| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 547 954 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
28.02.2007 Patentblatt 2007/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.11.2004 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Aufzugsanlage und Überwachungssystem
Elevator system and monitoring system
Système d'ascenseur et système de surveillance
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE FR GB LI |
| (30) |
Priorität: |
11.11.2003 EP 03405804
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
29.06.2005 Patentblatt 2005/26 |
| (73) |
Patentinhaber: INVENTIO AG |
|
6052 Hergiswil (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Angst, Philipp
6300 Zug (CH)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 117 018 WO-A-03/024856 US-B1- 6 267 219
|
WO-A-03/020627 US-B1- 6 173 814
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufzugsanlage mit einer in einem Aufzugsschacht von einer
Antriebseinheit bewegbaren Aufzugskabine. Die Aufzugsanlage ist von einer Steuereinheit
steuerbar. Zudem sind Sensoren zur Zustandsüberwachung der Aufzugsanlage vorgesehen,
die jeweils über einen zugeordneten Busknoten an einen Datenbus angeschlossen und
mit der Steuereinheit verbunden sind. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Überwachungssystem
für eine Aufzugsanlage, das mehrere Busknoten umfasst. Die Busknoten sind über einen
Datenbus an eine Steuereinheit angeschlossen, wobei den Busknoten jeweils ein Sensor
zugeordnet ist. Der mit dem zugeordneten Busknoten verbundene Sensor ist zur Zustandsüberwachung
der Aufzugsanlage vorgesehen.
[0002] In Aufzugsanlagen werden Sicherheitskontakte verwendet, um den Zustand der Aufzuganlage
zu erfassen. Herkömmliche Aufzugsanlagen verwenden Sicherheitskontakte, die in einer
Reihenschaltung miteinander verschaltet sind, wobei bei einem funktionsfähigen Zustand
der Aufzugsanlage alle Sicherheitskontakte geschlossen sind, so dass ein positives
Zustandssignal der Aufzugsanlage in einer Steuereinheit ausgewertet werden kann. Nachteilig
bei einer derartigen Verschaltung der Sicherheitskontakte ist, dass keine Diagnose
möglich ist, ob ein oder mehrere Sicherheitskontakte fehlerhaft sind. Folglich können
keine geeigneten Maßnahmen der Steuereinheit zur Steuerung der Aufzugsanlage vorgenommen
werden. Des Weiteren ist mit einer derartigen Verschaltung der Sicherheitskontakte
keine Identifikation der Sicherheitskontakte möglich, wobei auch weitere Informationen
über Zwischenzustände oder Zählerstände usw. nicht übertragen werden können.
[0003] Derartig verschaltete Sicherheitskontakte werden heutzutage häufig durch Bussysteme
ersetzt, an welche die Sicherheitskontakte angeschlossen sind. Diese Bussysteme müssen
den speziellen Sicherheitsanforderungen für Aufzugsanlagen genügen.
[0004] In der WO 03/020627 A1 wird ein Aufzugssystem beschrieben, bei dem Erfassungsmittel
angeordnet sind, die im Fall einer Störung im Bereich von Schachttüren oder Kabinentüren
einer Steuerung Störungsinformationen über die Störungsart und Position der Störung
zur Verfügung stellen. Die Steuerung kann somit unter Berücksichtigung der Störungsart,
der Position der Störung und einer Zustandsinformation eine situationsabhängige sichere
Reaktion auslösen. Die Erfassungsmittel, die beispielsweise Einschalter, Ausschalter,
Hallsensoren usw. umfassen, sind über ein Bussystem mit einer Steuereinheit der Aufzugsanlage
verbunden. Um dieses Bussystem den Sicherheitsanforderungen anzupassen, werden beispielsweise
verteilte Sensoren eingesetzt, wobei jeweils zwei oder mehrere Sensoren zur gegenseitigen
Kontrolle oder gegenseitigen Unterstützung vorgesehen sind. Weiter ist vorgesehen,
dass die Erfassungsmittel im Fehlerfall in einen sicheren Zustand gesetzt werden,
um das Aufzugssystem nicht negativ zu beeinflussen. Die Erfassungsmittel sind über
Busknoten mit dem Bussystem verbunden, wobei die Busknoten durch eingebaute redundante
Ausgestaltung in ihrer Sicherheit verbessert werden und damit die Sicherheit des gesamten
Systems erhöhen.
[0005] Nachteilig bei einer derartigen Ausgestaltung des Bussystems ist, dass ein Busknoten
auch eine fehlerhafte Meldung zur Steuerung übermitteln kann, obwohl der diesem Busknoten
zugeordnete Sensor einen fehlerfreien oder funktionsfähigen Zustand der Aufzugsanlage
meldet und eigentlich kein fehlerhafter Zustand vorliegt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, oben genannte Probleme zu beseitigen und
eine Aufzugsanlage und ein Überwachungssystem für eine Aufzugsanlage mit verbesserter
Betriebssicherheit und verbesserter Verfügbarkeit anzugeben.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Aufzugsanlage in Übereinstimmung mit
Anspruch 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der einem Busknoten zugeordnete Sensor
eine Spannungsversorgung des Busknotens steuert.
[0008] Die Erfindung basiert auf dem Gedanken, dass ein Busknoten, der nicht mit einer Spannung
versorgt wird, keine fehlerhafte Zustandsmeldung an die Steuereinheit übermitteln
kann, so dass bei einer Zustandsabfrage keine Zustandsmeldung erfolgt. Somit lässt
sich das Übermitteln von fehlerlosen Zuständen, obwohl ein Fehler vorliegt, verhindern.
Dazu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Sensor in Abhängigkeit von dem detektierten
Zustand der Aufzugsanlage die Spannungsversorgung des Busknotens steuert.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Aufzugsanlage stellen die Gegenstände
der Ansprüche 2 bis 10 dar.
[0010] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die Spannungsversorgung des
zugeordneten Busknotens bei einem Zustand des Sensors, der einen fehlerhaften Zustand
der Aufzugsanlage charakterisiert, ausgeschaltet. Dadurch wird es ermöglicht, dass
der Zustand dieses Sensors nur dann zur Steuereinheit übertragen wird, wenn ein fehlerfreier
oder funktionsfähiger Zustand der Aufzugsanlage vorliegt. Sollte ein fehlerhafter
Zustand der Aufzugsanlage vorliegen, verbleibt der Sensor in diesem fehlerhaften Zustand
und die Spannungsversorgung des zugeordneten Busknotens bleibt ausgeschaltet.
[0011] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Busknoten passiv ausgebildet,
so dass der Zustand des Busknotens von der Steuereinheit abrufbar ist. Dadurch bleibt
der Aufwand zur Realisierung des Busknotens gering.
[0012] In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist der Busknoten aktiv ausgebildet.
Dabei übermittelt der Busknoten der Steuereinheit den Zustand des zugeordneten Sensors.
Derartige aktive Busknoten sind aufwendiger ausgestaltet, wobei jedoch die Steuereinheit
mit derartigen aktiven Busknoten dezentraler aufgebaut werden und die Komplexität
der Steuereinheit reduziert werden kann.
[0013] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Steuereinheit
bei einem Ausbleiben einer Zustandsmeldung eines Busknotens innerhalb einer vorbestimmten
Zeitspanne diesen Busknoten mit dem zugeordneten Sensor als fehlerhaft einstuft. Ein
Busknoten wird folglich dann als fehlerhaft eingestuft, wenn nach einer Weile bei
einem passiven Busknoten keine Rückmeldung erfolgt oder bei einem aktiven Busknoten
der Busknoten keine Zustandsmeldung an die Steuereinheit übermittelt. Die Steuereinheit
ist somit in der Lage zu erkennen, ob der Sensor in einem fehlerfreien oder in einem
fehlerhaften Zustand ist.
[0014] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Steuereinheit in Abhängigkeit von den gemeldeten
oder übermittelten Zuständen der Busknoten geeignete Maßnahmen zur Steuerung der Aufzugsanlage
einleitet. Durch die Diagnose, bei welchem Sensor ein Fehler vorliegt, kann eine adäquate
Maßnahme getroffen werden, um die Verfügbarkeit oder die Betriebssicherheit der Aufzugsanlage
gezielt zu verbessern.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Busknoten bei der Übermittlung des Zustands eine Identifikation zur Steuereinheit
übermitteln. Dadurch wird es vermieden, dass ein Busknoten für einen anderen Busknoten
eine Zustandsmeldung übermittelt, die möglicherweise falsch ist.
[0016] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Sensor einen Kontakt,
der die Spannungsversorgung des zugeordneten Busknotens steuert. Dabei kann der Kontakt
durch einen Einschalter oder durch einen Ausschalter gebildet sein. Je nach Anforderung
kann insofern ein geöffneter oder geschlossener Kontakt des Sensors als fehlerhaft
oder als funktionsfähiger Zustand gewertet werden.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Sensoren kontaktlos
ausgebildet. Derartige Sensoren erfassen durch beispielsweise Magnetfelder einen bestimmten
Zustand, so dass die Spannungsversorgung des zugeordneten Busknotens in Abhängigkeit
von einem bestimmten Zustand des kontaktlosen Sensors gesteuert werden kann.
[0018] Die obige Aufgabe wird in Übereinstimmung mit Anspruch 11 ferner durch ein Überwachungssystem
für eine Aufzugsanlage gelöst, bei dem ein Sensor die Spannungsversorgung des zugeordneten
Busknotens steuert.
[0019] Vorteilhafte Ausgestaltungen eines solchen Überwachungssystems stellen die Gegenstände
der Ansprüche 12 bis 17 dar.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert,
das in den Zeichnungen schematisch dargestellt ist. Dabei zeigt:
[0021] Figur 1 eine Aufzugsanlage gemäß der vorliegenden Erfindung,
[0022] Figur 2 ein Überwachungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung und
[0023] Figur 3 einen als Ausschalter ausgebildeten Sensor.
[0024] In Figur 1 ist eine Aufzugsanlage 10 mit einer Aufzugskabine 12, die in einem Aufzugsschacht
15 bewegt wird, dargestellt. Die Aufzugskabine 12 wird von einer Antriebseinheit 14
im Aufzugsschacht 15 zwischen Stockwerken A, B, und C eines Gebäudes bewegt. Die Aufzugskabine
12 weist Kabinentüren 13 und eine Kabinensteuerung 19 auf. In den einzelnen Stockwerken
A, B, C sind jeweils Schachttüren 11 angeordnet. An jeder Schachttüre 11 ist wenigstens
ein Sensor 17 angeordnet, der mit einem zugeordneten Busknoten 18 verbunden ist, wobei
die Busknoten 18 über einen Datenbus 22 mit einer Steuereinheit 16 verbunden sind.
Die Sensoren 17 auf den Stockwerken A, B und C sind jeweils als Einschalter ausgebildet,
die bei Betätigung geschlossen werden. Die Steuereinheit 16 steuert die Aufzugsanlage
10 und ist zu diesem Zweck mit der Antriebseinheit 14, der Kabinensteuerung 19 und
über den Datenbus 22 und die Busknoten 18 mit den diesen zugeordneten Sensoren 17
verbunden. Die Sensoren 17 bilden eine so genannte Sicherheitskette. Die Steuereinheit
16 kann auch eine Türüberwachungseinheit oder einfach eine Überwachungseinheit sein.
[0025] Figur 2 zeigt ein Überwachungssystem zur Steuerung der Aufzugsanlage 10. Das Überwachungssystem
umfasst die Sensoren 17, die jeweils an eine Spannungsversorgungsleitung Vcc und an
die zugeordneten Busknoten 18 angeschlossen sind. Die Busknoten 18 sind an den Datenbus
22 angeschlossen und somit mit der Steuereinheit 16 verbunden. In dem in Figur 2 gezeigten
Ausführungsbeispiel sind die Sensoren 17 besonders einfach ausgebildet, da die Sensoren
17 jeweils nur aus dem Einschalter bestehen, der bei geschlossenen Schachttüren 11
geschlossen wird und dadurch die angeschlossenen Busknoten 18 mit der Spannungsversorgungsleitung
Vcc verbindet. Damit erhält der Busknoten 18 die zum Betreib erforderliche Spannungsversorgung
und kann entweder den Zustand des Sensors 17 selbstständig an die Steuereinheit 16
übertragen oder bei der nächsten Abfrage der Steuereinheit 16 seinen Zustand übermitteln.
Wird eine Schachttüre 11 nicht vorschriftsmäßig geschlossen, bleibt der Einschalter
im Sensor 17 offen und der betreffende Busknoten 18 des Sensors 17 an dieser Schachttüre
11 stromlos, so dass er seinen Zustand und/oder den Zustand des zugeordneten Sensors
17 nicht zur Steuereinheit 16 übermitteln kann und auf diese Weise von der Steuereinheit
16 als fehlerhaft erkannt wird.
[0026] Im Folgenden wird die Funktionsweise der aus den Sensoren 17 gebildeten Sicherheitskette
beschrieben. Aufzugsanlagen unterliegen bekanntermaßen hohen Sicherheitsstandards.
Um diesen Sicherheitsstandards zu genügen, wird vor einer Bewegung der Aufzugskabine
12 im Aufzugsschacht 15 der Status oder Zustand der Sicherheitskette abgefragt. Die
Busknoten 18 können dabei als aktive Busknoten 18 ausgelegt sein und folglich selbstständig
bei vorher bestimmbaren Zuständen der Aufzugsanlage 10 ihren Zustand zur Steuerungseinheit
16 senden. Alternativ können die Busknoten 18 auch passiv ausgebildet sein und den
Zustand des Busknotens 18 und/oder des zugeordneten Sensors 17 mittels eines Polling-Verfahrens
zur Steuereinheit 16 übertragen. Dazu wird jeder Busknoten 18 zu einem gegebenem Zeitpunkt
von der Steuereinheit 16 aufgefordert, seinen Zustand zu übermitteln.
[0027] Die Steuereinheit 16 nimmt die Zustände der zu überprüfenden Sensoren 17 entgegen,
wertet diese aus und leitet geeignete Steuervorgänge ein. Die Aufzugskabine 12 kann
beispielsweise nur dann bewegt werden, wenn alle Sensoren 17 geschlossene Schachttüren
11 und Kabinentüren 13 anzeigen. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind zur Wahrung
der Übersichtlichkeit nur die Sensoren 17 an den Schachttüren 11 auf den einzelnen
Stockwerken A, B und C dargestellt. Darüber hinaus kann die Aufzugsanlage 10 und dabei
insbesondere die Sicherheitskette weitere nicht dargestellte Sensoren enthalten. Beispielsweise
können im obersten und untersten Stockwerk A und C jeweils Endschalter angeordnet
sein, die eine Weiterfahrt über die Stockwerke hinaus verhindern. Ebenso können an
der Kabinentüre 13 der Aufzugskabine 12 ein oder mehrere Sensoren angebracht sein,
die den Zustand der Kabinetüre 13 anzeigen.
[0028] Die Spannungsversorgung der Busknoten 18 wird in Abhängigkeit von den Zuständen der
zugeordneten Sensoren 17 gesteuert. Dadurch wird erreicht, dass der jeweilige Busknoten
18 seinen Zustand oder den des zugeordneten Sensors 17 nur dann zur Steuereinheit
16 überträgt, wenn der Sensor 17 einen fehlerfreien Zustand anzeigt. Weist ein Sensor
17 einen fehlerhaften Zustand auf, bleibt der Busknoten 18 stromlos und kann diesen
Zustand nicht melden. Die Steuereinheit 16 erkennt jedoch trotzdem, dass bei diesem
Sensor 17 auf einem bestimmten Stockwerk ein Fehler vorliegt, da die Zustandsmeldung
von diesem Sensor 17 ausbleibt. Dadurch kann vermieden werden, dass der Busknoten
18 trotz eines funktionsfähigen Zustands des Sensors 17 einen fehlerhaften Zustand
zur Steuereinheit 16 meldet.
[0029] Die Steuereinheit 16 erkennt den entsprechenden Fehler in der Sicherheitskette und
kann geeignete Maßnahmen einleiten. Die einfachste Maßnahme stellt ein Notstopp der
Aufzugskabine 12 dar. Es kann jedoch auch eine Zwangsfahrt der Aufzugskabine 12 mit
verminderter Geschwindigkeit zum Erdgeschoss eingeleitet werden oder eine Servicezentrale
kann informiert werden. Weiterhin ist es möglich, einen Fehler des Sensors 17 der
Sicherheitskette in einem Fehlerprotokoll zu registrieren, das in einem Speicher der
Steuereinheit 16 abgespeichert wird, so dass bei der nächsten Wartung der Aufzugsanlage
10 die aufgetretenen Fehler behoben oder kontrolliert werden können. Besonders vorteilhaft
bei dieser Ausgestaltung der Sicherheitskette ist die Möglichkeit der eindeutigen
Identifizierung des fehlerhaften Sensors 17 oder Busknotens 18. Bei der Übermittlung
des Zustandes des Sensors 17 oder des Busknotens 18 überträgt der Busknoten 18 auch
eine eindeutige Identifikation, so dass die Steuereinheit 16 den Ort des Fehlers erkennen
und geeignete Maßnahmen ergreifen kann. Bei einem Fehler an den Kabinentüren 13 kann
die Steuereinheit 16 beispielsweise versuchen, die Kabinentüren 13 nochmals zu schließen,
indem die Kabinensteuerung 19 angewiesen wird, die Türen wiederholt zu öffnen und
zu schließen.
[0030] In die Sicherheitskette können auch Positionssensoren eingebunden sein, mit denen
festgestellt wird, ob die Aufzugskabine 12 eine entsprechend zulässige Position im
Aufzugsschacht 15 erreicht und die Türen 11, 13 geöffnet werden können. Wenn von einem
derartigen Positionssensor eine Zustandsmeldung fehlt, kann das daran liegen, dass
die Aufzugskabine 12 noch nicht die vorgeschriebene Ausstiegsposition erreicht hat.
Die Steuereinheit 16 erkennt diesen Zustand und versucht die Aufzugskabine 12 an eine
entsprechend zulässige Ausstiegsposition zu bewegen, an der die Positionssensoren
die zugeordneten Busknoten 18 einschalten, so dass die Zustandsmeldung über den fehlerfreien
Zustand des Positionssensors an die Steuereinheit 16 gemeldet werden kann.
[0031] Das Überwachungssystem kann auch Sensoren 23 umfassen, die beispielsweise als Ausschalter
oder als Hallsensoren ausgebildet sind. Figur 3 zeigt einen als Ausschalter ausgebildeten
Sensor 23, der bei Betätigung geöffnet wird. In diesem Fall ist die Verbindung zur
Spannungsversorgungsleitung Vcc bei geschlossenen Schachttüren 11 geschlossen, so
dass der zugeordnete Busknoten 18 mit Spannung versorgt wird und seinen Zustand an
die Steuereinheit 16 übertragen kann. Werden die Schachttüren 11 geöffnet, wird die
Spannungsversorgung unterbrochen und der Busknoten 18 kann keine fehlerhafte Zustandsmeldung
absetzen.
[0032] Die Sensoren 17, 23 können auch kontaktlos ausgebildet sein. Beispielsweise können
Näherungsschalter verwendet werden, die auf ein elektronisches oder magnetisches Feld
reagieren. Dabei wird die Verbindung zur Spannungsversorgung Vcc unterbrochen, wenn
beispielsweise kein Magnetfeld detektiert wird. Sind die Schachttüren 11 geschlossen,
wird von der gegenüberliegenden Schachttüre 11 ein Magnetfeld erkannt und die Spannungsversorgungsleitung
Vcc im Sensor 17 mit dem Busknoten 18 verbunden.
[0033] Der Sensor 17 kann auch als Hallsensor ausgelegt sein. In diesem Fall wird die Spannungsversorgung
Vcc des Busknotens 18 elektronisch im Sensor 17 gesteuert, und zwar so, dass der Busknoten
18 spannungslos bleibt, wenn der Sensor 17 einen unsicheren oder fehlerhaften Zustand
detektiert.
[0034] Weiterhin ist es möglich, mehrere Sensoren 17 mit einem Busknoten 18 zu verknüpfen,
wenn beispielsweise in der Sicherheitskette eine Redundanz gefordert wird. Auch dabei
muss eine elektronische Auswertung beider Zustände erfolgen, so dass der Busknoten
18 nur dann mit der Spannungsversorgung Vcc verbunden wird, wenn der redundant ausgelegte
Sensor 17 an beiden Sensoren einen sicheren Zustand annimmt, oder die Spannungsversorgung
Vcc wird schon dann unterbrochen, wenn nur einer der beiden Sensoren einen unsicheren
Zustand aufweist.
[0035] Als Übertragungsverfahren auf dem Datenbus 22 ist auch ein Token Ring realisierbar.
Beim Token Ring-Verfahren wird ein (virtueller) Ring von einem Busknoten 18 zum nächsten
weitergereicht. Die einzelnen Busknoten 18 senden ihre Zustandsmeldung bei Erhalt
des Rings und geben diesen dann an den nächsten Busknoten 18 weiter. Ist der Ring
wieder zurück bei der Steuereinheit 16, erkennt die Steuereinheit 16, dass alle Busknoten
18 ihre Zustandsmeldung abgegeben haben. Ein ähnliches Verfahren sieht vor, dass die
Steuereinheit 16 überwacht, ob sie von allen Busknoten 18 eine Zustandsmeldung innerhalb
einer vordefinierten Zeitspanne, von zum Beispiel 5 ms erhält.
[0036] Als Datenbusmedium können konventionelle Kupferdrähte, aber auch drahtlose Funkverbindungen,
Lichtwellenleiter oder andere, zur Kommunikation geeignete Medien verwendet werden.
[0037] Die Ausgestaltung der Aufzugsanlage 10 gewährleistet eine Sicherheitskette, die so
ausgelegt ist, dass keine falsche Übermittlung des vorhandenen Zustands des Sensors
17 durch den Busknoten 18 auftreten kann. Außerdem ist durch die verwendeten Busknoten
18 eine Identifizierung des Fehlerorts möglich. Es kann verhindert werden, dass ein
Busknoten 18 fälschlicherweise einen gefährlichen oder fehlerhaften Zustand nicht
erkennt oder nicht übermittelt. Mit der Identifikation der Busknoten 18 wird garantiert,
dass nicht ein anderer Busknoten 18 unter falscher Adresse unerkannt eine Zustandsmeldung
zur Steuereinheit 16 absetzen kann. Es kann ausgeschlossen werden, dass zum Beispiel
der Busknoten 18 auf Stockwerk B im Namen des Busknotenknotens 18 auf Stockwerk A
meldet, dass der Busknoten 18 auf Stockwerk A fehlerfrei ist, da Busknoten 18 auf
Stockwerk A wegen eines offenen Kontakts keinen Strom mehr hat und nicht mehr antworten
kann.
1. Aufzugsanlage mit einer in einem Aufzugsschacht (15) von einer Antriebseinheit (14)
bewegbaren Aufzugskabine (12), wobei die Aufzuganlage (10) von einer Steuereinheit
(16) steuerbar ist und Sensoren (17, 23) zur Zustandsüberwachung der Aufzugsanlage
(10) vorgesehen sind und wobei die Sensoren (17, 23) jeweils über einen zugeordneten
Busknoten (18) an einen Datenbus (22) angeschlossen und mit der Steuereinheit (16)
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17, 23) eine Spannungsversorgung (Vcc) des zugeordneten Busknotens (18)
steuert.
2. Aufzugsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Zustand des Sensors (17, 23), der einen fehlerhaften Zustand der Aufzugsanlage
(10) charakterisiert, die Spannungsversorgung (Vcc) des zugeordneten Busknotens (18)
ausgeschaltet ist.
3. Aufzugsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) passiv ausgebildet ist, wobei der Zustand des dem Busknoten (18)
zugeordneten Sensors (17) von der Steuereinheit (16) abrufbar ist.
4. Aufzugsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) aktiv ausgebildet ist, wobei der Busknoten (18) den Zustand des
zugeordneten Sensors (17) der Steuereinheit (16) übermittelt.
5. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) bei Ausbleiben einer Zustandsmeldung in der Steuereinheit (16)
innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne als fehlerhaft eingestuft wird.
6. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (16) in Abhängigkeit von den Zuständen der Busknoten (16) geeignete
Maßnahmen zur Steuerung der Aufzugsanlage (10) einleitet.
7. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Busknoten (18) bei der Übermittlung eines Zustandes bei der Steuereinheit
(16) identifiziert.
8. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17, 23) einen Kontakt umfasst, der die Spannungsversorgung (Vcc) des
zugeordneten Busknotens (18) steuert.
9. Aufzugsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein fehlerhafter Zustand der Aufzugsanlage (10) bei einem geschlossenen oder geöffneten
Kontakt des Sensors (17, 23) vorliegt.
10. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17) kontaktlos ausgebildet ist und die Spannungsversorgung (Vcc) des
zugeordneten Busknotens (18) über den Zustand des kontaktlosen Sensors (17) steuerbar
ist.
11. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17) redundant ausgelegt ist.
12. Aufzugsanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) nur dann mit der Spannungsversorgung (Vcc) verbunden wird, wenn
der redundant ausgelegte Sensor (17) einen sicheren Zustand annimmt.
13. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der redundant ausgelegte Sensor (17) aus mehreren Sensoren (17) besteht.
14. Überwachungssystem für eine Aufzugsanlage (10), das mehrere Busknoten (18) umfasst,
wobei die Busknoten (18) über einen Datenbus (22) an eine Steuereinheit (16) angeschlossen
sind und wobei den Busknoten jeweils ein zur Zustandsüberwachung der Aufzugsanlage
(10) vorgesehener Sensor (17, 23) zugeordnet ist, der mit dem zugeordneten Busknoten
(18) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17, 23) eine Spannungsversorgung (Vcc) des zugeordneten Busknotens (18)
steuert.
15. Überwachungssystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) passiv ausgebildet ist und der Zustand des Busknotens (18) und/oder
des zugeordneten Sensors (17, 23) von der Steuereinheit (16) abrufbar ist oder dass
der Busknoten (18) aktiv ausgebildet ist, wobei der Busknoten (18) den Zustand des
Busknotens (18) und/oder des zugeordneten Sensors (17, 23) der Steuereinheit (16)
übermittelt.
16. Überwachungssystem nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) bei Ausbleiben einer Zustandsmeldung in der Steuereinheit (16)
innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne als fehlerhaft eingestuft wird.
17. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Busknoten (18) bei der Zustandsübermittlung bei der Steuereinheit (16) identifiziert.
18. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17, 23) einen Kontakt umfasst, der die Spannungsversorgung (Vcc) des
zugeordneten Busknotens (18) steuert, wobei ein fehlerhafter Zustand der Aufzugsanlage
(10) bei einem geschlossenen oder geöffneten Kontakt des Sensors (17, 23) vorliegt.
19. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17) kontaktlos ausgebildet ist und die Spannungsversorgung (Vcc) des
zugeordneten Busknotens (18) über den Zustand des kontaktlosen Sensors (17) steuerbar
ist.
20. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Zustand des Sensors (17, 23), der einen fehlerhaften Zustand charakterisiert,
die Spannungsversorgung (Vcc) des zugeordneten Busknotens (18) ausgeschaltet wird.
21. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17) redundant ausgelegt ist.
22. Überwachungssystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) nur dann mit der Spannungsversorgung (Vcc) verbunden wird, wenn
der redundant ausgelegte Sensor (17) einen sicheren Zustand annimmt.
23. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass der redundant ausgelegte Sensor (17) aus mehreren Sensoren (17) besteht.
1. Elevator system with an elevator car (12) which by means of a drive unit (14) can
be moved in an elevator hoistway (15), the elevator system (10) being controllable
by a control unit (16) and for the purpose of monitoring the status of the elevator
system (10) sensors (17, 23) being provided, each sensor (17, 23) being connected
via an assigned bus node (18) to a data bus (22) and thereby to the control unit (16),
characterized in that
the sensor (17, 23) controls a voltage supply (Vcc) of the assigned bus node (18).
2. Elevator system according to Claim 1, characterized in that
in a status of the sensor (17, 23) which characterizes a faulty status of the elevator
system (10), the voltage supply (Vcc) of the assigned bus node (18) is switched off.
3. Elevator system according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the bus node (18) is constructed passively, the status of the sensor (17) which is
assigned to the bus node (18) being capable of interrogation by the control unit (16)
.
4. Elevator system according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the bus node (18) is constructed actively, the bus node (18) transmitting to the control
unit (16) the status of the assigned sensor (17).
5. Elevator system according to one of claims 1 to 4,
characterized in that
in the absence of a status signal in the control unit (16) within a predefined period
of time the bus node (18) is categorized as faulty.
6. Elevator system according to one of claims 1 to 5,
characterized in that
depending on the statuses of the bus nodes (18) the control unit (16) initiates suitable
measures for controlling the elevator system (10).
7. Elevator system according to one of claims 1 to 6,
characterized in that
when transmitting a status the bus node (18) identifies itself to the control unit
(16).
8. Elevator system according to one of claims 1 to 7,
characterized in that
the sensor (17, 23) includes a contact which controls the voltage supply (Vcc) of
the assigned bus node.
9. Elevator system according to Claim 8,
characterized in that
a faulty status of the elevator system (10) is present when a contact of the sensor
(17, 23) is closed or open.
10. Elevator system according to one of claims 1 to 7,
characterized in that
the sensor (17) is constructed contactlessly and the voltage supply (Vcc) of the assigned
bus node (18) can be controlled via the status of the contactless sensor (17).
11. Elevator system according to one of claims 1 to 10,
characterized in that
the sensor (17) is designed redundantly.
12. Elevator system according to Claim 11, characterized in that
the bus nodes (18) are only connected to the voltage supply (Vcc) when the redundantly
designed sensor (17) assumes a safe state.
13. Elevator system according to one of claims 11 or 12,
characterized in that
the redundantly designed sensor (17) consists of several sensors (17).
14. Monitoring system for an elevator system (10) comprising several bus nodes (18), the
bus nodes (18) being connected via a data bus (22) to a control unit (16) and each
bus node being assigned to a sensor (17, 23) which monitors the status of the elevator
system (10) and is connected to the assigned bus node (18),
characterized in that
the sensor (17, 23) controls a voltage supply (Vcc) of the assigned bus node (18).
15. Monitoring system according to Claim 14,
characterized in that
the bus node (18) is constructed passively and the status of the bus node (18) and/or
of the assigned sensor (17, 23) can be interrogated by the control unit (16), or in that the bus node (18) is constructed actively, the bus node (18) transmitting the status
of the bus node (18) and/or of the assigned sensor (17, 23) to the control unit (16).
16. Monitoring system according to Claim 14 or 15,
characterized in that
in the absence of a status signal in the control unit (16) within a predefined period
of time, the bus node (18) is categorized as faulty.
17. Monitoring system according to one of claims 14 to 16,
characterized in that
when transmitting the status to the control unit (16) the bus node (18) identifies
itself.
18. Monitoring system according to one of claims 14 to 17,
characterized in that
the sensor (17, 23) includes a contact which controls the voltage supply (Vcc) of
the assigned bus node (18), a faulty status of the elevator system (10) being present
when a contact of the sensor (17, 23) is closed or open.
19. Monitoring system according to one of claims 14 to 17,
characterized in that
the sensor (17) is constructed contactlessly and the voltage supply (Vcc) of the assigned
bus node (18) can be controlled via the status of the contactless sensor (17) .
20. Monitoring system according to one of claims 14 to 19,
characterized in that
in a status of the sensor (17, 23) which characterizes a faulty status, the voltage
supply (Vcc) of the assigned bus node (18) is switched off.
21. Monitoring system according to one of claims 14 to 20,
characterized in that
the sensor (17) is designed redundantly.
22. Monitoring system according to Claim 21,
characterized in that
the bus nodes (18) are only connected to the voltage supply (Vcc) when the redundantly
designed sensor (17) assumes a safe state.
23. Monitoring system according to one of claims 21 or 22,
characterized in that
the redundantly designed sensor (17) consists of several sensors (17).
1. Système d'ascenseur avec une cabine d'ascenseur (12) déplaçable dans une cage d'ascenseur
(15) grâce à une unité d'entraînement (14), auquel cas le système d'ascenseur (10)
est susceptible d'être commandé par une unité de commande (16) et des détecteurs (17,
23) sont prévus pour la surveillance de l'état du système d'ascenseur (10) et auquel
cas les détecteurs (17, 23) sont connectés respectivement par un noeud de bus (18)
correspondant avec un bus de données (22) et sont reliés avec l'unité de commande
(16), caractérisé en ce que le détecteur (17, 23) commande une alimentation en courant (Vcc) du noeud de bus
(18) correspondant.
2. Système d'ascenseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que lors d'un état du détecteur (17, 23) qui caractérise un état défectueux du système
d'ascenseur (10), l'alimentation en courant (Vcc) du noeud de bus (18) correspondant
est interrompue.
3. Système d'ascenseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le noeud de bus (18) est formé de sorte à être passif, auquel cas l'état du détecteur
(17) affecté au noeud de bus (18) est susceptible d'être interrogé par l'unité de
commande (16).
4. Système d'ascenseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le noeud de bus (18) est formé de sorte à être actif, auquel cas le noeud de bus
(18) transmet à l'unité de commande (16) l'état du détecteur (17) correspondant.
5. Système d'ascenseur selon une des revendications de 1 à 4, caractérisé en ce que le noeud de bus (18) est classé comme défectueux lors de l'absence d'un message sur
l'état dans l'unité de commande (16) pendant un laps de temps prédéfini.
6. Système d'ascenseur selon une des revendications de 1 à 5, caractérisé en ce que l'unité de commande (16) déclanche des mesures appropriées pour la commande du système
d'ascenseur (10) en fonctions des états des noeuds de bus (18).
7. Système d'ascenseur selon une des revendications de 1 à 6, caractérisé en ce que le noeud de bus (18) s'identifie auprès de l'unité de commande (16) lors d'une transmission
d'un état.
8. Système d'ascenseur selon une des revendications de 1 à 7, caractérisé en ce que le détecteur (17, 23) comprend un contact qui commande l'alimentation en courant
(Vcc) du noeud de bus (18) correspondant.
9. Système d'ascenseur selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'il existe un état défectueux du système d'ascenseur (10) dans le cas d'un contact
ouvert ou fermé du détecteur (17, 23).
10. Système d'ascenseur selon une des revendications de 1 à 7, caractérisé en ce que le détecteur (17) est formé de sorte à être sans contact et l'alimentation en courant
(Vcc) du noeud de bus (18) correspondant est susceptible d'être commandé grâce à l'état
du détecteur sans contact (17).
11. Système d'ascenseur selon une des revendications de 1 à 10, caractérisé en ce que le détecteur (17) est prévu redondant.
12. Système d'ascenseur selon la revendication 11, caractérisé en ce que le noeud de bus (18) est alors uniquement relié à l'alimentation en courant (Vcc)
que si le détecteur (17) prévu redondant admet un état sûr.
13. Système d'ascenseur selon une des revendications de 11 ou 12, caractérisé en ce que le détecteur (17) prévu redondant se compose de plusieurs détecteurs (17).
14. Système de surveillance pour un système d'ascenseur (10) qui comprend plusieurs noeuds
de bus (18), auquel cas les noeud de bus (18) sont connectés à une unité de commande
(16) par un bus de données (22) et auquel cas un détecteur (17, 23) est respectivement
affecté aux noeuds de bus, un tel détecteur (17, 23) étant prévu pour la surveillance
de l'état du système d'ascenseur (10), ce détecteur (17, 23) étant relié avec le noeud
de bus (18) correspondant, caractérisé en ce que le détecteur (17, 23) commande une alimentation en courant (Vcc) du noeud de bus
(18) correspondant.
15. Système de surveillance selon la revendication 14, caractérisé en ce que le noeud de bus (18) est formé de sorte à être passif et l'état du noeud de bus (18)
et/ou du détecteur (17, 23) correspondant est susceptible d'être interrogé par l'unité
de commande (16) ou que le noeud de bus (18) est formé de sorte à être actif, auquel
cas le noeud de bus (18) transmet à l'unité de commande (16) l'état du noeud de bus
(18) et/ou du détecteur (17, 23) correspondant.
16. Système de surveillance selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que le noeud de bus (18) est classé comme défectueux lors de l'absence d'un message sur
l'état dans l'unité de commande (16) pendant un laps de temps prédéfini.
17. Système de surveillance selon une des revendications de 14 à 16, caractérisé en ce que le noeud de bus (18) s'identifie auprès de l'unité de commande (16) lors d'une transmission
d'un état
18. Système de surveillance selon une des revendications de 14 à 17, caractérisé en ce que le détecteur (17, 23) comprend un contact qui commande l'alimentation en courant
(Vcc) du noeud de bus (18) correspondant, auquel cas il existe un état défectueux
du système d'ascenseur (10) dans le cas d'un contact ouvert ou fermé du détecteur
(17, 23).
19. Système de surveillance selon une des revendications de 14 à 17, caractérisé en ce que le détecteur (17) est formé de sorte à être sans contact et l'alimentation en courant
(Vcc) du noeud de bus (18) correspondant est susceptible d'être commandé grâce à l'état
du détecteur sans contact (17).
20. Système de surveillance selon une des revendications de 14 à 20, caractérisé en ce que dans le cas d'un état du détecteur (17, 23) qui caractérise un état défectueux, l'alimentation
en courant (Vcc) du noeud de bus (18) correspondant est interrompue.
21. Système de surveillance selon une des revendications de 14 à 20, caractérisé en ce que le détecteur (17) est prévu redondant.
22. Système de surveillance selon la revendication 21, caractérisé en ce que le noeud de bus (18) est alors uniquement relié avec l'alimentation en courant (Vcc)
que si le détecteur (17) prévu redondant admet un état sûr.
23. Système de surveillance selon une des revendications 21 ou 22, caractérisé en ce que le détecteur (17) prévu redondant se compose de plusieurs détecteurs (17).

