Hintergrund der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft einen Brenner, insbesondere einen Venturibrenner für ein mobiles
Heizgerät, mit einer Brennerdüse an einer Stirnseite einer Brennkammer, einem Brennkammerrohr,
das die Brennkammer umschließt, und einer Brennkammerstirnwand, die die Brennkammer
zu der Brennerdüse hin begrenzt. Ferner betrifft die Erfindung ein mobiles Heizgerät
mit einem solchen Brenner.
[0002] Bei mobilen Heizgeräten, insbesondere für die Verwendung als Standheizung bei Fahrzeugen
oder Flugzeugen, kommen Brenner zum Einsatz, die die in flüssigen oder gasförmigen
Brennstoffen gespeicherte Energie in Wärmeenergie umwandeln. Die Brenner bestehen
grundsätzlich aus einer Brennerdüse zum Einsprühen und Aufbereiten des flüssigen Brennstoffs,
und einer Brennkammer, in die der derart aufbereitete Brennstoff eingesprüht wird.
Der Brennerdüse und der Brennkammer wird ferner Luft für die Verbrennung des Brennstoffs
zugeführt. Aus der Brennkammer tritt der verbrannte Brennstoff als Abgas in ein Flammrohr
und nachfolgend durch einen Wärmeübertrager in eine Abgasleitung aus.
[0003] Grundsätzlich ist es erwünscht, dass bei der Verbrennung in der Brennkammer ein hohes
Maß an Wärmeenergie erzeugt wird. Zugleich sind an der von der Brennkammer abgewandten
Seite der Brennerdüse jedoch auch Bauelemente des Heizgeräts angeordnet, die keiner
hohen Wärmebelastung ausgesetzt werden dürfen. Solche Bauelemente können beispielsweise
elektronische Bauelemente eines Steuergeräts des Heizgeräts sein.
[0004] Bei solchen Heizgeräten muss ferner der Bereich der Brennkammer hermetisch gegenüber
der Umgebung abgedichtet sein und ein möglicher Austritt von Brenngas auf die von
der Brennkammer abgewandte Seite der Brennerdüse muss sicher verhindert sein.
[0005] Um eine solche hermetische Abdichtung der Brennkammer zu erreichen ist aus
DE 100 19 890 A1 ein Brenner mit einer Venturidüse bekannt, bei dem ein die Brennkammer umgebendes
Brennkammerrohr an seinem der Brennerdüse zugewandten Endbereich doppelwandig mit
zwei Rohrwänden ausgebildet ist. Die beiden Rohrwände liegen dicht aneinander an und
sind am Ende je mit einem Bund versehen. Der Bund der innenliegenden Rohrwand ist
zur Brennerdüse hin gerichtet, während der Bund der außenliegenden Rohrwand von der
Brennerdüse weg, hin zu einem Außengehäuse gewandt ist. An dem Bund der innenliegenden
Rohrwand ist die Brennerdüse befestigt und mit dem Bund der außenliegenden Rohrwand
ist das Brennkammerrohr selbst an dem Außengehäuse befestigt. Auf diese Weise ist
mit den beiden Bunden eine Brennkammerstirnwand ausgebildet, die radial außen am Außengehäuse
befestigt ist und an der radial innen die Brennerdüse befestigt ist.
[0006] Bei einem Brenner mit einer Venturidüse muss eine sichere Abdichtung zwischen der
Brennerdüse und der Brennkammerstirnwand geschaffen sein. Hierzu ist bei dem Brenner
gemäß
DE 100 19 890 A1 eine Dichtung zwischen der Brennerdüse und der Brennkammerstirnwand eingesetzt. Diese
Dichtung ist derart groß gestaltet, dass sie zugleich radial außen als Abdichtung
zwischen der Brennkammerstirnwand (d.h. dem Bund der außenliegenden Rohrwand) und
dem Außengehäuse dient. Auf diese weise kann mit Hilfe einer einzigen Dichtung eine
hermetische Abdichtung an zwei Bereichen gleichzeitig geschaffen werden. Mit der Dichtung
wird zwischen der inneren und der äußeren Rohrwand abgedichtet und so eine undefinierte
Luftzufuhr in die Brennkammer verhindert.
[0007] Die Anordnung gemäß
DE 100 19 890 A1 weist jedoch den Nachteil auf, dass es aufgrund von Maßschwankungen der einzelnen
Bauteile (insbesondere des Außengehäuses und der Rohrwände des Brennkammerrohrs) zu
Undichtheiten kommen kann. Darüber hinaus können bei dieser Anordnung solche Bauelemente,
die sich auf der von der Brennkammer abgewandten Seite der Brennerdüse befinden, nur
mit größerem Aufwand gegenüber den hohen Temperaturen in der Brennkammer abgeschirmt
werden.
[0008] Ferner beschreibt
JP-61038316 einen Brenner wobei die Brennerdüse alleinig an der Brennkammerstirnwand gehaltet
ist, und wobei das Brennkammerrohr alleinig an seinem von der Brennkammerstirnwand
abgewandten Endbereich an einem Außenrohr gehaltet ist.
Zugrundeliegende Aufgabe
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Heizgerät der eingangs genannten Art
derart zu verbessern, dass es im Bereich seines Brenners kostengünstiger herzustellen
ist und insbesondere die oben genannten Probleme hinsichtlich der Abdichtung der Brennkammer
und hinsichtlich der thermischen Entkopplung von wärmeempfindlichen Bauelementen des
Heizgeräts gegenüber dem Brenner überwunden sind.
Erfindungsgemäße Lösung
[0010] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit einem oben genannten Brenner gelöst, bei dem
insbesondere die Brennerdüse alleinig an der Brennkammerstirnwand gehaltert ist, das
Brennkammerrohr alleinig an seinem von der Brennkammerstirnwand abgewandten Endbereich
an einem Außenrohr gehaltert ist und zwischen der Brennkammerstirnwand und dem Außenrohr
ein für Luft durchlässiger Ringspalt ausgebildet ist. Ferner ist die Aufgabe mit einem
Heizgerät gelöst, das mit einem derartigen Brenner ausgestattet ist.
[0011] Bei einem derart erfindungsgemäß gestalteten Brenner wird ferner an dem Außenrohr
an seinem der Brennerdüse zugewandten Ende eine Abschirmwand angeordnet, mittels der
Bauelemente, die an der von der Brennkammer abgewandten Seite der Brennerdüse angeordnet
sind, gegenüber der Brennkammerstirnwand gegen Wärme abgeschirmt sind. Die Abschirmwand
kann in besonders einfacher Weise im Bereich der zweiten Dichtung an dem Außengehäuse
des Heizgeräts gehaltert sein. Sie kann Strömungsleiteinrichtungen aufweisen, mittels
denen der Sekundär- und/oder der Tertiärluftstrom hinsichtlich des Luftvolumens pro
Zeiteinheit beeinflusst werden kann.
[0012] Durch die erfindungsgemäße Gestaltung ist die oben genannte Dichtproblematik vermieden.
Erfindungsgemäß ist die Brennerdüse alleinig an der Brennkammerstirnwand gehaltert,
so dass dort in einfacher und zugleich wirkungsvoller Weise eine Abdichtung geschaffen
sein kann. Daneben ist erfindungsgemäß das Brennkammerrohr alleinig an seinem von
der Brennerdüse abgewandten Ende an einem Außenrohr befestigt. Auch in diesem Bereich
kann in einfacher Weise, beispielsweise durch eine Schweißnaht, eine Abdichtung geschaffen
sein.
[0013] Darüber hinaus ist aufgrund der erfindungsgemäßen Gestaltung des Brenners die Brennerdüse
über die Brennkammerstirnwand und das Brennkammerrohr alleinig an dem von der Brennerdüse
abgewandten Ende des Brennkammerrohrs befestigt. Ferner ist zwischen der Brennkammerstirnwand
und dem Außengehäuse ein Ringspalt ausgebildet. Auf diese Weise ist eine thermische
Entkopplung im Bereich der Brennkammerstirnwand geschaffen. Die Wärmeenergie, die
in der Brennkammer erzeugt und auf die Brennerdüse, die Brennkammerstirnwand und das
Brennkammerrohr übertragen wird, wird daher bei dem erfindungsgemäßen Heizgerät allein
an dem von der Brennerdüse abgewandten Ende des Brennkammerrohrs durch Wärmeleitung
auf das Außenrohr übertragen. Damit sind Bauelemente, die sich an der von der Brennkammer
abgewandten Seite der Brennerdüse befinden besser gegen Wärmeeintrag geschützt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
[0014] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Brennerdüse mit mindestens
einer ersten Öffnung versehen, durch die Primärluft in die Brennkammer eingeleitet
werden kann. Eine solche erste Öffnung dient zur Verbesserung der Zerstäubung des
flüssigen Brennstoffs in der Brennerdüse. Die Öffnung ist aufgrund der erfindungsgemäßen
Anordnung der Brennerdüse frei für Primärluft zugänglich, so dass an der Brennerdüse
verschiedenste Arten von Luftzuführkanälen ausgebildet sein können.
[0015] Ferner ist es vorteilhaft, dass die Brennkammerstirnwand mit mindestens einer zweiten
Öffnung versehen ist, durch die Sekundärluft in die Brennkammer eingeleitet werden
kann. Durch eine solche Sekundärluftzufuhr wird eine gestufte Brennluftzufuhr geschaffen,
mit der die Qualität der Verbrennung verbessert und damit insgesamt der Schadstoffausstoß
des Brenners verringert werden kann. Die genannten ersten und zweiten Öffnungen können
mit der erfindungsgemäßen Anordnung besonders vorteilhaft gegenüber einer gemeinsamen
Brennluftzufuhr abgedichtet werden.
[0016] Darüber hinaus bildet die erfindungsgemäße Anordnung im Bereich der Brennkammer die
Vorraussetzung dafür, dass das Brennkammerrohr mit mindestens einer dritten Öffnung
versehen ist, durch die Tertiärluft in die Brennkammer eingeleitet werden kann. Die
Qualität der Verbrennung kann auf diese Weise weiter gesteigert werden.
[0017] Mit der Zufuhr von Tertiärluft ist es ferner möglich, dass in der Brennkammer eine
Prallscheibe angeordnet wird und die dritte Öffnung in dem Brennkammerrohr derart
ausgebildet wird, dass die Prallscheibe mit Hilfe der Tertiärluft gekühlt wird. Durch
eine derart gezielte Kühlung der Prallscheibe wird deren Temperatur während der Verbrennung
verringert. Daher ist es möglich, dass für die Prallscheibe ein weniger temperaturfestes
und damit kostengünstigeres Material verwendet wird.
[0018] Die erfindungsgemäße Anordnung kann auf besonders einfache Weise gegenüber dem von
der Brennkammer abgewandten Bereich des Heizgeräts abgedichtet werden, indem zwischen
der Brennerdüse und der Brennkammerstirnwand eine erste Dichtung angeordnet ist. Diese
erste Dichtung kann gezielt aus einem temperaturresistenten Material ausgebildet sein.
Die Dichtung kann bei der Montage der Brennerdüse an die Brennkammerstirnwand vormontiert
werden, so dass nachfolgend bereits eine Dichtheitskontrolle möglich ist. Ferner kann
die derart montierte Baueinheit aus Brennerdüse und Brennkammer bereist auf seine
ordnungsgemäße Funktion getestet werden.
[0019] Darüber hinaus ist bei dem erfindungsgemäßen Brenner vorteilhaft das Außenrohr an
seinem der Brennerdüse zugewandten Endbereich an einem Außengehäuse gehaltert und
zwischen dem Außenrohr und dem Außengehäuse ist eine zweite Dichtung angeordnet. Ein
derart gehaltertes Außenrohr kann an seiner Außenseite von beispielsweise flüssigem
Wärmeträger umspült und dabei gekühlt werden. Mit anderen Worten ist das Außenrohr
an einem durch flüssigen Wärmeträger gekühlten Außengehäuse befestigt. Die zweite
Dichtung kann gezielt aus einem Material gestaltet sein, dass erheblich weniger temperaturfest
ist, als die oben genannte erste Dichtung. Weil die erste und die zweite Dichtung
erfindungsgemäß separat voneinander angeordnet sind, wirken sich bei dem erfindungsgemäßen
Dichtungskonzept Maßtoleranzen in axialer Richtung der Brennkammer nicht aus. Darüber
hinaus können Wärmedehnungen der Brennkammerstirnwand in radialer Richtung besser
ausgeglichen werden. Die zweite Dichtung braucht erst bei der Endmontage des Brenners
in das Heizgerät montiert zu werden und kann daher auch nicht während der vorhergehenden
Vormontage des Brenners beschädigt werden.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0020] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Brenners anhand
der beigefügten schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Brenners in einem mobilen Heizgerät gemäß der Erfindung.
Detaillierte Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0021] In Fig. 1 ist ein mobiles Heizgerät 10 im Bereich eines Brenners 12 veranschaulicht.
Der Brenner 12 ist als Venturibrenner gestaltet und weist als wesentliche Bauelemente
eine Brennerdüse 14 sowie eine zylindrische Brennkammer 16 auf, die von einem Brennkammerrohr
18 radial außen umfasst und an der der Brennerdüse 14 zugewandten Stirnseite von einer
Brennkammerstirnwand 20 begrenzt ist.
[0022] Die Brennerdüse 14 ist mit einem im wesentlichen zylindrischen Düsenkörper 22 gebildet,
in dem an seinem von der Brennkammer 16 abgewandten Endbereich mehrere Radialkanäle
24 zum Zuführen von Primärluft in eine erste Öffnung 26 des Düsenkörpers 22 ausgebildet
sind. Die erste Öffnung 26 ist im Zentralbereich des Düsenkörpers 22 ausgebildet und
in Richtung zur Brennkammer 16 trichterförmig aufgeweitet. Eine Brennstoffzuleitung
28 dient zum Zuführen von flüssigem Brennstoff in die erste Öffnung 26 des Düsenkörpers.
[0023] Der Düsenkörper 22 der Brennerdüse 26 ist alleinig an der Brennkammerstirnwand 20
gehaltert, wobei in der Brennkammerstirnwand 20 eine zentrale Öffnung 30 ausgebildet
ist, durch die der in der ersten Öffnung 26 zerstäubte Brennstoff in die Brennkammer
16 eintreten kann. In dem Düsenstock 22 sind an der Anlagefläche zur Brennkammerstirnwand
20 weitere Radialkanäle 32 ausgebildet, durch 30 die Sekundärluft zu zweiten Öffnungen
34 in der Brennkammerstirnwand 20 geführt wird. Die Sekundärluft tritt durch diese
zweiten Öffnungen 34 in die Brennkammer 16 ein und führt dort zu einer gestuften Verbrennung
mit hoher Brennqualität.
[0024] Zwischen dem Düsenkörper 22 und der Brennkammerstirnwand ist eine erste Dichtung
36 aus einem wärmeresistenten Material angeordnet, mittels der der Düsenkörper 22
gegenüber der Brennkammer 16 abgedichtet und zugleich an der Brennkammerstirnwand
befestigt ist.
[0025] Die Brennkammerstirnwand 20 ist als ein abgewinkelter Abschnitt bzw. als Bund eines
Rohres gebildet, das in seinem ansonsten zylindrischen Abschnitt das Brennkammerrohr
18 bildet. Das Brennkammerrohr 18 ist an seinem von der Brenndüse 14 abgewandten Endbereich
38 mit einem Außenrohr 40 verschweißt. Die Schweißnaht umgibt das Brennkammerrohr
18 ringförmig, wobei zwischen dem Brennkammerrohr 18 und dem Außenrohr 40 eine im
wesentlichen ringförmige Anlagefläche ausgebildet ist, über die nur geringe Wärmeenergiemengen
von dem Brennkammerrohr 18 auf das Außenrohr 40 übergeleitet werden.
[0026] Auf diese Weise ist zwischen der Brennkammerstirnwand 20 und dem Außenrohr 40, aber
auch zwischen dem Brennkammerrohr 18 und dem Außenrohr 40 ein Ringspalt 42 ausgebildet,
der insbesondere zur thermischen Entkopplung der Brennkammerstirnwand 20 gegenüber
solchen Bauelementen führt, die sich an der von der Brennkammer 16 abgewandten Seite
der Brennerdüse 14 befinden. Solche Bauelemente können beispielsweise elektronische
Bauelemente sein, die in der Fig. 1 nicht weiter veranschaulicht sind. Bei der gestalteten
thermischen Entkopplung ist insbesondere zu beachten, dass Wärmeenergie des Düsenkörpers
22 durch Wärmeleitung nur über den verhältnismäßig weiten Weg zu dem von der Brennerdüse
14 abgewandten Endbereich 38 des Brennkammerrohrs 18 auf das Außenrohr 40 übergeleitet
werden kann.
[0027] Durch den Ringspalt 42 kann ferner Tertiärluft zu dritten Öffnungen 44 geleitet werden,
die etwa axial in der Mitte des Brennkammerrohrs 18 über dessen Umfang verteilt ausgebildet
sind. Im Brennkammerrohr 18 ist darüber hinaus eine Prallscheibe 46 gehaltert, die
mittels der durch die dritten Öffnungen 44 zugeführten Brennluft gekühlt wird.
[0028] Darüber hinaus führt der Ringspalt 42 zu einem veränderten Dichtungskonzept, das
nachfolgend genauer erläutert wird.
[0029] Das Außenrohr 40 ist an seinem von der Brennerdüse 14 abgewandten Endbereich mit
einem ersten Bund 48 ausgebildet, an dem ein Flammrohr 50 befestigt ist. An seinem
der Brennerdüse 14 zugewandten Endbereich ist das Außenrohr 40 mit einem zweiten Bund
52 versehen, der radial nach außen absteht. Dieser zweite Bund 52 ist zwischen einem
ersten und einem zweiten Abschnitt 54 bzw. 56 eines weiter nicht veranschaulichten
Gehäuses des Heizgeräts 10 geklemmt.
[0030] Im Bereich der Klemmung des zweiten Bunds 52 ist ferner eine Abschirmwand 58 zwischen
den Abschnitten 54 und 56 geklemmt, die an der von der Brennkammer 16 abgewandten
Seite der Brennkammerstirnwand 20 radial nach innen vor die Brennkammerstirnwand 20
ragt. Die derart auf besonders einfache Weise befestigt Abschirmwand 58 dient zum
Abschirmen der oben genannten Bauelemente gegenüber der in der Brennkammer 16 entstehenden
Wärme. Das Außenrohr 40 ist radial außen von einem Wärmeträgerraum 60 umgeben, in
dem ein flüssiger Wärmeträger strömt. Am zweiten Bund 52 des Außenrohrs 40 ist eine
zweite Dichtung 60 angeordnet, mittels der das Außenrohr 40 im Bereich der Klemmung
mit den Abschnitten 54 und 56 des Gehäuses gegenüber dem Wärmeträgerraum 62 abgedichtet
ist. Die zweite Dichtung 60 ist besonders auf die Anforderungen des Abdichtens des
Wärmeträgerraums 62 gegenüber dem Raum um die Brennerdüse 14 herum abgestimmt. Der
in dem Wärmeträgerraum 62 strömende flüssige Wärmeträger darf nicht in den Bereich
um die Brennerdüse 14 austreten. Die zweite Dichtung 60 ist aus einem Material hergestellt,
dass gut einen flüssigkeitsführenden Raum abdichtet und zugleich nur verhältnismäßig
geringen Temperaturen standhalten muss.
[0031] Durch die oben beschriebene Gestaltung können die erste und die zweite Dich- tung
36 bzw. 60 unabhängig von Maßtoleranzen am Brenner 12 optimal abdichten und dabei
ihr Material und ihre Form an die jeweils vorliegenden Dichtaufgaben optimal angepasst
sein. Insbesondere können die Materialien der beiden Dichtungen 36 und 60 jeweils
optimal an die vorherrschenden Temperaturbedingungen in den Dichtbereichen angepasst
sein.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 10
- Heizgerät
- 12
- Brenner in Gestalt eines Venturibrenners
- 14
- Brennerdüse
- 16
- Brennkammer
- 18
- Brennkammerrohr
- 20
- Brennkammerstirnwand
- 22
- Düsenkörper
- 24
- Radialkanal
- 26
- erste Öffnung
- 28
- Brennstoffzuleitung
- 30
- zentrale Öffnung in der Brennkammerstirnwand
- 32
- Radialkanal
- 34
- zweite Öffnung
- 36
- erste Dichtung
- 38
- von der Brenndüse abgewandter Endbereich
- 40
- Außenrohr
- 42
- Ringspalt
- 44
- dritte Öffnung
- 46
- Prallscheibe
- 48
- erster Bund des Außenrohrs
- 50
- Flammrohr
- 52
- zweiter Bund des Außenrohrs
- 54
- erster Abschnitt eines Gehäuses
- 56
- zweiter Abschnitt eines Gehäuses
- 58
- Abschirmwand
- 60
- zweite Dichtung
- 62
- Wärmeträgerraum
1. Brenner (12), insbesondere Venturibrenner für ein mobiles Heizgerät (10), mit einer
Brennerdüse (14) an einer Stirnseite einer Brennkammer (16), einem Brennkammerrohr
(18), das die Brennkammer (16) umschließt, und einer Brennkammerstirnwand (20), die
die Brennkammer (16) zu der Brennerdüse (14) hin begrenzt, wobei die Brennerdüse (14)
alleinig an der Brennkammerstirnwand (20) gehaltert ist, das Brennkammerrohr (18)
alleinig an seinem von der Brennkammerstirnwand (20) abgewandten Endbereich (38) an
einem Außenrohr (40) gehaltert ist und zwischen der Brennkammerstirnwand (20) und
dem Außenrohr (40) ein für Luft durchlässiger Ringspalt (42) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
an dem Außenrohr (40) an seinem der Brennerdüse (14) zugewandten Ende eine Abschirmwand
(58) in unmittelbarer Nähe der Brennerdüse (14) angeordnet ist, mittels der Bauelemente,
die an der von der Brennkammer (16) abgewandten Seite der Brennerdüse (14) angeordnet
sind, gegenüber der Brennkammerstirnwand (20) gegen Wärme abgeschirmt sind.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerdüse (14) mit mindestens einer ersten Öffnung (26) versehen ist, durch
die Primärluft in die Brennkammer (16) eingeleitet werden kann.
3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennkammerstirnwand (20) mit mindestens einer zweiten Öffnung (34) versehen
ist, durch die Sekundärluft in die Brennkammer (16) eingeleitet werden kann.
4. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Brennkammerrohr (18) mit mindestens einer dritten Öffnung (44) versehen ist,
durch die Tertiärluft in die Brennkammer (16) eingeleitet werden kann.
5. Brenner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Brennkammer (16) eine Prallscheibe (46) angeordnet ist und die dritte Öffnung
(44) in dem Brennkammerrohr (18) derart ausgebildet ist, dass die Prallscheibe (46)
mit Hilfe der Tertiärluft gekühlt werden kann.
6. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Brennerdüse (14) und der Brennkammerstirnwand (20) eine erste Dichtung
(36) angeordnet ist.
7. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenrohr (40) an seinem der Brennerdüse (14) zugewandten Endbereich an einem
Außengehäuse (54, 56) gehaltert ist und zwischen dem Außenrohr (40) und dem Außengehäuse
(54, 56) eine zweite Dichtung (60) angeordnet ist.
8. Mobiles Heizgerät (10) mit einem Brenner (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 7.
1. Burner (12), particularly a venturi burner for a mobile heating appliance (10), comprising
a burner nozzle (14) at an end face of a combustion chamber (16), a combustion chamber
tube (18) which encloses the combustion chamber (16), and a combustion chamber end
wall (20) which defines the combustion chamber (16) towards the burner nozzle (14),
the burner nozzle (14) being retained solely on the combustion chamber end wall (20),
the combustion chamber tube (18) being retained on an outer tube (40) solely at its
end region (38) remote from the combustion chamber end wall (20), and an annular gap
(42) permeable to air being formed between the combustion chamber end wall (20) and
the outer tube (40),
characterized in that a screening wall (58) is arranged in the immediate vicinity of the burner nozzle
(14) on the outer tube (40) at its end facing the burner nozzle (14), by means of
which screening wall (58) components which are arranged on that side of the burner
nozzle (14) facing away from the combustion chamber (16) are screened against heat
relative to the combustion chamber end wall (20).
2. Burner according to Claim 1, characterized in that the burner nozzle (14) is provided with at least one first opening (26) through which
primary air can be directed into the combustion chamber (16).
3. Burner according to Claim 1 or 2, characterized in that the combustion chamber end wall (20) is provided with at least one second opening
(34) through which secondary air can be directed into the combustion chamber (16).
4. Burner according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the combustion chamber tube (18) is provided with at least one third opening (44)
through which tertiary air can be directed into the combustion chamber (16).
5. Burner according to Claim 4, characterized in that a baffle plate (46) is arranged in the combustion chamber (16), and the third opening
(44) is formed in the combustion chamber tube (18) in such a way that the baffle plate
(46) can be cooled by means of the tertiary air.
6. Burner according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a first seal (36) is arranged between the burner nozzle (14) and the combustion chamber
end wall (20).
7. Burner according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the outer tube (40) is retained on an outer casing (54, 56) at its end region facing
the burner nozzle (14), and a second seal (60) is arranged between the outer tube
(40) and the outer casing (54, 56).
8. Mobile heating appliance (10) having a burner (12) according to one of Claims 1 to
7.
1. Brûleur (12), notamment brûleur Venturi pour un appareil de chauffage mobile (10),
comprenant une buse de brûleur (14) sur un côté frontal d'une chambre de combustion
(16), un tube de chambre de combustion (18), qui entoure la chambre de combustion
(16), et une paroi frontale de chambre de combustion (20) qui délimite la chambre
de combustion (16) vers la buse de brûleur (14), la buse de brûleur (14) étant fixée
séparément à la paroi frontale de la chambre de combustion (20), le tube de chambre
de combustion (18) étant fixé séparément à un tube extérieur (40) au niveau de sa
région d'extrémité (38) éloignée de la paroi frontale de la chambre de combustion
(20) et un espace annulaire (42) perméable à l'air étant réalisé entre la paroi frontale
de la chambre de combustion (20) et le tube extérieur (40),
caractérisé en ce
qu'une paroi de blindage (58) est disposée à proximité immédiate de la buse de brûleur
(14) au niveau du tube extérieur (40) à son extrémité tournée vers la buse de brûleur
(14), au moyen de laquelle des composants qui sont disposés du côté de la buse de
brûleur (14) opposé à la chambre de combustion (16) sont protégés contre la chaleur
en regard de la paroi frontale de la chambre de combustion (20).
2. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la buse de brûleur (14) est pourvue d'au moins une première ouverture (26) à travers
laquelle de l'air primaire peut être introduit dans la chambre de combustion (16).
3. Brûleur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la paroi frontale de la chambre de combustion (20) est pourvue d'au moins une deuxième
ouverture (34), à travers laquelle de l'air secondaire peut être introduit dans la
chambre de combustion (16).
4. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le tube de la chambre de combustion (18) est pourvu d'au moins une troisième ouverture
(44), à travers laquelle de l'air tertiaire peut être introduit dans la chambre de
combustion (16).
5. Brûleur selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'une plaque d'impact (46) est disposée dans la chambre de combustion (16) et la troisième
ouverture (44) dans le tube de la chambre de combustion (18) est réalisée de telle
sorte que la plaque d'impact (46) puisse être refroidie à l'aide de l'air tertiaire.
6. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'on dispose entre la buse de brûleur (14) et la paroi frontale de la chambre de
combustion (20) une première garniture d'étanchéité (36).
7. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le tube extérieur (40) est fixé au niveau de sa région d'extrémité tournée vers la
buse de brûleur (14) à un boîtier extérieur (54, 56) et en ce qu'une deuxième garniture d'étanchéité (60) est disposée entre le tube extérieur (40)
et le boîtier extérieur (54, 56).
8. Appareil de chauffage mobile (10) avec un brûleur (12) selon l'une quelconque des
revendications 1 à 7.