| (19) |
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(11) |
EP 1 547 948 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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14.11.2012 Patentblatt 2012/46 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.09.2009 Patentblatt 2009/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.12.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Vorrichtung zur Vereinzelung von Briefen
Apparatus for shingling letters
Dispositif pour séparer des lettres
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
23.12.2003 DE 10361175 21.06.2004 DE 102004029712
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.06.2005 Patentblatt 2005/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Böwe Bell & Howell GmbH |
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61191 Rosbach v.d.H. (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Emanuel, Matthias
61239 Ober-Mörlen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kohlhof, Stephan |
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Braun-Dullaeus Pannen
Patent- und Rechtsanwälte
Platz der Ideen 2 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 401 530 DE-B- 1 116 602 FR-A- 2 692 565 US-A- 4 534 550
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DE-A1- 10 212 024 DE-U- 1 931 189 US-A- 2 941 653 US-A- 4 691 913
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[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung von Flachgut,
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus
DE 193 1 189 U bekannt.
[0003] Ähnliche Vorrichtungen sind aus der Verarbeitung von massenhaft angelieferten Briefsendungen
hinlänglich bekannt. Bei allen Vorrichtungen treten immer wieder dieselben Probleme
auf, die sich mit bekannten Maßnahmen nur schwer bewältigen lassen. Diese Probleme
resultieren aus den besonderen Eigenschaften des zu verarbeitenden Gutes. So haben
die angelieferten Briefe variierende Formate, ungleiche Stärken und unterschiedliche
Gewichte. Mitunter sind Briefe beschädigt oder nicht ordnungsgemäß verklebt, so dass
Eselsohren abstehen, an denen sich andere Briefe verhaken. Solche Probleme erschweren
den Transport und vor allem die für die Weiterverarbeitung nötige Vereinzelung. Wegen
all dieser Probleme werden bis heute die vorbereitenden Handlungen vom Entleeren der
Säcke bis zum Eingeben des gestapelt und gebündigten Postgutes in Normkisten, mit
denen die Weiterverarbeitung geschieht, in reiner Handarbeit statt.
[0004] Alle bekannten Mittel, mit denen diese Probleme bislang angegangen wurden, waren
verhältnismäßig komplex und lassen sich nur mit hohem Kostenaufwand umsetzen. Wegen
der großen Komplexität sind sie besonders störanfällig. Somit bieten sie eine nur
mäßige Sicherheit und tragen nicht zur Verbesserung der Standzeiten bei.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nunmehr, eine Vorrichtung zur vorbereitenden
Bearbeitung von stehendem Flachgut zu schaffen, die sich technisch einfach und damit
kostengünstig realisieren lässt und die hohe Standzeiten und Verarbeitungsgeschwindigkeiten
bei weiterer Personalersparnis ermöglicht, die ein solches Verfahren problemlos umsetzt,
die zuverlässig arbeitet und die das Flachgut bei Vermeidung von Mehrfachabzügen schonend
behandelt.
[0006] Diese Aufgaben werden durch die Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen der Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen genannt.
[0007] Der Grundgedanke der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt letztendlich darin, das
auf dem als Unterflurband ausgebildeten Transportband aufstehende Flachgut während
des Transportes durch beidseitige Beaufschlagung weiter aufzufächern und damit für
die Vereinzelung vorzubereiten. Wesentlich ist dabei zunächst das Abbremsen des in
der Reihe ankommenden Stapels von Briefen, die schindelartig übereinander liegen.
Erfindungsgemäß wird diese Reihe von Einzelstücken, während sie von unten durch das
Unterlaufband angetrieben wird, einerseits durch die Bremsvorrichtung abgebremst und
andererseits durch die seitlich angeordnete Antriebsvorrichtung ergriffen und zum
Einzelabzug hin beschleunigt. Durch die negative Beschleunigung der einerseits an
das Flachgut angreifenden Bremsvorrichtung und die positive Beschleunigung der andererseits
an das Flachgut angreifenden Antriebsvorrichtung werden die schindelartig aneinanderliegenden
Einzelstücke um ein weiteres Stück aufgefächert.
[0008] Das vom Transportband beförderte Flachgut wird dabei insbesondere vor dem Erreichen
des Einzelabzugs mit einer Flachseite gegen die Bremsvorrichtung geführt. Während
das Transportband dabei die Briefe der mittleren Lagen des Flachgutes zunächst weiterbefördert,
werden die sich an die Bremsvorrichtung anlegenden Briefe relativ zur Fördergeschwindigkeit
des Transportband abgebremst. So schindeln die Einzelstücke noch weiter auf ("shingling")
als es bis dahin schon der Fall war. Auf der gegenüberliegenden Seite wird das Flachgut
erfindungsgemäß von einer weiteren Antriebsvorrichtung, insbesondere einem angetriebenem
Seitenband, derart ergriffen, dass ein ergriffenes Einzelstück zum Einzelabzug hin
beschleunigt wird. Auch diese Maßnahme trägt zu einer weiteren Auffächerung bei. Dabei
ist es nicht notwendig, dass beide Maßnahmen zugleich auf demselben Abschnitt des
Transportbandes ausgeübt werden. Sie können auch in Folge auf die Briefe wirken.
[0009] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich entsprechend durch eine seitlich des
Transportbandes angeordnete Bremsvorrichtung aus, die damit Teil einer der genannten
Leitstrukturen ist und die ein in der jeweils äußeren Lage des Flachgutes befindliches
Einzelstück, das sich an die Bremsvorrichtung anlegt, im Verhältnis zur Geschwindigkeit
des Transportbandes abbremst. Erfindungsgemäß wird die auf der anderen Seite des Transportbandes
angeordnete Leitstruktur von der Antriebsvorrichtung gebildet, die ein an der anderen
Außenseite des Flachgutes befindliches Einzelstück im Verhältnis zur Geschwindigkeit
des Transportbandes beschleunigt. Somit wird das schon "vor"-geschindelte Flachgut
beidseitig beaufschlagt und um ein Weiteres aufgeschindelt.
[0010] Erfindungsgemäß ist es für die weitere Bearbeitung, insbesondere den folgenden Einzelabzug
besonders vorteilhaft, wenn bei der Vorrichtung die Parameter bezüglich des Abbremsens
(negative Beschleunigung) und/oder der (positiven) Beschleunigung und/oder der Transportgeschwindigkeit
so eingestellt werden, dass die übereinanderliegenden Einzelstücke um ein weiteres
Stück aufgefächert werden, wobei der Abstand der Vorderkanten der Einzelstücke und
damit das Maß der Auffächerung nach der Bearbeitung ein einstellbares Mindestmaß nicht
unterschreitet. Bevorzugt werden die genannten Parameter so eingestellt, dass der
Abstand der Vorderkanten am Ende der Bearbeitung mindestens 5 cm beträgt. Somit hat
das am Kopf der vom Flachgut gebildeten Reihe befindliche Einzelstück einen Vorsprung
von mindestens 5 cm vor dem nachfolgenden Einzelstück, bevor es vom Einzelabzug aus
der Reihe abgezogen wird. Damit ist ein zuverlässiger Einzelabzug möglich, ohne dass
es zu Mehrfachabzügen kommt.
[0011] An dieser Stelle sei angemerkt, dass im Sinne der Patentanmeldung unter dem Begriff
"Flachgut" ein Stapel von Briefen subsummiert wird, wobei die Einzelstücke nicht deckend
übereinander liegen brauchen, sondern - wie es im Fall der zu befördernden Briefe
zu beobachten ist - in einer Reihe versetzt zueinander verarbeitet werden. Auf Stoß
gebracht werden sie nur bezüglich ihrer Unterkante (Orientierungskante), auf der sie
aufliegen. Dabei kann die Reihe mehr oder weniger aufgefächert (geschindelt) sein.
Als "Einzelstück" wird ein Teil der Menge "Briefe" bezeichnet. Falls einzelne Einzelstücke
aus dem ursprünglichen Stapel gemeint sind, die ohne Überlappung zu einem Nachbarn
befördert werden, werden sie auch als solche bezeichnet.
[0012] Die Vorteile der Erfindung liegen darin, dass mit der Vorrichtung an dieser "sensiblen"
Stelle der Beförderung und Sortierung von Briefen ein hoher Durchsatz bei Vermeidung
der bekannten Probleme gewährleistet ist. Dabei werden Verarbeitungsgeschwindigkeiten
von mindestens 3 bis 4 m/sec und ein Durchsatz von bis zu 40.000 Briefen pro Stunde
erreicht, wobei die Vorrichtung mit diesen Einstellungen noch nicht an ihre Grenzen
stößt.
[0013] Trotz der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit wird das Flachgut dennoch sorgsam behandelt
und erfährt keine Beschädigungen. Der besondere Vorteil ist auch darin zu sehen, dass
sich die Vorrichtung in einem kompakten Aufbau preiswert realisieren lässt. Damit
lässt sie sich problemlos in vorhandene Systeme integrieren. Die Erfindung garantiert
an dieser Verarbeitungsstufe eine besondere Flexibilität gegenüber unterschiedlichen
zu bearbeitenden Formaten und Gewichten, die innerhalb des Flachgutes, insbesondere
innerhalb der üblichen Mischpost, auftreten.
[0014] Eine weitere Besonderheit liegt auch darin, dass die Erfindung zwei Funktionen erfüllt:
So ist einerseits gewährleistet, dass sich die Briefe auf der Freilauf- oder Beruhigungsstrecke
vollständig auf ihre Orientierungskante setzen ("settling"), da sie nicht, wie üblich,
zwischen zwei Bändern relativ fest eingeklemmt geführt werden. Andererseits wird durch
die Erfindung die Vereinzelung der Briefe vorbereitet, die nach dem erfindungsgemäßen
"shingling" reibungslos vonstatten geht. Die Erfindung verbindet somit auf ideale
Weise das sogenannte "Settling" mit der Vereinzelung.
[0015] Um das Settling zu unterstützen, ist es vorteilhaft, wenn auf dem Transportband aufstehendes
Flachgut innerhalb einer Freilaufstrecke zwar mit einer gewissen seitlichen Führung,
insbesondere durch benachbarte anliegende Einzelstücke, aber dennoch ohne seitliche
Klemmung frei transportiert wird. Für das erfolgreiche settling sind dazu innerhalb
der Freilaufstrecke die beiden gegenüberliegenden Führungsstrukturen, insbesondere
die Brems- und die Antriebsvorrichtung, so weit beabstandet, dass auch die Einzelstücke
in der Mitte dickerer Packen ohne seitliche Klemmung durch die Führungsstrukturen
frei transportiert werden und sich mit der Unterkante vollständig auf das Transportband
auflegen können. Dabei ist die Länge der Freilaufstrecke in einer besonderen Ausführungsform
so bemessen, dass sie ein verhältnismäßig großes Teilstück des Transportkanales ausmacht.
Somit bleibt für das Settling genügend Zeit, während der die auf der Freilaufstrecke
befindlichen Einzelstücke die Möglichkeit haben, sich mit ihrer Unterkante vollständig
auf das Transportband aufzulegen. Durch das so unterstützte Settling wird die Unterkante
zur definierten Orientierungskante, die grundlegend für eine ideale Weiterverarbeitung
ist.
[0016] Dabei, wird die Bremsvorrichtung von einer Wandung mit hohem Reibwert gebildet, gegen
die sich die an der einen Seite des Flachgutes befindlichen Einzelstücke mit einer
Seite anlegten. In der Praxis kann die Wandung von einem Plattenteil oder einem Leitblech
gebildet sein, dessen Oberfläche mit einem Reibbelag versehen ist. Der Reibbelag kann
ein gummiähnliches Material sein, an dem die Briefe hängen bleiben. Dabei ist festzustellen,
dass je größer die Kontaktfläche zwischen Einzelstück und Wandung ist, desto größer
ist die bremsende Kraft, wobei die Stärke der Klemmung, also der Andruck an die Wandung,
auch eine wesentliche Rolle spielt. Eine derartige Bremsvorrichtung ist insofern selbstregelnd,
als sie bei einem dicken Stapel von Flachgut die äußeren Einzelstücke wegen der höheren
Klemmung weiter abbremst, was, wie in diesem Fall benötigt, zu einem stärkeren shingling
und einem größeren Puffereffekt führt. Lässt der Anpressdruck mit der Reduzierung
des Stapels nach, so kommen die anliegenden Briefe frei und werden in Richtung des
Einzelabzugs befördert. In einer nicht beanspruchten Ausführung kann die Bremsvorrichtung
von einem langsam laufenden Seitenband gebildet werden, dessen Oberfläche einen hohen
Reibwert aufweist. Das ist vorteilhaft um die gleichmäßige Abnutzung der Oberfläche
zu garantieren und damit die Standzeit zu erhöhen.
[0017] Der bremsende Effekt kann dadurch unterstützt werden, dass die Wandung etwa senkrecht
zur Transportrichtung verschieblich oder verschwenkbar gelagert ist. Die Verschiebung
der Wandung kann durch entsprechende Mittel veranlasst werden, wobei eine Regelung
auf die zu verarbeitende Menge an Flachgut vorzusehen ist. Besonders einfach und preiswert
ist es jedoch, wenn die Bewegung von einer Federkraft veranlasst wird, die in Richtung
des Transportbandes wirkt. So verbreitert sich der Transportkanal bei Ankunft eines
dicken Stapels automatisch und der Anpressdruck verbleibt durch das Nachführen der
Wandung auch während der Reduzierung des Stapels. Die Stärke der Federkraft ist dabei
vorteilhafterweise einstellbar. Es ist auch vorteilhaft, wenn die Bewegung der Bremsvorrichtung
in Richtung Transportband durch einen Anschlag begrenzt ist, so dass der Kanal immer
einen gewissen Querschnitt hat. Die Verschiebung der Wandung kann Schalter bedienen
und/oder von Sensoren beobachtet werden.
[0018] Die Vereinzelung ist besonders effektiv, wenn die beiseitigen Leitstrukturen, insbesondere
das Seitenband und die Wandung der Bremsvorrichtung, in einem spitzen Winkel von wenigen
Grad, insbesondere von 1 - 5 Grad, zueinander angeordnet sind, wobei die Leitstrukturen
in Transportrichtung trichterförmig zusammenführen. Dabei ist der Winkel und der Abstand
vorteilhafterweise einstellbar. So wird das ankommende Flachgut in einer Art Trichter
gebremst, wobei von der einen Seite die Briefe von dem Antriebsriemen beschleunigt
werden. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die beiseitigen Leitstrukturen sich vor
dem Einzelabzug bis auf die durchschnittlich zu erwartende Stärke von wenigen, insbesondere
weniger als drei, Einzelstücken angenährt haben. So wird ein Keileffekt am Ende der
Freilaufstrecke erreicht.
[0019] Die im Rahmen dieser Anmeldung beschriebene Vorrichtung läßt sich besonders vorteilhaft
in einem sehr frühen Stadium der Verarbeitung von Briefpost einsetzen, das heutzutage
im wesentlichen durch manuelle Arbeit bewerkstelligt wird. In diesem frühen Stadium
kommen die Briefe direkt aus dem Briefkasten in Säcken angeliefert, deren Inhalt auf
ein Förderband geschüttet wird. Aus dieser als aufgehäuftem Flachgut angelieferten
Mischpost werden zunächst manuell großformatige Sendungen aussortiert. Die verbleibenden
Sendungen müssen dann gebündelt und bezüglich ihrer Längskanten (Orientierungskanten)
gebündigt in entsprechend formatierte und genormte Kisten gepackt werden. Die ordentlich
in den Kisten zusammengefassten Briefe können dann weiterverarbeitet werden. Mit dem
Verfahren und der Vorrichtung lassen sich die Briefe für das Einbringen in die Kiste
fertig vorbereiten. Diese Arbeit wurde bislang per Hand ausgeführt.
[0020] Um insbesondere diese Bearbeitung zu unterstützen ist es vorteilhaft, wenn die in
mehr oder weniger unregelmäßigen Haufen auf dem Förderband liegenden Briefe einer
Rutsche zugeführt werden, über die sie liegend in eine Rinne hinein rutschen. Dabei
treffen die Einzelstücke mit einer Kante auf den Boden der Rinne auf und werden von
den entsprechend eng zusammenstehenden Wänden der Rinne in der vertikalen Lage gehalten.
Auf diese Art hat ein Aufstellen der Briefe stattgefunden. Am Boden der Rinne befindet
sich ein Transportband, das die stehenden Briefe entlang der Rinne in Richtung der
Vorrichtung befördert. Nun liegen die Briefe zumindest teilweise schindelartig aneinanderliegen
und können weiterverarbeitet werden.
[0021] Dabei sei an dieser Stelle ausdrücklich betont, dass diese Art der Vorbereitung unabhängig
von der späteren Bearbeitung durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ist und mit ihren
Merkmalen eine eigene Erfindung begründen kann.
[0022] Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Geschwindigkeit des am Boden der Rinne
befindlichen und insbesondere mit einem stark reibenden Reibbelag belegten Transportbandes
so hoch eingestellt wird, dass die von der Rutsche auftreffenden und/oder die schon
aufstehenden Briefe auf ihre Orientierungskante gekippt werden. Den auf die Schmalkante
auftreffenden Briefen wird sozusagen der Boden unter den Füßen weggezogen, so dass
sie automatisch auf die Kante fallen, die einen möglichst tief liegenden Schwerpunkt
gewährleistet.
[0023] Diese Tendenz wird vorteilhafterweise noch dadurch unterstützt, dass das Transportband
am Boden der Rinne um einen Winkel von insbesondere mehr als 30° ansteigend angeordnet
ist. Die auf der Schmalseite stehenden Briefe haben dadurch eine noch stärkere Tendenz
nach hinten zu kippen. Der besondere Vorteil der Rinne und des Transportbandes liegt
auch darin, dass die Briefe eine gewisse Zeit haben um sich vollständig auf die Orientierungskante
aufzusetzen. Dabei ist es von Vorteil, die Länge des Transportbandes und damit der
Rinne ausreichend zu konzipieren, um ein Setzen der Briefe gewährleisten zu können.
[0024] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Figuren 1 bis 4 näher erklärt.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung,
- Figur 2
- eine Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Figur 1,
- Figur 3
- eine Draufsicht auf eine andere, nicht beanspruchte Ausführungsform und
- Figur 4
- eine Ansicht einer Rampe mit schräger Rinne.
[0025] In Figur 1 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Vorbereitung von stapelrespektive
haufenweise angeliefertem Flachgut, insbesondere von Briefpacken 1, vor der Vereinzelung
zu einzelnen Briefen gezeigt. Die Vorrichtung weist ein Unterflurband 2 (Figur 2)
als Transportband auf, auf dem die auf der Unterrespektive der Längskante (Orientierungskante)
aufstehenden Briefe 1 in Richtung des Pfeils A (Brieflaufrichtung) befördert werden.
Das Transportband 2 ist über eine Führungsstrecke beidseitig von Leitstrukturen begrenzt,
wobei das Transportband und die Leitstrukturen einen Transportkanal 3 ausbilden, in
dem die Briefe 1 gegen Umfallen gehalten sind. Wie Figur 1 zeigt, ist der Briefpacken
1 im Transportkanal 3 zu einer Reihe schindelartig übereinanderliegender Briefe aufgefächert.
Die Führungsstrecke mündet letztendlich in einem Einzelabzug 4, der jeweils den am
Kopf der Reihe ankommenden Brief 5 ergreift und abzieht.
[0026] Die in diesem Fall auf der rechten Seite angeordnete Leitstruktur wird von einer
Bremsvorrichtung 6 gebildet, die einen an dieser Seite des Briefpackens 1 befindlichen
Brief im Verhältnis zur Geschwindigkeit des Transportbandes 2 abbremst. Die Bremsvorrichtung
6 weist eine Wandung mit hohem Reibwert auf, gegen die sich die an der rechten Seite
des Briefpackens 1 befindlichen Briefe mit Versatz anlegen. Die Wandung 6 ist auf
einer Montageplatte 7 gehalten, die sich durch in Langlöchern 8 laufenden Schrauben
9 in einem zur Transportrichtung A geneigten spitzen Winkel einstellen lässt. Die
Halterung der Wandung 6 geschieht vermittels zweier Elemente 10, die in Richtung der
Pfeile B verschieblich gehalten sind. Diese Elemente 10 sind von Federn 11 beaufschlagt,
damit sich die Wandung 6 automatisch verschiedenen Füllständen anpassen kann. Die
in diesem Fall rechte Seite ist somit beweglich gelagert, wobei die Bewegung in Richtung
des Transportbandes durch einen Anschlag begrenzt ist.
[0027] Die auf der in Transportrichtung A linken Seite angeordnete Leitstruktur wird von
einer Antriebsvorrichtung gebildet, die einen an der linken Seite des Briefpackens
1 befindlichen Brief beschleunigt. Die Antriebsvorrichtung weist ein angetriebenes
Seitenband 12 auf, das im Verhältnis zum Transportband dieselbe Laufrichtung A aber
eine höhere Geschwindigkeit hat. Durch das Seitenband 12 werden die anliegenden Briefe
zum Einzelabzug 4 hin beschleunigt. Das Seitenband 12 wischt die einzelnen Briefe
sozusagen von oben von dem Stapel ab.
[0028] Das Seitenband 12 ist in bekannter Weise auf Rollen 13 gelagert und angetrieben.
Die Rollen 13 sind auf einer Riemenplatte 14 montiert, die sich ebenfalls über in
Langlöchern 15 laufenden Schrauben 16 im Abstand zur Wandung 6 und im Winkel einstellen
lässt. Die einmal gewählte Einstellung verbleibt jedoch während des Betriebes.
[0029] In diesem Fall sind das Seitenband 12 und die Wandung 6 in einem spitzen Winkel von
etwa 2 Grad zueinander angeordnet und führen in Transportrichtung trichterförmig zusammen.
Das Seitenband 12 und die Wandung 6 haben sich vor dem Einzelabzug 4 bis auf die durchschnittlich
zu erwartende Stärke von wenigen Briefen angenährt haben. Innerhalb der Freilaufstrecke
sind die Wandung 6 und das Seitenband 12 so weit beabstandet, dass innerhalb des Briefpackens
1 befindliche Briefe ohne seitliche Klemmung frei transportiert werden und sich mit
der Orientierungskante vollständig auf das Unterflurband anlegen, nicht beanspruchte.
[0030] Figur 3 zeigt eine modifizierte, nicht beanspruchte Form der Vorrichtung nach Figur
1. Wiederum ist mit dem Pfeil A die Laufrichtung bezeichnet. Die nicht dargestellten
Briefe werden auf einem nicht dargestellten Unterflurband transportiert und zwischen
zwei in der Geschwindigkeit angeglichene Seitenbändem 20a und 20b geführt. So befördert
gelangen die Briefe auf ein von Motoren 27 angetriebenes Unterflurband 21 und darüber
in eine Bremsvorrichtung. In diesem Fall hat die Bremsvorrichtung neben dem beschleunigenden
Seitenband 22 ein bremsendes Seitenband 23 auf, das sich langsam in Transportrichtung
um die Walzen 24 und 25 dreht. Das Seitenband 23 hat einen hohen Reibwert und ist
um die Achse der Walze 24 in Richtung des Pfeils B senkrecht zur Transportrichtung
verschwenkbar. Dabei wird es von einer Federkraft gegen die Briefe beaufschlagt. Die
langsame Bewegung des Seitenbandes 23 führt zu einer gleichmäßigen Abnutzung des Reibbelages.
Hinter dem bremsenden Seitenband 23 ist ein weiteres Seitenband 26 angeordnet, das
die Briefe zum Abzug führt.
[0031] Figur 4 zeigt eine Rampe mit schräger Rinne. Auf einem nicht dargestellten Förderband
werden aufgehäufte Briefe 32 einer Rutsche zugeführt, die in diesem Fall zwei Schrägen
30 und 31 aufweist, wobei die Schräge 30 eine geringere Neigung als die Schräge 31
hat. Die Briefe 32 rutschen in Richtung des Pfeils C in beliebiger Orientierung hinab
in eine Rinne 33. Dabei treffen die Briefe 32 mit einer Kante auf dem am Boden der
Rinne befindlichen Transportband 34 auf und werden von den entsprechend eng zusammenstehenden
Wänden der Rinne 33 in der vertikalen Lage gehalten. Das Transportband 34 befördert
sie mit hoher Geschwindigkeit in Richtung des Pfeils D. Durch das sich schnell in
Richtung des Pfeils D bewegende Transportband 34 setzen sich die Briefe 32 auf ihre
lange Orientierungskante. Diese Tendenz, sich auf die Orientierungskante zu stellen
wird dadurch unterstützt, dass das Transportband am Boden der Rinne um einen Winkel
35 nach oben geneigt ist.
1. Vorrichtung zur weiteren Auffächerung von Flachgut, nämlich eines Stapels von Briefen,
und zur Vorbereitung für dessen Vereinzelung,
wobei die Vorrichtung ein Transportband (2) zur Beförderung des auf einer Kante aufstehenden
Stapels von Briefen (1) aufweist,
wobei das Transportband (2) über eine Führungsstrecke beidseitig von Leitstrukturen
(6, 12) begrenzt ist,
wobei das Transportband (2) und die Leitstrukturen (4, 12) einen Transportkanal (3)
ausbilden,
wobei der Stapel von Briefen (1) im Transportkanal (3) zu einer Reihe schindelartig
aneinanderliegender Briefe aufgefächert ist,
wobei eine der Leitstrukturen von einer Antriebsvorrichtung (12) gebildet ist, die
einen an ihrer Seite des Stapels befindlichen Brief im Verhältnis zur Geschwindigkeit
des Transportbandes (2) beschleunigt,
gekennzeichnet durch
eine Bremsvorrichtung (6), die die andere der beiden Leitstrukturen bildet und die
einen an dieser Seite des Stapels (1) befindlichen Brief im Verhältnis zur Geschwindigkeit
des Transportbandes (2) abbremst,
wobei die Bremsvorrichtung (6) zur Transportrichtung senkrecht verschieblich und/oder
verschwenkbar gelagert ist,
wobei die Bremsvorrichtung (6) eine Wandung mit einem Reibbelag aufweist, gegen die
sich die an der einen Seite des Stapels befindlichen Briefe anlegen (aus Anspruch
4).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung in einem Einzelabzug (4) mündet, der jeweils das am Kopf der Reihe
ankommende Einzelstück (5) ergreift und es abzieht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
eine Freilaufstrecke, die zumindest ein Teilstück des Transportkanales (3) ausmacht,
wobei innerhalb der Freilaufstrecke die Leitstrukturen oder die Bremsvorrichtung (6)
und die Antriebsvorrichtung (12) so weit beabstandet sind, dass innerhalb des Flachgutes
befindliche Einzelstücke ohne seitliche Klemmung frei transportiert werden und sich
mit der Orientierungskante vollständig auf das Transportband (2) auflegen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebsvorrichtung ein angetriebenes Seitenband (12) aufweist, das im Verhältnis
zum Transportband (2) dieselbe Laufrichtung bei höherer Geschwindigkeit hat, wobei
gegen die Antriebsvorrichtung anliegende Einzelstücke zum Einzelabzug (4) hin beschleunigt
werden.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beidseitigen Leitstrukturen, insbesondere das Seitenband (12) und die Wandung
der Bremsvorrichtung (6) in einem Winkel von 1-5 Grad zueinander angeordnet sind,
wobei die Leitstrukturen in Transportrichtung trichterförmig zusammenführen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beidseitigen Leitstrukturen (6,12) sich vor dem Einzelabzug (4) bis auf die durchschnittlich
zu erwartende Stärke von wenigen, insbesondere weniger als drei, Einzelstücken angenähert
haben.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bremsvorrichtung (6) von einer Federkraft in Richtung Transportband (2) beaufschlagt
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch
eine Rutsche (30,31), über die das als liegend aufgehäufte Einzelstücke (32) angelieferte
Flachgut in eine Rinne fällt, wobei die Einzelstücke mit einer Kante auf den Boden
der Rinne auftreffen, wobei die Rinne Wände (33) aufweist, die die Einzelstücke in
der stehenden Lage halten, wobei sich am Boden der Rinne ein Transportband befindet,
das die stehenden Einzelstücke entlang der Rinne hin zum Transportkanal befördert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Transportband (34) am Boden der Rinne um einen Winkel von insbesondere mehr als
30° ansteigend ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge des Transportbandes ausreichend ist, um ein Setzen der Einzelstücke vor
dem Einbringen in den Transportkanal zu gewährleisten.
1. A device for further fanning out bundled material, namely a stack of letters, and
for preparation for it's separation, wherein the device has a conveyor belt (2) for
conveying the stack of letters (1) that is on an edge, wherein the conveyor belt (2)
is limited along a guide path on both sides by guide structures (6, 12), wherein the
conveyor belt (2) and the guide structures (6, 12) form a conveyor canal (3), wherein
the stack of letters (1) in the conveyor canal (3) is fanned out into a row of shingle-like
letters lying one against the other, wherein one of the guide structures is formed
by a drive device (12) that accelerates a letter located on its side of the stack
in relation to the speed of the conveyor belt (2),
characterised in that
a braking device (6) that forms the other of the two guide structures and that slows
a letter located on its side of the stack (1) in relation to the speed of the conveyor
belt (2), wherein the braking device (6) is mounted displaceably and/or pivotally
perpendicular to the conveyor belt (2),
wherein the braking device (6) has a wall with a friction lining against which abut
the letters located on the one side of the stack.
2. The device as specified in claim 1,
characterised in that
the device leads into a single discharge (4) that respectively engages an individual
item (5) arriving at the head of the row and removes it.
3. The device as specified in claim 1 or claim 2,
characterised in that
a free running section that makes up at least a portion of the conveyor canal (3),
wherein the guide structures or the braking device (6) and the drive device (12) are
so distanced within the free running section that the individual items located in
the sheet material can be freely transported without lateral jamming and can lie with
the orientation edge fully upon the conveyor belt (2).
4. The device as specified in any one of claims 1 to 3,
characterised in that
the drive device has a driven side band (12) that during greater speeds has the same
direction of travel as the conveyor belt (2), wherein individual items abutting against
the drive device are accelerated in the direction of the single discharge (4).
5. The device as specified in any one of claims 1 to 4,
characterised in that
the two-sided guide structures, in particular the side band (12) and the wall of the
braking device (6) are arranged at an angle of 1-5 degrees with respect toone another,
wherein the guide structures come together in a funnel-shaped manner in the direction
of conveyance.
6. The device as specified in claim 5,
characterised in that
the two-sided guide structures (6, 12) have been approached by few, in particular
fewer than three, individual items prior to the single discharge (4) with the exception
of the average thickness to be expected.
7. The device as specified in any one of claims 1 to 6,
characterised in that
the braking device (6) is impinged upon by spring force in the direction of the conveyor
belt (2).
8. The device as specified in any one of claims 1 to 6,
characterised in that
a chute (30, 31) by means of which the lying, piled individual items (32) as delivered
sheet material fall into a channel, wherein the individual items meet with an edge
on the floor of the channel, wherein the channel has walls (33) that hold the individual
items in an upright position, wherein a conveyor belt is located on the floor of the
channel, which conveyor belt conveys the upright individual items along the channel
toward the conveyor canal.
9. The device as specified in claim 8,
characterised in that
the conveyor belt (34) on the floor of the channel is inclined at an angle of, in
particular, more than 30°.
10. The device as specified in claim 9,
characterised in that
the length of the conveyor belt is sufficiently long enough to ensure a settling of
individual items prior to the introduction into the conveyor canal.
1. Dispositif pour le déploiement supplémentaire d'articles plats, en particulier d'une
pile de lettres, et pour la préparation en vue de la séparation de ceux-ci,
dans lequel le dispositif comporte une bande de transport (2) pour le transport de
la pile de lettres (1) disposée sur un bord,
dans lequel la bande de transport (2) est délimitée par des structures conductrices
(6, 12) des deux côtés d'une voie de guidage,
dans lequel la bande de transport (2) et les structures conductrices (4, 12) forment
un canal de transport (3),
dans lequel la pile de lettres (1) est déployée dans le canal de transport (3) pour
former une rangée de lettres juxtaposées à la manière de bardeaux,
dans lequel l'une des structures conductrices est formée par un dispositif d'entraînement
(12) accélérant le déplacement d'une lettre située de son côté de la pile, par rapport
à la vitesse de la bande de transport (2),
caractérisé par
un dispositif de freinage (6) formant l'autre des deux structures conductrices et
freinant le déplacement d'une lettre située de ce côté de la pile (1), par rapport
à la vitesse de la bande de transport (2),
dans lequel le dispositif de freinage (6) est monté de façon à pouvoir être déplacé
et/ou pivoté perpendiculairement à la direction de transport,
dans lequel le dispositif de freinage (6) comporte une paroi avec un revêtement rugueux,
contre laquelle s'appliquent les lettres situées de l'autre côté de la pile.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif débouche dans une unité de retrait individuel (4), qui saisit respectivement
la pièce individuelle (5) arrivant à la tête de la rangée et la retire.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé par
une voie en roue libre, qui constitue au moins une partie partielle du canal de transport
(3), moyennant quoi à l'intérieur de la voie en roue libre les structures conductrices
ou le dispositif de freinage (6) et le dispositif d'entraînement (12) sont espacés
d'une telle largeur que les pièces individuelles se trouvant à l'intérieur des articles
plats soient transportées librement sans serrage latéral et soient couchés complètement
sur la bande de transport (2) par l'arête d'orientation.
4. Dispositif selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
le dispositif d'entraînement présente une bande latérale entraînée (12), qui a par
rapport à la bande de transport (2) la même direction de marche en présence d'une
vitesse plus élevée, moyennant quoi les pièces individuelles reposant contre le dispositif
d'entraînement sont accélérées en approchant de l'unité de retrait individuel (4).
5. Dispositif selon une des revendications 1 à 4
caractérisé en ce que
les structures conductrices des deux côtés, notamment la bande latérale (12) et la
paroi du dispositif de freinage (6) sont disposées l'une par rapport à l'autre à un
angle de 1 à 5 degrés, moyennant quoi les structures conductrices se réunissent en
forment de trémie dans la direction de transport.
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
les structures conductrices (6,12) des deux côtés se rapprochent avant l'unité de
retrait individuel (4) de l'épaisseur moyenne à escompter de peu de, notamment moins
de trois, pièces individuelles.
7. Dispositif selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le dispositif de freinage (6) est sollicité par une force de ressort dans la direction
de la bande de transport (2).
8. Dispositif selon une des revendications 1 à 7,
caractérisé par
une goulotte (30,31), par l'intermédiaire de laquelle les articles plats délivrés
comme des pièces individuelles (32) couchées et séparées les unes des autres, tombent
dans une rigole, moyennant quoi les pièces individuelles butent par une arête sur
le fond de la rigole, moyennant quoi la rigole présente des parois (33), qui maintiennent
les pièces individuelles dans la position verticale, moyennant quoi une bande de transport
se trouve sur le fond de la rigole, laquelle transporte les pièces individuelles dressées
le long de la rigole en allant vers le canal de transport.
9. Dispositif selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
la bande de transport (34) est en pente ascendante sur le fond de la rigole d'un angle
de notamment plus de 30°.
10. Dispositif selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
la longueur de la bande de transport est suffisante pour garantir un placement des
pièces individuelles avant le chargement dans le canal de transport.
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