[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Matratze mit Auflage für ein Liegemöbel,
insbesondere für ein Bettgestell mit Lattenrost, welche Matratze mit Haltemitteln
ausgestattet ist, an welchen mindestens eine auf die Matratze auflegbare Auflage,
die mit Befestigungsmitteln ausgestattet ist, lösbar befestigbar ist.
[0002] Um Matratzen möglichst an die Bedürfnisse der Benutzer anpassen zu können, können
diese mit gewünschten Eigenschaften aufweisende Auflagen versehen werden. Dadurch
kann eine Matratze, die im wesentlichen aus einem Kernmaterial aufgebaut und mit einer
Umhüllung versehen ist, durch eine Auswahl bestimmter Auflagen, die auf diese Matratze
gelegt werden, speziell aufgebaut werden.
[0003] Um zu vermeiden, dass diese Auflagen auf der Matratze hin- und herrutschen und möglicherweise
Falten bilden, die sich negativ auf das Wohlbefinden der auf der Matratze liegenden
Person auswirken können, ist es erforderlich, diese Auflagen an der Matratze zu befestigen.
Es ist beispielsweise bekannt, als Befestigungsmittel Reissverschlüsse zu verwenden.
Hierbei wird der eine Teil eines vollständig trennbaren Reissverschlusses an der Matratze
befestigt, während der andere Teil an der Auflage befestigt ist. Über diesen oder
mehrere Reissverschlüsse kann somit die Auflage mit der Matratze verbunden werden.
[0004] Bei dieser Befestigungsart besteht der Nachteil, dass die Reissverschlussteile so
an die Matratze bzw. Auflage befestigt werden müssen, dass diese genau übereinstimmend
sind. Falls eine andere Auflage auf die Matratze aufgelegt und mit dieser verbunden
werden soll, müsste diese mit entsprechenden Reissverschlusselementen ausgestattet
sein. Eine derartige Herstellung ist relativ kompliziert, zudem ist sowohl an der
Matratze wie auch an der Auflage bei abgenommener Auflage das jeweilige Reissverschlusselement
vorhanden, was beispielsweise beim Reinigen nachteilig sein kann. Zudem, wenn beide
Seiten der Matratze mit derartigen Reissverschlusselementen ausgestattet sind, kratzen
diese an der Untermatratze, was unerwünscht ist. Zudem weist diese Befestigungsmöglichkeit
den Nachteil auf, dass insbesondere bei Matratzen, die auf Untergestellen liegen,
deren Kopfteil und Fussteil verstellbar ist, dass die Auflage im Knickbereich der
Matratze Falten wirft oder im Streckbereich der Matratze übermässig gedehnt wird,
was sich negativ auf den Liegekomfort auswirken kann.
[0005] Anstelle von Reissverschlüssen können in bekannter Weise auch Klettverschlüsse verwendet
werden. Diese haben aber den Nachteil des Verschmutzens, wodurch die Haftung abnehmen
kann, andererseits wird oftmals das Geräusch beim Lösen der Haftung als störend empfunden.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, ein Befestigungssystem
für eine Matratze mit darauf auflegbarer Auflage zu schaffen, welches ermöglicht,
die Auflage in optimaler Weise auf der Matratze zu befestigen, auch wenn die Matratze
geknickt oder gebogen wird. Zusätzlich soll dieses Befestigungssystem flexibel in
der Anwendung sein.
[0007] Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe dadurch, dass jedes Haltemittel
aus einem lang gestreckten, im wesentlichen längsstabilen, flexiblen Element besteht,
von welchem jeweils zwei erste Bereiche mit der Matratze verbunden sind, während der
dazwischen liegende zweite Bereich frei ist, welche Haltemittel mindestens über einen
Teil des Umfangs am Randbereich der Oberseite und/oder der Unterseite der Matratze
befestigt sind und der jeweilige Abstand zwischen zwei zweiten Bereichen im wesentlichen
konstant ist, und dass die Befestigungsmittel am Randbereich der Auflage angebracht
sind und so angeordnet sind, dass sie im wesentlichen jeweils gegenüber einem zweiten
Bereich der Haltemittel zu liegen kommen und diese Befestigungsmittel mit den entsprechenden
zweiten Bereichen der Haltemittel verbindbar sind.
[0008] Damit wird erreicht, dass die Auflage in optimaler Weise an der Matratze befestigt
werden kann, auch wenn diese durch die Verstellmöglichkeit von Kopf- und Fussteilen
an der Oberfläche Längenänderungen aufweist.
[0009] In vorteilhafter Weise entspricht der jeweilige gegenseitige Abstand der Befestigungsmittel
einem ganzzahligen Vielfachen des Abstandes zwischen zwei zweiten Bereichen der Haltemittel.
Die Befestigungsmittel können somit da vorgesehen werden, wo sie erforderlich sind,
sie sind bezüglich der zweiten Bereiche der Haltemittel immer passend angebracht.
[0010] In vorteilhafter Weise erstreckt sich das lang gestreckte Element über mindestens
einen Teil der Haltemittel, wobei abwechselnd einem mit der Matratze verbundenen ersten
Bereich ein zweiter freier Bereich folgt. Dadurch lässt sich die Befestigung der Haltemittel
an der Matratze vereinfachen.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass das lang
gestreckte Element an einem Längsrandbereich eines ersten Bandes angebracht ist, dessen
anderer Längsrandbereich mit einer Umhüllung, mit welchem die Matratze versehen ist,
verbunden, insbesondere vernäht, ist. Damit wird das Anbringen der Haltemittel an
der Matratze vereinfacht.
[0012] In vorteilhafter Weise umfassen die Befestigungsmittel der Auflage ebenfalls mindestens
ein weiteres lang gestrecktes im wesentlichen längsstabiles flexibles Element, welches
ebenfalls erste Bereiche, die mit der Auflage verbunden sind, und zweite freie Bereiche
aufweist, die zwischen zwei ersten Bereichen liegen, und welche zweiten Bereiche voneinander
einen im wesentlichen konstanten Abstand haben, welcher Abstand dem gegenseitigen
Abstand der zweiten Bereiche der Haltemittel entspricht. Die Befestigungsmittel der
Auflage und die Haltemittel der Matratze weisen somit das selbe Grundelement auf,
was die Herstellung und die Anwendung erleichtert.
[0013] Das weitere lang gestreckte Element ist ebenfalls an einem Längsrandbereich eines
zweiten Bandes angebracht, dessen anderer Längsrandbereich mit einer Umhüllung, mit
welchem die Auflage versehen ist, verbunden, insbesondere vernäht, ist. Auch hierdurch
wird die Befestigung an der Auflage vereinfacht.
[0014] Die Befestigungsmittel umfassen ferner Verbindungselemente, welche mit ihrem einen
Endbereich am weiteren lang gestreckten Element jeweils in einem zweiten Bereich gehalten
sind, während der andere Endbereich die Form eines Hakens aufweist, welcher in den
zweiten Bereich des lang gestreckten Elementes einhängbar ist. Dadurch wird in vorteilhafter
Weise eine sehr einfache und anpassbare Befestigungsmöglichkeit erhalten.
[0015] In vorteilhafter Weise ist mindestens das weitere lang gestreckte Element als Kordel
mit einer Dicke d ausgestattet. Auf diese Kordel lässt sich der eine Endbereich des
Verbindungselementes, der als weiterer Haken ausgebildet ist, dessen Ende mit einem
Vorsprung versehen ist, mit welchem die Öffnung des weiteren Hakens teilweise geschlossen
ist, aufclipsen, ein unbeabsichtigtes Aushängen des Verbindungselementes wird dadurch
vermieden. Dadurch können aber die Verbindungselemente, beispielsweise zum Reinigen,
trotzdem sowohl von der Matratze als auch von der Auflage in einfacher Weise weggenommen
werden.
[0016] In vorteilhafter Weise sind die Verbindungselemente aus einem elastischen Kunststoff
hergestellt, wodurch ein leichtes Aufclipsen auf die Kordel erreicht werden kann,
und was eine einfache und kostengünstige Herstellung ermöglicht.
[0017] Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung
beispielhaft näher erläutert.
[0018] Es zeigt:
Fig. 1 in räumlicher Darstellung die Haltemittel und die Befestigungsmittel, die jeweils
an einem Band befestigt sind und über Verbindungselemente miteinander verbunden sind;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung durch einen Eckbereich der Matratze mit aufgelegter
Auflage und den Haltemitteln und den Befestigungsmitteln;
Fig. 3 die Schnittdarstellung gemäss Fig. 2, in welcher ein Verbindungselement zum
Verbinden der Haltemittel mit den Befestigungsmitteln dargestellt ist;
Fig. 4 in räumlicher Darstellung eine Matratze, auf welcher die Haltemittel angeordnet
sind;
Fig. 5 in vergrösserter Darstellung einen Eckbereich der Matratze gemäss Fig. 4;
Fig. 6 in räumlicher Darstellung eine Auflage, an welcher die Befestigungsmittel angebracht
sind;
Fig. 7 in vergrösserter Darstellung einen Eckbereich der Auflage gemäss Fig. 6; und
Fig. 8 in räumlicher Darstellung eine Matratze mit Auflage, mit verstelltem Kopf-
und Fussteil.
[0019] In Fig. 1 sind in räumlicher Darstellung die Haltemittel 1 und die Befestigungsmittel
2 aufgezeigt. Die Haltemittel 1 sind an einem ersten Band 3 befestigt, während die
Befestigungsmittel 2 an einem zweiten Band 4 angebracht sind. Das erste Band 3 ist,
wie später noch dargestellt wird, mit der Matratze verbunden, während das zweite Band
4, wie ebenfalls später noch dargestellt wird, mit einer Auflage verbunden ist.
[0020] Die Haltemittel 1 und die Befestigungsmittel 2 umfassen ein lang gestrecktes, im
wesentliches längsstabiles, flexibles Element 5 bzw. 6, das beispielsweise aus jeweils
einer Kordel mit einer Dicke d (Fig. 2) gebildet ist. Selbstverständlich können diese
lang gestreckten Elemente 5 bzw. 6 auch anders ausgebildet sein, beispielsweise bandförmig.
Jedes dieser lang gestreckten Elemente 5 und 6 ist jeweils entlang erster Bereiche
7 bzw. 8 mit dem ersten Band 3 bzw. dem zweiten Band 4 verbunden, während zwischen
diesen ersten Bereichen 7 bzw. 8 zweite Bereiche 9 bzw. 10 vorhanden sind, in welchen
das lang gestreckte Element 5 bzw. 6 frei ist. Die zweiten Bereiche 10 des lang gestreckten
Elementes 6 des Befestigungsmittels 2 kommen in Fig. 1 auf die untere, nicht sichtbare
Seite des zweiten Bandes 4 zu liegen. Die Befestigung des lang gestreckten Elementes
5 mit dem ersten Band 3 und des lang gestreckten Elementes 6 mit dem zweiten Band
4 kann in den ersten Bereichen 7 bzw. 8 durch Aufnähen erfolgen, es ist auch denkbar,
wenn das erste Band 3 und das zweite Band 4 aus einem Gewebe bestehen, dass diese
lang gestreckten Elemente 5 bzw. 6 jeweils an einem Längsrandbereich 11 des ersten
Bandes 3 bzw. des zweiten Bandes 4 eingewoben sind. Die Befestigung der lang gestreckten
Elemente 5 und 6 muss so sein, dass eine Längsverschiebung unmöglich ist.
[0021] Die ersten Bereiche 7 und die zweiten Bereiche 9 des ersten Bandes 3 sind so angeordnet,
dass der jeweilige Abstand zwischen zwei zweiten Bereichen konstant ist und eine Länge
a aufweist. Die jeweilige Länge der ersten Bereiche 7 und der zweiten Bereiche 9 sind
etwa gleich gross und betragen in diesem Ausführungsbeispiel etwa 1 bis 2 cm.
[0022] In entsprechender Weise ist das weitere lang gestreckte Element 6 so am zweiten Band
4 angeordnet, dass auch hier die zweiten Bereiche 10 voneinander einen konstanten
Abstand haben, der eine Länge b aufweist. Die beiden Abstände a und b sind in diesem
Ausführungsbeispiel gleich, die ersten Bereiche 8 und die zweiten Bereiche 10 des
Befestigungsmittels 2 sind ebenfalls etwa gleich lang, die Länge entspricht der Länge
der ersten Bereiche 7 und der zweiten Bereiche 9 der Haltemittel 1.
[0023] Zum Verbinden miteinander werden die Haltemittel 1 und die Befestigungsmittel 2,
wie später noch gesehen wird, parallel zueinander ausgerichtet, wobei jeweils einem
ersten Bereich 7 der Haltemittel 1 ein erster Bereich 8 der Befestigungsmittel 2 gegenüberliegend
ist und demzufolge einem zweiten Bereich 9 der Haltemittel 1 ein zweiter Bereich 10
der Befestigungsmittel 2 gegenüberliegend ist. In das weitere lang gestreckte Element
6 der Befestigungsmittel 2 ist ein Verbindungselement 12, das später noch beschrieben
wird, mit dem einen Endbereich 13 eingesetzt, während der andere Endbereich 14 in
das lang gestreckte Element 5 der Haltemittel 1 in einem zweiten freien Bereich 9
eingehängt werden kann.
[0024] Wie aus Fig. 1 hervorgeht, können somit die Verbindungselemente 12 an irgend einer
Stelle am weiteren lang gestreckten Element 6 in einem freien Bereich 10 der Befestigungsmittel
2 angebracht werden und im gegenüberliegenden zweiten Bereich 9 der Haltemittel 1
in das lang gestreckte Element 5 eingehängt werden. Es können so viele Verbindungselemente
verwendet werden, wie erforderlich sind, und sie können dort eingesetzt werden, wo
es notwendig ist. Die Verwendung der Verbindungselemente kann somit sehr flexibel
gestaltet werden.
[0025] In Fig. 2 ist ein Eckbereich einer Matratze 15 und einer Auflage 16 dargestellt.
Das Kernmaterial der Matratze 15 ist mit einer Umhüllung 17 versehen, die einen ersten
Teil 18, der sich über den Randbereich der Matratze 15 erstreckt und jeweils einen
Spiegel 19 umfasst, welcher die Oberseite bzw. die Unterseite der Matratze 15 bedeckt.
In die Verbindungsnaht 20 zwischen erstem Teil 18 und Spiegel 19 der Umhüllung ist
der andere Längsrandbereich 20 des ersten Bandes 3 eingenäht. Das lang gestreckte
Element 5 liegt demzufolge ausserhalb der Umhüllung 17 frei auf der Matratze 15.
[0026] Die Auflage 16 ist ebenfalls mit einer Umhüllung 21 versehen, in deren Verbindungsnaht,
entsprechend wie bei der Matratze 15, der andere Längsrandbereich 22 des zweiten Bandes
4 eingenäht ist. Auch hier liegt das lang gestreckte Element 6 frei auf der Oberfläche
der Auflage 16.
[0027] Aus Fig. 3 ist ein Verbindungselement 12 ersichtlich, welches zum Verbinden des lang
gestreckten Elementes 5 mit dem lang gestreckten Element 6 dient. Dieses Verbindungselement
12 weist einen Endbereich 13 auf, der als weiterer Haken 23 ausgebildet ist. Dieser
Haken 23 ist an seinem Ende mit einem Vorsprung 24 versehen, mit welchem die Öffnung
des weiteren Hakens 23 teilweise geschlossen ist. Dieser weitere Haken 23 wird über
das lang gestreckte Element 6 der an der Auflage 16 angeordneten Befestigungsmittel
2 aufgeclipst, mit dem Vorsprung 24 wird das Verbindungselement am lang gestreckten
Element 6 gehalten.
[0028] Der andere Endbereich 14 weist die Form eines Haken 25 auf, der in üblicher Weise
im lang gestreckten Element 5 der Haltemittel 1, die an der Matratze befestigt sind,
eingehängt werden kann. Durch diese Ausgestaltung des Verbindungselementes bleibt
dieses üblicherweise an den Befestigungsmitteln 2 der Auflage gehalten, zum Lösen
der Verbindung zwischen Matratze 15 und Auflage 16 wird üblicherweise der Haken 25
vom lang gestreckten Element 5 gelöst. Zum Reinigen der Auflage 16 kann aber das Verbindungselement
12 von den Befestigungsmitteln 2 weggenommen werden, da die Verbindungselemente aus
einem elastischen Kunststoff gefertigt sind, kann der Haken 23 zum Herausnehmen aus
dem lang gestreckten Element 6 aufgebogen werden, so dass das lang gestreckte Element
6 unter dem Vorsprung 24 hindurch gleiten kann.
[0029] Selbstverständlich kann das Verbindungselement 12 auch umgekehrt angebracht werden,
d.h. der weitere Haken 23 wird über das lang gestreckte Element 5 der Haltemittel
1 aufgeclipst, während der Haken 25 am lang gestreckten Element 6 der Befestigungsmittel
2 eingehängt wird.
[0030] Aus den Fig. 4 und 5 ist die Matratze 15 ersichtlich. Das Haltemittel 1 ist bei dieser
Ausführungsform über den ganzen Umfang der Matratze 15 geführt. Auch die Unterseite
der Matratze 15, die nicht sichtbar ist, kann in entsprechender Weise mit Haltemitteln
1 ausgestattet sein. Selbstverständlich wäre es denkbar, die Haltemittel 1 nicht über
den gesamten Umfang der Matratze 15 zu führen, sondern diese könnten auch streifenweise
am entsprechenden Ort der Matratze angebracht sein.
[0031] Entsprechend ist die Auflage 16 mit Befestigungsmitteln 2 ausgestattet, wie dies
aus den Fig. 6 und 7 entnehmbar ist. Auch hier könnten die Befestigungsmittel 2 auf
der Oberseite und der Unterseite der Auflage 16 angebracht sein, dies ist üblicherweise
aber nicht erforderlich.
[0032] Fig. 8 zeigt eine Matratze 15, bei welcher Kopfteil und Fussteil hochgestellt sind.
Mit dem vorgängig beschriebenen Befestigungssystem kann auch in einer derartigen Lage
der Matratze 15 eine optimale Verbindung zwischen Auflage 16 und Matratze 15 erhalten
werden. Einerseits ist es möglich, dass durch die Ausgestaltung der Verbindungselemente
ein gewisses Längsverschieben der Haltemittel bezüglich der Befestigungsmittel und
somit der Auflage 16 bezüglich der Matratze 15 erfolgen kann, andererseits können
in einer derartigen Anordnung die Verbindungselemente am jeweils passenden Ort in
die Haltemittel bzw. Befestigungsmittel eingesetzt werden.
[0033] Mit diesem System kann zwischen Auflage und Matratze noch eine Zwischenlage eingelegt
werden, die bestimmte Eigenschaften aufweisen kann. Dadurch kann in praktisch beliebiger
Weise eine Matratze mit Auflagen ausgestattet werden, die praktisch beliebige Eigenschaften
aufweisen können. Durch die entsprechende Auswahl können die Bedürfnisse einer auf
der Matratze liegenden Person praktisch in beliebiger Weise erfüllt werden.
[0034] Insbesondere an der Matratze können die Haltemittel auch für andere Zwecke benutzt
werden, beispielsweise können Fixleintücher oder Matratzenschoner mit Haken in diese
Haltemittel eingehängt werden, wobei diese Auflagen in optimaler Weise auf der Matratze
gehalten werden. Es ist auch möglich, beispielsweise bei einem Doppelbett zwei Matratzen
durch Verwendung von zusätzlichen Verbindungselementen, die an ihren Enden mit Haken
versehen sind, miteinander zu verbinden. Es ist auch denkbar, dass mehrere Auflagen
auf eine Matratze aufgelegt und an dieser befestigt werden können, die Auflagen könnten
untereinander verbunden werden, wenn die Befestigungsmittel jeweils an der Ober- und
Unterseite dieser Auflage vorgesehen sind.
1. Matratze mit Auflage für ein Liegemöbel, insbesondere für ein Bettgestell mit Lattenrost,
welche Matratze (15) mit Haltemitteln (1) ausgestattet ist, an welchen mindestens
eine auf die Matratze (15) auflegbare Auflage (16), die mit Befestigungsmitteln (2)
ausgestattet ist, lösbar befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Haltemittel (1) aus einem lang gestreckten, im wesentlichen längsstabilen,
flexiblen Element (5) besteht, von welchem jeweils zwei erste Bereiche (7) mit der
Matratze (15) fest verbunden sind, während der dazwischenliegende zweite Bereich (9)
frei ist, welche Haltemittel (1) mindestens über einen Teil des Umfangs am Randbereich
der Oberseite und/oder der Unterseite der Matratze (15) befestigt sind und der jeweilige
Abstand (a) zwischen zwei zweiten Bereichen (9) im wesentlichen konstant ist, und
dass die Befestigungsmittel (2) am Randbereich der Auflage (16) angebracht sind und
so angeordnet sind, dass sie im wesentlichen jeweils gegenüber einem zweiten Bereich
(9) der Haltemittel (1) zu liegen kommen und diese Befestigungsmittel (2) mit den
entsprechenden zweiten Bereichen (9) der Haltemittel (1) verbindbar sind.
2. Matratze mit Auflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige gegenseitige Abstand (b) der Befestigungsmittel (2) einem ganzzahligen
Vielfachen des Abstandes (a) zwischen zwei zweiten Bereichen (9) der Haltemittel (1)
entspricht.
3. Matratze mit Auflage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das lang gestreckte Element (5) sich über mindestens einen Teil der Haltemittel (1)
erstreckt und dass abwechselnd einem mit der Matratze (15) verbundenen ersten Bereich
(7) ein zweiter freier Bereich (9) folgt.
4. Matratze mit Auflage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das lang gestreckte Element (5) an einem Längsrandbereich (11) eines ersten Bandes
(3) angebracht ist, dessen anderer Längsrandbereich (20) mit einer Umhüllung (17),
mit welchem die Matratze (15) versehen ist, verbunden, insbesondere vernäht, ist.
5. Matratze mit Auflage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (2) der Auflage (16) mindestens ein weiteres lang gestrecktes,
im wesentlichen längsstabiles, flexibles Element (6) umfassen, welches erste Bereiche
(8), die mit der Auflage (16) verbunden sind, und zweite freie Bereiche (10) aufweist,
die jeweils zwischen zwei ersten Bereichen (8) liegen, und welche zweiten Bereich
(10) voneinander einen im wesentlichen konstanten Abstand (b) haben, welcher Abstand
(b) dem gegenseitigen Abstand (a) der zweiten Bereiche (9) der Haltemittel (1) entspricht.
6. Matratze mit Auflage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere lang gestreckte Element (6) an einem Längsrandbereich (11) eines zweiten
Bandes (4) angebracht ist, dessen anderer Längsrandbereich (22) mit einer Umhüllung
(21), mit welchem die Auflage (16) versehen ist, verbunden, insbesondere vernäht,
ist.
7. Matratze mit Auflage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (2) ferner Verbindungselemente (12) umfassen, welche mit ihrem
einen Endbereich (13) am weiteren lang gestreckten Element (6) jeweils in einem zweiten
Bereich (10) gehalten sind, während der andere Endbereich (14) die Form eines Hakens
(25) aufweist, welcher in den zweiten Bereich (9) des lang gestreckten Elements (5)
der Haltemittel (1) einhängbar ist.
8. Matratze mit Auflage nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das weitere lang gestreckte Element (6) als Kordel mit einer Dicke (d)
ausgestattet ist.
9. Matratze mit Auflage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Endbereich (13) des Verbindungselementes (12) als weiterer Haken (23) ausgebildet
ist, dessen Ende mit einem Vorsprung (24) versehen ist, mit welchem die Öffnung des
weiteren Hakens (23) teilweise geschlossen ist.
10. Matratze mit Auflage nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (12) aus einem elastischen Kunststoff hergestellt sind.