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(11) |
EP 1 551 574 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.07.2007 Patentblatt 2007/30 |
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Anmeldetag: 09.08.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/008865 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/033123 (22.04.2004 Gazette 2004/17) |
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VORRICHTUNG ZUM QUERFLIESSPRESSEN VON WERKSTÜCKEN UND VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINER
DERARTIGEN VORRICHTUNG
DEVICE FOR TRANSVERSE EXTRUSION OF WORKPIECES AND OPERATING METHOD FOR SAID DEVICE
DISPOSITIF D'EXTRUSION LATERALE DE PIECES ET PROCEDE PERMETTANT DE FAIRE FONCTIONNER
LEDIT DISPOSITIF
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
08.10.2002 DE 10246940
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.07.2005 Patentblatt 2005/28 |
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Patentinhaber: ThyssenKrupp Presta AG |
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9492 Eschen (LI) |
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Erfinder: |
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- BRIDA, Hubert
A-6820 Frastanz (AT)
- KEPPLER-OTT, Thomas
A-6800 Feldkirch (AT)
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| (74) |
Vertreter: Adams, Steffen et al |
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ThyssenKrupp Technologies AG
Legal - Patents
Am Thyssenhaus 1 45128 Essen 45128 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 922 659 US-A- 4 977 773
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DE-A- 19 922 660
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Querfließpressen von Werkstücken nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 (siehe Z.B.
US-A-4 977 773). Die Umformung der Werkstücke erfolgt in zwei aufeinander liegenden Matrizenhälften,
wobei das Werkstück zwischen zwei Stempel derartig verpresst wird, dass ein Teil des
Werkstoffes quer zur Pressrichtung in von den Matrizenhälften gebildete Hohlräume
ausweicht.
[0002] Wesentlich bei dieser Form des Querfließpressens ist, dass die Matrizenhälften während
des Umformvörganges stets aufeinander liegen und auch durch die Umformkräfte nicht
voneinander getrennt werden dürfen. Von daher werden die Matrizenhälften durch Kraft
beaufschlagte Einrichtungen, vorzugsweise durch Hydraulik- oder Pneumatikkolben zusammengehalten,
die eine derartig hohe Kraft aufbringen müssen, dass die Umformkräfte die Matrizenhälften
nicht zu Öffnen in der Lage sind.
[0003] Eine andere Einrichtung ist in der
DE 199 22 660 gezeigt. Nachteilig bei derartig kompliziert aufgebauten Werkzeugen ergibt sich,
dass der umzuformende Rohling nur schwierig und häufig auch ungenau in das Werkzeug
eingelegt werden kann. Des Weiteren nachteilig ist nicht sichergestellt, dass der
Rohling sich während der Umformung in der richtigen Lage im Umformwerkzeug, vorzugsweise
mittig hierin und mittig zur Trennebene befindet.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Querfließpressen von
Werkstücken derartig zu gestalten, dass der Rohling einfach in diese Vorrichtung einbringbar
ist und Mittel vorzusehen, die den Rohling in der vorgesehenen Lage im Werkzeug halten.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen sind in den Ansprüchen 2 bis 10 beschrieben.
Die Ansprüche 11 und 12 beschreiben ein bevorzugtes Verfahren zum Betreiben einer
Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10.
[0006] Zusätzlich zur Lösung der gestellten Aufgabe ergibt sich vorteilhaft, dass mit den
erfindungsgemäßen Mitteln erreicht werden kann, dass während des Umformvorganges eine
gezielte Steuerung des Fließverhaltens vorgenommen werden kann.
Dieses wird dadurch erreicht, dass die die Stößel beaufschlagenden Druckräume separat
für jede Matrizenhälfte bezüglich ihres Kraft-Zeit-Verhaltens regelbar sind.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Figur 1 die Vorrichtung in geöffnetem Zustand,
Figur 2 die Vorrichtung gemäß Figur 1 nach dem Fixieren des Rohlings,
Figur 3 die Vorrichtung in zusammengefahrenem Zustand und
Figur 4 die Vorrichtung nach dem Umformvorgang.
[0008] Die dargestellte Vorrichtung eignet sich besonders zum Querfließpressen von Werkstücken
auf waagerecht arbeitenden Umformmaschinen, vorzugsweise Mehrstufenumformmaschinen.
Dabei kann der Umformvorgang entgegen dem Ausführungsbeispiel auch in mehreren Werkzeugen
in mehreren Umformschritten durchgeführt werden.
[0009] Wie aus den Figuren 1 bis 4 ersichtlich, sind die Hälften der Umformvorrichtung etwa
identisch aufgebaut. Jede Vorrichtungshälfte weist eine Halteeinrichtung 1, 2 auf.
Diese Halteeinrichtungen 1, 2 sind mit dem nicht näher dargestellten Pressentisch
und Pressenstempel bzw. der matrizen- und stempelseitigen Aufnahmeeinrichtung einer
Horizontalpresse verbunden.
[0010] Die Haltevorrichtungen 1, 2 tragen jeweils einen Zylindertopf 3, 4. Diese Zylindertöpfe
3, 4 tragen wiederum Ringkolben 5, 6, die in den Mänteln der Zylindertöpfe 3, 4 sowie
jeweils mit einer buchsenförmigen Verlängerung 7, 8, in Bohrungen in den Böden der
Zylindertöpfe 3, 4, geführt werden.
[0011] An den Stirnseiten der Ringkolben 5, 6 sind die Matrizenhälften 9, 10 befestigt,
wobei diese Matrizenhälften 9, 10 mit Armierungen 11, 12 gegen radiales Aufweiten
vorgespannt sind.
[0012] Die Matrizenhälften 9, 10 werden axial zentral von Stößeln 13, 14 durchdrungen. Diese
Stößel 13, 14 werden in den Matrizenhälften 9, 10 und in einer zentralen Bohrung durch
die Ringkolben 5, 6 geführt. Die Stößel 13, 14 liegen werkzeugseitig über Zwischenstücke
15, 16 an Druckkolben 17, 18 an.
[0013] Durch diese Konstruktion werden zwischen den Zylindertöpfen 3, 4 und den Ringkolben
5, 6 Druckräume 19, 20 gebildet, die mit Druckflüssigkeit oder unter Druck stehendem
Gas oder Luft beaufschlagt werden können. Entsprechende Druckräume 21, 22 sind oberhalb
der Druckkolben 17, 18 angeordnet, um diese mit Druck beaufschlagen zu können.
[0014] Figur 1 zeigt das auseinandergefahrene Werkzeug. In dieser Position kann beispielsweise
über Greifer der Rohling 23 zwischen die auseinandergefahrenen Stößel 13, 14 gebracht
und hier gehalten werden (durch Pfeile dargestellt). Die Stößel 13, 14 fahren dann,
wie in Figur 2 dargestellt, aufeinander zu. Dieses kann, wie auch in Figur 2 gezeigt,
durch das Vorfahren des Pressenstempels auf den Pressentisch erfolgen. Da jedoch mehrere
Bauteile axial ineinander verschieblich sind, könnte dieses beispielsweise auch über
ein Vorfahren des oberen und/oder unteren Ringkolbens 6, 7 im Zylindertopf 3, 4 erfolgen:
In gleicher Weise aber auch durch ein Vorfahren der Stößel 13, 14, die dann in der
Ausgangsstellung in zurückgefahrener Position sein müssen.
[0015] Durch weiteres Zusammenfahren von Pressenstempel und Pressentisch werden dann, wie
in Figur 3 gezeigt, die Matrizenhälften 9, 10 aufeinandergefahren. Dabei können Einrichtungen
zum Einfädeln und Positionieren der Werkzeughälften (hier nicht dargestellt) Verwendung
finden. Vorher oder danach muss dann in den Druckräumen 19, 20 ein derartig hoher
Hydraulik- oder Pneumatikdruck aufgebaut werden, dass die nachfolgende Umformung des
Rohlings 23 zum fertigen Werkstück 24 (in Figur 4 gezeigt) nicht zu einem Auseinanderklaffen
der Matrizenhälften 9, 10 führt, Im Ausführungsbeispiel sind die Stößel 13, 14 so
gestaltet, dass sie vor Beginn des eigentlichen Umformvorganges über die Zwischenstücke
15, 16 und die Druckkolben 17, 18 an den Halteeinrichtungen 1, 2 anliegen. Damit kann
zur Umformung die volle Kraft des Pressenstempels eingesetzt werden.
[0016] Figur 4 zeigt die Vorrichtung nach dem Umformen des Rohlings 23 zum fertigen Werkstück
24. In dieser Position sind die Ringkolben 5, 6 in die Zylindertöpfe 3, 4 eingefahren.
Die Hydraulikflüssigkeit bzw. das Pneumatikmedium sind entsprechend gesteuert oder
geregelt abgeführt bzw. komprimiert.
[0017] Durch eine geregelte Abführung bzw. Komprimierung der Hydraulikflüssigkeit bzw. des
Pneumatikmediums, beispielsweise über Regelventile, kann das Kraft-Zeit-Verhalten
aller Vorrichtungsteile gegeneinander gezielt gesteuert werden. Dadurch kann zum einen
durch die gezielte geregelte Ableitung der Hydraulikflüssigkeit bzw. des Pneumatikmediums
aus den Druckräumen 21, 22 sichergestellt werden, dass in jeder Phase seiner Umformung
zum Werkstück 24 die richtige Lage des Rohlings 23 in Bezug auf das Zusammenfahren
der Stößel 13, 14 in die Matrizenhälften 9, 10 gewährleistet ist. Durch entsprechende
Veränderungen kann sogar ein besonderes gezieltes Fließverhalten erreicht werden.
Diese Maßnahme kann unterstützt werden durch die geregelte Abfuhr der Hydraulikflüssigkeit
bzw. des Pneumatikmedums aus den Druckräumen 19,20.
[0018] Abschließend können einer oder beide der Stößel 13, 14 als Auswerfer dienen. Es ist
sogar möglich, dass das fertige Werkstück zwischen den Stößeln 13, 14 gehalten werden
und dann von einer Greifeinrichtung aufgenommen und gezielt einer weiteren Bearbeitung
zuführt werden kann.
Bezugszeichenliste
[0019]
- 1. Halteeinrichtung
- 2. Halteeinrichtung
- 3. Zylindertopf
- 4. Zylindertopf
- 5. Ringkolben
- 6. Ringkolben
- 7. Verlängerung
- 8. Verlängerung
- 9. Matrizenhälfte
- 10.Matrizenhälfte
- 11.Armierung
- 12.Armierung
- 13. Stößel
- 14. Stößel
- 15.Zwischenstück
- 16. Zwischenstück
- 17.Druckkolben
- 18.Druckkolben
- 19. Druckraum
- 20.Druckraum
- 21. Druckraum
- 22. Druckraum
- 23. Rohling
- 24. Werkstück
1. Vorrichtung zum Querfließpressen von Werkstücken (24) aus Rohlingen (23), einen Pressentisch,
der eine erste Matrizenhälfte (10) trägt und einen senkrecht zum Pressentisch beweglichen,
die erforderliche Umformkraft aufbringenden Pressenstempel, an dem die zweite Matrizenhälfte
(9) befestigt ist, aufweisend, sowie mit separat gesteuerten, Kraft beaufschlagten
Einrichtungen zum Zuhalten der Matrizenhälften (9, 10), wobei beiden Matrizenhälften
(9, 10) jeweils ein Stößel (13, 14) zugeordnet ist und wenigstens einer der Stößel
(13, 14) separat ansteuerbar und bis über die Umformkontur der Matrizenhälfte (9,
10) in Arbeitsrichtung verschiebbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stößel (13, 14) vor dem Zusammenfahren der Matrizenhälften (9, 10) derart aufeinander
zu bewegbar sind, dass der Rohling (23) zwischen den stößeln (13, 14) gehalten wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stößel (13, 14) sich wenigstens während der letzten Phase der Umformung am sie
tragenden Teil der Matrizenhälfte (13, 14) abstützen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraft-Zeit-Verhalten des separat ansteuerbaren Stößels (13, 14) regelbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung jeweils eines separat ansteuerbaren Stößels (13, 14) an jeder Matrizenhälfte
(9, 10) das jeweilige Kraft-Zeit-Verhalten der Stößel (13, 14) unabhängig voneinander
regelbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zum Zuhalten der Matrizenhälften (9, 10) als hydraulische oder
pneumatische Ringkolben (5, 6) ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass den Stößeln (13, 14) und den Ringkolben (5, 6) hydraulische oder pneumatische Druckräume
(19, 20, 21, 22) zugeordnet sind, von denen wenigstens einer unabhängig von den anderen
mit mindestens einer separaten Drucksteuereinrichtung verbunden ist, die einen gegenüber
den anderen verschiedenen gesteuerten oder geregelten Druckverlauf in den Druckräumen
(19, 21, 20, 22) ermöglicht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckverlauf in den Druckräumen (19, 20, 21, 22) voneinander unabhängig getrennt
oder voneinander abhängig gemeinsam regelbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stößel (13, 14) in den jeweiligen Matrizenhälften (9, 10) geführt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrizenhälften (9,10) jeweils eine Halteeinrichtung (1, 2) aufweisen, an der
in Arbeitsrichtung verschieblich jeweils eine Zuhalteeinrichtung und ein Druckkolben
(17, 18) für die Stößel (13, 14) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Druckkolben (17, 18) für den Stößel (13, 14) konzentrisch in der Zuhalteeinrichtung
(5, 6) geführt ist.
11. Verfahren zum Betreiben der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohling (23) beim Einlegen in die Vorrichtung zunächst zwischen den Stößeln (13,
14) gehalten wird, bevor durch das Zusammenfahren von Pressenstempel und Pressentisch
die Werkzeuge zusammengefahren werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohling (23) zunächst bei auseinander gefahrenen Matrizenhälften (9, 10) über
einen Greifer zwischen die auseinander gefahrenen Stößel (13, 14) gebracht und dort
gehalten wird, dass anschließend die Stößel (13, 14) aufeinander zu bewegt werden,
bis sie den Rohling (23) halten, und dass dann die Werkzeuge durch das Zusammenfahren
von Pressenstempel und Pressentisch unter Umformung des Rohlings (23) aufeinander
zu bewegt werden.
1. Device for lateral extrusion of work pieces (24) from blanks (23), comprising a press
plate which supports a first die half (10), and press ram which moves perpendicular
to the press plate and applies the required deforming force and to which the second
die half (9) is attached, and having separately controlled force-applying devices
for clasping the die halves (9, 10) together, wherein the two die halves (9, 10) are
respectively allocated a plunger (13, 14) and at least one of the plungers (13, 14)
can be controlled separately and is formed to be displaceable in the working direction
over the deforming contour of the die halves (9, 10), characterised in that prior to the die halves (9, 10) coming together the plungers (13, 14) can be moved
towards each other in such a way that the blank (23) is held between the plungers
(13, 14).
2. Device as claimed in claim 1, characterised in that the plungers (13, 14) are supported at least during the final phase of the deformation
on the part of the die halves (13, 14) which supports them.
3. Device as claimed in claim 1 or claim 2, characterised in that the force-time behaviour of the separately controllable plunger (13, 14) is adjustable.
4. Device as claimed in claim 3, characterised in that when using a separately controllable plunger (13, 14) respectively on each die half
(9, 10) the respective force-time behaviour of the plungers (13, 14) can be adjusted
in a mutually independent manner.
5. Device as claimed in any one of claims 1 to 4, characterised in that the devices for clasping the die halves (9, 10) together are formed as hydraulic
or pneumatic annular pistons (5, 6).
6. Device as claimed in any one of claims 1 to 5, characterised in that the plungers (13, 14) and the annular pistons (5, 6) are allocated hydraulic or pneumatic
pressure chambers (19, 20, 21, 22), of which at least one is connected to at least
one separate pressure control device independently of the others, which pressure control
device in comparison with the others permits a different controlled or adjusted pressure
progression in the pressure chambers (19, 20, 21, 22).
7. Device as claimed in claim 6, characterised in that the pressure progression in the pressure chambers (19, 20, 21, 22) can be adjusted
separately independently from each other or can be adjusted together in dependence
upon each other.
8. Device as claimed in any one of claims 1 to 7, characterised in that the plungers (13, 14) are guided in the respective die halves (9, 10).
9. Device as claimed in any one of claims 1 to 8, characterised in that the die halves (9, 10) each have a holding device (1, 2) on which in each case a
clasping device and a pressure piston (17, 18) for the plungers (13, 14) are disposed
so as to be displaceable in the working direction.
10. Device as claimed in claim 9, characterised in that the respective pressure piston (17, 18) for the plunger (13, 14) is guided concentrically
in the clasping device (5, 6).
11. Method for operating the device as claimed in any one of claims 1 to 10, characterised in that the blank (23) is held initially between the plungers (13, 14) during placement into
the device before the tools are moved together by the press ram and press plate moving
together.
12. Method as claimed in claim 11, characterised in that when the die halves (9, 10) have been moved apart the blank (23) is initially brought
between the plungers (13, 14), which have moved apart, by means of a gripper and is
held there, that then the plungers (13, 14) are moved towards each other until they
hold the blank (23) and that then the tools are moved towards each other by the press
ram and press plate being moved towards each other while deforming the blank (23).
1. Dispositif pour l'extrusion latérale de pièces (24) à partir d'ébauches (23), présentant
un plateau de presse qui porte une première demi-matrice (10) et un poinçon de presse
mobile perpendiculairement au plateau de presse, exerçant la force de formage nécessaire,
auquel la deuxième demi-matrice (9) est fixée, ainsi qu'avec des dispositifs soumis
à une force, commandés séparément, pour bloquer les demi-matrices (9, 10), un poinçon
(13, 14) étant associé à chacune des deux demi-matrices (9, 10) et au moins l'un des
poinçons (13, 14) pouvant être commandé séparément et déplacé jusqu'au-delà du contour
de formage de la demi-matrice (9, 10) dans la direction de travail, caractérisé en ce que les poinçons (13, 14), avant le rapprochement des demi-matrices (9, 10), peuvent
être déplacés l'un vers l'autre de telle sorte que l'ébauche (23) soit maintenue entre
les poinçons (13, 14).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les poinçons (13, 14) s'appuient, au moins pendant la dernière phase du formage,
sur la partie de la demi-matrice (9, 10) qui les porte.
3. Dispositif selon revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que le comportement force/temps du poinçon (13, 14) pouvant être commandé séparément
est réglable.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que, lors de l'utilisation d'un poinçon (13, 14) pouvant être commandé séparément, sur
chaque demi-matrice (9, 10), le comportement force-temps respectif des poinçons (13,
14) peut être réglé, indépendamment l'un de l'autre.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les dispositifs de blocage des demi-matrices (9, 10) sont réalisés sous la forme
de pistons annulaires (5, 6) hydrauliques ou pneumatiques.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que sont associées aux poinçons (13, 14) et aux pistons annulaires (5, 6) des chambres
de pression hydrauliques ou pneumatiques (19, 20, 21, 22) dont l'une au moins est
reliée indépendamment des autres à au moins un dispositif de commande de pression
séparé qui permet une évolution de la pression commandée ou réglée différemment par
rapport aux autres, dans les chambres de pression (19, 21, 20, 22).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'évolution de la pression dans les chambres de pression (19, 20, 21, 22) peut être
réglée individuellement, indépendamment les unes des autres, ou en commun, en dépendance
les unes des autres.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les poinçons (13, 14) sont conduits dans les demi-matrices (9, 10) respectives.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les demi-matrices (9, 10) présentent chacune un dispositif de maintien (1, 2) sur
lequel sont agencés, mobiles dans la direction de travail, un dispositif de blocage
et un piston presseur (17, 18) pour les poinçons (13, 14).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le piston presseur (17, 18) associé au poinçon (13, 14) correspondant est guidé concentriquement
dans le dispositif de blocage.
11. Procédé pour l'exploitation d'un dispositif selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que l'ébauche (23), lors de la mise en place dans le dispositif, est d'abord maintenue
entre les poinçons (13, 14), avant que les outils soient rapprochés par le rapprochement
du poinçon de presse et du plateau de presse.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que, les demi-matrices (9, 10) étant écartées, l'ébauche (23) est d'abord amenée, au
moyen d'un organe de préhension, entre les poinçons (13, 14) éloignés l'un de l'autre
et y est maintenue, en ce que les poinçons (13, 14) sont ensuite déplacés l'un vers l'autre jusqu'à ce qu'ils maintiennent
l'ébauches (23), et en ce que les outils sont alors déplacés l'un vers l'autre en formant l'ébauche (23), par rapprochement
du poinçon de presse et du plateau de presse.
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