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EP 1 554 097 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.08.2011 Patentblatt 2011/32 |
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Anmeldetag: 04.10.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/010999 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/037503 (06.05.2004 Gazette 2004/19) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON LOCHSTEINEN MIT LOCHVERSCHLÜSSEN UND SO HERGESTELLTES
PRODUKT
METHOD FOR THE PRODUCTION OF PERFORATED BRICKS COMPRISING HOLE SEALS AND BRICKS PRODUCED
BY THAT METHOD
PROCEDE DE PRODUCTION DE BRIQUES PERFOREES COMPRENANT DES OBTURATEURS DE TROU ET BRIQUES
OBTENU AINSI
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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LT LV |
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Priorität: |
22.10.2002 DE 10249306
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.07.2005 Patentblatt 2005/29 |
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Patentinhaber: quick-mix Gruppe GmbH & Co. KG |
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49090 Osnabrück (DE) |
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Erfinder: |
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- KANIG, Martin
49565 Bramsche (DE)
- BÜHNING, Volker
49163 Bohmte (DE)
- STEENHEUER, Clemens
30657 Hannover (DE)
- KUHLEMANN, Clemens
31188 Holle (DE)
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Vertreter: Bünemann, Egon et al |
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Busse & Busse Patentanwälte
Grosshandelsring 6 49084 Osnabrück 49084 Osnabrück (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 10 019 265 DE-A- 19 913 691
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DE-A- 19 804 322
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie einen
Kunststein nach dem Oberbegriff des Anspruchs 13.
[0002] Bei der Fertigung von Kunststeinen sind durchgehende Lochungen zur Materialersparnis,
zur Gewichtserleichterung und insbesondere auch zur besseren Wärmedämmung seit langem
bekannt. Insbesondere bei Hochlochziegeln sind die Lochungen von der Formgebung im
Strangpreßverfahren für die Gewinnung von Rohlingen fertigungsbedingt durchgängig.
Allerdings gibt es von der Anwendungsseite solcher Kunststeine die Notwendigkeit,
die Lochungen abzuschließen, damit nicht innerhalb einer Wand mit einander in Verbindung
stehende durchgängige Röhrensysteme mit Nachteil für die Schall- und Wärmedämmung
gebildet werden.
[0004] ein Verfahren zur Herstellung eines Hochlochziegels gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 bekannt, sowie ein Kunststein gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13.
[0005] Aus der deutschen Offenlegungschrift
DE 100 19 265 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Hochlochziegeln mit einem
Lochabschluß an den Lagerflächen bekannt, bei dem der Hochlochziegel auf einer Lagerfläche
aufstehend einen Lochverschluß an dieser Lagerfläche durch eingeschütteten Trockenmörtel
mit nachfolgender Befeuchtung erhält.
[0006] Der Verschluß der Löcher längs einer Lagerfläche hat zwar insofern Vorteile, als
eine Fläche für den Mörtelauftrag entsteht. Nachteilig ist dem gegenüber, daß ein
solcher Stein lagerichtig gesetzt werden muß und dementsprechend
[0007] möglichst auch passend zu liefern und zu transportieren ist, daß die außenliegende
Verschlußschicht verletzungsanfällig und bruchanfällig beim Transport und der Handhabung
ist und daß die mit einer solchen Deckelschicht versehene Lagerfläche ein gegenüber
dem sonstigen Stein uneinheitliches Bild liefert, welches insbesondere bei unvollkommenen
und beschädigten Lochverschlüssen, auch wenn diese funktionell gewünschten Absperrungen
unbeachtlich sind, vom Verkehr aufgrund dieses optischen Effektes nicht akzeptiert
werden.
[0008] Aufgabe der Erfindung wird es dementsprechend, einen Stein und insbesondere auch
ein Herstellungsverfahren für einen solchen Stein zu schaffen, der bei großer Robustheit
und einem ungestörten Aussehen Lochverschlüsse aufweist.
[0009] Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe mit einem Verfahren nach dem Anspruch 1 sowie
einem Kunststein nach dem Anspruch 13 gelöst. Das Verfahren schafft eine dem Herstellungsprozeß
von gelochten Kunststeinen, insbesondere von Hochlochziegeln, gut anzufügende und
mit vertretbarem Aufwand zu realisierende Möglichkeit, innere und damit "verdeckte"
Lochverschlüsse herzustellen, die dem Stein seine herkömmliche äußere Erscheinung
und auch seine lageunabhängige Handhabung und große Robustheit belassen. Insbesondere
mit dem Verschlußmaterial Mörtel und mit der Zugabe von Wasser zum hydraulischen Abbinden
ergeben sich Materialien und Techniken vertrauter und erprobter Form. Mit besonderem
Vorteil sind dabei Lochverschlüsse in einem mittleren Bereich des Steins in variierender
Höhe zu erzielen, die die Ausbildung niveaugleich durchgehender Wärme- und Schallbrücken
verhindert. Ohnehin sind die Lochverschlüsse im Inneren ohne weiteres dünnwandig vorzugeben,
da sie in der geschützten Innenlage mechanisch unbeansprucht sind und da ein gewisser
Anteil an mangelhaften Lochverschlüssen unkritisch hingenommen werden kann, solange
nur in der (vertikalen) Aufeinanderfolge der Lochsteine mit entsprechenden Verschlüssen
gegen eine Ausbildung langer "Orgelpfeifen" gerechnet werden kann.
[0010] Bei der Realisierung des Herstellungsverfahrens kann auf Erkenntnisse zurückgegriffen
werden, die bereits der
DE 100 19 265 A1 zu Grunde lagen, um Lochverschlüsse zu erzielen, die nur in inneren Querschnitten
der Löcher abdecken, nicht aber die dazwischenliegenden Stege. Der Kunstgriff, die
Lochverschlüsse mit zuvor eingebrachtem Füllmaterial mit Abstand zu Lagerflächen in
den Stein hinein zu verlegen, ist verfahrenstechnisch mit der bereits bekannten Herstellung
von Lochverschlüssen kompatibel.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1: Seitenansicht eines Hochlochziegels,
Figur 2: Aufsicht auf den Hochlochziegel nach Figur 1,
Figur 3: ein Vorrichtung zum Herstellen von Lochverschlüssen in
Hochlochziegeln,
Figur 4 und Figur 5: Streumasken zu einer Vorrichtung nach Figur 3 und
Figur 6: Hochlochziegel mit innen liegenden Lochverschlüssen.
[0012] Ein in Figur 1 und 2 insgesamt mit 1 bezeichneter Hochlochziegel äußerlich vorbekannter
Form weist einen quaderförmigen Umriß mit glatten vertikalen Seitenwänden 2 und 3
und mit im Sinne einer Verzahnung von aneinander liegenden Stoßflächen benachbarter
Steine profilierten Seitenflächen 4 und 5 auf, während in der üblichen vermauerten
Lage oben und unten liegende Lagerflächen 6 und 7 im ganzen planeben aber mit einer
Vielzahl unterschiedlicher Lochungen 8 unterbrochen sind, die beim herkömmlichen Hochlochziegel,
wie er als Rohling vom Strang geschnitten und dann durch Brennen gehärtet ist, von
einer der Lagerflächen 6, 7 zur anderen vertikal durchlaufen. Diese Löcher 8 sind
gemäß der Erfindung durch innenliegende Lochverschlüsse 9 abzusperren, wie sie in
dem Vertikalschnitt durch den Hochlochziegel 1 gemäß Figur 6 zu sehen sind.
[0013] Hierzu ist eine in Figur 3 insgesamt mit 10 bezeichnete Vorrichtung vorgesehen, bei
der auf dem oberen Trum eines umlaufenden, flächig geschlossenen Förderbands 11 Hochlochziegel
1 fortlaufend aufgesetzt werden und sich in Richtung eines Pfeiles 12 unter Schüttbehältern
13 und 14 sowie einem Wasserbehälter 18 hindurchbewegen. Der Schüttbehälter 13 ist
mit einem rieselfähigen Schüttmaterial, vorzugsweise Sand, ausgestattet. Es versteht
sich, daß auch andere verfügbare Materialien rieselfähiger Art in Betracht kommen,
zumal dieses Material sich nur geringfügig verbraucht und großenteils wiederverwendet
wird. In Anpassung an das Ziegelmaterial und den Herstellungsort kann hier etwa Säge-
oder Schleifstaub von gebrannten Ziegeln eingesetzt werden.
[0014] Eine Zellenradschleuse 19 unten in dem Vorratsbehälter 13 reguliert und dosiert die
auf den jeweils durchlaufenden Hochlochziegel aufzustreuende Füllmaterialmenge, die
den Ziegelstein bis zu einem mittleren Bereich, aber durchaus mit wechselnder Höhe
befüllen soll. Auf die in der oberen Lagerfläche 7 des Hochlochziegels zwischen den
Lochungen 8 verbleibenden Stege auffallende Materialmenge wird durch einen dem Schüttbehälter
13 nachlaufenden Abstreifer 20 zumindest größtenteils in die Löcher 8 hineingekehrt.
Der Abstreifer 20 ist hier in Form einer feststehenden Bürste ausgebildet. Es versteht
sich, daß andere Abstreifvorrichtungen einschließlich motorisch betriebener Abstreifbürsten
Verwendung finden können. Der Abstreifvorgang hat schon unterschiedliche Füllhöhen
zur Folge, da angesichts der unterschiedlichen Flächenverteilungen zwischen Lochungen
8 und benachbarten Stege unterschiedliche Füllmaterialmengen in die Löcher 8 hineingefegt
werden. Dies ist durchaus vorteilhaft und auch angestrebt. Darüber hinaus kann die
Zellenradschleuse in Abhängigkeit vom Vorschub des jeweiligen Steins wechselnd gesteuert
werden, so daß die Füllhöhe im Stein variiert.
[0015] Darüber hinaus kann der Schüttbehälter 13 unterseitig mit einer Streumaske 21 gemäß
Figur 4 oder einer Streumaske 22 gemäß 5 ausgestattet sein, die sich in der Ausmündung
des Schüttbehälters 13 quer zur Bewegungsrichtung gemäß dem Pfeil 12 erstreckt und
die Streumenge quer zur Vorbewegungsrichtung variiert.
[0016] Der Schüttbehälter 14 bevorratet Trockenmörtel, der gleichfalls über eine Dosiereinrichtung
23 in Form einer Zellenradschleuse auf den darunter durchlaufenden Stein aufgestreut
und mit Hilfe eines Abstreifers 24 in die Löcher 8 eingefegt wird. Die dabei aufgebrachte
Menge an Trockenmörtel ist allerdings normalerweise eng bemessen, so daß nur eine
Trockenmörtelschicht von 1 - 10 mm, vorzugsweise 1 - 3 mm aufgebracht wird.
[0017] Den Schüttbehältern ist unterhalb des Förderbandes 11 eine Rüttelvorrichtung 25 grundsätzlich
bekannter und auch weitgehend beliebiger Art zugeordnet, die für eine Verdichtung
des Füllmaterials und auch des Verschlußmaterials sorgt.
[0018] Nachfolgend durchlaufen die Hochlochziegel 1 eine Befeuchtungsstation mit dem Wasserbehälter
18, der unterseitig mit gesteuerten Düsen bzw. Abgaberohren 17 ausgestattet ist, die
auf das Lochmuster des Steins 1 ausgerichtet sind und dementsprechend gezielt und
kontrolliert die für das hydraulische Abbinden des Mörtels notwendige Wassermenge
in die Löcher 8 einbringen.
[0019] Der Mörtel kann ein schnellabbindender Mörtel mit entsprechenden bekannten Bestandteilen
wie "Blitzzement" oder "Portlandzement" und auch Erstarrungsbeschleuniger sein. Hinzu
kommt, daß eine solche Vorrichtung vorzugsweise direkt im Anschluß an eine Ziegelfertigung
vorgesehen ist, bei der die Temperatur der vom Brennen noch warmen Hochlochziegel
den Erstarrungsprozeß beschleunigt.
[0020] Die Ziegelsteine 1 werden danach mit geeigneten Mitteln über einen Sieb- oder Gitterbereich
26 gefördert, so daß das Füllmaterial Sand, soweit es nicht der im Stein mit dem ausgehärteten
Mörtel gebildeten Verschlußschicht anhaftet, nach unten wegfallen kann, um in einem
Sammelbehälter 27 aufgefangen zu werden, von wo es wieder dem Schüttbehälter 13 zuzuführen
ist.
[0021] Die Figur 6 zeigt in der vergrößerten Darstellung den prinzipiellen Aufbau des dadurch
erzielten Hochlochziegels 1 mit den innenliegenden Lochverschlüssen 9, die generell
nicht mittig angeordnet sein müssen oder sollen, sondern nur einen ausreichenden Abstand
von den Lagerflächen 6 und 7 aufweisen sollen, so daß sie weder optisch in Erscheinung
treten noch mechanisch in den Bereich der Lagerflächen gelangen.
[0022] Wie aus Zeichnung 6 besonders deutlich hervorgeht, sind die Lochverschlüsse 9 gegeneinander
höhenversetzt, variieren also in ihrer Höhenlage, wodurch insbesondere verhindert
wird, daß eine Zwischendecke innerhalb des Stein entsteht, in der die Lochverschlüsse
aus Mörtel eine Kältebrücke darstellen und damit die rechnerischen Isolierwerte des
Steins in Frage stellen und auch in Bezug auf die Schallfortpflanzung eine Körperschall-Brücke
darstellen.
[0023] Es versteht sich, daß die Verarbeitung eines rieselfähigen und aushärtbaren Verschlußmaterials
für das Fertigungsverfahren vorteilhaft ist. Dabei kommt dem Verschlußmaterial Mörtel
seine langzeitige Bewährung im Baubereich zu Gute. Es versteht sich allerdings, daß
hier auch sonstiges aushärtbares Material, etwa Zwei-Komponenten-Material oder trocknendes,
insbesondere schnelltrocknendes Material, Verwendung finden kann.
[0024] Das Füllmaterial wie Sand oder Ziegelmehl ist nicht nur gut verfügbar und preiswert,
sondern auch unkritisch in Bezug auf mörtelanhaftende Reste. In dieser Hinsicht kann
der Mörtel sogar zur Aufnahme einer Grenzschicht mineralischen Materials angereichert
werden. Es versteht sich allerdings, daß durchaus Material Verwendung finden kann,
welches nicht zu einer Kontaktverbindung mit dem Verschlußmaterial neigt.
[0025] Der Stein mit den innenliegenden Lochverschlüssen 9 weist die erprobten Eigenschaften
- und auch das optische Erscheinungsbild - des herkömmlichen und bewerten Hochlochziegels
auf. Der Hochlochziegel ist dabei ein besonders geeignetes Beispiel für die Anwendung
von innenliegenden Lochverschlüssen, doch können Lochverschlüsse dieser Art auch bei
anderen Kunststeinen ganz entsprechende Anwendung finden.
1. Verfahren zur Fertigung von gelochten Steinen (1) mit Lochverschlüssen (9), bei dem
zunächst durchgehend gelochte Steine, insbesondere Hochlochziegel, hergestellt und
in einem nachfolgenden Arbeitsgang mit Lochverschlüssen (9) aus einem aushärtenden
Verschlußmaterial versehen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (8) der Steine (1) bei vorwiegend senkrechter Ausrichtung zunächst teilweise
mit einem rieselfähigen Füllmaterial befüllt werden, daß auf das Füllmaterial eine
Schicht aushärtenden Verschlußmaterials aufgelagert wird und daß das Füllmaterial
danach aus den Löchern entfernt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußmaterial vorwiegend aus Mörtel besteht.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußmaterial in Trockenform als Trockenmörtel eingegeben und nachfolgend
durch Wasserzugabe zum Aushärten angeregt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gelochte Stein in einem Brenn- oder Härteverfahren hergestellt und im warmen
Zustand mit Lochverschlüssen versehen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das aus den Löchern entfernte Füllmaterial wiederverwendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Verschlußmaterial mit angrenzendem Füllmaterial verbindet.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmaterial Sand oder dergleichen mineralisches Material ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmaterial mit wechselnder Füllhöhe in die Löcher eingefüllt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmaterial flächig auf den Stein aufgestreut und danach, soweit es sich neben
und zwischen den Löchern auf dem Stein aufgelagert hat, heruntergestreift wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmaterial in einer Durchlaufbewegung auf den Stein aufgestreut wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmaterial mittels einer Streumaske dosiert wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmaterial mit wechselnder Streudichte aufgetragen wird.
13. Kunststein, insbesondere Hochlochziegel (1), mit durch Lochverschlüsse (9) versperrten
Löchern (8), dadurch gekennzeichnet, daß die Lochverschlüsse (9) innenseitig mit Abstand von beiden Steinflächen (6, 7) angeordnet
sind, in denen die Löcher (8) ausmünden.
14. Kunststein nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Lochverschlüsse (9) von den Steinflächen (6, 7) zwischen den Löchern
eines Steins variieren.
15. Kunststein nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochverschlüsse(9) aus Mörtel bestehen.
16. Kunststein nach Anspruch 13, 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß er nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12 hergestellt ist.
1. Method for the production of perforated bricks (1) comprising perforation seals (9),
in which bricks having continuous perforations, and in particular vertically perforated
bricks, are first produced and in a subsequent operation are provided with perforation
seals (9) of a curing sealing material, characterised in that the perforations (8) in the bricks (1) are at least partly filled with a free-flowing
filling material when predominantly vertically aligned, in that a layer of curing sealing material is applied on top of the filling material, and
in that the filling material is then removed from the perforations.
2. Method according to claim 1, characterised in that the sealing material comprises predominantly mortar.
3. Method according to claim 2, characterised in that the sealing material is fed in in a dry form as dry mortar and is then caused to
cure by the addition of water.
4. Method according to one of claims 1 to 3, characterised in that the perforated brick is produced by a firing or hardening process and is provided
with perforation seals when in a hot state.
5. Method according to one of claims 1 to 4, characterised in that the filling material which is removed from the perforations is re-used.
6. Method according to one of claims 1 to 5, characterised in that the sealing material connects to adjacent filling material.
7. Method according to one of claims 1 to 6, characterised in that the filling material is sand or a similar mineral material.
8. Method according to one of claims 1 to 7, characterised in that the filling material is fed into the perforations to a varying filled height.
9. Method according to claim 8, characterised in that the filling material is distributed onto the brick over an area and, where it has
deposited next to and between the perforations, is then wiped down.
10. Method according to claim 8 or 9, characterised in that the filling material is distributed onto the brick in a continuous movement.
11. Method according to claim 10, characterised in that the filling material is metered by means of a distribution mask.
12. Method according to claim 10 or 11, characterised in that the filling material is applied in a varying density of distribution.
13. Man-made building block, and in particular a vertically perforated brick (1), having
perforations (8) blocked by perforation seals (9), characterised in that the perforation seals (9) are arranged in the interior at a distance from the two
faces (6, 7) of the brick onto which the perforations (8) open.
14. Man-made building block according to claim 13, characterised in that the distances between the perforation seals (9) and the faces (6, 7) of the block
vary between the perforations in one block.
15. Man-made building block according to claim 13 or 14, characterised in that the perforation seals (9) comprise mortar.
16. Man-made building block according to claim 13, 14 or 15, characterised in that it is produced by the method according to one of claims 1 to 12.
1. Procédé de fabrication de briques perforées (1) avec obturateurs de trou (9), dans
lequel des briques perforées de bout en bout, en particulier des briques perforées,
sont d'abord fabriquées et pourvues, dans une prochaine opération, d'obturateurs de
trou (9) en un matériau d'obturation durcissable, caractérisé en ce que les trous (8) des briques (1) orientés principalement à la verticale sont d'abord
remplis en partie d'un matériau de remplissage apte à l'écoulement, en ce qu'une couche de matériau d'obturation durcissable est déposée sur le matériau de remplissage
et en ce que le matériau de remplissage est ensuite retiré des trous.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le matériau d'obturation se compose principalement de mortier.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le matériau d'obturation sous forme sèche est introduit sous forme de mortier sec
et son durcissement est ensuite activé par ajout d'eau.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la brique perforée est fabriquée dans un procédé de cuisson ou de durcissement et
pourvue à l'état chaud d'obturateurs de trou.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le matériau de remplissage retiré des trous est réutilisé.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le matériau d'obturation se combine au matériau de remplissage adjacent.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le matériau de remplissage est du sable ou matériau minéral similaire.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le matériau de remplissage est versé dans les trous pour obtenir une hauteur de remplissage
variable.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que le matériau de remplissage est répandu sur toute la surface de la brique, puis est
ôté par raclage pour autant qu'il se soit déposé à côté et entre les trous sur la
brique.
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le matériau de remplissage est répandu sur la brique dans un mouvement continu.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que le matériau de remplissage est dosé à l'aide d'un masque d'épandage.
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le matériau de remplissage est appliqué avec une densité d'épandage variable.
13. Brique artificielle, en particulier brique perforée (1), avec des trous (8) fermés
par des obturateurs de trou (9), caractérisée en ce que les obturateurs de trou (9) sont agencés côté intérieur à distance des deux surfaces
de brique (6, 7), dans lesquelles débouchent les trous (8).
14. Brique artificielle selon la revendication 13, caractérisée en ce que les distances des obturateurs de trou (9) par rapport aux surfaces de brique (6,
7) entre les trous d'une brique varient.
15. Brique artificielle selon la revendication 13 ou 14, caractérisée en ce que les obturateurs de trou (9) se composent de mortier.
16. Brique artificielle selon la revendication 13, 14 ou 15, caractérisée en ce qu'elle est fabriquée d'après le procédé selon l'une quelconque des revendications 1
à 12.
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