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(11) |
EP 1 555 096 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.2008 Patentblatt 2008/33 |
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Anmeldetag: 26.11.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gegenwerkzeug zum Schneiden von bahnartigem Material sowie Verfahren zur Erzeugung
von Querschnitten in einem bahnartigen Material mit einem solchen Gegenwerkzeug
Anvil for cutting web material and method for making transverse cuts in a web material
using such an anvil
Contre-outil pour la coupe de matériaux en bande et procédé pour couper transversalement
un matériau en bande avec un tel contre-outil
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
12.01.2004 DE 102004001758
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.07.2005 Patentblatt 2005/29 |
| (73) |
Patentinhaber: BHS Corrugated Maschinen-und Anlagenbau GmbH |
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92729 Weiherhammer (DE) |
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Erfinder: |
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- Titz, Felix
92729 Weiherhammer (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stippl, Hubert et al |
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Patentanwälte
Freiligrathstrasse 7a 90482 Nürnberg 90482 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 468 374 EP-A- 0 607 084 DE-A1- 3 614 106
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EP-A- 0 534 177 EP-A- 0 894 583 FR-A- 2 041 983
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von bahnartigem
Material gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein Verfahren zur Erzeugung
von Querschnitten in einem bahnartigen Material gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
12,
[0002] Bei der Herstellung von Erzeugnissen aus z. B. Pappe oder Wellpappe wird im Produktionsprozess
von einem bahnartigem Material, welches in der Regel in Form von Rollen bereitgestellt
wird, ausgegangen. Dieses bahnartige Material wird in einem kontinuierlichen Verarbeitungsprozess
zur Herstellung verschiedener Produkte zunächst mittels eines Längsschneiders in mehrere
Längsbahnen (Nutzen) bestimmter Breite (erste Bahnaufteilung) längsgeschnitten und
anschließend weiterverarbeitet. Eine Änderung der Größe der Erzeugnisse erfolgt im
kontinuierlichen Ablauf dadurch, dass mittels des Längsschneiders Schnitte für Längsbahnen
(Nutzen) andersartiger Breite (zweite Bahnaufteilung nach Formatwechsel) erzeugt werden.
Im Übergangsbereich zwischen erster und zweiter Bahnaufteilung wird mindestens ein
Schnitt erzeugt, der in Querrichtung verläuft. Zur Erzeugung eines solchen Schnittes
ist die erfindungsgemäße Vorrichtung sowie das erfindungsgemäße Verfahren vorgesehen.
[0003] Die gattungsgebende
EP 0 607 084 A1 sowie die
US-A-5 152 205 zeigen jeweils eine Vorrichtung zum Schneiden von bahnartigem Material, welche ein
rotierendes Messer aufweist, das gegen einen umlaufenden, aus elastischem Material
bestehenden Gurt schneidet. Der Gurt wird durch einen vertikal verfahrbaren Zylinder
mit Stempel an der dem rotierenden Messer gegenüberliegenden Seite in der Aktivposition
(Schnittposition) gestützt, in der Passivstellung (Nicht-Schnittposition) jedoch nicht
gestützt.
[0004] Das Schneiden gegen weiches Material bedingt einen hohen Verschleiß des Gurts und
als Folge davon geringe Standzeiten d. h. häufige Service-Intervalle. Außerdem ist
die Schnittsicherheit nicht gewährleistet.
[0005] Aus der
EP-A-0 894 583 B1 ist eine Vorrichtung zum Schneiden von bahnartigem Material bekannt, bei der einzelne
Messerstücke aus einer rotierenden Walze herausklappbar sind und diese Messer in Aktivposition
gegen eine Walze schneiden, die aus weichem Material, insbesondere Polyurethan, besteht.
Das weiche Material der Walze unterliegt einem hohen Verschleiß, der zu geringen Standzeiten
fuhrt.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die gattungsgemäße Vorrichtung
sowie das gattungsgemäße Verfahren derart weiterzubilden, dass zum einen die Standzeiten
der Vorrichtung erhöht werden, zum anderen eine hohe Schnittsicherheit besteht.
[0007] Die vorstehende Aufgabe wird beim Gegenstand von Patentanspruch 1 dadurch gelöst,
dass das Gegenwerkzeug zum Schneidwerkzeug in Aktivpositionin der das bahnartige Material
geschnitten wird, eine stumpfe, unmittelbar mit dem bahnartigen Material in Verbindung
stehende, vom Schneidwerkzeug nicht schnittfähige, ebene Gegenfläche für das Schneidwerkzeug
bildet und das Gegenwerkzeug im wesentlichen horizontal von der Aktivposition in eine
Passivposition, in der das bahnartige Material nicht geschnitten wird, und umgekehrt
verfahrbar ist. "Nicht schnittfähig" bedeutet das Gegenwerkzeug soll keinem in Kauf
genommenen Verschleiß unterliegen, wie dies beim Stand der Technik der Fall ist. Das
bahnartige Material wird demzufolge unter Einsatz eines nicht schnittfähigen Gegenlagers
geschnitten. Dadurch, dass das Gegenlager nicht schnittfähig ist, entfällt ein häufiger
Austausch desselben. Gleichzeitig wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung eine
hohe Schnittsicherheit gewährleistet.
[0008] Zweckmäßigerweise besteht das Gegenwerkzeug aus Hartmaterial wie z. B. gehärtetem
Stahl. Dadurch, dass das Gegenwerkzeug im wesentlichen horizontal von der Aktivposition
in eine Passivposition (Nicht-Schnittstellung) und umgekehrt verfahrbar ist, wird
einerseits ein reduzierter Raumbedarf ermöglicht, andererseits kann das Gegenwerkzeug
in Passivposition zur Abstützung des bahnartigen Materials herangezogen werden, da
die Verfahrbewegung des Gegenwerkzeugs parallel zur Ebene des bahnartigen Materials
erfolgt.
[0009] Zweckmäßigerweise umfasst das Gegenwerkzeug einzelne Werkzeugsegmente, die im wesentlichen
horizontal einzeln oder in Gruppen von der Aktiv- in die Passivstellung und umgekehrt
gezielt verfahrbar sind. Hierdurch können je nach Auswahl der betreffenden Werkzeugsegmente
beliebige Teilschnitte in beliebiger Länge und Anordnung in Querrichtung zum bahnartigen
Material vorgenommen werden.
[0010] In vorteilhafter Weise ist eine Stützvorrichtung für das Gegenwerkzeug vorgesehen,
die beispielsweise als mindestens eine ortsfeste Traverse, entlang derer die einzelnen
Werkzeugsegmente sich befinden, vorgesehen sein kann.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist das Gegenwerkzeug
gedämpft, insbesondere gefedert. Hierdurch wird das Messer in Aktivposition etwas
entlastet.
[0012] Zweckmäßigerweise ist das Gegenwerkzeug härter als das Schneidwerkzeug. Gemäß einer
alternativen Ausgestaltung können Gegenwerkzeug und Schneidwerkzeug etwa auch die
gleiche Härte besitzen.
[0013] In einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist als Schneidwerkzeug
ein rotierender Messerbalken oder ein pendelnder Messerbalken vorgesehen.
[0014] Zur Erzeugung von Querschnitten in diskreter Größe und Anordnung weist das Schneidwerkzeug
in einer alternativen Ausführung einzelne Schneidwerkzeugsegmente auf, die von einer
Aktivposition in eine Passivposition und umgekehrt bringbar sind. Das Gegenlager ist
in diesem Fall nicht segmentiert.
[0015] Zur Lösung der patentgemäßen Aufgabe werden beim erfindungsgemäßen Verfahren folgende
Verfahrensschritte vorgeschlagen:
- Positionieren eines Schneidwerkzeugs auf einer ersten Seite des Längsweges des bahnartigen
Materials,
- Positionieren eines Gegenwerkzeugs auf einer zweiten Seite des Längsweges des bahnartigen
Materials,
- Auswählen wenigstens eines Abschnitts des bahnartigen Materials,
- Querschneiden des bahnartigen Materials im Bereich des wenigstens einen ausgewählten
Abschnittes und
- zum Schneiden das Schneidwerkzeug mit einer stumpfen, vom Schneidwerkzeug nicht schnittfähigen
Gegenfläche des Gegenwerkzeugs in direkten Kontakt tritt, wobei
das Gegenwerkzeug im Wesentlichen horizontal von der Aktivposition in eine Passivposition
und umgekehrt verfahrbar ist Aufgrund der horizontalen Verfahrbarkeit ist es möglich,
dass das bahnartige Material auch in Passivposition des Gegenwerkzeugs bzw. des jeweiligen
Gegenwerkzeugsegments eine Auflage für das bahnartige Material begründet.
[0016] Hierbei kann das Querschneiden über die gesamte Breite des bahnartigen Materials
oder aber nur über einen Teil desselben erfolgen, d. h. ohne Unterbrechung des bahnartigen
Materials.
[0017] Zur Erzeugung von Querschnitten definierter Länge sowie Position umfasst das Gegenwerkzeug
zweckmäßigerweise eine Mehrzahl von Gegenwerkzeugsegmenten, die einzeln oder in Gruppen
zusammengefasst im wesentlichen horizontal von einer Aktiv- in eine Passivposition
und umgekehrt verfahrbar sind.
[0018] Identische, wiederkehrende Merkmale werden der Übersichtlichkeit halber lediglich
einmal mit einem Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0019] Zweckmäßige Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind anhand von Zeichnungsfiguren
nachstehend näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Formatbreitenwechsel zwischen einer ersten Bahnaufteilung und einer zweiten
Bahnaufteilung während der Bearbeitung von bahnartigem Material in einem kontinuierlichen
Arbeitsprozess;
- Fig. 2
- eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Schneiden unter Verwendung
einzelner Schneidwerkzeugsegmente in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 3
- eine etwas vergrößerte Ausschnittsdarstellung aus Fig. 2 zur Verdeutlichung der unterschiedlichen
Stellungen der Schneidwerkzeugsegmente;
- Fig. 4
- eine Darstellung der Anordnung der Schneidwerkzeugsegmente gemäß der Ausführungsform
nach Fig. 3 aus rückwärtiger, perspektivischer Sicht sowie
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Schneiden von bahnartigem
Material gemäß der vorstehenden Ausführungsform.
[0020] Bezugsziffer 1 in Fig. 1 kennzeichnet ein bahnartiges Material, wie z. B. Wellpappe,
welches in einem kontinuierlichen Prozess bearbeitet wird. Zur gleichzeitigen Herstellung
unterschiedlich großer Erzeugnisse (z. B. Faltschachteln aus Wellpappe) wird das bahnartige
Material 1 durch Längsschnitte 4 in mehrere Bahnen ("Nutzen") aufgeteilt. Der in Fig.
1 rechte Abschnitt stellt einen ersten Formatbreitenbereich mit mehreren Nutzen 2
dar. Dieser erste Formatbreitenbereich wird durch eine (in Fig. 1 nicht dargestellte)
Messeranordnung geschnitten.
[0021] Bei einem Wechsel der Formatbreiten auf Erzeugnisse einer andersartigen Größe erfolgt
über die Messeranordnung ein Formatbreitenwechsel von der ersten Bahnaufteilung zu
einer zweiten Bahnaufteilung mit Nutzen 3, welche durch die Schnittlinien 5 gekennzeichnet
ist. Dieser Formatbreitenwechsel erfolgt ebenfalls im kontinuierlichen Herstellungsprozess.
[0022] Um einen störungsfreien Übergang des ersten Formatbreitenbereichs zu dem zweiten
Formatbreitenbereich sicherzustellen, sind im Übergangsbereich Querschnitte 6 vorgesehen.
Der Querschnitt 6 in Fig. 1 verbindet einen Längsschnitt 4 des ersten Formatbreitenbereichs
mit einem Längsschnitt 5 des zweiten Formatbreitenbereichs. Zwei weitere, im Randbereich
positionierte Querschnitte liegen im Bereich des Versatzes des jeweils randseitigen
Schnittes (Trimm).
[0023] Fig. 2 zeigt eine zweckmäßige Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung 7 zur
Erzeugung des Querschnitts 6 in Fig. 1.
[0024] Die Vorrichtung 7 umfasst ein Gestell 15, innerhalb dessen das (in Fig. 2 nicht dargestellte)
bahnartige Material 1 in Transportrichtung A kontinuierlich fortbewegt wird. Zum Schneiden
des bahnartigen Materials 1 ist ein Schneidwerkzeug 8 in Form eines mit einem Messer
9 (vgl. Fig. 5) versehenen, rotierenden Zylinder vorgesehen. Das Messer 9 erstreckt
sich bei dieser Ausgestaltung über die gesamte Breite des bahnartigen Materials 1.
[0025] Die Vorrichtung 7 umfasst ein Gegenwerkzeug 10, welches bei der Ausgestaltung nach
Fig. 2 eine Vielzahl einzelner Schneidwerkzeugsegmente 11 aufweist, die in horizontaler
Richtung individuell oder in Gruppen zusammengefasst von einer Aktivposition in eine
Passivposition und umgekehrt durch geeignete (in der Figur nicht dargestellte) Ansteuerungsmittel
bewegbar sind.
[0026] Abgestützt werden die einzelnen Gegenwerkzeugsegmente 11 entlang einer quer verlaufenden
Traverse 14, die mit dem Gestell 15 verbunden ist. Der in Fig. 2 nicht sichtbare,
mit einem Messer 9 versehene Zylinder, wird über einen seitlich am Gestell 15 vorgesehenen
Antrieb 16 angetrieben.
[0027] Aus der vergrößerten Darstellung nach Fig. 3 wird die jeweilige Stellung der Gegenwerkzeugsegmente
11 innerhalb der erfindungsgemäßen Vorrichtung 7 deutlich. So stehen diejenigen Gegenwerkzeugsegmente
11, die in Transportrichtung A weiter stromab liegen, in der Aktivposition, d. h.
Schneidposition, wohingegen sich die Übrigen in der Passivposition befinden.
[0028] Bewegt werden die Gegenwerkzeugsegmente 11 über jeweils mit diesen verbundene Antriebselemente
in Form von Zylindern 17, die zwei Stellungen, nämlich eine ausgefahrene sowie eine
eingefahrene Stellung, ermöglichen. Sie werden einzeln über (in Fig. 3 nicht dargestellte)
Steuereinrichtungen unmittelbar angesteuert.
[0029] Aus der Darstellung gemäß Fig. 4 wird die rückseitige Ansicht der erfindungsgemäßen
Vorrichtung 7 ersichtlich. Die in Transportrichtung A vorgerückten Gegenwerkzeugsegmente
11 sind diejenigen, die sich in Aktivposition befinden.
[0030] Figur 5 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
im Schnitt.
[0031] Unmittelbar benachbart zu dem Schneidwerkzeug 8 befindet sich das Gegenwerkzeug 10.
In dem zwischen Schneidwerkzeug 8 und Gegenwerkzeug 10 gebildeten Spalt verläuft das
bahnartige Material 1. Das Gegenwerkzeug 10 erstreckt sich ebenfalls über die gesamte
Breite des bahnartigen Materials 1.
[0032] Unter Spalt ist zu verstehen, dass eine Annäherung zwischen dem Messer 9 des Schneidwerkzeugs
8 und dem Gegenwerkzeug 10 durch eine Messereinstellvorrichtung auf der Seite des
Schneidwerkzeugs 8 und/oder durch eine Höhenverstellvorrichtung des Gegenwerkzeugs
10 realisiert werden kann.
[0033] Wenn nicht geschnitten wird, ist zwischen dem Messer 9 und dem Gegenwerkzeug 10 ein
Spalt. Während des Schnittes stehen Messer 9 und Gegenwerkzeug 10 in direktem Kontakt.
Zweckmäßigerweise ist hierbei eine Anpresskraft vorgesehen, beispielsweise mindestens
5000 N, vorzugsweise 7000 - 13000 N, vorzugsweise 9000 - 11000 N.
[0034] Das Gegenwerkzeug 10 wird von einer Stützvorrichtung 13 getragen, die an deren Ober-
sowie Unterseite je eine Traverse 14 aufweist. Die Traverse 14 besitzt zweckmäßigerweise
eine (in Fig. 5 nicht dargestellte) Höhenverstellung, mit der der Spalt zwischen Schneidwerkzeug
8 und Gegenwerkzeug 10 verändert werden kann.
[0035] An der Oberseite der Stützvorrichtung 13 ist eine, leicht erhöhte Gegenfläche 12
für das Messer 9 des Schneidwerkzeugs 8 vorgesehen. Das Gegenwerkzeug 10 bzw. die
Gegenfläche 12 desselben ist durch das Messer 9 des Schneidwerkzeugs 8 nicht schnittfähig.
Bezüglich der Materialhärte erfüllt das Gegenwerkzeug 10 zweckmäßigerweise in etwa
folgende Bedingung: Härte
Gegenwerkzeug ≥ Härte
Messer. Beispielsweise kann das Gegenwerkzeug 10 aus gehärtetem Stahl bestehen.
[0036] Das jeweilige Messer 9 des Schneidwerkzeugs 8 wird zweckmäßigerweise mittels einer
(in Fig. 5 nicht dargestellten) Schmiereinrichtung z. B. mit Öl geschmiert. Auch oder
zusätzlich hierzu kann eine Nachstellvorrichtung für das jeweilige Messer 9 des Schneidwerkzeugs
8 vorgesehen sein, damit die Messer mehrfach nachgestellt werden können, bevor sie
ausgetauscht werden.
[0037] Um die Vorrichtung zum Schneiden von einer Aktivposition (Schnittposition) in eine
Passivposition (Nicht-Schnittposition) und umgekehrt zu bringen, ist das Gegenwerkzeug
10 (im vorliegenden Ausführungsbeispiel jedes Gegenwerkzeugsegment 11 als Teil des
Gegenwerkzeugs 10) in horizontaler Richtung bzw. etwa parallel zur Ebene des bahnartigen
Materials 1 verfahrbar. Hierzu ist das Gegenwerkzeug 10 auf einem (nicht dargestellten)
Schlitten mittels eines zugehörigen Zylinders 17, der pneumatisch verfahrbar sein
kann über einen (ebenfalls nicht dargestellten) Stellzylinder bewegbar. Hierdurch
kann die Gegenfläche 12 des Gegenwerkzeugs 10 in die Aktiv- oder Passivposition gebracht
werden und zwar je nachdem, ob ein Schnitt des bahnartigen Materials 1 gewünscht ist
oder nicht.
[0038] Gemäß der Erfindung wird der Schnitt durch direkte Anlage des Messers 9 an der Gegenfläche
12 des aus Hartmaterial bestehenden Gegenwerkzeugs 10 gewährleistet.
[0039] Bei der in den Fig. 2 - 4 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist das Gegenwerkzeug 10 in eine Vielzahl von Gegenwerkzeugsegmenten 11 unterteilt,
die jeweils einzeln und/oder in Gruppen angesteuert sind und je nach Bedarf in die
jeweilige Aktiv- oder Passivposition verfahrbar sind. Hierdurch können beliebige Schnittpositionen
und/oder Schnittlängen über die Breite des bahnartigen Materials 1 realisiert werden.
[0040] Die horizontale, d. h. parallel zur Ebene des bahnartigen Materials 1 erfolgende,
Verschiebung des Gegenwerkzeugs 10 bzw. der Gegenwerkzeugsegmente 11 gewährleistet
den Vorteil, dass das Gegenwerkzeug 10 bzw. die Gegenwerkzeugsegmente 11 in Passivstellung
als Auflage für das bahnartige Material 1 dient bzw. dienen. Im Übrigen erfordert
diese Konstruktion lediglich eine geringe Bautiefe.
[0041] Gemäß einer weiteren, in den Figuren nicht dargestellten Ausführungsform kann anstelle
der Segmentierung des Gegenwerkzeugs 10 auch eine Segmentierung des Schneidwerkzeugs
8, beispielsweise durch einzelne, individuell ansteuerbare Messer vorgesehen sein.
[0042] Mit der vorliegenden Erfindung wird eine erhebliche Verlängerung der Standzeiten
der gattungsgemäßen Vorrichtung zum Schneiden von bahnartigem Material erreicht. Darüber
hinaus wird eine erhöhte Schnittsicherheit gewährleistet. Schließlich erfordert die
erfindungsgemäße Vorrichtung einen vergleichsweise geringen Raumbedarf für die Konstruktion.
Alles in allem stellt die Erfindung infolgedessen eine ganz besondere Bereicherung
des diesbezüglichen Standes der Technik dar.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0043]
- 1
- bahnartiges Material
- 2
- Nutzen im ersten Formatbreitenbereich
- 3
- Nutzen im zweiten Formatbreitenbereich
- 4
- Längsschnitt (erster Formatbreitenbereich)
- 5
- Längsschnitt (zweiter Formatbreitenbereich)
- 6
- Querschnitt
- 7
- Vorrichtung zum Schneiden
- 8
- Schneidwerkzeug
- 9
- Messer
- 10
- Gegenwerkzeug
- 11
- Gegenwerkzeugsegmente
- 12
- Gegenfläche
- 13
- Stützvorrichtung
- 14
- Traverse
- 15
- Gestell
- 16
- Antrieb
- 17
- Zylinder
1. Vorrichtung zum Schneiden von bahnartigem Material (1), welches kontinuierlich durch
die Vorrichtung entlang eines Vorschubweges geführt wird, mit
einem ein- oder mehrteiligen Schneidwerkzeug (8), welches über die Breite des Vorschubweges
vorgesehen ist, einem Gegenwerkzeug (10) zu dem Schneidwerkzeug (8), wobei das bahnartige
Material (1) mit seiner Ober-und Unterseite zwischen dem Schneidwerkzeug (8) und dem
Gegenwerkzeug (10) hindurch verläuft,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gegenwerkzeug (10) zum Schneidwerkzeug (8) in Aktivposition, in der das bahnartige
Material (1) geschnitten wird, eine stumpfe, unmittelbar mit dem bahnartigen Material
(1) in Verbindung stehende, vom Schneidwerkzeug (8) nicht schnittfähige, ebene Gegenfläche
(12) für das Schneidwerkzeug (8) bildet und das Gegenwerkzeug (10) im wesentlichen
horizontal von der Aktivposition in eine Passivposition, in der das bahnartige Material
(1) nicht geschnitten wird, und umgekehrt verfahrbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gegenwerkzeug (10) aus Hartmaterial besteht.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gegenwerkzeug (10) einzelne Werkzeugsegmente (11), die im wesentlichen horizontal
einzeln und/oder in Gruppen von der Aktiv- in die Passivstellung und umgekehrt während
des Betriebes verfahrbar sind, aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Stützvorrichtung (13) für das Gegenwerkzeug (10) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
als Stützvorrichtung (13) eine, insbesondere ortsfeste, Traverse (14) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gegenwerkzeug (10) gedämpft, insbesondere gefedert ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gegenwerkzeug (10) härter ist als das Schneidwerkzeug (8).
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gegenwerkzeug (10) und das Schneidwerkzeug (8) etwa die gleiche Härte besitzen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest die Gegenfläche (12) des Gegenwerkzeugs (10) aus gehärtetem Stahl besteht.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
als Schneidwerkzeug (8) ein rotierender Messerbalken oder pendelnder Messerbalken
vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Schneidwerkzeug (8) einzelne Schneidwerkzeugsegmente aufweist, die von einer Aktiv-
in eine Passivposition und umgekehrt bringbar sind.
12. Verfahren zur Erzeugung von Querschnitten in einem bahnartigen Material, welches kontinuierlich
oder diskontinuierlich durch eine
Schneidvorrichtung geführt wird,
mit folgenden Verfahrensschritten:
- Positionieren eines Schneidwerkzeugs (8) auf einer ersten Seite des Längsweges des
bahnartigen Materials (1),
- Positionieren eines Gegenwerkzeugs (10) auf einer zweiten Seite des Längsweges des
bahnartigen Materials (1),
- Auswählen wenigstens eines Abschnitts des bahnartigen Materials (1),
- Querschneiden des bahnartigen Materials (1) im Bereich des wenigstens einen ausgewählten
Abschnittes,
dadurch gekennzeichnet, dass zum Schneiden das Schneidwerkzeug (8) mit einer stumpfen, vom Schneidwerkzeug (8)
nicht schnittfähigen, ebenen Gegenfläche (12) des Gegenwerkzeugs (10) in direkten
Kontakt tritt,
und das Gegenwerkzeug (10) im Wesentlichen horizontal von der Aktivposition in eine
Passivposition und umgekehrt verfahrbar ist
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
das bahnartige Material (1) ohne Unterbrechung des bahnartigen Materials (1) geschnitten
wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gegenwerkzeug (10) eine Mehrzahl von Gegenwerkzeugsegmenten (11) umfasst, die
einzeln oder in Gruppen zusammengefasst im wesentlichen horizontal von einer Aktiv-
in eine Passivposition und umgekehrt verfahrbar sind.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
das bahnartige Material (1) auch in Passivposition des Gegenwerkzeugs (10) bzw. der
Gegenwerkzeugsegmente (11) auf dem Gegenwerkzeug (10) bzw. dem Gegenwerkzeugsegment
(11) aufliegt.
1. Device for cutting web-like material (1) which is continuously guided through the
device along a feed path, having
a single- or multi-piece cutting tool (8) which is provided over the width of the
feed path, a counter-tool (10) relative to the cutting tool (8), the web-like material
(1) running between the cutting tool (8) and the counter-tool (10) with the upper
and lower side thereof,
characterised in that
the counter-tool (10) relative to the cutting tool (8) in the active position, in
which the web-like material (1) is cut, forms, for the cutting tool (8), a blunt planar
counter-face (12) which is directly connected to the web-like material (1) and which
cannot be cut by the cutting tool (8), and the counter-tool (10) can be moved in a
substantially horizontal manner from the active position into a passive position in
which the web-like material (1) is not cut and vice-versa.
2. Device according to claim 1,
characterised in that
the counter-tool (10) comprises hard material.
3. Device according to either of the preceding claims,
characterised in that
the counter tool (10) has individual tool segments (11) which can be moved in a substantially
horizontal manner individually and/or in groups from the active position into the
passive position and vice-versa during operation.
4. Device according to any one of the preceding claims,
characterised in that
a support device (13) is provided for the counter-tool (10).
5. Device according to claim 4,
characterised in that
a cross-member (14) which is in particular fixed in position is provided as a support
device (13).
6. Device according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the counter-tool (10) is damped, in particular cushioned.
7. Device according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the counter-tool (10) is harder than the cutting tool (8).
8. Device according to any one of claims 1 to 6,
characterised in that
the counter-tool (10) and the cutting tool (8) have substantially the same hardness.
9. Device according to any one of the preceding claims,
characterised in that
at least the counter-face (12) of the counter tool (10) comprises hardened steel.
10. Device according to any one of the preceding claims,
characterised in that
a rotating cutting bar or an oscillating cutting bar is provided as a cutting tool
(8).
11. Device according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the cutting tool (8) has individual cutting tool segments which can be moved from
an active position into a passive position and vice-versa.
12. Method for producing transverse cuts in a web-like material which is guided in a continuous
or discontinuous manner through a cutting device,
involving the following method steps:
- positioning a cutting tool (8) on a first side of the longitudinal path of the web-like
material (1),
- positioning a counter tool (10) on a second side of the longitudinal path of the
web-like material (1),
- selecting at least one portion of the web-like material (1),
- transversely cutting the web-like material (1) in the region of the at least one
selected portion,
characterised in that
in order to cut, the cutting tool (8) comes into direct contact with a blunt planar
counter face (12) of the counter tool (10) that cannot be cut by the cutting tool
(8), and the counter tool (10) can be displaced in a substantially horizontal manner
from the active position into a passive position and vice-versa.
13. Method according to claim 12,
characterised in that
the web-like material (1) is cut without interrupting the web-like material (1).
14. Method according to claim 12 or 13,
characterised in that
the counter tool (10) comprises a plurality of counter-tool segments (11) which can
be moved individually or in a state combined in groups in a substantially horizontal
manner from an active position into a passive position and vice-versa.
15. Method according to any one of claims 12 to 14,
characterised in that
the web-like material (1) also rests on the counter-tool (10) or the counter-tool
segment (11) in the passive position of the counter-tool (10) or the counter-tool
segments (11).
1. Dispositif pour couper du matériau (1) du genre d'une bande, guidé de manière continue
à travers un dispositif, le long d'un chemin d'avancement, avec
un outil de coupe (8) en une ou plusieurs parties, prévu sur la largeur du chemin
d'avancement, un contre-outil (10), par rapport à l'outil de coupe (8), le matériau
(1) du genre d'une bande s'étendant avec sa face supérieure et sa face inférieure
entre l'outil de coupe (8) et le contre-outil (10),
caractérisé en ce que
le contre-outil (10) forme, par rapport à l'outil de coupe (8), en position active,
dans laquelle le matériau (1) du genre d'une bande est coupé, une contre-surface (12)
plane, sans pointe, ne pouvant être coupée par l'outil de coupe (8), directement en
liaison avec le matériau (1) du genre d'une bande, pour l'outil de coupe (8), et le
contre-outil (10) est déplaçable, sensiblement horizontalement, de la position active
à une position passive, dans laquelle le matériau (1) du genre d'une bande n'est pas
découpé, et inversement.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le contre-outil (10) est composé de matériau dur.
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le contre-outil (10) présente des segments d'outil (11) individuels, déplaçables sensiblement
horizontalement individuellement et/ou par groupes, de la position active à la position
passive et inversement, pendant le fonctionnement.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
un dispositif d'appui (13) est prévu pour le contre-outil (10).
5. Dispositif selon la revendication 4,
caractérisé en ce qu'
une traverse (14), en particulier localement fixe, est prévue comme dispositif d'appui
(13).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le contre-outil (10) est monté de façon suspendue élastiquement, en particulier avec
amortissement.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le contre-outil (10) est plus dur que l'outil de coupe (8).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le contre-outil (10) et l'outil de coupe (8) ont à peu près la même dureté.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moins la surface conjuguée (12) du contre-outil (10) est composée d'acier durci
ou trempé.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
on prévoir comme outil de coupe (8) une poutre porte-lame à mouvement rotatif ou une
poutre porte-lame à mouvement pendulaire.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'outil de coupe (8) présente des segments d'outil de coupe individuels, susceptibles
d'être placés, d'une position active à une position passive et inversement.
12. Procédé de génération d'entailles transversales dans un matériau du genre d'une bande,
guidé de manière continue ou discontinue à travers un dispositif de découpage ; présentant
les étapes de procédés ci-après :
- positionnement d'un outil de coupe (8) sur un premier côté de la course longitudinale
du matériau (1) du genre d'une bande,
- positionnement d'un contre-outil (10) sur un deuxième côté de la course longitudinale
du matériau (1) du genre d'une bande,
- sélection d'au moins un tronçon du matériau (1) du genre d'une bande,
- découpage transversal du matériau (1) du genre d'une bande, dans la zone du au moins
un tronçon sélectionné,
caractérisé en ce que
pour découper, l'outil de coupe (8) entre en contact direct avec une contre-surface
(12) plane, sans pointe, ne pouvant être coupée par l'outil de coupe (8), du contre-outil
(10), et
le contre-outil (10) est déplaçable sensiblement horizontalement, de la position active
à une position passive, et inversement.
13. Procédé selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
le matériau (1) du genre d'une bande est coupé, sans interruption de ce matériau (1)
du genre d'une bande.
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13,
caractérisé en ce que
le contre-outil (10) présente une pluralité de segments de contre-d'outil (11), déplaçables
individuellement ou par groupes, sensiblement horizontalement, d'une position active
à une position passive et inversement.
15. Procédé selon l'une des revendications 12 à 14,
caractérisé en ce que
le matériau (1) du genre d'une bande repose sur le contre-outil (10) ou le segment
de contre-outil (11), également lorsque le contre-outil (10) ou les segments de contre-outil
(11) se trouve(nt) en position passive.
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