[0001] Die Erfindung betrifft ein Isolierstoffgehäuse zur Aufnahme und Isolierung spannungsbeaufschlagter
Bauteile in einer einstückigen und formfesten Ummantelung, die in einer Querschnittsansicht
umfänglich geschlossen verläuft und von wenigstens einer Durchgangsöffnung zur Aufnahme
eines mit Spannung beaufschlagbaren Anschlussteils durchbrochen ist, wobei innen an
der Ummantelung Rippen zur Erhöhung der Kriechstromfestigkeit angeformt sind.
[0002] Ein derartiges Isolierstoffgehäuse ist aus der US 5,736,705 bekannt. Daher handelt
es sich um ein Isolierstoffgehäuse zur Aufnahme und Isolierung spannungsbeaufschlagter
Bauteile in einer rohrförmigen einstückigen und formfesten Ummantelung. Das dort offenbarte
Isolierstoffgehäuse ist aus Giesharz gefertigt, wobei die in einer Querschnittsansicht
umfänglich geschlossen verlaufende Ummantelung von einer Durchgangsöffnung zur Aufnahme
eines mit Spannung beaufschlagbaren Anschlussteils durchbrochen ist. Innen an der
Ummantelung sind umlaufende Rippen zur Erhöhung der Gesamtlänge der inneren Wand der
Ummantelung und damit zur Erhöhung der Kriechstromfestigkeit angeformt.
[0003] Ferner ist ein Isolierstoffgehäuse aus der DE 197 12 182 A1 bekannt. Das dort offenbarte
Isolierstoffgehäuse ist aus Gießharz gefertigt und zur Aufnahme und Isolierung eines
Vakuumleistungsschalters vorgesehen, der im Inneren einer rohrförmigen Ummantelung
angeordnet ist. Dabei überragt die Ummantelung den Vakuumleistungsschalter mit einem
hohlzylindrischen Kragenabschnitt, in dessen Seitenwandung eine Durchgangsöffnung
zur Aufnahme eines Anschlussteils vorgesehen ist. Das Anschlussteil ermöglicht eine
einfache Kontaktierung des Vakuumleistungsschalters mit Stromleitern. Zur Erhöhung
der Kriechstromfestigkeit weist der Kragenabschnitt zwischen seiner Durchgangsöffnung
und einer vom Vakuumleistungsschalter abgewandten Gehäuseöffnung geschlossen um ihn
herum verlaufende Rippen auf, die außen an den Kragenabschnitt angeformt sind.
[0004] Dem vorbekannten Isolierstoffgehäuse haftet der Nachteil an, dass die Rippen die
Kriechstromfestigkeit nicht erhöhen. Ein Kriechstrom kann vielmehr an der Innenseite
der Ummantelung entlang ohne Umwege über die äußeren Rippen zu auf Erdpotential liegenden
Bauteilen fließen. Die Kriechstromfestigkeit ist somit von der Länge des Kragenabschnitts
bestimmt. Um den jeweiligen Anforderungen an die Kriechstromfestigkeit gerecht werden
zu können, ist der Kragenabschnitt daher entsprechend lang auszugestalten. Dies führt
jedoch zu einer raumgreifenden Bausweise, die in der Regel unerwünscht ist.
[0005] Die DE 35 38 955 A1 offenbart ein Isolierstoffgehäuse eines Druckgasschalters, bei
dem eine rohrförmige Ummantelung einen Gasraum zur Löschung eines zwischen zwei Schaltkontakten
gezogenen Lichtbogens begrenzt. Die rohrförmige Ummantelung ist mit Innen- und Außennuten
versehen, in deren Kreuzungspunkten Durchgangsöffnungen für das Löschgas entstehen.
Die Innen- und Außennuten dienen zur mechanischen Stabilisierung der Ummantelung.
[0006] Aus der DE 37 12 226 C2 ist eine elektrische Maschine mit einem eine Wicklung tragenden
Blechpaket bekannt, das zur Verringerung der Kriechstromabstände mit Innennuten versehen
ist.
[0007] Die DE 39 23 205 offenbart ein elektrisches Anschlusskästchen mit flächigen Bereichen,
in denen Durchgangsöffnungen sowie Rippenbögen erkennbar sind, die Durchgangsöffnungen
von mehreren Seiten umschließen.
[0008] Aus der DE 27 40 371 A1 ist eine rohrförmige Ummantelung mit in Längsrichtung verlaufenden
Rippen zur verbesserten Wärmeausführung bekannt.
[0009] Die DE 195 03 347 A1 beschreibt einen Vakuumschalter mit einer rohrförmigen Ummantelung,
die an ihrer Innenseite geschlossen umlaufende innere Rippen aufweist.
[0010] Die DE 31 45 391 C2 offenbart einen Druckgasschalter mit einem Isolierstoffkörper,
der mit umlaufenden Gasführungsräumen sowie in Längsrichtung verlaufenden Lamellen
versehen ist.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Isolierstoffgehäuse der eingangs genannten Art
bereit zu stellen, das eine kompakte Bauweise aufweist und einfach und daher kostengünstig
herzustellen ist.
[0012] Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass die Rippen als Rippenbögen ausgebildet
sind, welche jeweils in einer Längsrichtung der Ummantelung verlaufende Längsrippen
aufweisen, die in wenigstens eine rechtwinklig dazu und in der Querrichtung der Ummantelung
verlaufende Querrippe übergehen und dabei jede Durchgangsöffnung jeweils von mehreren
Seiten umschließen.
[0013] Die erfindungsgemäß ausgebildeten Rippenbögen sind besonders einfach herstellbar,
wodurch die Kosten des Isolierstoffgehäuses gesenkt werden.
[0014] Des Weiteren ist es erfindungsgemäß möglich, auf über die umlaufende rohrförmige
Ummantelung hinweg geschlossen verlaufende Rippen zu verzichten, ohne dass ein Kriechstrom
dem Rippenverlauf folgend in rippenfreie Bereiche der Ummantelung fließt und auf diese
Weise in einer den Kriechweg verkürzenden Weise die Rippen umgeht. Dies gilt sowohl
für innere als auch für äußere Rippen. Der profilierte Bereich kann daher auf die
Umgebung der Durchgangsöffnung beschränkt werden. Dadurch, dass jede Durchgangsöffnung
von mehreren Seiten durch Rippenbögen begrenzt ist, ist der Kriechstrom gezwungen
über einen durch die Rippen profilierten Bereich zu fließen, wobei der Kriechweg erfindungsgemäß
erhöht wird. Dabei ist es keineswegs notwendig, dass die Rippenbögen geschlossen,
um die Durchgangsöffnung herum verlaufen. So können die Rippenbögen die Durchgangsöffnung
auch lediglich von drei Seiten begrenzen. In diesem Fall ist jedoch sicherzustellen,
dass der Weg, den der Kriechstrom nehmen müsste, um die Rippenbögen zu umgehen, größer
ist als der direkte Weg zu einem Bauteil mitunterschiedlichem elektrischen Potential.
Der direkte Weg könnte auch als Luftlinie bezeichnet werden.
[0015] Mit anderen Worten weisen die Rippenbögen Rippenabschnitte auf die miteinander Winkel
aufspannen, die jeweils zwischen 0 und 180 Grad, beispielsweise zwischen 60 und 120
Grad oder bevorzugt bei 90 Grad liegen.
[0016] Die Ummantelung besteht erfindungsgemäß aus einem formfesten oder starrem Material.
Damit sind Materialien ausgeschlossen, die der Ummantelung eine solche Elastizität
verleihen, dass diese nach oder auch während ihrer Fertigstellung unter Materialdehnung
von einem inneren Formkern abgezogen werden könnte. Als Materialien für das formfeste
Isolierstoffgehäuse kommen Epoxidharze wie beispielsweise Gießharz oder andere Duroplasten
oder Thermoplasten in Betracht.
[0017] Bei einer diesbezüglichen Weiterentwicklung der Erfindung sind die Querrippen in
einer Querschnittsansicht der Ummantelung umfänglich nicht geschlossen. Ein zur Ausbildung
der inneren Rippen verwendeter einteiliger Formkern kann daher bei der Herstellung
nach der Verfestigung des Isolierstoffgehäuses mühelos entfernt werden.
[0018] Bei einer diesbezüglich bevorzugten Weiterentwicklung der Erfindung weisen die Längsrippen
jeweils eine solche Längsrippenhöhe auf, dass in einer Querschnittsansicht der Ummantelung
die Längsrippen und die Querrippen an einer gemeinsamen Flächenkontur anliegen. Damit
begrenzen die Längsrippen und die Querrippen gemeinsam einen Hohlraum, durch den elektrische
Bauteile in das Isolierstoffgehäuse eingeführt oder aus diesem entfernt werden können.
Die Längsrippen und die Querrippen sind somit quasi fluchtend zueinander angeordnet
und liegen gemeinsam an der Kontur des nutzbaren Hohlraumes an. Mit anderen Worten
ist die Kriechstrecke in Längs- und in Querrichtung auf einen nutzbaren Hohlraum optimiert,
da Rippen mit geringerer Rippenhöhe als zum Einführen des zuvor festgelegten Bauteils
notwendig vermieden sind.
[0019] Vorteilhafterweise ist die gemeinsame Flächenkontur eine Kreiskontur. Diese erlaubt
beispielsweise das Einführen oder Ausführen eines zylinderförmigen Vakuumschalters
in das Isolierstoffgehäuse.
[0020] Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung unter Bezug auf
die Figuren der Zeichnungen, wobei sich entsprechende Bauteile mit gleichen Bezugszeichen
versehen sind und
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Isolierstoffgehäuses in einer längsgeschnittenen
Ansicht,
- Figur 2
- das Isolierstoffgehäuse gemäß Figur 1 in einer entlang der Linie II quergeschnittenen
Ansicht und
- Figur 3
- das Isolierstoffgehäuse gemäß Figur 1 in einer anderen längsgeschnittenen Ansicht
zeigen.
[0021] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Isolierstoffgehäuses
1 in einer längsgeschnittenen Ansicht. Das Isolierstoffgehäuse 1 weist eine aus Gießharz
bestehende Ummantelung 2 sowie äußere Rippen 3 als auch innere Rippen 4 auf, die jeweils
an die Ummantelung 2 angeformt sind. Das Isolierstoffgehäuse ist somit einstückig
ausgebildet.
[0022] In dem Isolierstoffgehäuse ist ein zylinderförmiger Vakuumleistungsschalter 5 erkennbar,
wobei zwischen der Ummantelung 2 und dem Vakuumleistungsschälter 5 elastisches Material
zum Ausgleich von temperaturabhängigen Volumenschwankungen des Vakuumleistungsschalters
5 während des Betriebs vorgesehen sind.
[0023] Der Vakuumleistungsschalter 5 weist in seinem Inneren einen Festkontakt und einen
diesbezüglichen beweglich geführten Bewegkontakt auf. In Figur 1 ist lediglich das
freie Ende einer fest mit dem Bewegkontakt verbundenen Schaltstange 7 erkennbar, über
die eine Antriebsbewegung einer nicht dargestellten Antriebseinheit in den Bewegkontakt
eingeleitet wird. Zur Übertragung der Antriebsbewegung von der Antriebseinheit auf
die Schaltstange 7 sind in Figur 1 aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht gezeigte
Übertragungsmittel wie Hebel, Stangen und dergleichen vorgesehen. Zum elektrischen
Anschluss der Schaltstange 7 und des Bewegkontaktes ist ein biegeelastischer Bandleiter
8 vorgesehen, der an der linear beweglich geführten Schaltstange 7 einerseits und
andererseits an einem ortsfesten Anschlussteil 9 befestigt ist. Das Anschlussteil
9 ist in einer Durchgangsöffnung 10 der Ummantelung 2 angeordnet und weist eine mit
Gewinde versehene Anschlussöffnung 11 auf, mittels derer die Befestigung eines nicht
gezeigten Anschlussleiters ermöglicht ist.
[0024] Wie in Figur 1 ebenfalls erkennbar ist, ist das Isolierstoffgehäuse rohrförmig oder
hohlzylindrisch ausgebildet, wobei die inneren Rippen 4 sich in Längsrichtung der
Ummantelung 2 erstreckende Längsrippen 12 als auch rechtwinklige dazu verlaufende
Querrippen 13 aufweisen, wobei die Längsrippen 12 an Übergangsstellen 14 in die Querrippen
13 übergehen. Auf diese Weise sind Rippenbögen ausgebildet, die die Durchgangsöffnung
10 von drei Seiten her umschließt. Ein potentieller Kriechstrom vom Anschlussteil
9 auf seinem Wege zur freien Öffnung 15 der Ummantelung 2 ist somit gezwungen, über
die Rippenbögen zu fließen. Ein Kriechweg entlang der ersten Längsrippe 12, die der
Durchgangsöffnung 10 am nächsten liegt, anschließend in Querrichtung an den beiden
anderen Längsrippen 12 vorbei, und schließlich über den nicht profilierten oder rippenfreien
Bereich zur freien Öffnung 15 wäre länger als der direkte Weg vom Anschlussteil 9
über die Querrippen 13 herunter zur freien Öffnung 15. Die Kriechstromfestigkeit bleibt
somit durch die Profilierungstiefe der inneren Rippen 4 bzw. der äußeren Rippen 3
bestimmt.
[0025] Figur 2 zeigt den Leistungsschalter gemäß Figur 1 in einer entlang der Linie II geschnittenen
Querschnittsansicht. In dieser Darstellung sind lediglich inneren Rippen 4 erkennbar.
Wie deutlich zu erkennen ist, weisen die einzelnen Längsrippen 12 unterschiedliche
Rippenhöhen auf, so dass sie in dieser Querschnittsansicht mit den Querrippen 13 an
einer gemeinsamen Flächenkontur, die hier ein Teilkreis ist, anliegen. Mit anderen
Worten sind die Längsrippen 12 fluchtend zu den Querrippen 13 angeordnet. Der von
den Längsrippen 12 und den Querrippen 13 begrenzte Teilkreis ist ein Halbkreis, der
komplementär zu einem Halbkreis ist, der von der Innenfläche der Ummantelung 2 begrenzt
ist. Dabei bilden beide Halbkreise den in Figur 2 angedeuteten Gesamtkreis 16 aus.
Der Gesamtkreis 16 stellt die Querschnittsfläche eines Hohlraums dar, der zylinderförmig
ausgestaltet ist und dessen radialer Durchmesser größer ist als der Außendurchmesser
des Vakuumleistungsschalters 5, so dass der Austausch des Vakuumleistungsschalters
5 auch nach Inbetriebnahme ohne Zerstörung der Ummantelung 2 bzw. des Isolierstoffgehäuses
1 ermöglicht ist. Der Kriechstrom wurde somit auf einen vorgegebenen Hohlraum optimiert.
[0026] Figur 3 zeigt eine weitere längsgeschnittene Ansicht des Isolierstoffgehäuses gemäß
Figur 1, in der noch einmal die mehrseitige Begrenzung der Durchgangsöffnung 10 durch
die Rippenbögen also durch die Längsrippen 12 und die Querrippen 13 verdeutlicht ist.
1. Isolierstoffgehäuse (1) zur Aufnahme und Isolierung span nungsbeaufschlagter Bauteile
(5) in einer rohrförmigen, einstückigen und formfesten Ummantelung (2), die in einer
Querschnittsansicht umfänglich geschlossen verläuft und von wenigstens einer Durchgangsöffnung
(10) zur Aufnahme eines mit Spannung beaufschlagbaren Anschlussteils (9) durchbrochen
ist, wobei innen an der Ummantelung (2) Rippen (12,13) zur Erhöhung der Kriechstromfestigkeit
angeformt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Rippen (12,13) als Rippenbögen ausgebildet sind, welche jeweils in einer Längsrichtung
der Ummantelung (2) verlaufende Längsrippen (12) aufweisen, die in wenigstens eine
rechtwinklig dazu und in der Querrichtung der Ummantelung verlaufende Querrippe (13)
übergehen und dabei jede Durchgangsöffnung (10) jeweils von mehreren Seiten umschließen.
2. Isolierstoffgehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
jede Querrippe (13) in einer Querschnittsansicht der Ummantelung (2) umfänglich nicht
geschlossen verläuft.
3. Isolierstoffgehäuse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Längsrippen (12) jeweils eine solche Längsrippenhöhe aufweisen, dass in einer
Querschnittsansicht der Ummantelung (2) die Längsrippen (12) und die Querrippen (13)
an einer gemeinsamen Flächenkontur (16) anliegen.
4. Isolierstoffgehäuse nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die gemeinsame Flächenkontur ein Teilkreis (16) ist.
1. Dielectric housing (1) for holding and insulating live components (5) in a tubular,
integral and dimensionally stable casing (2) which, in a cross-sectional view, runs
in a circumferentially closed form and is penetrated by at least one aperture opening
(10) for holding a connecting part (9) to which voltage can be applied, with ribs
(12, 13) being integrally formed internally on the casing (2) in order to increase
the creepage current resistance,
characterized in that
the ribs (12, 13) are in the form of rib limbs, which each have longitudinal ribs
(12) which run in a longitudinal direction of the casing (2), merge into at least
one lateral rib (13) which runs at right angles to them in the lateral direction of
the casing, and thereby surround each aperture opening (10) on a plurality of sides
in each case.
2. Dielectric housing according to Claim 1,
characterized in that
each lateral rib (13) runs in a circumferentially non-closed form in a cross-sectional
view of the casing (2).
3. Dielectric housing according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the longitudinal ribs (12) each have a longitudinal rib height such that the longitudinal
ribs (12) and the lateral ribs (13) rest on a common surface contour (16) in a cross-sectional
view of the casing (2).
4. Dielectric housing according to Claim 3,
characterized in that
the common surface contour is part of a circle (16).
1. Boîtier en matériau isolant (1) pour recevoir et isoler des composants (5) sous tension
dans une enveloppe (2) tubulaire, indéformable et en une seule pièce, qui a une étendue
périphérique fermée dans une vue en coupe transversale et qui est interrompue par
au moins une ouverture de passage (10) destinée à recevoir une pièce de raccordement
(9) susceptible d'être mise sous tension, des nervures (12, 13) étant façonnées à
l'intérieur de l'enveloppe (2) afin d'augmenter la résistance aux courants de fuite,
caractérisé en ce que les nervures (12, 13) se présentent comme des arcs nervurés dont chacun comporte
des nervures longitudinales (12) qui s'étendent en direction longitudinale de l'enveloppe
(2) et se transforment en au moins une nervure transversale (13), celle-ci s'étendant
perpendiculairement à elles et dans la direction transversale de l'enveloppe, et qui
entourent chaque ouverture de passage (10) de plusieurs côtés.
2. Boîtier en matériau isolant selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque nervure transversale (13) a une étendue périphérique non fermée (2) dans une
vue en coupe transversale de l'enveloppe.
3. Boîtier en matériau isolant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chacune des nervures longitudinales (12) a une hauteur telle que, dans une vue en
coupe transversale de l'enveloppe (2), les nervures longitudinales (12) et les nervures
transversales (13) se trouvent sur un contour de surface (16) commun.
4. Boîtier en matériau isolant selon la revendication 3, caractérisé en ce que le contour de surface commun est une partie de cercle (16).