| (19) |
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(11) |
EP 1 550 483 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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30.04.2014 Patentblatt 2014/18 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.05.2007 Patentblatt 2007/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.06.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Wellnessgerät
Wellness device
Dispositif de bien-être
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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RO SI |
| (30) |
Priorität: |
06.06.2001 DE 10127319
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.07.2005 Patentblatt 2005/27 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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02012630.6 / 1266676 |
| (73) |
Patentinhaber: Burkhardt, Andrea |
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86825 Bad Wörishofen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Burkhardt, Andrea
86825 Bad Wörishofen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Friese, Martin et al |
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Andrae Westendorp
Patentanwälte Partnerschaft
Balanstrasse 55 81541 München 81541 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 956 957 DE-U- 20 001 973 US-A- 4 664 373 US-A- 5 147 262 US-A- 5 839 996 US-A- 6 132 344
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DE-U- 1 752 752 US-A- 1 254 974 US-A- 5 135 455 US-A- 5 536 227 US-A- 5 891 003
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Wellnessgerät aus elastischem Material, im Wesentlichen
bestehend aus einem stabbeziehungsweise stangenförmigen Gebilde.
[0002] Kinetische Therapiegeräte aus elastischem Material, im Wesentlichen bestehend aus
einem stabförmigen Gebilde, sind bekannt. Derartige Geräte sind, wie schon die Bezeichnung
ausdrückt, zur therapeutischen Behandlung von Verspannungen und zur Auflockerung von
verspannten Muskelpartien vorgesehen.
[0003] Die bekannten Therapiegeräte werden dazu benutzt, neuromuskuläre Schäden beziehungsweise
Beeinträchtigungen zu behandeln. Es handelt sich dabei um die Behandlung des gestörten
Zusammenspiels von Nerven und Muskeln. Dies können sowohl Blockaden als auch partielle
oder totale Unterbrechungen der normalen Erregungsübertragung an der motorischen Endplatte
sein.
[0004] Dabei müssen mit diesen bekannten Therapiegeräten die Bewegungsabläufe unter Anleitung
eines Therapeuten zunächst erlernt werden, bevor der Patient mit eigenen Übungen beginnen
kann.
[0005] Ein als Therapiegerät bezeichnetes Gerät ist beispielsweise aus der
DE 199 56 957 bekannt. Bei den hier beschriebenen Therapiegeräten handelt es sich um Geräte, deren
stabförmige Gebilde aus hochwertigem Federstahl gefertigt sind. Der Querschnitt dieser
bekannten Therapiegeräte ist kreisförmig und von geringer Querschnittsfläche. Eine
Vielzahl von Gewichten lässt sich in unterschiedlichen Abständen auf dem stabförmigen
Gebilde mit Klemmschrauben anordnen. Um die Schwingungsfrequenz zu verändern, können
zusätzliche Dämpfungselemente auf dem Gebilde angeordnet werden.
[0006] Sowohl durch die Ausführung in Federstahl als auch durch die Art der Ausführung der
Gewichte und der zusätzlichen Anordnung der Dämpfungselemente besitzen diese bekannten
Therapiegeräte ein hohes Eigengewicht, welches dazu führt, dass Übungen lediglich
über eine zeitlich begrenzte Dauer durchführbar sind. Die Handhabung des Gerätes über
einen längeren Zeitraum wird durch das hohe Eigengewicht erheblich beeinträchtigt.
Ob mit diesem Gerät insbesondere eine Einflussnahme auf das neuronale Zusammenspiel
der Nerven und Muskeln gelingt, erscheint aufgrund des Gewichtes fraglich. Eher riskiert
der Übende bei dem hohen Gewicht ein Verkrampfen der Muskulatur und andere Verletzungen,
weswegen sich dieses Gerät nicht im nichttherapeutischen Gebiet eignet. Die in Schwingung
gesetzten Gewichte können darüber hinaus auch eine Verletzungsgefahr darstellen. Die
Herstellung derartiger Therapiegeräte ist aufgrund der hohen Genauigkeitsanforderungen,
des hochwertigen Materials sowie der insgesamt an therapeutische Geräte gestellten
hohen Qualitätsanforderungen sehr kostenaufwendig.
[0007] Aus der
DE 200 01 973 U1 ist eine aus Fiberglas bestehende Aerobicstange bekannt. An den Enden der Stange
sind ungeschützte Köpfe mit einem Gewicht von ungefähr 100 - 150 Gramm mit einer entsprechenden
Dicke angeordnet. Die Stange besitzt auch seitliche Handgriffe, die eine Verwendung
der Stange als Expander erlaubt. Die Stange soll einen besseren Trainigseffekt für
die Muskulatur ergeben.
[0008] Bringt man diese Stange zum Schwingen, ergeben sich derart grosse Schwingungen, dass
eine neuromuskuläre Behandlung durch diese Art der Ausführung nicht möglich ist. Die
grossen Schwingungen ergeben sich aus der grossen Elastizität aufgrund der gleichzeitigen
Verwendung als Expander. Diese Aerobicstange ermöglicht daher lediglich Übungen zur
körperlichen Ertüchtigung ohne Beeinflussung des neuromuskulären Systems. Dabei ist
das Verletzungsrisiko der endseitig vorgesehenen Gewichte enorm.
[0009] Ausgehend von den zuvor beschriebenen Therapiegeräten ist es Aufgabe der Erfindung,
ein Wellnessgerät anzugeben, das einen einfachen Aufbau hat, effektive Übungen der
kinetischen Therapie ermöglicht und leicht zu bedienen ist. Insbesondere soll die
Benutzung von jedermann für die Durchführung von Übungen zur Kräftigung der Muskulatur
im neuromuskulären Bereich ohne Anleitung eines Therapeuten möglich sein.
[0010] Die Aufgabe der Erfindung wird mit einem Wellnessgerät gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0011] Die erfindungsgemässe Lösung erreicht zum einem einen Schutz des pendelnden Gewichtes
und auch gegebenfalls einen Schutz vor dem spitzen Ende der Stange. Die Schutzvorrichtung
besteht zum Beispiel aus einem elastischen und / oder plastischen Kunststoffmaterial
(zum Beispiel Polyurethan oder Polystyrol). Dies können zum Beispiel Schutzkappen
sein, die derart ausgebildet sind, dass Verletzungen beim Transport und bei der Durchführung
von Übungen vermieden werden. Insbesondere sollten diese Schutzkappen abgerundete
Kanten aufweisen. Eine im Umfang über das Gebilde vorstehende Schutzvorrichtung erleichtert
auch das Ergreifen eines am Boden liegenden erfindungsgemässen Wellnessgerätes.
[0012] Die erfindungsgemässe Ausführung des Wellnessgerätes gestattet es, dass ein solches
Gerät von jedermann ohne Anleitung eines Therapeuten benutzt werden kann. Zur Durchführung
einer Übung oder eines Trainings wird das Gerät mit einer Hand oder mit beiden Händen
erfasst und vor den Körper gehalten. Durch die Bewegung des Körpers beziehungsweise
leichte Bewegungen der Hände oder Arme oder des Oberkörpers wird das Gerät gezielt
in Schwingungen versetzt. Diese Schwingungen müssen von der Muskulatur ausbalanciert
werden. Durch die Schutzvorrichtung bzw. den Schutzkappen ist der Übende optimal vor
den vor seinem Körper pendelnden Gewichten geschützt.
[0013] Es ist sowohl ein niederintensives als auch ein hochintensives Kraft-Ausdauer-Training
im Bereich des Muskel-Skelettsystems möglich. Insbesondere lässt sich eine Kräftigung
der Rumpfmuskulatur erreichen. Die Schwingungen des einmal in Schwingung versetzten
Gerätes werden auf die Muskulatur übertragen und müssen ausbalanciert werden. Somit
wird gleichzeitig ein Koordinationstraining der beanspruchten Muskelpartien erreicht.
[0014] Muskuläre Disbalancen/Verspannungen können ausgeglichen werden. Die Summe der aus
den Oszillationen resultierenden Belastungsreizen führt zu Anpassungsreaktionen des
neuromuskulären Systems. Somit ist auch ein rehabilitatives Training mit dem erfindungsgemässen
Wellnessgerät möglich. Einfache Übungen bis hin zu koordinativ komplexen Übungen sind
mit dem Wellnessgerät durchführbar. Dabei kann sowohl eine isometrische als auch dynamische
Arbeitsweise in dreidimensionalen Bewegungen durchgeführt werden.
[0015] In einer Weiterbildung ist es weiterhin vorgesehen, dass die Schutzvorrichtungen
austauschbar sind, wobei die Schutzvorrichtungen dann vorzugsweise unterschiedliche
Gewichte aufweisen. Durch die Veränderungen am Gewicht der Schutzvorrichtungen lässt
sich das Schwingungsverhalten des erfindungsgemässen Wellnessgerätes verändern. Somit
kann eine Erhöhung der Intensität der Übung beziehungsweise bei zu hoher Belastung
eine Verringerung der Intensität der Beanspruchung durch die Übungen erreicht werden.
[0016] Vorzugsweise ist es vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung in drei Gewichtsklassen,
leicht, mittel, schwer, ausgeführt wird.
[0017] Eine Weiterbildung der erfindungsgemässen Lösung sieht vor, dass eine Vielzahl von
Gewichten zusätzlich zu den Schutzvorrichtungen auf das stabförmige Gebilde aufziehbar
und fixierbar sind. Je nach Art der durchzuführenden Übungen lässt sich damit wiederum
eine Veränderung des Schwingungsverhaltens und damit wiederum eine Veränderung der
Belastungen der Muskelpartien beziehungsweise der zu beeinflussenden Bewegungskoordinationen
erreichen. Diese zusätzlichen Gewichte wirken insbesondere auch als Dämpfungsgewichte.
Es ist weiterhin bevorzugt, wenn die Schutzvorrichtungen und die Dämpfungsgewichte
aus elastischem, vorzugsweise gummiartigem Material gebildet sind.
[0018] Gemäss einem weiteren Aspekt der erfindungsgemässen Lösung ist es vorgesehen, dass
zwischen den Gewichten Dämpfungselemente angeordnet sind. Diese Dämpfungselemente
können schlauchförmig, beispielsweise aus gummiartigen Material, ausgebildet sein.
Diese schlauchartig ausgebildeten Dämpfungselemente werden ebenfalls über das stab-
beziehungsweise stangenförmige Gebilde gezogen.
[0019] Eine Weiterbildung der erfindungemässen Lösung sieht vor, dass die Gewichte derart
ausgeführt sind, dass zum einen eine Verstellung beziehungsweise Verschiebung auf
dem stabbeziehungsweise stangenförmigen Gebilde möglich ist, zum anderen, dass das
die Gewichte bildende Material ausreichende Spannkraft besitzt, um die Dämpfungsgewichte
axial zu fixieren.
[0020] Diese Art der Ausbildung des erfindungsgemässen Wellnessgerätes gestattet eine kostengünstige
Ausführung eines solchen Wellnessgerätes.
[0021] Das elastische Material des stab- bzw. stangenförmigen Gebildes kann vollständig
oder zumindest teilweise aus einer Glasfiberkunststoff-Verbindung erhalten sein.
[0022] Weiterhin ist es möglich, dass das elastische Material des stab- bzw. stangenförmigen
Gebildes vollständig oder teilweise aus einer Kohlefaser-Verbindung hergestellt ist.
[0023] Erfindungsgemäß wird eine Kunststoff-Faser-Verbindung als elastisches Material des
stab- bzw. stangenförmigen Gebildes verwendet.
[0024] Ein Vorteil des Einsatzes von Kunststoff-Faser-Verbindungen liegt darin, dass diese
Materialien eine geringe spezifische Dichte besitzen, und daher die Erfindung insgesamt
nicht zu schwer wird. Natürlich kann das Schwingungsverhalten des Gebildes durch die
Zusammensetzung des Materials, zum Beispiel die Beimischung von entsprechenden Fasermaterial,
wie angegeben, beliebig eingestellt werden. Gleichzeitig erhöht sich dabei auch die
Bruch- und Verschleissfestigkeit des erfindungsgemässen Wellnessgerätes. Gleiches
wird auch durch die noch angeführten Verbund- oder Sandwichbauweisen erreicht.
[0025] Die Art der gewählten Materialien beziehungsweise Materialverbindungen gestattet
weiterhin eine sehr leichte Ausführung. Es ist dadurch möglich, dass das Gewicht des
Gerätes geringer als 1,0 kg ist, bevorzugt je nach Grösse des Wellnessgerätes zwischen
300 g und 600 g beträgt. Auch gelingt hierduch ein kostengünstiges Wellnessgerät,
da die Materialien günstig beschaffbar sind, und auch eine Serienfertigung leicht
realisierbar ist.
[0026] Durch das geringe Gewicht und durch die geringe Gelenkbelastung ist ein Training
aller Altersstufen möglich.
[0027] Ein weiterer Aspekt der Verbindung eines elastischen Materials ist dadurch angegeben,
dass eine Kautschuk-Silikon-Verbindung als Material für das stab- bzw. stangenförmige
Gebilde dient.
[0028] Es wurde weiter gefunden, dass es von Vorteil ist, wenn eine Kautschuk-Silikon-Faser-Verbindung
als elastisches Material für das stab- bzw. stangenförmige Gebilde dient.
[0029] Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, dass das elastische Material aus einem Verbundmaterial,
vorzugsweise bestehend aus den zuvor genannten Materialien, gebildet ist. Somit ist
es möglich, Geräte mit unterschiedlichen Schwingungsverhalten für die unterschiedlichsten
Übungsvariationen zur Verfügung zu stellen. Gerade der Einsatz von verhältnissmässig
"steifen" Materialien erlaubt es in eleganter Weise das Schwingungsverhalten, und
gegebenfalls auch gleichzeitig das optische Erscheinungsbild zu variieren. Gleiches
gilt auch für eine Sandwichbauweise.
[0030] In einer Weiterbildung der erfindungsgemässen Lösung ist es vorgesehen, dass das
elastische Material ein Schichtmaterial in Sandwich-Bauweise ist.
[0031] Der Querschnitt des Wellnessgerätes kann kreisförmig, oval, rechteckig oder quadratisch
sein. Dabei ist der Querschnitt des stabförmigen Gebildes derart variierbar, dass
in der Breite Abmessungen von ca. 4,0 cm bis 10,0 cm, bevorzugt 6,0 cm, in der Höhe
von ca. 0,5 cm bis 2,0 cm, bevorzugt 1,0 cm oder im Durchmesser von 0, 5 bis 6, 0
cm, bevorzugt 2,5 cm und in der Länge ca. 80,0 cm bis 200,0 cm, bevorzugt 150,0 cm
aufgewiesen werden. Dabei sind die Abmessungen des stabförmigen Gebildes derart variierbar,
dass unterschiedliche Schwingungen für unterschiedliche Übungsintensitäten erreichbar
sind.
[0032] Durch die zuvor dargestellte Ausführung der erfindungsgemässen Lösung ist es möglich,
dass das Gewicht des Gerätes geringer als 1,0 kg, bevorzugt ca. 300 g bis 600 g beträgt.
[0033] Erfindungsgemäß ist in der Mitte des stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebildes
ein das Gebilde umhüllendes Material angeordnet, welches als Griff ausgebildet ist.
[0034] Das das stab- beziehungsweise stangenförmige Gebilde umhüllende Material kann dabei
gummiartig, gewebeartig, vorzugsweise aus textilen Gewebe ausgebildet sein.
[0035] Insbesondere ist es möglich, dass das gesamte stabbeziehungsweise stangenförmige
Gebilde gemäss einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen von einer Schutzhülle
umgeben ist. Dies führt zum einen zu einem gewissen Schutz des gesamten Wellnessgerätes,
zum anderen ist damit eine unterschiedlichen Ansprüchen Rechnung tragende Gestaltung
des Gerätes möglich. Weiterhin kann auch von dieser Schutzhülle das Schwingungsverhalten
des gesamten Gerätes beeinflusst werden.
[0036] Wie aus den vorstehenden Merkmalen deutlich wird, ist das Wellnessgerät als Fitness-,
Freizeitsport- oder Aerobic-Gerät einsetzbar. Es ist leicht in der Handhabung, seine
Übungen sind durch jedermann leicht und ohne zusätzliche Anleitung zu erlernen.
[0037] Ein weiterer Aspekt ist, dass aufgrund des geringen Eigengewichtes und aufgrund der
geringen Abmessungen dieses Wellnessgerät leicht transportierbar ist, so dass es auch
an unterschiedlichen Orten ohne Beeinträchtigung einsetzbar ist.
[0038] Eine weitere Lösung der erfindungsgemäss gestellten Aufgabe wird durch die Verwendung
eines stab- oder stangenförmigen Gebildes aus elastischem, insbesondere zu Schwingungen
anregbaren Material als Sportgerät, insbesondere im Fitness-, Wellness-, Freizeitsport-
oder Aerobicbereich zur Verfügung gestellt.
[0039] Es ist weiterhin vorgesehen, eine Verwendung eines stab- bzw. stangenförmigen Gebildes
vorzusehen, dessen Material aus einem Verbundmaterial, aus einem bzw. mehreren der
zuvor beschriebenen Materialarten bzw. Verbindungen besteht.
[0040] Ein weiterer Aspekt der erfindungsgemässen Lösung betrifft die Verwendung eines Gebildes
gemäss den zuvor geschilderten Verwendungen, welches sich dadurch auszeichnet, dass
das Gebilde als Wellness-Gerät nach einem oder mehreren der zuvor dargestellten Lösungsmöglichkeiten
ausgebildet ist.
[0041] Gemäss einer Weiterbildung der erfindungemässen Lösung ist es vorgesehen, dass zusätzlich
zu der Beanspruchung der Muskulatur zum Halten des Gebildes Übungen für weitere Muskulaturbereiche
des Körpers, zum Beispiel durch gleichzeitige Lauf- und/oder Aerobicübungen, vorgesehen
sind.
[0042] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen beziehungsweise Zeichnungen
schematisch dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine einfache Ausführungsform des erfindungsgemässen Wellnessgerätes,
- Fig. 2
- ein speziell ausgebildetes Wellnessgerät mit zusätzlichen Gewichten und Dämpfungselementen
und
- Fig. 3
- verschiedene Ausführungen der Schutzkappen beziehungsweise Gewichte als Schnittdarstellung.
[0043] Fig. 1 zeigt eine einfache Ausführungsform des erfindungsgemässen Wellnessgerätes.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist das stabbeziehungsweise stangenförmige Gebilde (Grundkörper)
dargestellt. Dieses stab- beziehungsweise stangenförmige Gebilde ist als Kunststoff-Faser-Verbindung
ausgebildet, die vorzugsweise Glasfasern oder Kohlenstofffasern enthält. Der Querschnitt
des stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebildes kann kreisförmig, oval, rechteckig
oder quadratisch sein. Für die zeichnerische Darstellung hat dies jedoch keine Bedeutung.
In der Mitte des stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebildes 1 befindet sich, zur
besseren Handhabung des Gerätes, der Griff 2. Der Griff 2 ist in der dargestellten
Ausführungsform als ein das Gebilde umhüllendes Material ausgeführt, das heisst, es
ist in der Mitte mit einer Bohrung versehen worden und dann über das stab- beziehungsweise
stangenförmige Gebilde derart gezogen worden, bis es sich in der Mitte dieses Gebildes
befindet. Dort wird es dann mit geeigneten Befestigungsmitteln fixiert. Das Material
besitzt eigene Spannkräfte, die ausreichen, um das als Griff ausgebildete Material
dauerhaft in seiner einmal gewählten Position zu halten. An seinen in Längsrichtung
gesehenen Enden des stabförmigen Gebildes 1 befinden sich Schutzvorrichtungen 3. Diese
Schutzvorrichtungen 3 sind im dargestellten Beispiel als Schutzkappen ausgebildet.
An ihren nach aussen weisenden Seiten können jeweils Abrundungen vorgesehen sein,
so dass Verletzungen beim Transport und bei der Durchführung von Übungen vermieden
werden. Der einfachen Darstellung wegen ist auf eine Zeichnung der Rundungen verzichtet
worden. Die Schutzvorrichtungen 3 sind so ausgebildet, dass sie austauschbar sind.
Besonders bevorzugt ist es dann, wenn diese Schutzvorrichtungen 3 unterschiedliche
Gewichte aufweisen, womit unterschiedliche Belastbarkeiten der Muskulatur beziehungsweise
unterschiedliche Anforderungen an das Koordinationsvermögen gestellt werden können.
[0044] In Fig. 2 ist ein erfindungsgemässes Wellnessgerät dargestellt, bei dem zusätzlich
zu den bereits beschriebenen Merkmalen Gewichte 4 auf dem stab- beziehungsweise stangenförmigen
Gebilde 1 angeordnet sind. Diese Gewichte 4 sind als Zusatzgewichte zu dem Eigengewicht
der Schutzvorrichtung 3 auf dem Gebilde 1 angeordnet. Die Gewichte 4 sind dabei in
ihrem Abstand zueinander und in ihrem Abstand vom Zentrum des stabbeziehungsweise
stangenförmigen Gebildes 1 variierbar. Zwischen zwei Gewichten 4 ist ein Dämpfungselement
5 angeordnet. Dieses Dämpfungselement 5 kann beispielsweise als schlauchförmiges Gebilde,
ähnlich einem Schutzschlauch für einen Stossdämpfer, ausgebildet sein. Auch hier wurde
der einfachen Darstellung wegen lediglich eine parallele Ausführung gewählt. Dabei
ist es von Vorteil, wenn dieses Dämpfungselement selbst elastische Eigenschaften aufweist.
Wie bereits in der Beschreibung erklärt, kann mittels dieses Dämpfungselementes eine
weitere Anpassung an ein gewünschtes Schwingungsverhalten des gesamten Wellnessgerätes
erreicht werden.
[0045] In Fig. 3 sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Schutzkappen 3 beziehungsweise
der Gewichte 4 als Schnittdarstellung dargestellt. Der Unterschied besteht lediglich
darin, dass bei der Ausführung als Gewicht 4 eine durchgehende Bohrung vorgesehen
ist, während bei der Ausführung als Schutzkappe die Bohrung bevorzugt nicht als Durchgangsbohrung
ausgebildet ist. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist im Kern der Schutzkappe 3 beziehungsweise
des Gewichtes 4 eine Bohrung beziehungsweise Öffnung vorgesehen, die der Form des
stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebildes 1 entspricht.
1. Wellnessgerät aus elastischem, insbesondere zu Schwingungen anregbarem Material, im
Wesentlichen bestehend aus einem stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebilde (1),
wobei an dem stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebilde (1) an seinen in Längsrichtung
gesehenen Enden als Gewicht ausgebildete Schutzvorrichtungen (3) angeordnet sind,
wobei in der Mitte des Gebildes (1) ein das Gebilde (1) umhüllendes Material angeordnet
ist, welches als Griff (2) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das als Griff (2) ausgebildete Material eigene Spannkräfte besitzt, die ausreichen,
um das als Griff (2) ausgebildete Material dauerhaft in seiner einmal gewählten Position
zu halten,
und dass das elastische Material des stab-beziehungsweise stangenförmigen Gebildes
(1) als Kunststoff-Faser-Verbindung ausgebildet ist, und dass das die Schutzvorrichtungen
(3) bildende Material ausreichende Spannkraft besitzt, um die Schutzvorrichtungen
(3) axial zu fixieren.
2. Wellnessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoff-Faser-Verbindung Glasfasern oder Kohlenstofffasern enthält.
3. Wellnessgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Gebildes (1) kreisförmig ist.
4. Wellnessgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Gebildes (1) oval, rechteckig oder quadratisch ist.
5. Wellnessgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtungen (3) austauschbar sind.
6. Wellnessgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die austauschbaren Schutzvorrichtungen (3) unterschiedliche Gewichte aufweisen.
7. Wellnessgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich zu den Schutzvorrichtungen (3) eine Vielzahl von Gewichten (4) aufweist.
8. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichte (4) derart ausgeführt sind, dass zum einen eine Verstellung beziehungsweise
Verschiebung auf dem stab- beziehungsweise stangenförmigen Gebilde (1) möglich ist,
zum anderen das die Gewichte (4) bildende Material ausreichende Spannkraft besitzt,
um die Gewichte (4) axial zu fixieren.
9. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichte (4) aufziehbar und fixierbar sind.
10. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Gewichten (4) Dämpfungselemente (5) angeordnet sind.
11. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtungen (3) und/oder die Dämpfungselemente (5) bevorzugt aus elastischen,
vorzugsweise gummiartigen Material gebildet sind.
12. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Material der Schutzvorrichtung (3) beziehungsweise des Dämpfungselementes
(5) zumindest teilweise aus Kunststoff oder Kunststoffaser-Verbindung oder als Kohlefaser-Verbindung
oder als Kautschuk-Silikon- beziehungsweise Kautschuk-Silikon-Faserverbindung ausgebildet
ist oder aus Gummi oder gummiartigem Material oder aus Holz oder Federstahl besteht
und/oder das elastische Material aus einem Verbundmaterial, bestehend aus mehreren
der vorgenannten Materialien gebildet ist oder das elastische Material ein Schichtmaterial
in Sandwich-Bauweise, bestehend aus einem oder mehreren der vorgenannten Materialien
ist.
13. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Gebildes (1) in der Breite Abmessungen von ca. 4,0 cm bis 10,00
cm, bevorzugt 6,0 cm, in der Höhe von ca. 0,5 cm bis 2, 0 cm, bevorzugt 1,0 cm oder
einen Durchmesser von 0,5 bis 6,0 cm, bevorzugt 2,5 cm, und eine Länge von ca. 80,00
cm bis 200,00 cm, bevorzugt 150,00 cm aufweist.
14. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen des Gebildes (1) derart variierbar sind, dass unterschiedliche Schwingungen
für unterschiedliche Übungsintensitäten erreichbar sind.
15. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht des Gerätes s 1,0 kg, bevorzugt ca. 300 g bis 600 g beträgt.
16. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das das Gebilde (1) umhüllende Material gummiartig, gewebeartig, vorzugsweise aus
textilem Gewebe ausgebildet ist.
17. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Gebilde (1) von einer Schutzhülle umgeben ist.
18. Wellnessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wellnessgerät als Fitness-, Freizeitsport- oder Aerobicgerät einsetzbar ist.
19. Verwendung eines Wellnessgeräts nach einem der vorhergehenden Ansprüche als Sportgerät,
insbesondere im Fitness-, Wellness, Freizeitsportbereich.
20. Verwendung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zur Beanspruchung der Muskulatur zum Halten des Gebildes (1), Übungen
für weitere Muskulaturgebiete des Körpers, insbesondere Lauf- und/oder Aerobicübungen
vorgesehen sind.
1. Wellness apparatus consisting of elastic material, in particular material that is
capable of being excited to vibrate, substantially consisting of a bar- or rod-shaped
structure (1); with protective arrangements (3) that are formed as weights being arranged
on the bar- or rod-shaped structure (1) at its ends when viewed in the longitudinal
direction, with in the centre of the structure (1) there is arranged a material that
covers the structure (1) and is formed as a grip (2),
characterised in that the material that is formed as a grip (2) having its own tensional forces that suffice
in order to hold the material that is formed as a grip permanently in its position
once selected,
and that the elastic material of the bar- or rod-shaped structure (1) is formed from
a plastics-material fibre combination,
and that the material that forms the protective arrangements (3) has sufficient tensional
force in order to fix the protective arrangements (3) axially.
2. Wellness apparatus according to claim 1, characterised in that the plastics-material fibre combination comprises glass fibres or carbon fibres.
3. Wellness apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the cross section of the structure (1) is circular.
4. Wellness apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the cross section of the structure (1) is oval, rectangular or square.
5. Wellness apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the protective arrangements (3) are exchangeable.
6. Wellness apparatus according to claim 5, characterised in that the exchangeable protective arrangements (3) have different weights.
7. Wellness apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that in addition to the protective arrangements (3) the apparatus has a plurality of weights
(4).
8. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the weights (4) are constructed in such a way that on the one hand adjustment or
displacement on the bar- or rod-shaped structure (1) is possible and on the other
hand the material that forms the weights (4) has sufficient tensional force in order
to fix the weights (4) axially.
9. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the weights (4) can be mounted and fixed.
10. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that damping elements (5) are arranged between the weights (4).
11. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the protective arrangements (3) and/or the damping elements (5) are by preference
formed from elastic, preferably rubber-like, material.
12. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the elastic material of the protective arrangement (3) and/or of the damping element
(5) is formed at least in part from plastics material or a plastics-material fibre
combination or as a carbon fibre combination or as a rubber silicone or rubber silicone
fibre combination, or consists of rubber or rubber-like material or of wood or spring
steel, and/or the elastic material is formed from a composite material, consisting
of a plurality of the afore-mentioned materials, or the elastic material is a laminated
material in a sandwich construction consisting of one or more of the aforementioned
materials.
13. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the cross section of the structure (1) has width dimensions of approximately 4.0
cm to 10.00 cm, by preference 6.0 cm, height dimensions of approximately 0.5 cm to
2.0 cm, by preference 1.0 cm, or a diameter of 0.5 to 6.0 cm, by preference 2.5 cm,
and length dimensions of approximately 80.00 cm to 200.00 cm, by preference 150.00
cm.
14. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the dimensions of the structure (1) can be varied in such a way that different vibrations
can be achieved for different intensities of exercise.
15. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the weight of the apparatus amounts to ≤ 1.0 kg, by preference to approximately 300
g to 600 g.
16. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the material that covers the structure (1) is formed like rubber, like woven material,
preferably from woven textile material.
17. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the whole structure (1) is surrounded by a protective covering.
18. Wellness apparatus according to one or more of the preceding claims, characterised in that the wellness apparatus can be used as a fitness, leisure-time sports or aerobic apparatus.
19. Use of a wellness apparatus according to one of the preceding claims as a sports apparatus,
in particular in the field of fitness, wellness, leisure- time sports.
20. Use according to claim 19, characterised in that in addition to straining the muscles in order to hold the structure (1), exercises
for further muscle regions of the body, in particular running and/or aerobic exercises,
are intended.
1. Appareil de remise en forme en matériau élastique, destiné en particulier à être excité
par des vibrations, sensiblement constitué d'une structure (1) en forme de barre et/ou
de tige, des dispositifs de protection (3), conçus comme un poids, étant disposés
sur la structure (1) en forme de barre et/ou de tige au niveau de ses extrémités vues
dans la direction longitudinale, un matériau enveloppant la structure (1) est disposé
au centre de la structure (1), lequel est conçu comme une poignée (2),
caractérisé en ce que le matériau conçu comme une poignée (2) possède des forces de serrage propres, qui
suffisent à maintenir en permanence le matériau conçu comme une poignée dans sa position
choisie,
et en ce que le matériau élastique de la structure (1) en forme de barre ou respectivement de
tige est réalisé au moins en composite de matière synthétique et de fibres,
et en ce que le matériau formant les dispositifs de protection (3) possède une force de serrage
suffisante pour fixer les dispositifs de protection (3) dans le sens axial.
2. Appareil de remise en forme selon la revendication 1, caractérisé en ce que le matériau composite de matière synthétique et de fibres comprend des fibres de
verre ou des fibres de carbone.
3. Appareil de remise en forme selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la section transversale de la structure (1) est de forme circulaire.
4. Appareil de remise en forme selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la section transversale de la structure (1) est ovale, rectangulaire ou carrée.
5. Appareil de remise en forme selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les dispositifs de protection (3) sont remplaçables.
6. Appareil de remise en forme selon la revendication 5, caractérisé en ce que les dispositifs de protection (3) remplaçables présentent des poids différents.
7. Appareil de remise en forme selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il comprend en plus des dispositifs de protection (3) une pluralité de poids (4).
8. Appareil de remise en forme selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les poids (4) sont conçus de telle sorte que d'une part, un réglage ou respectivement
un déplacement sur la structure (1) en forme de barre ou respectivement soit possible,
d'autre part, que le matériau formant les poids (4) possède une force de serrage suffisante
pour fixer les poids (4) dans le sens axial.
9. Appareil de remise en forme selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les poids (4) peuvent être élevés et fixés.
10. Appareil de remise en forme selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des éléments d'amortissement (5) sont disposés entre les poids (4).
11. Appareil de remise en forme selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les dispositifs de protection (3) et/ou les éléments d'amortissement (5) sont formés
de préférence dans un matériau élastique, de préférence élastomère.
12. Appareil de remise en forme selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le matériau élastique du dispositif de protection (3) ou respectivement de l'élément
d'amortissement (5) est réalisé au moins en partie en matière synthétique ou en composite
de fibres en matière synthétique ou comme un composite de fibres de carbone ou comme
un composite d'élastomère de silicone et respectivement de fibres e d'élastomère de
silicone ou est constitué de caoutchouc ou d'un matériau élastomère ou de bois ou
d'un acier à ressort et/ou le matériau élastique est formé d'un matériau composite,
constitué de plusieurs des matériaux précédemment cités ou le matériau élastique est
un matériau stratifié à structure en sandwich, constitué d'un ou de plusieurs des
matériaux précédemment cités.
13. Appareil de remise en forme selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la section transversale de la structure (1) comprend en largeur des dimensions d'approximativement
4,0 cm à 10,00 cm, de préférence de 6,0 cm, en hauteur d'approximativement 0,5 cm
à 2,0 cm, de préférence de 1,0 cm ou un diamètre de 0,5 à 6,0 cm, de préférence de
2,5 cm, et en longueur d'approximativement 80,00 cm à 200,00 cm, de préférence de
150,00 cm.
14. Appareil de remise en forme selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les dimensions de la structure (1) peuvent être modifiées de telle sorte qu'il est
possible d'obtenir des vibrations différentes pour des intensités d'exercice différentes.
15. Appareil de remise en forme selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le poids de l'appareil s'élève à au plus 1,0 kg, de préférence à approximativement
de 300 g à 600 g.
16. Appareil de remise en forme selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le matériau enveloppant la structure (1) est conçu de façon caoutchouteuse, tissulaire,
de préférence à partir d'un tissu textile.
17. Appareil de remise en forme selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'ensemble de la structure (1) est entouré par une enveloppe de protection.
18. Appareil de remise en forme selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'appareil de remise en forme peut être utilisé comme appareil de fitness ou de mise
en forme, de sport de loisir ou d'aérobic.
19. Utilisation d'un appareil de remise en forme selon l'une quelconque des revendications
précédentes comme appareil de sport, en particulier dans le domaine du fitness, de
la remise en forme, du sport de loisir.
20. Utilisation selon la revendication 19, caractérisé en ce que, en plus de la sollicitation de la musculature pour maintenir la structure (1), des
exercices sont prévus pour d'autres zones de la musculature corporelle, en particulier
des exercices de course et/ou d'aérobic.


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