[0001] Die Erfindung betrifft einen verriegelbaren Batterietrennschalter mit einem ersten
elektrischen Antriebsmittel zum Schließen des Batterietrennschalters bei geöffnetem
Zustand des Batterietrennschalters und einem zweiten elektrischen Antriebsmittel zum
Entriegeln des Batterietrennschalters bei geschlossenem Zustand des Batterietrennschalters.
STAND DER TECHNIK
[0002] Ein derartiger Batterietrennschalter ist aus der Patentschrift mit der Veröffentlichungsnummer
DE 199 11 128 C1 bekannt. Der in dieser Druckschrift offenbarte Batterietrennschalter
ist in einem Normalzustand geschlossen und wird durch das zweite elektrische Antriebsmittel,
das beispielsweise durch einen Kurzschlusssensor oder einen Crashsensor angesteuert
wird, geöffnet. Zum Schließen des Batterietrennschalters wird ein als Kontaktfeder
bezeichnetes Kontaktelement mit einem als erstes Antriebsmittel dienenden Elektromotor
gespannt. Der Elektromotor spannt zum Schließen des Batterietrennschalters die Kontaktfeder
unter Zwischenschaltung eines Schiebers und eines Betätigungsnocken um die Drehbewegung
des Elektromotors in eine lineare Bewegung zum Spannen der Feder umzusetzen.
[0003] Die Konstruktion des Batterietrennschalters, wie er aus der genannten Druckschrift
bekannt ist, ist insbesondere im Hinblick des ersten Antriebs und dem mit dem ersten
Antrieb verbundenen Mechanik zum Schließen des Batterietrennschalters aufwendig und
daher nicht kostengünstig.
VORTEILE DER ERFINDUNG
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Batterietrennschalter der eingangs
genannten Art so zu verbessern, dass die Konstruktion einfacher und weniger aufwendig
ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das erste Antriebsmittel
ein erster Elektromagnet ist. Dieser Elektromagnet führt bei einem Einschalten eine
Hubbewegung aus, welche unmittelbar zum Schließen des Batterietrennschalters verwendet
werden kann. Die Umsetzung der Drehbewegung eines Elektromotors mit Hilfe einer Mechanik
ist somit bei dem erfindungsgemäßen Batterietrennschalter nicht notwendig. Als Antriebsmittel
kann ein handelsüblicher Elektromagnet verwendet werden.
[0006] Gemäß der Erfindung kann der Batterietrennschalter ein Verriegelungselement aufweisen,
welches durch ein Einschalten des ersten Antriebsmittels zum Wechsel vom geöffneten
Zustand in den geschlossenen Zustand selbstständig den Batterietrennschalter im dann
erreichten geschlossenen Zustand verriegelt. Zum Entriegeln des Batterietrennschalters
wirkt dagegen das erste Antriebsmittel auf das Verriegelungselement ein. Das Verriegelungselement
kann dabei vorteilhaft eine Feder sein.
[0007] Ein erfindungsgemäßer Batterietrennschalter kann gemäß der Erfindung ein Öffnerelement
aufweisen, welches durch ein Einschalten des zweiten Antriebsmittels zum Wechsel vom
geschlossenen Zustand in den geöffneten Zustand selbsttätig den Batterietrennschalter
öffnet. Auch das Öffnerelement kann gemäß der Erfindung vorteilhaft eine Feder sein.
[0008] Ein erfindungsgemäßer Batterietrennschalter kann ein erstes Anschlusselement zum
Anschließen des Batterietrennschalters an eine Batterie und ein zweites Anschlusselement
zum Anschließen des Batterietrennschalters an einen Laststromkreis umfassen. Der Batterietrennschalter
umfasst vorteilhaft ferner ein Kontaktmittel zur elektrischen Verbindung des ersten
Anschlusselements mit dem zweiten Anschlusselement. Das Kontaktmittel eines erfindungsgemäßen
Batterietrennschalters kann dabei fest mit einem der Anschlusselemente verbunden sein.
Es ist aber ebenso möglich, dass das Kontaktmittel eine Kontaktbrücke umfasst, welche
im geschlossenen Zustand die beiden Anschlusselemente des Batterietrennschalters miteinander
verbindet.
[0009] Die Kontaktbrücke kann für die elektrische Verbindung mit den Anschlusselementen
eine Kontaktfläche eines Vorlaufkontakts (Vorlaufkontaktfläche) und eine Kontaktfläche
eines Hauptkontakts (Hauptkontaktfläche) aufweisen, wobei zunächst beim Schließen
des Batterietrennschalters die Vorlaufkontaktflächen auf dem Anschlusselement aufliegen
und erst nachdem die elektrische Verbindung zwischen den Kontaktflächen der Vorlaufkontakte
und den Anschlusselemente hergestellt ist, die Kontaktflächen der Hauptkontakte in
Kontakt mit den Anschlusselementen kommen. Umgekehrt ist es beim Öffnen vorteilhaft
so, dass bevor die Kontaktflächen der Hauptkontakte sich von den Anschlusselementen
lösen, die Kontaktflächen der Vorlaufkontakte in Kontakt mit den Anschlusselementen
kommen. Durch eine Ausgestaltung der Kontaktbrücke mit Kontaktflächen eines Vorlaufkontakts
und Kontaktflächen eines Hauptkontakts wird erreicht, dass ein Lichtbogen, der möglicherweise
bei einer Annäherung der Kontaktbrücke an die Anschlusselemente bzw. einem Lösen der
Kontaktbrücke von den Anschlusselementen entsteht, zwischen den Kontaktflächen des
Vorlaufkontakts und dem Anschlusselement und nicht zwischen den Kontaktflächen des
Hauptkontakts und dem Kontaktelement auftreten, was die Kontaktflächen der Hauptkontakte
schont und zum Beispiel die Erhöhung von Übergangswiderständen beispielsweise durch
Oxidation oder Korrosion vermindert.
[0010] Ein erfindungsgemäßer Batterietrennschalter kann so ausgestaltet sein, dass zumindest
im geschlossenen Zustand das Öffnerelement eine Kraft auf das Kontaktmittel ausübt.
Durch diese im geschlossenen Zustand beständig auf das Kontaktmittel ausgeübte Kraft
kann sich das Kontaktelement unmittelbar nach dem Entriegeln von den Anschlusselementen
lösen, ohne dass dazu besondere Mittel vorgesehen werden müssen.
[0011] Zumindest im geöffneten Zustand kann das Verriegelungselement eines erfindungsgemäßen
Batterietrennschalters zumindest mittelbar eine Kraft auf das Kontaktmittel ausüben.
Durch diese im geöffneten Zustand beständig wirkende Kraft kann das Verriegelungselement
unmittelbar nach dem Schließen des Schalters den Batterietrennschalter im geschlossenen
Zustand verriegeln, ohne dass dazu besondere Mittel vorgesehen werden müssen. Das
Kontaktmittel kann ein Kontaktelement umfassen, welches beispielsweise die bereits
erwähnte Kontaktbrücke ist. Das Kontaktmittel kann außerdem eine Ausgleichsfeder und
ein Stützelement umfassen. Die Ausgleichsfeder stützt sich dabei auf dem Stützelement
ab und drückt das Kontaktelement, das gegenüber dem Stützelement beweglich gelagert
ist, gegen die Anschlusselemente des Batterietrennschalters, so dass im eingeschalteten
Zustand des Batterietrennschalters durch die Ausgleichsfeder ein beständiger Kontakt
zwischen dem Kontaktelement und den Anschlusselementen gewährleistet ist und Fertigungstoleranzen
o. ä. ausgeglichen werden.
ZEICHNUNGEN
[0012] Ein Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Batterietrennschalter ist anhand
der Zeichnung näher beschrieben. Darin zeigt
- Fig. 1
- eine vereinfachte Ansicht eines Batterietrennschalters in geöffnetem Zustand und
- Fig. 2
- eine Darstellung eines Batterietrennschalters gemäß Fig. 1 in geschlossenem Zustand.
BESCHREIBUNG DES AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
[0013] Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Batterietrennschalter weist ein Gehäuse auf,
von dem nur der Gehäuseboden 8 dargestellt ist, auf welchem einzelne Teile des Batterietrennschalters
montiert sind. Ein Gehäuseoberteil, welches die Bauelemente des Batterietrennschalters
abdeckt ist nicht dargestellt.
[0014] Der erfindungsgemäße Batterietrennschalter gemäß der Fig. 1 und 2 weist ein erstes
Anschlusselement 5 und ein zweites Anschlusselement 6 auf. Das erste Anschlusselement
5 dient der Verbindung des Batterietrennschalters mit einer Batterie, während das
zweite Anschlusselement 6 zum Anschließen des Batterietrennschalters an einen Laststromkreis
dient. Die Anschlusselemente 5, 6 umfassen Anschlussfahnen, welche seitlich über den
Gehäuseboden 8 hinausragen und auch bei aufgesetztem Gehäuseoberteil außerhalb des
Gehäuses liegen. Die Anschlussfahnen weisen Bohrungen auf, so dass Kabelschuhe oder
dergleichen an den Anschlussfahnen angeschraubt werden können. Ein Ende des ersten
Anschlusselements 5 und ein Ende des zweiten Anschlusselements 6 können innerhalb
des Gehäuses des Batterietrennschalters über ein Kontaktmittel 7 elektrisch leitend
verbunden werden.
[0015] Das Kontaktmittel 7 umfasst ein Kontaktelement 71, welches als Kontaktbrücke ausgebildet
ist und im geschlossenen Zustand des Batterietrennschalters die beiden genannten Enden
der Anschlusselemente 5, 6 miteinander verbindet. Das Kontaktelement 71 ist als im
Wesentlichen rechteckig ausgebildetes Metallelement ausgebildet, dessen beiden Enden
im geschlossenen Zustand des Batterietrennschalters mit jeweils einem der Anschlusselemente
5, 6 in Verbindung stehen.
[0016] Zum Öffnen und Schließen weist der erfindungsgemäße Batterietrennschalter ein erstes
Antriebsmittel 1 sowie ein Öffnerelement 3 auf.
[0017] Bei dem ersten Antriebselement 1 handelt es sich um einen Elektromagneten, mit einem
Spulenkörper 11, der an dem Gehäuseboden 8 befestigt ist, und einem Anker 12, der
beweglich in dem Spulenkörper 11 gelagert ist. Der Anker 12 ragt seitlich aus dem
Spulenkörper 11 heraus und an seinem freien Ende ist das Kontaktmittel 7 befestigt.
Der Anker 12 ist als in dem Spulenkörper 11 verschieblicher Bolzen ausgebildet, an
dessen freien, aus dem Spulenkörper 11 hinausragenden Ende er das Kontaktmittel 7
trägt. Der Bolzen weist dazu einen Absatz auf, d. h. zum freien Ende hin verjüngt
sich der Anker 12. Auf das verjüngte Ende ist das Kontaktelement 71 aufgeschoben.
Das Kontaktelement weist dazu eine Bohrung auf, welche das verjüngte Ende des Ankers
12 durchgreift. Das Kontaktelement 71 ist dabei relativ zu dem Anker verschiebbar.
Auf das verjüngte Ende des Ankers 12 ist ferner eine Ausgleichsfeder 72 aufgeschoben.
Diese Ausgleichsfeder 72 stützt sich einerseits auf dem Kontaktelement 71 und andererseits
an einem Stützelement 73 auf, welches durch eine gelochte Scheibe gebildet wird, die
an dem Ende des Ankers 12 befestigt ist. Die Befestigung des Stützelements könnte
dabei beispielsweise über einen Sprengring oder dergleichen erfolgen, der über eine
Nut am Ende des Ankers 12 eingreift.
[0018] Um den Batterietrennschalter aus dem in Fig. 1 dargestellten geöffneten Zustand in
den in Fig. 2 dargestellten geschlossenen Zustand zu bringen, wird das erste Antriebsmittel
1 eingeschaltet. Die Spule des Spulenkörpers 11 wird dadurch an eine elektrische Spannung
angelegt, wozu Anschlüsse vorgesehen sind, die nicht dargestellt sind. Der Stromfluss
durch die Spule des Spulenkörpers 11 bewirkt, dass der Anker 12 in den Spulenkörper
11 hineingezogen wird. Dadurch wird das Kontaktelement 71 in Richtung des ersten Anschlusselements
5 und des zweiten Anschlusselements 6 bewegt, bis die Enden des Kontaktelements 71
an den Anschlusselementen 5, 6 anliegen. Dann ist eine elektrische Verbindung vom
ersten Anschlusselement 5 über das Kontaktelement 71 zum zweiten. Anschlusselement
6 hergestellt und der Batterietrennschalter ist geschlossen, wie in Fig. 2 dargestellt.
[0019] Die Hubbewegung des Ankers 12 ist größer als der Hub, der zum Schließen, d. h. zum
in Kontakt bringen des Kontaktelements 71 mit den Anschlusselementen 5, 6 notwendig.
Diese überschüssige Hubbewegung des Ankers 12 kann von der Ausgleichsfeder 72 aufgenommen
werden, wodurch eine Kontaktkraft erzeugt wird.
[0020] Während die zum Schließen des Batterietrennschalters aufzubringende Kraft von dem
ersten Antriebsmittel 1 aufgebracht wird, wird die für das Öffnen, d. h. das Lösen
des Kontaktelements 71 von den Anschlusselementen 5, 6 notwendige Kraft durch das
Öffnerelement 3 zu Verfügung gestellt. Bei dem Öffnerelement 3 handelt es sich um
eine Druckfeder, die den Anker 12 umgreift und einerseits auf dem Spulenkörper 11
und andererseits an dem Kontaktelement 71 abgestützt ist. Das Kontaktelement 71 wird
somit, sobald der Spulenkörper 11 nicht von einem Strom durchflossen ist, d. h. das
erste Antriebsmittel 1 nicht eingeschaltet ist, so von dem ersten Anschlusselement
5 und dem zweiten Anschlusselement 6 weggedrückt, dass der Batterietrennschalter geöffnet
wird. Das Öffnerelement 3 bewirkte daher ein Abheben des Kontaktelements 71 von den
Anschlusselementen 5, 6 beim Ausschalten des ersten Antriebsmittels 1, wenn nicht
bei dem erfindungsgemäßen Batterietrennschalter ein Verriegelungselement 4 vorgesehen
wäre, welches den Batterietrennschalter im geschlossenen Zustand verriegelt.
[0021] Das Verriegelungselement 4 eines erfindungsgemäßen Trennschalters bewirkt, dass,
nachdem der Anker 12 des ersten Antriebsmittels 1 zum Schließen des Batterietrennschalters
in den Spulenkörper 11 gezogen wurde, der Anker 12 in dieser Stellung bleibt, auch
wenn kein Strom durch die Spule des Spulenkörpers 11 des ersten Antriebsmittels 1
fließt. Der Anker 12 und somit auch das Kontaktmittel 71 bleiben dadurch in einer
Stellung, in welcher ein Stromfluss von dem ersten Anschlusselement 5 über das Kontaktelement
71 zum zweiten Anschlusselement 6 möglich ist. Das Verriegelungselement des in den
Fig. 1 und 2 dargestellten erfindungsgemäßen Trennschalters ist als Feder ausgebildet,
die durch die Bewegung des Ankers 12 beim Einschalten des ersten Antriebsmittels hinter
dem Stützelement 73 des Kontaktmittels 7 einrastet. Das Verriegelungselement 4 verhindert
somit die von dem Öffnerelement 3 ansonsten erzwungene Rückstellbewegung des Ankers
12.
[0022] Damit der Batterietrennschalter vom geschlossenen Zustand, wie er in Fig. 2 dargestellt
ist, in den geöffneten Zustand, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, gebracht werden
kann, muss das Verriegelungselement 4 ausrasten und die durch das Öffnerelement 3
erzwungene Rückstellbewegung des Ankers 12 ermöglichen. Damit das Verriegelungselement
4, das hinter dem Stützelement 73 des Kontaktmittels 7 eingerastet ist, ausrasten
kann, ist ein zweites Antriebsmittel 2 vorgesehen. Dieses zweite Antriebsmittel ist
als Elektromagnet ausgebildet, und weist einen Spulenkörper 21 und einen in dem Spulenkörper
verschiebbaren Anker 22 auf, der mit einem Ende aus dem Spulenkörper 21 hinausragt.
An dem aus dem Spulenkörper 21 hinausragenden Ende des Ankers 22 ist das durch eine
mehrfach abgewinkelte Blattfeder gebildete Verriegelungselement 4 mit einem ersten
Ende 41 festgelegt. Mit einem mittleren Abschnitt ist das Verriegelungselement 4 zwischen
einem Vorsprung 81 des Gehäuses und dem Spulenkörper klemmend festgelegt. Ein zweites
Ende 42 des Verriegelungselementes 4 liegt an dem Stützelement 73 des Kontaktmittels
7 leitend an. Eine Abwinklung des durch die mehrfach abgewinkelte Blattfeder gebildeten
Verriegelungselements 4 hintergreift im geschlossenen Zustand des Batterietrennschalters,
wie in Fig. 2 dargestellt, das Stützelement 73 und verhindert so das Öffnen des Batterietrennschalters
durch das Öffnerelement 3. Zum Öffnen des Batterietrennschalters wird nun das zweite
Antriebsmittel 2 kurzzeitig eingeschaltet. Dazu wird durch die Spule des Spulenkörpers
21 kurzzeitig ein Strom geleitet, der bewirkt, dass der Anker 22 in den Spulenkörper
21 gezogen wird. Dadurch wird auch das erste Ende 41 des Verriegelungselementes 4
in Richtung des Spulenkörpers 21 gezogen, welches ein Ausrasten der Abwinklung des
Verriegelungselements 4 bewirkt. Das Stützelement 73 und somit das gesamte Kontaktmittel
7 und der mit dem Kontaktmittel 7 verbundene Anker 12 des ersten Antriebsmittels 1
kommt somit frei und das Öffnerelement 3 kann das Kontaktmittel 7 und den Anker 12
des ersten Antriebsmittels von dem Spulenkörper 11 des ersten Antriebsmittels und
von dem ersten Anschlusselement 5 und dem zweiten Anschlusselement 6 wegdrücken, so
dass der Schalter schließlich geöffnet ist.
1. Verriegelbarer Batterietrennschalter mit einem ersten elektrischen Antriebsmittel
(1) zum Schließen des Batterietrennschalters bei geöffnetem Zustand des Batterietrennschalters
und mit einem zweiten elektrischen Antriebsmittel (2) zum Entriegeln des Batterietrennschalters
bei geschlossenem Zustand des Batterietrennschalters,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Antriebsmittel ein erster Elektromagnet ist.
2. Batterietrennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Batterietrennschalter ein Verriegelungselement (4) aufweist, welches durch ein
Einschalten des ersten Antriebsmittels (1) zum Wechseln vom geöffneten Zustand in
den geschlossenen Zustand selbsttätig den Batterietrennschalter im geschlossenen Zustand
verriegelt.
3. Batterietrennschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (4) eine Feder ist.
4. Batterietrennschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Batterietrennschalter ein Öffnerelement (3) aufweist, welches durch eine Einschalten
des zweiten Antriebsmittels (2) zum Wechsel vom geschlossenen Zustand in den geöffneten
Zustand selbsttätig den Batterietrennschalter öffnet.
5. Batterietrennschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnerelement (3) eine Feder ist.
6. Batterietrennschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Batterietrennschalter ein erstes Anschlusselement (5) zum Anschließen an eine
Batterie und ein zweites Anschlusselement (6) zum Anschließen an einen Laststromkreis
umfasst und dass der Batterietrennschalter ein Kontaktmittel (7) zur elektrischen
Verbindung des ersten Anschlusselements (5) mit dem zweiten Anschlusselement (6) umfasst.
7. Batterietrennschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest im geschlossenen Zustand das Öffnerelement (3) eine Kraft auf das Kontaktmittel
(7) ausübt.
8. Batterietrennschalter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest im geöffnetem Zustand das Verriegelungselement (4) zumindest mittelbar
eine Kraft auf das Kontaktmittel (7) ausübt.
9. Batterietrennschalter nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktmittel (7) ein Kontaktelement (71), eine Ausgleichsfeder (72) und ein
Stützelement (73) umfasst.
10. Batterietrennschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (71) zumindest eine Vorlaufkontaktfläche und zumindest eine Hauptkontaktfläche
aufweist.