| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 552 238 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
07.07.2010 Patentblatt 2010/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.09.2003 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2003/009930 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2004/029533 (08.04.2004 Gazette 2004/15) |
|
| (54) |
WÄRMEÜBERTRAGER, INSBESONDERE VERDAMPFER
HEAT EXCHANGER, IN PARTICULAR EVAPORATOR
ECHANGEUR THERMIQUE, NOTAMMENT EVAPORATEUR
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
18.09.2002 DE 10243416
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
13.07.2005 Patentblatt 2005/28 |
| (73) |
Patentinhaber: Behr GmbH & Co. KG |
|
70469 Stuttgart (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- LEISTER, Andreas
74632 Neuenstein (DE)
- MOLT, Kurt
74321 Bietigheim-Bissingen (DE)
- SEEWALD, Wolfgang
70190 Stuttgart (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 070 929 US-A- 5 174 373
|
DE-A- 3 813 339 US-A- 5 186 244
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 03, 30. März 2000 (2000-03-30) & JP 11 337289
A (SHOWA ALUM CORP), 10. Dezember 1999 (1999-12-10)
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Wärmeübertrager, insbesondere einen Verdampfer,
bestehend aus einem Wärmeübertragernetz von Wellrippen und Flachrohren, nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1 - bekannt durch die
DE-A-3813339.
[0002] Der durch die
DE-A 198 26 881 bekannt gewordene gelötete Flachrohrverdampfer ist zweireihig ausgebildet, d. h.,
in Luftströmungsrichtung gesehen, befinden sich zwei Reihen von Flachrohren, zwischen
denen Wellrippen angeordnet sind, hintereinander, wobei die Enden der Flachrohre in
Sammelkästen münden, die jeweils durch eine Längstrennwand in eine vordere und eine
hintere Kammer unterteilt sind. Innerhalb dieser Kammern sind teilweise Quertrennwände
vorgesehen. Die Strömung des Kältemittels verläuft in den Flachrohrreihen sowohl von
oben nach unten als auch von unten nach oben, wobei eine Umlenkung des Kältemittels
einerseits "in der Breite", d. h. quer zur Luftströmungsrichtung und andererseits
"in der Tiefe", d. h. in Luftströmungsrichtung erfolgt. Letzteres geschieht durch
Überströmöffnungen in der Längstrennwand. Die Herstellung eines solchen Verdampfers
wirft, insbesondere beim so genannten Kassettieren, d. h. dem Aufbau des Wärmeübertragernetzes
aus Wellrippen und Flachrohren gewisse Probleme auf. Beide Flachrohrreihen müssen
genau ausgerichtet werden, damit ihre Enden beim Aufsetzen der Sammelkästen genau
in deren Öffnungen passen. Darüber hinaus müssen die Wellrippen zwischen den Flachrohren
ebenfalls ausgerichtet werden. Schließlich kann es beim Aufsetzen der Böden auf die
Rohrenden zu unterschiedlichen Einstecktiefen der Rohrenden kommen, weil weder an
den Flachrohren noch an den Sammelkästen entsprechende Anschläge oder dergleichen
vorgesehen sind. Im Hinblick auf die Wärmeübertragungsleistung ergeben sich insofern
Potenziale, als die gesamte Tiefe (in Luftströmungsrichtung) dieses Verdampfers nicht
in vollem Umfang für die Wärmeübertragung genutzt ist, weil sich zwischen beiden Rohrreihen
ein Luftspalt befindet.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Wärmeübertrager der eingangs
genannten Art dahingehend zu verbessern, dass seine Herstellung vereinfacht wird und
damit die Produktionskosten gesenkt sowie seine Leistung verbessert werden.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des Patentanspruches 1. Danach
ist der erfindungsgemäße Wärmeübertrager einreihig ausgebildet, d. h. die Flachrohre
sind über die Tiefe (in Luftströmungsrichtung) durchgehend ausgebildet und mit einem
in Längsrichtung verlaufenden Trennsteg versehen, der mit der Längstrennwand verlötet
ist. Der erfindungsgemäße einreihige Wärmeübertrager und der zweireihige Wärmeübertrager
nach dem Stand der Technik sind somit - im Hinblick auf die Kältemittelführung - funktionell
gleich. Aus der erfindungsgemäßen Bauweise ergibt sich der Vorteil, dass die durchgehenden
Flachrohre und auch die durchgehenden Wellrippen wesentlich einfacher zu kassettieren
sind und dass sich darüber hinaus beim Einstecken der Flachrohre in die Böden ein
Anschlag ergibt, der die Einstecktiefe der Flachrohrenden definiert. Schließlich wird
auch die Wärmeübertragungsleistung gesteigert, weil eine Wärmeübertragung über die
gesamte Tiefe des Wärmeübertragers erfolgt.
[0005] Durch die
FR-A 2 803 377 wurde zwar ein einreihiger Flachrohrverdampfer mit einer U-förmigen Kältemittelführung
durch die Flachrohre bekannt - allerdings ist über die Verbindung zwischen der im
Sammelkasten angeordneten Längstrennwand und den Flachrohren nichts ausgesagt. Diese
Verbindung stellt jedoch bei einer Lötkonstruktion ein besonderes Problem dar, welches
durch die Erfindung gelöst wird. Darüber hinaus weist dieser Verdampfer nur einen
Sammelkasten mit Längstrennwand auf, d. h. die Umlenkung des Kältemittels erfolgt
in den Flachrohren und ausschließlich "in der Tiefe".
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gemäß Anspruch 1 ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
[0007] In der Erfindung weist das Ende des Flachrohres im Bereich des Trennsteges eine Aussparung
auf, mit der es sich gegenüber der Unterseite des Bodens abstützt. Andererseits greift
von oben die Längstrennwand in diese Aussparung ein und gewährleistet somit eine dichte
Verlötung. Durch die Aussparung wird das Flachrohrende in zwei Flachrohrenden geteilt,
die von Durchzügen des Bodens aufgenommen werden, wobei diese Durchzüge im Bereich
der längs verlaufenden Trennwand unterbrochen sind.
[0008] In der Erfindung ist das Flachrohrende gerade, d. h. ohne eine Aussparung und wird
von einem durchgehenden Durchzug in den Böden der Sammelkästen aufgenommen. Dies ergibt
eine gute Verlötung der Flachrohre in den Böden. Die Längstrennwand weist dagegen
im Bereich der Durchzüge und der in den Durchzügen angeordneten Flachrohre Aussparungen
auf, die an die Kontur von Durchzug und Flachrohr angepasst sind und somit eine gute
Verlötung gewährleisten. Bei den zuvor erwähnten Lösungen weist das Flachrohr eine
gleich bleibende Dicke auf.
[0009] Gemäss der Erfindung weist das Flachrohr im Bereich des Trennsteges eine geringere
Dicke auf, und zwar in Form eines schmalen Mittelsteges, der die beiden Flachrohrhälften
verbindet. Das Flachrohrende ist ebenfalls gerade, d. h. ohne Aussparung und durch
eine Öffnung im Boden gesteckt, die der Kontur des Flachrohrendes entspricht. Die
Längstrennwand weist im Bereich der in den Sammelkasten hineinragenden schmalen Mittelstege
schmale Schlitze oder Aussparungen auf, welche die Mittelstege übergreifen - dadurch
ist in diesem Bereich eine dichte Verlötung zwischen Längstrennwand und Trennsteg
gewährleistet. Vorteilhafterweise sind die. Öffnungen im Boden teilweise als Durchzüge,
d. h. im Bereich der Längstrennwand unterbrochene Durchzüge ausgebildet.
[0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- einen einreihigen Flachrohrverdampfer ,
- Fig. 1a
- einen Ausschnitt des Flachrohrverdampfers gemäß Fig. 1,
- Fig. 2, 2a, 2b, 2c, 2d
- eine Ausführungsform relevant für die Erfindung mit Aussparung im Flachrohrende,
- Fig. 3,
- 3a,
- 3b, 3c, 3d
- eine zweite Ausführungsform relevant für die Erfindung mit Aussparung in der Längstrennwand
und
- Fig. 4, 4a, 4b, 4c, 4d
- eine Ausführungsform der Erfindung mit schmalem Mittel- steg.
[0011] Fig. 1 zeigt als Beispiel für einen erfindungsgemäßen Wärmeübertrager einen einreihigen
Flachrohrverdampfer 1 mit einem Wärmeübertragernetz 2 und einem oberen Sammelkasten
3 sowie einem unteren Sammelkasten 4. Hinsichtlich der hier nicht dargestellten Kältemittelanschlüsse
entspricht dieser Verdampfer 1 dem gattungsgemäßen Stand der Technik, d. h. der
DE-A 198 26 881 oder
DE-A-3813339. Auch die Führung des Kältemittels, d. h. das Strömungsmuster entspricht im Wesentlichen
diesem Stand der Technik.
[0012] Fig. 1a zeigt einen Ausschnitt im Bereich des Sammelrohres 3 aus dem Verdampfer 1. Der Sammelkasten
3 ist durch eine Längstrennwand 5 in zwei Kammern 6a und 6b unterteilt, in welche
Enden 7, 8 von Flachrohren 9 münden, die durchgehend ausgebildet sind, d. h. die einzige
Rohrreihe dieses Verdampfers 1 bilden. Zwischen den Flachrohren 9 sind durchgehende
Wellrippen 10 angeordnet, die von Umgebungsluft überströmt werden. Der hier nicht
dargestellte Sammelkasten 4 ist analog aufgebaut.
[0013] Fig. 2 sowie die Fig. 2a bis 2d zeigen ein Ausführungsbeispiel relevant für die Erfindung.
Fig. 2 zeigt einen ähnlichen Ausschnitt wie Fig. 1a, d. h. einen oberen Sammelkasten
11, der in zwei in Längsrichtung verlaufenden Kammern 12, 13 unterteilt ist. Ein durchgehendes
Flachrohr 14 ist als extrudiertes Rohr ausgebildet und weist eine Vielzahl von Kanälen
14' auf. Mittig und in Längsrichtung des Flachrohres 14 verlaufend, ist ein Trennsteg
15 angeordnet, der das Flachrohr 14 in zwei Strömungswege 14a und 14b unterteilt.
Der Trennsteg 15 endet im oberen in die Kammern 12, 13 mündenden Bereich des Flachrohres
14 in einer Aussparung 16, in welche eine Längstrennwand 17 des Sammelkastens 11 eingreift.
Das Flachrohr 14 weist somit beiderseits der Aussparung 16 zwei Flachrohrenden 18,
19 auf, die mit den Strömungswegen 14b bzw. 14 a kommunizieren.
[0014] Fig. 2a zeigt einen Ausschnitt aus Fig. 2 im Bereich der Längstrennwand 17, die aus zwei
aneinander liegenden Blechabschnitten 17a, 17b des Sammelkastens 11 gebildet ist.
Das untere Ende 17c der Trennwand 17 liegt auf einem Boden 20 auf, der Teil des Sammelkasten
11 ist. Aus dem Boden 20 sind Durchzüge 21 ausgeformt, welche die Rohrenden 18, 19
aufnehmen und im Bereich der Längstrennwand 17 unterbrochen sind.
[0015] Fig. 2b zeigt einen Schnitt B-B (vgl. Fig. 2c) in der Ebene der Längstrennwand 17 und der
Trennstege 15. Man sieht, dass die Oberkante 15a des Trennsteges 15 an die Unterseite
20a des Bodens 20 anstößt; der Boden 20 ist somit zwischen Oberkante 15a der Trennstege
15 und Unterkante 17c der Längstrennwand 17 eingespannt. Alle Kontaktstellen verlöten
miteinander und gewährleisten somit eine sichere Abdichtung zwischen den beiden Kammern
12, 13 und den Strömungswegen 14a, 14b.
[0016] Fig. 2c zeigt eine weitere Darstellung, und zwar einen Schnitt längs der Ebene A-A (vgl.
Fig. 2b), d. h. etwa parallel zum Boden 20 durch die Trennwand 17. Man erkennt, dass
die geteilten Flachrohrenden 18, 19 in Durchzügen 21 aufgenommen sind, die aufgrund
der Längstrennwand 17 unterbrochen sind.
[0017] Fig. 2d zeigt einen Teil der Längstrennwand 17 mit einem Lappen 22, der - wie auch in Fig.
2b erkennbar - zur Verstemmung des Sammelkastens in einen entsprechenden Schlitz im
Boden gesteckt und mit diesem dicht verlötet ist. Ansonsten ist die Unterkante 17c
der Trennwand 17 durchgehend gerade, d. h. an die Kontur des Bodens 20 angepasst.
[0018] Fig. 3 sowie die Fig. 3a bis 3d zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel relevant für die
Erfindung. Ein Flachrohr 23 ist durch einen Trennsteg 24 in der Mitte geteilt, wobei
das Ende 24a des Trennsteges 24 mit der Oberkante 23a der Flachrohre auf einer Höhe
liegt - das Flachrohr 23 weist im Gegensatz zu dem Flachrohr 14 aus Fig. 2 also keine
Aussparung auf. In Verlängerung des Steges 24 erstreckt sich eine Längstrennwand 25.
[0019] Fig. 3a zeigt einen Ausschnitt aus Fig. 3 im Bereich der Längstrennwand 25, die einerseits
mit ihrer Unterkante 25c auf einem Boden 26 aufliegt und andererseits Aussparungen
27 im Bereich der durchgehenden Flachrohre 23 aufweist. Aus dem Boden 26 sind durchgehende
Durchzüge 28 ausgeformt, was besonders deutlich aus der Draufsicht in
Fig. 3c hervorgeht. Die Aussparungen 27 in der Trennwand sind deutlich in
Fig. 3d zu erkennen - sie sind in ihrer Form der Kontur der durchgehenden Durchzüge 28 und
der Flachrohre 23 angepasst, die etwas über die Oberkante der Durchzüge 27 hinaus
stehen. Aufgrund der durchgehenden Durchzüge 28 ergibt sich eine gute Verlötung der
Enden der Flachrohre 23 mit dem Boden 26. Die Trennwand 25 verlötet ebenfalls mit
ihrer gesamten unteren Kontur, wie sie in Fig. 3d erkennbar ist, mit dem Boden 26,
den Durchzügen 28 und der Oberkante 24a des Trennsteges 24.
[0020] Fig. 3b zeigt einen Schnitt B-B in der Ebene der Trennwand 25 (entsprechend der Ebene B-B
in Fig. 3c). Es ergibt sich somit eine dichte Abschottung der beiden Kammern beiderseits
der Trennwand 25.
[0021] Fig. 3d zeigt zwischen den beiden Aussparungen 27 einen Lappen 29, der, wie auch in Fig.
3b erkennbar - in den Boden 26 eingreift und dort verlötet ist.
[0022] Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem durchgehenden Flachrohr 30,
welches wiederum in der Mitte durch einen Trennsteg 31 in zwei Strömungswege unterteilt
ist. Das Flachrohr 30 mündet endseitig in die beiden Kammern 32, 33 des Sammelkastens
34 mit der Längstrennwand 35, die - wie
Fig. 4a zeigt - auf einem Boden 36 des Sammelkasten 34 aufliegt.
[0023] Fig. 4c zeigt, dass dieser Trennsteg 31 (schmaler Mittelsteg) eine relativ geringe Dicke
gegenüber der Dicke des Flachrohres 30 aufweist. Die Enden der Flachrohre 30 sind
in nicht durchgehenden Durchzügen 37 aufgenommen, die im Bereich der Trennwand 35
unterbrochen sind. Die Trennwand 35 weist - wie in
Fig. 4d deutlich erkennbar - von ihrer Unterkante 35a ausgehende Schlitze 38 auf, welche
der Kontur der schmalen Mittelstege 31 entsprechen und diese umfassen (vgl. Fig. 4b).
Die Enden der schmalen Mittelstege 31 ragen also etwas über den Boden 36 hinaus und
greifen daher in die Schlitze 38 der Trennwand 35 ein. Somit ist auch hier eine sichere
Verlötung zwischen Trennwand 35 und Trennsteg 31 gewährleistet. Die Trennwand 35 weist
ferner (vgl. Fig. 4d) von ihrer Unterkante 35a abragende Lappen 39 auf, die in den
Boden 36 eingreifen (vgl. Fig. 4b).
[0024] Die nicht dargestellten Verbindungen zwischen dem unteren Sammelkasten 4 und dem
unteren Ende der Flachrohre 14, 23, 30 sind vorzugsweise analog zu den oben beschriebenen
Ausführungsbeispielen.
[0025] Die Erfindung wurde anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, bei denen die Sammelkästen
jeweils aus einem einteiligen Blech hergestellt sind, das derart umgeformt wird, daß
zwei seiner Längsseiten die Längstrennwand des Sammelkastens bilden. Diese Ausgestaltung
ist in der
DE-A 198 26 881 beschrieben. Wird der Sammelkasten während der Fertigung des Wärmeübertragers in
seiner Gesamtheit auf die Flachrohrenden aufgesetzt, kommen die Vorteile der Erfindung
besonders zu tragen, insbesondere der Anschlag für die Rohrenden in dem Sammelkasten,
da die Rohre hierdurch in ihrer Lage fixierbar sind.
[0026] Die Erfindung umfaßt jedoch auch andere Ausgestaltungsformen, wie beispielsweise
Wärmeübertrager mit zweiteiligen, das heißt aus Rohrboden und Deckel bestehenden Sammelkästen.
1. Wärmeübertrager, insbesondere Verdampfer, bestehend aus einem Wärmeübertragernetz
von Wellrippen und Flachrohren sowie aus mindestens einem durch eine Längstrennwand
in Kammern unterteilten Sammelkasten, wobei der Sammelkasten einen Boden mit Öffnungen
aufweist, in welchen Enden der Flachrohre aufgenommen sind, wobei die Flachrohre (14,
23, 30) in Luftströmungsrichtung durchgehend ausgebildet und in einer Reihe angeordnet
sind und je einen in Längsrichtung verlaufenden, mit den Längstrennwänden (17, 25
35) fluchtenden Trennsteg (15, 24, 31) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, das Flachrohr (30) im Bereich des Trennsteges (31) eine geringere Dicke in Form eines
schmalen Mittelsteges (31) aufweist und dass die Längstrennwand (35) Aussparungen
(38) aufweist, in welche das den Boden (36) überragende Ende des Mittelsteges (31)
eingreift.
2. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Aussparung (16) der Dicke der Trennwand (17) entspricht.
3. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längstrennwand mit dem Trennsteg verlötet ist.
4. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längstrennwand (17) mittelbar über den Boden (20) mit dem Trennsteg (15) verlötet
ist.
5. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet dass die Flachrohre (14) beiderseits der Aussparung (16) Flachrohrenden (18, 19) aufweisen,
die von den Öffnungen im Boden (20) aufgenommen werden.
6. Wärmeübertrager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen als Durchzüge (21) ausgebildet sind, die im Bereich der Längstrennwand
(17) unterbrochen sind.
7. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen im Boden (26) als durchgehende Durchzüge (28) ausgebildet sind und
dass die Längstrennwand (25) im Bereich der Durchzüge (28) Aussparungen (27) aufweist.
8. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längstrennwand (25) vereinzelt Lappen (29) aufweist, die durch Schlitze im Boden
(26) gesteckt und insbesondere verstemmt sind.
9. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen im Boden (36) als unterbrochene Durchzüge (37) ausgebildet sind, die
jeweils durch einen Schlitz zur Aufnahme des schmalen Mittelsteges verbunden sind.
10. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden und die Längstrennwand des Sammelkastens einstückig ausgebildet sind.
1. A heat exchanger, in particular an evaporator, comprising a heat exchanger network
of undulated ribs and flat tubes and at least one collector divided into chambers
by a longitudinal separating wall, the collector comprising a bottom having openings
in which ends of the flat tubes are received, the flat tubes (14, 23, 30) being configured
continuously in the direction of air flow and arranged in a row and comprising a separating
web (15, 24, 31) that is aligned with the longitudinal separating walls (17, 25, 35)
and extends in the longitudinal direction, characterized in that the flat tube (30) has a smaller thickness in the shape of a narrow center web (21)
in the region of the separating web (31) and the longitudinal separating wall (35)
has recesses (38) in which the end of the center web (31) protruding over the bottom
(36) engages.
2. The heat exchanger according to claim 1, characterized in that the width of the recess (16) corresponds to the thickness of the separating wall
(17).
3. The heat exchanger according to claim 1 or 2, characterized in that the longitudinal separating wall is soldered to the separating web.
4. The heat exchanger according to claim 1 or 2, characterized in that the longitudinal separating wall (17) is soldered to the separating web (15) directly
above the bottom (20).
5. The heat exchanger according to claim 1, 2, 3 or 4, characterized in that the flat tubes (14) have flat tube ends (18, 19) on both sides of the recess (16),
the ends being received in openings in the bottom (20).
6. The heat exchanger according to claim 5, characterized in that the openings are configured as passages (21) which are interrupted in the region
of the longitudinal separating wall (17).
7. The heat exchanger according to claim 1, characterized in that the openings in the bottom (26) are configured as continuous passages (28) and the
longitudinal separating wall (25) has recesses (27) in the region of the passages
(28).
8. The heat exchanger according to claim 1, characterized in that the longitudinal separating wall (25) has sporadic tabs (29) which are inserted through
slots in the bottom (26), in particular caulked.
9. The heat exchanger according to claim 1, characterized in that the openings in the bottom (36) are designed as interrupted passages (37), which
are each connected through a slot for receiving the narrow center web.
10. A heat exchanger according to any one of the preceding claims, characterized in that the bottom and the longitudinal separating wall of the collector are integral.
1. Echangeur de chaleur, en particulier évaporateur, se composant d'un réseau d'échangeurs
de chaleur à ailettes ondulées et à tubes plats, ainsi que d'au moins un bac collecteur
subdivisé en chambres, par une paroi de séparation longitudinale, où le bac collecteur
présente un fond comportant des ouvertures dans lesquelles sont logées des extrémités
des tubes plats, où les tubes plats (14, 23, 30) sont configurés de façon continue,
dans le sens d'écoulement de l'air, et disposés sur une rangée, et présentent, chacun,
une paroi de séparation (15, 24, 31) s'étendant dans le sens longitudinal et alignée
sur les parois de séparation longitudinale (17, 25, 35),
caractérisé en ce que le tube plat (30), dans la zone de la paroi de séparation (31), présente une plus
faible épaisseur, sous la forme d'une paroi centrale étroite (31), et en ce que la paroi de séparation longitudinale (35) présente des évidements (38) dans lesquels
s'engage l'extrémité de la paroi centrale (31), dépassant du fond (36).
2. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la largeur de l'évidement (16) correspond à l'épaisseur de la paroi de séparation
(17).
3. Echangeur de chaleur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la paroi de séparation longitudinale est brasée avec la paroi de séparation.
4. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, 2, caractérisé en ce que la paroi de séparation longitudinale (17) est brasée avec la paroi de séparation
(15), indirectement par le fond (20).
5. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, 2, 3 ou 4, caractérisé en ce que les tubes plats (14) présentent, des deux côtés de l'évidement (16), des extrémités
de tubes plats (18, 19) qui sont logés dans les ouvertures situées dans le fond (20).
6. Echangeur de chaleur selon la revendication 5, caractérisé en ce que les ouvertures sont configurées comme des passages (21) qui sont interrompus dans
la zone de la paroi de séparation longitudinale (17).
7. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ouvertures situées dans le fond (26) sont configurées comme des passages continus
(28), et en ce que la paroi de séparation longitudinale (25) présente des évidements (27) dans la zone
des passages (28).
8. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi de séparation longitudinale (25) présente, isolément, des pattes (29) qui
sont enfoncées et en particulier matées dans le fond (26), à travers des fentes.
9. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ouvertures sont configurées, dans le fond (36), comme des passages interrompus
(37) qui sont reliés, à chaque fois, par une fente servant au logement de la paroi
centrale étroite.
10. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fond et la paroi de séparation longitudinale du bac collecteur sont configurés
en formant une seule et même pièce.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente