<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.3//EN" "ep-patent-document-v1-3.dtd">
<ep-patent-document id="EP03753192B1" file="EP03753192NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1551541" kind="B1" date-publ="20080903" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-3">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESI....FIRO..CY..TRBGCZEEHU..SK................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1551541</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20080903</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>03753192.8</B210><B220><date>20031015</date></B220><B240><B241><date>20050214</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>17222002</B310><B320><date>20021015</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20080903</date><bnum>200836</bnum></B405><B430><date>20050713</date><bnum>200528</bnum></B430><B450><date>20080903</date><bnum>200836</bnum></B450><B452EP><date>20080411</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B01F  13/00        20060101AFI20040506BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B01F   7/16        20060101ALI20040506BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>A47J  43/046       20060101ALI20040506BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="4"><text>B02C  18/12        20060101ALI20040506BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>EINWEG-MISHER UND HOMOGENISATOR</B542><B541>en</B541><B542>DISPOSABLE MIXER AND HOMOGENISER</B542><B541>fr</B541><B542>MELANGEUR A USAGE UNIQUE ET HOMOGENEISATEUR</B542></B540><B560><B561><text>DE-A- 19 925 139</text></B561><B561><text>DE-U- 8 024 382</text></B561><B561><text>US-A- 3 704 864</text></B561><B562><text>PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 0060, Nr. 68 (C-100), 30. April 1982 (1982-04-30) &amp; JP 57 007243 A (MATSUSHITA ELECTRIC IND CO LTD), 14. Januar 1982 (1982-01-14)</text></B562></B560></B500><B700><B720><B721><snm>BUCHER, Franz, G.</snm><adr><str>Lüssiweg 8,
Postfach 4127</str><city>CH-6304 Zug</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Medic Tools AG</snm><iid>04198072</iid><irf>G 5452pct/ep</irf><adr><str>Lüssiweg 8</str><city>6304 Zug</city><ctry>CH</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Gachnang, Hans Rudolf</snm><sfx>et al</sfx><iid>00025245</iid><adr><str>Badstrasse 5 
Postfach 323</str><city>8501 Frauenfeld</city><ctry>CH</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>CH2003000675</anum></dnum><date>20031015</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2004035191</pnum></dnum><date>20040429</date><bnum>200418</bnum></B871></B870><B880><date>20050713</date><bnum>200528</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen und Homogenisieren von Materialien, insbesondere infektiösen oder über riechenden oder chemisch aggressiven Materialien, in einem Labortestgefäss.</p>
<p id="p0002" num="0002">Magnetrührer und mechanische Rührer sind im Laborbetrieb allgemein bekannt und gebräuchlich. Bei der Zerkleinerung von infektiösen Gewebefragmenten in nicht hermetisch abgeschlossenen Gefässen besteht eine grosse Infektionsgefahr durch unkontrollierte Spritzer, die durch die Öffnung des Labortestgefässes nach aussen dringen können, durch unbeabsichtigtes Umkippen des Labortestgefässes und durch die Verwendung von Mehrwegmixern. Dies ist insbesondere bei Reagenzgläsern und hierfür bekannte Mischer der Fall.</p>
<p id="p0003" num="0003">Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, der eine hermetische Verschliessung des Labortestgefässes und eine vollständige Durchmischung und Homogenisation von mischbaren Stoffen und Flüssigkeiten erlaubt und eine Entnahme der Mischung und des Homogenats oder eine Zugabe von Flüssigkeiten ohne Entfernung der Vorrichtung erlaubt.</p>
<p id="p0004" num="0004">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.</p>
<p id="p0005" num="0005">Dadurch, dass der Deckel vorgesehen ist, mit dem gleichzeitig<!-- EPO <DP n="2"> --> das Labortestgefäss hermetisch verschlossen wird und in dem Labortestgefäss befindliche Materialien verarbeitet werden, insbesondere gemischt und homogenisiert, wird die Arbeitssicherheit des die Verarbeitung vornehmenden Benutzers wesentlich erhöht.</p>
<p id="p0006" num="0006">Damit sind auch infektiöse Gewebefragmente in sicherer Weise behandelbar. Durch die hermetische Verschliessung des Labortestgefässes kann so in sicherer Weise eine vollständige Homogenisierung der Gewebefragmente erreicht werden. Eine durchstechbare Membrane lässt es zu, dass das Homogenat oder Mischgut mittels Pipettiernadel oder Disposable Tip ohne Entfernung des Einwegdeckels vom Labortestgefäss verdünnt oder entnommen oder mittels Sensor analysiert oder mittels Heiz- oder Kühlstab temperiert werden kann, ohne dass der Deckel vom Labortestgefäss entfernt werden muss.</p>
<p id="p0007" num="0007">Vorteilhafterweise ist der Deckel als Einwegdeckel ausgestaltet, so dass er direkt nach Gebrauch entsorgt wird und somit eine Kontamination bei der weiteren Arbeit im Labor sicher vermieden wird.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die Erfindung wird nachfolgend an verschiedenen Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine schematische Draufsicht auf den Einwegdeckel,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine schematische teilweise geschnittene seitliche Ansicht des Gewindekörpers des Deckels,</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine schematische teilweise geschnittene seitliche Ansicht der Hohlachse,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine schematische teilweise geschnittene Draufsicht auf die Hohlachse,</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine schematische Draufsicht auf das Rührelement mit den Schneidmesser- und Quetschelementen, die durchstechbaren<!-- EPO <DP n="3"> --> Membrane und einer Labyrinth-Lippendichtung,</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>eine schematische teilweise geschnittene seitliche Ansicht des Rührelementes mit den Schneidmesser- und Quetschelementen, der durchstechbaren Membrane und einer Labyrinth-Lippendichtung,</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>eine schematische Draufsicht auf die Rückhaltehülse mit Quetschnuten,</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>eine schematische teilweise geschnittene seitliche Ansicht der Rückhaltehülse mit Quetschnuten,</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>eine schematische teilweise geschnittene seitliche Ansicht des Einwegdeckels.</dd>
</dl></p>
<p id="p0009" num="0009">Die <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt eine schematische Draufsicht und <figref idref="f0006">Fig. 9</figref> eine schematische teilweise geschnittene seitliche Ansicht des Einwegdeckels 10. Das Innere eines zylindrischen Labortestgefässes 70 mit konisch zulaufender Spitze 72 wird mit den zu mischenden oder homogenisierenden Materialien 71 gefüllt. Anschliessend wird das Labortestgefäss 70 mit dem Einweg-Schraubverschlussdeckel 10 oder der Einweg-Schnappkappe (Snap-Cap) 10 verschlossen und dann auf den Kopf gestellt.</p>
<p id="p0010" num="0010">Im Einweg-Schraubverschlussdeckel 10 oder in der Einweg-Schnappkappe (Snap-Cap) 10 des hermetisch abdichtbaren Labortestgefässes 70 ist ein Rührelement 30 mit einem radialen Grobschneidmesser 31, drei Mittelquetschpaare 33 und drei Feinquetscherdrillinge aus Kunststoff oder Metall vorgesehen, die an den schneidenden Kanten der Nuten 41, 43, 45 der Rückhaltehülse 40 vorbeigeführt werden Dieses Rührelement 30 wird mit Hilfe der Hohlachse 50 von ausserhalb des Labortestgefässes 70 von einem externen Sechspunkte-Schnellkupplungsbolzen angetrieben.</p>
<p id="p0011" num="0011">Das Labortestgefäss 70 mit den zu mischenden und homogenisierenden<!-- EPO <DP n="4"> --> Materialien wird bei kopfstehender Gefässstellung entsprechend <figref idref="f0006">Fig. 9</figref> kraftschlüssig auf den externen Sechspunkte-Schnellkupplungsbolzen eines externen Antriebs gestellt. Durch die übertragene Drehbewegung werden die sich im Innenraum des Labortestgefässes 70 befindlichen Stoffe und Flüssigkeiten 71 in drei Phasen durch das Grobschneidemesser 31, die drei Mittelquetscherpaare 33 und die drei Feinquetscherdrillinge 35 an den Nuten 41, 43, 45 der Rückhaltehülse 40 zerquetscht, vermischt, homogenisiert und nach oben umlenkt. Die hydraulische Labyrinthlippendichtung 22, 36, bestehend auch drei ringförmigen, ineinanderlaufenden axialen Nuten und Nocken, verhindert das Auslaufen der Flüssigkeit 71. Die Drehzahl ist materialspezifisch für eine optimale Homogenisierung festgelegt. Die Anzahl der Bearbeitungselemente 31, 33 und 35 (1, 2, 3 etc.) ist frei wählbar, wobei der Fachmann deren Anzahl unter anderem auch durch die Bauhöhe und die Art der gewählten Schneiden festlegt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die hydraulische Labyrinthlippendichtung 22, 36 im Deckel 10 dichtet das Material 71 im Inneren des Labortestgefässes 70 sowohl im Ruhezustand wie auch während der Drehbewegung des Rührelementes 30 hermetisch gegen die Umgebung ab und verhindert dadurch eine Kontamination mit der Umgebung und das Austreten von Aerosolen vor, während und nach dem Mischen oder Homogenisieren.</p>
<p id="p0013" num="0013">Anstelle des Einsatzes der in dem dargestellten Ausführungsbeispiel gezeigten hydraulischen Labyrinthlippendichtung 22, 36 ist es ebenso möglich, eine einfache Gummidichtung, beispielsweise in Gestalt eines Dichtringes, oder einen anderen dem Fachmann geläufigen Dichtungstyp zur Abdichtung des Labortestgefässes 70 nach Aussen zu verwenden.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zeigt eine schematische teilweise geschnittene seitliche Ansicht des Gewindekörpers 20 des Deckels. Das doppelgängige Gewinde<!-- EPO <DP n="5"> --> 21 dient zur einfachen Aufnahme des Labortestgefässes 70. Die Dichtlippe 24 gewährt eine zusätzliche Sicherheit gegen das Auslaufen der Flüssigkeit 71. Zwölf seitliche Nuten 25 verhindern, dass sich der Gewindekörper während des Antriebs der Hohlachse 50 mitdreht.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> zeigt eine schematische teilweise geschnittene seitliche Ansicht des Hohlkörpers 50 und die <figref idref="f0003">Fig. 4</figref> zeigt eine schematische teilweise geschnittene Draufsicht des Hohlkörpers 50. Sechs axiale Kerben 52 übernehmen vom externen Sechspunkte-Schnellkupplungsbolzen kraftschlüssig das Drehmoment. Der Hohlkörper 50 wird in das Rührelement 30 kraftschlüssig eingepresst.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die <figref idref="f0004">Fig. 5</figref> zeigt eine schematische Draufsicht des Rührelements 30 und die <figref idref="f0004">Fig. 6</figref> zeigt eine teilweise geschnittene Ansicht des Rührelements 30. Die Membrane 32 ermöglicht beim aufrechtstehenden Labortestgefäss 70 die Durchführung einer Pipettiernadel, eines Disposable Tips, eines Messfühlers oder einer Heiz-/Kühlkomponente, ohne dass der Einwegdeckel 10 vom Labortestgefäss 70 entfernt werden muss. Dadurch werden mögliche Kontaminationen und Aerosole stark minimiert. Mit einem Snapdeckel in die in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> dargestellte Öffnung 54 des Hohlkörpers 50 lässt sich das Labortestgefäss 70 nach erfolgter Durchstechung der Membrane 32 wieder hermetisch schliessen. Vorteilhaft ist hierbei die zentrale Anordnung der Durchführung oder Hohlachse 53. Diese gestattet die hermetische Verschliessung auch dadurch, dass zentral beim Rotieren der Membran 32 auf diesen Mittelteil nur geringe Fliehkräfte wirken, die eine seitliche Membran deformieren und damit undicht machen könnten. Sofern die Membrane 32 durchstochen oder durchbrochen ist, kann auch vorgesehen sein, dass ein Snapdeckel aus Kunststoff oder Metall im Bereich 54 den Deckel 10 wieder hermetisch verschliesst.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0017" num="0017">Das Rührelement 30 ermöglicht zusammen mit der Rückhaltehülse 40 die Homogenisation in drei Phasen. In der ersten Phase schneidet das radiale Grobschneidemesser 31 zusammen mit den Nuten 41 in der Rückhaltehülse 40 in <figref idref="f0005">Fig. 8</figref> das Mischgut in grobe Fragmente. In einer zweiten Phase zerkleinern die drei radialen Mittelquetscherpaare 33 das Mischgut unter Mithilfe der Nuten 43 weiter. In der letzten Phase homogenisieren die Feinquetscherdrillinge 35 zusammen mit den Nuten 45 das Mischgut zum eigentlichen Homogenat.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die <figref idref="f0005">Fig. 7</figref> zeigt eine schematische Draufsicht auf die Rückhaltehülse 40 und die <figref idref="f0005">Fig. 8</figref> zeigt eine teilweise geschnittene seitliche Ansicht der Rückhaltehülse 40. Die Nockenpaare 41 und 42 sind radial und axial so versetzt, dass sich die Rückhaltehülse 40 jederzeit in den Einwegdeckel 10 einstecken oder aus dem Einwegdeckel 10 entfernen lässt. Die Nuten 41, 43, 45 in den Nocken 42, 44 und die Nocken 42, 44 selbst dienen dazu, das Mischgut 71 im kopfstehenden Labortestgefäss 70 und drehenden Rührelement 30 zurück zu halten, einzuklemmen, zu zerschneiden und zerquetschen. Durch das Entfernen der Rückhaltehülse 40 aus dem Einwegdeckel 10 wird das Mischgut 71 bei drehendem Rührelement 30 schonender gemischt, extrahiert oder aufgeschlämmt.</p>
<p id="p0019" num="0019">In den Zeichnungen nicht dargestellt sind folgende Merkmale, die in der dargestellten Ausführungsform des Einwegdeckels 10 aufgenommen werden können. In <figref idref="f0006">Fig. 9</figref> im Bereicht 26 können Sensorleitungen durch den Gewindekörper 20 durchgeführt werden, die auf der nach aussen weisenden Seite über elektrische Verbindungen verfügen. Somit kann in einfacher Weise ein Sensor während des Mischens im Bereich 27 des zu bearbeitenden Materials 71 angeordnet werden. Anstelle von Sensorleitungen kann auch ein Lichtleiter eingeführt werden oder eine Zuleitung, welche im Bereich 27 ein Heizkörper oder ein Peltierelement ausbildet. Über die<!-- EPO <DP n="7"> --> wärmeleitende Antriebsachse 50 kann Wärmeenergie in das Labortestgefäss 70 eingeführt oder aus diesem nach aussen abgeleitet werden. Für die Erzielung einer gewünschten Vermischung oder Homogenisation spielen das Drehzahlprofil des Rührelements 30 im Probentestgefäss 70 und die Mischdauer eine entscheidende Rolle. Über das Kupplungselement 50 können alle Formen der Drehzahlbeschleunigungen und -verzögerungen sowie Ultraschallwellen auf das Rührelement 30 zugeführt werden.</p>
</description><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Vorrichtung zum Mischen, Homogenisieren, Extrahieren, Aufschlämmen von Materialen, insbesondere infektiösen oder übel riechenden oder chemisch aggressiven Materialien (71), in einem Labortestgefäss (70), das mit einem Deckel (10) hermetisch verschliessbar ist, wobei in dem Deckel (10) zur Bearbeitung des in das Labortestgefäss (70) einbringbaren Materials (71) ein Rührelement (30) vorgesehen ist, das mit einem Kupplungsstück (50) verbunden ist, und wobei das sich um die Längsachse des Labortestgefässes (70) drehende Rührelement (30) mit Schneid-und/oder Quetschelementen (31; 33, 35) versehen ist, welche in unmittelbarer Nähe zu Schneidkanten (42, 44; 41, 43, 45) einer Rückhaltehülse (40) angeordnet ist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Rührelement (30) hohlzylindrisch (53) ist und mit einer zentrischen Abschlusskappe (32) versehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die zentrische Abschlusskappe (32) eine durchstechbare oder durchbrechbare Membrane (32) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schneid- und/oder Quetschelemente Grobschneidemesser (31) und Quetscher (33, 35) umfasst, die in unmittelbarer Nähe zu den Schneidkanten angeordnet sind, die durch Nocken (42, 44) und Nuten (41, 43, 45) gebildet werden, wobei die Schneid-und/oder Quetschelemente insbesondere aus Kunststoff oder Metall bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Rückhaltehülse (40) als aufsteckbares oder entfernbares, innen offenes Zusatzelement vorgesehen ist.<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Deckel ein Einwegdeckel (10) ist und/oder dass er einen Schraubverschluss oder einen Schnappverschluss aufweist, der zu einem entsprechenden Element an dem Labortestgefäss (70) komplementär ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Labortestgefässe (70) zylindrisch oder quaderförmig sind und/oder dass die Labortestgefässe (70) aus Kunststoff oder Glas bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zur Bearbeitung des Materials (71) Mittel zu seiner Zerquetschung, Mischung, Homogenisierung, Extraktion und Aufschlämmung vorgesehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Deckel (10) über einen Gummidichtring, eine Spanndichtung oder eine hydraulische Labyrinthlippendichtung (22, 36) zum hermetischen Verschluss zwischen dem Gefässinneren (71) des Labortestgefässes (70) und der äusseren Umgebung verfügt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Kupplungsstück (50) hohl ausgestaltet ist und/oder dass es ein Innen-Sechspunkte-Schnellkupplungsring (50) ist, so dass Rotationsenergie von aussen mechanisch zuführbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> über eine wärmeleitende Antriebsachse Wärmeenergie in das Labortestgefäss (70) einführbar oder aus diesem<!-- EPO <DP n="10"> --> nach aussen ableitbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> durch einen Bereich (26) im Gewindekörper (20) des Deckels elektrische Leitungen oder Lichtleiter zu Sensoren oder Heiz- oder Peltierelementen im Inneren des Labortestgefässes (70) geführt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> durch die durchstechbare oder durchbrechbare Membrane (32) im Einwegdeckel (10) bei aufrechtstehendem Labortestgefäss (70) das Homogenat mit einem Sensor oder einem Heiz- oder Peltierelement manuell oder maschinell analysiert oder temperiert werden kann, ohne den Deckel (10) vom Labortestgefäss (70) entfernen zu müssen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die durchstochene oder durchbrochene Membrane (32) im Einwegdeckel (10) mit einem Snapdeckel aus Kunststoff oder Metall im Bereich (54) wieder hermetisch verschlossen werden kann.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Device for mixing, homogenising, extracting, slurrying materials, more especially infectious or foul smelling or chemically aggressive materials (71), in a laboratory test container (70), which is hermetically sealable by means of a cover (10), wherein an agitating element (30) is provided in the cover (10) for processing the material (71) that is introducible into the laboratory test container (70), the said agitating element being connected to a coupling piece (50), and wherein the agitating element (30) that rotates about the longitudinal axis of the laboratory test container (70) is provided with cutting and/or crushing elements (31; 33, 35), which are disposed in the direct vicinity of cutting edges (42, 44; 41, 43, 45) of a retaining sleeve (40), <b>characterised in that</b> the agitating element (30) is hollow cylindrical (53) and is provided with a central end cap (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Device according to claim 1, <b>characterised in that</b> the central end cap (32) is a diaphragm (32) that can be penetrated or ruptured.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Device according to claim 1 or 2, <b>characterised in that</b> the cutting and/or crushing elements comprise coarse cutting blade (31) and crushers (33, 35), which are disposed in the direct vicinity of the cutting edges, which are formed by cams (42, 44) and grooves (41, 43, 45), wherein the cutting and/or crushing elements are produced more especially from plastics material or metal.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Device according to one of claims 1 to 3, <b>characterised in that</b> the retaining sleeve (40) is provided as an attachable or removable additional element that is open inside.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Device according to one of claims 1 to 4, <b>characterised in that</b> the cover is a disposable cover (10) and/or <b>in that</b> the said cover includes a screw-type closure or a snap-type closure, which is complementary to a corresponding element on the laboratory test container (70).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Device according to one of claims 1 to 5, <b>characterised in that</b> the laboratory test containers (70) are cylindrical or cuboidal and/or <b>in that</b> the laboratory test containers (70) are produced from plastics material or glass.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Device according to one of claims 1 to 6, <b>characterised in that</b> means for crushing, mixing, homogenising, extracting and slurrying the material (71) are provided for its processing.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Device according to one of claims 1 to 7, <b>characterised in that</b> the cover (10) includes a rubber sealing ring, a clamping sealing ring or a hydraulic labyrinth sealing ring (22, 36) for the hermetic closure between the container interior (71) of the laboratory test container (70) and the exterior environment.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Device according to one of claims 1 to 8, <b>characterised in that</b> the coupling piece (50) is hollow and/or <b>in that</b> the said coupling piece is a hexagon rapid action coupling ring (50) such that rotational energy can be supplied mechanically from outside.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Device according to one of claims 1 to 9, <b>characterised in that</b> thermal energy is introducible into the laboratory test container (70) or can be removed from the said laboratory test container to the outside by means of a heat conducting driving axle.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Device according to one of claims 4 to 10, <b>characterised in that</b> electric lines or optical waveguides lead to sensors or heating elements or Peltier elements in the interior of the laboratory test container (70) through a region (26) in the thread body (20) of the cover.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Device according to one of claims 2 to 11, <b>characterised in that</b> through the penetratable or rupturable diaphragm (32) in the disposable cover (10), with the laboratory test container (70) standing in the upright position, the homogenate can be manually or automatically analysed or tempered by means of a sensor or a heating or Peltier element without the cover (10) having to be removed from the laboratory test container (70).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Device according to one of claims 2 to 12, <b>characterised in that</b> the penetrated or ruptured diaphragm (32) in the disposable cover (10) can be re-sealed hermetically in the region (54) by means of a snap-type cover made of plastics material or metal.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif de mélange, d'homogénéisation, d'extraction, de mise en suspension de substances, notamment de substances ( 71 ) infectieuses ou sentant mauvais ou agressives chimiquement, dans un récipient ( 70 ) d'essai en laboratoire, qui peut être fermé hermétiquement par un couvercle ( 10 ), dans lequel il est prévu, dans le couvercle ( 10 ), pour le traitement de la substance ( 71 ) qui peut être introduite dans le récipient ( 70 ) d'essai en laboratoire, un élément ( 30 ) de brassage qui est relié à une pièce ( 50 ) d'accouplement et dans lequel l'élément ( 30 ) de brassage, tournant autour de l'axe longitudinal du récipient ( 70 ) d'essai en laboratoire, est muni d'éléments ( 31 ; 33, 35 ) de coupe et/ou de raclage qui sont disposés à proximité directe de bords ( 42, 44 ; 41, 43, 45 ) de coupe d'un manchon ( 40 ) de retenue, <b>caractérisé en ce que</b> l'élément ( 10 ) de brassage est cylindrique ( 53 ) creux et est muni d'une coiffe ( 32 ) centrée de fermeture.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif suivant la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> la coiffe ( 32 ) centrée de fermeture est une membrane ( 32 ) pouvant être transpercée ou rompue.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> l'élément de coupe et/ou d'écrasement comprend un couteau ( 31 ) de coupe grossière et des raclettes ( 33, 35 ), qui sont disposées à proximité immédiate des bords de coupe, qui sont formées par des bossages ( 42, 44 ) et des rainures ( 41, 43, 45 ), les éléments de coupe et/ou de raclage étant notamment en matière plastique ou en métal.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 3, <b>caractérisé en ce que</b> le manchon ( 40 ) de retenue est prévu sous la forme d'un élément supplémentaire ouvert à l'intérieur, pouvant être transpercé ou enlevé.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 4, <b>caractérisé en ce que</b> le couvercle est un couvercle ( 10 ) à usage unique et/ou <b>en ce qu'</b>il a une fermeture vissée ou une fermeture à déclic, qui est complémentaire d'un élément correspondant du récipient ( 70 ) d'essai en laboratoire.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 5, <b>caractérisé en ce que</b> les récipients ( 70 ) d'essai en laboratoire sont cylindriques ou parallélépipédiques et/ou <b>en ce que</b> les récipients ( 70 ) d'essai en laboratoire sont en matière plastique ou en verre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 6, <b>caractérisé en ce que</b>, pour le traitement de la substance ( 71 ), il est prévu des moyens pour son écrasement, son mélange, son homogénéisation, son extraction et sa mise en suspension.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 7, <b>caractérisé en ce que</b> le couvercle ( 10 ) dispose d'un joint d'étanchéité en caoutchouc, une étanchéité par serrage ou une étanchéité ( 22, 36 ) hydraulique à lèvres en labyrinthe pour la fermeture hermétique entre l'intérieur ( 71 ) du récipient ( 70 ) d'essai en laboratoire et l'extérieur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 8, <b>caractérisé en ce que</b> la pièce ( 50 ) d'accouplement est creuse et/ou <b>en ce que</b> c'est une bague ( 50 ) d'accouplement rapide intérieure à six points, de sorte que de l'énergie de rotation peut être apportée mécaniquement de l'extérieur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 9, <b>caractérisé en ce que</b>, par un axe d'entraînement conduisant la chaleur, de l'énergie calorifique peut être introduite dans le récipient ( 70 ) d'essai en laboratoire ou en être évacuée vers l'extérieur.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Dispositif suivant l'une des revendications 4 à 10, <b>caractérisé en ce que</b> des lignes électriques ou des fibres optiques menant à des capteurs ou à des éléments de chauffage ou à effet Peltier vont, en passant par une partie ( 26 ) du corps ( 20 ) fileté du couvercle, à l'intérieur du récipient ( 70 ) d'essai en laboratoire.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Dispositif suivant l'une des revendications 2 à 11, <b>caractérisé en ce que,</b> par la membrane ( 32 ) pouvant être transpercée ou pouvant être rompue dans le couvercle ( 10 ) à usage unique, on peut, alors que le récipient ( 70 ) d'essai en laboratoire est vertical, analyser manuellement ou automatiquement ou mettre à température le produit homogénéisé par un capteur ou par un élément de chauffage ou par un élément à effet Peltier, sans avoir à retirer le couvercle ( 10 ) du récipient ( 70 ) d'essai en laboratoire.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Dispositif suivant l'une des revendications 2 à 12, <b>caractérisé en ce que</b> la membrane ( 32 ) percée ou rompue du couvercle ( 10 ) à usage unique peut être refermée hermétiquement par un couvercle à déclic en matière plastique ou en métal dans la partie ( 54 ).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="16"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="170" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="163" he="177" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0003" num="3,4"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="138" he="224" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0004" num="5,6"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="160" he="222" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0005" num="7,8"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="165" he="230" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0006" num="9"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="165" he="209" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
