[0001] Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für bandförmige Zugglieder an Tragwerken,
insbesondere Betontragwerken, mit einer dauerhaft am Tragwerk befestigbaren Grundplatte
und mit einer an der Grundplatte lösbar befestigbaren Spanntraverse, wobei ein mit
dem bandförmigen Zugglied durch Klemmung verbindbarer Spannanker mittels sich an der
Spanntraverse abstützender Pressenelemente zum Spannen des Zugglieds verschiebbar
und an der Spanntraverse oder der Grundplatte abstützbar ist.
[0002] Zur Erhöhung der Tragfähigkeit (Ertüchtigung) oder zur Wiederherstellung der ursprünglichen
Tragfähigkeit (Sanierung) von Tragwerken aus Stahlbeton oder Spannbeton ist es beispielsweise
aus
JP 02266050 A bekannt, nachträglich an der Betonoberfläche vorgespannte bandförmige Zugglieder
anzubringen. Als Zugglieder werden beispielsweise lamellenartige Kunststoffbänder
mit eingelagerten Kohlefasern verwendet. Zur Verankerung werden beispielsweise Grundplatten
aus Stahl in Ausnehmungen der Betonoberfläche angedübelt und/oder durch Klebung befestigt.
[0003] Um die erforderliche Vorspannung auf das bandförmige Zugglied vor dessen bleibender
Verankerung aufzubringen, wird an einem Ende des Zuggliedes eine Spannvorrichtung
angesetzt, die nach dem Spannvorgang und der Festlegung des Zuggliedes am Betontragwerk,
beispielsweise durch permanente Klemmung und/oder Klebung, wieder abgenommen wird.
[0004] Bei bekannten Spannvorrichtungen der eingangs genannten Gattung (
DE 198 49 605 A1 oder
DE 199 44 573 A1) wird das freie Ende des bandförmigen Zuggliedes in einen temporären Spannanker geklemmt,
der mittels Pressenelementen, beispielsweise Hydraulikzylindern, von einer an der
Grundplatte lösbar angebrachten Spanntraverse in seitlichen Führungen wegbewegt wird,
wobei das Zugglied gespannt wird. Zur Festlegung der erreichten Spannendstellung wird
der Spannanker gegen die Grundplatte verklotzt. Nach der permanenten Verankerung des
Zuggliedes durch Klemmung und/oder Klebung wird die Spannvorrichtung abgenommen.
[0005] Der Spannanker kann nur dadurch in einer stabilen, an der Betonoberfläche anliegenden
Stellung gehalten werden, dass die seitlichen Führungen biegesteif mit der Spanntraverse
verbunden werden, um die bei einem Ausweichen des Spannankers nach oben auftretenden
Biegebeanspruchungen aufzunehmen. Dies macht einen erheblichen konstruktiven Aufwand
erforderlich, wodurch die Spannvorrichtung nicht nur schwer und unhandlich wird, sondern
sich auch der Platzbedarf erhöht, so dass für die Anordnung der Spannvorrichtung eine
verhältnismäßig große Aussparung in der Betonoberfläche hergestellt werden muss.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Spannvorrichtung der eingangs genannten
Gattung so auszubilden, dass der Spannanker durch die beim Spannvorgang auftretenden
Kräfte stabil in seiner gewünschten Stellung gehalten wird, ohne dass es zu einer
Biegebeanspruchung der Führungen kommt.
[0007] Diese Aufgabe wird erfingdungsgemäß dadurch gelöst, dass die Spannvorrichtung einen
Führungskörper aufweist, welcher in Gebrauchsstellung das zugglied zumindest nach
oben gleitbar abstützt und zwischen der Spanntraverse und dem Spannanker ortsfest
angeordnet ist.
[0008] Der Führungskörper bildet eine spannseitig im Abstand vor der Spanntraverse angeordnete
Umlenkstelle für das Zugglied. Wenn man die Abstützstelle der Pressenelemente und
der seitlichen Führungen, beispielsweise Führungsstangen, an der Spanntraverse als
Gelenk betrachtet, so kann sich der Spannanker nur auf einer Kreisbahn bewegen, deren
Radius größer ist als der zwischen dem Führungskörper und dem Spannanker bestehende
Abstand. Um diese Schwenkbewegung des Spannankers zuzulassen, müsste das Zugglied
gedehnt und damit noch weiter gespannt werden. Die vom Zugglied auf den Spannanker
ausgeübte Spannkraft hält daher den Spannanker in seiner vorgegebenen Lage am Tragwerk,
beispielsweise der Betonoberfläche stabil, ohne dass es hierbei zu einer Biegebeanspruchung
der Führungsstangen kommt. Die ausschließlich auf Druck beanspruchten Führungsstangen
können daher verhältnismäßig schlank ausgeführt werden, da sie keine Biegemomente
übertragen müssen. Dadurch wird die Spannvorrichtung insgesamt leicht und verhältnismäßig
schmal, so dass ihr seitlicher Platzbedarf gering ist und die Größe der erforderlichen
Aussparung in der Tragwerksoberfläche, beispielsweise Betonoberfläche beschränkt wird.
[0009] Da der das Zugglied nach oben abstützende Führungskörper im Bereich des Zuggliedes
angeordnet ist und somit seitlich nicht über die Führungsstangen hinausragt, vergrößert
er die Abmessungen der Spannvorrichtung nicht.
[0010] Vorzugsweise nimmt der Führungskörper das Zugglied in einem Führungsschlitz gleitbar
auf, so dass eine allseitige Führung des Zuggliedes erreicht wird.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Führungskörper
an einem mit der Spanntraverse biegesteif verbundenen Führungsträger angebracht ist.
Dadurch wird die zur Stabilisierung des Zuggliedes aufgebrachte Niederhaltekraft unmittelbar
auf die Spanntraverse übertragen. Eine gesonderte Befestigung des Führungskörpers,
die beispielsweise am Betontragwerk möglich wäre, wird durch diese Ausgestaltung des
Erfindungsgedankens entbehrlich.
[0012] Vorzugsweise ist der Führungsträger an der Oberseite des Zuggliedes angeordnet und
weist seitlich über das Zugglied hinausragende Seitenabschnitte auf, die mit einem
unter dem Zugglied liegenden Bügel lösbar verbunden sind. Damit kann der einen Führungsschlitz
aufweisende Führungskörper nach Beendigung des Spannvorgangs und der Festlegung des
Zuggliedes in einfacher Weise gelöst werden.
[0013] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Pressenelemente in der Ebene des Zuggliedes liegen
und dass die Abstützung des Spannankers durch Verklotzung od. dgl. in der Ebene des
Zuggliedes erfolgt. Dadurch wird beim Spannen und im verklotzten Zustand ein labiles
Gleichgewicht erreicht, das durch den Führungskörper nur gesichert werden muss, ohne
dass der Führungskörper wesentliche Kräfte aufnehmen müsste.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, das
in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt:
Fig. 1 in einer Draufsicht ein an einem Betontragwerk angebrachtes bandförmiges Zugglied
mit einer Verankerungseinrichtung an seiner Festseite und einer Spannvorrichtung an
seiner Spannseite,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1 und
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Bewegungsverhältnisse an der Spannvorrichtung
in einem Schnitt ähnlich der Fig. 2.
[0015] Ein bandförmiges Zugglied 1, beispielsweise eine kohlefaserverstärkte Kunststofflamelle,
ist zur Anbringung an der Oberfläche eines Tragwerkes, beim dargestellten Ausführungsbeispiel
eines Betontragwerks 2 bestimmt. Ebenso ist auch der Einsatz bei anderen Tragwerken,
beispielsweise aus Stahl oder Holz, möglich. Vor seiner Festlegung am Betontragwerk
2 muss das Zugglied 1 vorgespannt werden.
[0016] An seinem festseitigen Ende (rechts in den Fig. 1 und 2) ist das Zugglied 1 mittels
einer Klemmplatte 3, auf die mehrere Klemmbügel 4 wirken, an einer Grundplatte 5 festgelegt,
die durch Dübel 6 und eine Kleberschicht 7 in einer Ausnehmung 8 des Betontragwerks
2 festgelegt ist.
[0017] In ähnlicher Weise ist am spannseitigen Ende (links in den Fig. 1 und 2) des Zuggliedes
1 eine Grundplatte 9 mittels Dübeln 10 und einer Kleberschicht 11 in einer Ausnehmung
12 des Betontragwerks 2 festgelegt. Bevor das spannseitige Ende des Zuggliedes 1 an
der Grundplatte 9 ebenfalls durch eine Klemmplatte (in den Fig. 1 und 2 noch nicht
dargestellt) und ggf. Klebung an der Grundplatte 9 verankert wird, muss das Zugglied
1 vorgespannt werden. Zu diesem Zweck wird eine Spannvorrichtung 13 angesetzt. Die
Spannvorrichtung 13 weist eine Spanntraverse 14 auf, die mit zwei Laschen 15 versehen
ist, die beiderseits des Zuggliedes 1 mittels Schrauben 16 lösbar an der Grundplatte
9 befestigt werden. Damit wird eine biegesteife, lösbare Verbindung zwischen der Spanntraverse
14 und der Grundplatte 9 hergestellt.
[0018] An der Spanntraverse 14 stützen sich auf der der Grundplatte 9 abgekehrten Seite
(in diesem Zusammenhang als "spannseitig" bezeichnet) zwei Pressenelemente 17 ab,
die beim dargestellten Ausführungsbeispiel als Hydraulikzylinder ausgeführt sind.
Die beiden Pressenelemente 17 liegen in der Ebene des Zuggliedes 1. Sie drücken einen
Spannanker 18 von der Spanntraverse 14 weg. Der Spannanker 18 ist beiderseits an seitlichen
Führungsstangen 19 geführt, die mit der Spanntraverse 14 verbunden sind. In seiner
Spannendstellung ist der Spannanker 18 an den seitlichen Führungsstangen 19 festlegbar,
so dass er sich dann auch nach dem Lösen der Pressenelemente 17 über die Führungsstangen
19 an der Spanntraverse 14 abstützt. Statt dessen kann auch eine andere Art der Verklotzung
gewählt werden, um den Spannanker 18 abzustützen. Die Abstützung oder Verklotzung
liegt bei dieser Ausführung in der Ebene des Zuggliedes 1.
[0019] Der Spannanker 18 weist eine Unterplatte 20 auf, auf der das Zugglied 1 aufliegt.
Das Zugglied 1 wird durch Klemmbügel 21, Klemmschrauben 22 und eine Klemmplatte 23
gegen die Unterplatte 20 geklemmt und auf diese Weise an dem Spannanker 18 befestigt.
[0020] Ein Führungsträger 24 ist einstückig mit der Spanntraverse 14 ausgeführt, an dieser
angeschweißt oder in anderer Weise, beispielsweise mittels Schrauben biegesteif an
der Spanntraverse 14 befestigt und bildet an seinem freien Ende einen an der Oberseite
des Zuggliedes 1 liegenden Führungskörper 25, der sich zwischen der Spanntraverse
14 und dem Spannanker 18 befindet und in spannseitigem Abstand zu der Spanntraverse
14 angeordnet ist.
[0021] Der an der Oberseite des Zuggliedes 1 angeordnete Führungskörper 25 weist seitlich
über das Zugglied 1 hinausragende Seitenabschnitte 26 auf, die mit einem unter dem
Zugglied 1 liegenden Bügel 27 lösbar verbunden sind, vorzugsweise über seitliche Schrauben
28. Der Führungskörper 25 muss nicht notwendigerweise mit der Spanntraverse 14 verbunden
sein: er kann auch in anderer Weise ortsfest angebracht, beispielsweise mit dem Tragwerk,
hier mit dem Betontragwerk 2, verbunden sein.
[0022] Zwischen dem Führungskörper 25 und dem Bügel 27 ist ein Führungsschlitz 29 gebildet,
der das Zugglied 1 gleitbar aufnimmt.
[0023] Wie in Fig. 4 schematisch dargestellt ist, bildet der Führungskörper 25 eine Umlenkstelle
für das Zugglied 1, die spannseitig im Abstand vor der Spanntraverse 14 liegt.
[0024] Nimmt man an, dass die seitlichen Führungsstangen 19 nach Art von Pendelstützen gelenkig
an der Spanntraverse 14 angebracht sind, so ergibt sich für den Spannanker 18 eine
Bewegungsmöglichkeit auf einem Radius R, der gleich dem Abstand zwischen der Spanntraverse
14 und dem Spannanker 18 ist.
[0025] Für das aus dem Führungskörper 25 austretende Ende des Zuggliedes ergibt sich jedoch
eine theoretische Bewegungsmöglichkeit auf einem Radius, der dem Abstand zwischen
dem Führungskörper 25 und dem Spannanker 18 entspricht und wesentlich kleiner ist
als der Radius R. Um eine Bewegung des Spannankers 18 auf einer Kreisbahn mit dem
konstruktiv vorgegebenen Bewegungsradius R zu ermöglichen, müsste daher das Zugglied
1 weiter gespannt werden. Der Spannanker 18 befindet sich somit in seiner in Fig.
4 gezeigten Lage in einer stabilen Stellung und wird in dieser stabilen Stellung gehalten,
ohne dass hierbei eine Biegebeanspruchung der seitlichen Führungsstangen 19 erforderlich
wäre.
1. Spannvorrichtung für bandförmige Zugglieder an Tragwerken, insbesondere Betontragwerken,
mit einer dauerhaft am Tragwerk befestigbaren Grundplatte (9) und mit einer an der
Grundplatte (9) lösbar befestigbaren Spanntraverse (14), wobei ein mit dem bandförmigen
Zugglied (1) durch Klemmung verbindbarer Spannanker (18) mittels sich an der Spanntraverse
(14) abstützender Pressenelemente (17) zum Spannen des Zugglieds (1) verschiebbar
und an der Spanntraverse (14) oder der Grundplatte (9) abstützbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung einen Führungskörper (25) aufweist, welcher in Gebrauchsstellung
das Zugglied (1) zumindest nach oben gleitbar abstützt und zwischen der Spanntraverse
(14) und dem Spannanker (18) ortsfest angeordnet ist.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper (25) einen das Zugglied (1) gleitbar aufnehmenden Führungsschlitz
(29) aufweist.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung einen Führungsträger (24) aufweist und der Führungskörper (25)
an dem mit der Spanntraverse (14) biegesteif verbundenen Führungsträger (24) angebracht
ist.
4. Spannvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung einen Bügel (27) aufweist und der Führungskörper (25) an der
Oberseite des Zuggliedes (1) angeordnet ist und seitlich über das Zugglied (1) hinausragende
Seitenabschnitte (26) aufweist, die mit dem unter dem Zugglied (1) liegenden Bügel
(27) lösbar verbunden sind.
5. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressenelemente (17) in der Ebene des Zuggliedes (1) liegen.
6. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung des Spannankers (18) durch Verklotzung od. dgl. in der Ebene des Zuggliedes
(1) erfolgt.
1. Tensioning device for strip-shaped tension members on supporting structures, in particular
concrete supporting structures, with a base plate (9) which can be permanently fastened
to the supporting structure and with a tensioning crossmember (14) which can be releasably
fastened to the base plate (9), wherein a tensioning anchor (18) which can be connected
to the strip-shaped tension member (1) by clamping can be displaced by means of pressing
elements (17) supported on the tensioning crossmember (14) for the purpose of tensioning
the tension member (1) and can be supported on the tensioning crossmember (14) or
on the base plate (9), characterized in that the tensioning device has a guide body (25) which, in the use position, supports
the tension member (1) such that it can at least slide upwardly, and is arranged between
the tensioning crossmember (14) and the tensioning anchor (18) in a stationary manner.
2. Tensioning device according to Claim 1, characterized in that the guide body (25) has a guide slot (29) which slidably accommodates the tension
member (1).
3. Tensioning device according to Claim 1 or 2, characterized in that the tensioning device has a guide support (24) and the guide body (25) is mounted
on the guide support (24) which is connected in a flexurally rigid manner to the tensioning
crossmember (14).
4. Tensioning device according to Claim 3, characterized in that the tensioning device has a bracket (27) and the guide body (25) is arranged on the
upper side of the tension member (1) and has lateral portions (26) projecting laterally
beyond the tension member (1), which lateral portions are releasably connected to
the bracket (27) situated below the tension member (1).
5. Tensioning device according to Claim 1, characterized in that the pressing elements (17) are situated in the plane of the tension member (1).
6. Tensioning device according to Claim 1 or 5, characterized in that the tensioning anchor (18) is supported by the use of blocks or the like in the plane
of the tension member (1).
1. Dispositif de tensionnement pour des organes de traction en bande sur des structures
de support, notamment des structures de support en béton, comprenant une plaque de
base (9) pouvant être fixée de manière durable à la structure de support, et une traverse
de tensionnement (14) pouvant être fixée de manière amovible à la plaque de base (9),
un tirant (18) pouvant être connecté par serrage à l'organe de traction en bande (1)
pouvant être déplacé au moyen d'éléments de pressage (17) s'appuyant sur la traverse
de tensionnement (14) pour tendre l'organe de traction (1) et pouvant s'appuyer sur
la traverse de tensionnement (14) ou la plaque de base (9), caractérisé en ce que le dispositif de tensionnement présente un corps de guidage (25) qui supporte dans
la position d'utilisation, l'organe de traction (1) au moins de manière à ce qu'il
puisse glisser vers le haut, et qui est disposé fixement entre la traverse de tensionnement
(14) et le tirant (18).
2. Dispositif de tensionnement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de guidage (25) présente une fente de guidage (29) recevant de manière glissante
l'organe de traction (1).
3. Dispositif de tensionnement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de tensionnement présente un support de guidage (24) et le corps de
guidage (25) est monté sur le support de guidage (24) connecté de manière rigide en
flexion à la traverse de tensionnement (14).
4. Dispositif de tensionnement selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif de tensionnement présente un étrier (27) et le corps de guidage (25)
est disposé sur le côté supérieur de l'organe de traction (1), et présente des portions
latérales (26) saillant latéralement au-delà de l'organe de traction (1), qui sont
connectées de manière amovible à l'étrier (27) situé sous l'organe de traction (1).
5. Dispositif de tensionnement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de pressage (17) sont situés dans le plan de l'organe de traction (1).
6. Dispositif de tensionnement selon la revendication 1 ou 5, caractérisé en ce que le support du tirant (18) s'effectue par calage ou similaire dans le plan de l'organe
de traction (1).