(19)
(11) EP 1 550 775 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
01.02.2012  Patentblatt  2012/05

(21) Anmeldenummer: 03405929.5

(22) Anmeldetag:  30.12.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E03D 11/14(2006.01)

(54)

Einrichtung mit einem an einer Gebäudewand montiertem Sanitärkörper

Arrangement with a sanitary device mounted on a building wall

Arrangement avec un appareil sanitaire monté sur une paroi de bâtiment


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.07.2005  Patentblatt  2005/27

(73) Patentinhaber: Geberit International AG
8645 Jona (CH)

(72) Erfinder:
  • Bründl, Heidi
    82362 Weilheim (DE)

(74) Vertreter: Groner, Manfred et al
Isler & Pedrazzini AG Gotthardstrasse 53 Postfach 1772
8027 Zürich
8027 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 229 175
US-A- 4 453 354
DE-U- 8 810 562
US-A- 4 918 761
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Solche Einrichtungen sind an Sanitärkörpern und insbesondere Klosettanlagen und Urinalen seit langem bekannt. Die Anschlussvorrichtung verbindet in der Regel den Sanitärkörper am Ausgangsstutzen eines Siphons mit einer Fallleitung. Die Anschlussvorrichtung führt vertikal nach unten oder horizontal in die Fallleitung bzw. Entsorgungsleitung. Eine solche Anschlussvorrichtung ist beispielsweise aus der DE 88 10 562 U bekannt geworden. Diese besteht aus einem Anschlussrohr, auf das eine Dichtungsmanschette aufgeschoben ist. Diese Dichtungsmanschette dichtet das Anschlussrohr gegenüber dem Abgangsstutzen des Sanitärartikels ab. Die Erfindung betrifft zudem eine Einrichtung mit einem an einer Gebäudewand montiertem Sanitärkörper und einer Anschlussvorrichtung.

    [0002] Führt eine solche Einrichtung durch einen Wanddurchbruch hindurch, so wird auf das Anschlussrohr eine Brandschutzmuffe aufgesetzt, welche beispielsweise intumeszierendes Material aufweist, das sich bei Hitzeeinwirkung ausdehnt und die Ablaufleitung verschliesst, sodass sich der Brand nicht durch die Wand hindurch weiterpflanzen kann. Solche Brandschutzmanschetten sind in verschiedenen Ausführungen bekannt und handelsüblich.

    [0003] Die US-A-4,918,761 offenbart eine Einrichtung, die durch eine Gebäudedecke hindurchgeführt und ein Bauteil aufweist, das an einem ersten Ende mit an einem Abgangs-Rohrstutzen einer Toilettenschüssel und an einem zweiten Ende mit einer Fallleitung verbunden ist. Am zweiten Ende des Bauteils sind aussenseitig Brandschutzmittel angeordnet, die von einem Metallband umgeben sind.

    [0004] Erfindungsgemäss wird eine Einrichtung gemäss Anspruch 1 vorgeschlagen.

    [0005] Bei der erfindungsgemässen Einrichtung ist das Brandschutzmaterial in das vordere Ende der Anschlussvorrichtung integriert. Im Brandfall verschliesst das Brandschutzmaterial den Verbindungsstutzen und den Wanddurchbruch. Der Verbindungsstutzen ist vorzugsweise ablängbar, sodass er in einfacher Weise bei der Montage optimal in einem Durchbruch positioniert werden kann.

    [0006] Nach der Erfindung weist das erste Ende eines Bauteils der Einrichtung eine Aufweitung auf, die innenseitig einen Ringraum bildet, in dem das Brandschutzmaterial angeordnet ist. Damit kann mit minimaler Raumbeanspruchung Brandschutzmaterial geeignet positioniert werden.

    [0007] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Verbindungsstutzen an seinem hinteren Ende an einen Anschlag an der Innenseite des genannten vorderen Endes anlegbar ist, wobei dieser Anschlag so angeordnet ist, dass dadurch eine minimale Ablängung und Einstecktiefe des Verbindungsstutzens bestimmt ist. Dadurch kann erreicht werden, dass bei ordnungsgemäss eingesetztem Verbindungsstutzen ein hinreichender Bereich vorhanden ist, der vom Brandschutzmaterial im Brandfall verschliessbar ist.

    [0008] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.

    [0009] Zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Einrichtung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
    Figur 1
    ein Schnitt durch eine erfindungsgemässe Einrichtung mit hier lediglich abschnittweise gezeigter Klosettanlage und
    Figur 2
    eine Darstellung gemäss Figur 1, jedoch mit einer Variante der erfindungsgemässen Einrichtung.
    Figur 3
    eine Einrichtung nach einer weiteren Variante und
    Figur 4
    eine Einrichtung nach einer weiteren Variante.


    [0010] Die in Figur 1 gezeigte Anschlussvorrichtung 1 dient zum Anschluss eines WC-Körpers 2 an eine Entsorgungsleitung 23, die als Fallleitung durch einen Gebäudeboden 21 hindurchführt. Der WC-Körper 2 besitzt einen Siphon 22 und einen horizontal nach hinten wegführenden Abgangs-Rohrstutzen 7 und wird beispielsweise mit einem hier lediglich angedeuteten Spülkasten 3 gespült. Dieser Spülkasten 3 besitzt einen Spülbogen 6, durch den bei einer Spülung Wasser in den WC-Körper 2 geleitet wird. Das Spülwasser verlässt den WC-Körper 2 durch den Abgangs-Rohrstutzen 7 und gelangt durch die Anschlussvorrichtung 1 in die Entsorgungsleitung 23. Der WC-Körper 2 ist üblicherweise aus Keramik hergestellt und an einem hier lediglich angedeuteten Gestell 5 befestigt. Zwischen dem Gestell 5 und dem WC-Körper 2 ist eine Beplankung 4 angeordnet, die hier insbesondere eine Leichtbauwand ist und die einen Durchbruch 24 aufweist, durch welchen ein erstes vorderes Ende 25 der Anschlussvorrichtung 1 hindurchführt. Der Sanitärkörper kann auch ein anderer Körper mit einem Ablauf, beispielsweise eine Urinalschüssel sein.

    [0011] Die Anschlussvorrichtung 1 weist ein Abwasser-Anschlussrohr 15 auf, das einen 90°-Bogen bildet und das in einem horizontalen Mündungsbereich 26 innenseitig ein Dichtungsmittel 16, insbesondere einen Dichtungsring aufweist. Im Abstand zu diesem Dichtungsring 16 weist dieser Mündungsbereich 26 eine umlaufende Anschlagschulter 13 auf. In die Mündung 26 ist ein separat hergestelltes Bauteil 10 eingesetzt, das mit einer Kante 27 am Anschlag 13 anliegt und das mit dem Dichtungsmittel 16 gegenüber dem Abwasser-Anschlussrohr 15 abgedichtet ist.

    [0012] Das Bauteil 10, das kreiszylindrisch ausgebildet und aus einem geeigneten Kunststoff hergestellt ist, weist eine Erweiterung 28 auf, die einen Ringraum 29 bildet, in den ein Brandschutzmaterial 11 eingelegt ist. Auf das vordere Ende der Erweiterung 28 ist eine Dichtungsmanschette 30 aufgesetzt, welche den Ringraum 29 nach aussen abschliesst und das Bauteil 10 gegenüber einem Verbindungsstutzen 8 abdichtet. Die Dichtungsmanschette 30 befindet sich wie ersichtlich im Abstand zur Kante 27 und ist im Wesentlichen bündig zu einer Aussenseite 31 der Beplankung 4. Das Brandschutzmaterial 11 ist beispielsweise durch Hitzeeinwirkung aufblähbar und erfüllt vorzugsweise die Brandschutzanforderungen F90.

    [0013] Der Verbindungsstutzen 8 besitzt an einer Hinterseite eine Kante 33, die an einem Anschlagring 12 anliegt, der im Bereich der Kante 27 am Bauteil 10 befestigt ist. An einem vorderen Ende weist der Verbindungsstutzen 8 eine Erweiterung 20 auf, auf die eine Dichtungsmanschette 9 aufgesetzt ist, welche den Verbindungsstutzen 8 gegenüber dem Abgangs-Rohrstutzen des WC-Körpers 2 abdichtet. Eine Schulter 34 des Verbindungsstutzens 8 liegt an einer Kante 35 des Abgangs-Rohrstutzen 7 an. Ein nicht erweiterter kreiszylindrischer Bereich 32 des Verbindungsstutzens 8 erstreckt sich wie ersichtlich durch den Durchbruch 24 hindurch.

    [0014] Die Anschlussvorrichtung 1 besteht somit aus drei separat hergestellten Teilen, und zwar dem Abwasser-Anschlussrohr 15, dem Bauteil 10 und dem Verbindungsstutzen 8. Das Bauteil 10 kann jedoch nach einer hier nicht gezeigten Variante auch einstückig am Abwasser-Anschlussrohr 15 angeformt oder mit diesem beispielsweise mit einer Spiegelschweissung fest verbunden sein. Zur Fixierung der Anschlussvorrichtung 1 weist die Mündung 26 hinter der Dichtung 16 aussenseitig eine Nut 14 auf, in die eine Rohrschelle 36 eingelegt ist, welche die Anschlussvorrichtung 1 mit dem Gestell 5 verbindet.

    [0015] Die in Figur 2 gezeigte Anschlussvorrichtung 1 entspricht weitgehend der Anschlussvorrichtung 1, weist hier jedoch ein gerades und horizontal wegführendes Abwasser-Anschlussrohr 17 auf. Die Anschlussvorrichtung 1' geht hier durch einen Wanddurchbruch 19 einer massiven Gebäudewand 18 hindurch. Wie ersichtlich, ist die Dichtungsmanschette 30, welche das Bauteil 10 gegenüber dem Verbindungsstutzen 8 abdichtet, bündig zu einer Innenseite 37 der Gebäudewand 18. Das Brandschutzmaterial 11 befindet sich hinter dieser Innenseite 37 im Durchbruch 19.

    [0016] Die Wirkungsweise der Einrichtung mit der Anschlussvorrichtung 1 bzw. 1' ist wie folgt:

    [0017] Im Brandfall kann Feuer oder erhitzte Luft durch den Siphon 22 zum Abgangs-Rohrstutzen 7 und schliesslich in den Verbindungsstutzen 8 gelangen. Das Brandschutzmaterial 11 wird dadurch erwärmt und dehnt sich aus. Da der Durchbruch 24 und das Bauteil 10 eine Ausdehnung radial nach aussen verhindern, dehnt sich das Brandschutzmaterial 11 radial nach innen aus und verschliesst schliesslich unter Deformation des Verbindungsstutzens 8 den Durchbruch 24. Das Feuer bzw. die Wärmeentwicklung kann sich dadurch nicht durch den Durchbruch 24 hindurch auf die Rückseite der Wand 4 entwickeln. Ebenfalls wird eine Ausdehnung des Feuers bzw. der Hitze durch die Entsorgungsleitung 23 nach unten verhindert.

    [0018] Das Brandschutzmaterial 11 kann an sich beliebig ausgebildet sein, geeignet ist hier insbesondere ein an sich bekanntes intumeszierendes Material, das sich bei einer vorbestimmten Temperatur ausdehnt. Grundsätzlich sind hier aber auch andere Verschlussmittel möglich. Durch die Anschlagschulter 13 und durch den Anschlagring 12 ist sichergestellt, dass das Brandschutzmaterial 11 an der geeigneten Position im Durchbruch 24 angeordnet ist und auch die notwendige Länge des Verbindungsstutzens 8 vorliegt. Der Anschlagring 12 bestimmt die minimale Einschubtiefe des Verbindungsstutzens 8 im Durchbruch 24 bzw. 19. Ist ein Brandschutz nicht erforderlich, so können der Verbindungsstutzen 8 und das Brandschutzmaterial 11 weggelassen werden. Der Abgangs-Rohrstutzen 7 wird dann direkt in das Bauteil 10 eingeschoben und die Manschettendichtung 30 dichtet das Bauteil 10 gegenüber dem Abgangs-Rohrstutzen 7 ab. Grundsätzlich könnte auch das Bauteil 10 weggelassen werden und das Abwasser-Anschlussrohr 15 direkt am Abgangs-Rohrstutzen 7 angeschlossen werden.

    [0019] Die Figur 3 zeigt eine Anschlussvorrichtung 1", bei welcher ein Bauteil 38 vorgesehen ist, welches innenseitig ein Dichtungsmittel 39, beispielsweise einen Dichtungsring aufweist, das an der Aussenseite der Dichtungsmanschette 8 anliegt. Das Dichtungsmittel 39 befindet sich in Strömungsrichtung gesehen nach dem Brandschutzmaterial 11 und bildet für dieses einen weiteren Schutz.

    [0020] Die Anschlussvorrichtung 1" weist zudem ein weiteres Brandschutzmaterial 40 auf, das an der Aussenseite des Bauteils 38 angeordnet ist und das ebenfalls ringförmig ausgebildet ist und das Bauteil 38 umgreift.

    [0021] Das Brandschutzmaterial 40 dient als weiteres Sicherungsmittel. Besteht in der Beplankung 4 an der Aussenseite des Bauteils 38 eine versehentlich nicht ausgespachtelte Einbaufuge 41, so wird diese im Brandfall vom Brandschutzmaterial 40 abgedichtet. Das Brandschutzmaterial 40 weist vorzugsweise ebenfalls ein intumeszierendes Mittel auf, das sich bei einer vorbestimmten Temperatur ausdehnt.

    [0022] Die in Figur 4 gezeigte Anschlussvorrichtung 1''' entspricht im Wesentlichen derjenigen nach Figur 3, wobei hier ein gerades Abwasser-Anschlussrohr 15 und eine Gebäudewand 18 vorgesehen sind.

    Bezugszeichenliste



    [0023] 
    1.
    Anschlussvorrichtung
    2.
    WC-Körper
    3.
    Spülkasten
    4.
    Beplankung
    5.
    Gestell
    6.
    Spülbogen
    7.
    Abgangs-Rohrstutzen
    8.
    Verbindungsstutzen
    9.
    Dichtungsmanschette
    10.
    Bauteil
    11.
    Brandschutzmaterial
    12.
    Anschlagring
    13.
    Anschlagschulter
    14.
    Nut
    15.
    Abwasser-Anschlussrohr
    16.
    Dichtungsring
    17.
    Abwasseranschlussrohr
    18.
    Gebäudewand
    19.
    Wanddurchbruch
    20.
    Erweiterung
    21.
    Gebäudeboden
    22.
    Siphon
    23.
    Entsorgungsleitung
    24.
    Durchbruch
    25.
    erstes Ende
    26.
    Mündungsbereich
    27.
    Kante
    28.
    Erweiterung
    29.
    Ringraum
    30.
    Dichtungsmanschette
    31.
    Aussenseite
    32.
    Bereich
    33.
    Kante
    34.
    Schulter
    35.
    Kante
    36.
    Rohrschelle
    37.
    Innenseite
    38.
    Bauteil
    39.
    Dichtungsmittel
    40.
    weiteres Brandschutzmaterial
    41.
    Einbaufuge



    Ansprüche

    1. Einrichtung mit einem an einer Gebäudewand montiertem Sanitärkörper mit einer Anschlussvorrichtung für den Sanitärkörper, mit einem Bauteil (10, 38), das an einem ersten Ende an einen Abgangs-Rohrstutzen (7) des Sanitärkörpers (2) und an einem zweiten Ende an eine Entsorgungsleitung (23) anschliessbar ist und in einem Durchbruch (24) angeordnet ist, wobei das Brandschutzmaterial (11) in dem Durchbruch (24, 19) der Gebäudewand (4, 18) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Brandschutzmaterial (11) am ersten Ende des Bauteils (10, 38) angeordne ist und einen Verbindungsstutzen (8) umgibt, der eine Verlängerung dieses ersten Endes bildet und der an den Abgangs-Rohrstutzen (7) anzuschliessen ist und dass das Bauteil (10, 38) am genannten ersten Ende eine Aufweitung (28) aufweist, die innenseitig einen Ringraum (29) bildet, in welchem das Brandschutzmaterial (11) angeordnet ist und dass der Verbindungsstutzen (8) eine Vorderseite der Gebäudewand (4, 18), an welcher der Sanitärkörper (2) angeordnet ist, überragt und mit einem hinteren Ende in den Durchbruch (24, 19) und das Bauteil (10, 38) hineinragt, so dass im Brandfall das Brandschutzmaterial (11) den Verbindungsstutzen (8) und den Wanddurchbruch verschliesst.
     
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstutzen (8) wenigstens an einem Ende ablängbar ist.
     
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstutzen (8) ein Dichtungsmittel (9) insbesondere eine Dichtungsmanschette aufweist, welche den Verbindungsstutzen (8) gegen den Abgangs-Rohrstutzen (7) des als WC-Körper ansgebildeten Sanitärhörpers (2) abdichtet.
     
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (10, 38) anschlagbegrenzt in ein Abwasser-Anschlussrohr (15) eingeschoben ist.
     
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (10, 38) separat hergestellt ist und fest und insbesondere durch Spiegelschweissung am Abwasser-Anschlussrohr (15) befestigt ist.
     
    6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das separat hergestellte Bauteil (10) bis zu einem Anschlag (13) in das Abwasser-Anschlussrohr (15) eingeschoben ist.
     
    7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abwasser-Anschlussrohr (15) eine angeformte Anschlagschulter (13) zur Positionierung des separat hergestellten Bauteils (10) aufweist.
     
    8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag für das separat hergestellte Bauteil (10) so angeordnet ist, dass er eine minimale Ablängung und Einstecktiefe des separat hergestellten Bauteils (10) bestimmt.
     
    9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Brandschutzmaterial (11) unmittelbar hinter einem Dichtungsmittel (30) und insbesondere hinter einer Dichtungsmanschette angeordnet ist.
     
    10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Brandschutzmaterial (11) unter Wärmeeinwirkung aufblähbar ist.
     
    11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Brandschutzmaterial (11) die Brandschutzanforderung F90 erfüllt.
     
    12. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sanitärhörper ein WC- oder Urinalkörper ist.
     
    13. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Verbindungsstutzen (8) aussenseitig ein Dichtungsmittel (30) anliegt, das im Wesentlichen bündig zu einer Vorderseite (31, 37) der Gebäudewand (4, 18) ist.
     
    14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Bauteil (38) innenseitig Dichtungsmittel (38) angeordnet sind, welche das Brandschutzmaterial (11) nach aussen abdichten.
     
    15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass am Bauteil (38) aussenseitig ein weiteres Brandschutzmaterial (40) zur Abdichtung einer möglichen Einbaufuge (41) angeordnet ist.
     


    Claims

    1. Device having a sanitary body mounted on a building wall, having a connection arrangement for the sanitary body, having a component (10, 38) which can be connected at a first end to an outflow pipe connector (7) of the sanitary body (2) and at a second end to a drainage line (23) and is arranged in a through-passage (24), wherein fire protection material (11) is arranged in the through-passage (24, 19) in the building wall (4, 18), characterized in that the fire protection material (11) is arranged at the first end of the component (10, 38) and surrounds a connection stub (8) which forms an extension of this first end and which is intended to be connected to the outflow pipe connector (7), and in that the component (10, 38) has at said first end a widened portion (28) which forms on the inside an annular space (29) in which the fire protection material (11) is arranged, and in that the connection stub (8) projects beyond a front side of the building wall (4, 18), on which the sanitary body (2) is arranged, and projects by way of a rear end into the through-passage (24, 19) and the component (10, 38), so that in the event of a fire the fire protection material (11) closes off the connection stub (8) and the through-passage in the wall.
     
    2. Device according to Claim 1, characterized in that the connection stub (8) can be cut to length at least at one end.
     
    3. Device according to Claim 2, characterized in that the connection stub (8) has a sealing means (9), in particular a sealing sleeve, which seals off the connection stub (8) from the outflow pipe connector (7) of the sanitary body (2) in the form of a toilet body.
     
    4. Device according to Claim 1, characterized in that the component (10, 38) is inserted in a stop-limited manner into a wastewater connection pipe (15).
     
    5. Device according to Claim 4, characterized in that the component (10, 38) is produced separately and is secured firmly, and in particular by flush welding, to the wastewater connection pipe (15).
     
    6. Device according to Claim 4 or 5, characterized in that the separately produced component (10) is pushed into the wastewater connection pipe (15) as far as a stop (13).
     
    7. Device according to Claim 5 or 6, characterized in that the wastewater connection pipe (15) has an integrally formed stop shoulder (13) for positioning the separately produced component (10).
     
    8. Device according to Claim 6 or 7, characterized in that the stop for the separately produced component (10) is arranged such that it determines a minimum cutting to length and insertion depth of the separately produced component (10).
     
    9. Device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the fire protection material (11) is arranged immediately behind a sealing means (30) and in particular behind a sealing sleeve.
     
    10. Device according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the fire protection material (11) can expand under the action of heat.
     
    11. Device according to Claim 10, characterized in that the fire protection material (11) meets fire protection requirement F90.
     
    12. Device according to Claim 1, characterized in that the sanitary body is a toilet body or urinal body.
     
    13. Device according to Claim 1, characterized in that a sealing means (30), which is substantially flush with a front side (31, 37) of the building wall (4, 18), rests against the outside of the connection stub (8).
     
    14. Device according to one of Claims 1 to 13, characterized in that sealing means (38), which seal off the fire protection material (11) towards the outside, are arranged on the inside of the component (38).
     
    15. Device according to one of Claims 1 to 14, characterized in that a further fire protection material (40) for sealing off a possible mounting joint (41) is arranged on the outside of the component (38).
     


    Revendications

    1. Agencement équipé d'un bloc sanitaire fixé à une paroi de bâtiment doté d'un dispositif de raccordement du bloc sanitaire, avec un composant (10, 38) pouvant être raccordé, au niveau d'une première extrémité, à une tubulure d'entrée (7) du bloc sanitaire (2) et, au niveau d'une deuxième extrémité, à une conduite d'évacuation (23) et être disposé dans une percée (24), un matériau ignifuge (11) étant disposé dans la percée (24, 19) de la paroi de bâtiment (4, 18), caractérisé en ce que le matériau ignifuge (11) est disposé au niveau de la première extrémité du composant (10, 38) et entoure une tubulure de raccordement (8) qui forme un prolongement de cette première extrémité et est raccordé à la tubulure d'entrée (7) et que le composant (10, 38) comporte au niveau de ladite première extrémité un évasement (28) formant côté intérieur un espace annulaire (29) dans lequel le matériau ignifuge (11) est disposé et que la tubulure de raccordement (8) ressort d'un côté avant de la paroi de bâtiment (4, 18) au niveau duquel le bloc sanitaire (2) est disposé et rentre avec une extrémité arrière dans la percée (24, 19) et dans le composant (10, 38), de sorte qu'en cas d'incendie, le matériau ignifuge (11) bouche la tubulure de raccordement (8) et la percée pratiquée à travers la paroi.
     
    2. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tubulure de raccordement (8) peut être sectionnée au moins au niveau d'une extrémité.
     
    3. Agencement selon la revendication 2, caractérisé en ce que la tubulure de raccordement (8) comporte un moyen d'étanchéité (9), notamment une coupelle d'étanchéité, qui étanchéifie la tubulure de raccordement (8) par rapport à la tubulure d'entrée (7) du bloc sanitaire (2) prenant la forme d'un bloc WC.
     
    4. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le composant (10, 38) est inséré de façon à être limité par une butée dans un tuyau de raccordement des eaux usées (15).
     
    5. Agencement selon la revendication 4, caractérisé en ce que le composant (10, 38) est fabriqué de façon séparée et fixé de façon permanente et notamment par soudure au miroir au tuyau de raccordement des eaux usées (15).
     
    6. Agencement selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le composant (10) fabriqué de façon séparée est inséré dans le tuyau de raccordement des eaux usées (15) jusqu'à une butée (13).
     
    7. Agencement selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le tuyau de raccordement des eaux usées (15) comporte un épaulement de butée (13) moulé pour le positionnement du composant (10) fabriqué séparément.
     
    8. Agencement selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que la butée du composant (10) fabriqué séparément est disposée de telle sorte qu'elle définit un sectionnement et une profondeur d'insertion minimaux du composant (10) fabriqué séparément.
     
    9. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le matériau ignifuge (11) est disposé directement derrière un moyen d'étanchéité (30) et notamment derrière une coupelle d'étanchéité.
     
    10. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le matériau ignifuge (11) peut gonfler sous l'effet de la chaleur.
     
    11. Agencement selon la revendication 10, caractérisé en ce que le matériau ignifuge (11) remplit les exigences d'ignifugeage F90.
     
    12. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bloc sanitaire est un WC ou un urinoir.
     
    13. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un moyen d'étanchéité (30) repose côté extérieur contre la tubulure de raccordement (8), ledit moyen étant pour l'essentiel en affleurement par rapport à un côté avant (31, 37) de la paroi de bâtiment (4, 18).
     
    14. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que des moyens d'étanchéité (38) sont disposés côté intérieur contre le composant (38), lesdits moyens étanchéifiant le matériau ignifuge (11) vers l'extérieur.
     
    15. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'un autre matériau ignifuge (40) est disposé côté extérieur contre le composant (38) pour étanchéifier un éventuel joint structurel (41).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente