[0001] Die Erfindung betrifft ein System der Anlagen zum Notöffnen der Kraftfahrzeugtüren,
insbesondere der Türen, die nach einem Unfall mechanisch verklemmt bleiben.
[0002] Es sind solche Sicherheitssysteme in Kraftfahrzeuge bekannt, die zur schnellen Gasfüllung
verschiedener Behälter dienen, zum Beispiel Gaskisseneinrichtungen, Sicherheitsgurtsspanner.
[0003] Solche Systeme, als Systeme zur Notbefreiung der Kraftfahrzeuginsassen aus beschädigtem
Kraftfahrzeug durch automatische Betätigung im Kraftfahrzeuginnere, sind bisher nicht
bekannt. Am häufigstem werden die Insassen von außen, durch Zerschneiden der Kraftfahrzeugskarosserie
oder durch mechanische Kraftfahrzeugtür Entsperrung befreit. Diese Tätigkeiten werden
oft durch zufällige Unfallzeugen, oder später ankommende Notdienste durchgeführt.
Die Insassen allein sind oft nicht imstande, wegen Verletzung, die Türen zu öffnen,
oder die Türen bleiben fest verklemmt.
[0004] Aus Offenlegungsschrift
DE 199 47363A1 ist solche Vorrichtung bekannt, die zum Öffnen der Kraftfahrzeugtüren dient, wenn
Kraftfahrzeug unsicher seitlich gekippt ist.
[0005] Fahrzeugaufbau wird auf bekannte Weise ausgerüstet: mit Türscharniere, mit Türschloss
als Verriegelung mit Hilfe eines Schaftes oder Bügel, die mit weiteren Türverriegelungselementen
mitarbeiten.
[0006] In
DE 199 47363 A1 werden der Verriegelungseinrichtung solche pyrotechnische Mittel unterordnet, die
durch Sensorensatz im solchen Fall ausgelöst sind, wenn Kraftfahrzeug sich so gefährlich
um seine Längsachse gekippt ist, dass eingegebenes Sicherheitswinkel überschreitet
wurde.
[0007] In solchem Fall, verursachen diese pyrotechnische Mittel die Zerstörung der Verriegelungseinrichtung.
Weitere Mittel, als Gaskissen, sind im Türrahmen und in der Schwelle angebracht. Dieses
zweite Mittel setzt, nach seiner Auslösung, die Öffnungskraft ein, welche eine plötzliche
Bewegung der Kraftfahrzeugtüren, im Richtung des Türöffnen, um ihren Scharnierenachse
verursacht.
[0008] In einem anderen Ausführungsbeispiel der
DE 199 47363 A1 ist in der Tür, nahe ihrer ihren Scharnieren abgekehrten Stirnseite, ein relativ
großes Gaskissen untergebracht. Bei Expandieren stützt es sich an der Türsäule sowie
am Fahrzeugsitz ab und übt demgemäss auf die Tür ein öffnendes Moment aus.
[0009] Wenn nach einem Kippvorgang des Fahrzeugs die aus der
DE 199 47363 A1 bekannte Tür nach oben weist, und ein erwünschtes, erneutes Schließen möglich wäre,
wird zur Vermeidung solches Vorgangs eine Arretierungsvorrichtung vorgesehen. Sie
enthält beispielweise einen, aus der Türstirnseite ausfahrenden Stempel, der sich
am Türrahmen abstützt. Arretierungsvorrichtung wird rein mechanisch mittels dem, bei
Türscharnieren untergebrachtem Sperrhebel, durch Schwerkraft in Kipplage betätigt,
oder mit Hilfe der Sensorenanordnung gesteuert. Die, dem Bewegen der Tür in ihre Öffnungsstellung
dienenden Gaskissen, können hinsichtlich Anzahl, Anordnung und Ausbildung so gelegt
werden, dass sie ein großes Öffnungsmoment auf die Tür ausüben.
[0010] Sie können die Tür auch dann öffnen, wenn das Fahrzeug auf die Tür gekippt ist, die
Tür also nach unten weist. Dann ist mit der Öffnungsbewegung der Tür ein Zurückkippen
des Fahrzeugs in seine normale Lage verbunden, wodurch das Aussteigen der Fahrzeuginsassen
weiter erleichtert wird. Mit oben beschriebener Erfindung ist eine Notöffnungsvorrichtung
mit Sensorenanordnung geschaffen, die unabhängig von der speziellen Ausgestaltung
für den normalen Fahrbetrieb vorgesehener Türbetätigungsvorrichtungen einsetzbar ist.
Notöffnungsvorrichtung setzt sich zusammen aus dem ersten, von der Sensorenanordnung
auslösbaren Mittel zum Unwirksammachen der Verriegelungseinrichtung und aus dem zweiten,
von der Sensorenanordnung auslösbaren Mittel, zum Bewegen der Tür in ihre Öffnungsstellung.
[0011] Notöffnungsvorrichtung gemäß
DE 199 47363 A1 enthält auch pyrotechnische Mittel zum Entriegeln der Verriegelungsvorrichtung und/oder
zum Betätigen der zweiten Türöffnungsmittel, die zumindest ein Gaskissen am Fahrzeugaufbau
und/oder der Tür, und eine ihm gegenüberstehende Aufprallfläche an der Tür bzw. Fahrzeugaufbau
oder Sitz enthalten.
[0012] Sensorenanordnung löst nur dann pyrotechnische Mittel aus, wenn sie anormale Fahrzeugzustände,
Kipplagen oberhalb eines vorgegebenen Kippwinkels des Fahrzeugs erfasst. Wenn Fahrzeug
nach einem Unfall eine horizontale Lage annimmt, oder Kipplagen unterhalb eines vorgegebenen
Kippwinkels des Fahrzeugs erfasst, Sensorenanordnung macht keine Auslösung der pyrotechnischen
Mittel. Die Tür wird also in Öffnungsstellung nicht bewegt.
[0013] Die Aufgabe der Erfindung wird darin gesehen, ein System der Anlagen im Kraftfahrzeug
zu schaffen, das schnelle Notöffnen der Kraftfahrzeugtür/ -Türen durch solche, im
Kraftfahrzeuginnere automatisch betätigte, von Insassen unabhängige Einrichtungen,
ermöglicht.
[0014] Erfindungsgamäss wird diese Aufgabe durch solches System der Anlagen gelöst, in welchem
pneumatischer, mit Druck der zumindest zweier Pyropatronen gespeister Kraftspeicher,
als zur Kraftfahrzeugtüröffnen dienendes Ausführungselement eingesetzt wurde.
[0015] Das, zur Zündung der ersten Pyropatrone dienende Signal wird, durch einen elektrischen
Fühlersatz gegeben, der aus folgenden nacheinander wirkenden: Aufprallfühler, Unfallerchütterungs-
oder Beschleunigungsfühler und Lagegeber besteht, und welcher weiter das Zündsignal
zu elektronischem Zündungssystem leitet, das die Zündung der Pyropatrone, und Zeitabstand
zwischen eventuellen weiteren Zündungen steuert.
[0016] Die Notwendigkeit der Zündung der zweiten oder eventuellen, weiteren Pyropatronen
wird durch den Druckgeber gesteuert, der das Gasdruck im Kraftspeicher überwacht,
dagegen erfolgt die Rückstellung des Kraftspeichers in Ausgangslage durch Elektroventil,
das ein Signal wahlweise von Druckgeber, Weggeber, Temperaturfühler oder Zeitgeber
bekommt, abhängig von Folge der Ereignisse, die zur Signalisierung durch diese, im
Fahrzeug zusätzlich montierte Fühler, vorgeschrieben sind.
[0017] Nützlich wird, wenn die Kraftspeicher sich zumindest bei zweier gegenüberliegenden
Kraftfahrzeugtüren befinden. Das Kraftfahrzeug Kann auch mit nur einer, mit Kraftspeicher
eingerüsteter Tür vorgesehen werden. Bei dieser Tür wird das Signal zur Pyropatrone,
aus zwei übrigen Fühlern (Aufprallfühler und Unfallerschütterungs- oder Beschleunigungsfühler)
eingeleitet (ohne Signal aus Lagegeber).
[0018] Nützlich wird auch, pneumatischen Kraftspeicher als kompakter, teleskopischer, mit
mehreren, konzentrisch angeordneten Zylinder auszuführen. Wahlweise kann das auch
Faltenbalg oder Gaskissen werden.
[0019] System der Anlagen enthält nach Erfindung elektrisches Stromspeissystem, zur Steuerung
der Grundspeisung aus Dauerstrombatterie und auch der Notspeisung aus kompakter Dauerstrombatterie,
die durch Hauptbatterie nachgeladen wird, dagegen werden Aufprallfühler, Unfallerschütterungs-
oder Beschleunigungsfühler als ein elektrischer Fühlersatz eingebaut, bzw. können
diese, als einzelne in Kraftfahrzeugsicherheitssysteme eingesetzte Fühler vorgesehen
werden, zum Beispiel bei Sicherheitsgaskissen oder bei Sicherheitsgurtsspanner.
[0020] Nützlich wird auch, wenn der/die Kraftspeicher auf seiner, türzugewandter Seite,
mit selbsteinstellbarem Element vorgesehen ist/sind, das zur Entriegelung mechanischer
Sperre oder entgültiger Betätigung des Mechanismus des Türschlosses vorgesehen wird.
Dieses Element ist der berührenden Türoberflächenform angepasst, und der Kraftspeicher
oder die Kraftspeicher ist/ sind im Innere von verstärkten Karosserie- oder Türbereiche,
zum Beispiel in Türpfosten, Steg oder Tür, angebracht.
[0021] System der Anlagen nach dieser Erfindung findet die Anwendung zum Notöffnen der Kraftfahrzeugtüren
bei verschiedenen Kraftfahrzeuge, zum Beispiel PKW, NKW, LKW und auch bei Bau- und
Landwirtschaftmaschinen.
[0022] Ausführungsbeispiel des Systems der Anlagen nach Erfindung wurde anhand der Zeichnung,
Fig.1 erläutert, die schematische Darstellung und die Lage der Anlagen im System zum
Notöffnen der Fahrzeugtüren wiedergibt.
[0023] Der Kraftspeicher oder die Kraftspeicher
1 ist/sind in verstärkten Räumen
16 der Kraftfahrzeugkarosserie montiert, zum Beispiel in der Türpfosten, Stegen, oder
Türen. Jeder Kraftspeicher
1 ist bestückt mit: selbsteinstellendes Element
14, das sich auf dem türzugewandten Ende des Kraftspeichers befindet, und das mit der
Tür
15 in Berührung kommt; Pyropatrone
2 und Pyropatrone
3 zur Speisung des Kraftspeichers; Druckgeber
9 und Elektroventil
10, als Verteiler, wobei die Pyropatronen
2 und
3, auch Druckgeber
9 und Elektroventil oder die Elektroventile
10 mit elektronischem, zur Zündung der Pyropatronen
2 und
3 dienendem System
8, elektrisch verbunden sind. Stromversorgung des ganzen Systems der Anlagen realisiert
elektrische Speissystem
11, der mit Hauptbatterie
12 und mit Reservebatterie
13 in Verbindung steht, wobei elektrische Speissystem
11 wird durch Strom der Hauptbatterie gespeist, und im Fall Beschädigung dieser bei
einem Unfall, kommt eine Umschaltung des Systems für kompakte Reservebatterie
13, die bei Bedarf durch Hauptbatterie
12 nachgeladen wird.
[0024] Selbsteinstellendes Element
14, das die Tür
15 öffnet, ist so geformt, um direkt oder mittels entgültigen Hebelsystems (nicht gezeigt)
mechanische Sperre des Türschlosses zu entriegeln, oder Schlossmechanismus zu betätigen.
Eventuelle, diesem Zweck dienende, zusätzliche Bauelemente können im Türinneren
15 eingebaut werden, zum Beispiel Elektromotor, Zugmittel, Hebel. Selbsteinstellendes
Element
14 wird der Türoberflächenform angepasst und bei Türberührung wird ein Oberflächenkontakt
gewährleistet, um den Druck auf möglich größter Türoberfläche zu realisieren. Die
in Fig.1 gezeigtem Ausführungsbeispiel, die Kraftspeicher
1 mit selbsteinstellenden Elemente
14, in Berührung mit zweien Türen
15 und sind zum Öffnen von zwei, an nicht gezeigten Scharnieren gehängte Wagendrehtüren
15 vorgesehen. In anderen Ausführungsbeispielen wurde das System der Anlagen nach Erfindung
angewandt, das bei allen Wagentüren tätig wird, auch bei Heckklappe und bei Schiebetüren,
oder nur bei einem gewählten Tür. Folgend wird Funktion des Systems der Anlagen beschrieben
und erläutert: bei einem Unfall und bei unkontrollierter Bewegung des Fahrzeugs leitet
Aufprallfühler
5 Impuls zur Unfallerchütterungs- oder Beschleunigungsfühler
6. Im Moment, in welchem Kraftfahrzeug eine unkontrollierte Bewegung beendet, gibt
Fühler
6 ein Signal und leitet es zum Lagegeber
7, wobei alle Fühler
5, 6 und
7 einen gemeinsamen, elektrischen Fühlersatz
4 bilden.
[0025] Lagegeber beurteilt, welche Tür
15 am tiefsten liegt und wahrscheinlich zum Grund gedrückt wird, und ob es gefährlich
wäre, die Insassen durch diese Tür evakuieren, weil bei Kraftfahrzeuglegeänderung
die Möglichkeit einer Verletzung besteht.
[0026] Aus elektrischen Fühlersatz
4 wird ein Signal zum elektronischen Zündungssystem
8 geleitet, mit Information, welche Tür zu öffnen sind und dann kommt ein Signal zur
Zündung der Pyropatronen
2, und Zündung dieser Pyropatronen verursacht den Druckanstieg im Innere der Kraftspeicher
1 und Türöffnen und als Resultat dieser Aktion wird Gas im Kraftspeicher entspannt,
und Gasdruck fällt zum Grenzwert ab.
[0027] In solchem Fall, wenn Gasdruck durch längere Zeit oberhalb des Grenzwertes bleibt,
bedeutet das, dass die Tür
15 nicht geöffnet, oder nur teilweise geöffnet wurden, und das verursacht, dass elektronisches
Zündungssystem
8 ein erneutes Signal von Druckgeber
9 bekommt, um Pyropatrone
3, bei derselben Tür
15 zu zünden. Pneumatischer Kraftspeicher probiert dann wieder, mit deutlich höherer
Druckkraft, die Tür
15 zu öffnen. Natürlich in System der Vorrichtungen können noch weitere Stufen, mit
mehreren Pyropatronen existieren, wenn Untersuchungsergebnisse zeigen, dass bei gewissen
Kraftfahrzeugen, blockierte Tür mit Kraft dreier oder mehr Pyropatronen
2 und
3 geöffnet werden kann. Nach beendetem Vorgang des Türöffnens, bekommt das elektronische
Zündungssystem
8 ein Signal mit Information, dass die Tür geöffnet wurde, wobei es das Signal des
Druckgebers
9 oder Signal des, zusätzlich eingebauten, hier nicht gezeigten Weggebers sein kann.
Elektroventil
10 bekommt dieses Signal und kann der Kraftspeicher
1 in die Ausgangstellung zurückbewegen durch Entleeren des gasgefüllten Kraftspeichers.
Es kann so geschehen, dass nach einem Unfall ein Brand des Fahrzeugs entsteht. In
solchem Fall leitet der, in Fahrzeug eingebaute, Temperaturfühler ein Signal zum elektronischen
Zündungssystem
8, das, in erster Reihe, die Zündung aller aktiven Pyropatronen
2 und
3 verursacht und parallel werden alle Elektroventile
10 geöffnet, um Gefahr des Druckes in dem Kraftspeicher
1 zu vermeiden, weil diese bei hoher Temperatur zerstört werden können. Das Fahrzeug
kann auch unabhängigen Temperaturfühler enthalten, der unabhängig von Unfall, bei
Feuer ein Signal zum Öffnen der Elektroventile
10 leitet. Solches Signal kann auch, aus einem im Fahrzeug eingebauten Zeitgeber kommen.
Es kann solche Situation bestehen, dass nach einer gewissen Zeitperiode, einige Türen
geöffnet wurden, einige Türen kein Signal zum Öffnen bekommen haben, kein Feuersignal
gebeben war. In solcher Situation sind alle Elektroventile
10 durch Zeitgebersignal geöffnet, um eine Gefahr der, nicht vorgesehener Zündung der
Pyropatronen
2 und
3, bei Kraftfahrzeughandhabung zu verhindern.
[0028] Andere im Kraftfahrzeug existierende, anderer Zwecke dienende, Druckbehälter können
zusätzlich, als Hilfe der Pyropatronen
2 und
3 benutzt werden. Es kann auch ein Notausgang vorgesehen werden, wenn keine Türen geöffnet
wurden. In diesem Fall kann man probieren die, am tiefsten liegende Tür
15 durch erfindungsgemäßes System zu öffnen, trotzt Gefahr unkontrollierten Kraftfahrzeuglageänderung.
Es ist möglich, als Ausführungselement, eine gaskissenähnliche Vorrichtung einsetzen.
Als Hilfe des Kraftspeichers kann auch Elektromotor, mit mechanischer Untersetzung
geeigneter Große, eingesetzt werden. Oben beschriebene Beispiele der Fühler-/ Gebersätze
und Steuerblocke können als ein Steuerblock zusammengebaut werden. Es können auch
einzelne, schon im Kraftfahrzeugsicherheitssystem existierende Fühler und Geber benutzt
werden, zum Beispiel Aufprallfühler, Unfallerschütterungs- oder Beschleunigungsfühler,
Zeitgeber, Temperaturfühler.
1. System zum Notöffnen der Kraftfahrzeugtüren, besonders der Türen, die nach einem Unfall
mechanisch verklemmt bleiben, das die Mittel enthält, die dem Bewegung der Tür in
ihre Öffnungsstellung mit gleichzeitiger Entriegelung der Riegelvorrichtung der Fahrzeugtüren
dienen und als pyrotechnische Mittel wirken ist dadurch gekennzeichnet, dass ein, mit dem Druck zumindest zweier Pyropatronen (2,3) gespeiste, pneumatische Kraftspeicher (1), als türöffnendes Ausführungselement dient, wobei ein elektrisches Signal, zur Zündung
der ersten Pyropatrone (2) durch den elektrischen Fühlersatz (4) gegeben wird, der aus folgenden, nacheinander wirkenden Aufprallfühler (5), Unfallerschütterungs- oder Beschleunigungsfühler (6) und gegebenenfalls Lagegeber (7) besteht, und Fühlersatz (4) leitet dieses Signal weiter zum elektronischen Steuerungssystem (8) der Zündung, das mit Zündungsprozess der ersten Pyropatrone (2) steuert, und die Notwendigkeit der Zündung der zweiten Pyropatrone (3) und eventuellen weiteren Pyropatronen wird durch dieser, Gasdruck im Kraftspeicher
(1) kontrollierende Druckgeber (9) signalisiert, wobei das elektronische Steuerungssystem (8) den Zeitabstand zwischen Zündungen steuert, und Rückstellung der Kolbenstange des
Kraftspeichers (1) in ihre Ausgangslage durch ein Elektroventil (10) realisiert wird, welches abhängig von Folge der Ereignisse, ein elektrisches Signal
wahlweise von, im Fahrzeug zusätzlich eingebaute, Steuerfühler abnimmt.
2. System zum Notöffnen der Kraftfahrzeugtüren nach Anspruch 1, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftspeicher (1) zumindest bei zwei gegenüberliegenden Kraftfahrzeugtüren (15) eingesetzt werden.
3. System zum Notöffnen der Kraftfahrzeugtüren nach Anspruch 1, ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftspeicher (1), ein kompakter, teleskopischer, aus mehreren, konzentrisch angeordneten Zylindern
bestehender, Kraftspeicher ist.
4. System zum Notöffnen der Kraftfahrzeugtüren nach Anspruch 1, ist dadurch gekennzeichnet, dass das es den Speisblock (11) enthält, der die Hauptspeisung des Systems durch eine Batterie (12) und die Notspeisung durch eine weitere kompakte (13), die bei Bedarf durch die Hauptbatterie (12) nachgeladen wird, steuert.
5. System zum Notöffnen der Kraftfahrzeugtüren nach Anspruch 1, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Fühler/ Geber (5,6,7) den Fühlersatz (4) bilden oder sie einzelne Fühler des Kraftfahrzeugsicherheitssystems sind, z.B. in
Gaskisseneinrichtungen oder Sicherheitsgurtsspanner.
6. System zum Notöffnen der Kraftfahrzeugtüren nach Anspruch 1, ist dadurch gekennzeichnet, dass der/die Kraftspeicher (1) auf der, türzugewandten Seite, das selbsteinstellende, einen Türschloss entsperrende
oder einen Türmechanismus betätigte Element (14) hat/haben, das der berührenden Türoberflächenform angepasst ist.
7. System zum Notöffnen der Kraftfahrzeugtüren nach Anspruch 1, ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftspeicher/ die Kraftspeicher (1) im Inneren der verstärkten Kraftfahrzeugkarosseriebereiche, zum Beispiel in der Türpfosten,
Stegen oder Türen situiert ist/sind.
1. A system for emergency opening of vehicle doors, in particular to open the door mechanically
seized after the accident, comprising means for moving the vehicle door into its open
position, with simultaneous unlocking of the vehicle door locking device, with the
use of pyrotechnic means, characterized in that the actuator of the door opening system is a pneumatic cylinder (1) supplied with
a pressure from at least two pyrotechnic charges (2, 3), wherein the electrical signal
for the firing of the first pyrotechnic charge (2) is fed by an electric circuit (4)
of sensors, composed of successively acting sensors, i.e. a collision sensor (5),
a sensor (6) of shocks or accelerations and possibly a position sensor, the system
of sensors (4) gives a signal to the electronic system of firing control (8) which
controls the firing process of the first pyrotechnic charge (2(), whereas the firing
of another pyrotechnic charge (3), if necessary, and any further charges is controlled
by a sensor (9) of pressure prevailing in the pneumatic cylinder (1), wherein the
electronic control system (8) controls the time intervals between the firings and
the return of the piston rod of the pneumatic cylinder (1) into its initial position
is performed by the solenoid valve (10) which, depending on the sequence of events
receives an electrical signal alternatively from an additional control sensor built-in
a vehicle.
2. The system for emergency opening of the claim (1), characterized in that the pneumatic cylinders (1) are arranged at least at two doors (15) of a vehicle
located on the opposite sides.
3. The system for emergency opening of the claim (1), characterized in that the pneumatic cylinder (1) is a compact telescopic cylinder with several cylinders
arranged concentrically to one another.
4. The system for emergency opening of the claim (1), characterized in that it comprises a control block (11) that controls the basic power supply from the battery
(12) and the emergency power supply from the small battery (13) which is recharged,
if necessary, by the main battery (12).
5. The system for emergency opening of vehicle doors of the claim 1, characterized in that the sensors (5, 6, 7) make up a system of sensors (4) or are single sensors used
in other vehicle safety systems, e.g., in an air bag or safety belt tensioner.
6. The system for emergency opening of vehicle doors of the claim 1, characterized in that the pneumatic cylinder or pneumatic cylinders (1) have the self-aligning member (14)
from the side of opened door, adapted to release the mechanical locking of the door
lock opening or to trigger the lock opening mechanism, adapted to the shape of the
door surface.
7. The system for emergency opening of vehicle doors of the claim 1, characterized in that the pneumatic cylinder or pneumatic cylinders ((1) are arranged in the interior of
the reinforced components (16) of the vehicle body, e.g. in the door posts, sills
or vehicle doors.
1. Système d'ouverture d'urgence de la porte de véhicule, notamment pour ouvrir une porte
bloquée mécaniquement après un accident, comprenant des moyens de déplacement de la
porte du véhicule dans sa position ouverte, avec déverrouillage simultané du dispositif
de verrouillage de la porte du véhicule, avec l'utilisation des moyens pyrotechniques,
caractérisé en ce que l'élément exécutif du système d'ouverture de la porte est un vérin pneumatique (1),
alimenté par la pression de au moins deux charges pyrotechniques (2, 3), le signal
électrique de tir de la première charge pyrotechnique (2) étant donné par un système
électrique (4) de capteurs, composé de capteurs fonctionnant consécutivement, c.-à-d.
d'un capteur (5) de percussion, un capteur (6) de chocs ou d'accélérations et éventuellement
un capteur de position, et le système des capteurs (4) transmet le signal au système
électronique de commande de tir (8), qui commande le processus de tir de la première
charge pyrotechnique (2), tandis que le tir, en cas de besoin, d'une charge pyrotechnique
consécutive (3) et d'éventuelles charges suivantes, est commandé par le capteur (9)
de pression régnante à l'intérieur du vérin pneumatique (1), le système électronique
de commande (8) réglant les écarts de temps entre les tirs, et le retour de la tige
de piston du vérin pneumatique (1) en position de départ est réaliser par l'électrovalve
(10), qui, suivant la séquence des événements, reçoit alternativement un signal électrique
d'un capteur de commande encastré accessoirement dans le véhicule.
2. Système d'ouverture d'urgence selon la revendication (1), caractérisé en ce que les vérins pneumatiques (1) sont situés au moins auprès de deux portes (15) du véhicule,
disposées sur ses deux côtés opposés.
3. Système d'ouverture d'urgence selon la revendication (1), caractérisé en ce que le vérin pneumatique (1) est un vérin télescopique de petit gabarit, avec quelques
cylindres placés concentriquement.
4. Système d'ouverture d'urgence selon la revendication (1), caractérisé en ce qu'il comprend un bloc de commande (11) de l'alimentation élémentaire par la batterie
(12) et de l'alimentation d'urgence par la batterie (13) à petit gabarit, qui en cas
de besoin est chargée par la batterie principale (12).
5. Système d'ouverture d'urgence selon la revendication (1), caractérisé en ce que les capteurs (5, 6, 7) constituent un système de capteurs (4), où ils sont utilisés
individuellement dans d'autres systèmes de sécurité du véhicule, p.ex. dans le coussin
de sécurité ou dans le pré-tendeur de ceinture de sécurité.
6. Système d'ouverture d'urgence selon la revendication (1), caractérisé en ce que le vérin pneumatique ou les vérins pneumatiques (1) ont du côté da la porte destinée
à l'ouverture, un élément auto-posisionnant (14), adapté à la libération du blocage
d'ouverture de la serrure de la porte, accomodé à la forme de la surface de porte
7. Système d'ouverture d'urgence selon la revendication (1), caractérisé en ce que le vérin pneumatique ou les vérins pneumatiques (1) sont situés à l'intérieur des
éléments renforcés (16) de la carrosserie du véhicule, p.ex. dans les montants de
porte, les moulures de marchepied ou dans les portes de véhicule.