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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESI....FIRO..CY..TRBGCZEEHUPLSK....IS..........</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.4  (29 Nov 2007) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1555074</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20080109</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>04027353.4</B210><B220><date>20041118</date></B220><B240><B241><date>20051208</date></B241><B242><date>20060613</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102004002124</B310><B320><date>20040114</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20080109</date><bnum>200802</bnum></B405><B430><date>20050720</date><bnum>200529</bnum></B430><B450><date>20080109</date><bnum>200802</bnum></B450><B452EP><date>20070709</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B22D  11/06        20060101AFI20050406BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Giesswalzanlage</B542><B541>en</B541><B542>Twin-roll casting machine</B542><B541>fr</B541><B542>Installation de coulée continue entre cylindres</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 1 163 965</text></B561><B562><text>PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 013, Nr. 432 (M-874), 27. September 1989 (1989-09-27) &amp; JP 01 166862 A (ISHIKAWAJIMA HARIMA HEAVY IND CO LTD), 30. Juni 1989 (1989-06-30)</text></B562><B562><text>PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 008, Nr. 166 (M-314), 2. August 1984 (1984-08-02) &amp; JP 59 061551 A (HITACHI KINZOKU KK), 7. April 1984 (1984-04-07)</text></B562><B562><text>PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 013, Nr. 441 (M-876), 4. Oktober 1989 (1989-10-04) &amp; JP 01 170553 A (KAWASAKI STEEL CORP), 5. Juli 1989 (1989-07-05)</text></B562></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Wobker, Hans-Günter</snm><adr><str>Semmelweisstrasse 9</str><city>49565 Bramsche</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Kolbeck, Dietmar</snm><adr><str>Katharinenstrasse 12</str><city>49439 Steinfeld</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Maiwald, Klaus</snm><adr><str>Rua Astronauta Neil Armstrong
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<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Gießwalzanlage zum Stranggießen von Metallbändern, insbesondere von Aluminiumbändern, welche zwei gegenläufig rotierende Gießwalzen aufweist, zwischen denen ein Gießspalt ausgebildet ist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Beim Gießwalzen wird eine flüssige Metallschmelze zwischen zwei horizontal, vertikal oder unter einem Winkel angeordneten, sich gegensinnig drehenden Gießwalzen vergossen. Hierbei erstarrt das Band zwischen den beiden Gießwalzen und wird im Prozess kontinuierlich weitergeführt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Das sogenannte Zweiwalzen-Bandgießen von Aluminiumband ist ein seit einigen Jahren angewandtes Verfahren. Mit diesem Verfahren werden üblicherweise Banddicken im Bereich von 1 mm bis 10 mm erzeugt. Gekennzeichnet ist das Verfahren durch zwei üblicherweise vertikal übereinander angeordnete Gießwalzen, zwischen denen ein Gießspalt entsprechend der gewünschten Banddicke erzeugt wird.</p>
<p id="p0004" num="0004">Gießwalzen der gängigen Bauart besitzen einen zylindrischen Kern, üblicherweise aus Stahl, der zur Führung von Kühlwasser genutzt wird, und einen mit dem Kern verbundenen Mantel. Als Material für den Mantel kommen für das Gießwalzen von Stahl üblicherweise Materialien hoher Wärmeleitfähigkeit, wie Kupfer oder Kupferlegierungen, zum Einsatz. Für das Gießen von Nichteisenmetallen werden üblicherweise Stahlmäntel zur Anwendung gebracht.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Als Werkstoff für die Herstellung der Stahlmäntel kommen hochfeste Stähle mit den Legierungselementen C, Mn, Ni, Cr, Mo, V zum Einsatz, die bei Raumtemperaturen Festigkeiten zwischen 800 MPa und 1.200 MPa besitzen. Nachteilig bei diesen Werkstoffen ist ihre begrenzte Wärmeleitfähigkeit, die üblicherweise im Bereich von 25 bis 50 W/m·K liegt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit der Stahlmäntel sind auch die erzielbaren Gießgeschwindigkeiten begrenzt. Erreicht werden heute legierungsabhängig Gießleistungen im Bereich von 0,7 bis 1,2 t/m/h. Auf diese mittleren Gießgeschwindigkeiten sind die Nebenaggregate einer Gießwalzanlage wie Schmelz- und Vergießöfen sowie die Wickelanlagen ausgelegt.</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei Mänteln aus Kupfer bzw. Kupferlegierungen kommen überwiegend Kupferwerkstoffe zur Anwendung mit Wärmeleitfähigkeiten im Bereich von 200 bis 370 Wim·K. Insbesondere mit Speziellegierungen auf Basis von Kupfer sowie Kobalt und Beryllium ist es möglich, unter Produktionsbedingungen Aluminiumbänder mit Kupfergießwalzen zu erzeugen.</p>
<p id="p0008" num="0008">Aufgrund der bis zu zehnfach höheren Wärmeleitfähigkeit der Kupferlegierungen kann erheblich mehr Wärme aus der Schmelze abgeführt werden, so dass wesentlich höhere Gießleistungen auf den Gießwalzanlagen erreicht werden können. In Versuchen wurden bisher Gießleistungen von 2,5 t/m/h bis 2,8 t/m/h erzielt.</p>
<p id="p0009" num="0009">Neben einer hohen Festigkeit und Dehngrenze (R<sub>p</sub>0,2 ≥ 450 MPa) müssen für Gießwalzen geeignete Kupferlegierungen zusätzlich hohe Werte für die Dehnung A5 aufweisen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Nachteilig beim Einsatz von Gießwalzen mit Kupfermantel sind die vergleichsweise hohen Kosten der Gießwalzen, die sich nur bei entsprechend hohen Gießleistungen amortisieren, was jedoch nicht immer gegeben ist.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Aus der <patcit id="pcit0001" dnum="JP1166862A"><text>JP 01 166862 A</text></patcit> ist eine Gießwalzanlage zum Stranggießen von Metallbändern bekannt, bei welcher gegenläufig rotierende Gießwalzen zum Einsatz kommen, welche jeweils mit einer äußeren Kupferschicht versehen sind. Zusätzlich kann eine Nickel enthaltende Legierung aufgetragen sein.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die <patcit id="pcit0002" dnum="JP59061551A"><text>JP 59 061551 A</text></patcit> offenbart eine Gießwalzanlage, bei welcher die gegenläufig rotierenden Gießwalzen ebenfalls mit einer Beschichtung versehen sind. Insbesondere wird eine Keramikbeschichtung vorgeschlagen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Eine weitere Gießwalzanlage ist Gegenstand der <patcit id="pcit0003" dnum="JP1170553A"><text>JP 01 170553 A</text></patcit>. In dieser Druckschrift wird vorgeschlagen, eine von zwei gegenläufig rotierenden Gießwalzen durch ein thermisches Sprühverfahren mit einer Hartmetallbeschichtung zu versehen, während die korrespondierende Gießwalze aus einem Kupfermaterial besteht. Die Metallschmelze wird mittels einer Düse auf die hartmetallbeschichtete Gießwalze aufgebracht und über diese in den Spalt zwischen die Gießwalzen transportiert. Hierdurch soll ein sehr dünner Metallstreifen hergestellt werden.</p>
<p id="p0014" num="0014">In der <patcit id="pcit0004" dnum="EP1163965A1"><text>EP 1 163 965 A1</text></patcit> wird eine einzelne Gießwalze vorgeschlagen, bei welcher die Metallschmelze über eine Düse unmittelbar auf die Gießwalze aufgebracht wird. Die Oberfläche der Gießwalze kann beispielsweise mit einer Keramikschicht hoher Härte und geringer Rauheit versehen sein. Es handelt sich um ein Ein-Rollen-System.</p>
<p id="p0015" num="0015">Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, eine Gießwalzanlage insbesondere zum Stranggießen von Aluminiumbändern leistungsmäßig zu steigern und kostenmäßig zu verbessern.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in einer Gießwalzanlage gemäß den Merkmalen von Anspruch 1.</p>
<p id="p0017" num="0017">Kernpunkt der Erfindung ist der Einsatz von unterschiedlichen Werkstoffpaarungen in den Randbereichen Mantelflächen der beiden Gießwalzen. Erfindungsgemäß besteht eine der beiden Gießwalzen mindestens im Randbereich aus einem Kupferwerkstoff, wohingegen die andere, zweite Gießwalze mindestens im Randbereich aus einem Stahlwerkstoff besteht.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Entgegen der bisherigen Auffassung in der Fachwelt werden erfindungsgemäß zwei Gießwalzen aus Werkstoffen mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit kombiniert. Auf diese Weise können die Gießwalzanlagen in einem optimalen Arbeitspunkt für die Schmelzenaufbereitung und -zuführung, Gießleistung und Wickelmaschinen betrieben werden, was zu einer Leistungssteigerung führt. Darüber hinaus können die Vorteile einer kostengünstigen Gießwalze aus Stahl mit der hohen Gießleistung einer Kupferwalze kombiniert genutzt werden, wodurch die Anlagekosten reduziert werden können.</p>
<p id="p0019" num="0019">Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des grundsätzlichen Erfindungsgedankens sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 14.</p>
<p id="p0020" num="0020">Grundsätzlich können die beiden Gießwalzen aus Vollmaterial bestehen. Damit ist gemeint, dass die erste Gießwalze komplett aus einem Kupferwerkstoff und die andere zweite Gießwalze komplett aus einem Stahlwerkstoff besteht.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Vorteilhafterweise jedoch weist jede Gießwalze einen zylindrischen Kern aus einem Stahlwerkstoff und einen hiermit verbundenen Randbereich in Form eines Mantels auf, wobei der Mantel der 1. Gießwalze aus dem Kupferwerkstoff und der Mantel der 2. Gießwalze aus dem Stahlwerkstoff besteht.</p>
<p id="p0022" num="0022">Bislang ist man davon ausgegangen, dass zur Erzeugung von verarbeitbarem Aluminiumbandgussgefüge im Gießspalt einer Gießwalzanlage eine möglichst homogene Wärmeabfuhr stattfinden muss. Demzufolge wurde nur mit gleichartigen Gießwalzenwerkstoffen gearbeitet, um ein gleichmäßiges Kristallwachstum sicherzustellen.</p>
<p id="p0023" num="0023">Abweichend hiervon wird nunmehr vorgeschlagen, eine Kupfer-Gießwalze mit abgesenkter Wärmeleitfähigkeit mit einer Stahl-Gießwalze zu kombinieren. Hierbei soll der Kupferwerkstoff eine Wärmeleitfähigkeit λ<sub>K</sub> von 200 bis 370 W/m·K, insbesondere von 230 W/m·K bis 260 W/m·K, und der Stahlwerkstoff eine Wärmeleitfähigkeit λ<sub>S</sub> von 25 bis 50 W/m·K, insbesondere von 30 W/m·K bis 40 W/m·K, besitzen. Die vorgenannten Wärmeleitfähigkeiten λ<sub>K</sub> der Kupferwerkstoffe in Kombination mit den geforderten hohen Festigkeiten von R<sub>p</sub>0,2 ≥ 500 MPa werden insbesondere von CuCoBe- (Kupfer, Kobalt, Beryllium) oder CuNiBe- (Kupfer, Nickel, Beryllium) oder CuNiSi (Kupfer, Nickel, Silizium)-Legierungen erreicht.</p>
<p id="p0024" num="0024">Obwohl es bei Gießwalzenpaarungen aus Stahl und Kupfer zu einer stark unterschiedlichen Wärmeableitung aus dem Gießspalt kommt, kann mit einer solchen Paarung ein qualitativ hochwertiges Gussgefüge erzeugt werden. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn der Unterschied in der Wärmeleitfähigkeit der Walzen den Faktor 5 bis 9 nicht übersteigt. Als besonders günstig hat sich ein Verhältnis der Wärmeleitfähigkeit λ<sub>K</sub> des Kupferwerkstoffs zur Wärmeleitfähigkeit λ<sub>S</sub> des Stahlwerkstoffs von 6:1 bis 8:1 erwiesen.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0025" num="0025">Bei einem Verhältnis der Leitfähigkeiten im Bereich von 5:1 bis 9:1 der Gießwalzen ist sichergestellt, dass es im gegossenen Band zu keiner unvorteilhaften Ausprägung eines Seigerungsstreifens kommt, der die Qualität des gegossenen Bands negativ beeinflusst. Das Seigerungsband, in das die Kristalle von beiden Seiten hineinwachsen, verbleibt im wesentlichen in der Mitte des Gießbands. Eine übermäßige Ausscheidung von Legierungselementen entlang des Bandquerschnitts ist in praktischen Untersuchungen ebenfalls nicht beobachtet worden. Auch eine stengelige Ausprägung von Kristallen im Gefüge wird bei Walzenpaarungen mit den vorbeschriebenen Parametern vermieden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Gießwalzenanlage sieht vor, dass die 1. Gießwalze, also die Kupfer-Gießwalze als untere Walze eingesetzt ist, da an der unteren Gießwalze eine größere Wärmemenge abgeführt werden muss.</p>
<p id="p0027" num="0027">Ebenfalls vorteilhaft ist, wenn die Mantelflächen der Gießwalzen eine Oberflächenrauhigkeit R<sub>A</sub> von 0,2 µm bis 0,8 µm besitzen. So kann ein Aluminiumband mit hoher Oberflächengüte erzeugt werden.</p>
<p id="p0028" num="0028">Es hat sich gezeigt, dass durch den Einsatz von Gießwalzen mit dem vorgenannten Verhältnis der Wärmeleitfähigkeiten die Gießleistungen beim Bandgießen von Aluminiumlegierungen auf Werte von 1,5 t/m/h bis 2,5 t/m/h gesteigert werden können.</p>
<p id="p0029" num="0029">In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung kann die 1. Gießwalze eine Beschichtung aufweisen aus einem Material mit einer gegenüber dem Kupferwerkstoff niedrigeren Wärmeleitfähigkeit. Vorzugsweise besteht die Beschichtung aus Nickel oder einer Nickellegierung. Hierdurch kann die Ableitung der Wärme aus dem Prozess über die<!-- EPO <DP n="7"> --> Gießwalze reduziert werden, so dass auch Grundwerkstoffe höherer Wärmeleitfähigkeit Anwendung finden können. Die Wärmeleitfähigkeit λ<sub>B</sub> der Beschichtung sollte geringer als 100 W/m·K sein. Als besonders vorteilhaft wird eine Wärmeleitfähigkeit λ<sub>B</sub> der Beschichtung von 60 W/m·K bis 80 W/m·K angesehen.</p>
<p id="p0030" num="0030">Des Weiteren sollte die Beschichtung eine Schichtdicke zwischen 0,5 mm und 2,0 mm, insbesondere von 1,0 mm, aufweisen.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die Härte der Beschichtung, insbesondere einer Nickelbeschichtung, sollte zwischen 180 HB und 420 HB betragen. Für die Praxis besonders geeignet wird eine Beschichtung mit einer Härte zwischen 220 HB und 380 HB angesehen.</p>
<p id="p0032" num="0032">Neben einer Beschichtung aus Nickel bzw. einer Nickellegierung können auch Beschichtungen aus keramischen Werkstoffen oder aus metallischen Werkstoffen als Spritzschicht, z.B. MCrAlY, zur Anwendung gelangen. Bei MCrAIY steht "M" für ein Metall, beispielsweise Eisen (Fe), Nickel (Ni) oder Kobalt (Co) bzw. einer Kombination dieser Elemente mit Chrom, Aluminium und Yttrium (Fe/Ni/CoCrAIY).</p>
<p id="p0033" num="0033">Grundsätzlich ist es auch denkbar, zur Absenkung der Wärmeleitfähigkeit und zur Erhöhung der Härte der ersten Gießwalze mehrere Schichten miteinander zu kombinieren, wobei der äußere Mantel jeweils die höchste Härte aufweisen sollte.</p>
<p id="p0034" num="0034">Alternativ oder in Kombination mit einer Beschichtung können die Mantelflächen der Gießwalzen mit einer Textur versehen sein. Die Texturierung kann beispielsweise durch mechanische Einwirkung wie Sandstrahlen und ähnliches erzeugt sein. Durch die texturierte Oberflächenstruktur der Gießwalzen kann der Wärmeübergang von der Schmelze in die Gießwalzen beeinflusst werden.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0035" num="0035">Zur Minderung der Balligkeit des gegossenen Bands sind die Gießwalzen bei der erfindungsgemäßen Gießwalzanlage vorzugsweise unterschiedlich profiliert. Zur Kompensation der Auffederung der Gießwalzenanordnung werden beide Gießwalzen mit einem konvexen Profil versehen, wobei die Durchmesserüberhöhung in der Walzenmitte etwa 0,05 mm bis 1,0 mm beträgt. Die Profilüberhöhung der 2. Gießwalze (Stahl-Gießwalze) ist dabei aufgrund der höheren Steifigkeit geringer als die Profilüberhöhung der 1. Gießwalze (Kupfer-Gießwalze).</p>
<p id="p0036" num="0036">Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>in technisch vereinfachter Darstellungsweise die Gießwalzenanordnung einer erfindungsgemäßen Gießwalzenanlage;</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>ebenfalls schematisiert die beiden Gießwalzen einer zweiten Ausführungsform und</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>die Gießwalzen einer dritten Ausführungsform.</dd>
</dl></p>
<p id="p0037" num="0037">Figur 1 zeigt technisch stark vereinfacht die beiden Gießwalzen 1, 2 einer Gießwalzanlage zum Strang- bzw. Bandgießen von Aluminiumband mit dem zugeordneten Schmelz- und Vergießofen 3. Die beiden Gießwalzen 1, 2 sind übereinander angeordnet, wobei zwischen den beiden Gießwalzen 1, 2 ein Gießspalt 4 eingestellt wird, der der gewünschten Banddicke entspricht.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die im Schmelzofen 3 bevorratete flüssige Aluminiumschmelze wird den Gießwalzen 1, 2 über eine Zuführung 5 zugeleitet und gelangt zwischen die sich gegensinnig drehenden Gießwalzen 1, 2. Hierbei erstarrt das Aluminiumband 6 zwischen den beiden Gießwalzen 1, 2 und wird dann im Prozess kontinuierlich weitergeführt.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0039" num="0039">Bei der Anordnung gemäß der Figur 1 besteht die untere 1. Gießwalze 1 aus einem Kupferwerkstoff, wohingegen die obere 2. Gießwalze 2 aus einem Stahlwerkstoff besteht.</p>
<p id="p0040" num="0040">Die 1. Gießwalze 1 aus einem Kupferwerkstoff weist erfindungsgemäß eine Wärmeleitfähigkeit λ<sub>K</sub> von 230 bis 260 W/m·K auf. Der Stahlwerkstoff der 2. Gießwalze 2 besitzt eine Wärmeleitfähigkeit λ<sub>S</sub> von 30 bis 40 W/m·K.</p>
<p id="p0041" num="0041">Bei den in der Figur 2 dargestellten Gießwalzen 7, 8 einer Gießwalzanlage weist jede Gießwalze 7, 8 einen zylindrischen Kern 9, 10 aus einem Stahlwerkstoff auf. Zwischen den Gießwalzen 7, 8 ist wiederum ein der gewünschten Banddicke entsprechender Gießspalt 11 ausgebildet. Die umfangsseitigen Randbereiche jeder Gießwalze 7, 8 werden jeweils durch einen Mantel 12, 13 gebildet. Die Mäntel 12, 13 werden in der Regel auf die Kerne aufgeschrumpft. Grundsätzlich sind aber auch andere Fügetechniken, beispielsweise durch Hippen oder eine mechanische Klemmung, möglich.</p>
<p id="p0042" num="0042">Der Mantel 12 der unteren 1. Gießwalze 7 besteht aus einem Kupferwerkstoff, wohingegen der Mantel 13 der oberen 2. Gießwalze 8 aus einem Stahlwerkstoff besteht. Auch bei dieser Ausführungsform besitzt der Kupferwerkstoff eine Wärmeleitfähigkeit von 230 bis 260 W/m·K und der Stahlwerkstoff eine Wärmeleitfähigkeit von 30 bis 40 W/m·K. In der Praxis sollten die Wärmeleitfähigkeit λ<sub>K</sub> des Kupferwerkstoffs und die Wärmeleitfähigkeit λ<sub>S</sub> des Stahlwerkstoffs zueinander in einem Verhältnis von 5:1 bis 9:1, vorzugsweise von 6:1 bis 8:1 stehen.</p>
<p id="p0043" num="0043">Die beiden in der Figur 3 dargestellten Gießwalzen 14, 15 entsprechen vom grundsätzlichen Aufbau der zuvor erläuterten. Die untere 1. Gießwalze 14 weist einen zylindrischen Kern 16 aus einem Stahlwerkstoff und einen Mantel 17 aus<!-- EPO <DP n="10"> --> einem Kupferwerkstoff auf, wohingegen die obere 2. Gießwalze 15 sowohl im Kern 18 als auch im Mantel 19 aus einem Stahlwerkstoff besteht. Hinsichtlich der Kenngrößen zur Wärmeleitfähigkeit gelten die erfindungsgemäß genannten Angaben.</p>
<p id="p0044" num="0044">Die 1. Gießwalze 14 ist mit einer Beschichtung 20 aus einem Material mit einer gegenüber dem Kupferwerkstoff des Mantels 17 niedrigeren Wärmeleitfähigkeit λ<sub>B</sub> versehen. In der Praxis sollte die Beschichtung 20 eine Wärmeleitfähigkeit λ<sub>B</sub> von weniger als 100 W/m·K, vorzugsweise von 60 bis 80 W/m·K besitzen. Als Werkstoff für die Beschichtung kommen Nickel oder eine Nickellegierung zur Anwendung. Auch die Beschichtung mit metallischen oder keramischen Spritzschichten ist möglich. Bei einer Beschichtung aus einem metallischen Werkstoff ist insbesondere an eine Beschichtung aus MCrAIY gedacht.</p>
<p id="p0045" num="0045">Die Beschichtung 20 sollte eine Schichtdicke zwischen 0,5 bis 2,0 mm aufweisen, wobei eine Schichtdicke von 1,0 mm für die Praxis als besonders vorteilhaft angesehen wird. Des Weiteren sollte die Beschichtung 20 soweit sie als galvanische Nickel oder Nickellegierung ausgebildet ist, eine Härte von 180 bis 420 HB, vorzugsweise zwischen 220 bis 380 HB besitzen, wodurch ein wirksamer Verschleißschutz erreicht wird, was Vorteile auf die Standzeit der Gießwalze 14 hat.</p>
<p id="p0046" num="0046">Um ein Aluminiumband mit hoher Oberflächengüte zu erzeugen, sollte grundsätzlich bei allen drei vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen die Oberflächenrauhigkeit der Mantelflächen 21-26 der Gießwalzen 1, 2; 7, 8; 14, 15 im Bereich zwischen Ra 0,2 bis 0,8 mm liegen.</p>
<p id="p0047" num="0047">Des Weiteren ist es möglich, den Wärmeübergang von der Aluminiumschmelze in die Gießwalzen 1, 2; 7, 8; 14, 15 dadurch zu beeinflussen, dass die Mantelflächen 21-26 der Gießwalzen 1, 2; 7, 8; 14, 15 texturiert werden. Hierbei wird den Mantelflächen 21-26 der Gießwalzen 1, 2; 7, 8; 14, 15 eine auf den gewünschten Wärmeübergang abgestimmte Topografie gegeben.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<heading id="h0001"><b>Bezugszeichenaufstellung</b></heading>
<p id="p0048" num="0048">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1 -</dt><dd>Gießwalze</dd>
<dt>2 -</dt><dd>Gießwalze</dd>
<dt>3 -</dt><dd>Schmelz- und Vergießofen</dd>
<dt>4 -</dt><dd>Gießspalt</dd>
<dt>5 -</dt><dd>Zuführung</dd>
<dt>6 -</dt><dd>Aluminiumband</dd>
<dt>7 -</dt><dd>Gießwalze</dd>
<dt>8 -</dt><dd>Gießwalze</dd>
<dt>9 -</dt><dd>Kern</dd>
<dt>10 -</dt><dd>Kern</dd>
<dt>11 -</dt><dd>Gießspalt</dd>
<dt>12 -</dt><dd>Mantel</dd>
<dt>13 -</dt><dd>Mantel</dd>
<dt>14 -</dt><dd>Gießwalze</dd>
<dt>15 -</dt><dd>Gießwalze</dd>
<dt>16 -</dt><dd>Kern</dd>
<dt>17 -</dt><dd>Mantel</dd>
<dt>18 -</dt><dd>Kern</dd>
<dt>19 -</dt><dd>Mantel</dd>
<dt>20 -</dt><dd>Beschichtung</dd>
<dt>21 -</dt><dd>Mantelfläche</dd>
<dt>22 -</dt><dd>Mantelfläche</dd>
<dt>23 -</dt><dd>Mantelfläche</dd>
<dt>24 -</dt><dd>Mantelfläche</dd>
<dt>25 -</dt><dd>Mantelfläche</dd>
<dt>26 -</dt><dd>Mantelfläche</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Gießwalzanlage zum Stranggießen von Metallbändern, insbesondere von Aluminiumbändern, welche zwei gegenläufig rotierende Gießwalzen (1, 2; 7, 8; 14, 15) aufweist, zwischen denen ein Gießspalt (4, 11) ausgebildet ist, mit einer 1. Gießwalze (1; 7; 14), die mindestens in ihrer Mantelfläche (21-26) aus einem Kupferwerkstoff besteht, <b>dadurch</b> charakterisiert, daß die andere 2. Gießwalze (2; 8; 15) mindestens in ihrer Mantelfläche aus einem Stahlwerkstoff besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Gießwalzanlage nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> jede Gießwalze (7, 8; 14, 15) einen zylindrischen Kern (9, 10; 16, 18) aus einem Stahlwerkstoff und einen hiermit verbundenen Randbereich in Form eines Mantels (12, 13; 17, 19) besitzt, wobei der Mantel (12; 17) der 1. Gießwalze (7; 14) aus dem Kupferwerkstoff und der Mantel (13; 19) der 2. Gießwalze (8; 15) aus dem Stahlwerkstoff bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Gießwalzanlage nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Kupferwerkstoff eine Wärmeleitfähigkeit λ<sub>K</sub> von 200 - 370 W/m·K, insbesondere von 230 - 260 W/m·K, und der Stahlwerkstoff eine Wärmeleitfähigkeit λ<sub>S</sub> von 25 - 50 W/m·K, insbesondere von 30 - 40 W/m·K, besitzen.<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Gießwalzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Wärmeleitfähigkeit λ<sub>K</sub> des Kupferwerkstoffs und die Wärmeleitfähigkeit λ<sub>S</sub> des Stahlwerkstoffs zueinander in einem Verhältnis von 5 : 1 bis 9 : 1, vorzugsweise 6 : 1 bis 8 : 1, stehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Gießwalzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die 1. Gießwalze (1; 7; 14) unterhalb der 2. Gießwalze (2; 8; 15) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Gießwalzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Mantelflächen (21-26) der Gießwalzen (1, 2; 7, 8; 14, 15) eine Oberflächenrauhigkeit Ra von 0,2 - 0,8 µm besitzen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Gießwalzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die 1. Gießwalze (14) eine Beschichtung (20) aus einem Material mit einer gegenüber dem Kupferwerkstoff niedrigeren Wärmeleitfähigkeit λ<sub>B</sub> aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Gießwalzanlage nach Anspruch 7, d<b>adurch gekennzeichnet, dass</b> die Beschichtung (20) eine Wärmeleitfähigkeit λ<sub>B</sub> von weniger als 100 W/m·K, vorzugsweise von 60 - 80 W/m·K, besitzt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Gießwalzanlage nach Ansprüche 7 oder 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Beschichtung (20) eine Schichtdicke zwischen 0,5 - 2,0 mm, insbesondere von 1,0 mm, aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Gießwalzanlage nach einem der Ansprüche 7 bis 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Beschichtung (20) eine Härte von 180 - 420 HB, vorzugsweise zwischen 220 - 380 HB, besitzt.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Gießwalzanlage nach einem der Ansprüche 7 bis 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Beschichtung (20) aus Nickel oder einer Nickellegierung besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Gießwalzanlage nach einem der Ansprüche 7 bis 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Beschichtung (20) aus einer keramischen oder metallischen Spritzschicht besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Gießwalzanlage nach einem der Ansprüche 7 bis 10, d<b>adurch</b> gekennzeichnet, dass die Beschichtung (20) aus MCrAlY besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Gießwalzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Mantelflächen (21-26) der Gießwalzen (1, 2; 7, 8; 14, 15) texturiert sind.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Casting-rolling plant for the continuous casting of metal strips, in particular aluminium strips, which has two counter-rotating casting rollers (1, 2; 7, 8; 14, 15), between which a casting gap (4, 11) is configured, with a first casting roller (1; 7; 14), which consists of a copper material at least with respect to its lateral surface (21-26), <b>characterised in that</b> the other second casting roller (2; 8; 15) consists of a steel material at least with respect to its lateral surface (21-26).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Casting-rolling plant according to claim 1, <b>characterised in that</b> each casting roller (7, 8; 14, 15) has a cylindrical core (9, 10; 16, 18) made of steel material and an edge region connected thereto in the form of a jacket (12, 13; 17, 19), wherein the jacket (12; 17) of the first casting roller (7; 14) consists of the copper material and the jacket (13; 19) of the second casting roller (8; 15) consists of the steel material.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Casting-rolling plant according to claim 1 or 2, <b>characterised in that</b> the copper material has a heat conductivity λ<sub>K</sub> of 200-370 W/m'K, in particular of 230-260 W/m'K, and the steel material has a heat conductivity As of 25-50 W/m·K, in particular of 30-40 W/m'K.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Casting-rolling plant according to any one of claims 1 to 3, <b>characterised in that</b> the heat conductivity λ<sub>K</sub> of the copper material and the heat conductivity As of the steel material are in a ratio to one another of 5:1 to 9:1, preferably 6:1 to 8:1.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Casting-rolling plant according to any one of claims 1 to 4, <b>characterised in that</b> the first casting roller (1; 7; 14) is arranged below the second casting roller (2; 8; 15).<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Casting-rolling plant according to any one of claims 1 to 5, <b>characterised in that</b> the lateral surfaces (21-26) of the casting rollers (1, 2; 7, 8; 14, 15) have a surface roughness Ra of 0.2-0.8 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Casting-rolling plant according to any one of claims 1 to 6, <b>characterised in that</b> the first casting roller (14) has a coating (20) made of a material with a lower heat conductivity λ<sub>B</sub> compared to the copper material.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Casting-rolling plant according to claim 7, <b>characterised in that</b> the coating (20) has a heat conductivity λ<sub>B</sub> of less than 100 W/m·K, preferably of 60-80 W/m·K.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Casting-rolling plant according to claims 7 or 8, <b>characterised in that</b> the coating (20) has a layer thickness of between 0.5 and 2.0 mm, in particular of 1.0 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Casting-rolling plant according to any one of claims 7 to 9, <b>characterised in that</b> the coating (20) has a hardness of 180-420 HB, preferably between 220 and 380 HB.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Casting-rolling plant according to any one of claims 7 to 10, <b>characterised in that</b> the coating (20) consists of nickel or a nickel alloy.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Casting-rolling plant according to any one of claims 7 to 10, <b>characterised in that</b> the coating (20) consists of a ceramic or metallic spray layer.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Casting-rolling plant according to any one of claims 7 to 10, <b>characterised in that</b> the coating (20) consists of MCrAlY.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>Casting-rolling plant according to any one of claims 1 to 13, <b>characterised in that</b> the lateral surfaces (21-26) of the casting rollers (1, 2; 7, 8; 14, 15) are texturised.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="17"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres de bandes métalliques, en particulier de bandes d'aluminium, qui présente deux cylindres de coulée (1, 2 ; 7, 8 ; 14, 15) rotatifs en sens contraire entre lesquels une fente de coulée (4, 11) est formée, comprenant un premier cylindre de coulée (1 ; 7 ; 14) dont au moins sa surface d'enveloppe (21-26) est en matériaux cuivreux,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
l'autre deuxième cylindre de coulée (2 ; 8 ; 15) présente une surface d'enveloppe en matériau aciéreux.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
chaque cylindre de coulée (7, 8 ; 14, 15) présente un noyau cylindrique (9, 10 ; 16, 18) en matériau aciéreux ainsi qu'une zone périphérique en forme d'une enveloppe (12, 13 ; 17, 19) reliée à celui-ci, l'enveloppe (12 ; 17) du premier cylindre de coulée (7 ; 14) étant en matériau cuivreux, et l'enveloppe (13 ; 19) du deuxième cylindre de coulée (8 ; 15) étant en matériau aciéreux.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres selon la revendication 1 ou 2,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le matériau cuivreux présente une conductibilité thermique λ<sub>K</sub> de 200 à 370 W/m.K, en particulier de 230 à 260 W/m.K, et le matériau aciéreux une conductibilité thermique λ<sub>S</sub> de 25 à 50 W/m.K, en particulier de 30 à 40 W/m.K.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindre selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
la conductibilité thermique λ<sub>K</sub> du matériau cuivreux et la conductibilité thermique λ<sub>S</sub> du matériau aciéreux présentent un rapport réciproque de 5:1 à 9:1, de préférence de 6:1 à 8:1.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le premier cylindre de coulée (1 ; 7 ; 14) est disposé en dessous du deuxième cylindre de coulée (2 ; 8 ; 15).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les surfaces d'enveloppe (21 à 26) des cylindres de coulée (1, 2 ; 7, 8 ; 14, 15) présentent une rugosité superficielle Ra de 0,2 à 0,8 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le premier cylindre de coulée (14) présente un revêtement (20) en un matériau ayant une conductibilité thermique λ<sub>B</sub> plus faible que celle du matériau cuivreux.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres selon la revendication 7,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le revêtement (20) présente une conductibilité thermique λ<sub>B</sub> inférieure à 100 W/m.K, de préférence entre 60 et 80 W/m.K.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres selon les revendications 7 ou 8,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le revêtement (20) présente une épaisseur de couche entre 0,5 et 2,0 mm, en particulier de 1,0 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres selon l'une quelconque des revendications 7 à 9,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le revêtement (20) présente une dureté de 180 à 420 HB, en particulier<!-- EPO <DP n="19"> --> entre 220 et 380 HB.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres selon l'une quelconque des revendications 7 à 10,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le revêtement (20) est en nickel ou en un alliage de nickel.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres selon l'une quelconque des revendications 7 à 10,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le revêtement (20) est une couche céramique ou métallique projetée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres selon l'une quelconque des revendications 7 à 10,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le revêtement (20) est en MCrAIY.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Installation de coulée continue entre cylindres selon l'une quelconque des revendications 1 à 13,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les surfaces d'enveloppe (21 à 26) des cylindres de coulée (1, 2 ; 7, 8 ; 14, 15) sont texturées.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="20"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="JP1166862A"><document-id><country>JP</country><doc-number>1166862</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0011]</crossref></li>
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<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="JP1170553A"><document-id><country>JP</country><doc-number>1170553</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0013]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="EP1163965A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>1163965</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0014]</crossref></li>
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