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EP 1 549 899 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.09.2007 Patentblatt 2007/36 |
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Anmeldetag: 01.10.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/003271 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/036138 (29.04.2004 Gazette 2004/18) |
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EINRICHTUNG ZUM SCHUTZ VON OBJEKTEN GEGEN ALS LENKFLUGKÖRPER AUSGEBILDETE MUNITIONEN
DEVICE FOR PROTECTING OBJECTS AGAINST AMMUNITION IN THE FORM OF GUIDED MISSILES
DISPOSITIF POUR PROTÉGER DES OBJETS CONTRE DES MUNITIONS EN FORME DE PROJECTILES GUIDÉS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
10.10.2002 DE 10247350
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.07.2005 Patentblatt 2005/27 |
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Patentinhaber: Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG |
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34127 Kassel (DE) |
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Erfinder: |
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- JAHN, Helmut
34260 Kaufungen (DE)
- GERKEN, Martin
34119 Kassel (DE)
- OXE, Heinrich
34474 Diemelstadt (DE)
- GRÜNEWALD, Peter
34277 Fuldabrück (DE)
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Vertreter: Feder, Wolf-Dietrich |
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Patentanwalt,
Dominikanerstrasse 37 40545 Düsseldorf 40545 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 336 040 FR-A- 2 611 259 GB-A- 2 374 134 US-A- 5 661 254
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DE-A- 3 410 467 GB-A- 2 284 653 US-A- 4 233 882
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz von Objekten gegen als Lenk-Flugkörper
ausgebildete Munitionen mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Als Objekte kommen dabei sowohl Fahrzeuge, insbesondere Kampffahrzeuge, als auch
stationäre Einrichtungen wie kleinere Gebäude, transportable Shelter und dergleichen
in Betracht. Es ist bekannt, abstandswirksame Schutzsysteme durch unabhängige Integration
von Warn-Sensoren und Wirkmitteln auf dem zu schützenden Objekt zu realisieren. Dies
führt insbesondere bei Fahrzeugen zu relativ aufwändigen Nachrüstlösungen, da bei
der Integration der Einzelkomponenten jeweils umfangreiche Justierarbeiten und sehr
präzise mechanische Bearbeitungen auf der Fahrzeugoberfläche durchgeführt werden müssen.
[0003] Eine Einrichtung mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist
in dem Dokument
DE 3410467 A1 beschrieben.
[0004] Es handelt sich dort um eine mehrrohrige Waffenanlage, die auf dem Turm eines Kampfpanzers
montiert oder montierbar ist. Sie umfasst auf einem Kreisumfang gleichmäßig verteilt
angeordnete Rohre, die in unterschiedlicher Elevation starr auf einer von der Drehbewegung
des Turms unabhängig drehbaren Waffenplattform angeordnet sind. Aus den Rohren können
zielsuchende Flugkörper abgefeuert werden. Die Rohre sind im Bereich unterhalb eines
auf der Waffenplattform montierten Radargerätes angeordnet.
[0005] In dem Dokument
FR 2611259 A1 ist eine Werfereinheit zum Schutz von beweglichen oder stationären Objekten, insbesondere
Panzern, beschrieben mit mehreren Modulen, deren jeder aus einem Grundkörper und mehreren
daran befestigten, Schießbecher aufnehmenden Abschussrohren besteht. Die Module sind
in Azimut richtbar.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs erwähnten
Art so auszugestalten, dass eine autarke Selbstschutz-Plattform entsteht, die auf
den Objekten adaptiert werden kann und zum Rundumschutz gegen als Lenk-Flugkörper
ausgebildete Munitionen dient.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0008] Ein Grundgedanke der Erfindung besteht darin, sowohl die Sensorik als auch die Wirkmittel
funktionsoptimiert auf einer als schmal aufragende Einheit ausgebildeten kompakten
Geräteträger anzuordnen. Es hat sich gezeigt, dass bei der erfindungsgemäßen Einrichtung
der Adaptionsaufwand gering ist und somit eine hohe Flexibilität in bezug auf missionsabhängigen
Einsatz entsteht.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es möglich, die Achsen von Sensoren und
Wirkmitteln, insbesondere der Abschusseinrichtungen für Wirkmittel, unter Berücksichtigung
von Parallaxenkorrektur, Aufsatzwinkel etc. von Anfang an so zu harmonisieren, dass
eine aufwändige Justierung nach dem Anbau der Einrichtung an das Objekt entfällt.
Die Einrichtung kann so ausgebildet und angeordnet werden, dass eine Aufklärung der
Bedrohung und deren Bekämpfung unabhängig vom Einbauort über einen azimutalen Winkel
bis 360° ermöglicht wird. Die Einrichtung ist so flexibel gestaltet, dass sie sowohl
auf Kampffahrzeugen als auch auf stationären Einrichtungen eingesetzt werden kann.
Die Schnittstelle zu den vorgesehenen Trägersystemen kann einheitlich ausgeführt werden,
so dass die "autarke Selbstschutz-Plattform" nicht zielsystemspezifisch ausgeführt
werden muss. Dennoch ist die Ausstattung mit Sensoren und Wirkmitteln frei konfigurierbar.
Die Einrichtung ist so konzipiert, dass sie unter Panzerschutz fernbedient werden
kann.
[0010] Oben auf dem Geräteträger im Bereich oberhalb der Warn-Sensoren kann eine Einheit
für elektronische/elektrooptische Wirkmittel angeordnet sein. Durch die Anordnung
in verschiedenen horizontalen Ebenen wird erreicht, dass sich Sensoren und Wirkmittel
nicht stören. Durch die Abschussvorrichtungen für abschießbare Wirkmittel können anfliegende
Lenk-Flugkörper mit pyrotechnischen Mitteln gestört werden. So kann beispielsweise
eine multispektrale Nebelwand erzeugt werden. Durch elektronische/elektrooptische
Wirkmittel kann beispielsweise ein enggebündelter Lichtstrahl von einer gleichmäßig
betriebenen oder modulierten Lichtquelle, beispielsweise einem Laser, ausgesendet
werden, durch die das Lenksystem des Lenk-Flugkörpers gestört wird.
[0011] Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung, ist der Geräteträger über ein Knickgelenk
auf einer Grundplatte angeordnet, derart, dass mindestens ein Teil der außenwirksamen
Ausstattung der Einrichtung auf und ab geschwenkt werden kann.
[0012] Durch das Aufschwenken erhält man unterschiedliche Höhenniveaus im operationellen
Betrieb für Ausblick- und Wirkungsachsen, wodurch eine gegenseitige Beeinflussung
der Baugruppen der "autarken Selbstschutz-Plattform" selbst über den gesamten azimutalen
Bereich von 360° ausgeschlossen wird.
[0013] In der abgeschwenkten Position erhält man eine relativ kompakte, niedrigbauende Einheit.
Dies ist besonders wichtig beim Transport von Kampffahrzeugen mit montierter "autarker
Selbstschutz-Plattform" zur Sicherstellung der Einhaltung des Lademaßes.
[0014] Im Folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel für
eine Einrichtung nach der Erfindung näher erläutert.
[0015] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- in einer Seitenansicht eine autarke Selbstschutz-Plattform nach der Erfindung;
- Fig. 2
- die Selbstschutz-Plattform nach Fig. 1 in einer teilweise geschnittenen Vorderansicht;
- Fig. 3
- die Selbstschutz-Plattform nach Fig. 1 und 2 in einer Draufsicht;
- Fig. 4
- den Bereich X aus Fig. 1 in einer Teilschnittdarstellung;
- Fig. 5
- in einer Darstellung analog Fig. 2 eine Variante der Ausführungsform nach Fig. 1 bis
4;
- Fig. 6
- einen Teilschnitt durch die Ausführungsform nach Fig. 5 nach der Linie VI-VI in Fig.
5.
[0016] In den Fig. 1 bis 4 ist eine Einrichtung zum Schutz von Objekten gegen als Lenkflugkörper
ausgebildete Munitionen, im Folgenden "autarke Selbstschutz-Plattform" genannt, dargestellt,
die auf der Oberfläche O eines nicht näher dargestellten Objektes, beispielsweise
eines Kampffahrzeugs, angeordnet ist. Sie besitzt einen als schmal auf- ragende Einheit
ausgebildeten Geräteträger 5, der über ein Knickgelenk 5a mit einer Grundplatte 5c
verbunden ist, die fest auf der Oberfläche O angeordnet ist. Mittels einer Antriebsvorrichtung
5b ist der Geräteträger 5 um die Achse B des Knickgelenks 5a aus der in den Fig. 1
bis 3 mit ausgezogenen Linien dargestellten aufgeschwenkten Position um 90° in eine
gestrichelt dargestellte abgeschwenkte Position schwenkbar. Auf dem Geräteträger 5
ist ein Gehäuse 6 angeordnet, in das seitlich je nach Ausstattung einer bis vier Warn-Sensoren
1 integriert sind. Auf dem Gehäuse 6 ist mittels eines Richtantriebs 2a in Azimut
richtbar eine Einheit 2 elektronischer/elektrooptischer Wirkmittel 2 um die Achse
A des Geräteträgers 5 drehbar und in Elevation um den Winkel ± δ schwenkbar angeordnet.
Die Warn-Sensoren 1 erfassen einen Ausblickwinkel α. Es entsteht somit auf dem Geräteträger
5 eine kompakte Einheit aus Warn-Sensoren 1 und elektronischen/elektro-optischen Wirkmitteln
2, die in dem Gehäuse 6 zusammengefasst wird.
[0017] Die Anordnung der elektronischen/elektrooptischen Wirkmittel 2 oberhalb der Warn-Sensoren
1 ermöglicht einen uneingeschränkten Richtbereich dieser Wirkmittel 2 in Azimut. Es
finden keine Ausblendungen durch andere Komponenten der Selbstschutz-Plattform statt.
[0018] Auch das Blickfeld α der Warn-Sensoren 1 wird in Azimut und Elevation durch keine
anderen Komponenten eingeschränkt.
[0019] Der Platz im Bereich unterhalb der Warn-Sensoren 1 wird für den Einbau der Einheiten
3 mit Abschussvorrichtungen 3a für abschießbare Wirkmittel genutzt, die im dargestellten
Ausführungsbeispiel als Wurfbecher zum Abschießen von Wurfkörpern ausgebildet sind.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu beiden Seiten des Geräteträgers 5 je eine
Einheit 3 mit mehreren Abschussvorrichtungen 3a installiert. Die einzelnen Abschussvorrichtungen
3a, also die Wurfbecher, können mittels einer Stelleinrichtung 7 in Elevation gerichtet
werden. Die Einheiten 3 sind mittels Antriebsvorrichtungen 3b (z.B. elektrische Sperrbolzenmechanik
mit Federn) in Azimut richtbar. Die Richtbarkeit der Abschussvorrichtungen in Azimut
und Elevation ist bei dieser Anordnung, d.h. links und rechts neben dem Geräteträger
5, nicht eingeschränkt. Der Richtbereich der Abschussvorrichtungen 3a in Elevation
ist in Fig. 4 mit γ bezeichnet. Der Richtbereich der Einheiten 3 in Azimut ist in
Fig. 3 mit β bezeichnet.
[0020] Der Geräteträger 5 ist so ausgestaltet, dass sich direkt unterhalb des Gehäuses 6
ein umschlossener, frei verfügbarer Bauraum 4 ergibt. Dieser Bauraum 4 ist durch den
Geräteträger gegen äußere Einwirkungen geschützt und kann für die Integration von
elektrischen und elektronischen Bauelementen, also für die Elektronik, Energieverteiler,
Lagesensor, Kabel usw. genutzt werden.
[0021] Durch die Anordnung aller beschriebenen Komponenten auf dem gemeinsamen Geräteträger
5 entfallen umfangreiche Justierarbeiten von Warn-Sensoren 1 und Wirkmitteln 2 bzw.
3a zueinander.
[0022] Bei der Adaption der autarken Selbstschutz-Plattform auf Fahrzeugen ermöglicht die
um die Achse B des Knickgelenks 5a abgeschwenkte Position des Geräteträgers 5 die
Einhaltung von Verlademaßen. Die Funktionsfähigkeit der richtbaren Einheiten 3 für
die Abschussvorrichtungen 3a, die derart angeordnet sind, dass sie das Einklappen
des Geräteträgers 5 nicht behindern, bleibt auch bei eingeklappter Stellung des Geräteträgers
5 erhalten.
[0023] Im Fuß des Knickgelenks 5a sind die mechanischen und elektrischen Schnittstellen
integriert.
[0024] In Fig. 5 und 6 ist eine Variante der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 dargestellt,
die sich von dieser Ausführungsform dadurch unterscheidet, dass die Grundplatte, die
in Fig. 5 mit 5c' bezeichnet ist, mit der Oberfläche O des Objekts mittels eines Richtantriebs
8 in Azimut richtbar verbunden ist.
[0025] Die übrigen Teile der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 entsprechen genau den Teilen
der Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 4 und sind mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 ist es möglich, die gesamte Selbstschutz-Plattform
in Richtung der erwarteten Hauptbedrohung zu richten. Dies ist dann erforderlich,
wenn infolge einer Teilausstattung mit Warn-Sensoren 1 nicht der volle Bereich in
Azimut sensiert werden kann.
1. Einrichtung zum Schutz von Objekten gegen als Lenk-Flugkörper ausgebildete Munitionen
mit Warn-Sensoren (1) zur Erfassung eines herannahenden Lenk-Flugkörpers sowie Wirkmitteln
(2, 3 a) zur Abwehr des Lenk-Flugkörpers, bei welcher alle für die Erfassung notwendigen
Warn-Sensoren (1) und alle für die Abwehr notwendigen Wirkmittel (2, 3 a) auf einem
gemeinsamen Geräteträger (5) angeordnet sind, der auf dem zu schützenden Objekt (O)
angeordnet oder auf ihm montierbar ist, wobei auf dem Geräteträger (5) mindestens
ein Warn-Sensor (1) angeordnet ist und im Bereich unterhalb des Warn-Sensors beziehungsweise
der Warn-Sensoren (1) Abschussvorrichtungen (3 a) für abschießbare Wirkmittel derart
angeordnet sind, dass das Blickfeld des Warn-Sensors beziehungsweise der Warn-Sensoren
(1) in Azimut und Elevation nicht eingeschränkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Geräteträger (5) als schmal aufragende Einheit ausgebildet ist, auf der ein Gehäuse
(6) montiert ist, wobei in die Seiten des Gehäuses (6) die Warn-Sensoren (1) integriert
sind und im oberen Teil des Geräteträgers (5) unterhalb des Gehäuses (6) ein Bauraum
(4) zur Aufnahme von elektrischen und elektronischen Bauelementen angeordnet ist und
zu beiden Seiten des unteren Teils des Geräteträgers (5) die Einheiten (3) mit den
Abschussvorrichtungen (3 a) für abschießbare Wirkmittel mindestens in Elevation richtbar
angeordnet sind und dass der Geräteträger (5) über ein Knickgelenk (5 a) auf einer
Grundplatte (5 c) angeordnet ist, an der in Richtung der Achse (B) des Knickgelenks
(5 a) die Einheiten (3) mit den Abschussvorrichtungen (3 a) für abschießbare Wirkmittel
derart angeordnet sind, dass der Geräteträger (5) zusammen mit dem Gehäuse (6) und
den Warn-Sensoren (1) mittels einer Antriebsvorrichtung (5 d) aus der aufrechten Stellung
um 90° in eine abgeschwenkte Position kippbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschussvorrichtungen (3 a) für abschießbare Wirkmittel als Wurfbecher zum Abschießen
von Wurfkörpern ausgebildet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an mehreren Seiten des Geräteträgers (5) jeweils Einheiten (3), bestehend aus mehreren
Abschussvorrichtungen (3 a) für abschießbare Wirkmittel, angeordnet sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Geräteträger (5) im Bereich oberhalb des Warn-Sensors bzw. der Warn-Sensoren
(1) eine Einheit (2) elektronischer/elektrooptischer Wirkmittel mindestens in Azimut
richtbar angeordnet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit (2) elektronischer/elektrooptischer Wirkmittel oberhalb des Gehäuses
(6) angeordnet ist, welches einen Richtantrieb (2 a) für diese Einheit (2) enthält,
und zusammen mit dem Gehäuse (6) in die abgeschwenkte Position kippbar ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Fuß des Knickgelenks (5 a) die mechanischen und elektrischen Schnittstellen integriert
sind.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (5c') mit dem Objekt (O) mittels eines Richtantriebs (8) in Azimut
richtbar verbunden ist.
1. Device for protecting objects against ammunition in the form of guided missiles, comprising
warning sensors (1) for detecting an incoming guided missile and active elements (2,
3a) for repelling the guided missile, in which all warning sensors (1) required for
detecting and all active elements (2, 3a) required for repelling are arranged on a
common device carrier (5) which is arranged on the object (O) that is to be protected,
or can be mounted thereon, wherein at least one warning sensor (1) is arranged on
the device carrier (5) and in the region below the warning sensor or warning sensors
(1), firing devices (3a) for active elements that can be fired are arranged in such
a way that the field of viewing of the warning sensor or warning sensors (1) is not
limited in azimuth and elevation, characterised in that the device carrier (5) is constructed as a narrow, upwardly directed unit on which
a housing (6) is mounted, wherein the warning sensors (1) are integrated in the sides
of the housing (6) and in the upper part of the device carrier (5) below the housing
(6) is arranged an installation space (4) for receiving electrical and electronic
components and on both sides of the lower part of the device carrier (5) the units
(3) with the firing devices (3a) for active elements that can be fired are arranged
which are adjustable at least in elevation, and in that the device carrier (5) is arranged on a base plate (5c) via a universal joint (5a),
on the base plate in the direction of axis (B) of the universal joint (5a), the units
(3) having the firing devices (3a) for active elements that can be fired are arranged
in such a way that the device carrier (5), together with the housing (6) and the warning
sensors (1) are tiltable, via a drive mechanism (5d), out of the upright position,
about 90°, into a pivoted-out position.
2. Device according to claim 1, characterised in that the firing devices (3a) for active elements that can be fired are embodied as launchers
for firing projectiles.
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that respective units (3) comprising a plurality of firing devices (3a) for active elements
that can be fired are arranged on a plurality of sides of the device carrier (5)
4. Device according to any one of claims 1 to 3, characterised in that a unit (2) of electronic/electro-optical active elements that is adjustable at least
in azimuth is arranged on the device carrier (5) in a region above the warning sensor
or warning sensors (1).
5. Device according to claim 4, characterised in that the unit (2) of electronic/electro-optical active elements is arranged above the
housing (6), the housing containing a directional drive (2a) for this unit (2) and
together with the housing (6) can be tilted into the pivoted-out position.
6. Device according to any one of claims 1 to 5, characterised in that mechanical and electrical interfaces are integrated into a base of the universal
joint (5a).
7. Device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the base plate (5c') is connected to the object (0) via a directional drive (8) so
as to be adjustable in azimuth.
1. Dispositif de protection d'objets contre des munitions en forme de projectiles guidés
avec des détecteurs d'alerte (1) servant à détecter l'approche d'un projectile guidé
ainsi que des moyens d'action (2, 3a) destinés à se défendre du projectile guidé,
pour lequel tous les détecteurs d'alerte (1) nécessaires à la détection et tous les
moyens d'action (2, 3a) nécessaires à la défense sont disposés sur un porte-outils
(5) commun qui est disposé sur l'objet à protéger (O) ou monté sur celui-ci, au moins
un détecteur d'alerte (1) étant disposé sur le porte-outils (5) et dans la zone située
au-dessous du détecteur d'alerte ou des détecteurs d'alerte (1) des dispositifs de
lancement (3a) étant disposés pour des moyens d'action pouvant être lancés de telle
manière que le champ de vision du détecteur d'alerte ou des détecteurs d'alerte (1)
ne soit pas limité dans l'angle azimutal ni en élévation, caractérisé en ce que le porte-outils (5) est conçu comme une unité dépassant étroitement, sur laquelle
est monté un boîtier (6), les détecteurs d'alerte (1) étant intégrés dans les côtés
du boîtier (6) et un espace de montage (4) destiné à recevoir des éléments de montage
électriques et électroniques étant disposé dans la partie supérieure du porte-outils
(5) au-dessous du boîtier (6) et des deux côtés de la partie inférieure du porte-outils
(5) les unités (3) ainsi que les dispositifs de lancement (3a) destinés à lancer des
moyens d'action étant disposés de manière à pouvoir être dirigés en élévation et en ce que le porte-outils (5) est disposé sur une plaque de base (5c) par le biais d'une direction
pivotante (5a), sur laquelle sont disposées les unités (3) avec les dispositifs de
lancement (3a) pour les moyens d'action pouvant être lancés en direction de l'axe
B de la direction pivotante (5a) de telle manière que le porte-outils (5) puisse être
basculé conjointement avec le boîtier (6) et les détecteurs d'alerte (1) au moyen
d'un dispositif d'entraînement (5d) de la position debout à (90)° à une position basculée.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les dispositifs de lancement (3a) destinés à lancer des moyens d'action sont conçus
comme des cornets de dés destinés à lancer des projectiles.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que sur plusieurs côtés du porte-outil (5) sont disposées des unités (3) se composant
de plusieurs dispositifs de lancement (3a) pour des moyens d'action pouvant être lancés.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que sur le porte-outil (5) dans la zone au-dessus du détecteur d'alerte ou des détecteurs
d'alerte (1) est disposée une unité (2) de moyens d'action électroniques/électrooptiques
au moins de manière à pouvoir être dirigée dans l'angle azimutal.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'unité 2 de moyens d'action électroniques/électrooptiques est disposée au-dessus
du boîtier (6), lequel contient un entraînement de direction (2a) pour cette unité
(2), et peut être basculée conjointement avec le boîtier (6) dans la position basculée.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les interfaces mécaniques et électriques sont intégrées au pied de la direction pivotante
(5a).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la plaque de base (5c') est reliée à l'objet (0) au moyen d'un entraînement directif
(8) de manière à pouvoir être dirigée dans l'angle azimutal.
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