventilnadel 48 vorgesehener Ventilteller 64
mit einem gehäuseseitigen Ventilsitz 62 zusammen. Dadurch wird der Kraftstoff-Niederdruckbereich
18 gegenüber einer Hochdruckkammer 38 verschlossen, die mit der in Figur 1 dargestellten
Kraftstoffleitung 20 in Verbindung steht. Das Piezo-Steuerventil 22 weist einen Piezoaktor
beziehungsweise ein Piezoelement 76 auf. Bei geeigneter Ansteuerung des Piezoelementes
76 übt dieses über eine Stirnfläche 78 eine Kraft auf ein Druckstück 54 aus. Das Druckstück
54 überträgt die von dem Piezoelement 76 erzeugte Kraft seinerseits auf einen ersten
Hebel 56 und einen zweiten Hebel 58, wobei der erste Hebel 56 und der zweite Hebel
58 dazu vorgesehen sind, eine Kraftübersetzung zu bewirken und den Ventilnadelhub
zu vergrößern. Der erste Hebel 56 und der zweite Hebel 58 liegen an einer zweiten
axialen Endfläche 72 der Ventilnadel 48 an, um die von dem Piezoelement 76 erzeugte,
übersetzte Kraft auf die Ventilnadel 48 zu übertragen. Die von dem geeignet angesteuerten
Piezoelement 76 erzeugte, übersetzte Kraft, die auf die Ventilnadel 48 wirkt, ist
größer als eine entgegengesetzte Kraft, die von einer zweiten Feder 66 erzeugt und
über ein Federdruckstück 68 auf eine erste axiale Endfläche 70 der Ventilnadel 48
ausgeübt wird. Der Kraftstoff-Niederdruckbereich 18 steht mit einem Absteuerraum 50
in Verbindung, der über eine Ausgleichsbohrung 52 weiterhin mit einem vor dem Piezoelement
76 befindlichen Aktorraum 74 in Verbindung steht. Dieser Aktorraum 74 steht mit einem
Rücklauf 60 in Verbindung, über den Kraftstoff aus dem Aktorraum 74 zurückströmen
kann. Der erste Hebel 56 und der zweite Hebel 58, die die mechanische Übersetzungseinrichtung
bilden, gelangen mit Bereichen 80, 82 des Steuerventilgehäuses in Kontakt, die mit
Hilfe eines Diodenlasers derart nachgehärtet wurden, dass sie eine Härte im Bereich
von 760 HV bis 780 HV aufweisen. Die zu den Anlagebereichen 80, 82 mit höherer Härte
benachbarten Bereiche 52 des Steuerventilgehäuses sind einstückig mit den Anlagebereichen
80, 82 ausgebildet (die unterschiedliche Schraffur dient nur dazu, die nachgehärteten
Bereiche kenntlich zu machen). Die zu den Anlagebereichen 80, 82 benachbarten Bereiche
52 weisen eine durch ein Lufthärteverfahren eingestellte Härte von 650 HV bis 720
HV auf. Als Material für das Steuerventilgehäuse wird der von der Firma Ovako angebotene
Stahl "Ovako 677" besonders bevorzugt. Die Tiefe der Anlagebereiche 80, 82 beträgt
ungefähr 0,2 mm, wobei die mit den Hebeln 56, 58 in Kontakt gelangenden Oberflächen
der Anlagebereiche 80, 82 durch einen Materialabtrag von ungefähr 50 µm nachgeschliffen
sind.
[0042] Figur 3 zeigt eine schematische Teil-Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform
eines Steuerventils, das ebenfalls mit der Pumpe-Düse-Einheit nach Figur 1 verwendet
werden kann. Bei dem in Figur 3 dargestellten Steuerventil handelt es sich um ein
sogenanntes A-Ventil, das heißt ein Ventil, das entgegengesetzt zur Strömungsrichtung
vom Hochdruckbereich zum Niederdruckbereich schließt. Derartige A-Ventile bieten häufig
eine größere Sicherheit gegenüber einem unerwünschten Verklemmen der Ventilnadel.
Das dargestellte Piezo-Steuerventil 22 weist eine Ventilnadel 48 auf, die zum Schließen
des Piezo-Steuerventils 22 in die dargestellte erste Endstellung und zum vollständigen
Öffnen des Piezo-Steuerventils 22 in eine zweite Endstellung bewegt werden kann, die
bezogen auf die Darstellung nach rechts verschoben ist. Wenn sich die Ventilnadel
48 in ihrer dargestellten ersten Endstellung befindet, wirkt ein an der Ventilnadel
48 vorgesehener Ventilteller 64 mit einem gehäuseseitigen Ventilsitz 62 zusammen.
Dadurch wird der Vorlauf- und Absteuerraum 50, der mit dem Kraftstoff-Niederdruckbereich
in Verbindung steht, gegenüber einer Hochdruckkammer 38 verschlossen, die mit der
in Figur 1 dargestellten Kraftstoffleitung 20 in Verbindung steht. Das Piezo-Steuerventil
22 weist einen Piezoaktor beziehungsweise ein Piezoelement 76 auf. Bei geeigneter
Ansteuerung des Piezoaktors 76 übt dieser mit seiner Stirnfläche 78 eine Kraft auf
einen ersten Hebel 56 und einen zweiten Hebel 58 aus, wobei der erste Hebel 56 und
der zweite Hebel 58 die mechanische Übersetzungseinrichtung bilden. Der erste Hebel
56 und der zweite Hebel 58 liegen an einer zweiten axialen Endfläche 72 der Ventilnadel
48 an, um die von dem Piezoelement 76 erzeugte, übersetzte Kraft auf die Ventilnadel
48 zu übertragen. Die von dem geeignet angesteuerten Piezoaktor 76 erzeugte, übersetzte
Kraft, die auf die Ventilnadel 48 wirkt, ist größer als eine entgegengesetzte Kraft,
die von einer zweiten Feder 66 erzeugt und auf eine erste axiale Endfläche 70 der
Ventilnadel 48 ausgeübt wird. Auch bei der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform
des Steuerventils 22 sind die Anlagebereiche 80, 82, die mit der durch den ersten
Hebel 56 und den zweiten Hebel 58 gebildete mechanische Übersetzungseinrichtung in
Kontakt gelangen, mit Hilfe eines Laserstrahls nachgehärtet. Im Übrigen wird auf die
Beschreibung zur Figur 2 verwiesen.
[0043] Die Erfindung lässt sich wie folgt zusammenfassen: Die Erfindung betrifft eine Pumpe-Düse-Einheit
zum Zuführen von Kraftstoff in einen Verbrennungsraum einer Brennkraftmaschine, mit
einer steuer- und/oder regelbaren Kraftstoffpumpe, die ein Steuerventil mit einer
Ventilnadel umfasst, die von einem Piezoaktor ausgelenkt wird, wobei der vergleichsweise
geringe Hub des Piezoaktors von einer mechanischen Übersetzungseinrichtung auf das
zur Auslenkung der Ventilnadel notwendige Maß gesteigert wird. Um die Druckbeständigkeit
des Steuerventilgehäuses nicht zu gefährden und dennoch vergleichsweise verschleißfeste
mit der mechanischen Übersetzungseinrichtung 56, 58 in Kontakt gelangende Anlagebereiche
80, 82 bereitzustellen, ist vorgesehen, das Steuerventilgehäuse aus einem Werkstoff
mit vergleichsweise niedrigerer Grundhärte zu bilden, beispielsweise aus Ovako 677,
und die Anlagebereiche 80, 82 des Steuerventils 22 mittels Laser nachzuhärten.
[0044] Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen
offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
1. Pumpe-Düse-Einheit zum Zuführen von Kraftstoff (10) in einen Verbrennungsraum (12)
einer Brennkraftmaschine, mit einer steuer- und/oder regelbaren Kraftstoffpumpe (14-22),
die ein Steuerventil (22) mit einer Ventilnadel (48) umfasst, die von einem Piezoaktor
(76) ausgelenkt wird, wobei der vergleichsweise geringe Hub des Piezoaktors (76) von
einer mechanischen Übersetzungseinrichtung (56, 58) auf das zur Auslenkung der Ventilnadel
(48) notwendige Maß gesteigert wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass mit der Übersetzungseinrichtung (56, 58) in Kontakt gelangende Anlagebereiche (80,
82) des Steuerventils (22) zumindest teilweise eine höhere Härte aufweisen als zu
diesen Anlagebereichen (80, 82) benachbarte Bereiche (52).
2. Pumpe-Düse-Einheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Härte der zu den Anlagebereichen (80, 82) mit höherer Härte benachbarten Bereiche
(52) durch ein Lufthärteverfahren eingestellt ist.
3. Pumpe-Düse-Einheit nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Härte der Anlagebereiche (80, 82) mit höherer Härte durch ein Laserhärteverfahren
eingestellt ist.
4. Pumpe-Düse-Einheit nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Laserhärteverfahren auf bereits durch ein Lufthärteverfahren gehärtetes Material
angewendet wurde.
5. Pumpe-Düse-Einheit nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Laserhärteverfahren mit Hilfe eines Diodenlasers durchgeführt wurde.
6. Pumpe-Düse-Einheit nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das bereits durch ein Lufthärteverfahren gehärtete Material "Ovako 677" ist.
7. Pumpe-Düse-Einheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anlagebereiche (80, 82) mit höherer Härte und die zu diesen Anlagebereichen (80,
82) benachbarten Bereiche (52) einstückig ausgebildet sind.
8. Pumpe-Düse-Einheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anlagebereiche (80, 82) mit höherer Härte eine Härte im Bereich von 760 HV bis
850 HV aufweisen.
9. Pumpe-Düse-Einheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zu den Anlagebereichen (80, 82) mit höherer Härte benachbarten Bereiche (52)
eine Härte im Bereich von 6.00 HV bis 750 HV aufweisen.
10. Pumpe-Düse-Einheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anlagebereiche (80, 82) mit höherer Härte zumindest teilweise nachgeschliffen
sind.
11. Pumpe-Düse-Einheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anlagebereiche (80, 82) mit höherer Härte eine Tiefe von ungefähr 0,2 mm aufweisen.
12. Verfahren zur Einstellung der Härte von zumindest einigen mit einer mechanischen Übersetzungseinrichtung
(56, 58) in Kontakt gelangenden Anlagebereichen (80, 82) eines Steuerventils (22)
für eine Pumpe-Düse-Einheit zum Zuführen von Kraftstoff (10) in einen Verbrennungsraum
(12) einer Brennkraftmaschine, wobei die mechanische Übersetzungseinrichtung (56,
58) dazu vorgesehen ist, einen durch einen Piezoaktor (76) hervorgerufenen vergleichsweise
geringen Hub auf ein zur Auslenkung einer Ventilnadel (48) des Steuerventils notwendiges
Maß zu steigern,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mit der Übersetzungseinrichtung (56, 58) in Kontakt gelangenden Anlagebereiche
(80, 82) des Steuerventils (22) zumindest teilweise derart nachgehärtet werden, dass
ihre Härte höher als die Härte von zu diesen Anlagebereichen (80, 82) benachbarten
Bereichen (52) ist.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Härte der zu den Anlagebereichen (80, 82) mit höherer Härte benachbarten Bereiche
(52) durch ein Lufthärteverfahren eingestellt wurde.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Härte der Anlagebereiche (80, 82) mit höherer Härte durch ein Laserhärteverfahren
eingestellt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Laserhärteverfahren auf bereits durch ein Lufthärteverfahren gehärtetes Material
angewendet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Laserhärteverfahren mit Hilfe eines Diodenlasers durchgeführt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass das bereits durch ein Lufthärteverfahren gehärtete Material "Ovako 677" ist.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anlagebereiche (80, 82) mit höherer Härte und die zu diesen Anlagebereichen (80,
82) benachbarten Bereiche (52) einstückig ausgebildet sind.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anlagebereiche (80, 82) mit höherer Härte eine Härte im Bereich von 760 HV bis
850 HV erhalten.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zu den Anlagebereichen (80, 82) mit höherer Härte benachbarten Bereiche (52)
eine Härte im Bereich von 600 HV bis 750 HV aufweisen.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anlagebereiche (80, 82) mit höherer Härte zumindest teilweise nachgeschliffen
werden.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anlagebereiche (80, 82) mit höherer Härte mit einer Tiefe von ungefähr 0,2 mm
ausgebildet werden.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 22,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Härte der Anlagebereiche (80, 82) mit höherer Härte durch ein Diodenlaserhärteverfahren
eingestellt wird, wobei der Diodenlaser in Abhängigkeit eines Ausgangssignals von
zumindest einer Photodiode betrieben wird, die emittierte Strahlung erfasst.
24. Verfahren nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,
dass die emittierte Strahlung Wärmestrahlung ist.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 24,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Härte der Anlagebereiche (80, 82) mit höherer Härte durch ein Diodenlaserhärteverfahren
eingestellt wird, wobei der Diodenlaser in Abhängigkeit eines Ausgangssignals von
zumindest einer Photodiode betrieben wird, die reflektierte Strahlung erfasst.
26. Verfahren nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet,
dass die reflektierte Strahlung Laserstrahlung ist.
1. Pump/nozzle unit for supplying fuel (10) into a combustion chamber (12) of an internal
combustion engine, having a controllable and/or regulatable fuel pump (14-22), comprising
a control valve (22) with a valve needle (48), which is moved by a piezoactuator (76),
with the comparatively small stroke of the piezoactuator (76) being increased by a
mechanical transmission facility (56,58) to the degree required to move the valve
needle (48),
characterised in that
system areas (80, 82) of the control valve (22) achieving contact with the transmission
facility (56,58) at least partially have higher hardness than areas (52) adjacent
to these system areas (80, 82).
2. Pump/nozzle unit according to claim 1,
characterised in that
the hardness of the areas (52) adjacent to the system areas (80, 82) with higher hardness
is adjusted by means of an air hardening method.
3. Pump/nozzle unit according to claim 1 or 2,
characterised in that
the hardness of the system areas (80, 82) with higher hardness is adjusted by means
of a laser hardening method.
4. Pump/nozzle unit according to claim 3,
characterised in that
the laser hardening method is applied to material already hardened by means of an
air hardening method.
5. Pump/nozzle unit according to claim 3 or 4,
characterised in that
the laser hardening method is carried out with the aid of a diode laser.
6. Pump/nozzle unit according to claim 4 or 5,
characterised in that
the material already hardened by means of an air hardening method is "Ovako 677".
7. Pump/nozzle unit according to one of the preceding claims,
characterised in that
the system areas (80, 82) with higher hardness and the areas (52) adjacent to these
system areas (80, 82) are embodied as a single piece.
8. Pump/nozzle unit according to one of the preceding claims,
characterised in that
the system areas (80, 82) with higher hardness exhibit a hardness in the region of
760 HV to 850 HV.
9. Pump/nozzle unit according to one of the preceding claims,
characterised in that
the areas (52) adjacent to the system areas (80, 82) with higher hardness exhibit
a hardness in the region of 600 HV to 750 HV.
10. Pump/nozzle unit according to one of the preceding claims,
characterised in that
the system areas (80, 82) with higher hardness are at least partially reground.
11. Pump/nozzle unit according to one of the preceding claims,
characterised in that
the system areas (80, 82) with higher hardness exhibit a depth of approximately 0.2
mm.
12. Method for adjusting the hardness of at least some system areas (80, 82) of a control
valve (22) for a pump/nozzle unit achieving contact with a mechanical transmission
facility (56, 58) for supplying fuel (10) into a combustion chamber (12) of an internal
combustion engine, with the mechanical transmission facility (56, 58) being provided
to increase the comparatively small stroke produced by a piezoactuator (76) to a degree
required to move a valve needle (48) of the control valve,
characterised in that
the system areas (80, 82) of the control valve (22) achieving contact with the transmission
facility (56, 58) are at least partially rehardened such that their hardness is higher
than the hardness of areas (52) adjacent to these system areas (80, 82).
13. Method according to claim 12,
characterised in that
the hardness of the areas (52) adjacent to the system areas (80, 82) with higher hardness
is adjusted by means of an air hardening method.
14. Method according to claim 12 or 13,
characterised in that
the hardness of the system areas (80, 82) with higher hardness is adjusted by means
of a laser hardening method.
15. Method according to claim 14,
characterised in that
the laser hardening method is applied to material already hardened by means of an
air hardening method.
16. Method according to claim 14 or 15,
characterised in that
the laser hardening method is carried out with the aid of a diode laser.
17. Method according to claim 15 or 16,
characterised in that
the material already hardened by means of an air hardening method is "Ovako 677".
18. Method according to one of claims 12 to 17,
characterised in that
the system areas (80, 82) with higher hardness and the areas (52) adjacent to these
system areas (80, 82) are embodied as a single piece.
19. Method according to one of claims 12 to 18,
characterised in that
the system areas (80, 82) with higher hardness attain a hardness in the region of
760 HV to 850 HV.
20. Method according to one of claims 12 to 19,
characterised in that
the areas (52) adjacent to the system areas (80, 82) with higher hardness exhibit
a hardness in the region of 600 HV to 750 HV.
21. Method according to one of claims 12 to 20,
characterised in that
the system areas (80, 82) with higher hardness are at least partially reground.
22. Method according to one of claims 12 to 21,
characterised in that
the system areas (80, 82) with higher hardness are embodied with a depth of approximately
0.2 mm.
23. Method according to one of claims 12 to 22,
characterised in that
the hardness of the system areas (80, 82) with higher hardness is adjusted by means
of a diode laser hardening method, with the diode laser being operated as a function
of an output signal of at least one photodiode, which detects emitted radiation.
24. Method according to claim 12,
characterised in that
the emitted radiation is thermal radiation.
25. Method according to one of claims 12 to 24,
characterised in that
the hardness of the system areas (80, 82) with higher hardness is adjusted by means
of a diode laser hardening method, with the diode laser being operated as a function
of an output signal of at least one photodiode, which detects reflected radiation.
26. Method according to claim 25,
characterised in that
the reflected radiation is laser radiation.
1. Unité pompe-injecteur pour l'arrivée du carburant (10) dans un espace de combustion
(12) d'un moteur à combustion interne, comprenant une pompe à carburant (14-22) pouvant
être commandée et/ou réglée, qui comprend une soupape de commande (22) avec un pointeau
de soupape (48), qui est dévié par un actionneur piézo-électrique (76), la course
comparativement faible de l'actionneur piézo-électrique (76) étant augmentée par un
dispositif de transmission (56, 58) mécanique à la cote nécessaire pour la déviation
du pointeau de soupape (48),
caractérisée en ce que
des zones d'appui (80, 82), venant en contact avec le dispositif de transmission (56,
58), de la soupape de commande (22) présentent au moins en partie une dureté supérieure
par rapport à des zones (52) voisines de ces zones d'appui (80, 82).
2. Unité pompe-injecteur selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la dureté des zones (52) voisines des zones d'appui (80, 82) présentant une dureté
supérieure est réglée par un procédé de trempe à l'air.
3. Unité pompe-injecteur selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la dureté des zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure est réglée par un
procédé de durcissement à laser.
4. Unité pompe-injecteur selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
le procédé de dureté à laser a été déjà appliqué à un matériau déjà durci par un procédé
de trempe à l'air.
5. Unité pompe-injection selon la revendication 3 ou 4,
caractérisée en ce que
le procédé de durcissement à laser a été effectué à l'aide d'un laser à diodes.
6. Unité pompe-injection selon la revendication 4 ou 5,
caractérisée en ce que
le matériau déjà trempé par un procédé de trempe à l'air est du "Ovako 677".
7. Unité pompe-injection selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les zones d'appui (80, 82) présentant une dureté supérieure et les zones (52) voisines
de ces zones d'appui (80, 82) sont réalisées d'une seule pièce.
8. Unité pompe-injection selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure présentent une dureté dans la
plage de 760 HV à 850 HV.
9. Unité pompe-injection selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les zones (52) voisines des zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure présentent
une dureté dans la plage de 600 HV à 750 HV.
10. Unité pompe-injecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure sont reponcées au moins en partie.
11. Unité pompe-injecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure présentent une profondeur d'environ
0,2 mm.
12. Procédé pour le réglage de la dureté d'au moins quelques zones d'appui (80, 82), venant
en contact avec un dispositif de transmission (56, 58) mécanique, d'une soupape de
commande (22) pour une unité de pompe-injecteur pour l'arrivée de carburant (10) dans
un espace de combustion (12) d'un moteur à combustion interne, le dispositif de transmission
(56, 58) mécanique étant prévu pour augmenter une course comparativement faible provoquée
par un accident piézo-électrique (76) jusqu'à une cote nécessaire pour la déviation
d'un pointeau de soupape (48) de la soupape de commande,
caractérisé en ce que
les zones d'appui (80, 82), venant en contact avec le dispositif de transmission (56,
58), de la soupape de commande (22) sont retrempées au moins partiellement de telle
sorte que leur dureté est supérieure à la dureté de zones (52) voisines de ces zones
d'appui (80, 82).
13. Procédé selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
la dureté des zones (52) voisines des zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure
a été réglée par un procédé de trempe à l'air.
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13,
caractérisé en ce que
la dureté des zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure est réglée par un
procédé de durcissement à laser.
15. Procédé selon la revendication 14,
caractérisé en ce que
le procédé de durcissement à laser a été appliqué à du matériau déjà trempé par un
procédé de trempe à l'air.
16. Procédé selon la revendication 14 ou 15,
caractérisé en ce que
le procédé de durcissement à laser est effectué à l'aide d'un laser à diodes.
17. Procédé selon la revendication 15 ou 16,
caractérisé en ce que
le matériau déjà durci par un procédé de trempe à l'air est du "Ovako 677".
18. Procédé selon l'une quelconque des revendications 12 à 17,
caractérisé en ce que
les zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure et les zones (52) voisines de
ces zones d'appui (80, 82) sont conçues d'une seule pièce.
19. Procédé selon l'une quelconque des revendications 12 à 18,
caractérisé en ce que
les zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure obtiennent une dureté de l'ordre
de 760 HV à 850 HV.
20. Procédé selon l'une quelconque des revendications 12 à 19,
caractérisé en ce que
les zones (52) voisines des zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure présentent
une dureté de l'ordre de 600 HV à 750 HV.
21. Procédé selon l'une quelconque des revendications 12 à 20,
caractérisé en ce que
les zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure sont reponcées au moins en partie.
22. Procédé selon l'une quelconque des revendications 12 à 21,
caractérisé en ce que
les zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure sont réalisées avec une profondeur
d'environ 0,2 mm.
23. Procédé selon l'une quelconque des revendications 12 à 22,
caractérisé en ce que
la dureté des zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure est réalisée par un
procédé de durcissement à laser à diodes, le laser à diodes étant exploité en fonction
d'un signal de sortie d'au moins une photodiode qui enregistre du rayonnement émis.
24. Procédé selon la revendication 23,
caractérisé en ce que
le rayonnement émis est du rayonnement de chaleur.
25. Procédé selon l'une quelconque des revendications 12 à 24,
caractérisé en ce que
la dureté des zones d'appui (80, 82) avec une dureté supérieure est réglée par un
procédé de durcissement à laser à diodes, le laser à diodes étant exploité en fonction
d'un signal de sortie d'au moins une photodiode qui enregistre du rayonnement réfléchi.
26. Procédé selon la revendication 25,
caractérisé en ce que
le rayonnement réfléchi est du rayonnement laser.
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