[0001] Die Erfindung betrifft ein zweiteiliges Abschlussprofil für Dämmplatten von Gebäuden
mit einem an einer Wand befestigbaren Basisprofil, bestehend aus einem Befestigungsschenkel,
einem im Wesentlichen normal dazu stehenden Verbindungsschenkel und einem putzseitigen
Führungsschenkel, wobei der Führungsschenkel ein mit einer Abziehfläche für einen
Armierungsputz ausgestattetes Aufsteckprofil aufweist.
[0002] Abschlussprofile für Dämmplatten dienen in erster Linie als Anschlag- bzw. Sockelschienen,
auf die die isolierenden Dämmplatten aufgesetzt werden können. Bekannte Abschlussprofile
sind beispielsweise einteilig aus Metall, wie z.B. Aluminium, verzinktem Blech, Edelstahl,
etc. gefertigt. Einteilige Metallprofile sind allerdings bei Temperaturschwankungen
relativ starken Dehnungs- bzw. Schrumpfungsprozessen unterworfen, was im Bereich des
Profilstoßes vertikale Risse in der Fassade verursacht. Darüber hinaus treten bei
einteiligen Abschlussprofilen, insbesondere bei Dämmplatten größerer Stärke, mitunter
Stabilitätsprobleme auf, wobei es durch Verwindung des Abschlussprofils ebenfalls
zur Rissbildung in der Fassade kommen kann.
[0003] Aus der DE 296 05 273 U1 ist ein zweiteiliges Abschlussprofil aus einem L-förmigen
Basisprofilteil und einem L-förmigen Aufsatzprofilteil bekannt, die aneinander durch
Schraub- oder Nietverbindungen befestigt sind. Die Schrauben oder Nieten sind in einem
Profilteil durch ein Rundloch und im anderen Profilteil durch ein quer zur Längserstreckung
der Profilteile verlaufendes Langloch hindurchgeführt, so dass die Profilteile gegeneinander
in Querrichtung verschoben werden können, und somit die Breite des Abschlussprofils
variiert werden kann. Auf diese Weise können Dämmplatten unterschiedlicher Dicke eingesetzt
werden. Nachteilig ist die relativ aufwändige Montage vor Ort, sowie die Tatsache,
dass eine Relativbewegung der beiden Profilteile in Längsrichtung nicht möglich ist.
[0004] Aus der AT 002327 U1 ist eine mehrteilige Randleiste zur Befestigung von Abdeckplatten
an Gebäudewänden bekannt, die ein Innenprofil mit einem Befestigungsschenkel zur Fixierung
an der Gebäudewand und einen Verbindungsschenkel zur Befestigung eines Außenprofils
sowie ein Außenprofil mit einem Verbindungsschenkel zum Befestigen am Innenprofil
und einem Halteschenkel für eine Abdeckplatte aufweist. Der Abstand des Halteschenkels
von der Gebäudewand ist variierbar. Die Verbindungsschenkel weisen parallele und im
gleichen Abstand zueinander angeordnete Reihen korrespondierender Komplementärprofile
zur Verrastung der Verbindungsschenkel aneinander auf. Die komplementären Profile
bestehen aus einem beispielsweise ein Schwalbenschwanzprofil aufweisenden Kanal und
einen in diesen eingreifenden Steg. Nachteilig ist, dass die Kanäle leicht verschmutzen
können und eine sichere Verbindung der zusammengesetzten Teile gefährden. Darüber
hinaus ergibt sich das Problem, dass im Baustellenbereich ein Zusammenbauen der mehrteiligen
Profile durch Zusammenfügen der relativ klein ausgeführten Komplementärprofile sehr
schwierig ist.
[0005] Die AT 003128 U1 beschreibt eine Sockelleiste für den unteren Anschluss von Wärmedämmschichten,
die an einer Wand angebracht sind, welche Sockelleiste aus zwei miteinander verstellbar
verbundenen Winkelprofilen besteht. Die Profile sind durch einen Steckverschluss miteinander
verbunden. Die beiden dünnwandigen Profile bestehen aus Kunststoff. Der Nachteil dieser
bekannten Sockelleiste ist, dass insbesondere bei Wärmedämmschichten hoher Dämmstärke
relativ große Verformungen auftreten, welche zu Rissen in der Fassade führen.
[0006] Weiters ist es aus der DE 296 06 107 U1 bekannt, ein Basisprofil einzusetzen, welches
aus einem an der Wand befestigbaren Befestigungsschenkel, einem normal dazu stehenden
Verbindungsschenkel und einem putzseitigen Aufnahmeschenkel mit Durchbrüchen besteht,
welcher parallel zum Befestigungsschenkel ausgerichtet ist. Der Aufnahmeschenkel weist
ein mit einer Abziehkante bzw. Abziehfläche für den Armierungsputz ausgestattetes
Aufsteckprofil auf, welches im Bereich des Aufnahmeschenkels Ausstanzungen aufweist.
Die Ausstanzungen im Aufsteckprofil ermöglichen es der Putzschicht bis in die Durchbrüche
des Aufnahmeschenkels einzudringen, wodurch allerdings jede Relativbewegung zwischen
Basis- und Aufsteckprofil unterbunden wird.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und bei einem zweiteiligen
Abschlussprofil der eingangs genannten Art die Bildung von Rissen in der Fassade zu
vermeiden und dabei einen einfachen Zusammenbau des zweiteiligen Abschlussprofils
vor Ort zu ermöglichen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Aufsteckprofil den Führungsschenkel
zumindest auf der dem Armierungsputz zugewandten Seite zur Gänze abdeckt, wobei selbst
nach der Aufbringung des Armierungsputzes das Aufsteckprofil längs der Profilachse
am Führungsschenkel verschiebbar ist. Es können auch herkömmliche Basisprofile mit
einem gelochten Führungsschenkel verwendet werden, dadurch dass die dem Putz bzw.
der Armierungsmasse zugewandte Seite des Führungsschenkels zur Gänze abdeckt ist,
kann ein Verkleben der beiden Profilteile durch eindringendes Putz- oder Armierungsmaterial
vermieden werden. Weiters kann das Aufsteckprofil in vorteilhafter Weise ohne Verwendung
von Hilfsmitteln und Werkzeugen auf das Basisprofil montiert werden.
[0009] Erfindungsgemäß weist das Aufsteckprofil einen putzseitig geschlossenen Basisteil
auf, welcher den Führungsschenkel abdeckt, sowie zumindest ein vorzugsweise einstückig
angeformtes Rast- oder Schnappelement, welches das Aufsteckprofil längs der Profilachse
verschiebbar festlegt.
[0010] Weiters neigen herkömmliche Abschlussprofile bzw. Aufsteckprofile durch deren durchgängige
obere Abschlusskante, welche eine Sollbruchkante darstellt, zur Bildung waagrechter
Risse. Zu deren Vermeidung wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass
das Aufsteckprofil eine über den Führungsschenkel des Basisprofils hinausragende Einputzlasche
aufweist, welche am putzseitigen Rand Ausstanzungen zur Verankerung im Armierungsputz
aufweist, wobei der putzseitigen Rand der Einputzlasche vorzugsweise eine Verjüngung,
beispielsweise eine abgeschrägte oder abgerundete Kante, aufweist.
[0011] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen, zweiteiligen Abschlussprofils
für Dämmplatten von Gebäuden, in einer Schrägansicht,
- Fig. 2
- ein vergrößertes Detail der Variante gemäß Fig. 1 in einer Schnittdarstellung normal
zur Profillängsachse, die
- Fig. 3, 5, 7, 9, 11 und 13
- zeigen weiter Ausführungsvarianten des zweiteiligen Abschlussprofils in einer Schrägansicht
gemäß Fig. 1, sowie die
- Fig. 4, 6, 8, 10, 12 und 14
- jeweils Schnittdarstellungen gemäß Fig. 2 der unterschiedlichen Ausführungsvarianten.
[0012] Gleiche bzw. einander entsprechende Teile der unterschiedlichen Ausführungsvarianten
werden mit den selben Bezugszeichen versehen.
[0013] In den Fig. 1 und 2 ist eine erste Ausführungsvariante des zweiteiligen Abschlussprofils
1 für Dämmplatten dargestellt. Das an einer Gebäudewand befestigbare Basisprofil 2
besteht aus einem meist gelochten oder mit Stanzungen versehenen Befestigungsschenkel
3, einem im Wesentlichen normal dazu stehenden Verbindungsschenkel 4 und einem putzseitigen
Führungsschenkel 5. Der Führungsschenkel 5 trägt ein mit Abziehflächen 6, 6' für die
nicht weiter dargestellten Putzschichten ausgestattetes Aufsteckprofil 7, welches,
wie in Fig. 2 dargestellt, auf den Führungsschenkel 5 aufgeschnappt werden kann. Das
Aufsteckprofil 7 bedeckt den Führungsschenkel 5 auf der dem Armierungsputz zugewandten
Seite, so dass das Putzmaterial nicht bis zum Führungsschenkel 5 gelangen kann und
selbst nach der Aufbringung des Armierungsputzes eine Relativbewegung längs der Profilachse
(siehe Pfeil 12) zwischen dem Führungsschenkel 5 und dem Aufsteckprofil 7 möglich
ist.
[0014] Das Basisprofil 2 besteht bevorzugt aus Aluminium, verzinktem Blech oder Edelstahl,
das Aufsteckprofil 7 kann aus Kunststoff, beispielsweise Polyvinylchlorid (PVC), Polystyrol
oder Ähnlichem gefertigt werden und in großen Längen aufgerollt zur Baustelle geliefert
werden. Dadurch können ganze Fassadenseiten eines Gebäudes mit einem einstückigen
Aufsteckprofil 7 ausgerüstet werden, wodurch die bei herkömmlichen Stangenprofilen
unvermeidlichen Stoßfugen entfallen.
[0015] Das Aufsteckprofil weist 7 putzseitig einen geschlossenen Basisteil 8 auf, welcher
den Führungsschenkel 5 abdeckt, sowie vorzugsweise einstückig angeformte Rast- und
Schnappelemente 9, 9', welche das Aufsteckprofil 7 längs der Profilachse verschiebbar
festlegen. Im Bereich der Abziehfläche 6 kann der Basisteil 8 eine Freistellung zum
Führungsschenkel 5 aufweisen.
[0016] Zur besseren Anbindung an den Armierungsputz weist das Aufsteckprofil 7 eine über
den Führungsschenkel 5 des Basisprofils 2 hinausragende Einputzlasche 10 auf, welcher
am putzseitigen Rand Ausstanzungen 11 zur Verankerung im Armierungsputz aufweist.
Weiters weist der Basisteil 8 des Aufsteckprofils 7 putzseitig Nuten, Rillen 13 oder
auch Noppen zur besseren Haftung der einzelnen Putzschichten auf. Von Vorteil ist
es weiters, wenn die Einputzlasche 10 am putzseitigen Rand eine abgeschrägte oder
abgerundete Kante 16 aufweist.
[0017] Bei der ersten Ausführungsvariante gemäß Fig. 1 und 2 weist der Führungsschenkel
5 des Basisprofils 2 eine im Wesentlichen U-förmige Anbindung an den Verbindungsschenkel
4 des Basisprofils 2 auf, wobei eines der Rastelemente 9' im U-förmigen Bereich des
Basisprofils 2 eingeschnappt ist. Selbst wenn der Führungsschenkel 5 Ausstanzungen
17 aufweist, werden diese durch das Aufsteckprofil 7 zur Gänze abgedeckt.
[0018] Eine alternative Ausgestaltung zeigt die in den Fig. 3 und 4 dargestellte zweite
Ausführungsvariante, bei welcher der Führungsschenkel 5 eine im Wesentlichen T-förmige
Anbindung an den Verbindungsschenkel 4 des Basisprofils 2 zeigt. Das Rastelement 9'
des Aufsteckprofils 7 greift in eine Haltenase 14 des Führungsschenkels 5 ein. Zur
Vermeldung waagrechter Risse am oberen Rand des Aufsteckprofils 7 kann an dessen Basisteil
8 ein Armierungsgitter 19 befestigt sein (siehe z.B. Fig. 9 oder 11).
[0019] Bei der dritten und der vierten Ausführungsvariante, dargestellt in den Fig. 5 und
6 bzw. Fig. 7 und 8, gleicht das Aufsteckprofil 7 im Wesentlichen jenem der Fig. 1
und 2, lediglich die unteren Rast- und Schnappelemente 9' sind unterschiedlich ausgeführt
und an eine T-förmige bzw. U-förmige Anbindung des Führungsschenkels 5 an den Verbindungsschenkel
4 angepasst. Aus Fig. 7 ist insbesondere erkennbar, dass die Ausstanzungen 11 der
Einputzlasche 10 Wandbereiche aufweisen, die im Bezug auf eine Normalebene ε der Profilachse
Hinterschneidungen 15 aufweisen. Dadurch wird eine besonders gute Verankerung der
Einputzlasche 10 in der Putzschicht erreicht. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht
werden, dass die Ausstanzungen 11 bzw. deren Längsachsen schräg zum putzseitigen Rand
der Einputzlasche 10 angeordnet sind. Weiters ist es möglich, die Ausstanzungen 11
trapezförmig, kreisförmig oder Ω-förmig auszuführen und darauf zu achten, dass Wandbereiche
mit Hinterschneidungen 15 entstehen.
[0020] Die in den Fig. 9 und 10 dargestellte fünfte Ausführungsvariante weist einen T-förmig
angebundenen Führungsschenkel 5 (ähnlich Fig. 6) auf, wobei an das Aufsteckprofil
7 im Bereich des Basisteils 8 ein Halteflansch 18 angeformt ist. Zwischen Basisteil
8 und Halteflansch 18 ist ein Armierungsgitter 19 eingeklemmt bzw. eingepresst.
[0021] Die sechste Ausführungsvariante, dargestellt in den Fig. 11 und 12, zeigt einen U-förmig
an den Verbindungsschenkel 4 angebundenen Führungsschenkel 5, dessen obere Kante über
die Ebene des Verbindungsschenkels 4 nicht hinausragt. Das Aufsteckprofil 7 dieser
Ausführungsvariante weist ein U-förmiges Rastelement 9' auf, welches in die U-förmige
Anbindung des Führungsschenkels 5 eingesteckt werden kann. Wie in Fig. 11 erkennbar,
weist die Einputzlasche 10 trapezförmig ausgebildete Ausstanzungen 11 auf.
[0022] Die siebente Ausführungsvariante, dargestellt in den Fig. 13 und 14, zeigt einen
Führungsschenkel 5, dessen obere Kante - ähnlich wie bei der sechsten Ausführungsvariante
- über die Ebene des Verbindungsschenkels 4 nicht hinausragt. Der Führungsschenkel
5 ist im Wesentlichen als L-förmige Abkantung des Verbindungsschenkels 4 ausgeführt
und weist eine Haltenut 20 für das Rastelement 9 des Aufsteckprofils 7 auf. Das Aufsteckprofil
7 kann auch hier mit einer Einputzlasche 10 mit Ausstanzungen 11 im Randbereich ausgestattet
sein.
1. Zweiteiliges Abschlussprofil (1) für Dämmplatten von Gebäuden mit einem an einer Wand
befestigbaren Basisprofil (2), bestehend aus einem Befestigungsschenkel (3), einem
im Wesentlichen normal dazu stehenden Verbindungsschenkel (4) und einem putzseitigen
Führungsschenkel (5), wobei der Führungsschenkel (5) ein mit zumindest einer Abziehfläche
(6, 6') für einen Armierungsputz ausgestattetes Aufsteckprofil (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsteckprofil (7) den Führungsschenkel (5) zumindest auf der dem Armierungsputz
zugewandten Seite zur Gänze abdeckt, wobei selbst nach der Aufbringung des Armierungsputzes
das Aufsteckprofil (7) längs der Profilachse am Führungsschenkel (5) verschiebbar
ist.
2. Abschlussprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass das Aufsteckprofil (7) einen putzseitig geschlossenen Basisteil (8) aufweist, welcher
den Führungsschenkel (5) abdeckt, sowie zumindest ein vorzugsweise einstückig angeformtes
Rast- oder Schnappelement (9, 9'), welches das Aufsteckprofil (7) längs der Profilachse
verschiebbar festlegt.
3. Abschlussprofil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet dass zumindest der geschlossenen Basisteil (8) des Aufsteckprofils (7) putzseitig Nuten,
Rillen oder Noppen aufweist.
4. Abschlussprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet dass das Aufsteckprofil (7) eine über den Führungsschenkel (5) des Basisprofils (2) hinausragende
Einputzlasche (10) aufweist, welche am putzseitigen Rand Ausstanzungen (11) zur Verankerung
im Armierungsputz aufweist.
5. Abschlussprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschenkel (5) des Basisprofils (2) eine im Wesentlichen U-förmige Anbindung
an den Verbindungsschenkel (4) des Basisprofils (2) aufweist.
6. Abschlussprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschenkel (5) eine im Wesentlichen T-förmige Anbindung an den Verbindungsschenkel
(4) des Basisprofils (2) aufweist.
7. Abschlussprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschenkel (5) als im Wesentlichen L-förmige Abkantung des Verbindungsschenkels
(4) ausgeführt ist und eine Haltenut (20) für das Aufsteckprofil (7) aufweist.
8. Abschlussprofil nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstanzungen (11) Wandbereiche aufweisen, die im Bezug auf eine Normalebene
ε der Profilachse Hinterschneidungen (15) aufweisen.
9. Abschlussprofil nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstanzungen (11) bzw. deren Längsachsen schräg zum putzseitigen Rand der Einputzlasche
(10) angeordnet sind.
10. Abschlussprofil nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstanzungen (11) trapezförmig ausgebildet sind.
11. Abschlussprofil nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstanzungen (11) kreisförmig oder Ω-förmig ausgeführt sind.
12. Abschlussprofil nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einputzlasche (10) am putzseitigen Rand eine abgeschrägte oder abgerundete Kante
(16) aufweist.
13. Zweiteiliges Abschlussprofil (1) für Dämmplatten von Gebäuden mit einem an einer Wand
befestigbaren Basisprofil (2), bestehend aus einem Befestigungsschenkel (3), einem
im Wesentlichen normal dazu stehenden Verbindungsschenkel (4) und einem putzseitigen
Führungsschenkel (5), wobei der Führungsschenkel (5) ein mit zumindest einer Abziehfläche
(6, 6') für einen Armierungsputz ausgestattetes Aufsteckprofil (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsteckprofil (7) eine über den Führungsschenkel (5) des Basisprofils (2) hinausragende
Einputzlasche (10) aufweist, welcher am putzseitigen Rand Ausstanzungen (11) zur Verankerung
im Armierungsputz aufweist.