[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Seeschiff, insbesondere ein Passagierschiff, dessen
Rumpf wenigstens einen überwasserseitigen Überhang aufweist, der eine Überschreitung
der Schiffslänge über ein aufgrund revierbedingter Längenbeschränkungen zulässiges
Maß hinaus bedingt, wobei der die Überschreitung ausmachende Teil des Überhanges des
Vorstevens als wenigstens eine bei Bedarf durch eine Maßnahme, wie Wegklappen, Wegnahme
oder dergleichen, reversibel handhabbare Baueinheit ausgebildet ist.
[0002] Ein Seeschiff der vorbezeichneten Gattung ist nach der
WO 96/13422 A bekannt. Das bekannte Seeschiff weist am Bug eine torartige Öffnung auf, durch die
das Innere des Schiffrumpfes zum Zwecke der Be- und Entladung zugänglich ist. Die
Öffnung ist bei dem bekannten Seeschiff mittels einer klappbaren Baueinheit verschließbar
beziehungsweise zu öffnen.
[0003] Revierbedingte Längenbeschränkungen sind z. B. für das Passieren von Kanalschleusen
zu beachten. Seeschiffe, die diese Abmessungen einhalten müssen, weisen notwendigerweise
geringere Nutztragfähigkeit auf als Schiffe, die für das Passieren der jeweiligen
Schiffahrtstraße, z. B. des Panamakanals, noch zulässige Maximalabmessungen überschreiten.
So bedeutet z. B. die Einhaltung der sogenannten "Panamamax - Maße", daß der Betreiber
eines Seeschiffes, das den Panamakanal benutzen soll, die wirtschaftlichen Nachteile
vorbestimmter Grenzen der Nutztragfähigkeiten des jeweiligen Seeschiffes in Kauf nehmen
muß.
[0004] Insbesondere bei Passagierschiffen ist die Anzahl der mitführbaren Passagiere das
wesentliche Kriterium für Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen der Reederei. Der Passagierkapazität
eines Fahrgastschiffes, insbesondere eines gelegentlich auch den Panamakanal oder
eine andere Schiffahrtstraße mit entsprechenden Längenbeschränkungen nutzenden Kreuzfahrtschiffes,
ist jedoch durch die Beschränkung auf zulässige Abmessungen, eine obere Grenze gesetzt.
[0005] Eine wirtschaftlich zweckmäßige Steigerung der Passagierkapazität bei gleichzeitiger
Einhaltung der revierbedingten Längenbeschränkung, wäre zwar möglich durch Verminderung
der Abmessungen der Kabinen oder sonstiger für die Nutzung durch Passagiere bestimmter
Räume. Die Vielzahl der Kabinen und damit die Zahl der unterzubringenden Passagiere
wäre dann zwar erhöht, jedoch ergibt sich daraus eine Verminderung des Komforts für
den einzelnen Passagier und gerade diese Komfortverminderung kann zu einer sinkenden
Nachfrage und weniger Reise - Buchungen für das jeweilige Passagierschiff führen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Seeschiff so zu gestalten, daß es bei
Einhaltung der revierbedingten Längenbeschränkungen dennoch höhere Passagierkapazitäten
aufweist, und zwar insbesondere ohne Verminderung des auf Kreuzfahrtschiffen üblichen
Komforts, den die Passagiere heute erwarten bzw. gewohnt sind.
[0007] Diese Aufgabe ist bei einem Seeschiff mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen
und vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] Der Teil des Überhanges des Vorstevens, der die Überschreitung der für den Verkehr
auf Schiffahrtstraßen mit revierbedingter Längenbeschränkung zulässigen Länge des
Seeschiffes ausmacht, ist als wenigstens eine bei Bedarf durch Wegklappen, Wegnahme
oder dergleichen Maßnahme reversibel handhabbare Baueinheit ausgebildet, z. B. so,
wie es bei dem eingangs erwähnten Seeschiff, allerdings für andere Zwecke, bekannt
ist.
[0009] Das Seeschiff kann eine Längenabmessung aufweisen, die zwar das für die jeweilige
Schiffahrtstraße zulässige Längenmaß überschreitet, wobei jedoch die Passagierkapazität
im Vergleich zu der Passagierkapazität eines die zulässige Schiffslänge einhaltenden
Passagierschiffes, mit Vorteil erhöht ist. Insbesondere ist diese Erhöhung der Passagierkapazität
gegeben, ohne Einschränkungen des Komforts für die Passagiere in Kauf zu nehmen.
[0010] Vor der Einfahrt in eine erste Schleuse, z. B. des Panamakanals, kann der gesamte
Teil des Überhangs, der die Überschreitung des zulässigen Längenmaßes des Passagierschiffes
ausmacht, weggeklappt oder weggenommen werden. Dies ist möglich, da der Teil als reversibel
handhabbare Baueinheit ausgebildet ist.
[0011] Nach dem Wegklappen oder der Wegnahme, ist das Passagierschiff auf die für den Panamakanal
zulässige Länge verkürzt.
[0012] Die Ausbildung des Vorstevens als reversibel handhabbare Baueinheit kann bereits
bei einem Neubau eines Passagierschiffs vorgesehen sein. Es ist jedoch mit besonderem
Vorteil auch möglich, bei bereits in Fahrt befindlichen Passagierschiffen nachträglich
eine entsprechende Ausrüstung vorzunehmen. Solche Passagierschiffe würden dadurch
nachträglich geeignet gemacht, Schiffahrtstraßen mit revierbedingten Längenbeschränkungen,
z. B. den Panamakanal, befahren zu können. Insbesondere ist einem Reeder eines Kreuzfahrtschiffes
ermöglicht, die Kapazität seines bereits im Einsatz befindlichen Passagierschiffes
nachträglich zu erhöhen, indem das Passagierschiff durch ein zwischengesetztes Segment,
beispielsweise ein in der Schiffsmitte zwischengesetztes Segment, verlängert wird.
Ein derart hinsichtlich der Passagierkapazität nachträglich verlängertes Passagierschiff
würde die Zulässigkeit für das Passieren einer Schiffahrtstraße mit revierbedingter
Längenbeschränkung, z. B. des Panamakanals, an und für sich verlieren. Durch die wahlweise
Verkürzung der Schiffslänge mittels der reversibel handhabbaren Baueinheit, ist es
jedoch möglich, die durch das zwischen gesetzte Verlängerungssegment erfolgte Zunahme
der Längenabmessung durch Wegklappen oder Wegnahme des als reversibel handhabbare
Baueinheit ausgebildeten Bug - Segments auszugleichen bzw. zu kompensieren.
[0013] Der Teil des Überhanges, der die Überschreitung der zulässigen Länge ausmacht, kann
z. B. so weggeklappt werden, daß er auf dem verbleibenden Bereich des Vordecks aufliegt.
Es ist jedoch auch möglich eine Wegnahme, z. B. mit einem Hebezeug vorzunehmen. Die
weggehobene Baueinheit kann mit dem Hebezeug ebenfalls, z. B. auf dem verbleibenden
Vordeck, abgelegt werden.
[0014] Beispielsweise kann ein an Land stehender Kran vor dem Einlaufen in eine erste Schleuse,
z. B. des Panamakanals, die gegebenenfalls bereits vom Rumpf gelöste Baueinheit abheben
und auf dem Vordeck ablegen, so daß das Seeschiff die Baueinheit während der Passage
durch den Panamakanal mitführt. Nach der Kanaldurchfahrt kann die mitgeführte Baueinheit
mit Hilfe eines geeigneten Hebezeugs wieder in den Vorsteven des Seeschiffes eingesetzt
werden.
[0015] Die handhabbare Baueinheit ist ein Bug - Segment, welches in den Schiffsrumpf so
eingepaßt ist, daß die den Fall des Vorsteven ausmachenden Vorderkanten von Vorsteven
des Rumpfes und Bug - Segment, sowie die Flächen des Segments und der die Bordwand
bildenden Außenhaut in der Normalstellung, in welcher die Überschreitung der für das
Passieren der jeweiligen Schiffahrtstraße, z. B. des Panamakanals, zulässigen Schiffslänge
gegeben ist, miteinander fluchten. Sobald die Baueinheit zwecks Verminderung der Schiffslänge
weggenommen oder weggeklappt ist, besteht der Vorsteven nur noch aus dem im Schiffsrumpf
integrierten Vorstevenabschnitt. Erst dann, wenn das Segment wieder in den Schiffsrumpf
eingepaßt ist, also nach der Wegnahme oder Wegklappung wieder in der Normalstellung
sitzt, bilden die Vorderkanten von Vorsteven und eingesetztem Bug - Segment eine der
Flucht des Vorstevens entsprechende Linie, d. h. auch die Baueinheit, das Bug - Segment,
ist dann wieder voll in den Schiffsrumpf integriert.
[0016] Das erfindungsgemäße Seeschiff zeichnet sich dadurch aus, daß es im Bereich seiner
der handhabbaren Baueinheit zugekehrten Seite wenigstens ein den Schiffsrumpf verschließendes
Querschott aufweist. Daraus ergibt sich, daß der Schiffsrumpf, bzw. das Seeschiff,
auch nach Wegklappen oder Abnehmen der handhabbaren Baueinheit absolut seetauglich
bleibt. Selbst dann, wenn die Baueinheit nicht an das Seeschiff angesetzt ist, verliert
dieses nicht seine Seetauglichkeit. Ein Passagierschiff könnte somit auch ohne die
vorgesetzte Baueinheit ohne weiteres Atlantikreisen ausführen; denn das Querschott
ist in seine Außenhaut integriert.
[0017] Um die Baueinheit zwecks Wegnahme handhaben zu können, ist sie mit Beschlägen zum
Ansetzen von Lastaufnahmemitteln entsprechender Hebezeuge ausgerüstet. Geeignete Beschläge
können z. B. Kranösen sein.
[0018] Ist die Baueinheit wegklappbar ausgebildet, können für das Wegklappen betätigbare
Arbeitszylinder vorgesehen sein, die auch auf entsprechende Lenkgestänge wirken können,
über welche die Klappbewegung der Baueinheit bewirkt wird.
[0019] Die Baueinheit und der Schiffsrumpf sind vorzugsweise mit gegenseitig in Wirkverbindung
bringbaren Verriegelungsmitteln ausgerüstet. Mit den Verriegelungsmitteln kann die
Baueinheit mit dem Schiffsrumpf in der Normalstellung, in der die Baueinheit in den
Bug bzw. in den Vorsteven integriert ist, sicher gehalten sein.
[0020] Die Verriegelungsmittel können mit wahlweise betätigbaren Fernsteuerungen ausgerüstet
sein, die beispielsweise von der Brücke des Seeschiffes aus bedient werden können,
um das Wegklappen oder Wegnehmen einzuleiten bzw. nach dem erneuten Einsetzen der
Baueinheit wieder eine Sicherung zu bewirken.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale
ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- den vorderen Teil eines Seeschiffes in der Seitenansicht, und
- Fig. 2
- den vorderen Teil eines Seeschiffes gemäß Fig. 1, jedoch mit erfindungsgemäß weggeklappter,
hier zurückgeklappter bzw. angelegter Bugspitze.
[0022] Fig. 1 zeigt den vorderen Teil eines Passagierschiffes in der Seitenansicht. Der
Rumpf 1 des Passagierschiffes weist einen überwasserseitigen Überhang auf, d. h. die
Vorderkante 2 des Vorstevens 3 verläuft mit dem hier sichtbaren Fall von der Bugspitze
4 des Schiffsrumpfes 1 schräg nach hinten und unten bis zum Übergang in den Unterwasserteil
5 des Schiffsrumpfes 1. Von der Bugspitze 4 bis zum äußersten Ende des hier nicht
sichtbaren Hecks eines Schiffs wird die Schiffslänge gemessen, die nicht über ein
für eine Schiffahrtstraße mit revierbedingter Längenbeschränkung, wie z. B. den Panamakanal,
zulässiges Maß hinausgehen darf. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist durch den
Überhang des Vorstevens eine Überschreitung der Schiffslänge über das zulässige Maß
bedingt. Diese Überschreitung entspricht dem Maß zwischen dem vordersten Endpunkt
6 des unter Wasser befindlichen Wulstbugs 7 und der Bugspitze 4.
[0023] Das hier dargestellte Passagierschiff zeichnet sich aus durch die Ausgestaltung des
die Überschreitung ausmachenden Teils des Überhanges des Vorstevens 3 als wenigstens
eine bei Bedarf durch Wegklappung, Abnahme oder dergleichen Maßnahme handhabbare Baueinheit
8.
[0024] Die Baueinheit 8 trägt einen Klappmast 9 für das Vorstag 10.
[0025] In Fig. 2 ist der vordere Teil des Passagierschiffes dargestellt, wobei gegenüber
Fig. 1 nunmehr die Baueinheit 8 in einer zurückgeklappten Stellung dargestellt ist.
Die Baueinheit 8 ist um Gelenke, die eine waagerechte Achse 11 definieren, mittels
nicht weiter dargestellter Antriebsmittel, wie beispielsweise Hydraulikzylinder und
Gestänge, in die hier gezeigte Stellung zurückklappbar. Das Vorstag 10 wird für die
Zeit der Passage der jeweiligen Schiffahrtstraße, z. B. des Panamakanals, demontiert
und der Klappmast 9 wird gelegt.
[0026] Fig. 2 verdeutlicht, daß durch das Zurückklappen der Baueinheit 8 um die waagerechte
Achse 11 eine Verkürzung der Schiffslänge erfolgt ist, und zwar auf eine Schiffslänge,
die den aufgrund von revierbedingten Längenbeschränkungen noch zulässigen Abmessungen
entspricht.
1. Seeschiff, insbesondere Passagierschiff, dessen Rumpf wenigstens einen überwasserseitigen
Überhang aufweist, der eine Überschreitung der Schiffslänge über ein aufgrund von
revierbedingten Längenbeschränkungen zulässiges Maß hinaus bedingt, wobei der die
Überschreitung ausmachende Teil des Überhanges des Vorstevens als wenigstens eine
bei Bedarf durch eine Maßnahme, wie Wegklappen, Wegnahme oder dergleichen, reversibel
handhabbare Baueinheit ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß es im Bereich seiner der zum Zwecke der Erhaltung seiner Nutztragfähigkeit handhabbaren
Baueinheit (8) zugekehrten Seite wenigstens ein den Schiffsrumpf (1) verschließendes
Querschott (12) aufweist.
2. Seeschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die handhabbare Baueinheit (8) als Bug - Segment ausgebildet ist.
3. Seeschiff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bug - Segment derart in den Schiffsrumpf (1) eingepaßt ist, daß die den Fall
des Vorstevens (3) ausmachenden Vorderkanten (2) von Vorsteven (3) und als Bug - Segment
vorliegender Baueinheit (8) sowie die Flächen der Baueinheit (8) und der die Bordwand
bildenden Außenhaut in der Normalstellung, in welcher die Überschreitung der revierbedingten
Längenbeschränkung gegeben ist, miteinander fluchten.
4. Seeschiff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Querschott (12) in die Außenhaut des Schiffsrumpfes (1) integriert ist.
5. Seeschiff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (8) mit Beschlägen zum Ansetzen von Lastaufnahmemitteln entsprechender
Hebezeuge ausgerüstet ist.
6. Seeschiff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für das Wegklappen der Baueinheit (8) betätigbare Arbeitszylinder vorgesehen sind.
7. Seeschiff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (8) und der Schiffsrumpf (1) mit gegenseitig in Wirkverbindung bringbaren
Verriegelungsmitteln ausgerüstet sind.
8. Seeschiff nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsmittel wahlweise betätigbar sind, und daß eine Fernsteuerung für
die Betätigung vorgesehen ist.
1. A sea-going ship, in particular a passenger ship of which the hull features at least
a top-side overhang that exceeds the ship's length by a value greater than the permissible
estuarial limitation measure, in which the part of the stempost overhang is made at
least as a reversible handling-capable assembly, if necessary through a means like
folding away, removal or a similar action,
characterised in that it features at least a transverse bulkhead (12) that closes ship hull (1) in the
side area facing its handling-capable assembly (8), for preserving its profitable
deadweight capacity.
2. A sea-going ship according to Claim 1 characterised in that handling-capable assembly (8) is formed as a bow segment.
3. A sea-going ship according to Claim 2, characterised in that the bow segment is fitted in ship hull (1) such that front edges (2) determining
the stempost (3) fall from said stempost (3) and assembly (8), provided as a bow segment,
and the surfaces of assembly (8), and outer shell forming the shipboard in normal
position that determines the limitation of excessive length relative to estuary size,
are flush with one another.
4. A sea-going ship according to one of Claims 1 to 3, characterised in that transverse bulkhead (12) is integrated in the outer shell of ship's hull (1).
5. A sea-going ship according to one of the preceding Claims characterised in that assembly (8) is equipped with fittings for attaching the load-bearing means comprising
appropriate lifting gear.
6. A sea-going ship according to one of the Claims 1 to 5 characterised in that operable working cylinders are provided for folding away assembly (8).
7. A sea-going ship according to one of the preceding Claims characterised in that assembly (8) and ship hull (1) are equipped with mutually acting locking means.
8. A sea-going ship according to Claim 7 characterised in that the locking means are selectively operable and that a remote control is provided
for actuation.
1. Bateau de mer, notamment bateau à passagers, dont la coque comporte au moins un surplombement
situé au-dessus de l'eau, qui entraîne un dépassement de la longueur de bateau au-delà
d'une dimension autorisée sur la base de limitations de longueur liées au bassin,
la partie du surplombement d'étrave qui entraîne le dépassement étant conçue comme
une unité de construction maniable au besoin de façon réversible par un rabattement,
un retrait ou autre,
caractérisé en ce que
il comporte au moins une cloison transversale (12) permettant de fermer la coque de
bateau (1), située au niveau de son côté qui est tourné vers l'unité de construction
maniable (8) en vue du maintien de sa capacité de charge utilitaire.
2. Bateau de mer selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de construction maniable (8) est conçue comme un segment de proue.
3. Bateau de mer selon la revendication 2, caractérisé en ce que le segment de proue est intégré de telle façon dans la coque de bateau (1), que les
coins avant (2) de l'étrave (3) déterminant la pente d'étrave (3) et en tant que segment
de proue de la présente unité de construction maniable (8), ainsi que les surfaces
de l'unité de construction maniable (8) et du revêtement extérieur constituant la
paroi de bord, sont alignés entre eux dans la position normale, dans laquelle la limitation
de longueur liée au bassin est dépassée.
4. Bateau de mer selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la cloison transversale (12) est intégrée dans le revêtement extérieur de la coque
de bateau (1).
5. Bateau de mer selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que l'unité de construction (8) est dotée de ferrures pour accueillir des moyens de réception
de charge appartenant à des engins de levage correspondants.
6. Bateau de mer selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des cylindres de travail sont prévus pour actionner le rabattement de l'unité de
construction (8).
7. Bateau de mer selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que l'unité de construction (8) et la coque de bateau (1) sont équipées de moyens de
verrouillage qui peuvent être reliés entre eux pour créer une liaison fonctionnelle.
8. Bateau de mer selon la revendication 7, caractérisé en ce que les moyens de verrouillage peuvent être activés au choix, et en ce qu'une commande à distance est prévue pour l'activation.