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(11) |
EP 1 556 277 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.2006 Patentblatt 2006/32 |
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Anmeldetag: 15.10.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/050721 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/035387 (29.04.2004 Gazette 2004/18) |
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VERFAHREN ZUM VERPACKEN VON BAUMWOLLE UND VERPACKTE BAUMWOLLBALLEN
METHOD FOR PACKAGING COTTON, AND PACKAGED COTTON BALLS
PROCEDE D'EMBALLAGE DE COTON, ET BALLES DE COTON EMBALLEES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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TR |
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Priorität: |
16.10.2002 DE 10248282
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.07.2005 Patentblatt 2005/30 |
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Patentinhaber: |
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- Fleissner GmbH
63329 Egelsbach (DE)
- Warlick, Anderson
Gastonia, NC 28056 (US)
- Shuler, Quintin
Gastonia, NC 28054 (US)
- Watzl, Alfred
63322 Rödermark (DE)
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Erfinder: |
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- WARLICK, Anderson
Gastonia, NC 28056 (US)
- SHULER, Quintin
Gastonia, NC 28054 (US)
- WATZL, Alfred
63322 Rödermark (DE)
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Vertreter: Meyer-Dulheuer, Karl-Hermann |
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Dr. Meyer- Dulheuer & Partner
Patentanwaltskanzlei
Barckhausstrasse 12-16 60325 Frankfurt am Main 60325 Frankfurt am Main (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-03/057963 US-A- 5 104 703
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US-A- 3 948 016 US-A- 5 253 392
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1995, no. 05, 30. Juni 1995 (1995-06-30) & JP 07 042058
A (UNITIKA LTD), 10. Februar 1995 (1995-02-10)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die von den Pflanzen geerntete Baumwolle muss in Behälter gefüllt und zu Baumwollballen
verarbeitet werden. Es ist durch die US 5 104 703 bekannt, die dazu notwendigen Säcke,
jedenfalls Hüllen aus preiswerten Kunstfasern wie Polypropylen oder Mischungen mit
anderen Fasern herzustellen. Die Verfestigung des Vlieses erfolgt dort mittels der
mechanischen Vernadelung. Nach der Ernte wird die Baumwolle in diesen Kunstfasersäcken,
werden die Baumwollballen od. dgl. versandt und in anderen Ländern Maschinen zum Spinnen
von Fäden oder zum Herstellen von Vliesen vorgelegt. Dazu müssen die Ballen von den
Säcken od. dgl. befreit werden, um die Vermischung der reinen Baumwolle mit Chemiefasern
zu verhindern. Aus Nachlässigkeit erfolgt dies teils gar nicht oder nur teilweise,
so dass oft die späteren Baumwollprodukte unrein sind.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und einen Ballen zu entwickeln,
mit dem die verpackte Baumwolle nicht durch Vermischen mit Chemiefasern aus dem Verpackungsmaterial
verunreinigt werden kann.
[0003] Ausgehend von dem üblichen Verfahren zum Rundumverpacken von Baumwollfasern, also
zu Baumwollballen in Säcken oder mittels Bahnen aus Fasern, besteht die Erfindung
darin, dass eine Warenbahn aus einem Baumwollvlies von 80 bis 150 g/m
2, vorzugsweise 100 - 120 g/m
2 gebildet, dieses über die Fläche mittels der hydrodynamischen Vernadelung mit anschließender
Trocknung der Warenbahn verfestigt und zu Verpackungszwecken von Baumwolle konfektioniert
wird.
[0004] Es ist durch die JP 07 042058 bekannt, ganz allgemein ein Baumwollvlies mittels der
hydrodynamischen Vernadelung zu verfestigen. Dieses Vlies dient danach aber nicht
zum Verpacken von Baumwollballen.
[0005] Da ein Verpackungsmaterial immer preiswert sein soll und die Baumwolle ein hochwertes,
teures Produkt ist, ist es sinnvoll, wenn die Verpackungsbahn aus recycelter Baumwolle
hergestellt wird.
[0006] Der versandfähige Baumwollballen besteht jetzt nur noch aus Baumwolle. Der Ballen
kann problemlos mit der Verpackung der Karde oder dergleichen Vliesbildungseinrichtungen
wie der Einrichtung, die nach dem Luftlegeverfahren das Vlies bildet, vorgelegt werden.
1. Verfahren zum Rundumverpacken von Baumwolle wie Baumwollballen in Säcke oder mittels
Bahnen aus Baumwollfasern, dadurch gekennzeichnet, dass eine Warenbahn aus einem Baumwollvlies von 80 bis 150 g/m2, vorzugsweise 100 - 120 g/m2 gebildet, dieses über die Fläche mittels der hydrodynamischen Vernadelung mit anschließender
Trocknung der Warenbahn verfestigt und zu Verpackungszwecken von Baumwolle konfektioniert
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenbahn aus recycelter Baumwolle hergestellt wird.
3. Baumwollballen od. dgl., der von einer Hülle aus Baumwolle bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus einem 80 bis 150 g/m2, vorzugsweise 100 - 120 g/m2 hergestellten, hydrodynamisch verfestigten Baumwollvlies vorzugsweise aus Baumwollresten
besteht.
1. A method for packaging cotton such as cotton bales in sacks or by means of webs of
cotton fibres, characterised in that a web of a cotton nonwoven of 80 to 150 g/m2, preferably 100-120 g/m2 is formed, this is bonded over the surface by means of hydrodynamic needle punching
with subsequent drying of the web and is made up for purposes of packaging cotton.
2. The method according to claim 1, characterised in that the web is made of recycled cotton.
3. Cotton bale or the like which is covered with a sheath of cotton, characterised in that the sheath consists of a 80 to 150 g/m2, preferably 100-120 g/m2 hydrodynamically bonded cotton nonwoven, preferably of cotton residue.
1. Procédé d'emballage de coton comme des balles de coton dans des sacs ou au moyen de
bandes en fibres de coton, caractérisé en ce qu'il est formé une bande de matière en non-tissé de coton de 80 à 150 g/m2, de préférence 100 à 120 g/m2, que celle-ci est fixée sur sa surface par aiguilletage hydrodynamique avec séchage
consécutif de la bande de matière et qu'elle est confectionnée aux fins d'emballage
de coton.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande de matière est fabriquée à partir de coton recyclé.
3. Balle de coton ou similaire recouverte d'une enveloppe en coton, caractérisée en ce que l'enveloppe consiste en un non-tissé de coton fabriqué en 80 à 150 g/m2, de préférence 100 à 120 g/m2, fixé par voie hydrodynamique et fait de préférence de restes de coton.