[0005] Die Einrichtung gemäss der Erfindung hat einen festen, längs angeordnetem Arbeitskopf
1 in Form einer senkrechten Säule
2. Deren unteres Ende ist am festen Untersatz
3 befestigt. Der Arbeitskopf
1 hat eine Längsöffnung
4, in der sich die Spindel
5 mit schraubenförmiger Wendebewegung befindet, die oben mit dem Schraubenzieher
6 beendet ist. Das Profil des Endstückes des Schraubenziehers
6 ist an das Schlitzprofil oder an den Kreuzschlitz im Senkschraubenkopf
7 angepasst. Der untere Teil der Spindel
5 ist an den im Prinzip bekannten, jedoch auf der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmechanismus
mit Wendebetrieb angeschlossen, wobei die Antriebsquelle ein pneumatischer oder hydraulischer
Kolbenstellmotor mit einem Kurbel-Kettengetriebe ist. Am Ende des Schraubenziehers
6 wird die zentrale Senkschraube
7 mit dem Gewinde
8 angebracht. Die Steigung der Schraubenbewegung der Spindel
5 entspricht der Steigung des Gewindes
8 der Senkschraube
7. Über dem Arbeitskopf
1 befindet sich die Fixierbaugruppe
9, die die Brandsohle
10 an die Stirnfläche
11 des Arbeitskopfes
1 mittels des zu befestigenden Absatzes
12 andrückt. Diese Stirnfläche ist auf der schwenkbaren Platte
13 gebildet, die an den Arbeitskopf
1 gelenkig angeschlossen ist. Die Platte
13 wird nach oben oder nach unten pendelnd mittels der Stellschraube
14 bewegt. Die Fixierbaugruppe
9 hat zwei von Hand ausschwenkbare Gegenhalter
15 und
16, die an die Absatzfläche
12 anliegen. Die Einrichtung gemäss Fig. 1 hat eine Spindel
5 mit dem Gewinde
17, das in den Gewindeabschnitt
18 der Längsöffnung
4 in Form einer separaten Mutter
19 eingedreht ist, die am festen Untersatz
3 befestigt ist. Die Steigung des Gewindes
17 der Spindel
5 ist der Steigung des Gewindes
8 der Senkschraube
7 gleich, was deren ordnungsgemässes Eindrehen in die Brandsohle
10 und in den Absatz
12 sichert. In der Einrichtung gemäss Fig. 2 hat die ganze Spindel
5 eine glatte Zylinderfläche
20, die in der Zylinderöffnung
4' des Arbeitskopfes
1 gleitend angeordnet ist. Neben der Spindel
5 befindet sich eine feste Mutter
21, die im festen Untersatz
3 gebildet ist. In die Mutter
21 ist die Antriebsschraube
22 mit Wendebewegung eingedreht. Die Schraube
22 ist an den im Prinzip bekannten, jedoch nicht dargestellten Antriebsmechanismus mit
Wendewirkung angeschloßen, wo die Antriebsquelle ein pneumatischer oder hydraulischer
Kolbenstellmotor ist. Darüber hinaus hat die Antriebsschraube
22 eine Verbindung mit der Spindel
5 mittels des Antriebsgetriebes
23. Dieses Antriebsgetriebe besteht aus einem miteinander im Eingriff stehenden Zahnradpaar
24 und
25, das auf den Zapfen
26, 27 der Antriebsschraube
22 und der Spindel
5 aufgesetzt ist. Zwei benachbarte Stirnflächen
28, 29 der Antriebsschraube
22 sowie der Spindel
5 sind auf den an Enden des Zweiarmhebels
32 gebildeten Stützen
30, 31 drehbar gestützt. Der Mittelabschnitt des Zweiarmhebels
32 ist mit dem festen Untersatz
3 mittels eines entlang des Hebels
32 sowie des des Untersatzes
3 gleitend verstellbaren Gelenkes
33 pendelnd verbunden. Das Gelenk
33 ist an den stufenlosen Schraubenstellmechanismus
34 mit Handantrieb angeschlossen. Zwecks Unterstützung und ordnungsmässiger Führung
der Senkschraube 7 im Inneren des Arbeitskopfes
1 wurden zwei schwenkbare Stabilisierungsbacken
35 angeordnet, die das Gewinde 8 der Senkschraube
7 in der Anfangsphase des Eindrehens am Umfang umfassen. Die Stabilisierungsbacken
35 sind auf zwei Hebeln
36 gegenüberliegend angeordnet, die im Arbeitskopf 1 mittels Bolzen
37 gelenkig aufgesetzt sind. Beide Hebel
36 sind mittels der Feder
38 verbunden, die sie zueinander nähert. Jeder der Hebel
36 hat einen Seitenvorsprung
39, der an den auf der Spindel
5 gebildeten Steuemocken
40 anliegt. Wiederum jeder Stabilisierungsbacken 35 hat ein Bogenprofil, das dem Walzenprofil
des Gewindes
8 der Senkschraube
7 entspricht, dagegen der Steuernocken
40 hat ein Kegelprofil. Der bearbeitete Schuh mit dem vorbefestigten Absatz
12 wird auf dem Arbeitskopf 1 so angeordnet, dass die Innenfläche der Brandsohle
10 an die entsprechend geneigte Platte
13 anliegt. Der Absatz
12 und die Brandsohle
10 wird auf dem Arbeitskopf
1 mittels der Gegenhalter
15, 16 fixiert. Unter der Wirkung des nicht dargestellten Antriebsmechanismus versetzt sich
die Spindel
5 mit dem Schraubenzieher
6 und der auf dessen Ende aufgesetzten Senkschraube
7 mit Schraubenbewegung nach oben. In der Anfangsphase dieser Bewegung unterstützen
die aneinander nahe gelegenen Stabilisierungsbacken
35 seitlich das Gewinde
8 der Senkschraube
7 und in der Endphase entfernen sie sich davon, wodurch eine freie Bewegung des Kopfes
der Senkschraube 7 ermöglicht wird. Wenn der Kopf der Senkschraube 7 in die Brandsohle
10 eindringt oder sich auf dem nicht dargestellten Stahlsteifer stützt, dann steigen
die Eindrehwiderstände der Senkschraube
7 soweit, dass der nicht dargestellte, pneumatische oder hydraulische Antriebsmechanismus
infolge Überlastung selbsttätig stehen bleibt. Nach der Lösung der Gegenhalter 15,
16 wird der fertige Schuh aus der Einrichtung heruntergenommen und die Spindel
5 mit dem Schraubendreher
6 fährt in die Anfangsposition zurück. Bei den Änderungen der Art verwendeter Senkschrauben
und damit verbundener Steigungsänderung deren Gewinde 8 in der Einrichtung gemäss
Fig. 1 ist die Auswechselung der Gewindespindel 5 sowie der fixierten Mutter 19 zwecks
einer entsprechenden Vereinheitlichung der Gewinde notwendig. In der in Fig. 2 dargestellten
Einrichtung ist in einer solchen Situation das Gelenk
33 entlang des Hebels
32 mittels des Schraubenstellmechanismus
34 entsprechend umzustellen, dank dessen wird die gewünschte Steigungsänderung der Gewindebewegung
der Spindel
5 erreicht.