[0001] Die Erfindung betrifft einen Hydrospeicher gemäß der Merkmalsausgestaltung des Oberbegriffes
des Patentanspruches 1.
[0002] Kolbenspeicher dieser Art (DE 36 38 640 A) sind handelsüblich und finden in Hydrosystemen
für vielseitige Aufgaben verbreitet Anwendung, beispielsweise zur Energiespeicherung,
Notbetätigung, Leckölkompensation, Volumenkompensation, Schockabsorption, Pulsationsdämpfung
und dergleichen.
[0003] Für den wirtschaftlichen und betriebssicheren Einsatz derartiger Speicher ist das
Langzeitverhalten von sehr großer Bedeutung. Um ein diesbezüglich befriedigendes Betriebsverhalten
zu gewährleisten muß sichergestellt sein, dass über die gesamte Betriebslebensdauer
der Ölübertritt von der normalerweise Hydrauliköl enthaltenden Fluidseite zur Gasseite
hin minimiert ist. Derzeitige Hydrospeicher werden dieser Anforderung nicht in ausreichendem
Maße gerecht.
[0004] Durch die DE 1 450 347 A ist ein gattungsgemäßer Hydrospeicher bekannt, mit einem
im Speichergehäuse in dessen Axialrichtung bewegbaren, eine Gasseite von einer Fluidseite
des Speichergehäuses trennenden Kolben, an dessen Umfang für die Zusammenwirkung mit
der Wand des Speichergehäuses vorgesehene Führungselemente und zumindest ein Dichtelement
vorhanden sind, das, in Axialrichtung zu den Führungselementen versetzt, in dem zwischen
diesen gelegenen Umfangsabschnitt des Kolbens angeordnet ist, wobei zwischen demjenigen
Führungselement, das der an die Fluidseite angrenzenden Kolbenseite nächstgelegen
ist, und dem in Axialrichtung nächstfolgenden, in Axialrichtung zur Gasseite hin versetzten
Dichtelement ein Druckausgleichskanal am Kolbenumfang mündet, der im Kolben einen
Fluidweg zur Fluidseite hin bildet, und wobei im Druckausgleichskanal eine dessen
Durchlaßquerschnitt verkleinernde Einrichtung vorgesehen ist. Was die Anordnung und
die Ausführung der Führungs- und Dichtelemente bei dieser bekannten Lösung anbelangt,
lassen diese noch Wünsche offen, insbesondere bezogen auf das Langzeit-Betriebsverhalten.
[0005] Zwar ist in der DE 36 19 457 A zur Verbesserung des Langzeit-Betriebsverhaltens bei
einer Kolbenspeicherlösung ohne Druckausgleichskanal im Sinne der kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruches 1 bereits vorgeschlagen worden, das der Fluidseite des
Kolbens nächstgelegene Führungselement eng benachbart zum fluidseitigen Ende des Kolbens
anzuordnen und durch ein Führungsband mit einer sich zumindest näherungsweise bis
zum Ende des Kolbens erstreckenden Schmutzabstreiferlippe auszubilden, und weiter
das Führungsband mit einem in einer Ringnut des Kolbenumfangs sitzenden Rechteckring
zu versehen, dessen axial außenliegende Ringfläche an einer Seite eine in Axialrichtung
verlängerte Schmutzabstreiferlippe aufweist, die sich zu ihrem Endrand hin verjüngt;
allein auch hier ist noch Gestaltungsraum, um ein demgegenüber verbessertes Langzeit-Betriebsverhalten
sicherstellen zu können.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannten Lösungen dahingehend
weiter zu verbessern, dass sich ein verbessertes Langzeit-Betriebsverhalten für einen
Hydrospeicher ergibt. Eine dahingehende Aufgabe löst ein Hydrospeicher mit den Merkmalen
des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit.
[0007] Ausgangspunkt der erfindungsgemäßen Lösung ist, dass zwischen demjenigen Führungselement,
das der an die Fluidseite angrenzenden Kolbenseite nächstgelegen ist, und dem in Axialrichtung
nächstfolgenden, in Axialrichtung zur Gasseite hin versetzten Dichtelement ein Druckausgleichskanal
am Kolbenumfang mündet, der im Kolben ein Fluidweg zur Fluidseite hin bildet, und
dass im Druckausgleichskanal eine dessen Durchlaßquerschnitt verkleinernde Einrichtung
vorgesehen ist.
[0008] Schmutzpartikel, die in dem auf der Fluidseite befindlichen Hydrauliköl enthalten
sind, können das Langzeitverhalten des Hydrospeichers negativ beeinflussen, genauer
gesagt können sie das Betriebsverhalten des Dicht- und Führungssystems zwischen Kolbenumfang
und Innenwand des Speichergehäuses beeinträchtigen. Bei Hydrospeichern des Standes
der Technik ergibt sich aufgrund der Bewegung des Kolbens ein Druckunterschied zwischen
Fluidseite und dem am Kolbenumfang befindlichen Zwischenraum zwischen dem Führungselement
am fluidseitigen Ende des Kolbens und dem in Axialrichtung nächstfolgenden Dichtelement.
Aufgrund dieser Druckdifferenz kommt es über das Führungselement hinweg zu einem kleinen
Volumenstrom in den Zwischenraum zwischen Führungselement und Dichtelement. Mitgeführte
Schmutzpartikel können sich dadurch zwischen Führungselement und Kolben ablagern,
und aufgrund der Bewegung des Kolbens zu systembeeinträchtigenden Kratzern führen.
[0009] Dadurch, dass gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 in Weiterausgestaltung
gegenüber dem letztgenannten Stand der Technik die Schmutzabstreiferlippe mit einem
Verjüngungswinkel α versehen ist, der gegenüber der Axialrichtung des Kolbens etwa
10° beträgt und dadurch, dass die radiale Dicke der Lippe an ihrer an den Rechteckring
angrenzenden Wurzel etwas weniger als die Hälfte der radialen Dicke des Rechteckringes
beträgt, ist sichergestellt, dass Schmutzpartikel, auch wenn sie sich an der Gehäuseinnenwand
gegebenenfalls bereits festgesetzt haben, bei Kolbenbewegungen nicht überlaufen sondern
abgestreift werden. Durch die Kombination aller Merkmale ist ein Hydrospeicher der
betrachteten Art geschaffen, der sich gegenüber dem Stand der Technik durch ein verbessertes
Langzeit-Betriebsverhalten auszeichnet, bedingt durch die Kombination von Druckausgleichskanal
mit Führungselementen und einer Dichtring-Lösung mit speziell ausgebildeter Schmutzabstreiferlippe.
[0010] Dadurch, dass außerdem eine den Durchlaßquerschnitt des Druckausgleichskanales verkleinernde
Einrichtung vorgesehen ist, ist sichergestellt, dass lediglich ein geringes Fluidvolumen
am Vorgang des Druckausgleiches beteiligt ist.
[0011] Die die Verkleinerung des Durchlaßquerschnittes des Druckausgleichskanales bewirkende
Einrichtung verkleinert vorzugsweise den Durchlaßquerschnitt so stark, dass sich aufgrund
der Querschnittverengung die Wirkung eines Partikelfilters ergibt. Selbst ein minimaler
Volumenstrom durch den Druckausgleichskanal, wie er sich für den Druckausgleich bei
Bewegungen ergibt, führt dadurch nicht zu einem Transport von Schmutzpartikeln in
den hinter dem Führungselement gelegenen Zwischenraum am Kolbenumfang.
[0012] Als den Durchlaßquerschnitt verkleinernde Einrichtung kann eine Drosseleinrichtung
vorgesehen sein, beispielsweise eine in den Druckausgleichskanal eingesetzte Düse
mit entsprechend kleiner Düsenöffnung, die als Partikelfilter wirkt.
[0013] An Stelle einer drosselnden Düse kann als den Querschnitt verengende Einrichtung
ein in den Druckausgleichskanal eingesetztes, poröses Filterelement vorgesehen sein.
[0014] Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
im einzelnen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 einen abgebrochen gezeichneten Längsschnitt eines Kolbenspeichers gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei lediglich der Abschnitt des Speichergehäuses
gezeigt ist, in dem sich der Kolben befindet, und
- Fig. 2 einen gegenüber Fig. 1 in stark vergrößertem Maßstab gezeichneter Teil-Längsschnitt
eines Kolben-Führungselementes des Ausführungsbeispieles von Fig. 1 in Form eines
Rechteckringes mit auskragender Schmutzabstreiferlippe.
[0015] In Fig. 1 ist von dem zu beschreibenden Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Hydrospeichers in Form eines Kolbenspeichers lediglich der Abschnitt des Speichergehäuses
1 dargestellt, in dem sich der Kolben 3 befindet. Dieser bildet das in Axialrichtung,
also entlang der Längsachse 4, bewegliche Trennelement zwischen Gasseite 5 und Fluidseite
7 des Speichergehäuses 1.
[0016] Bei in Hydrauliksysteme einbezogenen Hydrospeichern ist die Gasseite 5 üblicherweise
mit Stickstoffgas befüllt, während die Fluidseite 7 im Betrieb üblicherweise Hydrauliköl
enthält. Das zwischen Umfang des Kolbens 3 und Innenwand des Speichergehäuses 1 wirksame
Abdicht- und Führungssystem, das einen Medienübertritt von der einen Kolbenseite zur
anderen Kolbenseite hin verhindert und bei Bewegungen des Kolbens 3 eine Kolbenführung
bildet, weist mehrere am Umfang des Kolbens 3 vorgesehene Komponenten auf. In Aufeinanderfolge,
in der Fig. 1 in Axialrichtung von links nach rechts, sind dies ein dem fluidseitigen
Ende des Kolbens 3 benachbartes Führungselement in Form eines Führungsbandes 9, eine
in axialem Abstand von diesem etwa im Zentralbereich des Kolbens 3 gelegene erste
Kolbendichtung 11, eine zu dieser in Axialrichtung weiter gegen das fluidseitige Ende
13 des Kolbens 3 hin versetzte zweite Kolbendichtung 15 und ein noch weiter gegen
das Ende 13 des Kolbens 3 hin versetztes Führungselement in Form eines Führungsbandes
17.
[0017] Wie aus Fig. 1 unten zu erkennen ist, befindet sich im Kolben 3 ein Druckausgleichskanal19,
der aus zwei ineinander übergehenden Sackbohrungen gebildet ist, deren eine, vom Ende
13 des Kolbens 3 ausgehend, sich parallel zur Längsachse 4 erstreckt und mit 20 bezeichnet
ist, während die andere Bohrung, die mit 21 bezeichnet ist, sich im rechten Winkel
hierzu, ausgehend vom Umfang des Kolbens 3, erstreckt. Die Bohrung 21 mündet am Kolbenumfang
in dem zwischen dem Führungsband 17 und der in Axialrichtung darauffolgenden Kolbendichtung
15 gelegenen Zwischenraum. Dieser Raum ist mit 23 bezeichnet.
[0018] Aufgrund der hydrodynamischen Gegebenheiten ergibt sich im Betrieb bei Bewegungen
des Kolbens 3 ein Druckunterschied zwischen dem Raum 23 und dem Druck des auf der
Fluidseite 7 befindlichen Hydrauliköles. Diese Druckdifferenz würde bei Fehlen des
Druckausgleichskanales 19 zu einem geringfügigen Volumenstrom über das Führungsband
17 hinweg führen, wobei, wie bereits erwähnt, mitgeführte Partikel zwischen Innenwand
des Gehäuses 1 und dem Kolben 3 abgelagert werden und zu Störungen des Abdicht- und
Führungssystems führen könnten. Der bei der Erfindung vorgesehene Druckausgleichskanal
19 vermeidet die Ausbildung einer entsprechenden Druckdifferenz und damit einen entsprechenden
Ölübertritt.
[0019] Um die Gefahr auszuschließen, dass auch eine Fluidströmung, die im Druckausgleichskanal
19 während des Vorganges des Druckausgleichs stattfindet, einen Eintrag von Partikeln
in den Raum 23 bewirken könnte, ist bei der Erfindung eine Verengung des Durchlaßquerschnittes
des Kanales 19 vorgesehen.
[0020] Bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Einrichtung durch
eine Düse 25 gebildet, die in die Mündung der Bohrung 20 des Kanales 19 am Ende 13
des Kolbens 3 eingesetzt ist. Die Düsenbohrung 27 ist hierbei so klein gewählt, dass
sie als Partikelfilter wirkt, so dass keine Partikel, die eine größere Abmessung als
die Bohrung 27 aufweisen, über den Kanal 19 in den Raum 23 gelangen können.
[0021] Anstelle der Verwendung einer entsprechend klein dimensionierten Düsenbohrung 27
als Partikelfilter könnte in den Druckausgleichskanal 19, vorzugsweise in dessen Bohrung
20, ein Filterelement eingesetzt sein.
[0022] Um die weitere Gefahr der Beeinträchtigung des Dicht- und Führungssystemes zu vermeiden,
die sich durch an der Innenwand des Gehäuses 1 bereits angelagerte Schmutzpartikel
ergeben könnte, ist das Führungsband 17 zusätzlich als Abstreiferelement ausgebildet,
dessen Aufbau insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist. Wie gezeigt, weist dieses Abstreiferelement
als Grundteil, der die Funktion der Kolbenführung in Zusammenwirkung mit der Innenwand
des Gehäuses 1 ausübt, einen Rechteckring 29 auf, der in einer in den Umfang des Kolbens
3 eingearbeiteten Ringnut 31 gelagert ist. Die die Führungsfläche bildende, äußere
Ringfläche 33 des Rechteckringes 29 ist in Axialrichtung zur Bildung einer Abstreiferlippe
35 verlängert. Diese erstreckt sich über eine axiale Länge, die etwas größer als die
halbe axiale Länge des Rechteckringes 29 ist, siehe Fig. 2. Wie aus Fig. 2 ebenfalls
deutlich zu ersehen ist, verjüngt sich die Lippe 35, ausgehend von ihrer Wurzel am
Rechteckring 29, bis zum Endrand 37 hin mit einem Verjüngungswinkel α, der beim gezeigten
Beispiel gegenüber der Axialrichtung etwa 10 Grad beträgt. Wie ebenfalls aus Fig.
2 zu ersehen ist, beträgt die radiale Dicke der Lippe 37 an ihrer an den Rechteckring
29 angrenzenden Wurzel etwas weniger als die Hälfte der radialen Dicke des Rechteckringes
29.
[0023] Bei dem das Führungsband 17 bildenden Führungs- und Abstreiferelement bestehen der
Rechteckring 29 und die mit ihm einstückig geformte Abstreiferlippe 35 aus einem elastomeren
Werkstoff, so dass der Rechteckring 29 in die Ringnut 31 am Kolben 3 einschnappbar
ist und sich die Lippe 35 flexibel auskragend erstreckt. Wie aus Fig. 1 entnehmbar
ist, erstreckt sich die Lippe 35 über einem im Außendurchmesser etwas verringerten,
endseitigen Umfangsabschnitt 39 des Kolbens 3, der bis in den Bereich des fluidseitigen
Endes 13 reicht. Durch den im Abschnitt 39 gebildeten Zwischenraum zwischen Kolben
3 und Lippe 35 kann sich diese federnd nachgiebig an die Innenwand des Gehäuses 1
anschmiegen, wodurch die Lippe 35 eine optimale Abstreiferwirkung erreicht.
[0024] Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Ausbildung des Führungs- und Abdichtsystems
mit Druckausgleich zwischen dem Raum 23 am Kolbenumfang und der Fluidseite 7 und die
in Kombination hiermit vorgesehenen Maßnahmen zur Vermeidung der Anlagerung von Schmutzpartikeln
an der Innenwand des Gehäuses 1 ist ein einwandfreies Betriebsverhalten über eine
sehr lange Betriebslebensdauer hinweg gewährleistet.
[0025] Das in Blickrichtung auf die Fig.1 gesehen links dargestellte Führungsband 9 kann
vergleichbar dem rechts dargestellten Führungsband 17 ausgestaltet bzw. durch dieses
ersetzt sein.
1. Hydrospeicher mit einem im Speichergehäuse (1) in dessen Axialrichtung bewegbaren,
eine Gasseite (5) von einer Fluidseite (7) des Speichergehäuses (1) trennenden Kolben
(3), an dessen Umfang für die Zusammenwirkung mit der Wand des Speichergehäuses (1)
vorgesehene Führungselemente (9, 17) und zumindest ein Dichtelement (15) vorhanden
sind, das, in Axialrichtung zu den Führungselementen (9, 17) versetzt, in dem zwischen
diesen gelegenen Umfangsabschnitt des Kolbens (3) angeordnet ist, wobei zwischen demjenigen
Führungselement (17), das der an die Fluidseite (7) angrenzenden Kolbenseite nächstgelegen
ist, und dem in Axialrichtung nächstfolgenden, in Axialrichtung zur Gasseite (5) hin
versetzten Dichtelement (15) ein Druckausgleichskanal (19) am Kolbenumfang mündet,
der im Kolben (3) einen Fluidweg zur Fluidseite (7) hin bildet, und wobei im Druckausgleichskanal
(19) eine dessen Durchlaßquerschnitt verkleinernde Einrichtung (25) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das der Fluidseite (7) des Kolbens (3) nächstgelegene Führungselement eng benachbart
zum fluidseitigen Ende (13) des Kolbens (3) angeordnet und durch ein Führungsband
(17) mit einer sich zumindest näherungsweise bis zum Ende (13) des Kolbens (3) erstreckenden
Schmutzabstreiferlippe (35) gebildet ist, die mit einem Verjüngungswinkel (α) versehen
ist, der gegenüber der Axialrichtung des Kolbens (3) etwa 10° beträgt, dass das Führungsband
(17) einen in einer Ringnut (31) des Kolbenumfanges sitzenden Rechteckring (29) mit
einer dessen radial außenliegende Ringfläche (33) an einer Seite in Axialrichtung
verlängernden Schmutzabstreiferlippe (35) aufweist, die sich zu ihrem Endrand (37)
hin verjüngt, und dass die radiale Dicke der Lippe (35) an ihrer an den Rechteckring
(29) angrenzenden Wurzel etwas weniger als die Hälfte der radialen Dicke des Rechteckringes
(29) beträgt.
2. Hydrospeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Durchlaßquerschnitt verkleinernde Einrichtung durch eine Drosseleinrichtung
(25) gebildet ist.
3. Hydrospeicher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosseleinrichtung eine Düse (25) aufweist.
4. Hydrospeicher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (25) an der an die Fluidseite (7) angrenzenden Kolbenseite in die Mündung
des Druckausgleichskanal (19) eingesetzt ist.
5. Hydrospeicher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosseleinrichtung durch ein im Druckausgleichskanal (19) angeordnetes, poröses
Filterelement gebildet ist.
6. Hydrospeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (3) in dem Umfangsbereich, der sich vom fluidseitigen Ende (13) bis zur
Ringnut (31) erstreckt, einen Abschnitt (39) verringerten Außendurchmessers besitzt,
über dem sich die Schmutzabstreiferlippe (35) erstreckt.
7. Hydrospeicher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rechteckring (29) mit der mit ihm einstückigen Schmutzabstreiferlippe (35) aus
elastomerem Werkstoff gebildet ist.
1. Hydro store with a store housing (1), a piston (3) moveable in the axial direction
of the same and separating a gas side (5) from a fluid side (7) of the store housing
(1), around the circumference of which guide elements (9, 17) are envisaged for co-operation
with the wall of the store housing (1), and at least one sealing element (15) which
is offset from the guide elements (9, 17) in an axial direction and located between
the same in a circumference section of the piston (3), whereby a pressure balancing
channel (19) opens out onto the piston circumference between the guide element (17)
that is next to the piston side adjacent to the fluid side (7) and the next following
sealing element (15) offset in an axial direction in relation to the gas side (5),
the same forming a fluid path to the fluid side (7) within the piston (3), and whereby
a means (25) reducing the through cross-section of the same is envisaged in the pressure
balancing channel (19), characterised in that the guide element nearest to the fluid side (7) of the piston (3) is positioned directly
adjacent to the fluid side end (13) of the piston (3) and is formed by a guide band
(17) with a wiper lip (35) extending at least almost as far as the end (13) of the
piston (3), the same being equipped with a tapering angle (α) which is approximately
10° in relation to the axial direction of the piston, and in that the guide band (17) comprises a rectangular ring (29) with a radial outer ring surface
(33) located in an annular groove (31) of the piston circumference, and a wiper lip
(35) extending in an axial direction on one side, the same tapering in the direction
of its end edge (37), and in that the radial thickness of the lip (35) at its root adjacent to the rectangular ring
(29) is somewhat less than half the radial thickness of the rectangular ring (29).
2. Hydro store according to Claim 1, characterised in that the means reducing the through cross-section consists of a throttle means (25).
3. Hydro store according to Claim 2, characterised in that the throttle means comprises a nozzle (25).
4. Hydro store according to Claim 3, characterised in that the nozzle (25) is inserted into the mouth of the pressure balancing channel (19)
on the piston side adjacent to the fluid side (7).
5. Hydro store according to Claim 2, characterised in that the throttle means consists of a porous filter element located in the pressure balancing
channel (19).
6. Hydro store according to one of the Claims 1 to 5, characterised in that the piston (3) extends into the circumference area extending from the fluid side
end (13) to the annular groove (31) and comprises a section (39) with a reduced outside
diameter across which the wiper lip (35) extends.
7. Hydro store according to Claim 6, characterised in that the rectangular ring (29) forming a single piece with the wiper lip (35) is made
of an elastomer material.
1. Accumulateur hydraulique comportant un piston (3) qui peut se déplacer en direction
axiale dans l'enveloppe d'accumulateur (1), qui sépare un côté gaz (5) et un côté
fluide (7) de l'enveloppe d'accumulateur (1) et dont le pourtour comporte des éléments
de guidage (9, 17) prévus pour coopérer avec la paroi de l'enveloppe d'accumulateur
(1) et au moins un élément d'étanchéité (15) placé, de manière à être décalé en direction
axiale par rapport aux éléments de guidage (9, 17), dans la portion périphérique du
piston située entre ces derniers,
dans lequel un canal compensateur de pression (18), qui forme dans le piston (3) un
chemin de fluide vers le côté fluide débouche sur le pourtour du piston entre l'élément
de guidage (17) qui est le plus proche du côté du piston voisin du côté fluide (7)
et l'élément d'étanchéité (15) suivant en direction axiale et décalé en direction
axiale vers le côté gaz (5) et
dans lequel un dispositif (25) qui restreint la section de passage est prévu dans
le canal compensateur de pression (19),
caractérisé en ce que l'élément de guidage le plus proche du côté fluide (7) du piston (3) est à proximité
immédiate de l'extrémité (13) côté fluide du piston (3) et est formé par une bande
de guidage (17) munie d'une lèvre racleuse d'impuretés (35) qui s'étend au moins approximativement
jusqu'à l'extrémité (13) du piston (3) et qui a un angle de rétrécissement (α) d'environ
10° par rapport à la direction axiale du piston (3),
en ce que la bande de guidage (17) comporte un segment à section rectangulaire (29) situé dans
une rainure annulaire (31) du pourtour du piston et muni d'une lèvre racleuse d'impuretés
(35) qui prolonge sa surface annulaire (33) extérieure radiale sur un côté en direction
axiale et qui se rétrécit vers son bord d'extrémité (37) et que, à sa racine voisine
du segment à section rectangulaire (29), l'épaisseur radiale de la lèvre (35) est
légèrement plus petite que la moitié de l'épaisseur radiale du segment à section rectangulaire
(29).
2. Accumulateur hydraulique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif qui restreint la section de passage est formé par un dispositif d'étranglement
(25).
3. Accumulateur hydraulique selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif d'étranglement comporte une buse (25).
4. Accumulateur hydraulique selon la revendication 3, caractérisé en ce que, sur le côté du piston contigu au côté fluide (7), la buse (25) est introduite dans
l'orifice du canal compensateur de pression (19).
5. Accumulateur hydraulique selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif d'étranglement est formé par un élément filtrant poreux placé dans
le canal compensateur de pression (19).
6. Accumulateur hydraulique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que, dans la zone périphérique qui s'étend de l'extrémité (13) côté fluide jusqu'à la
rainure annulaire (31), le piston (3) comporte une portion (39) dont le diamètre extérieur
est réduit et sur lequel s'étend la lèvre racleuse d'impuretés (35).
7. Accumulateur hydraulique selon la revendication 6, caractérisé en ce que le segment à section rectangulaire (29) ainsi que la lèvre racleuse d'impuretés (35)
qui forme une seule pièce avec lui est en matériau élastomère.